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Processo : 2010/0178(NLE)
Ciclo de vida em sessão
Ciclo relativo ao documento : A7-0224/2010

Textos apresentados :

A7-0224/2010

Debates :

PV 06/07/2010 - 5
CRE 06/07/2010 - 5

Votação :

PV 08/07/2010 - 6.1
CRE 08/07/2010 - 6.1
Declarações de voto
Declarações de voto

Textos aprovados :

P7_TA(2010)0279

Debates
Terça-feira, 6 de Julho de 2010 - Estrasburgo Edição revista

5. Acordo UE-Estados Unidos da América sobre o tratamento de dados de mensagens de pagamentos financeiros e a sua transferência da UE para os Estados Unidos para efeitos do Programa de Detecção do Financiamento do Terrorismo (debate)
Vídeo das intervenções
PV
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  Πρόεδρος. - Το επόμενο σημείο στην ημερήσια διάταξη είναι η έκθεση του Alexander Álvaro, εξ ονόματος της Επιτροπής Πολιτικών Ελευθεριών, Δικαιοσύνης και Εσωτερικών Υποθέσεων, σχετικά με τη συμφωνία ΕΕ/Ηνωμένων Πολιτειών της Αμερικής σχετικά με την επεξεργασία και τη διαβίβαση δεδομένων χρηματοπιστωτικών μηνυμάτων από την Ευρωπαϊκή Ένωση στις Ηνωμένες Πολιτείες της Αμερικής για σκοπούς του προγράμματος παρακολούθησης της χρηματοδότησης της τρομοκρατίας (11222/2010 - C7-0158/2010 - 2010/0178(NLE)) (A7-0224/2010)

 
  
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  Alexander Alvaro, Berichterstatter. − Herr Präsident, Frau Kommissarin! Herzlichen Dank für die Anwesenheit der Kommissarin! Ich bin mir sicher, dass Diskussionsbedarf in der spanischen Ratspräsidentschaft gerade gegen Ende besteht. Das, was wir als bulk data transfer in SWIFT hatten, haben wir also auch in Massenansammlung im Parlament. Nun, so sei es denn.

Wir haben im Februar als Parlament ein sehr deutliches Signal gesetzt, dass der Vertrag von Lissabon uns nicht nur mehr Möglichkeiten gibt, sondern vor allem auch mehr Verantwortung als Europäisches Parlament. Wir regieren mit, und zwar gemeinsam mit der Kommission und mit dem Rat auf der europäischen Ebene. Die Kommission ist gebeten worden, und das Verhandlungsmandat ist durch das Europäische Parlament bestätigt worden, ein verbessertes Abkommen vorzulegen und nochmals in die Verhandlungen einzutreten. Bei allen Differenzen, die möglicherweise unter den Fraktionen bestehen, und vor allen Dingen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen, glaube ich, wäre es nicht ehrlich zu sagen, dass die Kommission nicht auch wirklich Fortschritte erreicht hat. Das ist etwas, das man ihr sehr hoch anrechnen muss, gerade im Rahmen des Gefüges, in dem sie gearbeitet hat, und der Möglichkeiten, die gegeben waren.

Gleichzeitig hat sich in den Verhandlungen, die im Nachgang geführt worden sind aber auch herausgestellt, dass das Wort „unmöglich“ recht oft auftauchte. Es war unmöglich, bestimmte Dinge zu ändern, das Abkommen nochmals zu öffnen. Es war unmöglich, von den Vereinigten Staaten Zugeständnisse zu verlangen, geschweige denn, dass das Europäische Parlament auf den Rat Einfluss nehmen konnte. Wenn ich persönlich etwas aus dieser Diskussion gelernt habe, dann dass das Wort „unmöglich“ nicht im Politischen existiert, wenn der politische Wille da ist. Denn wir haben gesehen, dass das Europäische Parlament in der Lage war, in Zusammenarbeit mit der Kommission zu erreichen, dass Verbesserungen in den Abkommenstext eingefügt worden sind. Die Kommissarin hat im Nachgang der Paraphierung des Abkommens mit den Vereinigten Staaten erreicht, dass ein wesentliches Anliegen – nämlich dass europäische Beamte in Washington vor Ort sind, die Extrahierung der Daten überwachen und in Missbrauchsfällen gegebenenfalls auch blockieren können – Eingang in das Abkommen gefunden hat, namentlich in Artikel 12 Absatz 1.

Des Weiteren war fraktionsübergreifend ein wesentlicher Punkt die Übertragung von Sammeldaten, Massendaten, im Englischen so genannte bulk data, an die Vereinigten Staaten. Das ist etwas, das wir in Zusammenarbeit mit dem Rat und zugegebenermaßen auch unter Ausübung eines gewissen Druckes erreicht haben, dass wir mittelfristig in der Lage sind, dieses Problem zu beheben. Es wird nicht von heute auf morgen gehen, aber wir haben das klare Zugeständnis der Kommission, verankert in einem Ratstext – wo ich als Fußnote sagen kann, das ist einmalig, das ist bisher noch nie geschehen, dass wir einen Ratstext mit unserem Wortlaut haben verändern können –, dass nach einem Jahr die Kommission einen technischen und rechtlichen Rahmen präsentieren muss, wie diese Daten auf europäischem Grund und Boden extrahiert werden.

Gleichzeitig soll nach drei Jahren ein Fortschrittsbericht präsentiert werden, wie weit dieses System inzwischen ist. Es gibt eine Verbindung mit Artikel 11 des Abkommens in diesem eingefügten Teil, dass innerhalb von drei Jahren der Fortschrittsbericht erfolgen soll, und Artikel 11 des Abkommens sagt, dass, wenn die Europäische Union selbst an einem Verfahren arbeitet, beide Parteien – die USA und die Europäische Union – den Abkommenstext entsprechend anpassen müssen. Das heißt, wir haben die Möglichkeit, da nochmals rein zu gehen, ohne für Verwunderung zu sorgen, ohne die wechselseitigen Interessen zu verletzen. Wir haben erreicht, dass, wenn nach fünf Jahren dieses System nicht besteht, ernsthaft darüber diskutiert und dann auch gehandelt werden muss, dass das Abkommen dann nach Artikel 21 Absatz 2 beendet werden soll, und auf der Basis dessen, was dann besteht, ein neues erarbeitet werden muss.

Ich möchte vor allen Dingen auch denjenigen, die Sorge haben, dass ihre persönlichen Bankdaten, Mietzahlungen, sonstige Überweisungen in die USA übertragen werden, diese Sorge nehmen. Es ist explizit kein nationaler Datentransfer erfasst von der Übertragung der Daten an die Vereinigten Staaten. Und auch der innereuropäische Bankdatentransfer wird größtenteils nicht über SWIFT abgewickelt, sondern es handelt sich dabei um so genannte SEPA-Daten, die auch von diesem Abkommen explizit ausgenommen worden sind. Was also übrig bleibt, sind Daten von der Europäischen Union an Drittstaaten, die in die Vereinigten Staaten übertragen und ausgewertet werden, bis wir in der Lage sind, das selber zu machen.

