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Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Zukünftige Finanzierung von politischen Maßnahmen der EU

28-06-2019

Laut dem Subsidiaritätsprinzip soll die Europäische Union (EU) dort tätig werden, wo sie wirksamer handeln kann, als ihre Mitgliedstaaten dazu einzeln in der Lage wären; das gilt auch für den Bereich der öffentlichen Finanzen, die sich aus dem EU-Haushalt und Mitteln außerhalb des Haushaltsplans zusammensetzen, um politische Maßnahmen der EU zu finanzieren. Der EU-Haushalt ist – relativ betrachtet – deutlich kleiner als die Haushalte der nationalen Regierungen der EU – 2019 betrug er 165,8 Mrd. EUR ...

Laut dem Subsidiaritätsprinzip soll die Europäische Union (EU) dort tätig werden, wo sie wirksamer handeln kann, als ihre Mitgliedstaaten dazu einzeln in der Lage wären; das gilt auch für den Bereich der öffentlichen Finanzen, die sich aus dem EU-Haushalt und Mitteln außerhalb des Haushaltsplans zusammensetzen, um politische Maßnahmen der EU zu finanzieren. Der EU-Haushalt ist – relativ betrachtet – deutlich kleiner als die Haushalte der nationalen Regierungen der EU – 2019 betrug er 165,8 Mrd. EUR, das ist ca. 1 % des gemeinsamen Bruttonationaleinkommens (BNE) der Mitgliedstaaten. Er fungiert hauptsächlich als Investitionsinstrument, insbesondere in den Bereichen der ländlichen und regionalen Entwicklung, der industriellen Forschung und Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung in Nachbarstaaten. Diese politischen Maßnahmen sollen europäische öffentliche Güter mit grenzüberschreitendem Nutzen hervorbringen. Nach Berechnungen der Kommission ist dies für weniger als den Preis einer Tasse Kaffee pro Tag und Bürger machbar. In der Wahlperiode 2014–2019 wurde die Handlungsfähigkeit der EU – auch finanziell – durch verschiedene Herausforderungen auf eine harte Probe gestellt, etwa durch die geopolitische Instabilität in der gesamten Region, die Migrations- und Flüchtlingskrise sowie ungelöste Fragen zur Zukunft des Euro wegen der Nachwirkungen der Wirtschafts-, Finanz- und Staatsschuldenkrise. Die EU hat in dieser Zeit jedoch auch Beachtliches geleistet. Zu ihren Errungenschaften zählen die Überarbeitung der Finanzvorschriften für die Verwendung von EU-Mitteln, die einen vereinfachten Zugang und eine stärkere Leistungs- und Ergebnisorientierung ermöglicht, die Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Betrugsdelikten zulasten des EU-Haushalts (ca. 0,35 % des Haushalts sind davon betroffen), eine Halbzeitrevision des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR), der flexibler gestaltet wird, damit die EU besser auf Unvorhergesehenes reagieren kann, die Erarbeitung von Vorschlägen für neue Einnahmequellen rechtzeitig vor den Verhandlungen über den MFR für die Zeit nach 2020 sowie innovative Finanzierungsinstrumente, bei denen EU-Mittel durch private Investitionen ergänzt werden. Für die zukünftige Finanzierung politischer Maßnahmen der EU werden die Wahlen 2019 einen Wendepunkt markieren, denn es wird Aufgabe des neuen Parlaments sein, die Verhandlungen über die nächste mehrjährige Ausgabenplanung abzuschließen. Die Kommission hat für den Zeitraum 2021–2027 einen MFR in Höhe von 1,11 % des BNE der EU-27 (nach dem Brexit) und neue Einnahmequellen für den EU-Haushalt vorgeschlagen, um die Staatskassen der Mitgliedstaaten zu entlasten und Einnahmen und Maßnahmen in einen deutlicheren Zusammenhang zu bringen. Sie spricht sich außerdem für eine Konsolidierung der Fortschritte aus, die in der letzten Wahlperiode in den Bereichen Haushaltsflexibilität, finanzielle Integrität und Rechtsstaatlichkeit sowie im Hinblick auf die Förderung privater Investitionen erzielt wurden. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 veröffentlicht wurde.

Mehrjähriger Finanzrahmen 2021–2027 und neue Eigenmittel: Analyse des Vorschlags der Kommission

26-07-2018

Das Verfahren zur Verhandlung eines neuen siebenjährigen Finanzplans für die EU wurde nun offiziell mit der Veröffentlichung der Vorschläge der Kommission für einen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021–2027 und ein neues Eigenmittelsystem, mit dem die Einnahmen zur Finanzierung des Finanzrahmens generiert werden sollen, eröffnet. Die vorliegende Analyse stellt den vorgeschlagenen neuen MFR und das Eigenmittelsystem vor und bietet einen Abgleich mit dem Status quo sowie den Prioritäten, die das Europäische ...

