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Procedure : 2018/2037(INI)
Document stages in plenary
Document selected : A8-0178/2018

Texts tabled :

A8-0178/2018

Debates :

PV 28/05/2018 - 25
CRE 28/05/2018 - 25

Votes :

PV 30/05/2018 - 13.8
CRE 30/05/2018 - 13.8

Texts adopted :

P8_TA(2018)0224

Debates
Monday, 28 May 2018 - Strasbourg Revised edition

25. The future of food and farming (debate)
Video of the speeches
PV
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  El presidente. – El punto siguiente en el orden del día es el debate sobre el informe de Herbert Dorfmann, en nombre de la Comisión de Agricultura y Desarrollo Rural, sobre el futuro de los alimentos y de la agricultura (2018/2037(INI)) (A8-0178/2018).

 
  
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  Herbert Dorfmann, Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr Kommissar, geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte eingangs allen Schattenberichterstattern herzlich danken, die mir sehr geholfen haben, in den letzten Monaten in einer sehr intensiven Arbeit diesen Bericht zu machen. Der Kommissar hat ja in einem Bericht neue Ideen über die Zukunft der GAP vorgestellt und dort die Idee eines new delivery model vorgestellt. Er hat zu einer neuen Beziehung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten und den Regionen aufgerufen, wenn es um die Gemeinsame Agrarpolitik geht. Wir verschließen uns einer solchen Idee nicht vollständig. Aber ich glaube, das „G“ in GAP, also das Gemeinsame – die Tatsache, dass die Gemeinsame Agrarpolitik eine gemeinsame Politik sein muss, – muss weiterhin erhalten bleiben. Und wir müssen auch die Zuständigkeit der Regionen und der Länder im Bereich der Landwirtschaft weiterhin gewährleisten.

Aber lassen Sie mich zur ersten Säule der GAP kommen, also zu jenem Bereich, wo am meisten Geld in der Gemeinsamen Agrarpolitik ausgegeben wird. Ich denke, da sollten wir uns einfach die Frage stellen: Welche Landwirtschaft wollen wir eigentlich in Europa? Und wir sollten eine Landwirtschaft fördern, die aufbaut auf bäuerlichen Familienbetrieben, eine Landwirtschaft, die nachhaltig ist, eine Landwirtschaft, die auch innovativ ist, die unsere Kulturlandschaft prägt, und auch eine Landwirtschaft, die attraktiv ist für junge Menschen, welche morgen Landwirtschaft in Europa weitermachen können.

Wenn wir eine solche Landwirtschaft wollen, dann müssen wir über ein paar Dinge in der ersten Säule nachdenken, dann brauchen wir eine gerechte Verteilung der Geldmittel zwischen den Mitgliedstaaten. Und gerecht kann nicht unbedingt bedeuten, dass alle gleich viel bekommen, aber die Bezahlungen müssen mindestens gleichwertig sein. Wir brauchen eine gerechtere Verteilung der Geldmittel in den Mitgliedstaaten, vor allem dort, wo bei der Berechnung der Zahlungsansprüche noch ein historischer Ansatz besteht. Wir müssen dafür sorgen, dass das Geld effektiv bei den Bäuerinnen und Bauern ankommt und nicht bei jenen, die Zahlungsansprüche in der Hand haben und damit ihre Rendite schaffen. Wir brauchen gekoppelte Zahlungen, die nicht wettbewerbsverzerrend sind. Hier haben wir einiges zu tun, wenn wir schauen, was derzeit passiert.

Und wir brauchen auch – und das gefällt nicht allen – eine klare Degressivität, und wir brauchen auch eine effiziente Deckelung. Und eine effiziente Deckelung bedeutet, dass sie auch wirken muss, dass es also nicht nur auf dem Papier steht, so wie es heute ist. Wir brauchen eine neue grüne Architektur. Eine neue grüne Architektur bedeutet, dass wir in der ersten Säule eine klare Konditionalität, also klare Umweltauflagen brauchen und dass wir starke Agrarumweltprogramme in der zweiten Säule brauchen. Die grüne Architektur, die Nachhaltigkeit darf nicht weniger werden, aber sie muss effizienter und sie muss einfacher werden.

Zwei Worte zur zweiten Säule: Die zweite Säule ist wichtig, und wir müssen die zweite Säule deutlich entbürokratisieren, verschlanken und einfacher machen. Wir müssen in der zweiten Säule Anreize für nachhaltige Landwirtschaft schaffen, also für wirkliche, gute Agrarumweltprogramme, und wir müssen auch schauen, dass benachteiligte Gebiete ihre Rolle spielen können und aus der zweiten Säule die Geldmittel bekommen, die sie brauchen.

Einige Worte noch zur Marktpolitik: Wir haben heute noch gemeinsame Marktverordnungen in wenigen Sektoren: im Bereich Wein und im Bereich Obst und Gemüse. Die sollten wir weiterführen, und wir sollten sogar darüber nachdenken, ob wir zum Beispiel das Modell im Bereich Obst und Gemüse auch auf andere Sektoren ausdehnen könnten, zum Beispiel auf den Bereich Milch im Berggebiet.

Lassen Sie mich zwei Worte noch über die Finanzierung dieser ganzen Politik sagen: Selbstverständlich braucht diese Politik Geld, und das, was derzeit auf dem Tisch liegt – der Vorschlag des Haushaltskommissars –, kann aus landwirtschaftlicher Sicht nicht akzeptiert werden. Vor allem kann nicht akzeptiert werden, dass die zweite Säule deutlich stärker gekürzt wird als die erste Säule. Ich glaube, das ist nicht innovativ, und es ist nicht zukunftsträchtig. Es kann auch nicht sein, dass die Bauern jetzt die Rechnung für den Brexit bezahlen. Sie werden ja auch die sein, die, wenn es wirklich zu Marktverzerrungen kommt, am meisten unter dem Brexit leiden werden.

Insgesamt, glaube ich, ist es uns schon gelungen, hier eine gute Vorlage zu liefern. Ich hoffe, Herr Kommissar, dass Sie in Ihren Legislativvorschlägen, die wir in wenigen Tagen bekommen werden, dann unsere Vorschläge auch berücksichtigen werden.

 
  
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  Phil Hogan, Member of the Commission. – Mr President, I wish to thank the rapporteur, Mr Herbert Dorfmann, for this report, which is the outcome of a very intensive debate that you have been having over the last number of months, pointing to the importance of the future of EU agriculture and the Common Agricultural Policy (CAP) as an enabling framework.

I also want to complement Mr Dorfmann and all of the shadow rapporteurs and the membership of the Committee on Agriculture, and Rural Development (AGRI) for the efficiency with which they have gone about their work, culminating in what I hope will be a very strong endorsement of this report when you vote here on Wednesday.

There is much that we could say in detailed response to the report, not least at this evening’s debate, which comes in the same week that the Commission, hopefully, is going to adopt and indeed publish the long-awaited legislative proposals on the future of the CAP. I do not want to pre-empt those proposals, which the Commission will publish; however, what I can say is that we have been following very carefully and listening very carefully to the views of the AGRI Committee, to the views of Mr Dorfmann and the shadow rapporteurs in the context of this report. We have met regularly and frequently. When you see the Commission’s proposals on publication, you will see very strong similarities between the content of this report and the recommendations contained in the proposals that will be published.

The background against which all of us are operating is the budgetary one, which has been referred to by Mr Dorfmann. It is one in which one of the largest net contributors, the United Kingdom, is leaving the European Union. Against this reality, the Multiannual Financial Framework (MFF) is set at a level of 1.11% of gross national income of the remaining EU27. The Commission, which cannot run a deficit – like any Member State – has to propose a budget in the context of this reality. We have proposed a budget of EUR 365 billion for the 2021-2027 CAP, which is a cut of less than 5%. The cut for direct payments is less than 4%. For rural development, the proposal is to rebalance EU and national support in the context of the co-financing rates. If Member States, of course, choose to increase their level of co-funding, there is no reason why public support to rural areas cannot be maintained at current levels. Alternatively, of course, if all Member States agree by unanimity to provide more finance to the European Union budget in various ways, then improvements to the agricultural funding can be made possible.

A key feature of the Commission’s proposals and one I have flagged clearly in the communication which was published on the future of food and farming in November is the new delivery model, and I want to thank Mr Dorfmann and the shadow rapporteurs and the AGRI Committee for supporting this new initiative. It is a new relationship between the European Union and Member States. The motivation behind this delivery model is to take better account of EU diversity, to better target and simplify the support and to ensure performance-orientation and a result-oriented CAP.

