Index 
 Previous 
 Next 
 Full text 
Procedure : 2016/0238(COD)
Document stages in plenary
Document selected : A8-0263/2017

Texts tabled :

A8-0263/2017

Debates :

PV 13/09/2017 - 20
CRE 13/09/2017 - 20
PV 28/05/2018 - 23
CRE 28/05/2018 - 23

Votes :

PV 14/09/2017 - 8.11
CRE 14/09/2017 - 8.11
PV 29/05/2018 - 7.9
CRE 29/05/2018 - 7.9

Texts adopted :

P8_TA(2017)0357

Debates
Monday, 28 May 2018 - Strasbourg Revised edition

23. Multiannual plan for demersal stocks in the North Sea and the fisheries exploiting those stocks (debate)
Video of the speeches
PV
MPphoto
 

  Președintele. – Următorul punct de pe ordinea de zi este dezbaterea privind: raportul Ulrikei Rodust, în numele Comisiei pentru pescuit, referitor la propunerea de regulament al Parlamentului European și al Consiliului de stabilire a unui plan multianual pentru stocurile demersale din Marea Nordului și pentru activitățile de pescuit care exploatează stocurile respective și de abrogare a Regulamentului (CE) 676/2007 al Consiliului și a Regulamentului (CE) 1342/2008 al Consiliului (COM(2016)0493 - C8-0336/2016 - 2016/0238(COD) (A8-0263/2017))

 
  
MPphoto
 

  Ulrike Rodust, Berichterstatterin. – Herr Präsident, Herr Kommissar Vella, liebe Kolleginnen und Kollegen! Morgen stimmt das Parlament über den Trilog zum Mehrjahresplan für die Nordsee ab. Mit vier Trilogen waren wir recht schnell. Das heißt aber nicht, dass die Verhandlungen leicht waren. In Bezug auf die im letzten Jahr abgestimmte EP-Position mussten wir einige Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Und ja: Kompromisse können wehtun. Nichtsdestotrotz ist dieser zweite Mehrjahresplan nach dem Ostseemanagementplan ein sehr wichtiger Schritt zur richtigen Zeit.

Wie wir alle wissen, erstreckt sich die Nordsee zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland. Ein Mehrjahresplan für die Grundfischbestände in der Nordsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, ist automatisch mit dem Brexit an sich und seinen verschiedenen Verhandlungsphasen zu verbinden beziehungsweise vor diesem Hintergrund zu sehen. Mir als Berichterstatterin war es wichtig, für die entsprechenden Brexit-Verhandlungen eine Grundlage für das Management zu schaffen. Eine Grundlage, die nur über Kompromisse sowohl zwischen den politischen Fraktionen hier im Haus als auch zwischen Rat und Europäischem Parlament möglich war und ermöglicht wurde.

Was die Beziehungen zu Drittländern betrifft, haben wir nun im Plan verankert, dass bei Vereinbarungen über die gemeinsam befischten Bestände die Vorgaben der gemeinsamen Fischereipolitik das Primat sein sollten. Hier spielen die Bestände herein, die mit Norwegen geteilt werden, aber eben bald auch diejenigen, die mit Großbritannien zusammen befischt werden. Was ich momentan über die Position der Briten zu ihrer angedachten zukünftigen eigenen Fischereipolitik weiß, möchte das Vereinigte Königreich am MSY-Prinzip und an Wertebereichen, die auf internationalen und wissenschaftlichen Gutachten basieren, festhalten. Rückwurfpraktiken sollen auch dort der Vergangenheit angehören. Viel hängt nun von der Ausgestaltung der künftigen fischereipolitischen Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union ab. Ich wünsche mir für ein nachhaltiges Management eine dauerhafte Lösung für Quotenverteilung und Zugangsrechte.

