Index 
 Previous 
 Next 
 Full text 
Procedure : 2016/0034(COD)
Document stages in plenary
Select a document: :

Texts tabled :

A8-0125/2016

Debates :

PV 07/06/2016 - 3
CRE 07/06/2016 - 3

Votes :

PV 07/06/2016 - 5.7

Texts adopted :

P8_TA(2016)0244

Debates
Tuesday, 7 June 2016 - Strasbourg Revised edition

3. Markets in financial instruments - Markets in financial instruments, market abuse and securities settlement (debate)
Video of the speeches
PV
MPphoto
 

  Presidente. – L'ordine del giorno reca, in discussione congiunta,

- la relazione di Markus Ferber, a nome della commissione per i problemi economici e monetari, sulla proposta di direttiva del Parlamento europeo e del Consiglio che modifica la direttiva 2014/65/UE relativa ai mercati degli strumenti finanziari per quanto riguarda talune date (COM(2016)0056 - C8-0026/2016 - 2016/0033(COD)) (A8-0126/2016), e

- la relazione di Markus Ferber, a nome della commissione per i problemi economici e monetari, sulla proposta di regolamento del Parlamento europeo e del Consiglio che modifica il regolamento (UE) n. 600/2014 sui mercati degli strumenti finanziari, il regolamento (UE) n. 596/2014 relativo agli abusi di mercato e il regolamento (UE) n. 909/2014 relativo al miglioramento del regolamento titoli nell'Unione europea e ai depositari centrali di titoli, per quanto riguarda talune date (COM(2016)0057 - C8-0027/2016 - 2016/0034(COD)) (A-0125/2016).

 
  
MPphoto
 

  Markus Ferber, Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Ich bedauere es sehr, dass die Ratspräsidentschaft nicht da ist, weil ich sie ausdrücklich loben wollte, dass es uns gelungen ist, in sehr kurzer Zeit eine notwendige Verschiebung vorzunehmen. Nachdem jetzt der Kommissar auch den Kopfhörer hat, kann ich mit meiner Kritik an der Kommission beginnen.

Als wir im Jahr 2014 – das will ich schon noch in Erinnerung rufen – im April 2014 hier in diesem Hause die MiFID und MiFIR verabschiedet haben, waren wir eigentlich der Meinung, dass wir einen Eckpunkt der europäischen Finanzmarktregulierung verabschiedet haben, wo wir bei der letzten Europawahl auch stolz vor die Wählerinnen und Wähler treten konnten. Es ist mehr als bedauerlich, dass wir jetzt – mehr als zwei Jahre später – über eine Verlängerung debattieren und heute Mittag beschließen werden, das Ganze noch einmal ein Jahr hinauszuschieben, weil insbesondere die zuständige Aufsichtsbehörde nicht in der Lage war, sich rechtzeitig die notwendige technische Infrastruktur zu beschaffen, und weil auch die Kommission in der Ausarbeitung der delegierten Rechtsakte bei Weitem nicht den Zeitplan eingehalten hat, den wir 2014 verabredet haben.

Ich will das schon einmal feststellen: Wenn wir in der letzten Legislaturperiode eine Aufgabe zu bearbeiten hatten, dann war es die, die Finanzmärkte stabil zu machen, Verbraucherschutz zu gewährleisten, bei der Frage des Zugangs zu Finanzprodukten dafür zu sorgen, dass nichtreglementierte Bereiche wie der Hochfrequenzhandel geregelt werden, dafür zu sorgen, dass dort, wo Menschen spekulativ in Not getrieben wurden, auf den Warenterminmärkten, Regelungen geschaffen werden, die dies unmöglich machen – um mal die Herausforderungen zu benennen. Dass das Ganze jetzt erst am 3. Januar 2018 in Kraft treten kann, ist mehr als bedauerlich.

Auf der anderen Seite – das will ich auch ansprechen – haben wir – da meine ich ausdrücklich Rat und Parlament – es innerhalb sehr kurzer Zeit – in weniger Zeit als die Kommission für die Ausarbeitung ihres Vorschlags zur Verschiebung benötigt hat – geschafft, auch die Punkte zu identifizieren, die die Kommission übersehen hatte. Ein paar Daten hatte sie nämlich nicht verschoben, obwohl die mit dazu gehören. Und wir haben etwas gemacht, was es in Europa bisher nicht gab, wir haben nämlich all die Probleme, die wir im Rahmen der Implementierung festgestellt haben, korrigieren können. Das will ich auch festhalten. Es ist ja nicht so, dass der europäische Gesetzgeber bei jeder Richtlinie, bei jeder Verordnung, die er erlässt, alle Probleme im Detail mitbedacht haben kann. Dass man auch mal dazu steht und sagt: „Wir müssen an ein paar Stellen noch Nachjustierungen vornehmen“, ist deswegen gelungen, weil es uns auf Parlamentsseite – und da will ich mich bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bedanken, die als Schattenberichterstatter in den Fraktionen hier zusammengearbeitet haben – wirklich gelungen ist, uns auf die Kernpunkte zu konzentrieren, die es verdient haben, nochmal nachjustiert zu werden. Wir sind also nicht mit einem Bauchladen von Fragestellungen in die Gesetzgebung marschiert. Und der Rat – die niederländische Ratspräsidentschaft – hat die notwendige Flexibilität an den Tag gelegt, dass wir das in sehr kurzer Zeit miteinander verabreden konnten. Ich denke, das ist sicherlich auf der Habenseite.

Wir haben also versucht, die Probleme, die anstanden, noch mit zu justieren, ohne dass sie an anderer Stelle in andere Gesetzgebung mit aufgenommen werden müssen. Das sollte durchaus auch ein Modell für zukünftige Gesetzgebungen sein. Manchmal muss man noch nachjustieren, und das kann man, wenn man sich darüber einig ist, auf sehr schnelle Art und Weise machen.

Ich bitte jetzt die Kommission, wirklich dafür zu sorgen, dass wir möglichst bald die fehlenden regulatorischen technischen Standards bekommen, damit die Märkte wirklich bald wissen, was auf sie zukommt, damit die Systeme implementiert und justiert werden können.

Wir wollen stabile Finanzmärkte, wir wollen Finanzmärkte, die das Vertrauen der Investoren verdient haben und die dafür sorgen, dass Exzesse der Vergangenheit angehören. Das ist unser gemeinsamer Auftrag, und dafür sollten wir uns auch gemeinsam einsetzen.

 
  
MPphoto
 

  Jonathan Hill, Member of the Commission. – Mr President, I am very pleased to have this opportunity to discuss these amendments to MiFID II, and I recognise there has been a huge amount of hard work done in the European Parliament and in the Council to get these agreed before July. I am particularly grateful to Mr Ferber and to the shadow rapporteurs on this file for having kept up the momentum and having dealt with it so effectively.