At European Union level we will maintain and define a strong and common framework to ensure the achievement of common objectives, and Member States will make the detailed choices and operational definitions, in line with their needs and integrated into a single and streamlined CAP strategic plan which will cover interventions in both pillars.

An area of obvious common interest is our shared objective for a viable and resilient EU agriculture throughout Europe. Direct payments play a key role in this regard, and they must – and will – remain an essential part of the future common agricultural policy. We must also look at these payments through the lens of fairness and, in the context of the Multiannual Financial Framework, the Commission has made a number of important steps towards convergence between Member States. For all Member States with direct payments below 90% of the EU27 average, the gap between current level and 90% of that average will be closed by half over a six-year period.

Without prejudice to the precise contents of the forthcoming proposals, they will offer various possibilities to better target support towards the needs of our small and medium-sized farmers. These are the foundation of European Union agriculture. These are our family farmers.

As I think we can all agree, EU agriculture needs to better manage our natural resources, to limit our greenhouse gas emissions and to adapt to climate change. We have to bolster environmental care and climate action and contribute to the environmental and climate objectives of the European Union, which are already agreed by this Parliament.

The CAP will therefore have to reflect the higher levels of ambition and focus more on results, based on these objectives and the legislation that is already in force and the contribution that agriculture must make to these objectives. The current green architecture will be replaced by a new one that is based on the new delivery model, with environmental and climate objectives which will be set at European Union level, not at Member State level.

In preparing their CAP strategic plans, Member States will take into account their local conditions and can devise a mixture of mandatory and voluntary measures in Pillar 1 and Pillar 2 that are appropriate to those conditions.

There are a number of other areas identified in Mr Dorfmann’s report where the Commission and the European Parliament have similar views. Support for young farmers should continue and be improved. Attracting new farmers and facilitating generational renewal will be one of the main priorities of the CAP post-2020. We will have the opportunity for a further exchange on this important matter later on this evening with MEP Caputo.

Innovation and knowledge-sharing is a key issue for the future CAP, with benefits in terms of competitiveness, sustainability and simplification. We will continue to support farmers in areas where agriculture is constrained by specific conditions, for example in mountain areas, and the new delivery model will enable Member States and regions to address these and other important issues in line with their needs within a strong and common European Union framework.

The Commission will present its legal proposals for the CAP shortly and I will be meeting Parliament’s committee on 11 June to discuss these proposals in detail. In respect of the MFF, I can only urge you to make every possible effort to conclude your work within the current parliamentary mandate, though I am under no illusions about the challenge that such a timetable presents. However, what you would be doing in doing so is providing security and certainty for our stakeholders, famers and our people living in rural areas, particularly our young farmers. You can be assured, of course, of my constructive cooperation and that of my services in trying to make this a reality.

In conclusion, can I thank Mr Dorfmann and his colleagues for this report, which is an invaluable contribution to the work of reforming, modernising and simplifying our common agricultural policy.

 
  
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  Seán Kelly, rapporteur for the opinion of the Committee on International Trade. – Mr President, on behalf of the Committee on International Trade (INTA), I want to say that I am very proud of our farmers and the food they produce in the European Union. Indeed as the trade committee, the INTA committee, we are very pleased also to note that we have had a positive trade balance in relation to the products we have produced for eight years in a row now. This is because of the standards which are applied within Europe and which are set and monitored by the Commission, and they deserve great credit for that. And, of course, because of the high standards of our food, the safety of our food, there is growing demand for it worldwide. I would like to compliment Commissioner Hogan in particular on his efforts to grow new markets, especially in places like China which is growing rapidly, and here again, standards is what will be the key issue.

I think this is a very positive story where we are concerned. One point, though, that I would make is that we need to continue to have research and innovation in Europe because that way we will maintain our leadership.

 
  
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  Angélique Delahaye, rapporteure pour avis, commission ENVI. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, chers collègues, ce rapport est primordial. Les politiques européennes engendrent une volatilité des prix sur les marchés. Il est donc important d’intégrer dans la PAC des outils permettant d’assurer notre souveraineté alimentaire et de protéger le revenu des agriculteurs.

Je remercie mon collègue Herbert Dorfmann d’avoir intégré dans son rapport mes propositions adoptées en commission ENVI.

La proposition de la Commission laisse entrevoir la renationalisation de la PAC. Il est du devoir du Parlement européen de rappeler que cette politique doit rester une politique commune, faute de quoi nous allons générer des distorsions de concurrence au sein même du marché unique. La PAC doit avoir une ambition environnementale harmonisée sur le plan européen et ainsi aider les agriculteurs souhaitant aller plus loin dans les pratiques plus respectueuses de l’environnement. Nous devons promouvoir la double performance environnementale et économique, et reconnaître le rôle essentiel des agriculteurs: ce sont les premiers écologistes.

J’invite donc le commissaire à prendre en compte nos remarques et nos recommandations, faites dans un calendrier très contraint, et ne pas précipiter une énième réforme qui serait bâclée. Les agriculteurs européens méritent mieux.

 
  
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  Maria Noichl, Verfasserin der Stellungnahme des mitberatenden Entwicklungsausschusses. – Herr Präsident! Ich möchte auch mit einem Dank an Herrn Dorfmann und an die Schattenberichterstatter beginnen. Ich persönlich bin der Meinung: Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, ein kleiner Schritt. Es ist gut, dass man sich Gedanken macht, die Kappung unbedingt einzuführen. Es ist richtig, die Degression unbedingt auf den Tisch zu legen. Es ist wichtig, eine Konditionalität herzustellen, dass es öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen gibt. Diese Dinge sind richtig.

Ich möchte aber schon sagen, dass mir persönlich schon ein bisschen auch der Mut gefehlt hat, über diese Dinge hinauszugehen. Man hätte ganz konkret Zahlungen ohne Gegenleistungen klar verneinen müssen. Man hätte deutlich machen müssen, dass eine Einkommensstützung für Landwirte eigentlich eine Sozialleistung ist und auf einem ganz anderen Papier steht.

Ich möchte aber aus dem Blick der DEVE-Gruppe noch einen Punkt benennen: Es war die Frage, ob man nicht ein weiteres Kapitel mit aufnehmen soll, um die spezielle Verantwortung der europäischen Agrarpolitik für den entwicklungspolitischen Bereich deutlich zu machen. Und das passiert leider nicht. Das bedauere ich sehr, denn unsere Agrarpolitik hat Auswirkungen auf Afrika, unsere Agrarpolitik mit dem Sojaimport hat Auswirkungen auf Brasilien, unsere Agrarpolitik und unsere Fischereipolitik haben Auswirkungen darauf, ob es auf der anderen Seite der Welt Fluchtbewegungen gibt oder nicht. Und hier aus dem Blick der DEVE-Gruppe, aus dem Blick der Entwicklungshilfegruppe ist der Bericht leider, leider nicht weitgreifend. Es ist eine vertane Chance, deutlich zu machen, dass Agrarpolitik in Europa eng verbunden ist mit Fluchtbewegungen auf der Welt.

 
  
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  Nedzhmi Ali, rapporteur for the opinion of the Committee on Budgets. – Mr President, among the most important sectors within the EU are food and farming, employing more than 60 million people and providing the food security for all of the Union’s citizens.

Rural areas, including remotely-located mountainous areas, are not only used for production of food but are also home to a substantial number of Europeans and support the recreation and tourism industries. We should also not forget the environment protection measures. Having regard to the aforesaid, in order to deliver the objectives of the common agricultural policy in the future, there are some important aspects which should be underlined. Firstly, provision of an adequate level of funding within the next MFF, thus ensuring sufficient resources for the sector. Secondly, simplification and modernisation of the CAP should be done while at the same time, the financial and performance control and audit functions should be performed to the same standard and under the same criteria across all Member States. Finally, a fair distribution of direct payments among Member States will allow faster closing of the gaps between the different regions of the Union. Supporting the small farms and increasing efficiency of farming is essential.

