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Plenardebatten
Dienstag, 2. Oktober 2018 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

14. Lage im Jemen (Aussprache)
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PV
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  Udo Voigt (NI ). – Herr Präsident! Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat dem alliierten Militärbündnis der Saudis im Jemen mit der Bombardierung eines Schulbusses und der Tötung von 38 Kindern ein weiteres Kriegsverbrechen unterstellt und öffentlich angeklagt, dass die Allianz die grausame Serie fortsetzt, Zivilisten bei Hochzeiten, Zivilisten bei Beerdigungen, Zivilisten in Krankenhäusern und Zivilisten in Schulen zu töten. Perfider geht es kaum!

Eine der größten humanitären Katastrophen findet derzeit im Jemen statt. Wir alle hier wissen, wer die Täter sind, wir wissen, wer die Waffen liefert und, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir tun nichts. Unterstützt vom Westen, etwa durch die Waffen aus den USA, Frankreich, Spanien, Großbritannien oder Deutschland finanzieren Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Milizen im Jemen, die Verbindungen zum IS und zu Al-Kaida haben.

In diesem Krieg geht es um die Vernichtung der ethnischen Gruppe der Huthi. Dieser Völkermord muss gestoppt werden! Die USA und die kriegführenden EU-Mitglieder – zum Beispiel Großbritannien, Frankreich, Deutschland – müssen die Waffenlieferungen einstellen, und die dort kämpfenden Truppen müssen aufhören, die Gräueltaten und den Völkermord zu unterstützen. Fremde Truppen raus aus dem Jemen! Dann wird es dort auch Frieden geben.

 
Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2019Rechtlicher Hinweis