Einbeziehung beschäftigungsund sozialpolitischer Indikatoren in die makroökonomische Überwachung

03-02-2016

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat diese Studie in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, wie derzeit im Koordinierungsverfahren des Europäischen Semesters auf Fragen der Beschäftigungs- und Sozialpolitik eingegangen wird, welchen Beitrag die beschäftigungs- und sozialpolitischen Indikatoren leisten, die seit 2013 in die makroökonomischen Überwachungsverfahren einbezogen werden, und wie sich Rolle und Wahrnehmung der wesentlichen Interessenträger diesbezüglich gestalten. Die Studie hat ergeben, dass sich derzeit bedeutende Entwicklungen im Europäischen Semester - unter dem Druck sich wandelnder wirtschaftlicher und sozialer Gegebenheiten - vollziehen, auch angesichts der strukturellen beschäftigungs- und sozialpolitischen Folgen der Krise, die immer deutlicher zutage treten. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die Steuerungs- und Koordinierungsstrukturen der EU überarbeitet werden müssen, um nicht nur makroökonomische, sondern auch sozial- und beschäftigungspolitische Ungleichgewichte im Interesse stärkeren und breitenwirksameren Wachstums dauerhaft zu beseitigen und die beschäftigungspolitischen und sozialen Gegebenheiten auf nationaler Ebene umfassender einschätzen zu können. Die übergeordneten Ziele der Strategie Europa 2020 sollten als Grundlage der Koordinierungsmaßnahmen im Rahmen des Europäischen Semesters dienen.

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat diese Studie in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, wie derzeit im Koordinierungsverfahren des Europäischen Semesters auf Fragen der Beschäftigungs- und Sozialpolitik eingegangen wird, welchen Beitrag die beschäftigungs- und sozialpolitischen Indikatoren leisten, die seit 2013 in die makroökonomischen Überwachungsverfahren einbezogen werden, und wie sich Rolle und Wahrnehmung der wesentlichen Interessenträger diesbezüglich gestalten. Die Studie hat ergeben, dass sich derzeit bedeutende Entwicklungen im Europäischen Semester - unter dem Druck sich wandelnder wirtschaftlicher und sozialer Gegebenheiten - vollziehen, auch angesichts der strukturellen beschäftigungs- und sozialpolitischen Folgen der Krise, die immer deutlicher zutage treten. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die Steuerungs- und Koordinierungsstrukturen der EU überarbeitet werden müssen, um nicht nur makroökonomische, sondern auch sozial- und beschäftigungspolitische Ungleichgewichte im Interesse stärkeren und breitenwirksameren Wachstums dauerhaft zu beseitigen und die beschäftigungspolitischen und sozialen Gegebenheiten auf nationaler Ebene umfassender einschätzen zu können. Die übergeordneten Ziele der Strategie Europa 2020 sollten als Grundlage der Koordinierungsmaßnahmen im Rahmen des Europäischen Semesters dienen.

Externe Autor

Manuela SAMEK LODOVICI (Istituto per la Ricerca Sociale), Chiara CREPALDI (Istituto per la Ricerca Sociale), Flavia PESCE (Istituto per la Ricerca Sociale), Sonja BEKKER (Tilburg University), Claudio LUCIFORA (Università Cattolica del Sacro Cuore), Davide BARBIERI (Istituto per la Ricerca Sociale), Serena Marianna DRUFUCA (Istituto per la Ricerca Sociale), Cristina VASILESCU (Istituto per la Ricerca Sociale), Irene ZANCANARO (Istituto per la Ricerca Sociale), Kari HADJIVASSILIOU (Country expert Greece and UK), Mika VIDLUND (Country expert Finland), Elvira GONZALES (Country expert Spain) and Irena KOTOWSKA (Country expert Poland)