 
  
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  Albert Deß, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident! Vielen Dank an Herbert Dorfmann und alle Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an diesem Bericht mitgewirkt haben, für die schnelle und zuverlässige Arbeit. Der Bericht ist eine erste Wegmarkierung für die Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik. Er fordert eine Beibehaltung der Zweisäulenstruktur und lehnt eine weitere Renationalisierung eindeutig ab. Meine Fraktion und ich persönlich, Herr Kommissar, sind sehr skeptisch, ob die angedachten Vorschläge zu weniger Bürokratie führen. Ich habe mehr die Sorge, dass die Bürokratie nur von der europäischen auf die nationale Ebene verlagert wird. Aber wir werden Ihre Vorschläge prüfen, und dann werden wir weitersehen, wie wir mit diesen Vorschlägen umgehen.

Aufgabe der gemeinsamen Agrarpolitik ist es, Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, und deshalb ist es notwendig, dass nicht nur die Zahlungen zwischen den Mitgliedstaaten, sondern auch in den Mitgliedstaaten angeglichen werden. Ich habe mit Kolleginnen und Kollegen einen Antrag dafür eingebracht, dass nicht nur die Zahlungen pro Betrieb sondern auch pro Hektar begrenzt werden. Ich hoffe, dass wir gute Voraussetzungen dafür finden, dass auch in Zukunft die Agrarpolitik auf europäischer Ebene solide finanziert wird.

 
  
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  Clara Eugenia Aguilera García, en nombre del Grupo S&D. – Señor presidente, señor comisario, quiero, en primer lugar, agradecer al señor Dorfmann y a todos los que han colaborado en este informe el resultado y el trabajo realizado en muy poco tiempo.

Quiero destacar, en mi intervención, la respuesta común que hemos dado desde el Grupo de los Socialistas y Demócratas a la Comunicación de la Comisión Europea. Hemos trabajado mucho para ello, aunque con escaso convencimiento de que este informe de propia iniciativa del Parlamento sea tenido en cuenta, ya que se presentan las propuestas legislativas en esta misma semana. No obstante, nuestro trabajo ha sido arduo y quisiera destacar alguna de las propuestas presentadas y apoyadas por mi Grupo.

Debe defenderse el carácter común de la política agrícola comunitaria y rechazarse la renacionalización de esta política. La flexibilidad otorgada a los Estados miembros no debe llevar a distorsiones en la competencia, ni a nivel económico ni a nivel medioambiental. El nuevo modelo de aplicación plantea muchas incógnitas al respecto, señorías, ya que, aunque la Comisión insista en negarlo, las incógnitas están sobre la mesa.

Debe haber una financiación cien por cien de la Unión Europea de los pagos directos, y mantenerse los pagos acoplados. Nos parece importante para producciones y sectores en riesgo.

Es necesario un presupuesto adecuado para la PAC, como mínimo del mismo nivel que el actual, en euros constantes, señor comisario. Eso es lo que queremos, así como un «capping» obligatorio europeo y modulado en función de los puestos de trabajo, el apoyo al relevo generacional y, finalmente, una PAC que apoye a los agricultores en la transición hacia una agricultura más sostenible.

 
  
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  James Nicholson, on behalf of the ECR Group. – Mr President, I would also like to pass on my congratulations to the rapporteur for a very efficient and effective job that he carried out in an excellent way. The CAP is first and foremost about supporting agricultural production. EU farmers proudly produce food to some of the highest standards globally and they must be able to continue to do so in the future. The sector has faced a number of challenges from all angles in recent times, such as volatility in domestic and international markets, climate and weather conditions, food supply chain issues and, of course, the decision taken by the people in the UK to leave the EU.

The next CAP needs to be able to give farmers the necessary tools to address these challenges so that they can support high-quality EU food production in order to keep EU farmers competitive in the international marketplace and to protect the rural economy from extreme volatility and market crises. Of course, there needs to be adequate funding and I believe – and I have made this point a number of times – the biggest challenge will be the budget, and I heard what the Commissioner had to say. A large net contributor does not leave you without having effects, but who knows, it would be a brave person tonight who would actually tell us what the final arrangements or deals may well be when the UK finally leaves the EU. But I certainly believe very strongly that farmers should not be made to pay the price, whatever price has to be paid.

Aside from Brexit, the CAP share of the market may also come under pressure as a result of spending in other areas, particularly security and migration. I would like to thank Mr Dorfmann for his work again, and I look forward to hearing what the Commissioner has to say, because the future of the CAP is going to be as important to the rest of Europe as to those of us who will remain in the United Kingdom, as it is what our future with regard to agriculture may very well be in the long term as well.

 
  
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  Ulrike Müller, im Namen der ALDE-Fraktion. – Herr Präsident! Auch ich möchte mich beim Berichterstatter recht herzlich bedanken. Dieser Bericht ist ein klares Bekenntnis zur Landwirtschaft, zur Forstwirtschaft und zur Ernährungssicherheit innerhalb Europas. Alle gemeinsam haben wir erkannt, dass eine nachhaltige Weiterentwicklung nötig ist. Aber wir brauchen Ziele und Leitplanken, Herr Kommissar. Die künftigen Strategiepläne der Mitgliedstaaten dürfen nämlich den Binnenmarkt und das Wettbewerbsgleichgewicht nicht aushebeln. Wir stehen zur gemeinsamen nachhaltigen Agrarpolitik mit zwei Säulen. Oberstes Ziel muss es für uns sein, Verwaltungsvereinfachung für Land- und Forstwirte zu erreichen und Planungssicherheit.

Wenn es zu einer Kappung bei den großen Betrieben kommen soll, muss gewährleistet sein, dass das Geld im Agrarhaushalt bleibt und den mittleren und kleineren Betrieben und den Junglandwirten zugutekommt. Wissenschaft, Innovation und Digitalisierung müssen auch von kleinen und mittleren Betrieben genutzt werden können, und, Herr Kommissar, ich bin sicher, es gibt viele gute Punkte, die wir in unserem Bericht haben, die wir umsetzen können.

 
  
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  Thomas Waitz, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar! Mit der neuen Agrarpolitik werden wir Einfluss haben auf uns bäuerliche Betriebe, wir werden Einfluss haben auf die Gesundheit der Lebensmittel für unsere Bürgerinnen und Bürger und auf die Umwelt. Das erste Ziel muss aber die Erhaltung unserer bäuerlichen Landwirtschaftsstrukturen sein. Dafür brauchen wir Erzeuger faire Erzeugerpreise und vernünftige Zahlungen auch für kleine und mittelständische Betriebe.

Als zweites Ziel sehe ich die Produktion von gesunden Lebensmitteln von europäischen Bäuerinnen und Bauern für europäische Bürgerinnen und Bürger. Denn wir verwenden europäisches Steuergeld, um hier Förderungen zu vergeben. So soll das Ziel auch die Produktion von Lebensmitteln für europäische Bürgerinnen und Bürger sein.

Als drittes Ziel muss im Zentrum stehen der Klimanutzen statt eines Klimaschadens, die Grundlage für sauberes Wasser zu schaffen, für gesunde Böden zu sorgen, mit einem Minimum an Pestiziden auszukommen und eine Landwirtschaft bestmöglich in Einklang mit der Natur zu führen.

Und als viertes Ziel hoffe ich auf ein Ende der Förderungen für Agrarindustrie, Massentierhaltung und für eine Wirtschaftsweise auf Kosten der nächsten Generationen. Wir haben die Böden nicht von unseren Eltern geerbt, sondern wir haben sie von unseren Enkelkindern geborgt. Das sollte das oberste Prinzip unserer Politik sein.

Ich möchte mich bei Herrn Dorfmann und meinen Ko-Berichterstattern für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

 
  
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  Maria Lidia Senra Rodríguez, en nombre del Grupo GUE/NGL. – Señor presidente, gracias al señor Dorfmann por el trabajo que nos ha presentado hoy aquí. Yo quería, en primer lugar, decir, señor comisario, que resolver los graves problemas que afectan hoy al campo y a los campesinos y campesinas a nivel de la Unión Europea requiere más que un reparto de ayudas: requiere de decisiones políticas; requiere de una política agrícola pública y fuerte. Y, en ese sentido, me gustaría citar las grandes lagunas que tienen tanto la Comunicación que usted ha presentado como el informe que estamos debatiendo.

La cuestión de los precios: son necesarios precios que cubran los costes y el trabajo de producción; si no, no instalaremos a nadie en el medio rural.

En segundo lugar: la regulación de la producción es otro elemento fundamental que no puede quedarse única y exclusivamente en una cuestión de voluntariedad.

En tercer lugar: modelo de producción compatible con el medio ambiente, con la conservación del agua, el aire y los suelos.