Abschließend, weil ich ja im Anschluss an die Runde auch noch ein wenig Zeit habe, möchte ich sagen, dass dieser Prozess uns gelehrt hat, dass sowohl Kommission, Rat als auch Parlament näher zusammenrücken müssen und in der Abstimmung noch besser miteinander kooperieren müssen. Ich glaube, dass wir in Bezug auf die Entwicklung, die der Vertrag von Lissabon aufgezeigt hat, gezeigt haben, in welche Richtung das gehen kann, und wir sind uns zusammen mit Kommission und Rat unserer Verantwortung bewusst, eine vernünftige Lösung zu präsentieren.

Wie gesagt, nicht jeder in diesem Haus ist glücklich. Aber ich möchte explizit den Kollegen, auch denjenigen, die dies ablehnen werden, für die Bereitschaft danken, wesentliche Punkte mit einzubringen. Für die Kollegen der großen Fraktionen, die bereit sein werden, mit uns am Donnerstag diesem Abkommen zuzustimmen, bedanke ich mich auch für die Kooperation und für die gute Zusammenarbeit, die wir geleistet haben. Wie gesagt, ausdrücklich Respekt für diejenigen unter den Kollegen, die ablehnen werden, weil sie sich sehr konstruktiv eingebracht haben in diesen Prozess, aber man wird niemals 100 % erreichen können, wenn man vier Verhandlungsparteien hat.

 
  
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  Stefaan De Clerck, fungerend voorzitter van de Raad. − Voorzitter, dames en heren, ik feliciteer uiteraard in eerste instantie de rapporteur met het vele werk dat hij heeft verricht, maar ook mevrouw Cecilia Malmström met het prachtige opbouwende werk. In het kader van de kunst van het roteren dank ik uiteraard het Spaanse voorzitterschap letterlijk - Zapatero zat hier daarnet. Ik heb de eer de eerste Belgische aanwezigheid te mogen meemaken. Wij zullen proberen het roterend voorzitterschap met verve en met veel Belgische overtuigingskracht te vervullen. We leggen meteen de laatste hand aan een kwestie die het onder het Zweedse en het Spaanse voorzitterschap is voorbereid.

Het Parlement heeft hier duidelijk zijn rol gespeeld. Er was de beslissing van 11 februari 2010 om de interim-overeenkomst te verwerpen. De nieuwe overeenkomst is op 28 juni 2010 goedgekeurd. Het is inderdaad het bewijs van een daadkrachtig Europa dat wij op deze manier, in overleg tussen alle instellingen, tot een resultaat zijn gekomen. Ik zal niet de vele verbeteringen opsommen. Dat is al gebeurd. Ik zal alleen drie fundamentele versterkingen toch even aanstippen. Het is belangrijk dat er effectieve rechtsmiddelen komen voor iedereen om te kijken of de correctie, het wissen of het afschermen van gegevens worden toegepast. Artikel 18 is een goed artikel. Ten tweede, artikel 12 is een verbetering. Ik geef graag toe dat het evident is dat onafhankelijke controleurs toezicht houden en dat het om een positieve aanpassing gaat op verzoek van het Parlement, zodat - ook met de preciseringen en aanbevelingen die er nog zijn bijgekomen - de wijze waarop dagelijks toezicht zal plaatsvinden op het extraheren van SWIFT-gegevens een positieve versterking vormt.

Ten derde ben ik heel tevreden dat het een Europese oplossing is en dat Europol een rol speelt. Het is een methodiek die we ons eigen moeten maken. We moeten onze eigen instellingen verder versterken. We moeten vertrouwen hebben. Europol heeft ervaring met gegevensbeschermingsregels en we moeten ervan uitgaan dat dit een goede keuze is geweest.

We moeten ook zeggen dat het TFTP al belangrijke resultaten heeft opgeleverd en we moeten dus blijven opkomen voor de veiligheid van onze burgers. Terrorismebestrijding is noodzakelijk. We moeten daarvoor zorgen. Er zijn op die manier al 1500 dossiers overhandigd. Ik denk dat we dus op die lijn moeten voortgaan, want we zijn als Raad de verbintenis aangegaan om niet alleen op onze partners te rekenen, niet alleen op het Amerikaanse systeem terug te vallen, maar ook binnen Europa stappen te zetten om vooruit te gaan en om een eigen systeem, een Europees systeem te ontwikkelen. De stappen na 1 jaar, na 3 jaar en eventueel na 5 jaar zijn door de rapporteur uiteengezet en deze zijn opgenomen in het ontwerpbesluit van de Raad.

Dus conclusie, geachte parlementsleden, wij moeten de veiligheid van onze burgers maximaal waarborgen. Wij moeten onze verantwoordelijkheid op dat vlak nemen en wij moeten dat doen in een goede balans met de bescherming van data. We moeten dat tevens doen met de verbintenis dat we onze beschermingsmechanismes opbouwen. Ik dank u bij voorbaat voor de steun die u hopelijk zult geven aan deze belangrijke stap, aan deze belangrijke interventie van het Europees Parlement.

 
  
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  Cecilia Malmström, Member of the Commission. − Mr President, I am really glad to be back in the plenary today on the occasion of this debate. I am especially happy that we have achieved, as the rapporteur and the President said, good cooperation between the three institutions for a text that I hope you will approve later this week.

This has only been possible because of the close cooperation we have had: all the institutions, the rapporteur, the political group, the committee, and outside representatives of the group. I would like to thank all of you wholeheartedly.

I am very satisfied that the agreement we signed on 28 June gives us a new base and a new start for EU-US cooperation. I am delighted that the structures and the procedures have worked well – not without difficulty but they have worked well – and it has allowed us in record time to negotiate an agreement which ensures good high-level protection of personal data, whilst maintaining a counter-terrorist programme that helps to save lives in Europe and in the US and beyond.

The agreement for which I ask your consent this week is considerably different from the interim agreement that you rejected in February. Let me just mention a few points.

It empowers a European public authority, namely Europol, to verify that each and every request is tailored as narrowly as possible in order to minimise the amount of data requested.

It takes account of Parliament’s call for a twin-track approach, holding out the prospect of an EU mechanism in the medium term allowing for extraction of data on European soil and for a more targeted transfer of data.

The rapporteur laid out the provisions that we will take. Immediately after the vote I will begin a study to consider the possible introduction of a European system. This system will be the basis for a full impact assessment taking into account the legal, technical, economic and other aspects of a future European TFTP mechanism.

The agreement also includes significant data protection when it comes to transparency, rights of access, rectification, erasure and redress. It allows the Commission to appoint a person who will monitor the day-to-day extraction of data from the TFTP database and who will be empowered to query and even block searches. This person will be on the premises where the US analysts are working and will have full access to the TFTP searches to ensure permanent monitoring. This is a major achievement.

Moreover, the agreement empowers the EU to undertake regular and detailed reviews of the TFTP. The first such review will take place six months after the entry into force of the agreement. The review team will include data protection experts and an expert with a judicial background and they will be able to do random checks.

