Zum Tod von Oswaldo Payá, Träger des Sacharow-Preises

Pressemitteilungen
Brüssel -
23-07-2012
Menschenrechte

Als Reaktion auf den Tod des politischen Aktivisten Oswaldo Payá in Kuba erklärte der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz:

„Das Ableben von Oswaldo Payá in Kuba ist eine traurige Nachricht für all jene auf der ganzen Welt, die an Freiheit und Demokratie glauben und für sie kämpfen.

Das Europäische Parlament hat ihn als Anerkennung für seinen Einsatz für das Varela-Projekt – eine Kampagne für die Abhaltung eines Referendums zur Stärkung der Grundfreiheiten und Bürgerrechte in Kuba – 2002 mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet.

Die Gedanken von Oswaldo Payá werden weiterleben: Seine Arbeit und sein Einsatz haben eine ganze Generation von kubanischen Aktivisten inspiriert, die in ihrem Engagement für politische Freiheit und die Menschenrechte seinem Beispiel folgen.

In diesem erschütternden Moment möchte ich seinen Angehörigen und Freunden sowie den Angehörigen und Freunden von Harold Cepero, einem Mitstreiter Oswaldo Payás, der bei dem Unfall ebenfalls ums Leben kam, mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Den beiden Verletzten – Ángel Carromero und Aron Modig – wünschen wir rasche Genesung.“

Hinweis für Medienvertreter:

Sacharow-Preis für geistige Freiheit: http://www.europarl.europa.eu/aboutparliament/de/002398d833/Sakharov-Prize-for-Freedom-of-Thought.html

Weitere Informationen unter:

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