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Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Förderung der europäischen Kultur

28-06-2019

Die kulturelle Vielfalt ist ein wesentliches Element des Projekts Europa. In den letzten Jahren ist das Interesse am Potenzial der Branche zur Förderung von sozialem Zusammenhalt, Einheit und Toleranz wieder aufgelebt, gleichzeitig wird ihre wichtige wirtschaftliche Rolle weiterhin anerkannt. Auf EU-Ebene besteht ein starker Wille, Kultur in allen Politikbereichen durchgängig zu berücksichtigen; dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Schutz des kulturellen Erbes und der kulturellen Vielfalt ...

Die kulturelle Vielfalt ist ein wesentliches Element des Projekts Europa. In den letzten Jahren ist das Interesse am Potenzial der Branche zur Förderung von sozialem Zusammenhalt, Einheit und Toleranz wieder aufgelebt, gleichzeitig wird ihre wichtige wirtschaftliche Rolle weiterhin anerkannt. Auf EU-Ebene besteht ein starker Wille, Kultur in allen Politikbereichen durchgängig zu berücksichtigen; dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Schutz des kulturellen Erbes und der kulturellen Vielfalt, die entscheidende Bestandteile der kulturellen Identität und des kulturellen Ausdrucks darstellen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Kultur- und Kreativbranche, in der in der Europäischen Union 8,4 Millionen Menschen beschäftigt sind, dynamisch und besitzt aufgrund ihrer Vielfalt und ihres Spielraums für individuelle schöpferische Freiheit ein großes Wachstumspotenzial. Die Entwicklung dieses Potenzials wird jedoch durch Hindernisse – insbesondere sprachliche Vielfalt, Fragmentierung und unterschiedliche finanzielle Mechanismen innerhalb der EU – erschwert. Die Kultur- und Kreativwirtschaft der EU steht auch aufgrund der digitalen Technologien und des internationalen Wettbewerbs, insbesondere durch die audiovisuelle Industrie der Vereinigten Staaten, und aufgrund diplomatischer Bemühungen der USA und Chinas um die Förderung ihres kulturellen Schaffens vor Herausforderungen. Gemäß dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union spielt die EU im Kontext der Kulturpolitik eine unterstützende und ergänzende Rolle; die unmittelbare Zuständigkeit in diesem Bereich liegt größtenteils bei den einzelnen Mitgliedstaaten. Seit 2014 befasst sich allerdings auch die EU mit den Herausforderungen in diesem Bereich, unter anderem durch die Stärkung des digitalen Binnenmarkts. Dieser ist für den Zugang zur Kultur, die Verbreitung europäischer kultureller Werke, die gerechte Vergütung der Kulturschaffenden und den lauteren Wettbewerb von Bedeutung. Seit der Wirtschaftskrise werden zusätzliche Mittel für die Branche auch über den Europäischen Fonds für strategische Investitionen bereitgestellt, der 2015 von der Juncker-Kommission eingeführt wurde. Wie es in einer Mitteilung der Kommission von 2017 zur Rolle von Kultur und Bildung heißt, müssen die Synergien zwischen den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten verbessert werden. Das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 bietet Anlass, sich mit der gemeinsamen Kultur und Geschichte Europas zu befassen. Diese Fragen werden in der neuen europäischen Agenda für Kultur behandelt, während im neuen mehrjährigen Finanzrahmen für den Zeitraum 2021–2027 höhere Mittel für Kultur vorgesehen werden. Mit den zusätzlichen Mitteln soll auch die Verknüpfung der künstlerischen mit den technologischen Kompetenzen vorangetrieben werden, die eine Voraussetzung für den künstlerischen Ausdruck in einem neuen digitalen Umfeld sind. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Europawahl 2019 veröffentlicht wurde.

Politische Maßnahmen der EU im Interesse der Bürger: Befähigung der Jugend

28-06-2019

Der Anteil junger Menschen (im Alter von 15 bis 29 Jahren) an der Gesamtbevölkerung der EU geht zurück. Junge Menschen haben im Allgemeinen einen höheren Bildungsstand als ältere Erwachsene, und die Jugendarbeitslosigkeitsquoten beginnen zu sinken. Dennoch sind junge Menschen stärker von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen als andere Bevölkerungsgruppen. Im Vergleich zu früheren Generationen neigen sie weniger dazu, ihre Gesundheit zu gefährden. So gibt es beispielsweise im Vergleich zu früher ...

