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Proċedura : 2010/2572(RSP)
Ċiklu ta' ħajja waqt sessjoni
Ċikli relatati mad-dokumenti :

Testi mressqa :

B7-0158/2010

Dibattiti :

PV 09/03/2010 - 15
CRE 09/03/2010 - 15

Votazzjonijiet :

PV 10/03/2010 - 7.7
CRE 10/03/2010 - 7.7

Testi adottati :

P7_TA(2010)0058

Dibattiti
It-Tlieta, 9 ta' Marzu 2010 - Strasburgu Edizzjoni riveduta

15. Ftehim Kummerċjali dwar il-Ġlieda Kontra l-Falsifikazzjoni (ACTA) (dibattitu)
Vidjow tat-taħditiet
PV
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  Elnök. − A következő pont vita a Carl Schlyter által a Verts/ALE képviselőcsoportja nevében, Daniel Caspary által a PPE képviselőcsoportja nevében, Kader Arif által az S&D képviselőcsoportja nevében, Niccolò Rinaldi által az ALDE képviselőcsoportja nevében, Helmut Scholz által a GUE/NGL képviselőcsoportja nevében, valamint, Syed Kamall által az ECR képviselőcsoportja nevében a Bizottsághoz intézett, az ACTA-ról (hamisítás elleni kereskedelmi megállapodás) szóló tárgyalások átláthatósága és jelenlegi helyzetéről szóló szóbeli választ igénylő kérdésről (O-0026/2010 - B7-0020/2010)

 
  
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  Carl Schlyter, författare. − Herr talman! Varje institution har sin roll att försvara. Parlamentet är folkets röst i EU och ska försvara medborgarnas intressen. Kommissionen kallar sig fördragets väktare, men i detta fall är det principen om insyn, mänskliga rättigheter och parlamentets rättigheter som ni måste värna. Om inte vi får tillgång till handlingarna lever ingen av EU:s institutioner upp till sin roll och medborgarnas förväntningar.

En del av kommissionsledamöterna betonade i sina utfrågningar att parlamentet ska ha tillgång till handlingar på samma villkor som ministerrådet, och parlamentet förväntar sig att kommissionen infriar sina löften. Många medborgare är oroliga för att de berövas sina fri- och rättigheter genom ständiga floder av integritetskränkande lagstiftning såsom den om datalagring, Ipred 1, Ipred 2, Swift osv. EU kan inte fortsätta att förhandla om Acta om inte invånarna får en möjlighet att vara med i processen.

Huvudfrågan i dag är transparens, men givetvis är även innehållet känsligt. Det krävs att EU tydligt markerar att villkoren för vårt deltagande i processen om Acta är transparens samt försvar av mänskliga rättigheter och friheter. Först när vi har slagit fast vad det fria och öppna samhället består av för okränkbara rättigheter kan man inom ramen för dessa rättigheter bedriva brottsbekämpning och diskutera hur olika avtal ska se ut.

Det är en fullkomligt absurd och oacceptabel situation där vi bakom stängda dörrar måste fråga kommissionen om innehållet i de avtal som vi förväntas fatta beslut om. Medborgarna vill ha garantier för att deras elektroniska utrustning inte genomsöks vid gränsen, att de har rätt att vara uppkopplade och att straffrättsliga sanktioner inte införs över deras huvuden. Vi förväntar oss att ni i dag lovar oss fullt deltagande i Acta, annars får jag avsluta mitt anförande med en klassisk replik: See you in court.

 
  
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  Daniel Caspary, Verfasser. − Herr Präsident, geschätzter Herr Kommissar, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Fälschungen, Schmuggel, Verletzung von Rechten aus geistigem Eigentum stellen zweifellos ein großes Problem dar, zum einen für uns als Europäische Union insgesamt, zum anderen aber auch für viele Mitgliedstaaten. Es ist ein Problem für Unternehmer, für Arbeitnehmer und Verbraucher, dass immer mehr gefälschte Produkte auch in den europäischen Binnenmarkt gelangen. Wir gehen mittlerweile davon aus, dass Fälschungen im Wert von rund 250 Milliarden Euro unseren Markt belasten. Im Idealfall, wenn ein Medikament gefälscht ist und die Antibaby-Pille nicht funktioniert – so wurde neulich auf einer Veranstaltung gesagt –, wird eben eine Frau schwanger. Aber im schlimmsten Fall, wenn das Medikament nicht funktioniert, geht es um Leben und Tod, und das kann nicht in unserem Interesse sein.

Wir müssen dringend etwas gegen die Verletzung der Rechte am geistigen Eigentum, gegen Schmuggel und gegen Fälschungen tun! Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2008 an unseren Grenzen 178 Millionen gefälschte Artikel beschlagnahmen, davon sind 20 Millionen gefährlich, und über 50 % dieser Artikel kommen aus China. Wir müssen also in diesem Bereich etwas tun. Das Problem ist zweifellos: Der Vertrag von Lissabon ist am 1. Dezember in Kraft getreten, ACTA wird seit drei Jahren verhandelt, und wir als Europäisches Parlament waren deshalb in der Vergangenheit bei weitem nicht so eingebunden, wie wir es künftig sein müssen.

Deswegen wünsche ich mir, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten unbedingt mehr Transparenz in diesem Bereich bekommen. Wir brauchen Zugang zu Daten, die uns ganz klar sagen, worum es im Moment in den Verhandlungen geht und welche Positionen die Europäische Kommission vertritt. Die Verhandlungen müssen weitergehen, wir brauchen einen erfolgreichen Abschluss eines sinnvollen Abkommens. Die Kritikpunkte aus den verschiedenen Fraktionen sind im Haus hinreichend bekannt. Ich wünsche mir, dass wir im Interesse der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber, der Industrie und der Verbraucher zu einem sinnvollen Abschluss kommen, dass wir aber bei einem solchen Abschluss unbedingt bei den Verhandlungen den bestehenden aquis communautaire beachten und nicht darüber hinausgehen.

 
  
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  Bernd Lange, stellvertr. Verfasser. − Herr Präsident! Herr Kommissar, mich treiben drei Fragen um. Die erste Frage ist: Warum gibt es immer noch keine Transparenz, wenn doch der Vertrag von Lissabon seit 1. Dezember in Kraft ist und wenn wir seit dem 10. Februar eine Interinstitutionelle Vereinbarung mit der Kommission haben? Ich kann nicht verstehen, dass der Rat nach wie vor als Beobachter bei den Verhandlungen am Tisch sitzt, das Parlament nicht involviert ist und die Dokumente nicht öffentlich sind. Also warum ist das so, Herr Kommissar?

Die zweite Frage, die mich umtreibt: Wer verhandelt eigentlich das ACTA-Abkommen? Es ist ja nicht so, dass es im Rahmen der WTO als quasi TRIPS-Folgeabkommen verhandelt wird, sondern es wird nur von einzelnen Staaten und – wie man aus den Vereinigten Staaten hört – auch von mächtigen wirtschaftlichen Interessen verhandelt. Ich frage mich in der Tat, ob da nicht Standards gesetzt werden, die letztendlich dann für alle gelten, obwohl nicht alle am Tisch sitzen und mitverhandeln.

Die dritte Frage, Herr Kommissar, die mich umtreibt: Was wird eigentlich inhaltlich verhandelt? Sie haben auf meine Frage in Ihrer Anhörung geantwortet, dass der acquis communitaire gesichert wird. Aber wenn ich mir einzelne Papiere, die so durchgesickert sind, anschaue, habe ich da leider meine Zweifel. Ich kann nachvollziehen, dass verhandelt wird, dass Internet-Sperren möglich sind, dass Provider quasi als Hilfssheriff für wirtschaftliche Interessen genutzt werden sollen, dass mitunter Restriktionen für Forschung und Wissenschaft möglich sind, dass sogar einige versuchen, generelle Überwachungssysteme einzuführen. Da frage ich mich: Wo bleibt der acquis communautaire dort?

Auch die Frage des Schadenersatzes, dass quasi lost profit in einen Schadenersatz mit hinein verhandelt werden soll, ist unserer Politik nicht angemessen.

