13

Ergebnis(se)

Wort/Wörter
Art der Veröffentlichung
Politikbereich
Schlagwortliste
Datum

Internationaler Handel und Globalisierung

28-06-2019

Die Europäische Gemeinschaft wurde in der Überzeugung gegründet, dass wirtschaftliche Integration zu Frieden und wirtschaftlichem Wohlstand führt. Der Handel ist heute daher ein grundlegender Teil der Identität der Europäischen Union (EU). Angesichts des Erfolgs des Binnenmarkts bei der Förderung der längsten Friedensperiode in der europäischen Zeitgeschichte betrachtet sich die EU als ein Beispiel für den Nutzen von Handel, Globalisierung und wirtschaftlicher Öffnung. Die internationale Handelspolitik ...

Die Europäische Gemeinschaft wurde in der Überzeugung gegründet, dass wirtschaftliche Integration zu Frieden und wirtschaftlichem Wohlstand führt. Der Handel ist heute daher ein grundlegender Teil der Identität der Europäischen Union (EU). Angesichts des Erfolgs des Binnenmarkts bei der Förderung der längsten Friedensperiode in der europäischen Zeitgeschichte betrachtet sich die EU als ein Beispiel für den Nutzen von Handel, Globalisierung und wirtschaftlicher Öffnung. Die internationale Handelspolitik fällt in die ausschließliche Zuständigkeit der EU; mit dem gemeinsamen wirtschaftlichen Gewicht ihrer Mitgliedstaaten hinter sich ist die EU einer der Hauptakteure im Welthandel. Bei der Handelspolitik geht es jedoch um mehr als um Stabilität und Wachstum der EU, da sie auch genutzt wird, um die Entwicklung armer Länder voranzutreiben, internationale Bündnisse zu fördern und grundlegende Werte weltweit zu unterstützen. Als starke Partnerin in der Welthandelsorganisation (WTO) steht die EU hinter einem internationalen Handelssystem, das auf Regeln statt Macht basiert. Der Nutzen der Globalisierung und des Welthandels wurde in den letzten Jahren jedoch in Frage gestellt, auch in der EU. Dies hat zur Erneuerung ihrer Handelspolitik geführt, in deren Rahmen insbesondere eine neue Handelsstrategie und ein Reflexionspapier mit dem Titel „Die Globalisierung meistern“ vorgelegt wurden. In der neuen EU-Strategie „Handel für alle“ wird die geäußerte Kritik berücksichtigt; der Schwerpunkt liegt darauf, eine wirksamere, transparentere und stärker wertebasierte Handelspolitik zu erreichen. Entsprechend dieser Strategie hat die EU die laufenden Handelsverhandlungen mit frischer Kraft fortgesetzt und neue Gespräche über Handel und Investitionen eingeleitet, die zu modernen Abkommen mit Ländern wie Kanada und Japan geführt haben. Die EU steht aufgrund der großen Veränderungen im internationalen Handel, die sich im Westen und im Osten vollziehen, vor unsicheren Zeiten. In Reaktion darauf ist sie bestrebt, die wirtschaftliche Öffnung zu fördern; dabei setzt sie sich für ihre Werte ein und schützt ihre Interessen. Beispielsweise hat sich die EU gegen die Zölle der Vereinigten Staaten auf Stahl gewehrt und tritt weiterhin für eine regelgebundene internationale Handelsordnung ein. Angesichts strittiger Handelspraktiken von Drittstaaten, darunter China, hat die EU ihre Handelsschutzinstrumente modernisiert, einen neuen Mechanismus für die Überprüfung ausländischer Investitionen entwickelt und strebt eine Reform der WTO an. Die EU wird dieses Konzept in der kommenden Wahlperiode voraussichtlich beibehalten, sie wird die internationale Zusammenarbeit sowie den Abschluss neuer Übereinkommen, möglicherweise auch auf kontinentaler Ebene mit Afrika, fortsetzen und sich darum bemühen, ihre Bürger und Unternehmen vor wirtschaftlichem Schaden zu bewahren. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Europawahl 2019 veröffentlicht wurde.

Multilateralism in international trade: Reforming the WTO

22-10-2018

Since its establishment in 1995, the World Trade Organization (WTO) has embodied the multilateral trading system. Despite successes in some areas, including the effective settlement of numerous trade disputes and the conclusion of new multilateral trade agreements, the WTO currently faces serious challenges to its legitimacy and its effective functioning. Of particular concern is the US blockage of new appointments to the WTO’s Appellate Body (AB), which fulfils a key role in the WTO dispute settlement ...

