Zugang zu Kultur in der Europäischen Union

10-07-2017

Kultur, ein weiter Begriff mit einer Vielzahl an Auslegungen, fällt in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten. Allerdings überträgt der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union der EU die Aufgabe, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer kulturpolitischen Maßnahmen, dem Schutz des kulturellen Erbes und der Zusammenarbeit im Kulturbereich zu unterstützen. Das Kulturarbeitsprogramm der Kommission sieht den Zugang zu Kultur und Inklusion im Kulturwesen als eines der Ziele der EU-Kulturmaßnahmen vor. Dieser Zielsetzung liegt die Auffassung zugrunde, dass Kultur für soziale Integration, Bildung und Wohlstand sowohl aus passiver Sicht des Kulturkonsums als auch aus aktiver Sicht der ausübenden Teilhabe von Bedeutung ist. Menschen nutzen Kulturgüter und -dienstleistungen durch die Teilnahme an kulturellen Ereignissen wie Konzerten, Filmvorführungen, Theaterstücken, Ausstellungen, Tanz- und Musikvorführungen, den Besuch von Kulturstätten oder Museen, das Lesen von Büchern und Zeitungen, als Freizeitaktivität und zur persönlichen Entfaltung. Durch die Messung und Bewertung der Auswirkungen des Kulturkonsums auf das Leben der Europäer sowie der Kosten, Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Attraktivität des Kulturangebots können Kulturverantwortliche und Geldgeber fundierte Entscheidungen über einzuschlagende Richtungen und verantwortbare Risiken treffen. Die Förderung des Zugangs zu Kultur und des Kulturkonsums kann sich zudem positiv auf die Entwicklung des Kultursektors und der Kultur- und Kreativwirtschaft auswirken, die in den letzten Jahren ein erhebliches Wachstum verzeichnet hat. Nachdem sich dieser Bereich in der Krise von 2008 behaupten konnte, trägt er inzwischen mit ca. 3,5 % zum BIP der EU bei und bietet 3 % der Beschäftigten in der EU Arbeit. Während sich die EU vielfältiger und breit gefächerter Kulturdienstleistungen und -güter erfreut, fehlt es auf der Nachfrageseite im Hinblick auf die Publikumsbildung und die Förderung eines vielseitigeren Kulturangebots an Unterstützung.

Kultur, ein weiter Begriff mit einer Vielzahl an Auslegungen, fällt in den Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten. Allerdings überträgt der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union der EU die Aufgabe, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer kulturpolitischen Maßnahmen, dem Schutz des kulturellen Erbes und der Zusammenarbeit im Kulturbereich zu unterstützen. Das Kulturarbeitsprogramm der Kommission sieht den Zugang zu Kultur und Inklusion im Kulturwesen als eines der Ziele der EU-Kulturmaßnahmen vor. Dieser Zielsetzung liegt die Auffassung zugrunde, dass Kultur für soziale Integration, Bildung und Wohlstand sowohl aus passiver Sicht des Kulturkonsums als auch aus aktiver Sicht der ausübenden Teilhabe von Bedeutung ist. Menschen nutzen Kulturgüter und -dienstleistungen durch die Teilnahme an kulturellen Ereignissen wie Konzerten, Filmvorführungen, Theaterstücken, Ausstellungen, Tanz- und Musikvorführungen, den Besuch von Kulturstätten oder Museen, das Lesen von Büchern und Zeitungen, als Freizeitaktivität und zur persönlichen Entfaltung. Durch die Messung und Bewertung der Auswirkungen des Kulturkonsums auf das Leben der Europäer sowie der Kosten, Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Attraktivität des Kulturangebots können Kulturverantwortliche und Geldgeber fundierte Entscheidungen über einzuschlagende Richtungen und verantwortbare Risiken treffen. Die Förderung des Zugangs zu Kultur und des Kulturkonsums kann sich zudem positiv auf die Entwicklung des Kultursektors und der Kultur- und Kreativwirtschaft auswirken, die in den letzten Jahren ein erhebliches Wachstum verzeichnet hat. Nachdem sich dieser Bereich in der Krise von 2008 behaupten konnte, trägt er inzwischen mit ca. 3,5 % zum BIP der EU bei und bietet 3 % der Beschäftigten in der EU Arbeit. Während sich die EU vielfältiger und breit gefächerter Kulturdienstleistungen und -güter erfreut, fehlt es auf der Nachfrageseite im Hinblick auf die Publikumsbildung und die Förderung eines vielseitigeren Kulturangebots an Unterstützung.