Drittens natürlich die Frage, Herr Kommissar: Wie sieht das eigentlich mit dem Verhältnis von online und offline aus? Wenn ich lese, dass online und offline beides die digitale Welt darstellen sollen, heißt das im Grunde, dass es auch Restriktionen, Durchsuchungen von Laptops, I-Pods und MP3-Playern an der Grenze geben soll? Geben Sie mir doch bitte eine Antwort auf die drei Fragen.

 
  
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  Niccolò Rinaldi, Autore. − Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, credo che ci sia un peccato originale nella questione di cui dibattiamo stasera, ossia la segretezza con la quale sono stati condotti i negoziati fino ad oggi. Segretezza, magari, anche aggravata da questa asimmetria, se è vero che industrie americane hanno avuto accesso a una serie di informazioni in base a un patto di confidenzialità, a differenza di quanto è accaduto con l'opinione pubblica e le istituzioni europee. L'opacità dei negoziati è un problema che riscontriamo anche in altri casi – ne abbiamo parlato in sede dell'accordo con la Corea – ed è qualche cosa che adesso, con l'entrata in vigore del trattato di Lisbona, deve finire.

Mi pare che questo peccato originale sia figlio anche di una deriva: quella di usare la lotta contro la contraffazione per condurre altre battaglie, come se diventasse una sorta di parola d'ordine in nome della quale tutto quanto è permesso. Del resto, questa è una battaglia sicuramente sacrosanta per una potenza commerciale come l'Unione europea. Io vengo da una città che Lei conosce bene, Commissario, Venezia, nella quale le norme per chi contraffaceva prodotti – penso ad esempio al vetro di Murano – erano severissime (si arrivava fino alla pena di morte). Quindi è sicuramente qualcosa che dobbiamo prendere seriamente in un'economia sempre più globale come la nostra.

Tuttavia, ci sono minacce serie che questo accordo sta provocando, creando allarme nell'opinione pubblica, e di questo naturalmente la Commissione deve essere consapevole. Tanto è vero che la questione, che dovrebbe essere un argomento eminentemente proprio della commissione per il commercio internazionale, lo sta diventando sempre di meno, mentre cresce il ruolo della stessa commissione per le commissione per le libertà civili, la giustizia e gli affari interni.

Ci preoccupano le questioni che riguardano la libertà di informazione e di espressione attraverso Internet, il diritto alla privacy, le possibili conseguenze penali e civili per gli Internet service provider: c'è una sorta di linea rossa che non va valicata e sulla quale invito la Commissione a procedere con grande prudenza.

Dal punto di vista più strettamente commerciale, vorrei chiedere al Commissario rassicurazioni affinché l'ACTA non possa essere utilizzato per contrastare il commercio di medicine che sono accessibili a prezzi più competitivi, medicine sicure, medicinali generici che non violano il copyright ma che hanno la grande colpa di essere prodotti da paesi emergenti come India e Brasile e possono disturbare industrie farmaceutiche occidentali.

 
  
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  Helmut Scholz, Verfasser. − Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Kommissar De Gucht, wenn Sie sich mit Vertretern von zehn Regierungen im kleinen Kreis in einem Hinterzimmer treffen, um dort eine weltweite Überwachungsregelung zu vereinbaren, die so sensible Kapitelüberschriften wie „Durchsetzung des Gesetzes“ und „Strafmaßnahmen im zivilen Rahmen bei Grenzkontrollen und im Internet“ enthält, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn Gerüchte aufkommen, wenn Fragen entstehen, die die Bürgerinnen und Bürger zu Recht beantwortet wissen wollen.

Ich schließe mich der Kritik meiner Kollegen gerne an. Sie müssen doch erkennen, welche Sorgen hinter den fraktionsübergreifend vereinbarten Fragen des Handelsausschusses stehen, nämlich, dass eine Vereinbarung, bei der es ursprünglich einmal um den Schutz von Ingenieurleistungen und Patenten gehen sollte, nun tief in den Bereich der Bürgerrechte, in die Demokratie der Kommunikation, in dezentrale Innovationspotenziale und Kulturschaffung und in den Schutz personenbezogener Daten hineinreicht. Aber die Artikel 7 und 8 der Grundrechte-Charta binden auch Ihre Verhandlungsführung, und wir werden Sie ständig daran erinnern.

Eine solche Vereinbarung wird sich auf die ganze Welt auswirken. Dennoch verhandeln Sie unter Ausschluss der Schwellen- und Entwicklungsländer und unter Ausschluss der Organisationen der Zivilgesellschaft, der Gewerkschaften, unter Ausschluss der Parlamente – schlicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in deren Dienst und unter deren Kontrolle Sie stehen sollten. Sie verhandeln auch ohne Mandat des Europäischen Parlaments. Sie speisen uns nach wie vor mit zweiseitigen Zusammenfassungen über die Ergebnisse ganzer Verhandlungsrunden ab. Sie weigern sich, dem neuen Recht Folge zu leisten und uns bei diesen Verhandlungen dieselben Dokumente offenzulegen, die auch die Mitgliedstaaten erhalten. Wenn Sie hier behaupten, die Sorgen meiner Fraktion seien unbegründet, dann beweisen Sie es. Legen Sie unverzüglich die Verhandlungsdokumente auf den Tisch. Wenn Sie auch nur davon träumen wollen, eines Tages die Zustimmung dieses Parlaments zu Ihrem Verhandlungsergebnis zu erhalten, dann sollten Sie aus der Erfahrung mit der demokratischen Entscheidung gegen das SWIFT-Abkommen lernen. Willkommen in der Demokratie, kann ich nur sagen. Dieses Parlament wird Hinterzimmerdebatten und -beschlüsse nicht länger zulassen!

 
  
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  Syed Kamall, author. − Mr President, I think the Commissioner can see the strength of feeling across Parliament, across all the parliamentary groups, where we are clearly calling, whatever our differences are on different aspects of ACTA and counterfeit trading and also the intellectual property rights, we are all agreed here on the need for greater transparency. I hope that has come across quite clearly.

Commissioner, we are all concerned that when you have negotiations where there is not sufficient transparency – we are not aware of the principles and what our negotiating position is in these talks – then what will happen is that you create a vacuum and, when you create a vacuum, we all know that rumours fill that vacuum. We have seen leaks purporting to be official documents. We have no way of knowing whether they are actually official documents or whether they are made up, but it just shows what happens when you do not have enough transparency and you do not share information.

I think some of us really also understand the need sometimes for a bit of confidentiality. Surely when we are in negotiations we do not want to give away all our negotiating positions; we do not want to give away our chips.

But what we are asking for is reasonable transparency. Why can we not have access to these documents? Why can we not have access to the texts? And if you feel that for reasons of transparency and for negotiations you cannot give us this, then at least give us summary positions and tell us what our basic principles are in these negotiations.

So, for example, are we going to support proposals that appear to be on the table, according to what is on the blogosphere, that MP3 players and laptops can be confiscated at borders? Will there be criminal sanctions? Is the EU position to support this? I think we need to know and I think it shows the strength of feeling across this Parliament that we have been able to come together on a broad compromise, even though we may have slight differences and nuances here, to agree on a common text.

So, Commissioner, it is over to you to demonstrate transparency and demonstrate that you recognise the democratic accountability that we all seek.

 
  
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  Karel De Gucht, Member of the Commission. − Mr President, I understand Members’ concerns about the ACTA negotiations.

Let me first recall that we are negotiating this agreement in order to improve the protection of ‘made in Europe’ innovation in all areas where intellectual property rights can be breached. If we want to remain a competitive economy, we will have to rely on innovation, creativity and brand exclusivity. That is one of our main competitive advantages on the world market. So we need the tools to ensure that this competitive advantage is adequately protected in our main export markets.

We have tried to raise this issue for several years in multilateral organisations like the WTO or the World Intellectual Property Organisation. Those attempts have been systematically blocked by other countries. So, despite our preference for a truly global solution, we have had no other choice but to engage with a coalition of the willing.