Many of these changes are the direct results of discussions that I have had with the European Parliament rapporteurs – both of them, and I would like to thank them both – and other key members of the political groups. This is indeed an achievement of Europe: the Council, Parliament and the Commission.

Another important point here, which the President referred to, is that the Terrorist Finance Tracking Program will help to make our lives safer. Member States have confirmed the enormous value of this information derived from the TFTP which the US authorities share with us.

We also know that since the start of this year leads on known suspects have gone cold because EU-stored TFTP data have not been transferred to the US for the last six months. This has been a serious situation and I am relieved that we are now closing this security gap.

The London bombings took place exactly five years ago. This sad anniversary makes us remember the victims and their families and we wish that this tragedy had never happened and that it will never happen again. We must do our best to prevent future attacks and this agreement is one important tool in the fight to prevent horrible attacks like this one.

For all these reasons I would ask you to give your consent to the agreement on Thursday. I am confident that most of you will share the opinion of the rapporteur and acknowledge the many important improvements that have been made in this agreement.

(Applause)

 
  
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  Ernst Strasser, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Kommissarin! Diese Vereinbarung ist nicht nur eine Vereinbarung, diese Vereinbarung ist ein Meilenstein in der Umsetzung des Prozesses von Lissabon. Hier hat das Parlament Verantwortung bekommen, hier hat das Parlament Verantwortung übernommen, und hier hat das Parlament auch Verantwortung gezeigt.

Zum Zweiten: Das ist ein großer politischer Erfolg des Parlaments gegenüber den Amerikanern, gegenüber dem Rat, gegenüber der Kommission. Zum Dritten: Es ist ein großer inhaltlicher Erfolg, denn dieses Abkommen hat auf Initiative des Parlaments die eigene TFTP-Installation gebracht, die wir brauchen, damit wir hier in Europa weiterkommen.

Es wurde nicht alles erreicht, aber sehr viel wurde begonnen, und zu danken ist der guten Zusammenarbeit von Kommission und Rat – der Rat hat sich sehr bewegt – und innerhalb des Parlaments der Fraktionen. Ich möchte ganz besonders den Berichterstattern danken, Sie haben hier ganze Arbeit geleistet.

 
  
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  Claude Moraes, on behalf of the S&D Group. – Mr President, in the context of our group’s rejection of the interim TFTP Agreement, we welcome the decision by the Spanish Presidency and the US to reopen negotiations to take on board key data-protection safeguards for all EU citizens.

Today our group can support the Alvaro report, not because it represents the perfect agreement, but because it contains the key protections we would all expect to see in an international data-sharing deal of this importance – as Mr Strasser said, in this milestone event. It signals the Parliament’s ability, post-Lisbon, to represent the interests of all EU citizens in its dealings with the Council, Commission and third countries. It is a new start, as Mrs Malmström said.

On the central point, the transfer of bulk data of EU citizens, we have successfully brokered the so-called twin-track approach, combining strict safeguards, such as the EU appointment of EU staff in the US Treasury, with a concrete timetable leading the way to a European solution for the extraction of data on EU soil.

This Agreement is about the serious balance between fighting terrorism and protecting the freedoms of our citizens. Tomorrow in my constituency of London, we celebrate the anniversary of the 7/7 bombing. We all know what this Agreement is about, but balance is critical. In any negotiation there must be give and take, but my group believes that EU citizens can feel that their Parliament, working with an effective Presidency, secured many of the safeguards they expect and an agreement which would infinitely outstrip the negative potential of 27 bilateral agreements. Bilateral agreements may not contain elements such as judicial redress on a non-discriminatory basis, rectification and erasure and a prohibition on data mining and profiling. Better an EU deal with real safeguards than bilateral agreements with unknown consequences.

For all of these reasons, our group will support this renegotiated deal and proudly stand by the safeguards we have helped to secure with the rapporteur and all of the other groups on behalf of EU citizens and their freedoms.

 
  
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  Renate Weber, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, let me start by congratulating my colleague Alexander Alvaro on today’s result. I know that he has been working very hard to achieve what we have today. Let me also thank Jeanine Hennis-Plasschaert for her hard work on this difficult dossier while she was a Member of this House.

The text of this agreement is not perfect. However, in the months between today and February, when we rejected the first version, Parliament has shown itself to be a reliable and responsible player. We have been constructive from the start. It has never been our goal to obstruct the whole process for no reason, because combating terrorism is as important for us as it is for our American partners, but at the same time we wish to stick to our own values and principles.

So let us vote on this new agreement and let us focus on the future and make sure that both the Commission and the Council live up to their respective promises as enshrined in the agreement or attached to the agreement, because our ultimate goal remains a durable and legally sound European solution. We promised our citizens extraction of data by the EU on European soil – a promise that we have to keep.

 
  
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  Jan Philipp Albrecht, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident, verehrte Damen und Herren Abgeordnete! Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut. Die Art und Weise, wie meine Vorrednerinnen und Vorredner von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen ihre geplante Zustimmung zum neuen SWIFT-Abkommen rechtfertigen, hat meines Erachtens eher etwas von „Offensive ist die beste Verteidigung“, als dass sie tatsächlich von ihren Worten überzeugt sind.

Denn das neue SWIFT-Abkommen hat sich in der Substanz der Kritik, die dieses Hohe Haus mit großer Mehrheit durch die Ablehnung im Februar und seine Entschließung im März deutlich geäußert hat, praktisch nicht geändert. Weiterhin werden Unmengen von persönlichen Bankdaten überwiegend vollkommen unverdächtiger Bürgerinnen und Bürger an die US-Behörden übertragen und dort für ganze fünf Jahre gespeichert, ohne dass es eine Überprüfung durch eine unabhängige Justizbehörde gibt.

Lediglich die selbst an Ermittlungsergebnissen interessierte Europäische Polizeibehörde Europol soll die Anfragen der US-Behörden nun genehmigen. Das alles ist nicht nur politisch falsch und schädlich für den europäischen Grundrechtschutz, sondern in hohem Maße konträr zum Verfassungsrecht in Europa. Sowohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und nationale Verfassungsgerichte als auch die Datenschutzbeauftragten haben die im Abkommen geregelten grundlegenden Mechanismen für rechtwidrig erklärt. Wir als Europäisches Parlament haben es nicht einmal geschafft, unseren eigenen Rechtsdienst vor der Abstimmung um eine Einschätzung zu befragen.

Auf dieser Grundlage dürfen wir als Parlament einem solchen Abkommen nicht zustimmen. Als Grüne wären wir deswegen für eine erneute Ablehnung und für eine echte Aushandlung gemeinsamer Grundsätze mit den USA, bevor wir den Informationsaustausch dermaßen ausweiten.

 
  
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  Timothy Kirkhope, on behalf of the ECR Group. – Mr President, I would like to thank Alexander Alvaro and his predecessor, Jeanine Hennis-Plasschaert, as well as the US authorities and in particular the American Ambassador, Mr Kennard, for their hard work, perseverance and determination to produce another agreement and maintain a positive relationship between the EU and the US. We should congratulate the US in their sustained belief that progress was possible here, and for once again continuing down the route to an EU-US international agreement.

