BERICHT über den Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa

16.1.2013 - (COM(2011)0822 – C7‑0462/2011 – 2011/0387(COD)) - ***I

Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
Berichterstatterin: Marisa Matias
Verfasserin der Stellungnahme (*): Chrysoula Paliadeli, Ausschuss für Kultur und Bildung
(*) Assoziierter Ausschuss – Artikel 50 der Geschäftsordnung


Verfahren : 2011/0387(COD)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument :  
A7-0422/2012
Eingereichte Texte :
A7-0422/2012
Angenommene Texte :

ENTWURF EINER LEGISLATIVEN ENTSCHLIESSUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS

zu dem Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa

(COM(2011)0822 – C7‑0462/2011 – 2011/0387(COD))

(Ordentliches Gesetzgebungsverfahren: erste Lesung)

Das Europäische Parlament,

–   in Kenntnis des Vorschlags der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat (COM(2011)0822),

–   gestützt auf Artikel 294 Absatz 2 und Artikel 173 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, auf deren Grundlage ihm der Vorschlag der Kommission unterbreitet wurde (C7‑0462/2011),

–   gestützt auf Artikel 294 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

–   in Kenntnis der Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses vom 28. März 2012[1],

–   gestützt auf Artikel 55 seiner Geschäftsordnung,

–   in Kenntnis des Berichts des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sowie der Stellungnahmen des Ausschusses für Kultur und Bildung und des Rechtsausschusses

(A7-0422/2012),

1.  legt den folgenden Standpunkt in erster Lesung fest;

2.  beauftragt seinen Präsidenten, den Standpunkt des Parlaments dem Rat und der Kommission sowie den nationalen Parlamenten zu übermitteln.

Änderungsantrag  1

Vorschlag für einen Beschluss

Erwägung 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

(2) In der SIA sollten die langfristigen prioritären Bereiche des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts („das EIT“) festgelegt werden; sie sollte eine Bewertung ihrer ökonomischen Auswirkungen und ihrer Fähigkeit zur Erzeugung eines optimalen innovationsrelevanten zusätzlichen Nutzens enthalten. In der SIA sollten die Ergebnisse der Überwachung und Evaluierung des EIT berücksichtigt werden.

(2) In der SIA sollten die langfristigen, für die Exzellenzförderung und die Förderung einer breiten EU-weiten Beteiligung prioritären Bereiche des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts („das EIT“) festgelegt werden; sie sollte eine Bewertung ihrer ökonomischen und sozialen Auswirkungen und ihrer Fähigkeit zur Erzeugung eines optimalen innovationsrelevanten zusätzlichen Nutzens enthalten. In der SIA sollten die Ergebnisse der Überwachung und Evaluierung des EIT berücksichtigt werden.

Änderungsantrag  2

Vorschlag für einen Beschluss

Erwägung 2 a

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

(2a) Zwar kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation EU-weit fraglos vor, doch sind sie nach wie vor eine Seltenheit. Europa muss dem Mangel an länder-, branchen- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit abhelfen, um eine hinreichend große kritische Masse im Wissensdreieck zu schaffen und so zur Verwirklichung der Europa-2020-Ziele beizutragen, damit aus Bildung, Forschung und Innovation mehr wird als nur die Summe der einzelnen Teile.

 

Das EIT verknüpft die Einzelbestandteile des Wissensdreiecks stärker miteinander, gewährleistet eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschung und Unternehmen, entwickelt neue Lehrpläne und Doktorandenprogramme und lässt alle Beteiligten an der Globalisierung und Digitalisierung der Wirtschaft teilhaben. Auf diese Weise trägt es zu rascheren Ergebnissen im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation bei, da dies wesentliche Werkzeuge für die Verwirklichung eines nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsmodells sowie für die Schaffung und Erhaltung künftiger Arbeitsplätze sind.

 

Durch seinen flexiblen Innovationsbegriff, der am öffentlichen Interesse und den gesellschaftlichen Herausforderungen ausgerichtet ist und in dessen Mittelpunkt Bildung, technologische und produktorientierte Innovationen sowie deren soziale Auswirkungen stehen, und indem es Investitionen der Privatwirtschaft sowie eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen – einschließlich Forschungs- und Technologieorganisationen (RTO) – und Unternehmen, Regierungen und Bürgern auf den Weg bringt und Anreize dafür setzt, trägt das EIT zur Schaffung neuer Kooperationsplattformen und –werkzeuge auf Hochschulebene bei. Dazu zählen offene Netze und Normen, Cluster sowie die Weitergabe von Wissen und Ideen.

