Der Präsident. − Der endgültige Entwurf der Tagesordnung dieser Tagung, wie er in der Konferenz der Präsidenten in ihrer Sitzung vom Mittwoch, dem 16. Mai, gemäß Artikel 137 der Geschäftsordnung festgelegt wurde, ist verteilt worden. Zu diesem Entwurf wurden folgende Änderungen beantragt:
Montag: keine Änderungen.
Dienstag und Donnerstag: Die Fraktionen sind übereingekommen, die Anfrage zur mündlichen Beantwortung zum Handelsabkommen mit Kolumbien und Peru von Donnerstag auf Dienstagnachmittag vorzuziehen und den Bericht von Herrn Kazak zu Makrofinanzhilfen an Drittländer von Dienstagnachmittag auf Donnerstag zu verschieben.
Mittwoch: keine Änderungen.
Astrid Lulling (PPE). - Monsieur le Président, je suis un peu étonnée de voir quelles sont les priorités de ce Parlement à la lecture de l'ordre du jour de cette semaine.
Nous avions demandé l'autorisation de poser une question orale sur la situation dans le secteur laitier. Elle n'a pas été retenue alors que nous avons retenu, une fois encore, un débat sur l'homophobie. Nous avons une charte des droits de l'homme dans le traité et aucune discrimination n'est permise.
Alors, je voudrais savoir, Monsieur le Président, pourquoi on ne traite pas les priorités qui concernent notre économie. On veut de la croissance, mais au lieu de s'occuper de l'agriculture, on s'occupe de l'homophobie.
(Applaudissements)
Der Präsident. − Frau Lulling, Sie wissen, dass die Tagesordnung dem weisen Ratschluss der Fraktionsvorsitzenden unterliegt. Ich werde den betreffenden Herren mitteilen, dass Sie die Milchproduktion der Homophobie vorziehen, und hoffe, dass die Herren ein Einsehen haben werden.
Jean-Pierre Audy (PPE). - Monsieur le Président, les chefs d'État et de gouvernement se réunissent en Conseil informel. Il était d'usage que le Président du Conseil européen vienne rendre compte des Conseils, même lorsqu'ils étaient informels. Or, vous allez prendre la parole, je crois, à 19 heures – j'espère d'ailleurs qu'ils vous garderont à dîner pour que le Président du Parlement reste au Conseil européen –, mais est-ce que le Président du Conseil européen a été invité? Qu'est-ce qui explique qu'il ne vienne pas rendre compte du Conseil, même s'il est informel?
Der Präsident. − Herr Audy, Sie erwischen mich auf dem falschen Fuß. Ich werde mich erkundigen und Ihnen mitteilen, warum Herr Van Rompuy nicht kommt. Aber im Prinzip haben Sie Recht. Eigentlich müsste Herr Van Rompuy hier sein. Herr Swoboda, wissen Sie Bescheid?
Hannes Swoboda (S&D). - Herr Präsident! Von einer früheren Gelegenheit weiß ich, dass Herr Van Rompuy sich weigert, vorher zu kommen, weil er meint, er hat da nichts zu sagen, weil er ja die Regierungschefs erst noch fragen muss. Ich bin aber mit dem Kollegen Audy völlig einer Meinung, denn vielleicht ist es umgekehrt sinnvoll, dass Herr Van Rompuy von uns weiß, was er dort sagen soll oder wie er den Präsidenten in seiner Rede unterstützen kann. Denn die Meinung des Parlaments wird zwar vom Herrn Präsidenten vorgetragen, aber es wäre ganz gut, Herr Van Rompuy würde auch vorher schon diese Meinung hören. Ich glaube, Herr Präsident, es wäre gut, Herrn Van Rompuy wirklich öfters zu bitten. Da jetzt so entscheidende Beratungen im Rat stattfinden, wäre es gut, Herr Van Rompuy würde öfters auch ins Parlament kommen.
Der Präsident. − Ich werde das so vortragen und die Position des Parlaments zumindest bis zum Familienfoto in der notwendigen Form darlegen.