Der Anteil junger Menschen (im Alter von 15 bis 29 Jahren) an der Gesamtbevölkerung der EU geht zurück. Junge Menschen haben im Allgemeinen einen höheren Bildungsstand als ältere Erwachsene, und die Jugendarbeitslosigkeitsquoten beginnen zu sinken. Dennoch sind junge Menschen stärker von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen als andere Bevölkerungsgruppen. Im Vergleich zu früheren Generationen neigen sie weniger dazu, ihre Gesundheit zu gefährden. So gibt es beispielsweise im Vergleich zu früher weniger junge Menschen, die rauchen, sich betrinken oder an Verkehrsunfällen beteiligt sind. Junge Menschen werden jedoch nach wie vor überdurchschnittlich häufig bei Verkehrsunfällen verletzt. Fettleibigkeit aufgrund von schlechten Essgewohnheiten und Bewegungsmangel ist nach wie vor ein Problem. Die Wahrscheinlichkeit, dass junge Menschen wählen gehen oder bei Wahlen kandidieren, ist geringer als bei älteren Erwachsenen. In den vergangenen Jahren war jedoch ein leichter Anstieg des Interesses an Politik, politischem Engagement und Freiwilligentätigkeiten zu verzeichnen. Fast 80 % der jungen Europäer bezeichnen sich als Bürger Europas. In einer 2018 veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage nannten sie Bildung, Kompetenzen und die Umwelt als die wichtigsten Prioritäten der EU. Die Europäische Union unterstützt die Mitgliedstaaten durch eine Jugendstrategie dabei, auf die Bedürfnisse und Erwartungen junger Menschen einzugehen. Diese Strategie umfasst beispielsweise die Bereiche Beschäftigung, Unternehmertum, soziale Integration, Teilhabe, allgemeine und berufliche Bildung, Gesundheit, Wohlbefinden, Freiwilligentätigkeit, die globale Dimension, Kreativität und Kultur. Die Strategie beruht auf zahlreichen Förderprogrammen, die konkret auf junge Menschen ausgerichtet sind, wie insbesondere die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen, Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps. Außerdem greift die Strategie auf Mittel zurück, die für andere konkrete Politikbereiche vorgesehen sind. Die populärsten Maßnahmen der EU im Bereich der Befähigung der Jugend sind die dadurch geschaffenen Mobilitätsmöglichkeiten – insbesondere das Programm Erasmus. Zu den künftigen Herausforderungen zählen die Ausweitung auf ein breiteres Spektrum junger Menschen, insbesondere aus benachteiligten und schwer erreichbaren Gruppen, die bessere Sichtbarmachung der Ergebnisse des als „Jugenddialog“ bezeichneten Konsultationsverfahrens und die Verbesserung der Synergien zwischen den Politikbereichen, um eine bessere Wirksamkeit zu erzielen. Dies ist die aktualisierte Fassung eines Briefings, das vor der Europawahl 2019 veröffentlicht wurde.

Study in focus: Employment barriers in border regions

15-05-2019

The note summarises key results from a study prepared at reqest of the Employment and Social Affairs Committee. It concludes with a set of policy recommendations including the design of EU funding post-2020.

The note summarises key results from a study prepared at reqest of the Employment and Social Affairs Committee. It concludes with a set of policy recommendations including the design of EU funding post-2020.

Technology and the arts: Past, present and future synergies

03-05-2019

From the first canvas paintings to the production of musical instruments and contemporary cinema, art as we know it would be simply impossible without resource to humanity’s historical cache of technology development. The reverse of this relationship is also important, with the arts creating driving innovation and generating substantial demand for technology products. In the course of their work, artists often develop new techniques and push the boundaries of the imagination in ways that can provoke ...

From the first canvas paintings to the production of musical instruments and contemporary cinema, art as we know it would be simply impossible without resource to humanity’s historical cache of technology development. The reverse of this relationship is also important, with the arts creating driving innovation and generating substantial demand for technology products. In the course of their work, artists often develop new techniques and push the boundaries of the imagination in ways that can provoke new directions in technology development.

The historical relationship between artistic activities and technology development

03-05-2019

Understanding the past of art and technology can help us to navigate the present and future. Technology and art have always been linked, and are now more intertwined than ever before. Technology and humanity create and shape each other in profound ways. People are not distinct from the technologies they are surrounded by and use – they are also defined and shaped by them. The present study contributes to our understanding of the cyclic nature of the intertwining of technology and art, focussing on ...

