Demografischer Ausblick für die Europäische Union

21-12-2017

Dieses Gutachten ist das erste einer jährlichen Serie, die der EPRS zu den demografischen Aussichten für die Europäische Union (EU) erstellen wird. Es kommt auf die Demografie an. Die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt, die Gesundheitsversorgung, die Altersversorgung, die Umwelt, die Generationengerechtigkeit und die Wahlergebnisse – auf sie alle wirkt sich die Demografie aus. Die Europäische Union (EU) hat ein erhebliches Bevölkerungswachstum durchgemacht – um ungefähr ein Viertel in den fünfeinhalb Jahrzehnten seit 1960 – und hat derzeit mehr als 500 Millionen Menschen. Dieses Wachstum beginnt jedoch nun zu stagnieren und es wird erwartet, dass es ab der Jahrhundertmitte zurückgehen wird. Da die Weltbevölkerung noch erheblicher zugenommen hat und das Wachstum weiter anhält, nimmt der Anteil der EU an der Weltbevölkerung ab. Zudem altert die EU-Bevölkerung dramatisch, da sich die Lebenserwartung erhöht und die Fruchtbarkeitsziffern niedriger sind als in der Vergangenheit. Das hat für eine Reihe von Bereichen, einschließlich Wirtschaft, Gesundheitsversorgung und Altersversorgung, weitreichende Folgen. Die Freizügigkeit innerhalb der EU und die Migration aus Drittstaaten spielen auch eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Demografie in einzelnen Mitgliedstaaten und Regionen. Im Fokus dieser Analyse steht die Gesundheit, wobei festgestellt wird, dass die Daten, obgleich sie inkonsistent sind, darauf hindeuten, dass die Menschen nicht notwendigerweise die zusätzlichen Lebensjahre ohne Einschränkungen ihres Aktivitätsniveaus erfahren.

Dieses Gutachten ist das erste einer jährlichen Serie, die der EPRS zu den demografischen Aussichten für die Europäische Union (EU) erstellen wird. Es kommt auf die Demografie an. Die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt, die Gesundheitsversorgung, die Altersversorgung, die Umwelt, die Generationengerechtigkeit und die Wahlergebnisse – auf sie alle wirkt sich die Demografie aus. Die Europäische Union (EU) hat ein erhebliches Bevölkerungswachstum durchgemacht – um ungefähr ein Viertel in den fünfeinhalb Jahrzehnten seit 1960 – und hat derzeit mehr als 500 Millionen Menschen. Dieses Wachstum beginnt jedoch nun zu stagnieren und es wird erwartet, dass es ab der Jahrhundertmitte zurückgehen wird. Da die Weltbevölkerung noch erheblicher zugenommen hat und das Wachstum weiter anhält, nimmt der Anteil der EU an der Weltbevölkerung ab. Zudem altert die EU-Bevölkerung dramatisch, da sich die Lebenserwartung erhöht und die Fruchtbarkeitsziffern niedriger sind als in der Vergangenheit. Das hat für eine Reihe von Bereichen, einschließlich Wirtschaft, Gesundheitsversorgung und Altersversorgung, weitreichende Folgen. Die Freizügigkeit innerhalb der EU und die Migration aus Drittstaaten spielen auch eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Demografie in einzelnen Mitgliedstaaten und Regionen. Im Fokus dieser Analyse steht die Gesundheit, wobei festgestellt wird, dass die Daten, obgleich sie inkonsistent sind, darauf hindeuten, dass die Menschen nicht notwendigerweise die zusätzlichen Lebensjahre ohne Einschränkungen ihres Aktivitätsniveaus erfahren.