Zuordnung der Kosten des Nicht-Europas (Dritte Auflage)

13-04-2015

In dieser Studie werden die laufenden Arbeiten im Rahmen eines langfristig angelegten Projekts zusammengeführt, mit dem die „Kosten des Nicht-Europas“ in einer Reihe von Politikfeldern ermittelt und analysiert werden sollen. Mithilfe dieses Kostenkonzepts, das erstmals vom Europäischen Parlament in den 1980er-Jahren aufgeworfen wurde, sollen die potenziellen Effizienzgewinne für die heutige EU-Wirtschaft beziffert werden, die mit der Durchführung einer Reihe politischer Initiativen, die unlängst vom Parlament befürwortet worden sind, erzielt werden könnten – von der Ausweitung und Vertiefung des digitalen Binnenmarkts bis hin zu einer besser koordinierten Verteidigungs- und Entwicklungspolitik auf einzelstaatlicher und EU-Ebene. Die Vorteile können grundsätzlich als zusätzlich erwirtschaftetes BIP oder rationellere Verwendung öffentlicher Mittel ausgedrückt werden. Aus der aktuellen Analyse geht hervor, dass durch entsprechende Maßnahmen für die EU-Wirtschaft im Laufe der Zeit Zusatzgewinne von rund 1,6 Bio. EUR pro Jahr – bzw. 12 % des BIP der EU-28 (2014) – erzielt werden könnten. Mit der Studie soll zu der laufenden Diskussion über die politischen Prioritäten der Europäischen Union für den derzeitigen institutionellen Fünf-Jahres-Zyklus 2014–2019 beigetragen werden.

In dieser Studie werden die laufenden Arbeiten im Rahmen eines langfristig angelegten Projekts zusammengeführt, mit dem die „Kosten des Nicht-Europas“ in einer Reihe von Politikfeldern ermittelt und analysiert werden sollen. Mithilfe dieses Kostenkonzepts, das erstmals vom Europäischen Parlament in den 1980er-Jahren aufgeworfen wurde, sollen die potenziellen Effizienzgewinne für die heutige EU-Wirtschaft beziffert werden, die mit der Durchführung einer Reihe politischer Initiativen, die unlängst vom Parlament befürwortet worden sind, erzielt werden könnten – von der Ausweitung und Vertiefung des digitalen Binnenmarkts bis hin zu einer besser koordinierten Verteidigungs- und Entwicklungspolitik auf einzelstaatlicher und EU-Ebene. Die Vorteile können grundsätzlich als zusätzlich erwirtschaftetes BIP oder rationellere Verwendung öffentlicher Mittel ausgedrückt werden. Aus der aktuellen Analyse geht hervor, dass durch entsprechende Maßnahmen für die EU-Wirtschaft im Laufe der Zeit Zusatzgewinne von rund 1,6 Bio. EUR pro Jahr – bzw. 12 % des BIP der EU-28 (2014) – erzielt werden könnten. Mit der Studie soll zu der laufenden Diskussion über die politischen Prioritäten der Europäischen Union für den derzeitigen institutionellen Fünf-Jahres-Zyklus 2014–2019 beigetragen werden.