I very much agreed with what Mr Ferber said, that this package is a key part of our financial reforms, increasing the transparency of markets and improving their oversight. It responded to the G20 agreement back in Pittsburgh to reform derivatives and commodity markets, to make those markets work better, to make them more resilient, to make them more stable – and also of course to strengthen investor protection, not only by ensuring that investors have the right information, but also by introducing stronger rules to avoid conflicts of interest.

So we are agreed on the goal, and if that is the goal, to achieve it we need this legislation to be implemented properly, in a way which gives legal certainty, and which does not disrupt markets that provide investment to the wider economy and help businesses manage their risks.

This reform was always going to be an ambitious reform. It calls for data from hundreds of trading venues, from some 15 million financial instruments. Given the scale of that challenge, the complexity of the IT systems that were needed, the European Securities and Markets Authority (ESMA) judged – rightly, in my view – that more time was needed to get it right, not to undermine the new framework but to make sure that it works properly when it kicks in.

So, at their request, it is true that we proposed to extend by a year, until January 2018, the deadline for MiFID II entering into application, and I am grateful to the European Parliament and to the Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON) for its support in accepting what I see as being a common-sense proposal.

Like Mr Ferber, I am also glad that we have avoided revisiting the key aspects of the package that was agreed just two years ago, but that we have got some technical amendments in this package which improve the quality of the rules. Further clarification of the scope of the transparency requirements on package transactions was an issue raised by ESMA when they submitted their regulatory technical standards (RTS), and here I think that Parliament’s amendment helps us get the balance right. It ensures that the pre-trade transparency regime continues to apply where it is needed, without imposing unnecessary burdens where it is not.

It was also right to exempt securities financing transactions (SFTs) from transparency obligations. SFTs are not price forming and they will of course be regulated by the Securities Financing Transactions Regulation in the future, and so increased transparency in this area would create new burdens but serve little purpose. With the amendment on own account exemption we are acting to make sure that non-financial companies do not fall unnecessarily within the scope of MiFID II and its administrative and capital requirements.

We are now working hard to get the majority of MiFID II’s large number of level 2 measures adopted in June, and I completely agree with Mr Ferber that we have to keep the pace up. In a handful of areas we have asked ESMA to look again at their proposals reflecting issues that have also been raised by the European Parliament. Taken together, I believe that these measures should make MiFID II more effective. Member States will have to transpose the elements of MiFID II they are responsible for by 3 July 2017. The industry would need to start complying from January 2018. I believe that this is a sensible way forward to ensure the smooth implementation of this legislation and to bring more transparency, better consumer protection and more efficiency to markets in Europe.

 
  
MPphoto
 

  Othmar Karas, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar, Herr Berichterstatter, meine Damen und Herren! Wir wollen nicht nur, wir brauchen dringend stabile Finanzmärkte. Das wurde ausgedrückt, weil stabile Finanzmärkte die Voraussetzung für das Zurückgewinnen von Vertrauen in den Finanzmarkt durch die Öffentlichkeit und unsere Kunden sind. Die Voraussetzung für stabile Finanzmärkte ist Regulierung, wo notwendig, ist mehr Transparenz und Kontrolle.

Bei der Neuregelung von MiFID und MiFIR war der Anlegerschutz das zentrale Anliegen des Europäischen Parlaments, und der erhöhte Anlegerschutz kann nur dann durchgesetzt werden, wenn die technischen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Diese technischen Voraussetzungen gab es nicht. Der Berichterstatter hat darauf hingewiesen, dass es auf der einen Seite eine Lücke bei der Aufsicht gab, auf der anderen Seite die Kommission säumig war bei der Vorlage delegierter Rechtsakte. Daher hat das Parlament de facto die Nachspielzeit genutzt, um die Implementierungsprobleme auszumerzen. Kollege Ferber hat darauf hingewiesen, und es gebührt ihm aufrichtiger Dank, dass er diese Nachspielzeit mit dem Rat dafür genutzt hat.

Obwohl wir diese Zeit genutzt haben, obwohl die Implementierungsprobleme jetzt korrigiert wurden und das Gesetzeswerk damit saniert wurde, benötigen wir eine Verlängerung, um in der Fußballersprache zu bleiben. Man muss sagen, dass auch im verlängerten Zeitraum die Fristen knapp sind und die Detailarbeiten umfangreich. Wer jetzt die Zügel schleifen lässt, wird ein böses Erwachen haben. Der Appel geht an die Kommission und an die Unternehmen, die gewonnene Zeit und die Sanierung des Projekts zu nutzen, damit wir ab dem neuen Zeitraum 3. Januar 2018 endgültig stabilere Finanzmärkte haben.

(Der Redner ist damit einverstanden, eine Frage nach dem Verfahren der "blauen Karte" gemäß Artikel 162 Absatz 8 der Geschäftsordnung zu beantworten.)

 
  
MPphoto
 

  Tibor Szanyi (S&D), Kékkártyás kérdés. – Képviselő Úr! Egyetértünk abban, hogy szabályokra, sőt mi több, átlátható, világos szabályokra van szükségünk. De vajon Ön szerint mit tehet az Európai Unió, ha valamelyik tagország nemzeti bankja nemes egyszerűséggel fittyet hány az összes szabályra, és a legkülönbözőbb műveleteket engedélyezi, majd azokat később nem ellenőrzi, és nincs felügyelet: ez a Magyar Nemzeti Bank. Hovatovább 1 milliárd euróra rúg az az összeg, ami teljesen kontroll nélkül tűnt el a magyar piacról.

 
  
MPphoto
 

  Othmar Karas (PPE), Antwort auf eine Frage nach dem Verfahren der „blauen Karte“. – Herr Präsident, wie Sie wissen, sind die Notenbanken unabhängig. Im Falle aller Notenbanken sind die nationalen Parlamente und die nationale Öffentlichkeit die Kontrolleure, und im Zusammenhang mit der Europäischen Union ist es das Europäische Parlament. Sollten also Probleme auftreten, dann werden sie öffentlich diskutiert und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und Zuständigkeiten korrigiert.

 
  
MPphoto
 

  Anneliese Dodds, on behalf of the S&D Group. – Mr President, of all the pieces of legislation put in place after the 2008 financial crisis, the Markets and Financial Instruments Directive and regulation are some of the most wide-ranging and most important.

As Mr Ferber said, these pieces of legislation are incredibly ambitious in their scope. They aim to make markets more transparent, offer better protection to consumers, regulate new high-frequency trading techniques and stop speculation in vital commodities like food and fuel. All measures which, sadly, were not in place before the financial crisis and for which citizens across Europe paid the price. Partly because of the sense of scope and ambition, it has proved difficult for the European Securities and Markets Authority to set up all of the technical infrastructure needed for the legislation to go live on the original date of 3 January 2017. This is inevitably disappointing. Undoubtedly, it would have been better if Parliament had been made aware of this problem much sooner than we were, but at the same time, with a new regime of this scale, it is vital that we get things right. That is why I am prepared to support the proposal to postpone the application of the new regime by 12 months. However, I want to reiterate, this is not an invitation for the European Securities Markets Expert Group (ESME) or the European Commission or the financial services industry to breathe a sigh of relief and do nothing.