Y, como se me termina el tiempo, no quería terminar esta intervención sin hacer referencia a otro aspecto olvidado en esta Comunicación, que es la cuestión de la igualdad entre las mujeres y los hombres en el campo. Necesitamos que la PAC reconozca la titularidad compartida y que reparta las ayudas al 50 % entre ambos cónyuges o entre ambos miembros de la pareja.

 
  
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  Marco Zullo, a nome del gruppo EFDD. – Signor Presidente, onorevoli colleghi, in commissione agricoltura abbiamo lavorato per definire una posizione sulla politica agricola del futuro, e per rispetto di questo lavoro e dei cittadini che rappresentiamo mi aspetto che Lei, Commissario, prenderà in considerazione quanto fatto.

Ci preoccupano i tagli, che oggi appaiono maggiori rispetto a quanto inizialmente annunciato. Di nuovo voglio ribadire che tagli indiscriminati faranno male al settore. Ci si concentri invece sui risparmi e nel misurare i risultati delle azioni proposte.

Per quanto riguarda il passaggio al cosiddetto new delivery model, viene presentato come una maggiore autonomia per gli Stati membri, ma rischia di essere un passo indietro verso la nazionalizzazione del settore, dove controllato e controllore coincidono, andando così di fatto a frammentare ulteriormente il mercato e lasciando spazio a pratiche nazionali di concorrenza sleale.

Abbiamo l'occasione di disegnare una politica agricola che sia, sì, più attenta all'ambiente, ma anche che promuova un modello di produzione e di consumo del cibo più sostenibile, e soprattutto redditizio per tutti gli attori della filiera. Dobbiamo essere ambiziosi, semplificare le procedure, abbattere gli oneri burocratici, erogare i fondi secondo un regime di premialità, sostenendo quegli agricoltori la cui attività realmente contribuisce al bene pubblico.

Ribadiamo l'opportunità di un tetto per i pagamenti diretti, in modo da non incentivare le speculazioni finanziarie e la concentrazione dei terreni. Dobbiamo aiutare le aziende di piccole e medie dimensioni, e per questo gli aiuti dovrebbero essere modulati, per essere realmente un aiuto e non per drogare il mercato a favore dei grandi. Nella ripartizione dei fondi tra Stati membri vanno tenute in considerazione le circostanze socioeconomiche. Infatti, se il costo della vita è diverso, la stessa cifra concessa come aiuto può avere un impatto concreto molto diverso, e non vogliamo generare ulteriori distorsioni nel mercato unico.

Infine, non accetteremo tempistiche strette per la fretta di chiudere. Serve un dibattito approfondito affinché questa riforma possa realmente mettere il settore agroalimentare al centro dello sviluppo economico del territorio europeo.

 
  
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  Philippe Loiseau, au nom du groupe ENF. – Monsieur le Président, chers collègues, Monsieur le Rapporteur, si seulement la prochaine PAC pouvait se démarquer de l’actuelle. Lorsque l’Union européenne avait présenté la PAC 2014-2020, elle s’était félicitée, auto-congratulée, et avait même envoyé un message d’espoir au monde rural: l’agriculture allait être plus verte, plus rémunératrice, plus respectueuse des territoires. La PAC permettrait même aux agriculteurs de vivre dignement de leur métier et j’en passe…

Nous voici maintenant au crépuscule de la PAC actuelle et à l’orée de la suivante. Tous ces vœux pieux se sont-ils réalisés? Demandez donc aux producteurs si leur situation s’est améliorée. Demandez aux céréaliers s’ils sont contents de vendre leurs céréales en dessous de leur coût de production. Demandez aux secteurs bovin, ovin et caprin s’ils se réjouissent des accords de libre-échange. Interrogez les paysans. Ce sont eux les utilisateurs, ils seront donc les meilleurs et les seuls juges de paix de la politique agricole commune.

Nous voterons mercredi la position du Parlement sur la future PAC. C’est un texte assez complet qui contient, à nouveau, beaucoup de belles promesses – je précise d’ailleurs qu’elles n’engagent que ceux qui y croient. Néanmoins je salue le signal envoyé à la Commission, notamment sur le maintien du budget, et donc des aides.

Le monde rural a les yeux braqués sur cette réforme de la PAC, vous le savez, aussi je profite de ce coup de projecteur pour souligner un point très inquiétant: les agriculteurs savent-ils seulement que, ces dernières années, via le Fonds européen agricole pour le développement rural (FEADER), des centaines de milliers d’euros ont financé des programmes d’aide à l’installation des migrants dans la ruralité?

Notre groupe a d’ailleurs déposé un amendement pour que la future PAC ne puisse plus spolier ainsi nos agriculteurs de ce qui leur revient en priorité.

Chers collègues, j’espère que vous prendrez vos responsabilités sur cet amendement crucial.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski (PPE). – Panie Przewodniczący! Proponowane dziś rozwiązania będą miały skutki w okresie ponad dziesięcioletnim. Dla rolnictwa to wyjątkowo długi okres. Co się może zatem wydarzyć? Nastąpi upadek kolejnych tysięcy gospodarstw, zapowiadany już dziś brakiem młodych rolników i starzeniem się wsi. Jakie są tego przyczyny? Jest ich wiele: po pierwsze niskie dochody w rolnictwie, po drugie brak stabilizacji cenowej i rynkowej, po trzecie słabsza infrastruktura techniczna i społeczna na wsi oraz niski poziom usług, po czwarte duża uciążliwość pracy w rolnictwie, po piąte niekorzystne międzynarodowe umowy handlowe. To w sumie przekłada się na niższy poziom życia rolników.

Te niekorzystne procesy prowadzą do nadmiernej koncentracji i uprzemysławiania produkcji, do zaniku europejskiego modelu rolnictwa, rolnictwa zrównoważonego, przyjaznego dla środowiska. Proponowane drastyczne cięcia we wspólnej polityce rolnej – ponad 15 % – pogorszą także naszą konkurencyjność na rynku światowym, a w konsekwencji doprowadzą do naruszenia bezpieczeństwa żywnościowego, co wydaje się niewyobrażalne, a jednak jest możliwe.

 
  
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  Eric Andrieu (S&D). – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, nous avons besoin d’une PAC ambitieuse. Nous le répétons depuis de nombreux mois.

Merci au rapporteur Herbert Dorfmann, ainsi qu’aux rapporteurs fictifs pour la qualité de leurs travaux.

Bon nombre d’éléments sont contenus dans ce rapport, qu’il s’agisse de la sécurisation du revenu des agriculteurs, de la position de l’agriculture dans les accords de libre-échange ou encore de la réorientation de l’agriculture afin qu’elle prenne en compte les aspects environnementaux et climatiques de la biodiversité. Tout y est. J’ose espérer seulement que vous aurez le temps de lire le contenu de ce rapport avant vendredi, puisqu’il semblerait que c’est vendredi que vous allez nous proposer votre texte législatif, même si je regrette que vous le proposiez d’abord à la presse, ensuite au Conseil et, enfin, au Parlement européen. Mais telle est votre vision de la démocratie.

Je tiens à vous dire qu’il s’agit d’étudier avec beaucoup de précision le contenu de ce rapport, dans un cadre budgétaire non pas de moins 5 %, comme vous nous l’avez répété, mais de moins 25 % pour le second pilier et d’au moins 14 % pour les paiements directs aux agriculteurs. Parce qu’il faut qu’on raisonne en euros constants et qu’on soit très précis sur cette question en particulier.

 
  
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  Zbigniew Kuźmiuk (ECR). – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! W omawianym dzisiaj sprawozdaniu znalazły się postulaty, które zasługują na uwagę, takie jak odrzucenie renacjonalizacji WPR przy jednoczesnym przekazaniu na poziom państw członkowskich decyzji w sprawie kształtu krajowych polityk rolnych, zachowanie dwufilarowości WPR, ograniczenie płatności bezpośrednich dla wielkich gospodarstw czy zagwarantowanie, że płatności bezpośrednie trafią do rolników zajmujących się produkcją roślinną bądź zwierzęcą.

Ale mimo tych pozytywów chciałbym zwrócić uwagę na zapis zawarty w 64. punkcie sprawozdania, który mówi o niemożliwości pełnego wyrównania dopłat bezpośrednich pomiędzy nowymi i starymi państwami członkowskimi ze względu na koszty produkcji, w szczególności koszty gruntów oraz siłę nabywczą pieniądza. Moim zdaniem utrzymywanie tej nierówności po roku 2020 narazi Komisję na zarzut dyskryminacji rolnictwa w krajach Europy Środkowo-Wschodniej, a spór w tej sprawie może przenieść się do Trybunału Sprawiedliwości Unii Europejskiej.