 

Das EIT ist die am besten geeignete Einrichtung der EU für den Umgang mit neuen Bedürfnissen, die Suche nach innovativen Lösungen und die Verstärkung ihrer gesellschaftlichen Wirkung. Indem das EIT im Interesse einer verstärkten EU-weiten Exzellenzförderung mehr Beteiligte einbindet, Synergieeffekte stärker fördert und die gegenseitige Ergänzung mit den Strukturfonds unterstützt, sich zu Flexibilität und Verantwortlichkeit bekennt sowie zu Offenheit, Transparenz und externem Engagement verpflichtet, kann es die gesamtgesellschaftliche Übernahme und Akzeptanz von Innovationen aktiv fördern.

Änderungsantrag  3

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Gegenstand

Die Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts im Anhang wird angenommen.

Dieser Beschluss begründet die Strategische Innovationsagenda („SIA“) des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts („EIT“) für den Zeitraum von 2014 bis 2020.

Änderungsantrag  4

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1a

 

Ziele der Strategischen Innovationsagenda

 

1. In der SIA werden die Prioritäten des EIT von 2014 bis 2020 sowie dessen Betriebsbedingungen festgelegt. Sie ist daher ein wesentliches Instrument für die strategische Ausrichtung des EIT, wobei dem Institut erheblicher Spielraum gewährt wird, was die Mittel und Wege zum Erreichen der gesetzten Ziele betrifft. Das EIT gründet auf einem Innovationsbegriff, dessen Leitlinie die gesellschaftlichen Herausforderungen sind und in dessen Mittelpunkt Bildung, technologische und produktorientierte Innovationen sowie Flexibilität stehen.

 

2. Durch die SIA muss die Abstimmung der Maßnahmen erleichtert sowie für mehr Kohärenz zwischen den verschiedenen einschlägigen Instrumenten und für innovationspolitische Synergieeffekte gesorgt werden, und zwar mittels eines auf die wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen gerichteten ganzheitlichen Ansatzes. Auf diese Weise soll das EIT zu einem Innovationskatalysator werden, der zur Schaffung offener und inklusiver Innovationsmodelle in Europa beiträgt und sich als international anerkannte innovative Einrichtung von Weltrang etabliert.

 

3. Das EIT ist in diesem Sinne die am besten geeignete Einrichtung der EU für den Umgang mit neuen Bedürfnissen, die Suche nach innovativen Lösungen und die Verstärkung ihrer gesellschaftlichen Wirkung. Indem das EIT sich im Einklang mit der SIA zu Flexibilität und Verantwortlichkeit bekennt sowie zu Offenheit, Transparenz und externem Engagement verpflichtet, kann es die gesamtgesellschaftliche Übernahme und Akzeptanz von Innovationen aktiv fördern; es erarbeitet tragfähige Lösungen für die Verbreitung neuer Technologien und deren Annahme durch die Endnutzer, die Bürger und die gesamte Gesellschaft und trägt dabei insbesondere dafür Sorge, dass bei der Förderung neuer Forschungs- und Innovationstätigkeiten die besonderen Bedürfnisse verschiedener unternehmerischer Bereiche berücksichtigt werden.

 

4. Die SIA ist ein wesentliches Werkzeug des EIT für Innovationspolitik, Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltige Entwicklung sowie für die Unterstützung einer breiteren Teilhabe an der EU-weiten Exzellenzförderung. Dabei sollten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass junge Absolventen Arbeit in SIA-Projekten finden.

 

5. Durch die SIA soll das EIT bei der Entwicklung neuer Finanzierungsmodelle unterstützt werden, zu denen etwa Innovationsauszeichnungen zählen, mit denen der öffentliche Mehrwert der Forschungsförderung maximiert werden kann, wodurch sichergestellt wird, dass Innovationen nicht nur der Befriedigung der dringendsten gesellschaftlichen Bedürfnisse dienen, sondern auch den Bürgern rasch zugutekommen können, indem kurzfristig präzise wissenschaftliche und technische Lösungen gefunden werden.

 

6. Die SIA spielt eine Schlüsselrolle bei der Suche nach Antworten in Krisenzeiten, da es entscheidend ist, junge Menschen für neue Arten von Beschäftigung zu begeistern und sicherzustellen, dass sie über neue und bestehende Bildungsprogramme Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten.

 

7. Die SIA soll im Einklang mit Richtlinie (EG) 294/2008 umgesetzt werden.

Änderungsantrag  5

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1a

 

EIT-Zentrale

 

Sitz der EIT-Zentrale ist Budapest, Ungarn.