We have been told that 12 months was the minimum delay needed. If that is the case then every single day we will need to count in order to ensure that all is ready for the new go—live date of 3 January 2018; to be absolutely clear, there will be no second delay.

I would like to take this opportunity to thank Marcus Ferber, the rapporteur, and all the shadow rapporteurs for working so cooperatively together. In doing so we have been able to send a very clear message from this House about exactly what we expect from ESME and the Commission during these additional 12 months. First, we expect regular updates and progress reports. We want to know exactly how the delay is being used to make sure that on 3 January 2018 the new improved financial services regime of method 2 comes into full effect. Second, we expect our concerns about some of the secondary legislation to be taken on board. We have been very clear over the last two years, about what these concerns are. If they are not reflected in the final level 2 legislation, then we have the right and the responsibility to reject what we have been sent.

For me the most important parts of the level 2 framework are dealing with commodity derivatives. It is unacceptable that speculators and financial markets can so manipulate the markets that they drive up the price of food for shoppers or damage the incomes of farmers. Method 2 very clearly states that this kind of speculation must stop and so places limits on the size of position that any one player can hold at a given time. It is in the secondary legislation that those limits will be defined. I have said time and time again that I want to see the limits as low and as strict as possible, especially for the most liquid markets. The original ESME proposals were not good enough and I am glad to see they were sent back by the Commission. But the Commission did not take on board all of Parliament’s concerns. We will be looking very closely to make sure that it has done so by the time the draft come back to us for adoption or rejection. We listened to ESME and the Commission when it came to their concerns about implementation; they now need to show that they have listened to us when it comes to our concerns about secondary legislation.

 
  
MPphoto
 

  Stanisław Ożóg, w imieniu grupy ECR. – Panie Przewodniczący! Celem omawianego projektu jest przesunięcie terminu wejścia w życie dyrektywy 2014/65 Unii Europejskiej z dnia 3 stycznia 2017 r. o 12 miesięcy, czyli na 3 stycznia 2018 r. Ze względu na złożoność danych, które w myśl tego rozwiązania muszą być gromadzone i przetwarzane, oraz konieczność uzupełnienia niezbędnej infrastruktury technicznej, jak również w celu zapewnienia zainteresowanym podmiotom krajowym i unijnym zakończenia realizacji zobowiązań, niezbędne jest odroczenie tego terminu o 12 miesięcy.

Proces wdrażania infrastruktury obejmuje pięć etapów: wymagania biznesowe, a następnie specyfikacje, rozwój, testowanie i wdrażanie. Sytuacja prawna natomiast będzie znana do lipca tego roku. Ze względu na prawidłowość wdrożenia zabezpieczenia tego systemu celowe jest wydłużenie terminu.

 
  
MPphoto
 

  Cora van Nieuwenhuizen, namens de ALDE-Fractie. – Ik wil graag beginnen met de rapporteur, Markus Ferber, te bedanken voor de blijmoedige en constructieve, maar ook vasthoudende wijze waarop hij ons als onderhandelingsteam heeft geleid door deze lastige, taaie discussies. Deze hebben ook enorm grote gevolgen niet alleen voor de financiële markten zelf, maar ook voor alle gebruikers, alle Europese consumenten en alle bedrijven die hiermee te maken krijgen.

Want we hebben hier wel te maken met het moeizame vinden van de juiste balans. Aan de kant van de Commissie is er natuurlijk het mooie streven van de kapitaalmarktenunie. We willen meer banen, we willen meer economische groei. Dat steunen we allemaal van harte. Daar moet ook de financiële sector een belangrijke bijdrage aan leveren, door ervoor te zorgen dat financiering makkelijker wordt en dat het geld dat als smeermiddel nodig is, ook gaat stromen. We hebben natuurlijk ook aan de kant van de Commissie te maken met de betere-regelgevingsagenda van commissaris Timmermans. Dat is heel lastig in een ingewikkeld dossier als MiFID/MiFIR, dat ongelooflijk technisch is. Zeker als je bedenkt dat wij aan de andere kant natuurlijk opkomen voor de Europese burgers, de consumenten die goede informatie willen krijgen als het over financiële producten of over hun investeringen gaat, zodat ze op dat vlak ook een op een goede manier tot besluitvorming kunnen komen.

Hoe weeg je die belangen af? We hebben gezien dat dat een worsteling is, dat het niet al te makkelijk is geweest en dat er daardoor ook vertraging is opgelopen. Daar hebben we begrip voor. Het is belangrijker om goede, werkbare regelgeving te krijgen dan dat het snel wordt afgeraffeld. We vonden ook de risico's te groot om markten te verstoren, dus wij ondersteunen dit uitstel volledig. Maar dat neemt niet weg dat je natuurlijk dat uitstel wel moet gebruiken – collega Dodds gaf dat net ook al aan – om die regelgeving dan ook echt beter en werkbaar te maken.

Ook zijn er nog steeds issues rondom - ik noem maar iets - een definitie van research. Wat is nou research? Dat is wel de kern van deze regelgeving, het is niet zomaar ergens een detail. Dus daar zullen we toch goede oplossingen voor moeten vinden om zoveel mogelijk eenduidigheid te krijgen. Eenduidigheid ten aanzien van die onderdelen van de regelgeving die essentieel zijn. Want we schieten er niets mee op om mensen allerlei onnodige informatie te geven. Het moet gaan om relevante informatie, geen informatie over transacties die misschien nooit gaan plaatsvinden, maar wél relevante informatie voor investeringsbeslissingen.

Om Einstein er nog maar eens bij te halen: niet alles wat je kunt meten, is van waarde en niet alles wat van waarde is, kun je meten. We zullen daar altijd ons gezond verstand bij moeten gebruiken. Het is ook goed dat er voortdurend contact is met de consumentenbeschermingsorganisaties, maar ook met de financiële sector zelf, om ervoor te zorgen dat we uiteindelijk werkbare regelgeving krijgen waar consumenten en investeerders iets aan hebben, en waar de sector niet te veel onder gebukt hoeft te gaan omdat het te veel administratieve lasten oplevert.

 
  
MPphoto
 

  Fabio De Masi, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! Kurz und knapp: Fast ein Jahrzehnt nach Ausbruch der Finanzkrise sind die Regeln gegen Finanzspekulation immer noch nicht hinreichend umgesetzt. Der technischen Verschiebung hat meine Fraktion zähneknirschend zugestimmt. Die Mehrheitsfraktionen haben nun allerdings Änderungen eingebracht, um die MiFID auf Druck der Finanzlobby teilweise wieder zu verbessern.