Zurück zum Thema Kompromisse: Bei den Fischereien, die Grundfischbestände befischen, handelt es sich in der Nordsee um sogenannte gemischte Fischereien. Hier muss ich doch sagen, dass bei den Verhandlungen einiges neu gemischt – ich muss sogar sagen: vermischt wurde. Letztendlich haben wir wie im Ostseeplan die sogenannten MSY Fupper-Obergrenze beinhaltet. Dies ist für einige ein richtig rotes Tuch, eine rote Linie, die überschritten wurde. Umwelt-NGOs haben deshalb auch aufgerufen, gegen dieses Trilog—Ergebnis zu stimmen. Zwei Fraktionen haben hierzu Änderungsanträge gestellt. Ich werde morgen gegen diese Änderungsanträge stimmen. Ja, wir hatten etwas anderes im EP-Bericht im Juli 2017 stehen, und ja, ich würde mit einem anderen Ergebnis in dieser Hinsicht besser leben können. Aber es gibt Mehrheiten, und diese Mehrheiten inklusive Kommission und Rat waren starke Befürworter dieser Obergrenzen.

Das Risiko, dass es zu keinem Nordseemanagementplan kommt, war sehr groß. Dies konnte ich weder den Fischen noch den Fischern gegenüber verantworten. Immer wieder wurde in diesem Kontext von Kommission und Rat das Argument der sogenannten limitierten Arten angeführt. Die Integration von „MSY Fupper“ wäre unbedingt notwendig, um Effekte für limitierte Arten abzufedern. Dieses Argument spukte mir letztens im Ausschuss die ganze Zeit im Kopf herum, als ich während des Workshops zu Anlandeverpflichtung und limitierten Arten zu hören bekam, dass limitierte Situationen de facto noch gar nicht aufgetreten sind. Eine klare Antwort, wie verschiedene Instrumente aus dem Werkzeugkasten der GFP wie Selektivmaßnahmen, Interartenflexibilität und so weiter wirken, steht für mich auch noch aus.

Aber nochmal zurück zu den Zielen eines Mehrjahresplans gemäß der Grundverordnung. Diese sollen auf wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Gutachten basieren. Eine Definition von besten verfügenden wissenschaftlichen Gutachten sollten weder Rat noch Kommission im verfügbaren Teil akzeptieren. Warum war und ist dem Parlament eine Definition so wichtig gewesen? Auch hier geht es wie so oft um Quoten, insbesondere darum, wie diese ausgehandelt werden. Der Anreiz scheint beim Rat groß, die Obergrenzen in Anspruch zu nehmen. Hierzu gibt es drei Bedingungen – drei Bedingungen, die wir, wenn überhaupt, lediglich auf der Basis von besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten in Anspruch genommen sehen wollen.

Ein eindeutiger Bezug beziehungsweise ein eindeutiges Verständnis von zu verwendenden Gutachten, ist ebenfalls essenziell vor dem Hintergrund, dass wir nur das Prinzip statt definierten Zahlen bei den Wertebereichen vorsehen. Die Wertebereiche können durchaus regelmäßig an beste verfügbare wissenschaftliche Gutachten angepasst werden. Im Klartext heißt dies hier an Gutachten des ICES. Einen Kompromiss mussten wir auch eingehen, was die Beifangarten angeht, spielten doch auch bei diesem Thema die berüchtigten limitierten Situationen eine entscheidende Rolle.

Was steckt noch im Plan: die Freizeitfischerei. Hier hat sich der Rat aus Kontrollgründen lange gesträubt. Der entsprechende Passus des Plans besagt, dass bei erheblichen Auswirkungen der Freizeitfischerei auf die fischereiliche Sterblichkeit der Rat die Freizeitfischerei bei den Fangmöglichkeiten berücksichtigen und deren Fangmöglichkeiten beschränken kann. Also, im Plan steckt einiges Gutes drin. Eine Ablehnung des Plans betrachte ich vor dem Hintergrund der Brexit-Verhandlungen als das absolut falsche Signal.

 
  
MPphoto
 

  Karmenu Vella, Member of the Commission. – Mr President, I would like first and foremost to thank the rapporteur, Ulrike Rodust, and also to thank the shadow rapporteurs for their dedicated work. The agreement that you have reached in the trilogues together with the Council is a very good result, and I would like to thank you all for working tirelessly to ensure a solid, sustainable result that works in practice.