Das Verfahren zur Verhandlung eines neuen siebenjährigen Finanzplans für die EU wurde nun offiziell mit der Veröffentlichung der Vorschläge der Kommission für einen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021–2027 und ein neues Eigenmittelsystem, mit dem die Einnahmen zur Finanzierung des Finanzrahmens generiert werden sollen, eröffnet. Die vorliegende Analyse stellt den vorgeschlagenen neuen MFR und das Eigenmittelsystem vor und bietet einen Abgleich mit dem Status quo sowie den Prioritäten, die das Europäische Parlament in seinen im Frühjahr 2018 angenommenen Entschließungen zum Ausdruck gebracht hat.

Extending the European Investment Bank's External Lending Mandate to Iran

15-06-2018

The European Commission adopted two delegated decisions designed to counter the effects of United States (US) extraterritorial sanctions against Iran on 6 June 2018. One of the decisions updates Regulation (EC) 2271/96, known as the Blocking Regulation, to prohibit EU companies from complying with the US sanctions against companies investing in, or transacting business with, Iran. The second decision (C(2018) 3730 final) – the subject of this 'At a glance' note – brings Iran within the remit of the ...

The European Commission adopted two delegated decisions designed to counter the effects of United States (US) extraterritorial sanctions against Iran on 6 June 2018. One of the decisions updates Regulation (EC) 2271/96, known as the Blocking Regulation, to prohibit EU companies from complying with the US sanctions against companies investing in, or transacting business with, Iran. The second decision (C(2018) 3730 final) – the subject of this 'At a glance' note – brings Iran within the remit of the European Investment Bank's (EIB) External Lending Mandate (ELM), by adding it to the list of countries outside the EU that are eligible for EIB lending. Both decisions are part of the EU's efforts to protect the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) from the repercussions of the unilateral US withdrawal. The JCPOA was agreed between Iran and the E3/EU+3 – France, Germany, the United Kingdom and the EU plus China, Russia and the USA – in 2015, and is designed to ensure the peaceful nature of Iran's nuclear programme.

Guarantee Fund for External Action and EIB external lending mandate

16-05-2018

In response to a sharp increase in the number of people trying to migrate to Europe illegally, and as part of the mid-term review of the European Investment Bank's external lending mandate (ELM), the Commission proposed an external investment plan to tackle the root causes of migration from countries neighbouring the European Union, consisting of a European Fund for Sustainable Development (EFSD) and quantitative and qualitative changes to the ELM. These changes entailed two legislative proposals ...

In response to a sharp increase in the number of people trying to migrate to Europe illegally, and as part of the mid-term review of the European Investment Bank's external lending mandate (ELM), the Commission proposed an external investment plan to tackle the root causes of migration from countries neighbouring the European Union, consisting of a European Fund for Sustainable Development (EFSD) and quantitative and qualitative changes to the ELM. These changes entailed two legislative proposals. A compromise package was agreed in trilogue between Council and Parliament, and adopted at first reading during the February I 2018 plenary session. Both acts entered into force on 8 April 2018. Second edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

Post-2020 MFF and own resources: Ahead of the Commission's proposal

27-04-2018

On 2 May, the Commission is expected to publish proposals for a new multiannual financial framework (MFF) for the European Union for the years after 2020, as well as for a new system of own resources (OR) to provide the EU with the means to finance its annual budgets. The following day the proposals are to be presented to the Parliament's Committee on Budgets (BUDG).The proposals are being published as a package, and will be followed by a series of further legislative proposals for individual spending ...

On 2 May, the Commission is expected to publish proposals for a new multiannual financial framework (MFF) for the European Union for the years after 2020, as well as for a new system of own resources (OR) to provide the EU with the means to finance its annual budgets. The following day the proposals are to be presented to the Parliament's Committee on Budgets (BUDG).The proposals are being published as a package, and will be followed by a series of further legislative proposals for individual spending programmes to appear later in May and in June. The next MFF and OR system will set the EU's priorities and determine much of its scope for action for a period of at least five years. The proposals are an opportunity for the Commission to respond to a set of longstanding issues concerning how the EU finances its priorities, and to new issues arising from a political landscape that has changed profoundly since 2013, when the EU last negotiated its multiannual budget plan. Chief among these are the twin pressures affecting both the revenue and spending sides of the budget: the loss of a major net contributor country in the departure from the EU of the United Kingdom; and growing pressure to respond to new challenges mainly linked to the refugee and migration crisis that erupted after the current MFF was put in place, as well as ongoing issues resulting from the financial and sovereign debt crises. The Commission's proposals for a new MFF and OR will also respond to the question of how big the EU budget should be. Currently subject to a political cap of 1 % of the EU's GNI, the EU budget is modest in comparison with the government budgets of the EU's Member States. Nevertheless, negotiations over whether to increase this cap will be politically fraught in a context where some Member States are under pressure to reduce national budget deficits. Other issues at stake in the negotiations are the flexibility, conditionalities, structure and duration of the next MFF, and the sensitive question of whether to increase the EU's financial autonomy by endowing it with new and significant own resources.