The final agreement will only be binding on those countries that have signed, although we would of course be happy if more countries, and especially emerging economies, could subsequently join.

As I said during my hearing, those international negotiations are confidential. That is not unusual. Negotiations are about seeking an agreed outcome and require a minimum confidentiality in order for each party to feel comfortable to make concessions and/or to try out options before finally settling on an agreement.

On the other hand, I agree that Parliament needs to be adequately informed about the evolution of the negotiations. We are doing our utmost in two areas: to inform Parliament, and to convince our negotiating partners to agree to more transparency. Firstly, as regards information to Parliament, we have provided you with the negotiating guidelines, full reports on the negotiating rounds and, in general, all the relevant documents originating from DG Trade that have been shared with the Member States through the Trade Policy Committee. We have done this in accordance with the framework agreement. Also, ACTA has been discussed several times in the Committee on International Trade in the last three years.

Let me add to this that the Commission organised two stakeholder conferences on ACTA in June 2008 and April 2009, which were open to all citizens, industry, NGOs and the media. Another public conference will be organised on 22 March in Brussels.

I understand that you may feel that this is not sufficient for you to have a clear picture on where we stand in these negotiations. I have instructed my services to provided dedicated briefings with interested MEPs on all aspects of the negotiations. They will be at your disposal for discussion before and after each further negotiating round.

Secondly, I realise that the best way for you to know what is going on in these negotiations would be to read the draft negotiating text. This would give you a very clear picture of where exactly we are in those negotiations. As you probably know, there is an agreement amongst ACTA parties that the negotiating text can only be made public if all parties agree. The Commission is in favour of releasing the negotiating documents as soon as possible. However, a few ACTA negotiating parties remain opposed to early release. I strongly disagree with their approach but I cannot unilaterally breach a confidentiality commitment. My credibility as a negotiator is at stake.

Nevertheless, I will see to it that, at the next negotiating round in April, the Commission vigorously pushes its negotiating partners to agree to releasing the text, and I will raise Parliament’s concerns bilaterally with ACTA parties, like the US, whom I am scheduled to meet before then. It is in the interests of all that everyone has a clear idea of what exactly these negotiations are about and even more importantly, also of what they are not about.

Finally, as regards your concerns on the substance, I would like to recall the main principles that are driving the Commission in the negotiation of this agreement.

First, the objective is to address large-scale infringements of intellectual property rights which have a significant commercial impact. It will not lead to the limitation of civil liberties or harassment of consumers.

Secondly, ACTA is only about enforcement of intellectual property rights. It will not include provisions modifying substantive intellectual property law such as the creation of new rights, the scope of protection or duration. However, it should set minimum rules on how innovators can enforce their rights in courts, at the borders or over the internet. For example, a European fashion designer, when confronted with counterfeiting of his creations outside Europe, can ensure that his rights are adequately safeguarded abroad.

Thirdly, ACTA must and will remain in line with the acquis communautaire, including the current level of harmonisation of IPR enforcement, the e-Commerce Directive, the telecoms regulatory framework and, last but not least, the applicable EU legislation on data protection and piracy. There will be no harmonisation or changes to EU legislation through the back door.

In this sense ACTA will have no impact on European citizens, since it will not create new obligations for the EU and no need for implementing legislation. However, it will provide our innovators increased protection in overseas markets.

I am aware of the concerns expressed by some of you about the introduction of a compulsory ‘three strike’ rule or graduated response to fight copyright infringements and internet piracy. Let me be very clear on this so there is no room for ambiguity. The three strike rule or graduated response systems are not compulsory in Europe. Different EU countries have different approaches and we want to keep that flexibility while fully respecting fundamental rights, freedoms and civil liberties. The EU does not support, and will not accept, ACTA creating an obligation to disconnect people from the internet because of illegal downloads.

Similarly, we will make sure that ACTA does not hamper access to generic medicines. I know there has been some controversy on the impact of EU customs legislation on trade in generic medicines. As I have already told you at my hearing, that problem will be addressed in the upcoming revision of our customs legislation.

Finally, you also asked about an impact assessment on ACTA. In fact, considering that the Commission will not go beyond the acquis communautaire, we took as our basis the studies made for the 2004 Directive on the enforcement of intellectual property rights and for the 2005 Proposal for a directive on criminal enforcement of IPR (which was not adopted).

We also considered the conclusions of the 2008 OECD study on the economic impact of counterfeiting and piracy. That study values the economy of physical internationally traded counterfeits at USD 250 billion, which is to say more than the individual GDP of 150 countries. It also contains an exhaustive analysis of the piracy of digital contents.

In short, I hear your concerns and will defend them to the best of my ability. Your confidence and support will help me carry this important task forward.

 
  
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  Tokia Saïfi, au nom du groupe PPE. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, depuis l'entrée en vigueur du traité de Lisbonne, nous disposons de nouveaux pouvoirs que nous voulons voir dès à présent respectés. Aussi, nous vous avons écouté et nous vous demandons de mettre en place une procédure de consultation continue et transparente sur l'ACTA, en veillant à ce que le Parlement européen et les citoyens qui y sont représentés soient régulièrement et pleinement informés de l'état d'avancement des négociations, tout en respectant les clauses de confidentialité qui, comme vous venez de nous le signaler, sont liées à l'accord. Nous souhaitons aujourd'hui, afin d'être pleinement associés au processus législatif, avoir accès au texte et au résumé de négociation.

Par ailleurs, mon groupe et moi-même vous incitons à poursuivre les négociations afin d'obtenir un traité plurilatéral améliorant les standards d'application et de respect des droits de propriété intellectuelle auxquels, à terme, les économies émergentes comme la Chine pourraient souscrire. La contrefaçon est un fléau, une activité souterraine, facteur de concurrence déloyale qui, en plus d'être un danger pour le corps, la société et l'économie, l'est également pour l'esprit.

En privant les auteurs mais aussi les entreprises qui ont investi de longues années dans la recherche et le développement des fruits de leur travail, elle décourage les autres de poursuivre leurs efforts d'innovation et de créativité. Or, on le sait, c'est ici que se situe le cœur de la compétitivité de l'Union européenne.

Enfin, je crois qu'avec le développement de notre environnement numérique, nous ne pouvons nier que la contrefaçon est devenue immatérielle. Aussi, je reste persuadée qu'il est possible de responsabiliser les acteurs de l'internet, et particulièrement ceux qui détournent les droits d'auteur, sans compromettre le respect des droits fondamentaux et des libertés civiles. Trouvons ensemble cet équilibre entre droits et devoirs.

 
  
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  David Martin, on behalf of the S&D Group. – Mr President, I thank the Commissioner for his contribution. Commissioner, you said at the end of your contribution that you have heard our concerns and you are responding to them. Well, I think, as they say, ‘up to a point’. I am not convinced that you have entirely grasped all our concerns about the ACTA negotiations. It is true that there is common ground between us in terms of the fact that IPR right holders deserve a fair return on their rights, but counterfeit goods can and do sometimes pose a threat to human health.

So, like you, we are not against international cooperation to tackle piracy, to tackle counterfeiting and to deal with other abuses of intellectual property rights. But, we repeat, it has to be based on the existing acquis communautaire. If you are giving us an absolute assurance on that, then I accept it, but you said you were not going to do it through the back door – which it seemed to me still gave you the opportunity to do it through the front door – but if you are saying absolutely no move to the acquis communautaire, then I am pleased to hear that and I accept your word on that.

Similarly, you said you would not criminalise individuals for downloading from the internet, but then you talked about the external borders of the Community and what might happen with people going away rather than coming into the EU, so again we do not want anything in ACTA which criminalises anyone for individual use. Even though we might frown on it, nobody should be criminalised for personal use of copyright material.

Of course, any action through ACTA has to be proportional to the aims. It is not a blank cheque for copyright holders. The problem, as other Members have said, is that we do not know the situation because of the secrecy surrounding this.

I welcome the fact that you have given a strong commitment to get the draft negotiating text and that you will put pressure on the other parties. I think you have to tell the other parties, though, that this will not strengthen you as a negotiator: it will weaken you as a negotiator if you cannot release the draft text, because you will not have – as was very clear tonight – the support of this House if we cannot see the draft text on which you are working.