I also want to thank the rapporteur for ensuring a timely adaptation ahead of the full implementation of the landing obligation. We have used the Baltic Sea plan as the blueprint for the North Sea plan, but where improvements were necessary, the co-legislators wisely agreed to find new approaches. For example, by introducing flexibility through the concept of ranges, which allows us to quickly adapt, following the most up-to-date scientific advice to the benefit of stake-holders and also to the benefit of sustainable stocks. The North Sea plan is very important, as it provides for reaching MSY for the demersal fisheries in the sea basin, and it also paves the way for the next multiannual plans yet to come.

Let me highlight that the landing obligation enters fully into force in less than one year, and we are all aware of the challenges it entails for our fishing industry. The North Sea plan contains a range of tools to help towards this transition, and I would like to call on all Member States to use the flexibilities which exist in order to ensure smooth implementation. We need to ensure that fishermen have the tools to sustain sustainable fishing practices; for example, by adapting their gears so that they can alleviate choke situations in mixed demersal fisheries in a way that is in line with the CFP objectives.

It is now for the stakeholders of the North Sea to put these tools into practice and also to ensure tailor-made solutions to the specific challenges in the different fisheries of the North Sea.

 
  
MPphoto
 

  Jens Gieseke, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar Vella, Frau Kollegin Rodust, liebe Schattenberichterstatter! Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit. 21 Monate Verhandlungen liegen hinter uns, und man kann heute feststellen: Insgesamt haben wir ein gutes und ausgewogenes Verhandlungsergebnis. Für unsere Fischer haben wir einfache und unbürokratische Regeln nach dem Vorbild des Ostseeplans. Es wird eine nachhaltige Befischung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch in Zukunft möglich sein. Und – Frau Rodust hat es gerade gesagt – für die weiteren Brexit-Verhandlungen bietet dieser Plan jetzt eine gute Grundlage. Das ist sehr wichtig.

Es gibt leider – und das ist angesprochen worden – jetzt von sehr einseitig argumentierenden Umweltverbänden den Aufruf, gegen diesen Plan zu stimmen. Ich halte diesen Aufruf für extrem fahrlässig. Wir als EVP können dem Verhandlungsergebnis zustimmen. Es sind viele Kompromisse gemacht worden, aber im Ergebnis können wir diesem Plan jetzt zustimmen, und deshalb werden wir dem Plan auch zustimmen.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

 
  
MPphoto
 

  Ricardo Serrão Santos, em nome do Grupo S&D. – Senhor Presidente, Senhor Comissário, antes de mais também eu quero realçar o empenho e o trabalho dos relatores, em particular da minha colega, a deputada Ulrike Rodust, neste documento determinante para implementar a Política Comum de Pescas, e também fazer eco das palavras dos anteriores oradores e do Sr. Comissário.

Quero realçar o reforço da importância da informação científica mais atualizada, assim como a inclusão dos dados de pesca recreativa na informação científica a ser tida em conta nos conselhos científicos do Conselho Internacional para a Exploração dos Mares e do Conselho Científico Técnico e Económico das Pescas da Comissão Europeia.

É importante aprovarmos o plano plurianual e pô-lo em ação, apesar de reconhecer que saiu do trílogo diminuído de algumas disposições aprovadas no Parlamento Europeu na data em que foi aprovado.

Um dos handicaps que me parece um tanto problemático é que o acordo político alcançado diminuiu a capacidade de manter os limites de pesca abaixo de pontos de referência do FMSY. Um outro é a falta de ênfase na recuperação dos mananciais de espécies acessórias, ficando essa preocupação assim concentrada na espécies-alvo apenas.

Mas há que contrabalançar o ótimo com o viável, com o negociável. Após vários meses de negociação, fazer regressar atrás um plano que, não sendo perfeito, é, no entanto, um avanço muito, muito importante, seria um erro. Neste contexto, considero absolutamente fundamental que o plano plurianual prossiga nesta fase.

Parece-me que estão lançadas as bases possíveis e importantes para o plano de medidas específicas a apresentar pelas organizações regionais, tendo em atenção não só a sustentabilidade das unidades populacionais, mas também a proteção de espécies sensíveis e, claro, o rendimento das comunidades piscatórias com interesses nesta área da pesca.

 
  
MPphoto
 

  Peter van Dalen, namens de ECR-Fractie. – Voorzitter, de Noordzee is een van de meest complexe visgronden ter wereld. We hebben te maken met bijna 100 verschillende soorten, en vloten uit acht lidstaten.

