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Transeuropäische Netze – Leitlinien

01-02-2018

Die im Vertrag von Maastricht erstmals erwähnten transeuropäischen Netze (TEN) in den Bereichen Verkehr, Energie und Telekommunikation sind in den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) mit dem Ziel übernommen worden, alle Regionen der EU miteinander zu verbinden. Diese Netze sollen der Entwicklung des Binnenmarkts und der Schaffung von Arbeitsplätzen unter Verfolgung von Umweltschutzzielen und den Zielen der nachhaltigen Entwicklung dienen. Ende 2013 kam es zu einer grundlegenden ...

Die im Vertrag von Maastricht erstmals erwähnten transeuropäischen Netze (TEN) in den Bereichen Verkehr, Energie und Telekommunikation sind in den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) mit dem Ziel übernommen worden, alle Regionen der EU miteinander zu verbinden. Diese Netze sollen der Entwicklung des Binnenmarkts und der Schaffung von Arbeitsplätzen unter Verfolgung von Umweltschutzzielen und den Zielen der nachhaltigen Entwicklung dienen. Ende 2013 kam es zu einer grundlegenden Reform des transeuropäischen Verkehrsnetzes.

Die Finanzierung der transeuropäischen Netze

01-02-2018

Die transeuropäischen Netze (TEN) werden zum Teil von der Europäischen Union und zum Teil von den Mitgliedstaaten finanziert. Die finanzielle Unterstützung der EU dient dabei als Anreiz, denn den Großteil der Mittel müssen die Mitgliedstaaten aufbringen. Ergänzend können zur Finanzierung der TEN auch Mittel aus den Strukturfonds, Beihilfen der Europäischen Investitionsbank (EIB) oder Beiträge aus der Privatwirtschaft herangezogen werden. Mit der Einführung der Fazilität „Connecting Europe“ 2013 wurden ...

Die transeuropäischen Netze (TEN) werden zum Teil von der Europäischen Union und zum Teil von den Mitgliedstaaten finanziert. Die finanzielle Unterstützung der EU dient dabei als Anreiz, denn den Großteil der Mittel müssen die Mitgliedstaaten aufbringen. Ergänzend können zur Finanzierung der TEN auch Mittel aus den Strukturfonds, Beihilfen der Europäischen Investitionsbank (EIB) oder Beiträge aus der Privatwirtschaft herangezogen werden. Mit der Einführung der Fazilität „Connecting Europe“ 2013 wurden die TEN bereichsübergreifend grundlegend reformiert.

Energiebinnenmarkt

01-02-2018

Zur Harmonisierung und Liberalisierung des Energiebinnenmarkts der EU sind seit 1996 Maßnahmen verabschiedet worden, die Marktzugang, Transparenz und Regulierung, Verbraucherschutz, Förderung von Verbundnetzen und Versorgungssicherheit betreffen. Ziel dieser Maßnahmen ist der Aufbau eines wettbewerbsfähigeren, kundenorientierten, flexiblen und diskriminierungsfreien EU-Strommarkts mit marktorientierten Lieferpreisen. Auf diese Weise werden die Rechte einzelner Kunden und Energiegemeinschaften gestärkt ...

Zur Harmonisierung und Liberalisierung des Energiebinnenmarkts der EU sind seit 1996 Maßnahmen verabschiedet worden, die Marktzugang, Transparenz und Regulierung, Verbraucherschutz, Förderung von Verbundnetzen und Versorgungssicherheit betreffen. Ziel dieser Maßnahmen ist der Aufbau eines wettbewerbsfähigeren, kundenorientierten, flexiblen und diskriminierungsfreien EU-Strommarkts mit marktorientierten Lieferpreisen. Auf diese Weise werden die Rechte einzelner Kunden und Energiegemeinschaften gestärkt und ausgeweitet, der Energiearmut wird entgegengewirkt, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Marktteilnehmern und Regulierungsbehörden werden geklärt, und es wird auf die Sicherheit der Strom-, Gas- und Ölversorgung sowie den Aufbau transeuropäischer Netze für den Transport von Strom und Gas eingegangen.

Erschwingliche Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen und Verbraucher

01-02-2018

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Datendienste und Internetzugangsdienste haben das herkömmliche Telefon ersetzt und sind sowohl für die Verbraucher als auch für Unternehmen wichtig. Heute können immer mehr audiovisuelle Inhalte auf Abruf genutzt werden. Bei den Internetverbindungen der vierten Generation (4G) und der fünften Generation (5G) ist ein exponentielles Wachstum zu verzeichnen. Daher hat die EU einen Regelungsrahmen im Bereich Telekommunikation geschaffen, der ...