Finally, on a positive note, I welcome your comments on generic medicine and I look forward to seeing the review of the Customs Regulation.

 
  
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  Sophia in 't Veld, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, when preparing for this debate about copyright, intellectual property rights and how we want to protect the creative and intellectual efforts of our fellow citizens, I had to think back to the theft a couple of years ago of a truck containing the new Harry Potter books, just days before their release. But today the thief would not bother stealing a truck; he would simply illegally download it on to his laptop or MP3 player and carry it across the border.

I welcome the Commission’s commitment to transparency but, according to the briefing note kindly provided by your services, the assertion that negotiators were required to sign a non-disclosure agreement is incorrect. You have just said that you signed, or the previous Commission signed, such an agreement and that you are therefore bound by it. I would like to understand which of the two statements is true. If there is no such non-disclosure clause, all relevant documents must be made immediately and publicly available.

If, on the other hand, there is such a clause, we need to hear from the Commissioner what he will do to ensure full transparency and information of the public, not just of this House, because restricted access for Members of Parliament only, subject to confidentiality, is not enough. European citizens have a right to know about decisions that deeply affect their rights and freedoms. In any case, such non-disclosure agreements must become a thing of the past. The EU should in future insist that European standards of transparency apply.

The democratic legitimacy of these negotiations is weak. There has not been any debate to establish the aims and principles of the EU. The mandate has not received any parliamentary approval. You may argue that there is no legal requirement but that is beside the point because, if 27 individuals – national ministers – consider that they can give themselves a mandate to negotiate in secret on the fundamental rights and freedoms of European citizens, I can only conclude that their understanding of democracy differs fundamentally from mine.

Parliament means business. No ‘three strikes out’; no warrantless searches and confiscation of laptops or mobile phones. Parliament needs to have watertight guarantees that such clauses will not be introduced via the back door of an international agreement.

Finally, I wish you an excellent trip to New Zealand next month, and please make sure that your iPod does not contain any illegally downloaded material!

 
  
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  Christian Engström, on behalf of the Verts/ALE Group. – Mr President, first of all, I would like to congratulate the Commission on finally having achieved what EU leaders have been talking about for decades. They have actually managed to get ordinary citizens interested in EU politics.

ACTA is an issue that people on the net really care about. But, having said that, I still feel I must criticise the Commission for the method it has used. The reason so many citizens are following the ACTA issue is because they are furious. They are furious at proposals to limit their freedom and invade their privacy just because some big companies are asking for it.

They are furious because they see their fundamental civil liberties balanced against industry interests and coming up short. They are furious at the complete lack of transparency. This is not how it should be in a democracy.

Tomorrow we will be voting on a resolution that calls on the Commission to live up to the Treaty and put all ACTA papers on the table. I hope the resolution will be adopted by an overwhelming majority. The right to privacy, to information freedom and to fair and proper trial are the cornerstones of a free and open society.

Tomorrow we will show that this is a parliament that is prepared to stand up for those rights in the information age. We will demand the information that is both our right and our due as the elected representatives, and we will respectfully remind the Commission that this is Parliament, not a doormat.

 
  
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  Edvard Kožušník, za skupinu ECR. – Pane předsedající, já jsem původně chtěl poděkovat panu komisaři Karlu De Guchtovi za to, že prolomil přístup svého předchůdce, který obcházel Evropský parlament jako jedinou přímo volenou evropskou instituci a neinformoval o procesu vyjednávání této dohody, ale jsem trošku na rozpacích, protože jsem byl vždy vychováván k úctě k důležitým osobnostem, a proto se mě docela dotklo, že si pan De Gucht ostentativně čistil brýle, když tady vystupoval můj kolega Kamall. Nicméně teď k věci.

Osobně vítám, že tato dohoda vzniká, neboť duševní vlastnictví si zaslouží důslednější ochranu, než je tomu v současnosti. Přesto mě mrzí, že stranami dohody nejsou Rusko a Čína, které jsou hlavním zdrojem porušování autorského práva. Mám taky obavy o samotnou efektivnost této dohody. Protože obsah dohody je stále zahalen jakousi mlhou, jak o tom tady mluvili mnozí kolegové, rád bych si tedy dovolil apelovat na Komisi jako zástupce členských států, která dohodu vyjednává, aby dohoda nesloužila jako exportní nástroj francouzské digitální gilotiny do dalších států a zároveň se nestala importérem softwarových patentů do Evropské unie.

 
  
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  Eva-Britt Svensson, för GUE/NGL-gruppen. – Herr talman! Herr kommissionsledamot, jag är både förvånad och djupt upprörd över att kommissionen försvarar att man i vissa delar kan ha konfidentiella förhandlingar när det handlar om lagstiftning om medborgarnas friheter och grundläggande rättigheter, personlig integritet osv. Man kan aldrig försvara att man undanhåller medborgarna information om sådana förhandlingar.

Jag kräver att man omedelbart avbryter förhandlingarna, och vi kan återuppta förhandlingarna när Actas parter är överens om att det ska ske i öppenhet och på ett demokratiskt sätt. Jag vill ha alla papper på bordet genast, och det ska vara till alla medborgare. Det hör till de mest grundläggande principerna i en demokrati att man har öppenhet och information, speciellt när det handlar om grundläggande friheter och medborgerliga rättigheter. Vi begär alltså alla papper på bordet genast och till alla medborgare, för detta är naturligtvis vad som krävs i en demokrati.

 
  
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  Laurence J.A.J. Stassen (NI). - Voorzitter, als een dossier achter gesloten deuren bekokstoofd wordt, dan gaan bij mijn fractie alle alarmbellen rinkelen. ACTA is zo'n dossier. Velen in mijn land vroegen zich af waarom de Partij voor de Vrijheid in het Europees Parlement gekozen moest worden, en dit is dus de reden: het bestrijden van de Europese keuken die achter gesloten deuren allerlei onsmakelijke brouwsels zit klaar te maken, zonder dat de burger er iets over te zeggen heeft.

Deze keer is nog niet eens bekend wát er uit die Europese keuken komt. Het Europees Parlement moet dus een mening hebben over iets wat nog als geheim in de keuken staat. Kan het gekker? Dit is een volstrekt minachten van het Parlement en de burger. Wat tot nu toe is uitgelekt over dit ACTA-gerecht stemt ons erg somber. Doelwit zou de consument zijn, waarbij de mogelijkheid bestaat om de burger af te sluiten van internet, en dat is zeer ernstig.

Europa was altijd het werelddeel waar de vrijheid van mensen om kennis te vergaren voorop stond. Die vrijheid komt nu ronduit in gevaar. Dat kan en dat mag niet. Bovendien wordt het subsidiariteitsbeginsel geschonden. De nationale lidstaten hebben totaal geen zeggenschap meer in dit dossier. Mijn fractie staat voor volstrekte openheid van zaken en is fel gekant tegen het criminaliseren van de burger. ACTA kweekt een cultuur van verstikkend toezicht en verdachtmaking. De staat kijkt mee. ACTA gaat buiten alle bestaande internationale instanties, zoals de WTO, om.

Waar is de Commissie toch mee bezig in die geheime keuken? En waarom zitten er bijna uitsluitend Amerikaanse bedrijven bij het overleg? Wat doen zij eigenlijk in die keuken? Is het om hun commerciële belangen veilig te stellen? En hoe zit het dan met de belangen van de burgers in Europa? Zijn die soms minder belangrijk? Hier blijkt het belang van de PVV. Wij strijden voor het belang van de burger, daar waar geheimhouding en achterkamerpolitiek plaatsvindt.

Laat overigens duidelijk zijn dat de Partij voor de Vrijheid tegen vervalsing van medicijnen en producten is. Daarover gaat deze discussie ook niet. Het gaat over het feit dat de leden van dit Parlement zich niet goed kunnen uitspreken over dit dossier, louter omdat het geheim is en wij de inhoud dus niet kennen. Een grovere schending van het parlementaire mandaat kunnen wij ons niet voorstellen. Wat ons betreft wordt die hele stinkende en geheime keuken gesloten en hangt men een groot bord op de deur: 'gesloten wegens overtreding van de regels'.