Ik ben voorstander van regionalisatie in de visserij, want de diverse visgebieden in de Europese Unie kennen verschillende soorten en omstandigheden. Je moet dus met die verschillen rekening houden en dat doen we in het nieuwe beleid. Dat begon met het Oostzeeplan: dat vormde de basis voor dit Noordzeeplan, en die basis is goed. Daarom steunen wij van harte het Noordzeeplan zoals het er nu ligt. We hebben ook veel waardering voor de opstelling en het werk van collega Rodust. We kunnen dat nu doen, want dit plan zet de ontwikkeling van een succesvoller Noordzeebeleid voort. Alle grote visbestanden in die zee zijn immers op peil.

Er is nog wel een zorg, Voorzitter, en dat betreft de hoorzitting die we vorige week in de Commissie visserij hebben gehouden. Toen zagen we dat er rondom de aanlandingsplichten nog veel vragen zijn. Die vragen moeten we wel met elkaar oplossen, anders kunnen er onhoudbare situaties ontstaan.

 
  
MPphoto
 

  Nils Torvalds, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, I would like to start with a thank you to Ulrike Rodust. Once again with her good cooperation we have been able to achieve something which is acceptable, if not perfect.

The CFP clearly sets out that all fish stocks shall be fished at sustainable levels before 2020. The North Sea map, just like the previous one for the Baltic Sea, unfortunately includes provisions allowing for fishing efforts up to F upper, under certain conditions. So, even if we are not very satisfied with this, we will vote for this agreement.

Special thanks goes to my colleagues from the Greens and the GUE: they have had the good taste to reintroduce one of my amendments. I’m sorry to say I won’t vote for it because that would lead to the agreement falling, but big thanks to you Ulrike, and we’ll try to go further in this direction.

 
  
MPphoto
 

  Linnéa Engström, för Verts/ALE-gruppen. – Herr talman, herr kommissionär! Jag vill börja med att tacka Ulrike Rodust för det arbete som hon och hennes team har gjort med förvaltningsplanen för Nordsjön. Det var svårt eftersom fiskebestånden i kommissionens förslag i flera fall inte överensstämde med den indelning som Ices gör i sin beståndsrådgivning.

Vårt mål inom EU är att våra fiskebestånd ska återställas och bevaras över nivåer som säkerställer maximal hållbar avkastning. Det är ett utmärkt mål för det skulle betyda mer fiskrika bestånd, långt över dagens nivåer. Våra hav är vår jords lungor och dem behöver vi förvalta för kommande generationer. Mer fisk i havet leder också till mer lönsamt fiske. Det blir lättare att fånga fisken, vi spenderar mindre tid och bränsle och på så vis tjänar vi mer pengar.

Vi är besvikna över hur kommissionen formulerade sin fråga för beståndsuppskattning till havsforskningsrådet Ices. Ices råd tillåter att vi fiskar mer intensivt än vad som stipuleras i grundförordningen. Nordsjöplanen tillåter det, och bryter alltså mot grundförordningen. Parlamentet försökte länge att hålla emot ministerrådet i förhandlingarna på just denna punkt, i både Östersjöplanen och Nordsjöplanen, men misslyckades. Positivt är att fritidsfisket i Nordsjön ska inkluderas och räknas av mot kvot, enligt förslag från oss gröna.

Problemet finns i artikel 4.4 i Nordsjöplanen, och vi gröna har lagt ett ändringsförslag om att rösta bort denna artikel. De gröna kan inte stödja en plan som tillåter så intensivt fiske och kommer därför att rösta emot planen om artikeln inte utgår.

 
  
MPphoto
 

  Anja Hazekamp, namens de GUE/NGL-Fractie. – Voorzitter, de Noordzee is een prachtig natuurgebied. Ze is zelfs het grootste natuurgebied van Nederland, met van oorsprong een grote soortenrijkdom die bescherming verdient.

Helaas wordt de Noordzee niet als zodanig beschermd en ook met dit plan krijgen de Noordzee en de dieren die daarin leven niet de bescherming die ze verdienen. Beschermingsmaatregelen voor haaien en roggen zijn zelfs geheel uit het oorspronkelijke voorstel weggestreept en met een truc wordt het mogelijk gemaakt om te blijven overbevissen, zelfs na 2020. Dit is in strijd met het gemeenschappelijk visserijbeleid en het is in strijd met de ontwikkelingsdoelen van de Verenigde Naties. Voorzitter, dat kunnen we als Parlement niet accepteren.