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Datendienste und Internetzugangsdienste haben das herkömmliche Telefon ersetzt und sind sowohl für die Verbraucher als auch für Unternehmen wichtig. Heute können immer mehr audiovisuelle Inhalte auf Abruf genutzt werden. Bei den Internetverbindungen der vierten Generation (4G) und der fünften Generation (5G) ist ein exponentielles Wachstum zu verzeichnen. Daher hat die EU einen Regelungsrahmen im Bereich Telekommunikation geschaffen, der eine Reihe von Vorschriften für die Telekommunikation über Festnetz und drahtlose Verbindungen, das Internet sowie Rundfunk- und Übertragungsdienste umfasst, die in allen EU-Mitgliedstaaten gelten.

Allgemeine Grundsätze der Industriepolitik der EU

01-02-2018

Die Industriepolitik der EU zielt darauf ab, die europäische Industrie wettbewerbsfähiger zu machen, damit die Industrie auch weiterhin eine Triebkraft für nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Beschäftigung in Europa bleibt. Damit bessere Rahmenbedingungen für die Industrie in der EU geschaffen werden, wurden verschiedene Strategien angenommen, wobei die aktuelle Strategie in der Mitteilung vom Januar 2014 mit dem Titel „Für ein Wiedererstarken der europäischen Industrie“ erläutert wird.

Die Industriepolitik der EU zielt darauf ab, die europäische Industrie wettbewerbsfähiger zu machen, damit die Industrie auch weiterhin eine Triebkraft für nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Beschäftigung in Europa bleibt. Damit bessere Rahmenbedingungen für die Industrie in der EU geschaffen werden, wurden verschiedene Strategien angenommen, wobei die aktuelle Strategie in der Mitteilung vom Januar 2014 mit dem Titel „Für ein Wiedererstarken der europäischen Industrie“ erläutert wird.

Kernenergie

01-02-2018

Die derzeit erzeugte Kernenergie wird durch ein Verfahren freigesetzt, das als Kernspaltung bezeichnet wird und bei dem Atome mittels Uran gespalten werden, um Energie freizusetzen. Die Kernenergie ist eine kohlendioxidarme Alternative zu fossilen Brennstoffen, die eine wichtige Komponente im Energiemix von 14 der 28 Mitgliedstaaten der EU darstellt und fast 30 % des in der EU erzeugten Stroms liefert. Allerdings wird die Kernenergie seit der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 und dem atomaren ...

Die derzeit erzeugte Kernenergie wird durch ein Verfahren freigesetzt, das als Kernspaltung bezeichnet wird und bei dem Atome mittels Uran gespalten werden, um Energie freizusetzen. Die Kernenergie ist eine kohlendioxidarme Alternative zu fossilen Brennstoffen, die eine wichtige Komponente im Energiemix von 14 der 28 Mitgliedstaaten der EU darstellt und fast 30 % des in der EU erzeugten Stroms liefert. Allerdings wird die Kernenergie seit der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 und dem atomaren Unglück im japanischen Fukushima im Jahr 2011 äußerst kontrovers diskutiert. Aufgrund des in Deutschland beschlossenen Atomausstiegs bis 2020 sowie der vorübergehenden Stilllegung zweier belgischer Reaktoren, nachdem Risse in deren Behältern entdeckt worden waren, wurden vermehrt Forderungen nach der Abschaffung der Kernenergie in Europa laut. Während die Mitgliedstaaten entscheiden können, ob sie Kernkraft in ihren Energiemix aufnehmen möchten oder nicht, zielen die Rechtsvorschriften der EU darauf ab, die Sicherheitsnormen von Kernkraftwerken zu verbessern und einen sicheren Umgang mit radioaktiven Abfällen sowie deren sichere Entsorgung sicherzustellen.

Energieeffizienz

01-02-2018

Die Senkung des Energieverbrauchs und die Eindämmung der Energieverschwendung sind für die EU von zunehmender Bedeutung. Im Jahr 2007 legten die Entscheidungsträger der EU das Ziel fest, den jährlichen Energieverbrauch der Union bis 2020 um 20 % zu senken. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz werden zunehmend als Mittel anerkannt, mit dem nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung erzielt, die Treibhausgasemissionen gesenkt, die Versorgungssicherheit verbessert und die Kosten für die ...

