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Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Fischerei

28-06-2019

Die Europäische Union ist allein verantwortlich für die Erhaltung ihrer maritimen Fischbestände und deren Bewirtschaftung im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Die 1983 eingeführte und seitdem alle zehn Jahre reformierte GFP hat große Fortschritte gemacht. Der derzeitige Rahmen, der sich aus der GFP-Reform von 2013 ergibt, soll sicherstellen, dass die EU-Fischerei nachhaltig ist – ökologisch, wirtschaftlich und sozial. Die GFP verfügt über ein eigenes Finanzinstrument – den Europäischen ...

Die Europäische Union ist allein verantwortlich für die Erhaltung ihrer maritimen Fischbestände und deren Bewirtschaftung im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Die 1983 eingeführte und seitdem alle zehn Jahre reformierte GFP hat große Fortschritte gemacht. Der derzeitige Rahmen, der sich aus der GFP-Reform von 2013 ergibt, soll sicherstellen, dass die EU-Fischerei nachhaltig ist – ökologisch, wirtschaftlich und sozial. Die GFP verfügt über ein eigenes Finanzinstrument – den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) – mit einem Budget von 6,4 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014–2020. Mit der Reform von 2013 wurde das Ziel vorgegeben, die Nutzung aller Bestände bis 2020 auf einem nachhaltigen Niveau zu erreichen, und es wurden mehrere wichtige Instrumente zur Unterstützung bei der Verfolgung dieses Ziels bereitgestellt. So ist insbesondere die Verabschiedung von Mehrjahresplänen vorrangig geworden, um eine langfristige Bewirtschaftung der Bestände zu gewährleisten. Eine Verpflichtung zur Anlandung aller Fänge wurde geschaffen, um die Praxis der Rückwürfe von Fischen ins Meer zu beenden. Mit der Reform wurde auch eine Regionalisierung der Entscheidungsfindung eingeführt, mit der Möglichkeit, auf der Grundlage gemeinsamer Empfehlungen der betroffenen Mitgliedstaaten Erhaltungsmaßnahmen zu ergreifen. Mit der Umsetzung der reformierten GFP als Hauptmerkmal der Wahlperiode 2014–2019 ist die legislative Arbeit in mehreren wichtigen Themenbereichen vorangekommen. Es wurden eine Reihe von Mehrjahresplänen verabschiedet, von denen vier für die Fischerei in der Ost- und Nordsee, in den westlichen Gewässern sowie im westlichen Mittelmeer nun in Kraft sind. Die Anlandeverpflichtung wurde wie geplant von 2015 bis 2019 schrittweise eingeführt. Die EU hat einen aktualisierten Rahmen für die Erhebung von Fischereidaten zur Unterstützung von Verwaltungsentscheidungen sowie ein neues System von Fangerlaubnissen angenommen und die Überwachung von EU-Schiffen, die außerhalb der EU-Gewässer fischen, verbessert. Die Tätigkeiten der EU erstreckten sich auch auf verschiedene Aspekte der außenpolitischen Dimension der GFP, wie den Abschluss von Fischereiabkommen mit Drittländern und die Beteiligung an der internationalen fischereipolitischen Entscheidungsfindung. In Zukunft werden weitere Fortschritte in Fragen wie der Annahme von Mehrjahresplänen und der Überarbeitung des Fischereikontrollsystems erwartet. Der EMFF wird im Rahmen des nächsten EU-Mehrjahreshaushaltsplans für 2021–2027 verlängert. Auf der Agenda steht auch eine Bestandsaufnahme der Fortschritte bei der Umsetzung der jüngsten Reform und der Erreichung ihrer Ziele im Hinblick auf die künftigen Entwicklungen der GFP. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 veröffentlicht wurde.

European Maritime and Fisheries Fund 2021-2027

22-05-2019

The European Commission has proposed a new regulation on the European Maritime and Fisheries Fund (EMFF) as part of the next EU budget framework for the 2021-2027 period. The European Parliament established its first-reading position on the proposal on 4 April 2019. The new fund will continue to support the EU common fisheries policy and the Union's maritime policy. The proposal aims to simplify the delivery of the fund compared to the very complex legal framework in use for the current EMFF. It ...