I believe that this time we are all here with a lot more goodwill and cohesion following six months of mostly successful but testing negotiations. Parliament has had to push hard to be heard and for its voice to be respected. What we are finally being presented with is an agreement which is not only new, but improved; one which we can live with, and one which we should be happy about, especially with vital lessons having been learned within our Parliament and within the EU institutions. The deal is good compared with last time, including, as it does now, a judicial review, EU oversight, review procedures and blocking mechanisms. It represents for us the future possibility of our own EU TFTP system. It is certainly more equal, more open and more democratic.

For those Members who have remaining concerns, it is not perfect, but may I remind this House that we do not live in a perfect world. Indeed, we live in a world full of dangers, as Claude Moraes highlighted a moment ago in relation to London. That is exactly why this agreement is needed. It is why we do not just have a duty to protect the data and the rights of our citizens, but also to protect their ongoing security and their safety.

Last night in committee this agreement was overwhelmingly adopted. It was a victory for common sense and I hope the same result can be echoed within this House when we vote together. Now is the time to put aside our individual ideals and be practical for the sake of the people we represent. Now is the time for the reputation of the EU as a serious international body to be renewed. Now is the time for us to behave reasonably and responsibly. Now is the time for this House to vote in favour of the text, which my group will certainly do.

 
  
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  Rui Tavares, em nome do Grupo GUE/NGL. – Senhor Presidente, caros amigos, de que estamos a falar? Estamos a falar de cerca de 90 milhões de mensagens financeiras por mês, o que dá mais de mil milhões de mensagens financeiras por ano. Mensagens financeiras com origem na Europa, intra-europeias ou entre a Europa e o resto do mundo. Isto é o que nós temos durante meses ou anos referido neste Parlamento como bulk data, transferência de dados em bloco.

Este Parlamento julgou matar a transferência de dados em bloco, pela primeira vez, em Fevereiro, quando rejeitou o acordo. Pela segunda vez em Maio, com uma resolução em que disse claramente: a transferência de dados em bloco é ilegal. E agora a transferência de dados em bloco está aqui. Esta é a essência do acordo, a essência do acordo não muda e todos nesta Casa o sabem muito bem. Portanto há razões para continuar a votar contra ele.

Este acordo tem muitos pontos fracos. Quando nos dizem que dá direito de recurso judicial, de transparência... meus caros senhores e senhoras, sabemos muito bem que este é um acordo executivo com a Casa Branca. Não muda a lei americana, não passa pelo Congresso. Os cidadãos europeus não residentes nos Estados Unidos da América são discriminados por um acordo destes. Não é verdade que muitas palavras bonitas que estejam no acordo tenham qualquer transferência na prática, e sabemo-lo bem.

E depois apresentam-nos um ponto forte, que é o papel da Europol. Ora devemos dizê-lo claramente: a Europol não tem papel de protecção de dados. Nós temos uma Agência Europeia de Protecção de Dados que a Comissão Europeia e o Conselho Europeu nunca quiseram pôr neste acordo.

A Europol é uma agência que deve ser controlada, porque é beneficiada por este acordo. Recebe pistas policiais, mas não é uma agência que filtre e que sirva para proteger os dados dos cidadãos europeus. Nós sabemos que isto é incorrecto, sabemos que isto é ilegal e sabemos que isto é inconstitucional. E ontem já a Comissão das Liberdades e Direitos Civis prestou um mau serviço ao Parlamento ao rejeitar que se peça ao Serviço Legal do Parlamento uma opinião acerca do papel da Europol aqui, que nós sabemos que é muito incorrecto.

O grupo da esquerda pedirá essa opinião ao Serviço Legal, porque, meus caros amigos, e agradecendo ao colega Alexander Alvaro, que trabalhou muito e que trabalhou em transparência e em cooperação com todos os relatores de todos os grupos, nós podemos escolher saber ou não saber. Nós temos o dever, enquanto legisladores, de prever as implicações legais deste acordo, e o grupo da esquerda votará contra este acordo determinadamente.

 
  
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  Gerard Batten, on behalf of the EFD Group. – Mr President, this agreement is proposed under the Lisbon Treaty and therefore lacks all democratic legitimacy. The peoples of Europe were systematically denied referenda on the Lisbon Treaty because the Europhile political elite knew that they would reject it.

This is a problem that will come back to haunt us continually in the years to come. You have created an illegal state and now you are making illegal laws! Look at the way that this was done. Those few MEPs who were given access to this secret report, or secret agreement, were only allowed to see it after signing a declaration of honour not to reveal its contents. Most importantly, the people of Europe, to whom the information actually belongs, are totally unaware of its contents. More specifically, the proposed legislation is illegal under existing UK data protection law governing the international transfer of private citizens’ personal details. Under the Act such information cannot be shared without the consent of the individuals concerned. The US authorities have already shown that they simply help themselves to such data as and when they feel fit. The USA cannot be trusted to observe other nations’ rights.

The confidential and private financial data in question belongs to the individual – and not to the European Union or the European Parliament. They have no right to share it with the USA or anybody else. Britain’s representative on the Council appears to have overridden existing national law in order to reach this agreement. By what right? However, we all know that the totally undemocratic and illegitimate EU legislation takes precedence over national democratic law!

Terrorism has to be opposed, but it must not be used as a cloak to remove citizens’ rights and protections. This is just the latest example of how the EU is creating an undemocratic, illegitimate political state. The UK Independence Party will vote against.

 
  
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  Daniël van der Stoep (NI). - Voorzitter, de Partij voor de Vrijheid zal voor de overeenkomst met de Verenigde Staten en dus het onderliggende verslag stemmen. Samenwerking op het gebied van terreurbestrijding is ontzettend belangrijk voor mij en ook voor mijn partij. Maar laten we niet vergeten waarom het helaas nodig is om op deze manier met de Verenigde Staten samen te werken. De globale jihad bedreigt de wereld meer en meer. Vanuit het Midden-Oosten wordt de strijd tegen westerse normen en waarden gefinancierd en ideologisch aangemoedigd. Laten we ons daar heel helder bewust van zijn.

Voorzitter, op 11 september 2001 was ik zelf aanwezig in Washington DC en heb daar enkele uren na de aanslagen de rampplek bij het Pentagon bezocht. Er hing daar een ondoordringbare en ondefinieerbare geur van een vliegtuig dat in een gebouw was gevlogen. Een verschrikkelijke geur was dat, Voorzitter. Het was de geur van terrorisme. Als we deze week door middel van het goedkeuren van de overeenkomst met de Verenigde Staten terreurdaden kunnen voorkomen, dan zou dat fantastisch zijn.

 
  
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  Simon Busuttil (PPE). - Mr President, I am a law-abiding citizen and I want my security to be protected without excessive intrusion into my privacy. But, equally, I want my privacy to be respected without this having to be done at the expense of my security.