In september vorig jaar stemde een ruime meerderheid van het Parlement voor het stoppen van de overbevissing. De lidstaten weigerden hierover te praten. Nu is het de beurt aan het Parlement om voet bij stuk te houden. Wij geven geen toestemming voor overbevissing.

Voorts ben ik van mening dat de Europese landbouwsubsidies en visserijsubsidies moeten worden afgeschaft.

 
  
MPphoto
 

  David Coburn, on behalf of the EFDD Group. – Thank you, Mr President. Commissioner, I told you in committee how the UK fishermen feel abused. You replied by telling me that you did not understand this. If you were being honest, that makes you particularly ill informed and unimaginative. If you are not, then it makes you a tendentious, disingenuous politician embodying everything wrong with the EU and its political class. To be frank, I think that trying to get you, Commissioner Vella, to understand how and why British fishermen feel abused is a little like trying to explain how to ride a bike to a shark.

So let me be clear, or try to be clear: if you want Members to stay in a club when they feel abused, unhappy and invisible you first listen to them – especially the complaints about abuse; you have an honest discussion about change; you agree changes, which recognise their critique, especially when you know it is accurate and makes sense; and you make the improvements as quickly as you can. You do not: deny the validity of what they say; tell them they agreed to this and cannot question it; tell them that they have no justification for feeling abused; be unpleasant and nasty to them in the departure discussions from the EU, in the belief that it might cause them to change their minds or ‘pour encourager les autres’.

This North Sea plan exposes this place for what it is: an abuser in denial. The fishermen of Britain will no longer be oppressed; the fishermen of Britain will not be denied. We reject the plan. We reject the Common Fisheries Policy. Now the SNP in Scotland want to hand over our fishing to the EU. Ruth Davidson’s remainer Conservatives want to hand fishing over to the EU as well. But UKIP wants our fishing grounds controlled by Britain and by nobody else. And I have a little book here I shall send up to my SNP colleague Mr Hudghton for his edification, I’m sure he’ll enjoy it.

 
  
MPphoto
 

  President. – That reminds me that some sharks have been discovered with bicycles in their bellies.

 
  
MPphoto
 

  Sylvie Goddyn, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, partagée entre sept États membres et la Norvège, la mer du Nord est assez représentative des pêcheries européennes. Les espèces pêchées y sont nombreuses. On peut citer, par exemple, le cabillaud, le lieu noir, le merlan, la sole, la plie ou encore la langoustine. Et c’est cette variété des espèces qui fait de la mer du Nord une pêcherie mixte, c’est-à-dire une pêcherie où l’on capture plusieurs espèces en même temps.

Paradoxalement, cela entraîne une difficulté pour les pêcheurs, qui se heurtent à ce qu’on appelle les «quotas limitants». Cette expression technique désigne un problème pratique. Chaque fois qu’un navire relève ses engins de pêche, sa capture est constituée d’un mélange de différentes espèces. En principe, les pêcheurs doivent cesser leur campagne dès qu’un seul quota applicable à une espèce est épuisé, d’autant que l’obligation de débarquement leur interdit de rejeter toute prise dépassant le quota.

C’est pourquoi ce plan, malgré ses imperfections, sa technicité et ses contraintes, est finalement un moindre mal pour les pêcheurs. Il limite l’impact des quotas limitants en assouplissant la gestion des prises accessoires, notamment en autorisant, dans une certaine mesure, les rejets en mer, mais aussi en permettant l’échange des possibilités de pêche entre États membres, ainsi qu’avec des pays tiers.

Enfin, ce plan a bien sûr un caractère pluriannuel, ce qui devrait permettre de donner plus de stabilité et de visibilité aux pêcheurs. Il est en effet important que la fluctuation des possibilités de pêche pour tel ou tel stock ne soit pas brutale d’une année sur l’autre.

Toutes ces mesures convergent donc vers une plus grande souplesse et une plus grande visibilité au profit des pêcheurs. Nous voterons donc en faveur de ce plan.

