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Europawahl 2019 - wähle deine zukunft
Europawahl 2019 - wähle deine zukunft
 

Europawahlen 26. Mai 2019 - Diesmal wähle ich!

Von 23. bis 26. Mai 2019 fanden die Europawahlen statt. Die institutionelle Kampagne des Europäischen Parlament "Diesmal wähle ich" erwies sich als voller Erfolg, wie die gestiegene Wahlbeteiligung zeigt.

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Anders als frühere Europawahl-Kampagnen, die sich breit gestreut an die allgemeine Öffentlichkeit richteten, konzentrierte das Europäische Parlament seine beschränkten Mittel dieses Mal auf jene Zielgruppen, die am verhältnismäßig einfachsten zu mobilisieren sind: Studierende, junge Entscheidungsträger und Menschen, die der EU zwar positiv gesinnt sind, aber möglicherweise aus unpolitischen Gründen, wie Schönwetter, der Wahl fernbleiben könnten.

Diesmalwaehleich.eu mobilisierte WählerInnen in ganz Europa

Den Kern der institutionellen Kampagne bildete die überparteiliche Bewegung diesmalwaehleich.eu. Sie gab engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mittels Aktionen und Veranstaltungen, Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme an der Europawahl zu bewegen. Die Bandbreite reichte dabei von Informationsabenden, an denen sich Freiwillige zu aktuellen EU-Themen austauschen und gemeinsame Aktionen planten, über EU-Pub Quizze und Poetry Slams bis hin zu Podiumsdiskussionen mit Europaabgeordneten.

285.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützten die Bewegung europaweit. Rund 5.500 waren es in Österreich, die 166 Veranstaltungen im ganzen Land unter dem Banner diesmalwaehleich.eu organisierten.

Starkes Informationsangebot und viele Partner

Die Bewegung wurde von einer umfassenden Medienarbeit begleitet. Die dezentrale Ausrichtung der Kampagne und die Veranstaltungen im ganzen Land ermöglichte eine stärkere Präsenz in Lokal- und Regionalmedien.

Ergänzt wurde das Informationsangebot des Europäischen Parlaments durch die Plattform das-tut-die-eu-fuer-mich.eu, die Hunderte von leicht lesbaren Kurzdarstellungen mit Beispielen von EU-Initiativen zusammenfasst, die für das Leben der Menschen in der EU einen Unterschied machen. Regelmäßig veröffentlichte Prognosen für die künftige Sitzverteilung im Parlament fanden in den Medien ebenso großen Anklang, wie die Debatten mit SpitzenkandidatInnen der Europawahl. Der eigens produzierte, hoch-emotionale Kampagnenfilm „Choose your future“ ging in den Sozialen Medien viral und wurde rund 140 Millionen Mal angesehen.

Unterstützung erhielt das Europäische Parlament von einer Vielzahl an heimischen Institutionen. Öffentliche Partner, wie das Österreichische Parlament oder Ämter der Landesregierungen bewarben die Europawahl ebenso, wie viele Unternehmen. Die ÖBB und die Österreichische Post informierten die Belegschaft auf ihren Intranet-Seiten über die Wahl. Die Austrian Airlines und die Lufthansa lackierten den gelben Sternkranz auf blauem Hintergrund auf Flugzeuge. Der E-Scooter-Anbeiter Lime und FlixBus erleichterten mit speziellen Angeboten den Weg ins Wahllokal. Die Urania und die Hofburg in Wien, die Festung Hohensalzburg oder der Pyramidenkogel in Kärnten erleuchteten zwischenzeitlich in den Farben der Europaflagge.

Strategie erweis sich als Erfolg

All diese Anstrengungen wurden letztlich belohnt: 50,66 Prozent der wahlberechtigten EU-Bürgerinnen und –Bürger nahmen an der Wahl teil. Das entspricht einem Anstieg von 8 Prozentpunkten gegenüber der Europawahl 2014. In Österreich stieg die Teilnahme sogar um mehr als 14 Prozentpunkte auf knapp unter 60 Prozent.

Die Zielgruppen-Analyse, die das Europäische Parlament seiner Strategie zu Grunde legte, erwies sich als goldrichtig. Wie ein Nach-Wahl-Eurobarometer zeigt, stieg die Wahlbeteiligung gerade bei Studierenden und jüngeren Entscheidungsträgern am stärksten.