Begründung

Das Übereinkommen zwischen dem EIT und der ungarischen Regierung wurde 2010 unterzeichnet (Ref.-Nr. 2010/CLXVI). Nach den Bestimmungen dieses Übereinkommens wird ein Teil der Verwaltungskosten vom Gastland Ungarn getragen, indem bis Ende 2030 Büroflächen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und bis Ende 2015 ein jährlicher Beitrag von 1,5 Mio. EUR für Personalkosten geleistet wird.

Änderungsantrag  6

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 b (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1b

 

Allgemeine Prioritäten

 

1. Das EIT soll zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen, und zwar durch die Förderung einer Fachrichtungen, Branchen und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität, durch neue Grundsätze und Verfahren, die vor allem auf einer offenen und integrativen Forschung fußen sollen, durch die sich sicherstellen lässt, dass die Forschungstätigkeit schwerpunktmäßig und wirksam auf Themen von hohem öffentlichen Interesse gerichtet wird, und durch die Einbeziehung von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative Postgraduierten-Studiengänge. Spitzenleistungen sind der Hauptantrieb für das EIT. Zur Förderung dieser Spitzenleistungen in ganz Europa wird eine stärkere Teilhabe unterstützt, was auch das Konzept der „Leiter zur Spitzenforschung“ einschließt, mit dem die Rahmenbedingungen für die Teilhabe kleiner Einheiten, die Spitzenleistungen erwarten lassen, geschaffen werden, zu denen kleine Forschungsgruppen und hochgradig innovative Jungunternehmen zählen.

 

2. Das EIT und die KIC sind beispielhaft für die Umsetzung des Wissensdreiecks in der EU, und sie sollten letztendlich Dienstleistungen im Bereich des EU-weiten Aufbaus von Innovationskapazitäten bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Innovationsmaßnahmen und Strategien für die „intelligente Spezialisierung“ erbringen. Das strategische Ziel des EIT besteht darin, mehr als die Summe seiner Teile zu sein, weshalb das EIT für eine KIC-übergreifende Koordinierung und Kooperation sorgen sollte, um Synergien zwischen den KIC und den zahlreichen Partnern im Umfeld des EIT hervorzubringen und einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen.

 

3. Indem es die Zersplitterung durch langfristige integrierte Partnerschaften und einen Ausbau der auf die Schaffung einer hinreichenden kritischen Masse gerichteten länder-, branchen- und disziplinenübergreifenden strategischen Zusammenarbeit überwindet und indem es – bei breiter und ausgewogener geografischer Abdeckung – diese kritische Masse durch seine europäische Dimension erreicht, dient das EIT als ein flexibler Katalysator, der neue Innovationsmodelle testet, Talente grenzüberschreitend fördert und ein weltweit anerkanntes Markenzeichen für Spitzenleistungen schafft. Durch eine intelligente Personalstrategie, wozu auch die systematische Nutzung internen und externen Fachwissens gehört, und interne Verwaltungsverfahren muss das EIT zu einer Referenzeinrichtung für innovative Governance werden und neue Finanzierungsinstrumente entwickeln, sofern dies erforderlich ist.

 

4. Das EIT muss seine Rolle als „Investor“ konsolidieren und ausbauen, der bestehende Exzellenzzentren auf allen Ebenen im europäischen Forschungs-, Unternehmens- und Hochschulbereich entwickelt und befähigt, zusammenkommen und ihre langfristige systematische Zusammenarbeit voranzutreiben. Das EIT fördert die Gründung und Ausgründung tragfähiger innovativer Unternehmen und sorgt für eine höhere Anzahl von Postgraduierten, damit ihre Forschungsergebnisse besser verbreitet werden. Ziel des EIT ist es, Technologietransfer und -vermarktung anzukurbeln und neue Bereiche in bestehenden Unternehmen zu erschließen oder neue innovative Unternehmen auf den Weg zu bringen.

 

5. Das EIT erstellt in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein „regionales Innovationsprogramm“ für die Assoziierung sogenannter verbundener Kolokationszentren in Ländern, in denen kein Kolokationszentrum angesiedelt ist. Diese Zentren unterstützen hauptsächlich die Innovationstätigkeiten der KIC, da sie über ein hohes Innovationspotenzial verfügen und etwa anhand von Demonstrations- oder Testanlagen den Zugang zu Erstabnehmern und Endnutzern von im Rahmen der KIC entwickelten Technologien erleichtert, wie im Anhang unter Nummer 2.2 beschrieben.

 

6. Das EIT nutzt seine Flexibilität, um eine verantwortungsbewusst und nachvollziehbar umgesetzte Vereinfachung zu erreichen, damit wirksame Ergebnisse erzielt und bahnbrechende Innovationen sowie die Einbindung der Wirtschaft gefördert werden.