Zu den gemeinsamen Standpunkten: Bei der Spekulation besonders mit Rohstoffderivaten sind trotz etlicher Proteste des Parlaments an die Wertpapier- und Aufsichtsbehörde ESMA und die Kommission immer noch etliche Punkte nicht im Einklang mit den Beschlüssen des letzten Parlaments. So werden Marktschwankungen bei der Bestimmung der Positionslimits nicht berücksichtigt, und es ist vereinzelten Händlern weiterhin möglich, über ein Drittel des gesamten Marktvolumens zu kontrollieren. Damit fallen wir bei den Positionslimits hinter die USA zurück.

Die EU bleibt daher schlecht aufgestellt für die nächste Finanzkrise, die so sicher ist wie das Amen in der Kirche. Denn mit der Kapitalmarktunion und der wachsenden Ungleichheit in Europa ist die Saat für die nächste Krise bereits gelegt.

 
  
MPphoto
 

  Philippe Lamberts, au nom du groupe Verts/ALE. – Monsieur le Président, cet été, il y aura neuf ans que la crise financière a débuté. Aujourd'hui encore, le volume nominal des marchés financiers représente journellement dix fois la taille de l'économie réelle. Dix fois! Autrement dit, pour un dollar de commerce, on spécule pour dix dollars. Inutile de dire que ces activités sont inutiles et, en réalité, nuisibles à l'économie réelle. En particulier, Anneliese Dodds l'a mentionné, on spécule quotidiennement sur les matières premières et surtout sur les matières premières alimentaires.

Il est incroyable de constater qu'un texte qui a été adopté en février 2014 en vue d'être appliqué début 2017, c'est-à-dire trois ans plus tard, ne soit toujours pas en état d'être mis en œuvre dans six mois et que la Commission demande, dix-huit mois après l'adoption du texte: "Ne peut-on pas reporter d'un an de plus?" Cela montre l'état de préparation et surtout l'hyper-complexité du texte – et, qu'on ne s'y trompe pas, la complexité est souvent le véhicule du laxisme. Une législation simple est souvent beaucoup plus stricte qu'une législation hyper complexe. À cause de cette complexité, on nous demande un délai d'un an de plus. Et s'il ne s'agissait que de cela, on pourrait dire: "Soit, ils ont été assez peu professionnels, donnons-leur un an de plus", tout en sachant que cette année de plus serait une année en plus de spéculation, notamment sur les produits alimentaires.

Mais il ne s'agit pas que de cela. Comme par hasard, ce texte a été l'occasion de véhiculer un certain nombre de nouvelles exemptions qui vont réduire encore la transparence des marchés financiers. Autrement dit, par l'induction de ces exceptions, nous confirmons le soupçon que ces délais sont utilisés pour affaiblir un texte qui, déjà, n'avait pas le niveau d'ambition nécessaire.

Par conséquent, nous voterons contre ce délai. S'il n'y avait eu que le délai, nous aurions voté, avec réticence, en faveur, mais à cause des exemptions supplémentaires dont ce texte a été le véhicule, nous refuserons de le voter.

 
  
MPphoto
 

  Marco Valli, a nome del gruppo EFDD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, capisco anch'io che sia molto complicato cercare di regolamentare il mercato finanziario, però tutto questo tempo che ci stiamo prendendo per farlo è una cosa che i cittadini non hanno in questo momento.

Come diceva il collega Lamberts, il mercato finanziario è addirittura paradossalmente incrementato dalla grande crisi che c'è stata nel 2008-2009, proprio perché si è incentivato questo tipo di pratica. È quello che sta facendo anche la Commissione, un po' rilanciando l'Unione dei mercati dei capitali e il mercato finanziario, invece di puntare come priorità sulla separazione bancaria e sull'economia reale. È proprio una dimostrazione del fatto che questa Europa, questa Europa di Juncker, è un'Europa che rappresenta molto spesso interessi forti di banche e portatori di interessi diversi dai cittadini europei.

Per quanto riguarda poi questa proposta di prorogare – l'ho già detto – è una cosa che per noi non va bene. Tra l'altro, si è anche approfittato per inserire delle modifiche – come diceva sempre il collega dei Verdi – e queste modifiche vanno a esentare, su delle operazioni in proprio da parte di banche e operatori finanziari, sulla trasparenza che invece dovrebbero avere sugli strumenti finanziari derivati, quali SFT (Securities Financing Transactions) e gli EFP, che sono degli strumenti sui cui, per quanto possano arrecare dei costi alle banche, le banche devono essere trasparenti perché sono organismi sistemici e quando hanno bisogno le banche ovviamente bussano alla porta dei governi e dei contribuenti. Quindi se noi esentiamo – e il Parlamento e alcuni gruppi sono a favore, ma noi no – dalla trasparenza le banche su certe operazioni, i responsabili poi dopo la storia li tirerà fuori. Quindi, mi raccomando, bisogna agire molto con fermezza sulle banche e sulla regolamentazione finanziaria. Purtroppo con un Commissario come lei, Hill, credo che questo sia molto difficile.

 
  
MPphoto
 

  Barbara Kappel, im Namen der ENF-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar Hill! Wir einigen uns heute darauf, dass die Reform des Wertpapiermarktes, das heißt die Regulierung von Finanzinstrumenten, um ein Jahr verschoben wird. Und das ist gut so, wenngleich ich inhaltlich die Kritik des Berichterstatters teile und es kein Freibrief sein soll, weder für die Kommission noch für ESMA, hier die Dinge zu verzögern. Faktum ist jedoch, dass weder die Aufsichtsbehörden noch die Finanzindustrie im kommenden Jahr für die Umsetzung bereit sind. Zu komplex ist das Regelwerk, und MiFID II soll schließlich die richtigen Konsequenzen aus der Finanzkrise 2007-2009 ziehen und dem rasanten Fortschritt im Wertpapierhandel Rechnung tragen.

Ziel von MiFID ist es, mehr Transparenz zu schaffen und insbesondere den Anlegerschutz zu verschärfen. Dazu werden stärkere und strengere Berichtspflichten für Banken und für Handelshäuser notwendig sein. Auch die Rohstoffindustrie ist betroffen, das wurde heute schon angeführt. Rohstoffhändler sollen künftig wie Finanzinstitute behandelt werden, und ihre Absicherungsgeschäfte sollen mit Eigenkapital unterlegt werden. Festgemacht ist das an zwei Größenkriterien: dem Anteil spekulativer Derivativgeschäfte am Handelsvolumen und an einem Marktanteiltest. Rohstoffhändler dürfen in bestimmten Warenkategorien nur noch bestimmte Schwellenwerte an Waren besitzen, bei Ölprodukten 3 % oder 20 % bei Emissionszertifikaten.

Rohstoffhändler sind jedoch keine Banken, und der Kommissar hat es angesprochen: Hier soll nachjustiert werden, hier muss eine Regelung gefunden werden, denn die Regulierung der Rohstoffbranche könnte insbesondere bei einem Anziehen der Preise zu ernsthaften Finanzierungsproblemen führen.