 
  
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  Jan Huitema (ALDE). – Dank u wel voorzitter. Beste commissaris, ik zou graag willen dat we hier in het Europees Parlement een discussie hebben van wat we graag zouden willen met het landbouwbeleid voor de lange termijn en dat we niet verzanden in details.

Wat ik bijvoorbeeld niet wil, is dat nog steeds het landbouwbudget noodzakelijk is om een bepaald inkomen te geven voor de boer en dat het landbouwbudget besteed wordt om grondbezit te subsidiëren.

Ik wil graag dat de boeren op hun eigen benen kunnen staan, hun eigen broek op kunnen houden, en dat het geld van het landbouwbudget ook daadwerkelijk geïnvesteerd wordt in het bedrijf in de sector om de toekomst tegemoet te gaan in deze veranderende wereld. Ik wil graag dat we om kunnen gaan met prijsschommelingen, dat we om kunnen gaan met mislukte oogsten, maar ook dat de sector oplossingen kan bieden om klimaatverandering tegen te gaan, om de milieu-impact te verminderen, om biodiversiteit en landschapselementen te kunnen behouden.

De wereld om ons heen verandert. De boeren willen vooruit. Nu het Europees Parlement nog.

 
  
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  Franz Obermayr (ENF). – Herr Präsident! Erfreulich, dass die Reform der GAP nun endlich auch im Parlament angekommen ist. Wie wir seit Jahren betonen, ist die Erhaltung der europäischen Kulturlandschaft von großer Bedeutung, und dazu tragen vor allem die kleinen und mittleren bäuerlichen Betriebe wesentlich bei. Dass landwirtschaftlichen Großbetrieben die Möglichkeit genommen werden soll, durch das reine Brachliegen ihres Ackerlandes sechsstellige Fördermittel pro Jahr einzustreichen, ist ebenfalls zu begrüßen. Die Politik muss die Qualität unserer heimischen Produkte wieder schätzen lernen und vor allem auch die Sicherung der Preise klarstellen.

Hervorzuheben ist auch der Gedanke einer vereinfachten Abwicklung, um als Landwirt zu den Zuschüssen zu kommen, und das, ohne einen Studienabschluss in EU-Bürokratie gemacht zu haben. Aber solange nicht sichergestellt ist, wer am Ende die Nettofinanzierer dieser GAP-Reform sowie des mehrjährigen Finanzrahmens sind, gebe ich zu bedenken, dass wir uns nicht zu früh über diese wohlgemeinten Versprechen freuen sollten.

 
  
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  Esther Herranz García (PPE). – Señor presidente, señor comisario, señorías, yo quiero agradecer, en primer lugar, la labor y el trabajo del señor Dorfmann, el ponente, y de todos los ponentes alternativos, que han sacado adelante este dosier en un tiempo récord para que podamos votarlo, tal y como ha dicho el comisario, antes de que nos presente, en unos días, su propuesta.

Estamos en un momento decisivo para la PAC y, por un lado, es necesario que el futuro marco financiero plurianual no suponga un recorte drástico en los fondos destinados a esta política. Desde luego, desde la Comisión de Agricultura del Parlamento Europeo, creo que nuestra intención es trabajar en esta línea.

Mi otra segunda gran preocupación, que también está presente en este informe, está vinculada directamente a la cuestión presupuestaria, porque hay que evitar que un exceso de subsidiariedad dé lugar, con el tiempo, a una renacionalización de la política agrícola común. No podemos tolerar que esta política comunitaria, que tiene un papel importantísimo para la suficiencia alimentaria de la Unión Europea, deje de ser común. Esto solo generaría desequilibrios y problemas de competencia entre productores de distintos Estados miembros.

Así pues, el informe que hoy debatimos es el primer paso del proceso de reforma en el que estaremos inmersos hasta el final de la legislatura. Y como tal, es un buen paso.

 
  
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  Paolo De Castro (S&D). – Signor Presidente, Commissario, onorevoli colleghi, la relazione che quest'Aula si appresta a votare manda un messaggio chiaro: il Parlamento europeo mai accetterà una rinazionalizzazione della politica agricola comune.

Avremmo sperato che questa posizione potesse essere recepita nelle proposte di riforma ormai pubbliche. Si è preferito, invece, imprimere una forte accelerazione – scavalcando le prerogative del normale dialogo interistituzionale – con una proposta da parte della Commissione che rischia di liquidare la più grande e importante esperienza di politica sovranazionale della storia dell'Unione.

Non vogliamo che questa riforma si trasformi nell'anticamera del declino della stessa politica agricola, che deve rimanere "comune", garantendo crescita, produttività, sostenibilità, competitività a tutti i nostri agricoltori, senza rischi di distorsioni di concorrenza tra Stati, o addirittura tra regioni differenti.

La sola responsabilità dei controlli all'Unione non basta, Commissario, per definirla comune.

 
  
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  Beata Gosiewska (ECR). – Panie Przewodniczący! W imieniu polskich rolników zgodnie z traktatem akcesyjnym oraz uchwałami polskiego parlamentu żądam, aby zakończyć proces pełnego wyrównania płatności bezpośrednich między państwami członkowskimi. Sprzeciwiam się dalszej dyskryminacji rolników z Polski, którzy muszą konkurować na nierównych zasadach, przykładowo z sąsiadami z Niemiec. Nie zgadzam się na uwarunkowanie wyrównania dopłat absurdalnymi, niesprawiedliwymi kryteriami zapisanymi w sprawozdaniu Dorfmanna, które zamiast wyrównać standardy życia, zasypać przepaść pomiędzy krajami, tworzą w Unii Europejskiej rolników gorszej kategorii.

Polska – kraj, z którego pochodzę – jest członkiem Unii Europejskiej od 14 lat. Unia zapewniła polskich rolników w traktacie akcesyjnym, że w 2013 r., czyli po dziesięciu latach członkostwa, skończy się stopniowe wyrównywanie dopłat. Mamy 2018 rok, a dyskryminacja rolników z tzw. nowych państw członkowskich nadal nie ma końca. Utrzymanie obowiązującego niesprawiedliwego systemu dopłat bezpośrednich narusza art. 18 i art. 40 Traktatu o funkcjonowaniu Unii Europejskiej.

 
  
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  Norbert Erdős (PPE). – Elnök Úr, tisztelt Képviselőtársaim, engedjék meg, hogy a Néppárt 2. számú módosító javaslatáért szólaljak föl és kérjem Önöket, majd a szerdai szavazáson szavazzanak igennel. Az öntözésről van szó. Öntözésben az Európai Unió csak 9%-on áll. Az Európai Unió 6,2%-on, egész Európa 9%-on, még Amerika is 12-13%-on áll, Ázsia 41%-on, a Világ pedig 21%-on áll az öntözött területek nagyságát tekintve. Nagy probléma van. Nagyon bonyolult és nehezen hozzáférhető az uniós beruházási támogatás. Gazdaellenesek az engedélyezési eljárások, és túlzottan szigorúak az öntözésfejlesztési támogatások. Ezeken a területeken egyszerűsíteni kell, könnyen végrehajthatóvá kell tenni ezeket a szabályozókat. Kérem Biztos Urat ennek a felszólalásnak rendkívül komolyan vételére.

 
  
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  Tibor Szanyi (S&D). – Elnök Úr, Adrieu és De Castro kollégák gondolatát folytatva jómagam is szeretném kiemelten hangsúlyozni, hogy tiltakozunk és nem engedjük azt, hogy bárki is a mezőgazdaságra vagy a vidékfejlesztésre eddig fordított európai közösségi forrásokat megkurtítsa. Ezzel ugyanis elvész az a szolidaritás, ami ma is még tulajdonképpen hiányos, amely egyébként a városok, a nagyvárosok, a jól teljesítő nagyvárosok és a leszakadó, elszegényedő vidékek között lenne igazán észszerű. Ebben a mostani futamban viszont kiemelten meghatározó és új elemként jelenik meg – már a bizottsági javaslatban is – az okos falvak, illetve a smart technológiáknak a témaköre. Ezeket az eszközöket ez a jelentés tovább erősíti. Az okos falvak sikeres kivitelezése és a vidéki területek hatékony fejlesztése érdekében az kell, hogy a rendelkezésre álló források össze legyenek kötve. Egy integrált, több alapból finanszírozott és beruházásösztönző megközelítés szükséges, olyan második pillérre van szükségünk tehát a közös mezőgazdasági politikán belül, amely össze van kötve a többi vidéket is érintő alappal. Igenis különítsünk el más alapokból, például a regionális alapokból 5%-ot az okos falvak komplex fejlesztésére.