The European Commission has proposed a new regulation on the European Maritime and Fisheries Fund (EMFF) as part of the next EU budget framework for the 2021-2027 period. The European Parliament established its first-reading position on the proposal on 4 April 2019. The new fund will continue to support the EU common fisheries policy and the Union's maritime policy. The proposal aims to simplify the delivery of the fund compared to the very complex legal framework in use for the current EMFF. It therefore presents a more flexible architecture: this would allow Member States to use the funds where they see the greatest need, instead of being bound to a list of pre-defined measures and eligibility rules. Small-scale coastal fisheries and outermost regions would receive greater preferential treatment. It further proposes increased support for international ocean governance and stronger synergies with other EU policies. The fund is also expected to contribute to the development of the blue economy and support the EU's climate objectives. Negotiations with the Council on the proposal are expected to start in the new term. Third edition. The 'EU Legislation in Progress' briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

European Maritime and Fisheries Fund 2021-2027

21-01-2019

The 2021-2027 European Maritime and Fisheries Fund is the major financial tool supporting the EU common fisheries policy (CFP). The new EMFF is focused “on evolution rather than radical changes” - and is supposed to be simpler and more flexible for the stakeholders involved. The notes on quality, research and analysis of the impact assessment concluded that the range of options, the scope and analysis of impacts, and the stakeholder consultation seem to be not always in line with the Better Regulation ...

The 2021-2027 European Maritime and Fisheries Fund is the major financial tool supporting the EU common fisheries policy (CFP). The new EMFF is focused “on evolution rather than radical changes” - and is supposed to be simpler and more flexible for the stakeholders involved. The notes on quality, research and analysis of the impact assessment concluded that the range of options, the scope and analysis of impacts, and the stakeholder consultation seem to be not always in line with the Better Regulation Guidelines for financial programmes.

Neuer Rahmen für technische Maßnahmen für die Fischerei

10-01-2018

Bei der Plenartagung im Januar soll das Parlament über einen Vorschlag der Kommission abstimmen, mit dem der EU-Rahmen für technische Maßnahmen für die Fischerei umstrukturiert wird, wobei das Ziel darin besteht, ein Mandat für Trilogverhandlungen zu bestimmen. Der neue Rahmen soll die Anwendung technischer Maßnahmen erleichtern und ihre Anpassung an spezifische regionale Merkmale ermöglichen.

Bei der Plenartagung im Januar soll das Parlament über einen Vorschlag der Kommission abstimmen, mit dem der EU-Rahmen für technische Maßnahmen für die Fischerei umstrukturiert wird, wobei das Ziel darin besteht, ein Mandat für Trilogverhandlungen zu bestimmen. Der neue Rahmen soll die Anwendung technischer Maßnahmen erleichtern und ihre Anpassung an spezifische regionale Merkmale ermöglichen.

Erhaltung der Fischereiressourcen

01-01-2018

Für die Erhaltung der Fischereiressourcen bedarf es einer ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung und der langfristigen wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des Sektors. Um dies zu erreichen, werden der Zugang zu EU-Gewässern, die Aufteilung und Nutzung der Ressourcen, die zulässigen Gesamtfangmengen, die Aufwandsbeschränkungen und andere technische Maßnahmen durch europäische Vorschriften geregelt.

Für die Erhaltung der Fischereiressourcen bedarf es einer ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung und der langfristigen wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des Sektors. Um dies zu erreichen, werden der Zugang zu EU-Gewässern, die Aufteilung und Nutzung der Ressourcen, die zulässigen Gesamtfangmengen, die Aufwandsbeschränkungen und andere technische Maßnahmen durch europäische Vorschriften geregelt.

Research for PECH Committee - Fisheries in Japan

15-08-2017

The present note was requested by the Committee on Fisheries of the European Parliament for its Delegation to Japan (18-22 September 2017). The note provides a review of the main characteristics and specificities of Japan fisheries sector and related activities. It provides an overview of issues such as the legal and institutional framework, fisheries management, catches, the fishing fleet, fishing industry, trade, employment, the fish market and marine research.

The present note was requested by the Committee on Fisheries of the European Parliament for its Delegation to Japan (18-22 September 2017). The note provides a review of the main characteristics and specificities of Japan fisheries sector and related activities. It provides an overview of issues such as the legal and institutional framework, fisheries management, catches, the fishing fleet, fishing industry, trade, employment, the fish market and marine research.

RESEARCH FOR PECH COMMITTEE - Fisheries in Madeira

15-06-2017

The overview of the fisheries in Madeira was prepared to provide information for the mission of the Committee of Fisheries to Madeira in 2017 (22-25 May).

The overview of the fisheries in Madeira was prepared to provide information for the mission of the Committee of Fisheries to Madeira in 2017 (22-25 May).

Festlegung eines Mehrjahresplans fur kleine pelagische Bestande im Adriatischen Meer und fur die Fischereien, die diese Bestande befischen

22-05-2017

Als generelles Fazit lässt sich festhalten, dass bei der FA eine eingehendere Analyse hätte erfolgen können und dass der Geltungsbereich des Plans hinsichtlich der Gebiete und Bestände spezifisch für das Adriatische Meer eventuell umfassender hätte erläutert werden können. So hätte zum Beispiel der potenziellen Wechselwirkung zwischen kleinen und großen pelagischen Arten und der Wechselwirkung zwischen Fischereien und Umweltfaktoren mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden können. Außerdem hätten die ...