 
  
MPphoto
 

  Λάμπρος Φουντούλης ( NI). – Κύριε Πρόεδρε, κανείς νομίζω ότι δεν θα διαφωνήσει πως, όπως πάρα πολλοί τομείς της οικονομίας, έτσι και η αγορά χρηματοπιστωτικών μέσων έχει ανάγκη συγκεκριμένων ρυθμίσεων, ώστε να καταστεί ασφαλέστερη για όλους όσους επιλέγουν να δραστηριοποιούνται σε αυτήν· αρχικά για τα κράτη μέλη της Ένωσης και για την αποφυγή τελέσεως παράνομων πράξεων και εν τέλει για το καλό των κοινωνιών μας στο σύνολό τους. Όμως όσο αναγκαίες και αν είναι κάποιες από τις ρυθμίσεις αυτές, όσο κι αν έχουν προβλεφθεί τυχόν κενά, η αλήθεια είναι πως σε τίποτα δεν θα επηρεαστεί προς το καλύτερο η καθημερινότητα του απλού πολίτη.

Η ανεργία αυξάνεται και η φτώχεια χτυπάει την πόρτα κάθε μέρα σε περισσότερες οικογένειες. Δυστυχώς, εν μέσω της κρίσης που διέρχεται τα τελευταία δέκα χρόνια η Ευρώπη, οι πολίτες απαιτούν δραστικές λύσεις στα καθημερινά τους προβλήματα. Εκθέσεις όμως όπως αυτές για τις οποίες συζητάμε σήμερα δεν προσφέρουν τις λύσεις αυτές. Θα πρέπει λοιπόν να επικεντρωθούμε στην αντιμετώπιση των πολλών σοβαρών και χρόνιων προβλημάτων των ευρωπαίων πολιτών πέρα από τις στοχευμένες παρεμβάσεις.

Στόχος της έκθεσης είναι να ενισχύσει την προστασία των επενδυτών με τη θέσπιση ισχυρών οργανωτικών απαιτήσεων και απαιτήσεων συμπεριφοράς –θέματα όμως μικρής σημασίας για τη μεγάλη πλειοψηφία του λαού. Ο λόγος για τον οποίο οι πολίτες της Ευρώπης μάς επέλεξαν για να τους εκπροσωπούμε εδώ είναι να δίνουμε λύσεις στα καθημερινά τους προβλήματα και περιμένουν αποτελέσματα, τα οποία δυστυχώς το Σώμα αυτό δυσκολεύεται πάρα πολύ να παρουσιάσει, μιας και είναι ελάχιστα τα όσα έχετε καταφέρει να κάνετε πράξη προς όφελος των πολλών και όχι των λίγων μέχρι σήμερα.

 
  
MPphoto
 

  Γεώργιος Κύρτσος ( PPE). – Κύριε Πρόεδρε, νομίζω ότι είναι αναγκαία η παράταση, την οποία θα ψηφίσουν οι περισσότεροι από μας. Ταυτόχρονα όμως τη θεωρώ μία ήττα, θα μπορούσαμε να πούμε, των ευρωπαϊκών θεσμών, με την έννοια ότι δεν παρακολουθούμε μία πραγματικότητα με τους ρυθμούς που αυτή εξελίσσεται. Έχουμε μία θεσμική βραδύτητα στην αντιμετώπιση συγκεκριμένων προβλημάτων. Είχαμε τη διεθνή χρηματοπιστωτική κρίση του 2008, την οποία πλήρωσε ιδιαίτερα ακριβά η Ευρωπαϊκή Ένωση και η οποία μπορούμε να πούμε ότι άλλαξε μέσα από τις κοινωνικές και πολιτικές συνέπειες που είχε την ίδια τη σύνθεση του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου. Κινδυνεύουμε λοιπόν να παρέμβουμε το 2018, χωρίς να υπάρχει καμία εγγύηση ότι μέχρι τότε δεν θα υπάρξει μία νέα χρηματοπιστωτική κρίση.

Υπάρχουν σοβαρές πιθανότητες για μια νέα χρηματοπιστωτική κρίση. Αρκεί να δούμε τι γίνεται για παράδειγμα στην Κίνα. Αρκεί να δούμε τα προβλήματα του τραπεζικού συστήματος στον ευρωπαϊκό Νότο. Αρκεί να δούμε τις δυσκολίες που έχουν οι τράπεζες με τα αρνητικά επιτόκια, τις δυσκολίες των ασφαλιστικών εταιρειών, ακόμα και τις δυσκολίες που θα προκύψουν στις Ηνωμένες Πολιτείες και στο Ηνωμένο Βασίλειο, δύο πανίσχυρα χρηματοπιστωτικά κέντρα εξαιτίας των πολιτικών εξελίξεων. Επομένως κατά την άποψή μου χρειαζόμαστε μία μεταβατική άμυνα, δηλαδή πώς θα πάμε από τη μία περίοδο στην άλλη, του αυστηρότερου ελέγχου, χωρίς να πάθουμε μεγάλη ζημιά.

 
  
MPphoto
 

  Roberto Gualtieri (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, il voto di oggi conclude con successo un processo cruciale per il completamento della regolamentazione sui mercati finanziari dell'Unione europea, di cui la MiFID e il MiFIR costituiscono i pilastri essenziali.

Parlamento e Consiglio hanno raggiunto un accordo importante per garantire stabilità e certezza agli operatori di mercato, alle autorità di vigilanza e agli Stati membri, accogliendo la proposta della Commissione di ritardare di un anno l'applicazione del pacchetto legislativo e la trasposizione della direttiva, consentendo agli operatori e alle autorità di adeguare le infrastrutture informatiche destinate alla raccolta dei dati necessari per l'attuazione della nuova disciplina.

Il Parlamento è stato coeso nel far concludere questo processo in modo rapido ed efficace. Grazie all'iniziativa del Parlamento e del relatore, al supporto del team negoziale, questo quick fix è stato anche l'occasione per apportare emendamenti puntuali ai due testi, che ne renderanno l'applicazione più coerente con gli obiettivi dell'intervento legislativo e con l'insieme del quadro regolamentare. A questo proposito, vorrei invitare l'onorevole Lamberts a leggere i testi piuttosto che fare polemiche che mi sembrano del tutto improprie se si legge la natura dei cambiamenti che sono stati apportati, che vanno nella direzione di rendere più coerente ed efficace la normativa. Tra l'altro, sottolineo che per le operazioni di finanziamento tramite titoli, esse sono già coperte dal regolamento Securities Financing Transactions e non sono essenziali a determinare i prezzi.

La normativa MiFID è un elemento cardine dello sforzo di armonizzazione dell'architettura finanziaria dell'Unione e della creazione di quel Single Rulebook che è precondizione necessaria per la creazione di un mercato unico dei servizi di investimento dell'Unione e dei mercati dei capitali. Per questo ribadiamo alla Commissione l'esigenza di adottare rapidamente la normativa di secondo livello necessaria a completare il quadro regolamentare e a garantirne la piena applicazione dal gennaio del 2018.

