Wie das für Handel zuständige Kommissionsmitglied zu Recht festgestellt hat, darf auf die herrschende Wirtschaftskrise nicht mit protektionistischen Maßnahmen reagiert werden, da allgemein eingeräumt wird, dass Handelsbeschränkungen keinen Ausweg aus der gegenwärtigen Rezession darstellen.
Was unternimmt die Kommission, um die Zunahme protektionistischer Tendenzen in den internationalen Handelsverhandlungen, die sie führt, zu verhindern? Sind Fortschritte in Bezug auf den Abschluss der Doha-Runde zu verzeichnen?
Wie will die Kommission zudem dafür sorgen, dass die Förderung eines offenen Handels in einem ausgewogenen Verhältnis zu den entwicklungspolitischen Prioritäten der EU wie den grundlegenden arbeitsrechtlichen Standards und der ökologischen Nachhaltigkeit steht?