 
  
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  Marijana Petir (PPE). – Poštovani predsjedavajući, zajednička poljoprivredna politika najdugovječnija je i najuspješnija politika Europske unije. Želim da to bude i ubuduće. Stoga je moramo učiniti jednostavnijom i fleksibilnijom, ali ne na način da birokraciju spustimo s europske na nacionalnu razinu, već da poljoprivrednici osjete stvarno olakšanje i korist.

Proračun za poljoprivredu ne smije se smanjivati, a potpore treba usmjeriti na mala i srednja poljoprivredna gospodarstva koja su stvarni nositelji proizvodnje hrane i očuvanja ruralnog prostora.

Potrebno je dodatno mobilizirati financijska sredstva u okviru drugog stupa za mlade poljoprivrednike kako bi postigli generacijsku obnovu. Mladim poljoprivrednicima treba olakšati ulazak u posao otklanjanjem prepreka i uvođenjem specijaliziranih programa koji će starijim poljoprivrednicima ujedno omogućiti lakši odlazak u mirovinu.

Do sada niti jedna država članica nije uvela tematski potprogram za žene u ruralnim područjima te ih pozivam da to učine jer nam je cilj poboljšanje općeg položaja žena u ruralnim područjima i da njihov rad bude priznat i plaćen.

 
  
 

Intervenciones con arreglo al procedimiento de solicitud incidental de uso de la palabra («catch the eye»)

 
  
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  Daniel Buda (PPE). – Domnul președinte, sectorul agricol are nevoie de o reformă care să țină seama de dificultățile anterioare întâmpinate de fermieri. În același timp, acesta trebuie să se adapteze noilor realități sociale și economice care să permită o viața mai bună pentru fermieri, dar și creșterea capacității acestora de a produce hrană ieftină și la prețuri accesibile pentru populație. În acest sens, dincolo de anvelopa financiară a PAC-ului, importantă și ea, apreciez că este mult mai importantă simplificarea.

Solicit Comisiei Europene să stabilească un set unic de reguli, valabil atât pentru fermierii din Vest, cât și pentru fermierii din Est, impunându-se totodată interzicerea pentru statele membre a posibilității de a veni cu reguli suplimentare pentru fermieri.

Salut menținerea plăților directe, dar, în același timp, atrag atenția asupra necesității de a sprijini în mod echitabil fermierii în funcție de nevoile fiecăruia. La fel de importantă este însă și echilibrarea plăților directe între statele membre ca urmare a faptului că suntem actori pe aceeași piață unică.

 
  
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  Ricardo Serrão Santos (S&D). – Senhor Presidente, Senhor Comissário, Caros Colegas, com este relatório inicia-se um novo ciclo de debate e negociação sobre a PAC. Precisamos de uma política mais justa, que atenda a desafios como as alterações climáticas, mas precisamos sobretudo de uma política agrícola que persista na sua vertente comum e que atenda eficazmente às necessidades dos agricultores, porque não há agricultura nem mundo rural sem agricultores.

Os Estados-Membros devem continuar a dispor de uma margem de manobra no primeiro pilar da PAC para atribuir apoios ligados a setores com relevância particular em termos sociais, económicos e ambientais. É fundamental prosseguir com o ajustamento das dotações nacionais dos pagamentos diretos no sentido de maior convergência entre Estados-Membros.

Apelo à manutenção de um orçamento europeu robusto para a agricultura europeia, com ausência de cofinanciamento nacional no primeiro pilar da PAC. Por fim, defendo que seja tida em conta a situação particular das regiões ultraperiféricas no processo da reforma da PAC.

 
  
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  Νότης Μαριάς (ECR). – Κύριε Πρόεδρε, κατ’ αρχάς θα πρέπει να επισημάνουμε ότι η νέα ΚΓΠ πρέπει να επιστρέψει στην αρχή της κοινοτικής προτίμησης, όπως ήταν όταν ξεκίνησε, γεγονός που σημαίνει άμεση στήριξη στους ίδιους τους αγρότες της Ευρωπαϊκής Ένωσης. Και όχι βέβαια να στηρίζεται στις περίφημες διεθνείς εμπορικές συμφωνίες οι οποίες διαλύουν τον αγροτικό κόσμο, ιδίως στον ευρωπαϊκό Νότο. Το δεύτερο θέμα είναι ότι δεν πρέπει να υπάρξουν μειώσεις στη νέα ΚΓΠ. Παρότι θα έχουμε το Brexit, παρότι θα έχουμε μείωση εσόδων, θα πρέπει να βρεθούν νέοι πόροι ούτως ώστε πραγματικά να μην μειωθεί καθόλου η χρηματοδότηση προς την Κοινή Γεωργική Πολιτική. Επόμενο θέμα είναι η στήριξη της γεωργίας των μικρών νήσων που πραγματικά έχουν ανάγκη, όπως επίσης και η ενίσχυση των μικρών εκμεταλλεύσεων, καθώς επίσης και η ενίσχυση των νέων αγροτών. Πρέπει να σταματήσουν οι καθυστερήσεις στις πληρωμές και να υπάρξει πρόβλεψη για χαμηλά εφόδια και χαμηλό αγροτικό πετρέλαιο.

 
  
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  Luke Ming Flanagan (GUE/NGL). – Mr President, thank you for your work Mr Dorfmann. I have to say I am worried when you look at what happened with a package that was designed at home in Ireland – GLAS. It was meant to be simple because it was designed at home and people would understand what they were at and we ended up with mayhem on it and it was anything but simple; but the biggest problem that we had with it is that when farmers then came to us and were told that they had to do x, y and z, when we brought them to the Commission, the Commission told them they could do nothing about it. They couldn’t help them and they were sent back and forward and back and forward and the problem was never solved. So who will take ownership of it if there is an issue there?

There is good news definitely, the idea that farmers will not be paid for what they did decades ago – that’s a good move. The idea that areas of natural constraint will get more funding – who could disagree with that? Unless of course you’re on really good land. And the idea that farmers would get paid for public goods, which they are already delivering and not getting properly paid for, that’s a good idea. A bit of a curate’s egg.

 
  
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  Bronis Ropė (Verts/ALE). – Sveikinu pranešėją, kolegą H. Dorfmanną, parengusį iš tikrųjų neblogą pranešimą, bet gaila, kad nepavyko suderinti išmokų suvienodinimo nuo 2021 m. Dar 2003 m., Lietuvai stojant į Europos Sąjungą, Vadovų Taryba priėmė sprendimą iki 2013 m. suvienodinti išmokas Lietuvos žemdirbiams, tačiau iki šiol tai nepadaryta ir noriu informuoti, kad išmokos siekia tik 60 proc. Europos Sąjungos vidurkio. Noriu paklausti, kada Komisija įvykdys Vadovų Tarybos sprendimą suvienodinti išmokas visiems žemdirbiams, kad tiek ūkininkai, tiek valstybės narės būtų konkurencingi ir nesijaustų antrarūšiai?

 
  
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  Γεώργιος Επιτήδειος (NI). – Κύριε Πρόεδρε, το μέλλον της γεωργίας θα καθορίσει σε σημαντικό βαθμό και το μέλλον της παραγωγής των προϊόντων, τα οποία θα καλύψουν τις επισιτιστικές ανάγκες των γενεών του μέλλοντος. Γι’ αυτό, πρέπει η Κοινή Γεωργική Πολιτική να είναι εύκαμπτη, ευέλικτη και να μπορέσει να αντιμετωπίσει τις προκλήσεις του μέλλοντος. Είναι αλήθεια ότι η γεωργική πολιτική πρέπει να είναι κοινή. Πρέπει, όμως, για να είναι επιτυχής και πραγματιστική, να λαμβάνει υπόψη και τις ιδιαιτερότητες κάθε κράτους μέλους. Άλλες είναι οι ανάγκες των κρατών της Βορείου Ευρώπης και άλλες εκείνων της Νοτίου Ευρώπης. Επιπλέον, πρέπει να ληφθεί υπόψη ότι οι ανάγκες δεν αντιμετωπίζονται μόνο με τις επιχορηγήσεις. Βεβαίως πρέπει να αντιμετωπιστούν οι ανάγκες των γεωργών και των μικρών επιχειρήσεων, που πρέπει να χρηματοδοτηθούν, όμως θα πρέπει να προστατεύονται τα συμφέροντα των γεωργών στην ευρεία τους έννοια. Κι αυτό θα γίνει όταν δεν εισάγουμε ανεξέλεγκτα προϊόντα από τρίτες χώρες ώστε να δημιουργούνται συνθήκες αθέμιτου ανταγωνισμού για τα γεωργικά προϊόντα της Ευρώπης.