 
  
MPphoto
 

  Morten Messerschmidt (ECR). – Hr. formand! Forslaget her i dag udgør et nødvendigt indgreb i forhold til, hvordan vores værdipapirmarked fungerer. Derfor stemmer vi for. Vi betragter det som afgørende, at vi får grebet ind over for højfrekvenshandel, som har ført til nogle enorme destabiliseringer af finansmarkedet, og at vi får grebet ind over for algoritmehandel og for handel med futures. Især én ting ligger mig på sinde, nemlig derivathandlen på fødevarer, hvor man oprindeligt indførte mulighederne for råvarederivater, for at landmænd kunne få gevinsten hjem på den fremtidige høst noget før. Vi så, hvordan det udviklede sig til nogle enorme bobler, som førte til stigninger i fødevareprisen, der har haft katastrofale konsekvenser, især i ulandene.

Det er godt, at vi nu her trods alt – flere år efter finanskrisen, men bedre sent end aldrig – får reguleret disse områder, sådan at vi får et værdipapirmarked, et finansielt marked, der fungerer på fair og rimelige vilkår og ikke efter junglereglerne.

 
  
MPphoto
 

  Marisa Matias (GUE/NGL). – Senhor Presidente, eu acho que, quase dez anos depois da crise financeira, é altura de começarmos a parar de dourar a pílula porque as discussões que aqui tivemos, e o senhor comissário procurou justificar o injustificável, mas a verdade é que a especulação financeira continua praticamente inalterada, não houve grandes alterações ao fim de dez anos.

Sr. Comissário, fala de cinquenta milhões de instrumentos financeiros e que tudo isto é muito complexo, pois com certeza que é, por isso é que é preciso regular. Há dois pesos e duas medidas. Não houve nenhum problema, toda a pressa do mundo para castigar os cidadãos que nenhuma culpa tiveram sobre a crise financeira. Em relação aos mercados financeiros, adiamos, adiamos, deixamos as alterações de mercado inalteradas, o volume de mercado inalterado, isenções para outros instrumentos, são cinquenta milhões, com certeza que são. É preciso regulá-los, os mercados financeiros tomaram conta da nossa política e da nossa democracia.

Portanto, não precisamos de mais desculpas para continuar a mostrar aos cidadãos que eles têm toda a razão em não confiar no projeto europeu, porque de facto precisamos de recuperar a democracia e a política.

 
  
MPphoto
 

  Nicolas Bay (ENF). – Monsieur le Président, la directive MiFID vise notamment à empêcher les banques de continuer à vendre n'importe quoi à n'importe qui, c'est-à-dire des actifs à haut risque à des clients mal informés et vulnérables.

Le rapport que nous voterons tout à l'heure entend reporter la mise en application de cette directive à 2018, soit dix ans après la crise des subprimes. Ainsi, on veut encore accorder un délai supplémentaire aux banques qui abusent de la crédulité de particuliers et d'entreprises parfois fragiles.

De deux choses l'une: soit l'Autorité européenne des marchés financiers, l'AEMF, n'est pas compétente pour établir une réglementation financière sérieuse, soit elle donne aux grandes banques internationales un répit supplémentaire pour continuer à profiter des lacunes de la réglementation actuelle. Dans tous les cas, dans ce domaine comme dans d'autres, il ne fallait pas faire de promesses intenables, car à l'impossible nul n'est tenu.

Comment la Commission peut-elle lutter contre la rapacité des banques, alors qu'elle encourage sans cesse le libre-échange le plus débridé?

En réalité, par-delà les grandes déclarations de principe, c'est bien votre logiciel ultralibéral qui vous empêche de mieux encadrer les activités de la finance spéculative.

 
  
MPphoto
 

  Romana Tomc (PPE). – Žal mi je seveda, da do realizacije direktive ne bo prišlo v začetku naslednjega leta, tako kot je bilo sicer predvideno. Vendar pa se strinjam, da če bo s tem omogočena večja zaščita potrošnikov, potem je tudi to podaljšanje utemeljeno.

Pretekla finančna kriza, ki nas je veliko naučila, je pokazala seveda tudi veliko šibkih točk večnacionalnega gospodarskega okvira. Poleg odprave teh šibkih točk pa moramo poskrbeti tudi za odpravo tržnih ovir in za odpravo diskriminatornih praks. Ko se jih bomo enkrat znebili, bomo dosegli tudi večjo zaščito naših potrošnikov. In seveda tudi večjo učinkovitost finančnih trgov.

Strinjam se, da moramo vzpostaviti bolj zanesljive in učinkovite tržne strukture in seveda nujen je tudi večji nadzor in večja pristojnost nad temi trgi. Vse to seveda v smeri in v luči večje zaščite potrošnikov.

ESMA mora skupaj s pristojnimi nacionalnimi organi vzpostaviti skupni podatkovni sistem, s katerim bomo dosegli nenazadnje tudi več transparentnosti.

Seveda na podlagi vsega povedanega lahko zaključim, da so spremembe, ki so predlagane v poročilu, utemeljene in jih podpiram.

 
  
MPphoto
 

  Neena Gill (S&D). – Mr President, it is important that the Parliament and the Council have managed to find a compromise on this Directive. MiFID II and MiFIR are two of the biggest pieces of financial services regulation that needed to be resolved post-crisis. Our aim was to protect the investors, increase transparency and tackle speculation. That is why we have introduced new rules here.

However, it is regrettable that the issues around the IT infrastructure make it necessary to postpone MiFID and MiFIR by a year. I echo what has already been said, that the Commission should not take this as a carte blanche. I expect clear and regular reporting on the progress towards the new implementation date of 2018, and I would be deeply disappointed it we were not able to be ready by 2018. I do not think we could tolerate another delay.

Hand in hand, we need to see progress on the Level-2 measures stemming from these, taking into account the concerns that Parliament has raised, in particular the new regime in trading in commodity derivatives. Our intention is to ensure that the financial traders in commodity markets do not drive up food and fuel prices, which affect ordinary people, not just in my constituency, but across the whole of the EU. Finally, I expect the Commission to set the detail of the new regime in the Level 2 and not water down the ambitious agreement we have achieved at Level 1.

 
  
MPphoto
 

  Seán Kelly (PPE). – A Uachtaráin, ar dtús aontaím leis an gCoimisinéir Hill gur gá an pacáiste seo a chur siar go dtí dáta nua an 1 Eanáir 2018 mar tá sé i bhfad níos fearr rud a dhéanamh go déanach agus i gceart ná é a dhéanamh go luath agus mícheart. Dá bhrí sin tá an moladh sin ciallmhar.

