Gehe zu Inhalt
 
 
 
02-06-2021
 .

Europäisches Parlament fordert auf EU-Flughäfen die Freilassung von Inhaftierten in Belarus

Auch der Flughafen Wien schließt sich der Kampagne des Europäischen Parlaments an

Die Kampagne des Europäsichen Parlaments am Flughafen Wien (c) Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
Die Kampagne des Europäsichen Parlaments am Flughafen Wien (c) Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
 .

Der Flughafen Wien zeigt in seinen Ankunfts- und Abflugbereichen seit Montag (31. Mai) Sujets, in denen das Europäische Parlament die Freilassung des in Belarus inhaftierten Bloggers und Journalisten Roman Protasewitsch und seiner Lebensgefährtin Sofia Sapega fordert. Österreichs größter Flughafen schließt sich damit einer Initiative des Präsidenten des Europäischen Parlaments, David Sassoli, an, der die Flughäfen in der gesamten EU zu diesem Zeichen der Solidarität aufrufen hat.

„Als internationales Drehkreuz sind weltoffene und demokratische Grundwerte wie Presse-, Meinungs- und Reisefreiheit für uns essentiell. Deshalb unterstützt der Flughafen Wien die Initiative des Europäischen Parlaments zur Freilassung von Roman Protasewitsch und Sofia Sapega und allen anderen inhaftierten politischen Gefangenen“, hält Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

Der Aufruf von Präsident Sassoli folgte als Reaktion auf die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine in Minsk und der anschließenden Verhaftung von Protasewitsch und Sapega. Zahlreiche Flughäfen haben sich der Kampagne seither angeschlossen - darunter die Flughäfen Charles de Gaulle in Paris, Brüssel und Bonn-Köln.

Dr. Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, betont die Bedeutung des Engagements des Flughafen Wien: „Die Flugzeugentführung auf Befehl des Machthabers Lukaschenko ist eine beispiellose Überschreitung sämtlicher roter Linien. Wir dürfen auf allen Ebenen nicht nachlassen, zu fordern und damit den Druck erhöhen: Protasewitsch und Sapega müssen umgehend freigelassen werden. Es ist ein starkes Zeichen, dass der Flughafen Wien diese Aktion des Europäischen Parlaments unterstützt."