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Eine neue Ära in den Beziehungen zwischen der EU und China: umfassendere strategische Zusammenarbeit?

19-07-2018

Trotz grundlegender Divergenzen, die vor allem mit staatlichen Eingriffen und den Grundrechten zusammenhängen, ist China für die EU ein wichtiger strategischer Partner. Die Partnerschaft erlaubt eine Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil und Dialog in vielfältigen Bereichen: von Investitionen über Verkehrswesen und Menschenrechte bis zur Cybersicherheit. Auf der Grundlage von Xi Jinpings „Gedankengut für das neue Zeitalter des Sozialismus chinesischer Prägung“ beschreitet China derzeit neue Wege ...

Trotz grundlegender Divergenzen, die vor allem mit staatlichen Eingriffen und den Grundrechten zusammenhängen, ist China für die EU ein wichtiger strategischer Partner. Die Partnerschaft erlaubt eine Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil und Dialog in vielfältigen Bereichen: von Investitionen über Verkehrswesen und Menschenrechte bis zur Cybersicherheit. Auf der Grundlage von Xi Jinpings „Gedankengut für das neue Zeitalter des Sozialismus chinesischer Prägung“ beschreitet China derzeit neue Wege. Obwohl Präsident Xi wiederholt bekundet hat, dass dem Markt eine entscheidende Rolle zukommen werde, ist Staatseigentum weiterhin der Eckpfeiler der chinesischen Wirtschaft, obwohl tiefgreifende Reformen erforderlich wären, um das Problem der Überkapazitäten in diversen Industriezweigen an der Wurzel anzugehen. Xis „Belt and Road Initiative“, die inzwischen auch in die Verfassung aufgenommen wurde, ist ein Leuchtturmprojekt zu internationaler Vernetzung und Infrastruktur, in dem chinesische Staatsunternehmen eine bestimmende Rolle spielen. Insgesamt soll der wichtige, aber komplexe Wandel Chinas hin zu einem nachhaltigeren Wachstum schließlich sowohl China als auch der ganzen Welt zugutekommen. Aufgrund der Interdependenz der Weltwirtschaft bleiben Folgewirkungen der Neuausrichtung Chinas auf die globale Wirtschaftsordnung nicht aus. China nimmt in der Weltordnungspolitik und der internationalen Rechtsordnung eine Schlüsselrolle ein, die auch mit entsprechender Verantwortung einhergeht. Peking hat damit begonnen, nicht mehr nur nationale Ziele zu verfolgen, sondern vielmehr eine selbstbewusste Außen- und Sicherheitspolitik und vermehrte finanzielle, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit globaler Reichweite. China steht auch vor innenpolitischen Herausforderungen: Es gilt, Millionen Menschen aus der Armut zu befreien und stetig wachsenden Einkommensunterschieden sowie der Verschlechterung der Lage der Menschenrechte und Grundfreiheiten und der vorherrschenden Korruption entgegenzuwirken.

Republic of Korea: Impact of the Leadership Crisis and Security Threats on the Economy

25-11-2016

After decades of authoritarian military rule, South Korea — an East Asian nation on the southern half of the Korean Peninsula — has opened up politically. The current president, Park Guen-hye, faces a range of domestic problems. Recently, a corruption scandal triggered widespread protests and caused her approval ratings to plummet. The US continues to be an important ally in both economic and political terms, particularly in light of deteriorating relations with North Korea, whose nuclear programme ...

After decades of authoritarian military rule, South Korea — an East Asian nation on the southern half of the Korean Peninsula — has opened up politically. The current president, Park Guen-hye, faces a range of domestic problems. Recently, a corruption scandal triggered widespread protests and caused her approval ratings to plummet. The US continues to be an important ally in both economic and political terms, particularly in light of deteriorating relations with North Korea, whose nuclear programme has accelerated in 2016. Economically, South Korea, one of the world’s most rapidly aging societies, faces major challenges despite its strong growth and export record. Measures are needed to tackle low employment among women and young people and to support the elderly as well as to promote social inclusion. The large proportion of irregular workers on the labour market accounts for the big wage gap and high relative poverty rate. Economic restructuring in China, South Korea’s biggest trading partner, also has a spill-over effect. In July 2016, trade between the EU and South Korea was fully liberalised, apart from certain agricultural products, under the ambitious ‘second generation’ free trade agreement (FTA) signed in 2011. The FTA has benefited both sides. It does not contain an investment chapter and could be revised to incorporate one. However, public concerns in both South Korea and the EU would first have to be addressed.

EU-India Relations — Keeping up the Momentum Needed for a Vital Strategic Partnership

06-09-2016

Relations between the EU and India seem to be back on track since leaders met in Brussels, on 30 March 2016, for their first summit in four years. They endorsed the EU-India Agenda for Action 2020 and their water, clean energy and climate partnerships; they welcomed the negotiations on a broad-based Bilateral Trade and Investment Agreement (BTIA) and agreed that the fact that they are currently stalled should not stand in the way of the overall development of the relationship. They set a common agenda ...

Relations between the EU and India seem to be back on track since leaders met in Brussels, on 30 March 2016, for their first summit in four years. They endorsed the EU-India Agenda for Action 2020 and their water, clean energy and climate partnerships; they welcomed the negotiations on a broad-based Bilateral Trade and Investment Agreement (BTIA) and agreed that the fact that they are currently stalled should not stand in the way of the overall development of the relationship. They set a common agenda on migration and mobility and they adopted a joint declaration on counter-terrorism. It is vital to keep up the momentum created at the summit. The strategic relationship is vital to both sides: India is Asia’s third-largest economy and the world’s fastest growing economy and the EU is India’s biggest trading partner. The EU is also the largest investor in India, with foreign direct investment stock valued at EUR 38.5 billion in 2014, and is the primary destination for Indian foreign investment.

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