This is extremely important legislation for a European Union that is in recovery, following the huge hit taken in the global recession. I welcome the move towards well—regulated and well—functioning financial markets in the EU. Financial markets are vital for our economy and for generating the funds needed for growth and recovery to occur. This is clear. However, these markets need to be well regulated, as failure to do so can have detrimental effects on the economy. I particularly welcome legislation on improving investor protection. Measures to prevent conflicts of interest and to improve transparency in this regard were long overdue and are much needed, and I look forward to their implementation.

New stringent requirements in communication and disclosure will contribute greatly to reducing dishonest practices and hopefully eliminate the possibilities for opportunistic intermediaries to exploit less—experienced investors and consumers for personal financial gain. In a wider context, this legislation will surely play a big part in stabilising our economy for the years ahead. It should help us to prevent speculative bubbles from occurring once again which would plunge us back into recession. I welcome these measures.

 
  
MPphoto
 

  Alfred Sant (S&D). – Mr President, the texts we are discussing relate to complex regulations developed in the past few years as a response to the demands and needs of financial markets in Europe and elsewhere. They provide us with an opportunity to reflect on the financial services sector, to which they relate. In recent years, especially since Lux Leaks and the Panama Papers scandals, financial services have become associated in people’s minds with tax evasion, aggressive tax avoidance, money laundering and corruption. They have been seen as operated by unscrupulous bankers and accountants whose only commitment is to greed and the promotion of tax havens. There is some truth in that impression, but it is very far from being the whole truth. The globalised economic system in which we live, and the Europe which is being built, need robust financial services to ensure that available resources are being effectively utilised. This truism needs to be repeated. Here, we are devising new methods that make financial services more geared to today’s and tomorrow’s needs. Just as importantly, however, we need new measures to ensure that the best practice in financial services is defined by professional behaviour which is committed to the highest ethical and social standards. At present, we do not have that assurance.

 
  
MPphoto
 

  Andrea Cozzolino (S&D). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, al punto in cui siamo è inevitabile giungere al 3 gennaio del 2018 per garantire infrastrutture per la raccolta dati più efficaci e trasparenti sia per ESMA che per le autorità nazionali. La verità è che dobbiamo essere più prudenti quando introduciamo riforme di questa portata senza fissare obiettivi temporali credibili e certi, senza dotarci di strumenti adeguati per garantire la fase di transizione, ad esempio potenziare ESMA di risorse finanziarie ed umane. Così aiutiamo gli investitori, i risparmiatori e i consumatori e rendiamo più credibile la battaglia per rendere i mercati finanziari più trasparenti. Non possiamo definire obiettivi ambiziosi nella nostra legislazione e abbandonarla a se stessa. Per questo il rinvio di un anno non è un cedimento, ma una necessità che non va sprecata dalle diverse istituzioni.

 
  
MPphoto
 

  Emmanuel Maurel (S&D). – Monsieur le Président, la réglementation des marchés financiers est évidemment un impératif qui rassemble la quasi-totalité des citoyens européens, qui ont été les témoins et, souvent, les victimes des crises successives, notamment celle de 2008, qui a démontré la place exorbitante qu'avaient prise certains instruments financiers très complexes dans l'orientation de nos économies.

J'entends les arguments en faveur du report, mais j'insiste sur un point: ce report ne peut pas être un blanc-seing donné à la Commission pour remettre à plus tard, voire abandonner, des mesures qui sont absolument nécessaires. Je pense notamment au scandale de la spéculation sur les matières premières et les denrées alimentaires.

Enfin, je pense qu'il faut aborder une dernière chose. On ne peut pas fermer une porte pour mieux en ouvrir une autre, et l'inquiétude que nous avons, notamment au sein du groupe social-démocrate, c'est la libéralisation aveugle de certaines pratiques comme la titrisation, qui est aujourd'hui prévue dans le cadre du projet d'union des marchés des capitaux. Nous serons par conséquent vigilants sur ce point, mais, encore une fois, ce texte va dans le bon sens.

 
  
 

Procedura "catch-the-eye"

 
  
MPphoto
 

  Jean-Paul Denanot (S&D). – Monsieur le Président, protéger les consommateurs, les investisseurs et les citoyens, restaurer la confiance, lutter contre toute forme de spéculation et assurer la transparence des transactions financières sont évidemment des buts à atteindre le plus vite possible.

La crise de 2008 aurait dû nous instruire davantage des risques d'un système financier incontrôlé qui pénalise l'économie réelle.

Cet argent, qui circule à la vitesse de la lumière, sans aucun impact sur l'économie réelle, me met en colère. Comment l'Europe peut-elle laisser faire cela? Il est temps de se ressaisir et de mettre en œuvre une législation efficace qui empêche la spéculation et redonne confiance aux citoyens européens.

On dit que le diable se cache dans les détails, et le nouveau délai demandé devrait permettre, si j'ai bien compris, de régler ces détails. Espérons qu'il n'y aura pas entretemps de nouvelle crise financière.

 
  
MPphoto
 

  Νότης Μαριάς ( ECR). – Κύριε Πρόεδρε, η τιμολόγηση των χρηματοδοτικών μέσων και συμβολαίων εξαρτάται σε μεγάλο βαθμό από το πόσο ακριβή θα είναι τα στοιχεία αναφοράς. Οι αρμόδιες αρχές θα πρέπει να παρέχουν στοιχεία αναφοράς σχετικά με τα χρηματοπιστωτικά μέσα και, για τον λόγο αυτό, η Ευρωπαϊκή Αρχή Κινητών Αξιών και Αγορών και οι εθνικές αρμόδιες αρχές θα πρέπει να θεσπίσουν ένα σύστημα δεδομένων αναφοράς χρηματοδοτικών μέσων, ώστε να διευκολυνθεί η διαδικασία επεξεργασίας των στοιχείων. Φυσικά, οι αρμόδιες αρχές θα λειτουργούν υπό την κατάλληλη εποπτεία, ώστε να υπάρχει πλήρης διαφάνεια, ορθοί όροι τιμολόγησης και εξάλειψη, φυσικά, οποιασδήποτε περίπτωσης κατάχρησης της αγοράς. Άλλωστε η Επιτροπή έχει ήδη θεσπίσει απαιτήσεις που αφορούν την αδειοδότηση και τη λειτουργία των επιχειρήσεων παροχής επενδυτικών υπηρεσιών και αναφοράς δεδομένων. Όμως, δεδομένου ότι οι υποδομές συλλογής των απαραίτητων αυτών στοιχείων δεν είναι έτοιμες μέχρι τις προβλεπόμενες ημερομηνίες, ο κανονισμός που προτείνει η Επιτροπή μπορεί να μεταφερθεί ένα έτος αργότερα, ώστε να ολοκληρωθούν οι διαδικασίες του συστήματος.