Since its establishment in 1995, the World Trade Organization (WTO) has embodied the multilateral trading system. Despite successes in some areas, including the effective settlement of numerous trade disputes and the conclusion of new multilateral trade agreements, the WTO currently faces serious challenges to its legitimacy and its effective functioning. Of particular concern is the US blockage of new appointments to the WTO’s Appellate Body (AB), which fulfils a key role in the WTO dispute settlement system. This impasse could soon paralyse the practical enforcement of multilateral trade rules, which would undermine the rules-based system. In addition, certain countries’ contentious trade practices cannot be addressed under existing WTO rules, and rules on transparency are not fully complied with. The WTO has also had limited success in adding new issues to its trade agenda, and the 2001 Doha round was inconclusive. This has led many countries to pursue their own trade agreements outside the WTO’s multilateral framework. The EU is a key supporter of the multilateral trading system and seeks to address the challenges that the WTO faces. In September 2018, the Commission published a concept paper on WTO reform, in particular in the areas of rule-making, regular work and transparency, and dispute settlement. Other countries have also been working on WTO reform, sometimes together with the EU. A meeting of 13 WTO members, including the EU, to discuss reform proposals is due to take place in Canada on 24 and 25 October 2018. The European Parliament strongly supports the multilateral trading system and has expressed its support for efforts to reform the WTO. Parliament’s International Trade Committee is currently drafting an own-initiative report on the matter. This is a further update of a briefing published in December 2017.

EU trade with Latin America and the Caribbean: Overview and figures

14-09-2018

This publication provides an overview of trade relations between the EU and Latin American and Caribbean countries and groupings. The EU has fully fledged agreements with two Latin American groupings (Cariforum and the Central America group), a multiparty trade agreement with three members of the Andean Community (Colombia, Ecuador, and Peru), and bilateral agreements with Chile and Mexico. Since November 2017, a new agreement governing trade relations with Cuba has also been provisionally applied ...

This publication provides an overview of trade relations between the EU and Latin American and Caribbean countries and groupings. The EU has fully fledged agreements with two Latin American groupings (Cariforum and the Central America group), a multiparty trade agreement with three members of the Andean Community (Colombia, Ecuador, and Peru), and bilateral agreements with Chile and Mexico. Since November 2017, a new agreement governing trade relations with Cuba has also been provisionally applied. In addition, the EU is currently modernising its agreements with Mexico (with which it has reached an 'agreement in principle') and Chile. The EU also has framework agreements with Mercosur and its individual members (Argentina, Brazil, Paraguay, and Uruguay). The agreement with the former will be replaced, once the ongoing negotiations on an EU-Mercosur association agreement have been completed. This publication provides recent data on trade relations between the EU and Latin American and Caribbean countries and groupings, compares the main agreements governing trade relations that are already in place, and analyses the rationale behind the ongoing negotiations on the EU-Mercosur, EU-Mexico and EU-Chile agreements. This is a revised and updated edition of a publication from October 2017 by Gisela Grieger and Roderick Harte, PE 608.793.

Stand der Beziehungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten

05-09-2018

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump passen sich die transatlantischen Beziehungen weiterhin den neuen Gegebenheiten der Außenpolitik unter dem Leitmotiv „Amerika zuerst“ („America First“) an. Dies hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie Klima, Verteidigung, Sanktionen und Zusammenarbeit innerhalb multilateraler Institutionen. Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA haben sich erheblich verschlechtert. Nach einem Besuch des Präsidenten der Kommission ...

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump passen sich die transatlantischen Beziehungen weiterhin den neuen Gegebenheiten der Außenpolitik unter dem Leitmotiv „Amerika zuerst“ („America First“) an. Dies hat Auswirkungen auf verschiedene Bereiche wie Klima, Verteidigung, Sanktionen und Zusammenarbeit innerhalb multilateraler Institutionen. Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA haben sich erheblich verschlechtert. Nach einem Besuch des Präsidenten der Kommission, Jean-Claude Juncker, in den USA im Juli sind jedoch die Vorbereitungen für neue bilaterale Handelsgespräche begonnen worden. Das Europäische Parlament wird sich voraussichtlich auf seiner Plenartagung im September mit einem Initiativbericht über diese Aspekte befassen.