 
  
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  Peter Jahr (PPE). – Herr Präsident! Vier kurze Bemerkungen – erstens: Agrarpolitik kann pünktlich liefern. Vielen Dank nochmal an den Berichterstatter, dass wir es geschafft haben, pünktlich heute im Plenum den Agrarbericht zu beraten. Zweitens: wir haben uns auf das neue sogenannte neue System „delivery“- System des Kommissars eingelassen – das ist die gute Nachricht. Herr Kommissar, Sie kennen meine Meinung. Ich bitte Sie nochmal, es geht hier nicht nur um die Beziehungen zwischen Kommission und Mitgliedstaaten. Wir müssen uns auch um die Beziehungen zu dem Landwirt kümmern, weil der Landwirt im Mittelpunkt unseres politischen Interesses steht. Und auch dort muss die Entbürokratisierung wirklich stattfinden.

Drittens: Agrarpolitik muss gerechter und erklärbarer werden, insbesondere auch für den Steuerzahler. Kappung, Degression, Mehrzahlung für die ersten Hektar – muss etwas getan werden. Aber ich bin der Meinung, die Bedingungen in den Mitgliedstaaten sind so unterschiedlich, dass wir in Brüssel quasi den Werkzeugkasten definieren müssen, und über die Anwendung muss dann in den Mitgliedstaaten entschieden werden.

 
  
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  Maria Gabriela Zoană (S&D). – Domnule președinte, domnule comisar Hogan, banii din bugetul Uniunii Europene destinați agriculturii au transformat Uniunea într-unul dintre cei mai mari producători de bunuri agroalimentare la nivel mondial, dovadă clară că trebuie să menținem același buget PAC și cei doi piloni.

Da, este nevoie de o finanțare orientată pentru fermele mici și mijlocii, dar și fermele mari au nevoie de o finanțare adecvată. Nu sunt de acord cu plafonarea și recomand ideea de a avea o plată redistributivă mai accentuată. Dacă majoritatea statelor membre vor vota pentru plafonare, atunci mă voi exprima ferm pentru o plafonare voluntară.

Pe partea de convergență externă trebuie să ajungem la o egalizare a plăților directe între fermierii europeni. Rațiunea care a fost avută în vedere la stabilirea cuantumului diferit al subvențiilor între fermierii europeni, respectiv costurile de producție diferite de la o țară la alta, nu mai este de actualitate. Petrolul, utilajele agricole, hrana muncitorilor, pesticidele folosite în agricultură, forța de muncă, toate acestea au acum un cost egal în toate statele membre ale Uniunii. Pentru ca fermierii europeni să aibă șanse egale pe o piață internă unică a Uniunii, trebuie ca fermierul român să aibă aceeași subvenție ca fermierul francez și nu jumătate, cum se întâmplă astăzi.

 
  
 

(Fin de las intervenciones con arreglo al procedimiento de solicitud incidental de uso de la palabra («catch the eye»))

 
  
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  Phil Hogan, Member of the Commission. – Mr President, Vice-President, first of all I want to reiterate my thanks to Mr Dorfmann and the shadow rapporteurs for the work that they've done. I have read the report and I think, based on your report, I can tell you that we have a lot of common ground in relation to the proposals that will emerge. Your contributions from several committees this evening, other than Agriculture, shows the wide level of interest that there is in the common agricultural policy right across this House. The CAP is, as I've said many times, an economic, environmental and social policy and the legislative proposals that we are bringing forward must reflect that. The proposals will also reflect the principles that we have identified in the communication last November.

I agree with Mr Kelly, when he expresses his pride in our farmers, and I think everybody agrees that the key role of farmers in providing high quality food in a sustainable manner is crucial from the point of view of the policy that we are trying to improve. And since we published our communication, there have been some concerns expressed about the rise of renationalisation and these have been repeated by a few Members this evening. I want to reassure you that I'm confident that you will see in the proposals that will be adopted that there is no intention whatsoever to renationalise the CAP.

Our proposals would provide for genuine subsidiarity in the implementation of the policy, while also containing sufficient safeguards to ensure that the common nature of the policy will be maintained and farmers will not be put at a competitive disadvantage as a result of our proposals. The internal market and its integrity are essential to our agricultural policy and essential to our farmers, and that will remain the case.

The budgetary situation has been mentioned by Mr Nicholson and others. It's a challenging one, based on the fact that we have 12 billion less from the fact that the United Kingdom is leaving. That is the present situation and I agree with Mr Nicholson, the end result of course nobody can predict at the moment, but we cannot predict as well whether we will have unanimity or not by the other Member States, the other 27, in relation to putting more money in various ways into the total EU budget.

So, it's a matter for the Council and the Parliament to negotiate. Madam Senra Rodríguez is right when she says that the CAP is about political decisions. I will be bringing shortly the Commission's responsibility in this regard and it will then be a matter for all of us to work together as co-legislators, particularly the Council and the Parliament, to take responsibility and we will be there to help in whatever way we can work closely with you to achieve a satisfactory outcome.

The issue of fairness and equity in payments is very important and it has been frequently raised, and one which we highlighted in the November communication, and we will be making proposals with regard to convergence. We will be making proposals in relation to capping and we will be making proposals in relation to small and medium-sized farmers. Also, we will be making proposals in relation to internal convergence.

Just to clarify issues for my friend Mr Eric Andrieu, but I don't know where you're getting your figures about 25% and 14%, you're talking to too many academics. But, anyway, the budget proposals that I have been involved in actually are generated on the same basis as the last occasion, which many people here were involved with. So, comparing like with like, I want to just reiterate that the proposal in the MFF for agriculture is less than 5% cut in direct payments and of course it is a cut in rural development, but the overall budget is less than 5% cut. So I don't know where you're getting these figures. But anyway, I'd be anxious to hear.

The average cut in direct payments as I mentioned earlier is closer to 3% than actually 14% that you have mentioned and, with envelopes increasing from a number of Member States, the figures in relation to rural development can improve. These figures represent in the same way as was agreed seven years ago, and they'll stand up to any scrutiny.

The reduced level of EU co-financing of the second pillar can be compensated by Member States or by more contributions from Member States into the budget.

I want to assure my friend Professor De Castro that he doesn't have to worry about respecting any proposals or rejecting any proposals on renationalisation because there won't be any. There is no intention to make any such proposals and I hope there'll be no amendments put down in that respect either for to do the opposite. This will be explicitly clear in the Commission's proposals that I will publish.

You don't need a straw man in order to push the haystack, we won't need to have to do that. Vice-President, the rapporteur’s report is a welcome and constructive contribution to the debate about the modernisation and simplification of the CAP and I look forward to presenting the Commission's proposals to the Parliament's Agriculture Committee, and when you do, and I am confident that you will see significant similarities, as I said already. Can I say to my friend Mr Marias, who is no longer here with us, from Greece, who was against free trade agreements in relation to agriculture, and I have just approved some promotion money for feta cheese, which is a very important product in Greece and which I regularly am asked by Mr Marias and others in Greece about how we can do to promote feta cheese internationally. So should I withdraw the money that I've already approved for this promotion programme and actually eliminate any prospect of feta becoming internationally well-known and actually able to get a market share in our free trade agreements? I'm not so sure. I'm sure he didn't mean that.

In the meantime, thank you very much, ladies and gentlemen, for your support. Thank you Mr Dorfmann and your shadow rapporteurs for the great work that you have done, I think there are a lot of similarities that we have discussed on many occasions in COM AGRI and I don't think there'll be too many surprises when the proposals emerge from the Commission.

