Prüfung der Widerstandsfähigkeit der Bankenunion

25-04-2016

Im vorliegenden „Bericht über die Kosten des Verzichts auf EU-politisches Handeln“ wird die Robustheit des Rahmens der Bankenunion unter verschiedenen Stressszenarien untersucht, und es werden die Kosten der Unterlassung eines weiteren EU-politischen Handelns in diesem Bereich beziffert. Die Schlussfolgerung der Studie lautet, dass sich durch eine vertiefte Wirtschafts- und Währungsunion erhebliche potenzielle Gewinne erzielen ließen, falls es erneut zu einer Finanz- und/oder Staatsschuldenkrise kommen sollte. Laut der Schlussfolgerung der Studie ist der derzeit vorgeschlagene Rechtsrahmen für die Bankenunion hinsichtlich der Reserven und Ressourcen nicht ausreichend, um die systemischen Auswirkungen einer erneuten Krise vollständig abzufangen. Im vorliegenden Bericht wird insbesondere aufgezeigt, dass – selbst wenn die für das Jahr 2023 vorgesehene Architektur der Bankenunion schon jetzt verwirklicht wäre – Rettungsaktionen auf Kosten der europäischen Steuerzahler erforderlich wären, um Schocks standzuhalten, deren Ausmaß dem Ausmaß der Schocks der Jahre 2007–2009 entspricht. Die Kosten eines Finanzschocks mittlerer Größe werden auf der Ebene des Euro-Währungsraums auf einen kumulierten Verlust von 1 Billionen EUR beim BIP (d. h. -9,4 % beim BIP), auf Arbeitsplatzverluste von 1,91 Millionen und auf einen Anstieg der öffentlichen Verschuldung um 51,4 Mrd. EUR geschätzt. Ausgehend von der Annahme, dass ein derartiger Finanzschock sich durchschnittlich alle zehn Jahre einstellt, würden sich die jährlichen Kosten auf potenziell circa 100 Mrd. EUR an Einbußen bei der Wirtschaftsleistung sowie auf 0,19 Millionen Arbeitsplatzverluste pro Jahr belaufen. Durch Maßnahmen auf EU-Ebene ließe sich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Finanzschocks kommt, sowie ihre Auswirkung auf die Realwirtschaft erheblich verringern. In diesem „Bericht über die Kosten des Verzichts auf EU-politisches Handeln“ werden die Mängel in der derzeitigen Architektur der Bankenunion aufgezeigt und politische Optionen herausgearbeitet, um gegen diese Mängel anzugehen.

Im vorliegenden „Bericht über die Kosten des Verzichts auf EU-politisches Handeln“ wird die Robustheit des Rahmens der Bankenunion unter verschiedenen Stressszenarien untersucht, und es werden die Kosten der Unterlassung eines weiteren EU-politischen Handelns in diesem Bereich beziffert. Die Schlussfolgerung der Studie lautet, dass sich durch eine vertiefte Wirtschafts- und Währungsunion erhebliche potenzielle Gewinne erzielen ließen, falls es erneut zu einer Finanz- und/oder Staatsschuldenkrise kommen sollte. Laut der Schlussfolgerung der Studie ist der derzeit vorgeschlagene Rechtsrahmen für die Bankenunion hinsichtlich der Reserven und Ressourcen nicht ausreichend, um die systemischen Auswirkungen einer erneuten Krise vollständig abzufangen. Im vorliegenden Bericht wird insbesondere aufgezeigt, dass – selbst wenn die für das Jahr 2023 vorgesehene Architektur der Bankenunion schon jetzt verwirklicht wäre – Rettungsaktionen auf Kosten der europäischen Steuerzahler erforderlich wären, um Schocks standzuhalten, deren Ausmaß dem Ausmaß der Schocks der Jahre 2007–2009 entspricht. Die Kosten eines Finanzschocks mittlerer Größe werden auf der Ebene des Euro-Währungsraums auf einen kumulierten Verlust von 1 Billionen EUR beim BIP (d. h. -9,4 % beim BIP), auf Arbeitsplatzverluste von 1,91 Millionen und auf einen Anstieg der öffentlichen Verschuldung um 51,4 Mrd. EUR geschätzt. Ausgehend von der Annahme, dass ein derartiger Finanzschock sich durchschnittlich alle zehn Jahre einstellt, würden sich die jährlichen Kosten auf potenziell circa 100 Mrd. EUR an Einbußen bei der Wirtschaftsleistung sowie auf 0,19 Millionen Arbeitsplatzverluste pro Jahr belaufen. Durch Maßnahmen auf EU-Ebene ließe sich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Finanzschocks kommt, sowie ihre Auswirkung auf die Realwirtschaft erheblich verringern. In diesem „Bericht über die Kosten des Verzichts auf EU-politisches Handeln“ werden die Mängel in der derzeitigen Architektur der Bankenunion aufgezeigt und politische Optionen herausgearbeitet, um gegen diese Mängel anzugehen.