 
  
MPphoto
 

  Gabriel Mato (PPE). – Señor presidente, señor comisario, el plan del mar del Norte supone el segundo en relación con los planes multianuales después del Báltico, y la preocupación fundamental por el precedente que pudiera suponer para futuros planes del Atlántico es que no se afronta —y mucho menos se resuelve— la problemática de las pesquerías mixtas. Los pescadores de la Unión Europea tendrán que hacer frente a estas complejidades de forma prioritaria y, fundamentalmente, tras la obligación de desembarque.

Siempre teniendo en cuenta la perspectiva de estos precedentes, si consideramos el artículo 5 del mismo, que establece que otras especies demersales no objetivo se deben gestionar con base en el rendimiento máximo sostenible, o el artículo 6, según el cual otras especies acompañantes se basarán en el enfoque de precaución, el efecto conseguido es que la pesquería de la especie principal pasará a gestionarse a través de las especies más limitantes, al combinar un TAC insuficiente con la obligación de desembarque. Esto no se soluciona y se va a agravar.

En un tono más positivo, quisiera agradecer la labor de todos los que han trabajado en este tema y acoger con satisfacción el establecimiento de rangos de valores que son coherentes con el logro del rendimiento máximo sostenible y, además, considerando aspectos socioeconómicos y logrando niveles sostenibles de todas las poblaciones cubiertas por el plan.

 
  
MPphoto
 

  Ian Hudghton (Verts/ALE). – Mr President, four decades of the CFP have been marked by failure, and the impact of that failure on attitudes towards the EU in our fishing communities should not be underestimated. Ironically, just as the CFP is moving, albeit slowly, towards a more regionalised and decentralised model, the UK is leaving the EU. Nonetheless, the provisional agreement on the North Sea does offer a potential improvement in the management of the EU’s North Sea fisheries. But this multiannual plan will inevitably become less important when the UK leaves the EU and when the majority of North Sea stocks become shared stocks within the terms of international law.

It is therefore imperative that meaningful progress is made in planning for post-Brexit fisheries management and therefore that the UK Government makes up its mind what its attitude will be in such negotiations. But ultimately, in my view, my hope is that Scotland will choose to become a normal independent nation again, able to set and pursue our own priorities and negotiations with our neighbours.

(The speaker agreed to take a blue-card question under Rule 162(8))

 
  
MPphoto
 

  David Coburn (EFDD), blue-card question. – Thank you, Ian, for taking my question. We may be opponents but we always get on fairly well. But, Ian, how can you call yourself a Scottish Nationalist when you want to hand over our fishing grounds to the European Union? Surely what you really are is a Euro Nationalist, not a Scottish Nationalist? Please enlighten me.

(Interjection by the President: ‘If it’s possible’)

 
  
MPphoto
 

  Ian Hudghton (Verts/ALE), blue-card answer. – It may be useful to put some facts on record, and not for the first time. Some 20 years ago my predecessor as SNP MEP for the North East of Scotland, Allan Macartney, led in our Fisheries Committee a report calling for zonal management of fisheries. At that time the Commission and the Council, including the UK Government, failed to embrace the idea. Again, a little over 10 years ago at the previous CFP reform I voted against Parliament’s position at that time, because it did not go far enough in calling for decentralised management of fisheries and therefore more input for Scotland. Again that was not embraced by the Council, including the UK Government.

One of the principal reasons that the CFP has been a failure for Scotland and indeed for many other areas is because successive UK governments have helped to construct it that way.

 
  
MPphoto
 

  Mireille D’Ornano (EFDD). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, dans la mesure où la gestion des stocks halieutiques est une compétence exclusive de l’Union européenne, les actes législatifs adoptés doivent être les plus pertinents scientifiquement. Aussi, j’approuve la volonté de définir la notion de «meilleur avis scientifique disponible», en reliant celle-ci aux avis scientifiques revus par le Conseil international pour l’exploration de la mer, compétent en la matière. J’adhère également à l’idée d’une gestion des stocks concertée avec des pays tiers, tels que la Norvège ou le Royaume-Uni, qui, bientôt, quittera l’Union européenne.