With this agreement we have done just this. We have shown that privacy and security do not need to be played off against each other. We have shown that we can have them both. We have shown that we can strike a fair balance. This is not a zero-sum game. I believe that this is precisely the kind of balance that our law-abiding citizens expect from us. This is why we should support this agreement, and we should be proud to support it because we have played a major role in shaping it.

 
  
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  Birgit Sippel (S&D). - Herr Präsident! Eine Vorbemerkung: Zustimmung oder Ablehnung, jede Entscheidung verdient Respekt. Nicht akzeptabel sind jedoch manche von Sachkenntnis häufig unbelasteten Übertreibungen, Halbwahrheiten und Falschaussagen, auch in der veröffentlichten Debatte. Mehr Sachlichkeit statt Emotionalität wäre sicher angemessen.

Zur Sache: Terrorismus bekämpfen bedeutet zugleich auch die Verteidigung demokratischer Werte und Freiheiten. Das eine erfordert auch die Nutzung von Daten, das andere ein hohes Maß an Datenschutz. Gerade hier konnte unter dem Druck des Europäischen Parlaments viel erreicht werden: die Prüfung, ob einer Anfrage tatsächlich ein berechtigter Terrorverdacht zugrunde liegt, die tägliche Kontrolle im US-Schatzamt durch EU-Beamte, dass wirklich nur Daten von Terrorverdächtigen eingesehen werden, einschließlich der Möglichkeit, diese Datenentnahme zu stoppen. Wir als Parlament sind der Überzeugung, dass diese wichtige Stelle im Einvernehmen aller Institutionen geregelt werden muss. Die Einhaltung von Standards unter Einbeziehung von Datenschutzbeauftragten muss jährlich überprüft werden, und zur fünfjährigen Speicherfrist gibt es eine jährliche Prüfung, um sicherzustellen, dass nicht benötigte Daten vorzeitig gelöscht werden.

Und noch einmal: Innereuropäische Überweisungen sind nicht betroffen. Gleichwohl konnte nicht alles erreicht werden.

Ein Stichwort: Europol. Ich möchte die Europäische Kommission auffordern, nicht bis 2013 zu warten, sondern schnell einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, der die parlamentarische Kontrolle durch Mitentscheidung sichert.

 
  
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  Sophia in 't Veld (ALDE). - Mr President, I will vote in favour, but with great reluctance and hesitation. This agreement has serious shortcomings which leave it open to legal challenge. It puts the final verdict in the hands of the courts, rather than the policymakers, where it belongs. Concluding international agreements that are not legally watertight is a risky strategy. This agreement is therefore no reason for jubilation, but it is the least bad option.

Although I share many of the doubts and concerns of the ‘no’ voters, rejection will not result in a better agreement and we all know that. Why? Because the Member State governments – not the US Government, our own governments – insist that the bank data of European citizens be processed by third countries. It is only thanks to the European Parliament that our personal data will in future be filtered by European authorities under our own control. Putting an end to the bulk data transfer in the longer term is major progress that we should recognise.

Finally, colleagues, this House, by voting ‘no’, has a heavy responsibility to ensure quick and full implementation of the Council decision.

 
  
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  Hélène Flautre (Verts/ALE). - Monsieur le Président, je remercie Sophia in't Veld pour son intervention. Au moins, elle explique clairement les raisons de son vote positif, parce que, depuis le début, avec les interventions des deux grands groupes, je n'entends que des écrans de fumée.

La réalité, c'est que cet accord n'est pas sensiblement différent, en tout cas sur les points principaux qui ont motivé l'opposition du Parlement européen en février. Il y a toujours transfert de données en vrac, il y a toujours conservation des données pendant cinq ans. Il n'y a toujours pas, effectivement, de droit de recours pour les citoyens européens sur le territoire américain et il y a la question très essentielle soulevée par M. Tavares sur Europol. Europol n'est pas une institution à caractère judiciaire, et ce n'est pas moi qui le dis, ce sont les textes, les traités. Les contrôleurs européens et nationaux pour la protection des données sont tous d'accord sur ces points essentiels.

Moi, j'ai le sentiment qu'après avoir – comme vous dites, Monsieur De Clerck – bombé le torse, on est en train de courber l'échine, et ce n'est pas une bonne nouvelle pour les citoyens européens.

(Applaudissements)

 
  
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  Andreas Mölzer (NI). - Herr Präsident! Was da beim SWIFT-Abkommen ausgehandelt wurde und nun als Datenschutz verkauft werden soll, ist eher ein peinlicher Selbstbetrug der Europäer. Solange unbescholtene Bürger dank Datenpaketen allein schon durch außereuropäische Überweisungen ins Visier der US-Geheimdienste gelangen können, wird Datenschutz offenbar verhöhnt.

Da heißt es lapidar, dass eine Zuordnung auf Einzelpersonen technisch derzeit nicht möglich sei. Wenn eine Beschränkung der Überweisungsdaten auf konkrete Anfragen jetzt nicht realisierbar ist, dann dürften diese Daten einfach nicht ausgeliefert werden, und damit basta. Ist das Abkommen erst einmal umgesetzt, kräht sicher kein Hahn mehr nach dieser Beschränkung.

Das EU-eigene Überwachungssystem, das aufgebaut werden soll, wird sich wohl binnen einiger Jahre als Placebo, als Beruhigungspille für die Kritiker herausstellen. Die Vorratsspeicherung grenzenloser Datenpakete über einen so langen Zeitraum – und fünf Jahre sind aus datenrechtlicher Sicht eine kleine Ewigkeit – ohne richterlichen Vorbehalt läuft dem Verständnis eines modernen Rechtsstaats zuwider. Ein Mehr an Datenschutz ist also bei diesem Abkommen bei Weitem nicht in Sicht.

 
  
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  Agustín Díaz de Mera García Consuegra (PPE). - Señor Presidente, felicitamos a la señora Malmström y al señor Alvaro, y nos felicitamos por el apoyo al Acuerdo anunciado por los diferentes grupos que conforman una gran mayoría en esta Cámara. También, respeto hacia los discrepantes.

La seguridad transatlántica envuelta en garantías democráticas es lo fundamental para cortocircuitar la financiación del terror. Reafirmamos hoy nuestro apoyo a un nuevo Acuerdo más garantista y en el que el Parlamento ha tenido un mayor protagonismo. El Consejo debe entender y escuchar y colaborar más y mejor con un Parlamento diferente que deriva del Tratado de Lisboa.

La Unión necesita su propio TFTP de tal forma que la extracción de datos pueda realizarse en territorio comunitario y bajo la supervisión de funcionarios europeos. Por eso, la Comisión tiene un papel de impulso fundamental.

Y no debemos olvidar, para terminar, que ha sido determinante la información proporcionada por los Estados Unidos obtenida a través de SWIFT para prevenir y para reprimir atentados en Barcelona, en Madrid, en Londres, y de la Yihad en Alemania.

Yo sí creo en la utilidad del Acuerdo.

