Wirtschafts- und Haushaltsausblick für die Europäische Union 2018

11-01-2018

Diese Studie bietet einen Überblick über die Wirtschafts- und Haushaltsaussichten für die Europäische Union (EU) im Jahr 2018 und die Zeit danach. In ihr werden die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren in der EU und dem Euro-Währungsgebiet und ihre Entwicklungstrends über die nächsten zwei Jahre hinweg zusammengefasst. Die Prognosen deuten auf ein robustes Wirtschaftswachstum, eine Entspannung der Lage in der Zukunft und einen Rückgang der Arbeitslosenquote hin. Auch wenn sich die Risiken in etwa die Waage halten, sind weiterhin interne und externe Herausforderungen zu bewältigen, die die wirtschaftliche Erholung schwächen könnten. Der gezielt auf die Wirtschaft ausgerichtete Fokus bietet einen Blick aus der Vogelperspektive, sowohl auf die Industrie als auch die Industriepolitik in Europa, und bietet darüber hinaus einen Überblick über zahlreiche neuere Initiativen auf EU-Ebene. Die Industrie, der eine besonders wichtige Rolle für das Wirtschaftswachstum zukommt und die jeden fünften Arbeitsplatz in der EU stellt, befindet sich auf einem positiven Kurs und kann steigende Werte bezüglich der Wertschöpfung, des wirtschaftlichen Ertrags und der Beschäftigung vorweisen. In dieser Studie wird außerdem der Jahreshaushalt der EU erklärt und ein Überblick über seine wichtigsten Rubriken für 2018 gegeben sowie der weiter gefasste Haushaltsrahmen – der mehrjährige Finanzrahmen (MFR) – dargelegt, der sich aktuell auf den Zeitraum 2014 bis 2020 bezieht. Die Mittelausstattung des EU-Haushalts in Höhe von 160,1 Mrd. EUR ist schwerpunktmäßig für prioritäre Bereiche wie die Förderung eines nachhaltigen Wachstums, die Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für junge Menschen, und die Bewältigung der Herausforderungen in den Bereichen Migration und Sicherheit vorgesehen. Obwohl der EU-Haushalt nur etwa 1 % des Bruttonationaleinkommens der EU ausmacht, ist er dennoch so ausgestaltet, dass sich seine Gesamtwirkung erhöhen lässt, unter anderem durch den bedeutenden Anteil der Ressourcen, die für Investitionsvorhaben bestimmt sind. Die Debatte über die Zukunft des EU-Haushalts hat im Jahr 2017 wieder an Fahrt aufgenommen und sollte in Vorschlägen für einen MFR nach 2020 und eine Reform des Finanzierungssystems der EU münden, die von der Kommission voraussichtlich im Mai 2018 vorgelegt werden.

Diese Studie bietet einen Überblick über die Wirtschafts- und Haushaltsaussichten für die Europäische Union (EU) im Jahr 2018 und die Zeit danach. In ihr werden die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren in der EU und dem Euro-Währungsgebiet und ihre Entwicklungstrends über die nächsten zwei Jahre hinweg zusammengefasst. Die Prognosen deuten auf ein robustes Wirtschaftswachstum, eine Entspannung der Lage in der Zukunft und einen Rückgang der Arbeitslosenquote hin. Auch wenn sich die Risiken in etwa die Waage halten, sind weiterhin interne und externe Herausforderungen zu bewältigen, die die wirtschaftliche Erholung schwächen könnten. Der gezielt auf die Wirtschaft ausgerichtete Fokus bietet einen Blick aus der Vogelperspektive, sowohl auf die Industrie als auch die Industriepolitik in Europa, und bietet darüber hinaus einen Überblick über zahlreiche neuere Initiativen auf EU-Ebene. Die Industrie, der eine besonders wichtige Rolle für das Wirtschaftswachstum zukommt und die jeden fünften Arbeitsplatz in der EU stellt, befindet sich auf einem positiven Kurs und kann steigende Werte bezüglich der Wertschöpfung, des wirtschaftlichen Ertrags und der Beschäftigung vorweisen. In dieser Studie wird außerdem der Jahreshaushalt der EU erklärt und ein Überblick über seine wichtigsten Rubriken für 2018 gegeben sowie der weiter gefasste Haushaltsrahmen – der mehrjährige Finanzrahmen (MFR) – dargelegt, der sich aktuell auf den Zeitraum 2014 bis 2020 bezieht. Die Mittelausstattung des EU-Haushalts in Höhe von 160,1 Mrd. EUR ist schwerpunktmäßig für prioritäre Bereiche wie die Förderung eines nachhaltigen Wachstums, die Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für junge Menschen, und die Bewältigung der Herausforderungen in den Bereichen Migration und Sicherheit vorgesehen. Obwohl der EU-Haushalt nur etwa 1 % des Bruttonationaleinkommens der EU ausmacht, ist er dennoch so ausgestaltet, dass sich seine Gesamtwirkung erhöhen lässt, unter anderem durch den bedeutenden Anteil der Ressourcen, die für Investitionsvorhaben bestimmt sind. Die Debatte über die Zukunft des EU-Haushalts hat im Jahr 2017 wieder an Fahrt aufgenommen und sollte in Vorschlägen für einen MFR nach 2020 und eine Reform des Finanzierungssystems der EU münden, die von der Kommission voraussichtlich im Mai 2018 vorgelegt werden.