 
  
MPphoto
 

  Ελευθέριος Συναδινός ( NI). – Κύριε Πρόεδρε, οι συνδιαλλαγές στις αγορές χρηματοπιστωτικών μέσων λόγω της φύσης τους περιέχουν μεγάλο επιθετικό ρίσκο. Η αναίδεια δεν αποτελεί δικαιολογία. Είναι όμως τεράστιο ηθικό αμάρτημα, αν θέλετε, ποινικό αδίκημα, όταν αποτελεί πεδίο εκμετάλλευσης ανθρώπων που απλά αναζητούν ευκαιρίες επένδυσης. Οι επιχειρήσεις παροχής επενδυτικών υπηρεσιών, οι ρυθμιζόμενες αγορές και οι πάροχοι υπηρεσιών αναφοράς δεδομένων λειτουργούν με ιδιότυπους κανόνες και εκτός πλαισίου οποιασδήποτε εναρμονισμένης πρακτικής. Συχνά λειτουργούν ως δεκανίκι μεγάλων τραπεζικών κολοσσών αλλά και κυβερνήσεων, με σκοπό να συλλέξουν χρήματα πολιτών, οι οποίοι δεν είναι καταθέτες. Τρανό παράδειγμα η κυβέρνηση Σημίτη και το σκάνδαλο του Χρηματιστηρίου Αξιών Αθηνών, όταν χιλιάδες πολίτες, παρασυρόμενοι από ένα κλίμα ευφορίας που εντέχνως δημιούργησε τότε η κυβέρνηση με ψέματα και φρούδες ελπίδες, επένδυσαν τους κόπους τους σε εταιρίες φαντάσματα και μετοχές φούσκες.

Η Ευρωπαϊκή Αρχή Κινητών Αξιών και Αγορών οφείλει πρωτίστως να επιβάλλει τους κανόνες διαφάνειας και τους βέλτιστους κανόνες εκτέλεσης των συναλλαγών. Κυριότερα όμως πρέπει να θεσπίσει ένα πλαίσιο κυρώσεων εις βάρος αυτών που χρησιμοποιούν αθέμιτα μέσα, ακόμα και παραπληροφόρηση, με αποτέλεσμα να δημιουργούνται στρεβλώσεις στις αγορές και να χάνουν χρήματα ιδιώτες επενδυτές.

 
  
 

(Fine della procedura "catch-the-eye")

 
  
MPphoto
 

  Jonathan Hill, Member of the Commission. – Mr President, let me start with the basic point about good regulation – the principles of good regulation –which are to set realistic deadlines and to hit them. I hate missing deadlines. I hear very clearly the views that have been expressed. I am very grateful for the support on this occasion, and the common-sense argument for having the delay in order to make sure that this extremely complex piece of legislation can be properly introduced is, I think, the right decision. But I am completely committed to making sure that we hit the deadlines that we set, so they need to be realistic. Then we need to implement them. So far as the specifics are concerned, we are working to get the majority of these Level 2 measures adopted in June. We have already adopted 11 RTSs. We will get the bulk of the remaining RTSs done this month.

It is the case that we have asked in just a handful of areas for ESMA to look again at its proposals, and in many cases that reflects issues that have been raised with us by Parliament. So we are looking again at some of the transparency requirements for bond and derivative markets. You asked for a more cautious approach and, in our view, that is warranted. On the important issue of position limits, which a number of Members raised, where agricultural derivatives are concerned we want to make position limits more sensitive, both for highly liquid markets and for less liquid markets. I understand that there are some in Parliament who want to restrict excessive volatility and speculation in vital commodities via the position limit regime. ESMA, as you know, has come back with a revised proposal, taking on board our ideas to make the limit regime more tailored to the underlying commodity type. We welcome that and now the task is to assess the merits of its proposal, balancing how the revised regime addresses excessive price movements in commodities, whilst maintaining liquidity in the markets. Also, for non-financial companies we want to make sure that the scope of the rules is appropriate and that they do not apply to those using financial markets responsibly to hedge their risk or where their financial business is genuinely small, relative to their core business.

In terms of the question I was asked about the implementation of the Level 2 measures, yes, I am determined to do that as fast as possible. Yes, I accept entirely that we are not looking for carte blanche. Also, of course, I will make sure that my officials keep the negotiating team fully informed of the progress that we are making.

 
  
MPphoto
 

  Markus Ferber, Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst ein herzliches Dankeschön an alle, die sich an der Debatte beteiligt haben. Ich will nur ein paar Punkte klarstellen.

Erstens: Ich hätte als Berichterstatter nie einer Verschiebung zugestimmt, wenn es nur die Industrie gewesen wäre, die das gefordert hat. Wer also sagt, wir wären hier der Industrie gefolgt – mit Verlaub, der belügt dieses Haus und belügt die Öffentlichkeit. Es geht darum, dass ESMA es versäumt hat, die technische Infrastruktur zu schaffen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die nationalen Aufsichtsbehörden ihrer Aufgabe gerecht werden können.

Zweitens: In den zwei Berichten, über die wir gleich abstimmen werden, geht es nicht um das Thema der Positionslimits bei Warentermingeschäften. Das ist ein regulatorischer technischer Standard, wo wir noch in Diskussionen sind – Lord Hill hat es gerade aufgegriffen –, wo wir als Parlament unsere Position klar beschrieben haben und wo wir jetzt warten, ob die Kommission diese Anforderungen auch erfüllt. Aber das ist nicht Bestandteil der jetzigen Abstimmung.

Und drittens: Wir haben bei den Punkten, die wir mit aufgegriffen haben, keinen Punkt aufgegriffen, weil ihn die Industrie gefordert hat, sondern weil wir – die Schattenberichterstatter und ich – uns in den letzten zwei Jahren monatlich mit ESMA und Kommission zusammengesetzt und immer wieder diskutiert haben, wie einzelne Probleme noch gelöst werden können. Und die Punkte, wo uns von ESMA oder Kommission gesagt wurde „Hier geht es nicht zu lösen, weil die Richtlinie es nicht hergibt“, die Punkte haben wir aufgegriffen.

Und wir haben einen letzten Punkt noch aufgegriffen – auch das will ich sagen: Im Rahmen der Prospektrichtlinie, die die Kommission vorgeschlagen hat, wird eine Änderung an der MiFID vorgenommen, und das haben wir jetzt gleich in der MiFID gemacht, dann muss es nicht in der Prospektrichtlinie gemacht werden. Das sind keine Anforderungen der Industrie, sondern das ist better regulation, wie wir es hier miteinander verabredet haben. Deswegen weise ich den Vorwurf, wir würden hier nur der Industrie neue Schlupflöcher schaffen, entschieden zurück. Es ist unwahr und unlauter, das hier zu behaupten.

Ich bedanke mich bei all jenen, die konstruktiv mitgearbeitet haben. Das gibt mir Mut für die Zukunft.

(Beifall)

 
  
MPphoto
 

  Presidente. – La discussione congiunta è chiusa.

La votazione si svolgerà immediatamente.

(La seduta è sospesa per alcuni minuti)

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. DAVID-MARIA SASSOLI
Vicepresidente

 
Last updated: 7 December 2016Legal notice