Religion und die auswärtige Politik der EU: Wachsendes Engagement

15-12-2017

Seit dem 11. September 2001 muss sich die Europäische Union zunehmend mit religiösen Krisen in einer Welt auseinandersetzen, in der die Globalisierung die Religionsdemografie verändert. Parallel zu ähnlichen Entwicklungen in ihren Mitgliedstaaten und den Vereinigten Staaten von Amerika hat die EU Instrumente entwickelt, um religiösen Strömungen bei der Beschäftigung mit Menschenrechtsfragen und der Einbindung wichtiger Partnerstaaten stärker Rechnung zu tragen. Konfessionelle Organisationen spielen in einigen neuen Bereichen, wie Klimawandel, Entwicklung und Konfliktlösung, eine entscheidende Rolle und werden von der EU zunehmend berücksichtigt. Zudem kommt der Religion in der Innen- und Außenpolitik einiger wichtiger Partner der EU eine wichtige Rolle zu, wie dies in den Anhängen zu dieser Studie dargestellt ist. Aus diesen Gründen entwickelt sich die Religion nach und nach zu einer neuen Dimension der EU-Außenpolitik.

Seit dem 11. September 2001 muss sich die Europäische Union zunehmend mit religiösen Krisen in einer Welt auseinandersetzen, in der die Globalisierung die Religionsdemografie verändert. Parallel zu ähnlichen Entwicklungen in ihren Mitgliedstaaten und den Vereinigten Staaten von Amerika hat die EU Instrumente entwickelt, um religiösen Strömungen bei der Beschäftigung mit Menschenrechtsfragen und der Einbindung wichtiger Partnerstaaten stärker Rechnung zu tragen. Konfessionelle Organisationen spielen in einigen neuen Bereichen, wie Klimawandel, Entwicklung und Konfliktlösung, eine entscheidende Rolle und werden von der EU zunehmend berücksichtigt. Zudem kommt der Religion in der Innen- und Außenpolitik einiger wichtiger Partner der EU eine wichtige Rolle zu, wie dies in den Anhängen zu dieser Studie dargestellt ist. Aus diesen Gründen entwickelt sich die Religion nach und nach zu einer neuen Dimension der EU-Außenpolitik.