 
  
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  Salvatore Iacolino (PPE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, dal 1° febbraio 2010 il precedente accordo swift con gli USA cessava i suoi effetti, adesso vi è un nuovo accordo! Si potrebbe dire unicamente che è prevalso il senso di responsabilità, a me invece non pare, basterebbe accostare la vecchia ipotesi di disciplina con quella definita dei giorni scorsi per valutare appieno i sensibili miglioramenti intervenuti grazie al contributo del Parlamento europeo, ma grazie alla negoziazione della Commissione e della Presidenza spagnola.

Diceva il mio professore di diritto pubblico che il miglior accordo è quello che dovrà essere perfezionato. Dovremo quindi accontentarci di un buon accordo, che definisce una volontà, una strategia comune contro il terrorismo, ma adesso bisogna coinvolgere i paesi terzi, essenziali in questo processo di contrasto. Ritengo infine che questo accordo definisca un punto d'equilibrio adeguato fra diritto alla privacy e diritto alla sicurezza.

 
  
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  Carlos Coelho (PPE). - Senhor Presidente, parabéns à Comissária Cecilia Malmström, ao relator Alexander Alvaro e a todos aqueles que colaboraram neste dossiê. A voz do Parlamento Europeu fez-se ouvir, houve negociação, este acordo é diferente e melhor do que aquele que recusámos em Fevereiro.

Dito isto, quero tornar claro que mantenho dúvidas sobre o artigo 20.°. A sua redacção parece pôr em causa a eficácia dos direitos que estão previstos em todo o acordo, e mantenho a mesma discordância sobre a escolha da Europol, que não é uma autoridade judicial independente nem uma autoridade de protecção de dados.

Seriamente, não creio que possamos recusar este acordo. Ele é diferente do de Fevereiro, mas também não me sinto confortável em aprová-lo, pelo que me irei abster.

 
  
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  Zuzana Roithová (PPE). - Odmítám přednesené argumenty odpůrců. Chci připomenout, že od února, kdy dohodu SWIFT zablokovala levice a euroskeptici, jsou bankovní data předávána bez smluvního základu. Nezapomeňte, že od září 2001 nejsou známy případy jakéhokoli zneužití citlivých údajů Evropanů. Oceňuji, že Evropský parlament dosáhl díky Lisabonské smlouvě toho, že to bude nyní evropský úředník, a nikoli americký úředník či člen Europolu, kdo ve Státech bude rozhodovat o předání kteréhokoli individualizovaného údaje.

Žádám paní komisařku, aby zde uvedla termín, kdy budou známa jména tří kandidátů na tuto funkci. Trvalým odpůrcům evropsko-americké spolupráce chci vzkázat, že naší povinností je účinně chránit životy občanů před teroristickými útoky. Tato dohoda nyní dává vysoké záruky a současně ochraňuje data a nabízí možnost soudního sporu o náhrady, pokud by někdy obchodní data byla zneužita. Děkuji členům Komise a členům výboru LIBE za tento výsledek.

 
  
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  Kinga Göncz (S&D). - Valóban röviden. A megállapodás nem ideális és nem tökéletes, de azt hiszem, a lehető legjobb megállapodás, amit ennyi idő alatt el lehetett érni. Kiegyensúlyozott abból a szempontból, hogy a biztonságot, az európai polgárok biztonságát és a szabadságjogaikat, adatvédelmi jogaikat egyaránt figyelembe veszi. Azért fontos, hogy elfogadjuk most júliusban, mert ez lesz a biztonság garanciája, illetőleg adatvédelmi szempontból is fontos, hogy nem kontrollálatlanul mennek át adatok a továbbiakban. A szövegbe beépültek további garanciák: részben az adatok kiadásának indokoltsága felett, részben az adatok kiemelésének indokoltsága felett. A jogorvoslat átlátható lesz ezentúl. Maradtak persze kérdések, többen említették ezeket: az EUROPOL indokoltsága, illetőleg a tárolási idő hossza. Ami még fontos a tartalom mellett, az egyrészről az, hogy egy világos menetrendünk van arra, hogy európai TFTP kiépüljön, és egy éven belül kapunk erre egy javaslatot, illetőleg az, hogy a Tanács, a Bizottság és a Parlament kapcsolata újszerű lesz ezek után.

 
  
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  Carl Schlyter (Verts/ALE). - Herr talman! Jag stöder ett avtal som ger specifika uppgifter om en individ som aktivt och medvetet stöder terrorism, och som får sina rättigheter försvarade i domstol. Jag tackar Alexander Alvaro och Cecilia Malmström för att i alla fall ha försökt. Vi sa inga bulkdata – och vi får bulkdata i minst tre år. Vi sa att rättssäkerhet kräver att en domstol försvarar våra mänskliga rättigheter – och vi får ett Europol som ska försvara att avtalet följer avtalet, inte mänskliga rättigheter. Dessutom får vi en definition av terrorism som är i enlighet med definitionen i USA, nämligen en gummiparagraf som står vidöppen att gälla biståndsorganisationer som inte arbetar lojalt mot USA:s utrikespolitiska intressen.

Nej, tyvärr är skyddet av mänskliga rättigheter i detta avtal precis lika naket som den berömda kejsaren.

 
  
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  Cornelia Ernst (GUE/NGL). - Herr Präsident, meine Damen und Herren! Wir haben über zwei Ebenen zu sprechen. Eine Ebene ist jetzt sehr häufig thematisiert worden, nämlich die des Datenschutzes. Es ist richtig: Einiges wurde verbessert, aber die Massendatenweitergabe ist eben nicht abgeschafft worden. Was mich eigentlich am meisten ärgert, ist, dass Europol in punkto Datenschutz – auf welcher rechtlichen Grundlage, das fragen wir – tatsächlich eine Kompetenzerweiterung erhält.

Aber ich will auch ganz klar sagen, dass es noch eine andere Ebene gibt, über die wir sehr ernsthaft reden müssen, nämlich dass, selbst wenn alle Datenschutzprobleme ausgeschaltet würden, alle, jedes einzelne Problem, doch die Frage bleibt, ob das Prinzip der prophylaktischen Bankdatenweitergabe von Millionen von Menschen in Europa tatsächlich dazu beiträgt, Terror zu bekämpfen. Ich bezweifle das zutiefst, und es gibt keine Evaluation, es gibt nichts, was das belegt. Stattdessen wird Bürgerüberwachung de facto eingeführt, und ich will daran erinnern, dass auch der Datenschutzbeauftragte die Notwendigkeit einer solchen Regelung nicht sieht.

 
  
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  Jaroslav Paška (EFD) - 28. júna bola podpísaná nová dohoda o odovzdávaní údajov občanov Európskej únie do Spojených štátov. Tie zmeny, ktoré boli na tejto dohode vykonané, myslím si, sú nie celkom presvedčivé.

Hovorili sme o tom, že úradníci Európskej únie budú mať vo Washingtone možnosť ovplyvňovať výber údajov, ktoré sa budú spracúvať. No samozrejme bude záležať od kompetencie týchto úradníkov, ale na to, aby sa mohli k tomu vyjadrovať, ich tam nepotrebujeme, pretože spracúvať dáta a údaje budú predovšetkým americkí spravodajskí dôstojníci.