En réalité, la gestion des stocks démersaux de la mer du Nord ne concerne qu’une minorité d’États membres et, dans le même temps, nécessite une gestion commune au-delà de la seule Union européenne. Aussi, l’exploitation durable des ressources biologiques marines sont la preuve que l’action concrète entre États relève de l’évidence et que l’Union européenne n’est donc pas l’alpha et l’oméga de la coopération.

 
  
 

Intervenții la cerere

 
  
MPphoto
 

  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, το πολυετές σχέδιο για τη διαχείριση των αλιευτικών αποθεμάτων στη Βόρεια Θάλασσα είναι μία σημαντική πρωτοβουλία καθώς, βεβαίως, αφορά οκτώ κράτη, τα οποία δεν είναι όλα και κράτη μέλη της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Δεύτερον, βασίζεται και στην εμπειρία που είχαμε από το αντίστοιχο σχέδιο για τη Βαλτική. Υπάρχουν προβλήματα τεχνικά, τα οποία πρέπει να επιλυθούν, όπως είναι τα μεικτά αλιεύματα και ο περιορισμός στις εκφορτώσεις, διότι θα πρέπει να γίνει ένας διαχωρισμός ανάμεσα στα βασικά αλιεύματα και στα παρεμπίπτοντα αλιεύματα. Από κει και πέρα, υπάρχουν κατά τη γνώμη μου και πολιτικά προβλήματα τα οποία θα ανακύψουν, κυρίως, μετά το Brexit, καθώς είναι δεδομένο ότι θα πρέπει να βρεθεί μία λύση για το πώς θα γίνει η διαχείριση των αλιευτικών αποθεμάτων. Μην ξεχνούμε ότι και προ της ένταξης του Ηνωμένου Βασιλείου στην τότε ΕΟΚ είχαμε αρκετά προβλήματα και συγκρούσεις μεταξύ, κυρίως, του Ηνωμένου Βασιλείου και της Γαλλίας.

 
  
MPphoto
 

  João Ferreira (GUE/NGL). – Senhor Presidente, os planos plurianuais constituem instrumentos de gestão de pescarias com indiscutíveis virtudes, capazes de fornecer alguma estabilidade temporal à atividade da pesca, por natureza marcada pela instabilidade, o que a mera adoção do sistema taxi quotas por si só não garante, mas a aprovação de mais este plano plurianual torna inevitável que, mais uma vez, se faça a constatação dos limites impostos por um quadro institucional que, erradamente, define a gestão dos recursos vivos marinhos como uma competência exclusiva da União Europeia.

Tal tem vindo a determinar, no essencial, a persistência de um sistema de gestão de pescas centralizado, desadequado face aos interesses da pesca local, particularmente da pesca de pequena escala, que privilegia a pesca industrial, a par de uma definição nem sempre solidamente sustentada do ponto de vista científico de metas de gestão.

Os proclamados objetivos de regionalização ou mesmo descentralização da política comum das pescas redundaram numa mão cheia de nada, uma realidade indissociável do aprofundamento da asfixia económica e social da pesca e das comunidades costeiras.

 
  
 

(Încheierea intervențiilor la cerere)

 
  
MPphoto
 

  Karmenu Vella, Member of the Commission. – Mr President, honourable Members, thank you very much for your interventions and also for your valuable views. I have taken due note of this very interesting debate and also of your general overall support.

Let me reiterate: it is of utmost importance that the multiannual plans are made fit for purpose. To ensure this, they must focus on the tools to ensure a practical and sustainable management framework which also allows for flexibilities for our mixed demersal fisheries. The co-legislators have achieved this with the North Sea plan, and I didn’t see any major substantial divergences.

So finally, let me express also my hope that the European Parliament would also work – and we are prepared to continue working with the European Parliament – on the other multiannual plans as well. Multiannual plans that we have proposed so that they can be adopted and also so that stakeholders can make full use of these plans as well as to agree on tailor-made decisions, for example for the multiannual plan for the Western waters.

Again, my thanks to the rapporteur, Ulrike Rodust, and also to the shadow rapporteurs.

 
  
MPphoto
 

  Președintele. – Dezbaterea a fost închisă.

Votul va avea loc mâine, 29 mai 2018.

 
Last updated: 7 September 2018Legal notice