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Aussprache über die Erweiterung
in Anwesenheit von Mitgliedern der nationalen Parlamente der Beitrittsländer

Straßburg – 18., 19. und 20. November 2002

 

Programm - Teilnehmer
Ausführlicher Sitzungsbericht (PDF) - Presse

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Regular Reports 2002

Mit dem geplanten Abschluss der Verhandlungen mit zehn Bewerberländern ist 2002 das Jahr, das die politische Grundlage für die Wiedervereinigung des europäischen Kontinents legen wird. Ebenso sollte dieses Jahr einen entscheidenden Schritt nach vorn für diejenigen Bewerberländer bedeuten, die einen späteren Zeitpunkt für den Abschluss der Beitrittsverhandlungen anstreben.


Das Europäische Parlament als treibende Kraft der Erweiterung unter den europäischen Institutionen, das im Rahmen des Erweiterungsprozesses eine wesentliche Rolle im legislativen Bereich und im Haushaltssektor spielt, hat die Absicht, der Erfolgsgeschichte der Verhandlungen mit einem noch nie da gewesenen Ereignis während seiner Plenardebatte über die Erweiterung im November ein deutliches Profil zu geben. Diese Debatte wird dem Europäischen Parlament Gelegenheit geben, seinen Standpunkt zu den von der Europäischen Kommission im Oktober 2002 ausgearbeiteten Länderberichten anzunehmen, in denen untersucht wurde, ob die einzelnen Bewerberländer für den Beitritt bereit sind.


Der Präsident des Europäischen Parlaments, Pat Cox, hat die Absicht, dieses historische Ereignis auf verschiedene Weise zu würdigen, und zwar auf parlamentarischer, kultureller und gesellschaftlicher Ebene. Zu diesem Zweck hat er Mitglieder der nationalen Parlamente der Bewerberländer zur Teilnahme an der Generaldebatte eingeladen.

Diese Debatte wird erstmals unter dem Vorsitz der Präsidenten der wichtigsten europäischen Organe stehen: von Pat Cox für das Europäische Parlament, Romano Prodi für die Europäische Kommission und Anders Fogh Rasmussen für den Europäischen Rat. Eine zweite wichtige Neuerung wird darin bestehen, dass die Parlamentarier aus den Beitrittsländern eingeladen werden, ihre Plätze im Plenum innerhalb der von ihnen gewählten politischen Familie einzunehmen und sich aktiv an der Debatte zu beteiligen.