Ďalej sme hovorili o tom, že nezávislý súd môže zmeniť rozhodnutie. No ale súd môže konať na základe námietok občanov a občania sa o tom, že sú sledovaní spravodajskou službou nedozvedia. Takže ako bude súd potom môcť o čomkoľvek rozhodovať, keď súd nebude vedieť o tom, že občan je sledovaný.

Takisto sa hovorilo o tom, že Európskej únia pripravuje do budúcnosti vlastný postup, no ten postup by už mal byť prijatý a schválený.

 
  
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  Andrew Henry William Brons (NI). - Mr President, the so-called safeguard in the new draft agreement is an element of EU control over the extraction in the United States of transferred bulk data. Even if this control were to be exercised in good faith, I do not believe that the individuals would have the confidence to refuse requests from the United States for extraction if they were said, quite untruthfully, to combat terrorism. However, US foreign policy is much wider than opposition to terrorism and it is quite probable that the United States would seek to gain access to financial data that would be used against its wider political opponents, and not just real terrorists.

However, my opposition to this treaty is not limited to its content. The responsibility for treaties affecting sensitive confidential information belongs properly to sovereign states and not to supranational bodies like the EU.

 
  
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  Alajos Mészáros (PPE). - Köszönet jár Malmström asszonynak és Alvaro úrnak a jelentésért. Örülhetünk, hogy előrelépés történt ebben a számunkra annyira fontos, de sokat vitatott szerződésben. Én már februárban is mellette szavaztam, az EPP csoport többségével, de úgy érzem, bármilyen kellemetlen is volt a késedelem, az új megfogalmazásban az EU polgárai számára előnyösebb feltételeket értünk el. Meg kellett találni az adatvédelem és a biztonság közötti megfelelő egyensúlyt, és úgy érzem, ez nagy részben sikerült. A jövőben azért fontos lesz kiépíteni egy saját terrorizmusfinanszírozás elleni biztonsági rendszert, amelyet az EU talaján, függetlenül tudunk majd működtetni. A rendszer felépítésénél és működtetésénél nagy hangsúlyt kell helyezni állampolgáraink adatvédelmi jogainak maradéktalan betartására.

 
  
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  Elena Băsescu (PPE). - Doresc să felicit raportorul, pe domnul Alvaro, şi să afirm încă de la început că susţin adoptarea acordului UE-SUA privind transferul de date bancare pentru combaterea terorismului.

Noua variantă de acord asigură o mai bună protecţie a drepturilor cetăţenilor europeni. Clienţii băncilor europene vor putea obţine acum informaţii referitoare la modul în care sunt folosite datele lor bancare personale.

Consider că Europol va avea un rol foarte important, întrucât va verifica dacă suspectarea de terorism a unui client bancar este justificată sau nu, iar desemnarea de către Comisia Europeană a unei persoane care va supraveghea extragerea zilnică a datelor, va întări rolul Uniunii Europene.

În concluzie, doresc să subliniez faptul că trebuie să menţinem un echilibru între responsabilitatea de a asigura siguranţa cetăţenilor şi protecţia datelor cu caracter personal.

 
  
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  Stefaan De Clerck, fungerend voorzitter van de Raad. − Voorzitter, dames en heren, dit is een gepassioneerd debat. Ik waardeer de stellingen van de diverse fracties en de diverse sprekers, maar ik kan alleen maar vaststellen dat het debat dat overal in Europa, in alle parlementen gevoerd wordt, een debat is dat betrekking heeft op een balans tussen enerzijds de veiligheid, de strijd tegen terrorisme en anderzijds de bescherming van privacy en de bescherming van data. Deze balans moeten wij bewaken en dit is een evolutief proces. We kwamen met overeenkomsten. Die overeenkomsten werden hier verworpen en we komen met een nieuwe overeenkomst die duidelijk beter is en verder zal blijven evolueren. Ik heb er vertrouwen in dat wij met deze overeenkomst een grote stap voorwaarts zetten en dat wij ook nog de kaderovereenkomst over de gegevensbescherming tussen de Europese Unie en de VS zullen krijgen waarover verder moet worden onderhandeld en die mogelijk van invloed zal zijn. Wij zullen kijken op welke manier het toezicht georganiseerd wordt, mede onder controle van de Commissie, opdat wij daar in de Verenigde Staten professioneel Europees toezicht kunnen houden. Dit zijn allemaal positieve stappen.

Maar het is ook zo, Voorzitter, dames en heren, dat als wij hier kritiek formuleren op een partnerschap tussen Europa en de Verenigde Staten, wij wel degelijk onze verantwoordelijkheid moeten nemen voor een eigen systeem en dat hebben we gedaan. Er wordt een eigen systeem in het vooruitzicht gesteld. Hieraan zal worden gewerkt. Het is gemakkelijk om kritiek te hebben op een systeem met de Verenigde Staten. Dan moeten we echter consequent zijn en doen wat we hier nu hebben afgesproken, namelijk een eigen Europees systeem uitbouwen. Ik denk dat dit de volgende stap is, dus ik heb er alle vertrouwen in dat deze goedkeuring een positieve bijdrage vormt tot meer veiligheid in Europa en dat we tegelijkertijd meer eigen instrumenten zullen uitbouwen om nog meer op Europese manier te opereren. Ik hoop dus dat deze overeenkomst nu door het Parlement kan worden goedgekeurd.

 
  
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  Cecilia Malmström, Member of the Commission. − Mr President, thank you for this debate. You may or may not like this agreement. All agreements that we make, whether internally between the institutions or with a third country, are the result of tough negotiations, hard efforts and compromise. Compromise is the very essence of the Community method. It is not always 100%, but usually it is a decent compromise and we can live with it.

You may not like it, but I think it is unfair to say that this agreement is equivalent to the one you voted down in February. That is simply not true. Considerable improvements have been made concerning data protection, fundamental rights and integrity. The requests will be as narrowly tailored as possible: there are several review and scrutiny mechanisms, and the idea of an EU TFTP mechanism has also been mooted. It was not even on the agenda a few months ago, and this has been done thanks to you, your very constructive and responsible approach to this, and through hard negotiations.

It has also been made possible thanks to the constructive, open and very determined approach by our US counterparts. They have listened, they have understood our concerns, and together we have come to an agreement that takes these into consideration but is also a tool to fight terrorism and, hopefully, save lives in the future. I am ready to discuss the further details and the development of this, the future TFTP mechanism, and the implementation of the agreement.

Once again I should like to thank everybody involved – the rapporteur, the shadow rapporteurs, the Council and the political groups – for this very constructive report.