 
  
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  Zuzana Roithová (PPE). - Vážení kolegové, pane komisaři, globalizace, a zejména vstup Číny do WTO, přinesly obrovský problém, to víme. Evropa je zavalena padělaným zbožím, které je stále více nebezpečné i lidskému zdraví a představuje také vysoké hospodářské ztráty pro firmy. Občané a firmy těžce nesou fakt, že na to kontrolní možnosti členských zemí absolutně nestačí, a právem volají po účinnějších opatřeních na evropské úrovni včetně vysokých postihů pro padělatele. Tato dohoda by měla zásadně zlepšit mezinárodní spolupráci při odhalování padělků, ale nemyslím si, že potírání středoškoláků, kteří si stahují z internetu hry, by mělo být naším cílem. Obsah dva roky vyjednávané dohody je tajný, a tak jen prosakují informace o kontroverzních článcích, které by se mohly dotýkat dnešních práv Evropanů, jejich soukromí a informací. K tomu jsme nedali Komisi mandát.

Obávám se proto, že ratifikace této vysoce potřebné dohody může být v Evropském parlamentu zamítnuta, podobně jako dohoda SWIFT, pokud Komise nebude Parlament průběžně informovat o struktuře a limitech vyjednávané dohody. Nechci, abychom byli opět postaveni před hotovou věc, tj. akt schválit či zamítnout, aniž bychom mohli text podrobně prodiskutovat a rozptýlit i případné obavy našich občanů.

Dále považuji za strategickou chybu, že k vyjednávání o této dohodě nebyla přizvána právě Čína, která je největším zdrojem padělků. Proto kladu otázku: Můžete nám, pane komisaři, osvětlit, o jakou jde taktiku a zda jednáte s Čínou, aby se k dohodě později přidala? A věříte tomu?

 
  
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  Gianluca Susta (S&D). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, le ambizioni europee di rimanere la più grande economia del mondo vanno sempre più ancorate al rilancio della competitività europea, alla qualità del suo tessuto produttivo, alla capacità di conquistare nuovi mercati.

In questo quadro, la lotta alla contraffazione e alla frode commerciale assume un ruolo essenziale. La tutela dei marchi, dei brevetti e della proprietà intellettuale non sono solo però strumenti non finanziari per dare competitività al sistema: sono anche un esempio concreto di applicazione all'economia industriale di principi di democratica civiltà giuridica, fondata sul rispetto delle regole, di quelle regole che sono state calpestate negli scorsi anni sotto la spinta della speculazione finanziaria internazionale.

ACTA è uno strumento fondamentale per combattere un fenomeno, quello della contraffazione, che raggiunge l'incredibile fatturato di 500 miliardi di dollari l'anno, che ha rapporti con la criminalità organizzata, che tocca, minacciandoli, i diritti fondamentali dell'uomo, come quello della salute, se solo pensiamo alla vicenda della contraffazione dei farmaci. Per giudicare l'opportunità di ACTA occorre avere presente questo quadro mondiale.

Per contro, non possiamo però non invocare su questo trattato il rispetto, anche qui, di alcuni elementari, fondamentali principi di una convivenza ispirata al rispetto delle regole. Non possiamo nascondere la nostra preoccupazione sulla base giuridica del trattato, sul mandato negoziale e sulla sua trasparenza. Chi rappresenta, come questo Parlamento, 500 milioni di cittadini, deve essere ufficialmente, non confidenzialmente, informato. A questo Parlamento i negoziatori della Commissione esecutiva devono riferire lo stato di avanzamento dei lavori e occorre accedere alle carte e alle informazioni per esprimere una valutazione compiuta.

È nel difficile ma fecondo spirito collaborativo tra Parlamento e Commissione esecutiva che l'Unione europea può sviluppare al meglio le sue potenzialità. La risoluzione va in questa direzione e come tale merita il nostro voto.

 
  
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  Alexander Alvaro (ALDE). - Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Kommissar De Gucht! Sie treten ein schweres Erbe an, und wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man beinahe über die Spekulationen, die ACTA ausgelöst hat, schmunzeln. Aus zwei Gründen kann ich aber ganz und gar nicht darüber schmunzeln. Zum einen sind Produktpiraterie, Marken- und Urheberrechtsverletzungen Dinge, die sowohl die Integrität unserer Wirtschaft als auch die Gesundheit von Menschen gefährden.

Der weltweite wirtschaftliche Verlust, der durch Produktpiraterie, Marken- und Urheberrechtsverletzungen entsteht, liegt allein 2007 bei geschätzten 185 Milliarden EUR. Das ist deutlich mehr als der Haushalt der Europäischen Union. Dies gefährdet unsere Unternehmen, befördert die Kriminalität und vernichtet Arbeitsplätze. Das kann sicherlich nicht in unserem Interesse sein.

Darüber hinaus können Fälschungen von Medikamenten lebensbedrohliche Auswirkungen für die Menschen haben, die diese einnehmen, nicht wissend, dass es sich um Fälschungen handelt. Das ist ebenfalls ein nicht hinnehmbares Risiko.

Es liegt also auf der Hand, dass es in unserem ureigensten Interesse liegt, hier zu handeln. Zum anderen muss aber ohne Zweifel klar sein, dass das Verhandlungsmandat der Europäischen Kommission sich strikt am Rahmen des acquis communautaire ausrichtet, damit ACTA nicht zukünftig für another crazy treaty agreed steht.

Nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon schließt dies die umfassende und Ad-hoc-Information des Europäischen Parlaments über den jeweiligen Verhandlungsstand des Abkommens ein. Letztlich werden wir um unsere Zustimmung gebeten werden. Mit anderen Worten: Das Europäische Parlament erwartet vollständige Transparenz und die Veröffentlichung der Verhandlungsdokumente sowie aller relevanten Papiere hierzu. Wenn die Kommission vermeiden möchte, dass sich um ACTA weiterhin Sagen und Vermutungen ranken, sehe ich keinen anderen Ausweg, als dass die interessierte Öffentlichkeit umfassend informiert wird.

Hieran anschließend stellen sich für mich drei wesentliche Fragen: Erstens, auch wenn Sie schon darauf eingegangen sind: Kann die Kommission garantieren, dass es keine Einführung einer Three-Strikes-Out-Regelung geben wird? Dies würde nämlich der neugefassten Rahmenrichtlinie zur elektronischen Kommunikation widersprechen.

Zweitens: Kann die Kommission garantieren, dass es keine Einführung einer Dritthaftung von Internet-Serviceprovidern für durchgeleitete Inhalte geben wird? Dies widerspräche nämlich der E-Commerce-Richtlinie.

Drittens: Kann die Kommission versichern, dass es im Rahmen von ACTA keine Einführung strafrechtlicher Maßnahmen geben wird, die außerhalb der Kompetenz der Europäischen Union liegen, und ich weiß sehr wohl, dass es die Mitgliedstaaten sind, die dort die Verantwortung übernehmen. Aber ich gehe davon aus, dass Sie als Hüterin der Verträge Ihre Aufgabe wahrnehmen werden.

 
  
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  Jan Philipp Albrecht (Verts/ALE). - Herr Präsident! Herr De Gucht, bereits vor über einem Jahr haben wir, das Europäische Parlament, Sie als EU-Kommission klar und deutlich aufgefordert, dass die Verhandlungen zum ACTA-Abkommen in Zukunft transparent und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und der Parlamente zu laufen haben und dass der enge Fokus der im Titel angekündigten Bekämpfung der Produktpiraterie auch beibehalten wird. Was haben Sie seitdem getan? Überhaupt nichts, gar nichts. Ganz im Gegenteil. Gemeinsam mit Ihrer so genannten unheiligen Koalition der Willigen, vor allem reicher Industriestaaten, verhandeln Sie in einer hochgradig undemokratischen, ja gar illegalen Geheimdiplomatie ein Abkommen, das in vielerlei Bereichen offenbar weit über die geltenden Regelungen zur Durchsetzung des Rechts am geistigen Eigentum in Europa hinausgeht. Genau wissen wir das natürlich nicht, weil wir ja keine Informationen von Ihnen bekommen.