Als generelles Fazit lässt sich festhalten, dass bei der FA eine eingehendere Analyse hätte erfolgen können und dass der Geltungsbereich des Plans hinsichtlich der Gebiete und Bestände spezifisch für das Adriatische Meer eventuell umfassender hätte erläutert werden können. So hätte zum Beispiel der potenziellen Wechselwirkung zwischen kleinen und großen pelagischen Arten und der Wechselwirkung zwischen Fischereien und Umweltfaktoren mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden können. Außerdem hätten die den Problemen zugrunde liegenden Einflussfaktoren gründlicher analysiert werden können. Die in dem vorgeschlagenen Plan angeführten Ziele sind recht allgemein und beziehen sich nur teilweise auf die in der FA festgelegten Ziele. Durch die Einstellung von Rückwürfen als eines der Ziele würde sich für kleine pelagische Bestände im Adriatischen Meer voraussichtlich kein entscheidender Unterschied ergeben. Die Bandbreite der in der FA betrachteten Optionen ist sehr begrenzt, da nur eine einzige wirklich durchführbare Option vorgestellt wird. Es scheint, als wäre die Entscheidung für diese Option bereits vorgegeben, da die Festlegung eines Mehrjahresplans bereits in der Grundverordnung als Priorität verankert ist. Die Qualität der Daten scheint angemessen und extern durchgeführte Studien wurden herangezogen. Die Probleme und ihre Folgen werden klar und sorgfältig herausgearbeitet und mit Daten belegt. Allgemeine Ansichten von Interessenträgern scheinen in der FA berücksichtigt zu werden, obwohl sich die öffentliche Konsultation ursprünglich auf die nördliche Adria beschränkte. In der FA hätten gleichwohl die Auswirkungen auf KMU sowie die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung zum Ausgleich negativer sozioökonomischer Auswirkungen ausführlicher und genauer erläutert werden können.

Overhauling fisheries technical measures

20-02-2017

Technical measures in fisheries govern the different fishing practices that can be used to catch fish, as well as the areas and seasons for fishing. Aimed at limiting unwanted catches or at reducing the impacts of fishing on nature, EU technical measures in fisheries have, over time, developed into a complex set of prescriptive measures, which do not fully achieve their objectives. The European Commission finalised, on 11 March 2016, a long-awaited proposal to overhaul a number of existing rules ...

Technical measures in fisheries govern the different fishing practices that can be used to catch fish, as well as the areas and seasons for fishing. Aimed at limiting unwanted catches or at reducing the impacts of fishing on nature, EU technical measures in fisheries have, over time, developed into a complex set of prescriptive measures, which do not fully achieve their objectives. The European Commission finalised, on 11 March 2016, a long-awaited proposal to overhaul a number of existing rules and to establish a new legislative framework in this domain. It would provide measures of general application in all seas, and would also set a new approach on governance and delegation of powers for the development of regional approaches. The Commission estimates that this new regulation would contribute to reaching CFP objectives, notably on delivering maximum sustainable yield for fish stocks, with positive socio-economic and environmental impacts. The Parliament's Committee on Fisheries is to vote on its report on the proposed new framework before the summer. Second edition. The ‘EU Legislation in Progress’ briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure. To view the earlier edition of this briefing, please see: PE 579.102, 18 March 2016.

Tiefseefischerei im Nordostatlantik

07-12-2016

Tiefseearten und Meeresökosysteme sind besonders empfindlich gegenüber menschlichen Tätigkeiten. Das Europäische Parlament legt nun letzte Hand an eine Verordnung über nachhaltige Tiefseefischerei, mit der ihr zonaler Fußabdruck eingefroren und empfindliche Tiefseeökosysteme geschützt werden sollen. Diese Verordnung ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen zwischen dem Parlament und dem Rat, nachdem beide Organe einen Vorschlag der Kommission von 2012 abgelehnt haben, mit dem der Einsatz von Grundschleppnetzen ...

Tiefseearten und Meeresökosysteme sind besonders empfindlich gegenüber menschlichen Tätigkeiten. Das Europäische Parlament legt nun letzte Hand an eine Verordnung über nachhaltige Tiefseefischerei, mit der ihr zonaler Fußabdruck eingefroren und empfindliche Tiefseeökosysteme geschützt werden sollen. Diese Verordnung ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen zwischen dem Parlament und dem Rat, nachdem beide Organe einen Vorschlag der Kommission von 2012 abgelehnt haben, mit dem der Einsatz von Grundschleppnetzen und Einwand-/Dreiwandnetzen in der Tiefseefischerei im Nordostatlantik endgültig eingestellt werden sollte.

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17-02-2020
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