Armut, Geschlecht und Lebenszyklus: Armutsprofile in der Europäischen Union

30-11-2017

2015 ist fast jeder Vierte (23,8 %) in der Europäischen Union von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Lebensbedingungen, der Grad der Armut und die Wege in und aus der Armut unterscheiden sich abhängig vom Alter und vom Geschlecht, aber auch während des gesamten Lebenszyklus. Kinder sind in Europa die am stärksten betroffene Altersgruppe, junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren haben in der Union derzeit einen Anteil von 10 % an den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen. In diesem Alter fällt der Geschlechterunterschied geringer aus, bei älteren Menschen ist er größer. Das Lebensumfeld hängt heute sehr stark vom Geschlecht, der familiären und/oder der beruflichen Situation ab. Frauen, Einelternfamilien, kinderreiche Familien oder arme Erwerbstätige sind in dieser Phase ihres Lebens stärker von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Ältere Menschen schließlich sind im Durchschnitt am wenigsten von Armut betroffen, gehören gleichzeitig aber zu den am stärksten gefährdeten Gruppen, wenn es sich um ältere Frauen handelt.

2015 ist fast jeder Vierte (23,8 %) in der Europäischen Union von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Lebensbedingungen, der Grad der Armut und die Wege in und aus der Armut unterscheiden sich abhängig vom Alter und vom Geschlecht, aber auch während des gesamten Lebenszyklus. Kinder sind in Europa die am stärksten betroffene Altersgruppe, junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren haben in der Union derzeit einen Anteil von 10 % an den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen. In diesem Alter fällt der Geschlechterunterschied geringer aus, bei älteren Menschen ist er größer. Das Lebensumfeld hängt heute sehr stark vom Geschlecht, der familiären und/oder der beruflichen Situation ab. Frauen, Einelternfamilien, kinderreiche Familien oder arme Erwerbstätige sind in dieser Phase ihres Lebens stärker von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Ältere Menschen schließlich sind im Durchschnitt am wenigsten von Armut betroffen, gehören gleichzeitig aber zu den am stärksten gefährdeten Gruppen, wenn es sich um ältere Frauen handelt.