Aber der eigentliche Skandal kommt ja erst noch. Seit dem 1. Dezember letzten Jahres können Sie uns in vielen Bereichen ja nicht mehr ignorieren und mit dem Rat gemeinsame Hinterzimmerpolitik betreiben. Denn die Bürgerinnen und Bürger haben – vertreten durch ihre Parlamente – ganz zu Recht dafür gesorgt, dass durch den Vertrag von Lissabon diesem Vorgehen endlich ein Riegel vorgeschoben wird. Da frage ich mich, was tun Sie hier eigentlich? Als Kommission sind Sie die Hüterin der Verträge. Sie haben dafür zu sorgen, dass der klar formulierte EU-Vertrag auch eingehalten wird. Und wenn Sie die Einhaltung des Vertrags nicht hundertprozentig garantieren können, dann wird es aus diesem Haus wieder ein Nein geben. Und wenn Sie der Meinung sind, dass Sie in diesen Verhandlungen die Einhaltung der Verträge nicht garantieren können, dann stoppen Sie doch bitte die Verhandlungen so lange, bis Sie es garantieren können. Wir als Grüne sagen deshalb: Handeln Sie jetzt. Act on ACTA!

 
  
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  Patrick Le Hyaric (GUE/NGL). - Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, nous tous ici nous sommes contre la contrefaçon et la piraterie. Mais, Monsieur le Commissaire, vous venez tout à l'heure de nous raconter une fable pour petits enfants pour justifier le fait que vous discutez un accord international dans le dos des peuples et dans le dos des représentants des peuples.

Je vous rappelle, Monsieur le Commissaire, que l'article 218 du traité de Lisbonne dispose, je le cite: "Le Parlement européen est immédiatement et pleinement informé à toutes les étapes de la procédure", dans le cadre de la négociation ou de la conclusion d'accords internationaux. Avec l'accord ACTA, nous sommes exactement dans ce cas, alors respectez votre propre parole, votre propre traité! Nous ne pouvons qu'être inquiets pour les libertés fondamentales. En effet, l'interprétation d'une faute – le piratage – et sa sanction ne seraient plus demain déléguées à une autorité judiciaire mais aux entreprises qui fournissent des services aux internautes.

D'autre part, on permettrait demain aux services des douanes des pays signataires de l'accord de fouiller les téléphones, les ordinateurs potables, les baladeurs, sous le prétexte de lutter contre le piratage, comme SWIFT d'ailleurs qui prétendait lutter contre le terrorisme. Mais rappelez-vous, Monsieur le Commissaire, le Parlement vous a battu sur SWIFT et il le fera sur ACTA s'il le faut.

Ainsi, on veut mélanger lutte contre la contrefaçon et le piratage et atteinte à la vie privée, atteinte à la propriété intellectuelle, voire même, dans le cas du médicament, atteinte au droit à la santé. Mettez, Monsieur le Commissaire, immédiatement cet accord sur la table.

 
  
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  Cristiana Muscardini (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, signor Commissario, l'accordo ACTA è fondamentale per raggiungere una piena armonizzazione delle misure di difesa commerciale europea nell'ambito della contraffazione e della pirateria. I suoi negoziati riguardano materie delicate della legislazione europea, quali la garanzia d'applicazione dei diritti sulla proprietà intellettuale e la proiezione e protezione dei dati, e per questo, ancora una volta, chiediamo maggiore trasparenza.

La Commissione deve impegnarsi a fondo, nel rispetto del livello di confidenzialità. I testi negoziali attuali devono essere messi a disposizione del Parlamento in modo che esso possa seguire gli accordi e suggerire eventuali osservazioni ai partecipanti ACTA. Le parole del Commissario questa sera ci fanno sperare ma vogliamo che alle parole seguano i fatti.

Da sempre il Parlamento si è battuto per difendere i consumatori e i produttori europei da pratiche di contraffazione e da misure anti tutela della privacy in Internet ed è per questo fondamentale che la Commissione continui a essere attiva nelle negoziazioni attuali, invogliando un maggior numero di partecipanti che purtroppo al momento si limitano solo a dodici. Auspichiamo che un numero sempre crescente di paesi – paesi in via di sviluppo ed emergenti – possa essere invogliato a raggiungere i negoziati e a firmare l'accordo finale, per permettere una visione più ampia.

I paesi si assumano e rispettino gli obblighi condivisi, per lottare con più efficacia contro la contraffazione e la pirateria, una piaga economica che uccide molti settori produttivi che operano nel rispetto delle regole. È necessario perciò garantire oggi ai consumatori, esposti a danni non irrilevanti anche per la propria salute, delle regole chiare, perché, Commissario, in assenza di regole chiare e applicate, anche per Internet, la stessa Internet diventa da opportunità un boomerang. E dobbiamo tutti impegnarci per impedirlo, perché non è soltanto una questione di privacy individuale, ma anche di sicurezza dei nostri paesi.

 
  
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  Emine Bozkurt (S&D). - Voorzitter, commissaris, een overeenkomst achter gesloten deuren is niet wat de Europese burgers verdienen, noch willen. De Europese Unie onderhandelt momenteel over een heel belangrijk handelsakkoord, ACTA, en dat gebeurt wederom in achterkamertjes. Op geen enkel moment hebben de nationale parlementen noch het Europees Parlement enige democratische controle kunnen uitvoeren op de inhoud en reikwijdte van de onderhandelingen. Nee, de onderhandelende partijen hebben een geheimhoudingsclausule afgesproken.

Het EP en de Europese burgers worden dus opnieuw buitenspel gezet. Het vertrouwen van de burger in Europa wordt weer geschaad. Deze keer gaat het niet over terrorismebestrijding, maar over handelsbelangen. Begrijp me niet verkeerd. De Europese economie moet gestimuleerd worden en het intellectuele eigendom is daar een belangrijk onderdeel van. Maar de onduidelijkheid die momenteel gecreëerd wordt door het geheim houden van de onderhandelingsdocumenten doet vele geruchten ontstaan.

Ik wil vragen hoe de communicatie loopt tussen de commissaris van Handel en de commissaris van Fundamentele Vrijheden in dezen. Gaat mijnheer De Gucht op enig moment zijn collega's inlichten over de inhoud van het akkoord? Gaat mevrouw Reding op enig moment haar collega van handel vragen openheid te verschaffen? Het Europees Parlement verlangt deze openheid. Nu is het moment om die te verschaffen, vooraleer er door het Europees Parlement ingestemd moet worden met dit handelsakkoord.

 
  
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  Eva Lichtenberger (Verts/ALE). - Herr Präsident! Herr Kommissar, während der Anhörungen der neuen Kommissare war Transparenz eines jener Wörter, die am häufigsten verwendet wurden. Sie haben heute wieder davon gesprochen, dass ohnehin alles schon transparent sei, dass alles schon offen sei. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, dieser Definition von Transparenz kann ich leider nicht folgen. Offensichtlich gilt das auch für eine große Zahl meiner Kolleginnen und Kollegen hier im Hause. Transparenz ist etwas anderes, als einige Informationsbissen hinzuwerfen und zu sagen: „Hm, den Rest können wir leider nicht offenlegen, weil wir irgendwem versprochen haben, dass das Ganze geheim bleiben soll.“

Wir sind in eine neue Phase eingetreten. Es wird jetzt nicht mehr möglich sein, mittels internationaler Verträge blinden Nachvollzug mit Handelspartnern auszumachen, der die europäische Gesetzgebung dann für die Zukunft beeinflusst. Das ist seit dem Vertrag von Lissabon nicht mehr möglich. Das heißt, blinder Nachvollzug endet genauso wie Intransparenz und Geheimniskrämerei vor den Türen des Europäischen Parlaments. Wir brauchen Glaubwürdigkeit für einen Schutz von Innovation, den Sie hier als das große Argument ins Treffen führen. Glaubwürdigkeit werden Sie aber nicht erreichen, wenn Sie alles hinter verschlossenen Türen aushandeln und dann die Menschen zu beruhigen versuchen, dass es eh und ohnehin nicht so schlimm werden wird. Herr Kommissar, das ist der falsche Weg!