Understanding the past of art and technology can help us to navigate the present and future. Technology and art have always been linked, and are now more intertwined than ever before. Technology and humanity create and shape each other in profound ways. People are not distinct from the technologies they are surrounded by and use – they are also defined and shaped by them. The present study contributes to our understanding of the cyclic nature of the intertwining of technology and art, focussing on pre-digital eras

Externe Autor

DG, EPRS

The relationship between artistic activities and digital technology development

03-05-2019

This report examines how digital technology change is affecting artistic activity and how artistic activity is affecting digital technology. Artistic activity is broadly defined to include design, film, computer games, architecture, music and fashion as well as art. The focus is on digital technology’s role in creative activity. The study examines global trends with a particular focus on the European Union (EU). It describes likely future trends and sets out policy options to encourage activity at ...

This report examines how digital technology change is affecting artistic activity and how artistic activity is affecting digital technology. Artistic activity is broadly defined to include design, film, computer games, architecture, music and fashion as well as art. The focus is on digital technology’s role in creative activity. The study examines global trends with a particular focus on the European Union (EU). It describes likely future trends and sets out policy options to encourage activity at the intersection of artistic and technological skills.

Externe Autor

DG, EPRS

Policy Departments' Monthly Highlights - April 2019

15-04-2019

The Monthly Highlights publication provides an overview, at a glance, of the on-going work of the policy departments, including a selection of the latest and forthcoming publications, and a list of future events.

The Monthly Highlights publication provides an overview, at a glance, of the on-going work of the policy departments, including a selection of the latest and forthcoming publications, and a list of future events.

Creative Europe programme 2021-2027

22-03-2019

Having considered the possibility of merging the Creative Europe programme with other programmes supporting European values, rights and justice, the European Commission has decided to continue the Creative Europe programme as a stand-alone programme and increase its budget by 17 %. The only programme focusing exclusively cultural and creative activities and enterprises, it falls under the 'Cohesion and values' heading of the 2021-2027 multiannual financial framework. The existing programme focuses ...

Having considered the possibility of merging the Creative Europe programme with other programmes supporting European values, rights and justice, the European Commission has decided to continue the Creative Europe programme as a stand-alone programme and increase its budget by 17 %. The only programme focusing exclusively cultural and creative activities and enterprises, it falls under the 'Cohesion and values' heading of the 2021-2027 multiannual financial framework. The existing programme focuses on the economic dimension of the cultural sector and its contribution to job creation and economic growth. Some stakeholders have voiced concern at taking such a strongly economic approach to culture. Under proposed programme, the economic dimension is one axis alongside the social dimension, and culture's contribution to international relations. The proposed framework for cultural policy therefore highlights not only the economic dimension of the cultural and creative sectors, but also the role of culture in social cohesion and its relation to creative and artistic freedom and diversity, and freedom and plurality of media. Second edition. The 'EU Legislation in Progress' briefings are updated at key stages throughout the legislative procedure.

Research for CULT Committee – Science and Scientific Literacy as an Educational Challenge

15-03-2019

European societies are faced with emerging threats relating to the spread of disinformation and pseudo-science. In this context, fostering scientific literacy can provide people with tools to navigate and critically address the vast amounts of information exchanged in public debate, and support democratic processes. Building on a review of academic and policy literature, this study aims to enable Members of the European Parliament to form their opinions on the state of scientific literacy in the ...

European societies are faced with emerging threats relating to the spread of disinformation and pseudo-science. In this context, fostering scientific literacy can provide people with tools to navigate and critically address the vast amounts of information exchanged in public debate, and support democratic processes. Building on a review of academic and policy literature, this study aims to enable Members of the European Parliament to form their opinions on the state of scientific literacy in the EU and on potential education policy responses to better prepare scientifically literate citizens.

Externe Autor

Hanna SIAROVA, Dalibor STERNADEL, Eszter SZŐNYI

Research for CULT Committee – How to tackle early school leaving in the EU

15-03-2019

This study is a concise update on early school leaving in the EU. It reviews the main developments and causes of the problem since the Council Recommendation of 2011 on policies to reduce early school leaving, and identifies policy initiatives taken by the Member States to address it. The study explores the interplay between early school leaving and public investment and lastly outlines recommendations to address future challenges. The study takes into consideration European and national literature ...

This study is a concise update on early school leaving in the EU. It reviews the main developments and causes of the problem since the Council Recommendation of 2011 on policies to reduce early school leaving, and identifies policy initiatives taken by the Member States to address it. The study explores the interplay between early school leaving and public investment and lastly outlines recommendations to address future challenges. The study takes into consideration European and national literature focusing on six Member States.

Externe Autor

Panteia: Amber VAN DER GRAAF, Paul VROONHOF, Georgios ROULLIS, Federica VELLI

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