US tariffs: EU response and fears of a trade war

21-06-2018

On 1 June 2018, US tariffs entered into force for steel and aluminium imports from the EU, Canada and Mexico, following US President Donald Trump's decision not to extend temporary exemptions. Argentina, Australia, Brazil and South Korea managed to obtain permanent exemptions as a result of deals struck with the Trump Administration. For all other countries, the US tariffs had already taken effect at the end of March 2018. After talks with the Trump Administration failed to result in a permanent ...

On 1 June 2018, US tariffs entered into force for steel and aluminium imports from the EU, Canada and Mexico, following US President Donald Trump's decision not to extend temporary exemptions. Argentina, Australia, Brazil and South Korea managed to obtain permanent exemptions as a result of deals struck with the Trump Administration. For all other countries, the US tariffs had already taken effect at the end of March 2018. After talks with the Trump Administration failed to result in a permanent exemption, the EU responded to the new tariffs by lodging a complaint at the WTO and instituting rebalancing measures on specific US exports. A safeguard investigation on steel imports into the EU is also on-going. Other US trading partners have responded in similar ways, raising fears that this could be the start of a full-blown trade war that would harm economic growth.

Mexico: Economic indicators and trade with EU

22-05-2018

Mexico's economy is the 15th largest in the world (in terms of GDP) and the second largest in Latin America, after Brazil. It is currently classified as an upper middle-income economy by the World Bank, and is a member of the WTO, the OECD and the G20. The EU is Mexico's third-largest trading partner after the US and China, and its second biggest export market after the US. Our infographic, produced in close cooperation with GlobalStat, provides a quick and useful overview of Mexico's main economic ...

Mexico's economy is the 15th largest in the world (in terms of GDP) and the second largest in Latin America, after Brazil. It is currently classified as an upper middle-income economy by the World Bank, and is a member of the WTO, the OECD and the G20. The EU is Mexico's third-largest trading partner after the US and China, and its second biggest export market after the US. Our infographic, produced in close cooperation with GlobalStat, provides a quick and useful overview of Mexico's main economic and trade data, as well as of the EU grants and loans to this country. This is an updated edition of an ‘at a glance’ note published in March 2017.

New US tariffs: Potential impact on the WTO

13-03-2018

On 8 March 2018, US President Donald Trump signed orders imposing tariffs of 25 % on steel imports and 10 % on aluminium imports. These tariffs will apply to all countries, except Canada and Mexico (and possibly also Australia). President Trump has expressed a willingness to discuss the measures with individual countries and make additional exceptions if US (security) concerns are addressed. The European Commission and other US trading partners have expressed their concern at the measures, fearing ...

On 8 March 2018, US President Donald Trump signed orders imposing tariffs of 25 % on steel imports and 10 % on aluminium imports. These tariffs will apply to all countries, except Canada and Mexico (and possibly also Australia). President Trump has expressed a willingness to discuss the measures with individual countries and make additional exceptions if US (security) concerns are addressed. The European Commission and other US trading partners have expressed their concern at the measures, fearing that they could lead to a wider trade dispute. The Trump administration's justification of the tariffs on national security grounds is also viewed as a threat to the multilateral trading system.

International procurement instrument

30-11-2017

Over the years, the EU has opened up its public procurement markets to third countries to a large degree, yet many of these countries have not granted the EU a similar privilege. This situation has been difficult to address through multilateral or bilateral trade negotiations alone. With this in mind, the European Commission proposed the creation of an international procurement instrument in 2012. The aim of this instrument is twofold: to improve the conditions under which EU businesses can compete ...

Over the years, the EU has opened up its public procurement markets to third countries to a large degree, yet many of these countries have not granted the EU a similar privilege. This situation has been difficult to address through multilateral or bilateral trade negotiations alone. With this in mind, the European Commission proposed the creation of an international procurement instrument in 2012. The aim of this instrument is twofold: to improve the conditions under which EU businesses can compete for public contracts in third countries and to give the EU more leverage when negotiating its access to foreign public procurement markets. To overcome a legislative deadlock on the 2012 proposal, in 2016 the Commission submitted an amended version that would enable it to open investigations into alleged discrimination against EU parties in foreign public procurement markets. If such practices were to be confirmed, the Commission would enter into consultations with the third country concerned to obtain reciprocal concessions on its procurement market. As a last resort, the Commission would be able to impose a price penalty on tenders originating in the third country concerned, giving EU and non-targeted countries' tenders a competitive advantage on EU procurement markets.