 
  
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  Herbert Dorfmann, Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr Kommissar, Kolleginnen und Kollegen! Ich habe jetzt in dieser Debatte viele auch sehr übereinstimmende Wortmeldungen gehört, und ich möchte eigentlich überhaupt nicht mehr auf Inhaltliches eingehen. Die Gemeinsame Agrarpolitik ist einer der ältesten Politikbereiche, die wir in der Europäischen Union haben. Wir machen seit 1962 eine gemeinsame Politik für unsere Bäuerinnen und Bauern, und wir sollten diese Politik jetzt einfach behutsam und sinnvoll weiterentwickeln. Wir brauchen keine Revolution, sondern wir brauchen eine Weiterentwicklung dieser Politik, welche den neuen Gegebenheiten gerecht wird.

Und wir dürfen diese Weiterentwicklung nicht in Frage stellen – einerseits nicht durch eine Renationalisierung, die meiner Meinung nach nur einer Marktverzerrung in Europa Tür und Tor öffnen würde, und auch nicht durch eine Sparpolitik, die letztendlich diese Politik zugrunde spart. Herr Kommissar, Sie wissen genauso gut wie wir hier, dass man die Inflation selbstverständlich einberechnen sollte, dass man eigentlich allen Berufsgruppen eine Inflationsbereinigung ihres Einkommens auch zugesteht. Das sollte man auch den Bauern zugestehen. Und wenn man das einrechnet, dann ist die Einsparung leider etwas höher, als Sie sie hier angegeben haben. Aber auch darüber werden wir uns vor allem auch mit Ihrem Kollegen, dem Herrn Haushaltskommissar, noch deutlich aussprechen.

Ich möchte mich einfach abschließend nochmal ganz herzlich bedanken bei den Schattenberichterstattern, auch bei den Verantwortlichen der Stellungnahmen, die gemacht worden sind. Ich glaube, es liegt jetzt einfach an uns. Es ist wirklich gelungen, in diesem Bericht zu ganz wichtigen zentralen Punkten eine gemeinsame Position zu finden, und ich hoffe, dass diese gemeinsame Position auch die Abstimmung übermorgen hier im Parlament überstehen wird. Und dann, glaube ich, liegt es an uns. Uns würde es selbstverständlich freuen, mich würde es freuen, Herr Kommissar, wenn diese unsere Meinung in Ihren Vorschlag hineinkommen würde. Aber wenn nicht, dann sind wir hier Gesetzgeber und werden auch schauen müssen, dass unsere Meinungen und unsere Positionen zu verschiedenen Bereichen dann eingeführt werden und dass Ihre Vorschläge entsprechend dann vom Parlament bearbeitet werden.

Herzlichen Dank. Ich hoffe, dass wir weiterhin bei diesen Themen in den nächsten Monaten sehr effizient weiterarbeiten.

 
  
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  El presidente. – Se cierra el debate.

La votación tendrá lugar el miércoles.

Declaraciones por escrito (artículo 162 del Reglamento)

 
  
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  Krzysztof Hetman (PPE), na piśmie. – Debatę na temat przyszłości produkcji żywności i rolnictwa uważam za niezwykle ważną i potrzebną. Cieszę się, że w sprawozdaniu posła Dorfmanna poruszono tak istotne kwestie jak konieczność zapewnienia odpowiednio wysokiego finansowania wspólnej polityki rolnej czy też sprawiedliwego podziału płatności bezpośrednich pomiędzy państwami członkowskimi.

Chciałbym jednak zwrócić uwagę na konkretne, poważne zagrożenie dla przyszłości rolnictwa, dokładniej hodowli trzody chlewnej, a mianowicie epidemię afrykańskiego pomoru świń, która od 4 lat coraz bardziej rozprzestrzenia się w krajach Europy Środkowej i Wschodniej, zagrażając również innym krajom Unii. Pragnę podkreślić, że bez zdecydowanych, solidarnych działań przyszłość hodowców trzody chlewnej w całej Unii Europejskiej będzie poważnie zagrożona, dlatego też apeluję do Komisji o zwrócenie szczególnej uwagi na ten problem.

 
  
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  Sandra Kalniete (PPE), in writing. – The strategic report represents the EP’s position on the CAP’s future ahead of the presentation by the Commission of legislative proposals, expected 1 June. The compromise of the last CAP reform was not satisfying yet with the new proposals, we have to go further now. It is important to ensure a level playing field and equal competition conditions for farmers across the EU single market. Hence, the Baltic States insist on convergence of the direct payments despite Brexit and the new EU priorities like defence and migration. The direct payments for the Baltic States’ farmers are still among the lowest in the EU and remain considerably below the European average. This is not just and sustainable, given that we face almost the same costs and challenges across Europe. Let us change that! I support the EPP lead report which calls for the future CAP to retain funding at least at current levels and for fair distribution of direct payments between MS, is against renationalisation and for the maintenance of the Two-Pillar Structure; any new model for implementing the CAP must maintain a level-playing field within the SM, respect the different competences within MS and entail genuine simplification for farmers.

 
  
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  Carolina Punset (ALDE), por escrito. – Entre 2012 y 2016 la agricultura ecológica creció un 18,7 %. Las ventas minoristas en el mercado orgánico de la UE crecieron un 54 % entre 2010 y 2015 y el área total de agricultura ecológica en la UE aumentó en un 21 % durante el mismo período. A escala global, el sector ecológico sigue creciendo con fuerza, impulsado por un importante incremento en la demanda de los consumidores. Aunque la PAC destina a los agricultores orgánicos un pago «ecológico» y además pueden recibir apoyo para la conversión, el desafío al que se enfrenta el sector es asegurar un crecimiento constante de la oferta y la demanda. Con precios de los productos orgánicos más altos que los productos convencionales, el mercado lucha por satisfacer la demanda y la prima que los consumidores están dispuestos a pagar tiene el potencial de fomentar cierto fraude. La demanda creciente de los consumidores, la oportunidad de mercado para los productores y, sobre todo, la gran ventaja como mitigación de las emisiones de un sector que no prevé reducirlas, hacen que la ecologización de la PAC no sea suficiente, por lo que incluso se deberían establecer objetivos de producción agraria ecológica, como en otros sectores de la economía.

 
  
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  Laurențiu Rebega (ECR), în scris. – Consider că politica agricolă comună trebuie modernizată și, mai mult decât atât, trebuie simplificată. Susțin propunerea Comisiei de a pune în funcțiune un program de elaborare, aplicare și control al unei abordări bazate pe rezultate astfel încât să fie susținută performanța. Acest program trebuie aplicat în așa fel încât să ducă la simplificare în adevăratul sens al cuvântului și să nu adauge noi sarcini administrative pentru fermieri.

Modernizarea politicii agricole comune trebuie să aibă în vedere reînnoirea generațiilor de fermieri și oferirea de stimulente pentru tinerii fermieri, care să îi determine să pătrundă în sectorul agricol, dar și să rămână în acest domeniu. În același sens, trebuie creată o ambianță favorabilă dezvoltării fermierilor prin susținerea financiară a înființării organizațiilor de producători, eliminării practicilor neloiale și adaptarea arhitecturii de mediu la nevoile locale.

 
  
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  Daciana Octavia Sârbu (S&D), în scris. – Suntem din nou în punctul în care trebuie să reformăm politica agricolă comună. Eu îmi doresc ca noua PAC să poată să răspundă mai bine provocărilor actuale. Îmi doresc să nu mai existe diferențe de plăți între statele membre sau între regiuni. Îmi doresc ca fermierii să poată avea un venit decent și acces mai bun la piață. Îmi doresc ca tinerii care vor să rămână în mediul rural sau să se stabilească acolo, să se poată bucura de un sprijin mai consistent. Îmi doresc ca întreprinderile agricole și fermele care beneficiază de subvenții să fie constrânse să respecte mediul înconjurător și să producă într-un mod sustenabil. Îmi doresc ca sectoarele cu probleme să aibă posibilitatea să primească sprijin cuplat, iar piețele locale și lanțurile scurte de aprovizionare să fie încurajate.

Agricultura nu este doar un sector economic, este un sector vital pentru umanitate, care ne furnizează hrană de calitate și gestionează resurse limitate precum apa sau solul. De aceea, eu sper ca acest sector să se bucure de finanțare adecvată. Sper ca în viitoarele negocieri ale cadrului financiar multianual să reușim să menținem un buget semnificativ pentru PAC.

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. FABIO MASSIMO CASTALDO
Vicepresidente

 
Last updated: 7 September 2018Legal notice