Die Senkung des Energieverbrauchs und die Eindämmung der Energieverschwendung sind für die EU von zunehmender Bedeutung. Im Jahr 2007 legten die Entscheidungsträger der EU das Ziel fest, den jährlichen Energieverbrauch der Union bis 2020 um 20 % zu senken. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz werden zunehmend als Mittel anerkannt, mit dem nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung erzielt, die Treibhausgasemissionen gesenkt, die Versorgungssicherheit verbessert und die Kosten für die Einfuhr von Energie reduziert werden können, sondern mit dem auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU verbessert werden kann. Daher kommt der Energieeffizienz aus strategischer Hinsicht besondere Bedeutung in der Energieunion zu, und die EU fördert den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“. Derzeit wird der künftige strategische Rahmen für den Zeitraum nach 2030 diskutiert.

Innovationspolitik

01-02-2018

Innovation spielt in unserer Wirtschaft eine immer größere Rolle. Sie bietet den Bürgern sowohl in ihrer Rolle als Verbraucher als auch als Arbeitnehmer Vorteile. Sie ist entscheidend für die Schaffung besserer Beschäftigungsmöglichkeiten, den Aufbau einer umweltfreundlicheren Gesellschaft und die Verbesserung unserer Lebensqualität, aber auch für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der EU auf dem globalen Markt. Innovationspolitik ist die Schnittstelle zwischen der Politik auf dem Gebiet der Forschung ...

Innovation spielt in unserer Wirtschaft eine immer größere Rolle. Sie bietet den Bürgern sowohl in ihrer Rolle als Verbraucher als auch als Arbeitnehmer Vorteile. Sie ist entscheidend für die Schaffung besserer Beschäftigungsmöglichkeiten, den Aufbau einer umweltfreundlicheren Gesellschaft und die Verbesserung unserer Lebensqualität, aber auch für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der EU auf dem globalen Markt. Innovationspolitik ist die Schnittstelle zwischen der Politik auf dem Gebiet der Forschung und technologischen Entwicklung einerseits und der Industriepolitik andererseits. Durch die Innovationspolitik soll ein Rahmen geschaffen werden, der für die Vermarktung von Ideen förderlich ist.

Verteidigungsindustrie

01-02-2018

Mit einem Umsatz von 97,3 Mrd. EUR im Jahr 2014, 500 000 direkt Beschäftigten und 1,2 Mio. indirekten Arbeitsplätzen ist die europäische Verteidigungsindustrie ein bedeutender Wirtschaftszweig. Sie ist durch wirtschaftliche und technologische Komponenten gekennzeichnet, die wichtige Faktoren darstellen, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie geht. Die im Jahr 2004 gegründete Europäische Verteidigungsagentur leistet einen Beitrag zur Entwicklung dieser Industrie. Die Verteidigungsindustrie ...

Mit einem Umsatz von 97,3 Mrd. EUR im Jahr 2014, 500 000 direkt Beschäftigten und 1,2 Mio. indirekten Arbeitsplätzen ist die europäische Verteidigungsindustrie ein bedeutender Wirtschaftszweig. Sie ist durch wirtschaftliche und technologische Komponenten gekennzeichnet, die wichtige Faktoren darstellen, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie geht. Die im Jahr 2004 gegründete Europäische Verteidigungsagentur leistet einen Beitrag zur Entwicklung dieser Industrie. Die Verteidigungsindustrie steht derzeit Herausforderungen wie einer Marktfragmentierung und einer Verringerung der Verteidigungsausgaben gegenüber.

Digitale Agenda für Europa

01-02-2018

Seit 1995 sorgen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Produktivitätssteigerungen und Wachstum in der EU[1]. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sich durch die „technologische Konvergenz“ die Grenzen zwischen Telekommunikation, Rundfunk und IT verwischt. Die Kommission hat 2015 den digitalen Binnenmarkt auf den Weg gebracht. Dabei geht es darum, die wichtigsten Gesetzgebungsvorschläge umzusetzen, die etwa die Ankurbelung des elektronischen Handels, das Urheberrecht, den ...

Seit 1995 sorgen die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Produktivitätssteigerungen und Wachstum in der EU[1]. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sich durch die „technologische Konvergenz“ die Grenzen zwischen Telekommunikation, Rundfunk und IT verwischt. Die Kommission hat 2015 den digitalen Binnenmarkt auf den Weg gebracht. Dabei geht es darum, die wichtigsten Gesetzgebungsvorschläge umzusetzen, die etwa die Ankurbelung des elektronischen Handels, das Urheberrecht, den Datenschutz bei elektronischer Kommunikation, die Harmonisierung der digitalen Rechte, harmonisierte Mehrwertsteuervorschriften und die Computer- und Netzsicherheit betreffen.

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