 
  
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  Catherine Trautmann (S&D). - Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, chers collègues, disons-le clairement, la manière dont sont menées les négociations sur l'accord commercial anti-contrefaçon n'est pas acceptable pour le Parlement européen.

En tant que nouveau colégislateur sur ce sujet, le traité de Lisbonne nous garantit désormais le droit à une information complète et simultanée à celle reçue par le Conseil. Les documents ayant "fuité" jusqu'à maintenant nous ont prouvé que, sur la forme, cette dimension n'était absolument pas respectée.

Et que dire du fond? Le marché de dupes qui semble être proposé aux fournisseurs d'accès à Internet est le suivant: s'ils acceptent de collaborer à la surveillance systématique du contenu transitant par leur réseau, la non-responsabilité dont ils disposent en la matière serait maintenue. Sinon, ils s'exposeraient aux poursuites engagées par les ayants droit et seraient systématiquement sanctionnés.

Un tel renversement me paraît extrêmement dangereux, car il remettrait en cause l'acquis communautaire, non seulement sur le principe de mere conduit, de la directive e-commerce – en français "simple transport" – mais aussi pour ce qui est du respect des droits fondamentaux des citoyens, rappelé récemment lors de nos débat sur le paquet télécom.

Je conclurai en rappelant que notre Assemblée a déjà fait la preuve de son attachement à ces principes en rejetant l'accord SWIFT. Je n'ai aucun doute sur sa capacité à recommencer. Aussi, je tiens à souligner l'importance de la résolution débattue ce soir. Je salue le travail de notre coordinateur, Kader Arif, et de tous les négociateurs de la commission du commerce international, qui ont fait en sorte que le signal qui sera lancé demain par le Parlement européen soit extrêmement symbolique, car unanime.

 
  
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  Γεώργιος Παπαστάμκος (PPE). - Κύριε Πρόεδρε, η παραποίηση προϊόντων δεν πλήττει μόνο την ανταγωνιστικότητα των ευρωπαϊκών επιχειρήσεων αλλά ενέχει και κινδύνους για την ανθρώπινη υγεία. Η απάντηση βρίσκεται στην ενίσχυση της εφαρμογής των δικαιωμάτων διανοητικής ιδιοκτησίας σε παγκόσμιο επίπεδο.

Η προσχώρηση όσο το δυνατόν περισσοτέρων εμπορικών εταίρων στη συζητούμενη πλειονομερή συμφωνία είναι ζητούμενο. Η υπό διαπραγμάτευση συμφωνία πρέπει να συμμορφώνεται πλήρως με το σχετικό κοινοτικό κεκτημένο, να σέβεται τις θεμελιώδεις ελευθερίες και την προστασία των προσωπικών δεδομένων, να διασφαλίζει την ελεύθερη ροή πληροφοριών και να μην επιβαρύνει αδικαιολόγητα τις νόμιμες εμπορικές συναλλαγές.

Τέλος, το Κοινοβούλιο θα πρέπει να έχει στη διάθεσή του πλήρη και ουσιαστική πληροφόρηση καθ’ όλα τα στάδια της διαπραγμάτευσης, τηρουμένης της εύλογης εμπιστευτικότητας.

 
  
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  João Ferreira (GUE/NGL). - Senhor Presidente, Senhor Comissário, deste obscuro processo que tem vindo a ser conduzido pela Comissão Europeia há algo que emerge com relativa clareza. A intenção de alargar o âmbito e os custos dos direitos de propriedade intelectual, providenciando ainda mais lucros às grandes corporações.

Para atingir este objectivo, se necessário, desprezam-se elementares regras de procedimento democráticas e transparentes, sonega-se informação e foge-se ao escrutínio e ao controlo democráticos. Para atingir este objectivo, se necessário, limita-se mesmo o acesso global a bens essenciais, como medicamentos seguros, incluindo genéricos, ou viola-se o direito à privacidade e à confidencialidade da correspondência, à protecção de dados pessoais.

A omnipresença do mercado, a defesa de interesses económicos que visam atingir objectivos próprios necessariamente sectoriais, é incompatível com a defesa e salvaguarda do bem comum. Os resultados desta política estão bem à vista.

 
  
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  Karel De Gucht, Member of the Commission. − Mr President, I must say that, listening to the speeches after I took the floor, it comes to my mind that a lot of you were not listening properly to what I was saying, because I made it very clear that we were going to respect the acquis communautaire, that I would try to make sure the other parties to the agreement give their OK to the disclosure of the text that is currently being negotiated; I made it clear that it would only apply to commercial infringement of intellectual property rights, and I could continue for some time like this. So I am not going to respond again to all these questions that have been put because, honestly, I think I already answered them in my first speech.

David Martin put the question, what happens when somebody is in fact leaving not only the European Union but leaving a country that is a party to the ACTA agreement? That is an interesting question because it depends, of course, on where he is going to. If he is going to a country that is not a party to the ACTA agreement, then it will depend upon the customs and police of the country concerned, but that is beyond our reach. As far as it is within our reach, we will make sure that this is not happening, but of course we cannot speak for others.

I do not quite agree with the whole of Ms in ’t Veld’s reasoning on parliamentary approval and parliamentary control, but let me just say very clearly what I think the case is in the Treaty of Lisbon. The case is that the Council gives a mandate to the Commission, and the Commission negotiates, and the Council has taken a decision on a mandate following their own rules of procedure. Whether or not a minister in the Council of Ministers needs the approval of his national parliament beforehand is not a matter of European law, but a matter of national law, and that differs from one country to another. I know that in your country, for example, for many positions of that kind, they need approval beforehand from the Parliament – OK, but there are other countries where this is not the case. We should not, I think, judge the way the Council takes a decision. Insofar as the Council respects the Treaty and their own rules of procedure, I think that it is their business and not directly ours.

You were, to a certain extent, protecting me in that they should not check my iPod. I have no iPod, so there is no problem yet. In fact, I have had one since yesterday, but I have not yet used it and I am not going to New Zealand. It is a little bit too far. For that you need officials who have a little bit more time to go there.

Lid van de Commissie. − ... de ganse discussie over de keuken, die laat ik voor mevrouw Stassen ...

Interesting question, what about China? Well China is not, as you know, Ms Roithová, a party to the present negotiations. China is a serious problem because, as you rightly state, they are the number one source of counterfeiting.

Now we have several negotiations with them and discussions with them, also the high-level economic dialogue. Repeatedly, we put emphasis on intellectual property rights, which is one of the main problems, not only within internet trade but also in a lot of other activities. Once ACTA is concluded it will be open to all countries to sign it, and I hope that China will come to the conclusion that, for their own industry too, it would be beneficial if there were better protection of intellectual property rights, and sooner or later that will come. Look at other countries where this also happened in the past: now they have much more interest in intellectual property rights.

I do not quite agree on the interpretation by Mr Le Hyaric and Mrs Trautmann concerning Article 218. What Article 218 says is that Parliament should be informed about all steps in the procedure; well, you are, and even more than that. What we do by way of information goes far beyond what is mentioned in Article 218, far beyond, but I have no problem with that. I made it clear in my introductory statement that we will insist on other parties agreeing that we be in a position to disclose the present draft of the text, but it is not correct that we would not be respecting Article 218.

By the way, let me say to Ms in ’t Veld, we sent you Annex 16 to the agreed statement by all ACTA participants about maintaining the confidentiality of documents. That was sent to you by the Director–General, Mr David O’Sullivan, on 21 January 2009. Of course, that was in the previous Parliament, but it is still the same person. Mr O’Sullivan is the same and Ms in ’t Veld is the same, so you got it. So it is a little bit difficult then to question me as to what this is all about.