Wechselwirkungen zwischen Handel, Investitionen und Trends in der EU-Industrie: EU-Regionen und internationaler Handel

27-10-2017

In dieser Studie werden die Interaktionen zwischen den Handelsstrukturen auf EU-Ebene und auf regionaler Ebene sowie die Trends im verarbeitenden Gewerbe der EU einerseits und der Einfluss der industriellen und regionalen Wettbewerbsfaktoren auf den Handel und die industrielle Entwicklung andererseits untersucht. Die Studie enthält insbesondere eine Übersicht über die Theorien über die Einflussfaktoren der Handelsspezialisierung und die Rolle des Handels hinsichtlich Wachstum und Ungleichheiten und ...

In dieser Studie werden die Interaktionen zwischen den Handelsstrukturen auf EU-Ebene und auf regionaler Ebene sowie die Trends im verarbeitenden Gewerbe der EU einerseits und der Einfluss der industriellen und regionalen Wettbewerbsfaktoren auf den Handel und die industrielle Entwicklung andererseits untersucht. Die Studie enthält insbesondere eine Übersicht über die Theorien über die Einflussfaktoren der Handelsspezialisierung und die Rolle des Handels hinsichtlich Wachstum und Ungleichheiten und stellt diese in Zusammenhang mit regionalen Handelsstrukturen in 13 EU-Mitgliedstaaten.

Handel der EU mit Lateinamerika und der Karibik: Überblick und Zahlen

26-10-2017

Zusammengenommen sind die 33 Länder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) der fünftgrößte Handelspartner der EU. Zum Thema Handel hat die EU vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Staatengruppen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handelsabkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile geschlossen, die derzeit modernisiert werden. Die langjährigen Verhandlungen der EU ...

Zusammengenommen sind die 33 Länder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) der fünftgrößte Handelspartner der EU. Zum Thema Handel hat die EU vollwertige Abkommen mit zwei lateinamerikanischen Staatengruppen (Cariforum und Zentralamerikagruppe), ein multilaterales Handelsabkommen mit drei Staaten der Andengemeinschaft (Kolumbien, Ecuador und Peru) und Abkommen mit Mexiko und Chile geschlossen, die derzeit modernisiert werden. Die langjährigen Verhandlungen der EU mit dem Mercosur über ein Assoziierungsabkommen bauen auf bestehenden bilateralen und interregionalen Rahmenabkommen mit dem Mercosur und seinen einzelnen Mitgliedern auf. Die zwischen der EU und Zusammenschlüssen sowie einzelnen Ländern in Lateinamerika und der Karibik geschlossenen Abkommen über Handelsbeziehungen weisen in Bezug auf Anwendungsbereich und Methodik je nach Zeitpunkt, zu dem sie geschlossen wurden, und Kontext der Verhandlungen deutliche Unterschiede auf. Die EU möchte jetzt die Handelssäulen ihrer Abkommen mit Mexiko (laufende Verhandlungen, die bis Ende 2017 abgeschlossen werden sollen) und Chile (geplant) modernisieren, um sie an die derzeitigen Normen der FHA der EU anzupassen. Zudem beabsichtigen die EU und der Mercosur, ihre Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen über Handelsbeziehungen bis Ende 2017 abschließen. Gelingt ihnen dies, hätte die EU Abkommen über Handelsbeziehungen mit nahezu allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten (mit Ausnahme Boliviens, Kubas und Venezuelas) geschlossen.

Partner

Bleiben Sie in Verbindung

email update imageAktuelle Informationen per E-Mail

Sie können sich per E-Mail aktuelle Mitteilungen über Personen und Ereignisse im Zusammenhang mit dem Europäischen Parlament zusenden lassen. Dazu zählen aktuelle Informationen der Mitglieder, der Informationsdienststellen oder des Think Tank.

Dieser Dienst kann auf der gesamten Website des Europäischen Parlaments genutzt werden. Sie können den Dienst abonnieren und Mitteilungen des Think Tank erhalten, indem Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse angeben, ein Thema auswählen, zu dem Sie Informationen erhalten möchten, die Häufigkeit der Mitteilungen (täglich, wöchentlich oder monatlich) festlegen und abschließend zur Bestätigung auf den Link klicken, der Ihnen zu diesem Zweck per E-Mail geschickt wird.

RSS imageRSS-Feeds

Über den RSS-Feed bleiben Sie immer auf dem Laufenden und werden über alle Aktualisierungen auf der Website des Europäischen Parlaments informiert.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um den RSS-Feed zu konfigurieren.