 
  
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  Alexander Alvaro, Berichterstatter. − Herr Präsident! Ich glaube, im Anschluss an diese Diskussion muss man zwei Sachen festhalten. Zum einen hat das Europäische Parlament unter Beweis gestellt, dass es nach dem Vertrag von Lissabon bereit ist, mitzuarbeiten. Ratspräsident Garrido hat gesagt, er hätte das Europäische Parlament unterschätzt. Ich glaube, das hat er, und zwar sowohl in seinem Willen, mitzuarbeiten, als auch in seinem Willen, Verantwortung zu zeigen. Ich glaube, wir haben hiermit eine neue Ära im Bereich der EU-Gesetzgebung eröffnet.

Und nun zu den Kollegen, die sich eben dagegen geäußert haben. Mit allem Respekt für die Ablehnung erwarte ich genauso viel Respekt für die Wahrheit. Wir haben nämlich mittelfristig eine Lösung geschaffen, wie wir die Übertragung von Massendaten verhindern werden. Es gab vorher in diesem Abkommen überhaupt keine Regelung, die rechtsverbindlich die mittelfristige Beendigung von bulk data transfers gesichert hätte.

Jetzt zu behaupten, das hätte man von heute auf morgen machen müssen, ist genauso realistisch, wie von heute auf morgen den Atomausstieg zu schaffen, was nämlich politisch und praktisch auch nicht möglich ist. Da muss man ein Stück weit Ehrlichkeit walten lassen, und das erwarte ich im gegenseitigen Respekt ebenfalls.

 
  
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  Πρόεδρος. - Η συζήτηση έληξε.

Η ψηφοφορία θα διεξαχθεί την Πέμπτη 8 Ιουνίου, στις 12 το μεσημέρι.

Το επόμενο σημείο είναι οι ψηφοφορίες.

Γραπτές δηλώσεις (άρθρο 149)

in writing. – Instead of the ‘swift’ SWIFT agreement they were aiming for, the involvement of Parliament forced Commission and the U.S. Administration to negotiate a ‘good’ SWIFT agreement. And that is a major victory for Europe and for the future of transatlantic relations. Yes, the final agreement took a little longer to reach, but it achieved a much better balance between fighting terrorism and protecting fundamental rights than was the case a few months ago. It demonstrated that Parliament is a serious interlocutor that can exercise its new powers responsibly and effectively. And it brought a new – and much needed – spirit of openness and cooperation in the American Administration’s relations with the EU. This is not a perfect agreement. I would hope, for example, that the Commission could devise a way to station in Europol a representative of the European Data Protection Supervisor to oversee those initial bulk data grants, just as we have succeeded in stationing an EU overseer in Treasury. But when all is said and done, I firmly believe that this much-improved agreement – as opposed to the highly problematic interim agreement of last February – deserves this Parliament’s consent.

 
  
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  Véronique Mathieu (PPE), par écrit. – Je tiens à féliciter la Commission pour le résultat auquel elle est parvenue à l'issue de ces difficiles négociations. Cet accord est conforme aux exigences exprimées par le Parlement il y quelques mois. Les autorités américaines ont accepté d'introduire de nombreuses garanties en matière de protection des données qui faisaient défaut dans l'accord précédent. L'efficacité de ces transferts de données dans la lutte contre le terrorisme a été mise en lumière à maintes reprises ces derniers mois. Mais il est temps à présent que l'Union se dote de son propre mécanisme de lutte contre le financement du terrorisme. Je salue à ce titre la volonté affichée de la Commission d'aller de l'avant dans ce domaine et je l'invite à proposer des actions concrètes au plus vite. Enfin, cette « affaire Swift » a été l'occasion pour le Parlement d'exercer ses nouveaux pouvoirs conférés par le Traité de Lisbonne. Les États membres, de même que nos partenaires des pays tiers, savent à présent qu'ils doivent travailler main dans la main avec notre assemblée dans l'adoption de ces accords. Le contenu de cet accord témoigne de cette nouvelle donne institutionnelle. Nos préoccupations ont été entendues et des réponses raisonnables ont été trouvées.

 
  
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  Franz Obermayr (NI), schriftlich. Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung werden Kontodaten unbescholtener europäischer Bürger massenhaft in die USA transferiert! Daran ändert auch der neue Aufguss von SWIFT wenig! Wir können den Bürgern keinen ausreichenden Datenschutz versprechen denn: - Sensible Daten werden in Bausch und Bogen gespeichert werden anstatt bei Verdacht im Einzelfall! - Die Daten werden willkürlich ganze 5 Jahre lang gespeichert! - Die Einhaltung des Datenschutzes soll durch Europol garantiert werden, obwohl diese ja selbst ein Interesse an den Daten hat! Die Exekutive überwacht sich also selbst - soll das ernsthaft eine unabhängige Kontrollinstanz sein??! - Der in seinem Recht verletzte EU-Bürger hat de facto keine Chance sich juristisch durchzusetzen! Der Bürger müsste erst einmal den Aufwand bewältigen um in den USA ein Verfahren anhängig zu machen! Was erst im Februar als Erfolg des EU-Parlaments gefeiert wurde, wird jetzt zum Umfaller. Selbst der Berichterstatter gibt zu, dass er nicht voll und ganz zufrieden ist. Das ist kein effektiver, kein wirklicher Datenschutz und daher abzulehnen!

 
  
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  Angelika Werthmann (NI), schriftlich. Sehr geehrte Kollegen und Kolleginnen! Das nun vorgeschlagene so genannte SWIFT-Abkommen ist eine deutliche Verbesserung, so wurde SEPA herausgenommen und es beinhaltet eine Definition von Terrorismus. Die politischen Debatten um SWIFT zeigen jedoch klar und deutlich, wie schwierig und wie wichtig es ist, eine Balance zwischen Bürgerrechten und Engagement für die Sicherheit in der Welt zu finden und zu wahren. Es gibt viele offene Fragen, die einer Antwort bedürfen – so zum Beispiel: 1) Warum müssen die Daten ganze fünf Jahre gespeichert werden? 2) Ich denke, bei einer längeren Verhandlungszeit hätte man definitiv Schwachstellen überarbeiten und unseren eigenen Rechtsdienst mit einbeziehen können; so hätte man ein Abkommen erarbeiten können, das für alle - die EU als auch die USA - tragbar ist. Für mich trägt dieses Abkommen, auch nach seiner Überarbeitung und diversen Zugeständnissen, immer noch nicht der Verhältnismäßigkeit zwischen Sicherheitsbedürfnissen und Achtung der Privatsphäre Rechnung. Abschließend: ich bin davon überzeugt, dass bei einem längeren Verhandlungszeitraum für beide Seiten - die USA und Europa - bessere, detailliertere Ergebnisse hätten erzielt werden können. Danke!

 
  
  

PRESIDE: ALEJO VIDAL-QUADRAS
Vicepresidente

 
  
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  Sonia Alfano (ALDE). - Signor Presidente, onorevoli colleghi, vorrei portare all'attenzione dell'Unione europea la sorte di duecentocinquanta eritrei che in questo momento stanno lanciando SMS di allarme perché rinchiusi nel deserto del Sahara dalle autorità libiche. Stanno morendo, hanno bisogno di aiuto e chiedo all'Unione europea di occuparsene.

 
Última actualização: 26 de Julho de 2010Advertência jurídica