Reform des Eigenmittelsystems der Europäischen Union

06-03-2018

Die Kommission wird voraussichtlich im Mai 2018 neben den Vorschlägen für einen neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ein Legislativpaket für den Zeitraum nach 2020 zu den sogenannten Eigenmitteln, d. h. zu den Einnahmequellen des EU-Haushalts, vorlegen. Das Europäische Parlament hat seit langem auf die Mängel des aktuellen Eigenmittelsystems hingewiesen. Der Haushaltsausschuss hat daher in Erwartung der Vorschläge der Kommission einen Initiativbericht zu den Prioritäten des Parlaments erstellt. ...

Die Kommission wird voraussichtlich im Mai 2018 neben den Vorschlägen für einen neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ein Legislativpaket für den Zeitraum nach 2020 zu den sogenannten Eigenmitteln, d. h. zu den Einnahmequellen des EU-Haushalts, vorlegen. Das Europäische Parlament hat seit langem auf die Mängel des aktuellen Eigenmittelsystems hingewiesen. Der Haushaltsausschuss hat daher in Erwartung der Vorschläge der Kommission einen Initiativbericht zu den Prioritäten des Parlaments erstellt. Dieser Bericht soll auf der Plenartagung im März erörtert werden.

European Fund for Strategic Investments – EFSI 2.0

15-02-2018

On 14 September 2016, the Commission proposed an extension of the duration of the European Fund for Strategic Investments (EFSI) until end-2020, and the introduction of technical enhancements for that fund and the European Investment Advisory Hub. Under the new regulation, (EFSI 2.0), steps are taken to increase support for small-scale projects; Parliament can send a (non-voting) expert to EFSI’s steering board, and EFSI’s scoreboard will be publicly available after a project is signed. The increase ...

On 14 September 2016, the Commission proposed an extension of the duration of the European Fund for Strategic Investments (EFSI) until end-2020, and the introduction of technical enhancements for that fund and the European Investment Advisory Hub. Under the new regulation, (EFSI 2.0), steps are taken to increase support for small-scale projects; Parliament can send a (non-voting) expert to EFSI’s steering board, and EFSI’s scoreboard will be publicly available after a project is signed. The increase in the financial allocation needed to deliver the higher investment targeted will come from an increase in the EU budget guarantee from €16 billion to €26 billion, and an increase in the EIB contribution from €5 billion to €7.5 billion. However, the provisioning rate for the guarantee is reduced to 35 %, giving a total contribution from the EU budget of €9.1 billion, compared to an initial contribution of €8 billion. Parliament managed to reduce the share of this increased contribution financed via redeployments from the Connecting Europe Facility programme, by instead drawing more heavily on EFSI-assigned revenues and investment reflows. The agreed text was adopted on 12 December 2017.

EFSI – Verlängerung der Laufzeit („EFSI 2.0“)

05-12-2017

Die Kommission schlug am 14. September 2016 vor, die Laufzeit des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern, was mit Änderungen seiner verwaltungstechnischen und finanziellen Kapazität einhergehen soll. Über die im Rahmen des Trilogs erzielte Vereinbarung soll in der Plenartagung im Dezember abgestimmt werden.

Die Kommission schlug am 14. September 2016 vor, die Laufzeit des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern, was mit Änderungen seiner verwaltungstechnischen und finanziellen Kapazität einhergehen soll. Über die im Rahmen des Trilogs erzielte Vereinbarung soll in der Plenartagung im Dezember abgestimmt werden.

Development Cooperation Instrument

13-10-2017

The Development Cooperation Instrument (DCI) is the main financial instrument in the EU budget for funding aid to developing countries, and as such complements the European Development Fund, which is outside the EU budget. The primary objective of the DCI is to alleviate poverty, but it also contributes to other international priorities of the EU such as the UN's post-2015 Development Agenda; sustainable economic, social and environmental development; and the promotion of democracy, the rule of law ...

The Development Cooperation Instrument (DCI) is the main financial instrument in the EU budget for funding aid to developing countries, and as such complements the European Development Fund, which is outside the EU budget. The primary objective of the DCI is to alleviate poverty, but it also contributes to other international priorities of the EU such as the UN's post-2015 Development Agenda; sustainable economic, social and environmental development; and the promotion of democracy, the rule of law, good governance and respect for human rights.

ITER

26-09-2017

The International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) project is a major global collaborative scientific experiment aimed at demonstrating the feasibility of nuclear fusion as an unlimited and relatively clean source of energy. The EU Member States participate by virtue of their membership of Euratom. Work on the site in France (Cadarache) began in 2007, but since then the expected final cost and year of completion have been revised upwards a number of times. It is now hoped that 'first plasma ...

The International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) project is a major global collaborative scientific experiment aimed at demonstrating the feasibility of nuclear fusion as an unlimited and relatively clean source of energy. The EU Member States participate by virtue of their membership of Euratom. Work on the site in France (Cadarache) began in 2007, but since then the expected final cost and year of completion have been revised upwards a number of times. It is now hoped that 'first plasma', the point at which the ITER device is deemed operational, will be achieved by 2025.

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