Finally, let me make it very clear that what I have been saying and what I said in the hearing should be taken seriously. I will do my utmost to have the agreement of the contracting parties that we can fully inform you. As long as that is not the case, I cannot disclose to you the drafts of the agreement because that would breach the confidentiality agreement and breaching such an agreement would have effects that are not limited to the ACTA negotiations but would spill over to a lot of other negotiations we have with these countries concerned. It would breach the confidentiality as such and that makes all negotiations very difficult, if not impossible, but I will do my best to see that you get the stuff.

 
  
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  Elnök. − Öt állásfoglalásra irányuló indítványt¹(1) juttattak el hozzám, melyeket az eljárási szabályzat 115. cikkének (5) bekezdésével összhangban nyújtottak be.

A vitát lezárom.

A szavazásra szerdán, 2010. március 10-én kerül sor.

Írásbeli nyilatkozatok (149. cikk)

 
  
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  Françoise Castex (S&D), par écrit. – Alors que le Parlement demande l'accès aux textes depuis des mois, l'ACTA est négocié dans le plus grand secret, dans le dos des citoyens et de leurs représentants, c'est inadmissible! La Commission elle-même en perd son latin. Elle nous dit qu'elle nous a déjà transmis les documents, et en même temps, qu'elle va demander au Conseil de tout publier: de qui se moque-ton?

Bien au delà de la question de la transparence, nous souhaitons ici rappeler à la Commission et au Conseil qu'ils devront obtenir du Parlement un avis conforme à la fin des négociations. Des fuites qui nous sont parvenues, on a l'impression d'un cheval de Troie: sous prétexte d'une lutte tout à fait légitime contre la contrefaçon, les États membres, au premier rang desquels le gouvernement français, veulent faire passer un texte qui pourrait porter atteinte à l'accès à la médecine, à la liberté d'expression, à la neutralité du net et à la responsabilité juridique de ses intermédiaires.

Or, le Parlement s'opposera à la remise en cause de l'acquis communautaire. Si la Commission et le Conseil ne changent pas de stratégie, nous protégerons les libertés individuelles de nos concitoyens en rejetant l'ACTA comme nous l'avons déjà fait avec l'accord SWIFT.

 
  
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  Ioan Enciu (S&D), în scris. – Salut întrebarea adresată Comisiei pe tema transparenței și a situației actuale a negocierilor privind Acordul comercial de combatere a contrafacerii. Sunt de părere că trebuie luată o măsură urgentă de rezolvare a situaţiei în care ne aflăm. Nu este admisibil ca Parlamentul European să fie dat la o parte de către Comisie din cadrul negocierilor pentru stabilirea ACTA, dat fiind faptul că noi trebuie să ne dăm acceptul pentru prevederile acestui tratat. Comisia, aşa cum s-a mai spus, trebuie să facă publice cât mai curând toate negocierile ce au avut loc pentru ACTA precum şi perspectiva avută în vedere pentru întâlnirea din Aprilie. Probleme precum constrângerea Providerilor de Internet de a supraveghea traficul şi de a institui restricţii în cadrul reţelelor lor pot avea un impact negativ asupra populaţiei atât din punct de vedere al respectării dreptului la intimitate cât şi datorită apariţiei unor costuri suplimentare pentru utilizatori. O astfel de problemă trebuie dezbătută deschis şi trebuie consultată opinia publică. Poziţia cetăţenilor europeni precum şi a industriei vis-a-vis de aceste măsuri trebuie cunoscută şi respectată pentru a putea evita un comportament abuziv de natură anti-democratică.

 
  
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  Lidia Joanna Geringer de Oedenberg (S&D), na piśmie. – Szanowni Państwo, Negocjowana obecnie przez Komisję Europejską umowa ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) wykracza ponad przyjętą w prawie unijnym zasadę proporcjonalności, która mówi, że działania Unii nie wykraczają ponad to, co jest konieczne do osiągnięcia celów Traktatu. Szczególne zaniepokojenie budzi rozdział dotyczący Internetu. Umowa zawiera podobno zapisy, które mogą ograniczyć z jednej strony swobodę wypowiedzi, a drugiej działalność komercyjną w Internecie. Taki skutek będzie miało rozważane podobno wprowadzenie odpowiedzialności dostawców Internetu za przesyłane treści oraz sankcji karnych za ściąganie plików na użytek prywatny. Używam słowa "podobno", ponieważ informacje na temat zapisów umowy nie pochodzą ze źródeł oficjalnych, a jedynie z plotek i przecieków, Komisja bowiem nie informuje Parlamentu o postępach w negocjacjach. Tymczasem Traktat z Lizbony przewiduje już taka procedurę. Ponadto zgoda Parlamentu wyrażana większością głosów jest konieczna do zawarcia porozumienia przez Radę. Nowy Traktat wprowadza też kompetencję do podejmowania środków w dziedzinie własności intelektualnej, która należy w równym stopniu do Parlamentu i do Rady. Dlatego przyłączam się do głosu deputowanych, którzy domagają się większej przejrzystości w zakresie prowadzonych negocjacji i uważam, że współpraca międzyinstytucjonalna w kwestii umowy ACTA powinna potwierdzić, że wszystkie Instytucje traktują poważnie nowo obowiązujący Traktat. Na razie tak nie jest.

 
  
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  Alan Kelly (S&D), in writing. – The Anti-Counterfeiting Trade Agreement has a mandate which is vital for the protection of Intellectual Property Rights. Post-crisis, there needs to be an incentive for intellectuals and artists to use their creativity and publish new material, without fear, online. This right needs to be balanced against an individuals right to access to information and furthermore sanctions should only be targeted at the larger commercial expoliters of copywright material. However that is an issue for another day. Right now I am most concerned about the level to which this house is being kept informed of negotiations. Under Lisbon, this agreement requires to approval of this house and I would guess from my colleagues that the way the agreement is developing it will recieve a cold reception. Negotiations surrounding ACTA need to be more open, and the Commission and Council need to show their willingness in this by ensuring the Parliament has broad access to documents on the issue.

 
  
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  Stavros Lambrinidis (S&D), in writing. – I hope that the written declaration on ACTA that I submitted two weeks ago together with my colleagues Castex, Alvaro and Roithová and today’s debate will serve as a belated wake-up call to the Council and the Commission. This Parliament will not sit back silently while the fundamental rights of millions of citizens are being negotiated away behind closed doors. We oppose any ‘legislation laundering’ on an international level of what would be very difficult to get through most national legislatures – let alone the European Parliament. Here, of course, I refer to the infamous ‘three strikes’ laws. This Parliament firmly believes that intellectual property rights must be protected, but not by giving private companies sweeping rights to monitor indiscriminately every citizen’s activities on the internet – something that we refuse to allow even our police to do when fighting terrorism – and certainly not through the disproportionate penalty of cutting whole households off from the internet. Access to the internet is itself a fundamental right. It must be treated and protected as such.

 
  
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  Michael Theurer (ALDE), schriftlich. – Die Verhandlungen der Europäischen Kommission zum Abkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) werfen noch einige Fragen auf. Das Abkommen beinhaltet berechtigte Anliegen, nämlich die Bekämpfung von Fälschungen bei Produkten und Marken und deren Schmuggel, es muss aber noch stärker auf unsere europäischen Grundsätze ausgelegt werden. Es darf hierbei nicht zu einer Harmonisierung des Urheberrechts, Patentrechts oder Markenrechts in der EU kommen – im Gegenteil, das Subsidiaritätsprinzip muss oberste Prämisse bleiben! Handelsabkommen dürfen nicht dazu missbraucht werden, Grund- und Freiheitsrechte von Einzelnen zu beschneiden. Bevor das Parlament seine zur Ratifizierung dieses Abkommens notwendige Zustimmung geben kann, muss jedoch nicht nur inhaltlich noch stark nachgebessert werden! Das Parlament muss stärker in die Verhandlungen einbezogen, und Verhandlungsdokumente müssen vollständig für uns zugänglich gemacht werden!

 
  

(1)¹ Lásd a jegyzőkönyvet.

Aġġornata l-aħħar: 24 ta' Marzu 2010Avviż legali