Änderungsantrag  7

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 c (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1c

 

Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KIC)

 

1. Das EIT gibt den KIC eine strategische Richtschnur vor, koordiniert und überwacht sie, wobei es ihre Autonomie uneingeschränkt achtet und ihnen Raum für Bottom-up-Initiativen lässt, gleichzeitig jedoch gewährleistet, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht gewahrt werden. Das EIT gewährleistet, dass die KIC transparent arbeiten und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen, sowohl derjenigen, die bereits teilnehmen, als auch derjenigen, die hinzustoßen. Für zusätzliche KIC werden Mittel unter Wettbewerbsbedingungen bereitgestellt, wobei die Qualität und das Potenzial der Projekte ausschlaggebend sind.

 

2. KIC sind ein Schlüsselinstrument des EIT. Das EIT wird im Rahmen von Horizont 2020 das KIC-Konzept weiterentwickeln, um die Entwicklung einer europäischen Innovationskultur in allen Mitgliedstaaten zu unterstützen. Das EIT trägt mit Hilfe der KIC zur Schaffung eines multidisziplinären und interdisziplinären Umfelds bei, in dem offene und integrative Innovationsmodelle besser florieren können. Unter ständiger Einhaltung des Grundsatzes, die vollständige Integration des Wissensdreiecks in die Tat umzusetzen, und im Einklang mit den Zielen der Säulen 2 und 3 von Horizont 2020 ist ein auf die verschiedenen KIC und ihre finanziellen Bedürfnisse zugeschnittener Ansatz erforderlich, da manche sehr groß werden und viele Mittel benötigen, während andere klein bleiben und entsprechend weniger Mittel brauchen. KIC können zudem in Abhängigkeit der Umstände und der anzugehenden Probleme unterschiedlich lange existieren.

 

3. Die kritische Masse ist entscheidend dafür, dass das EIT sein volles Potenzial als führendes Innovationsinstitut entfalten kann. Sie lässt sich daran ermessen, inwieweit das EIT KIC unterstützt, wie intensiv und weitreichend es wirkt, inwieweit es Informationen verbreitet und seine internationalen Aktivitäten bewirbt und inwiefern es Verfahren vereinfachen kann. Das EIT sollte für die Koordinierung und Kooperation von KIC sorgen sowie Unterstützung und Beratung in Verwaltungsfragen anbieten, um eine Strategie für die Verringerung des Verwaltungsaufwands zu entwickeln, einen Leitfaden zu erstellen, in dem neuen KIC bewährte Verfahren und Erfahrungswerte ihrer bereits bestehenden Pendants dargelegt werden, die Innovationstätigkeit zu beschleunigen, branchenspezifische und –übergreifende Innovationen miteinander zu verknüpfen, Synergien zwischen den zahlreichen Partnern des EIT hervorzubringen und einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen sowie die wechselseitige Befruchtung von Ideen innerhalb des EIT zu fördern, Anreize für horizontale Kolokationstätigkeiten innerhalb der jeweiligen KIC zu schaffen und die KIC dazu anzuregen, gemeinsame Aktivitäten zu Querschnittsthemen zu entwickeln.

 

4. Zurzeit sieht sich das EIT bei den bestehenden KIC und Kolokationszentren mit dem Problem der geografischen Konzentration konfrontiert. Dies sollte in Zukunft bei der Einrichtung neuer KIC und der Ausweitung der Tätigkeiten des EIC berücksichtigt werden. Eine große Anzahl von Exzellenzzentren in den EU-Mitgliedstaaten erreicht einzeln oft nicht die kritische Masse für den globalen Wettbewerb. Dasselbe könnte auf kleine KIC zutreffen. Durch ihre Berücksichtigung im EIT wird für die Unterstützung, den Hintergrund und die kritische Masse gesorgt, die sowohl für ihren Erfolg als auch dafür notwendig sind, dass sie groß genug werden, um auf Weltniveau mithalten, die Innovationslandschaft in der EU verändern und in ihrem jeweiligen Bereich maßgeblich zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen zu können. KMU und kleine Forschungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen müssen eingebunden werden. Dabei sind die Stärken lokaler Gemeinschaften zu nutzen, die bereits für Spitzenleistungen stehen, sowie die Besonderheiten und Bedürfnisse der einzelnen Regionen zu berücksichtigen und die zusammen mit lokalen Unternehmen durchzuführende Einrichtung und Entwicklung von Kulturregionen zu ermöglichen.

 

5. Das EIT wird in der ersten Runde höchstens vier KIC aus fünf Themenbereichen auswählen und sich dabei nach folgender Gewichtung richten:

 

1. Rohstoffe und ökologisch fundierte Wirtschaft – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung, Entwicklung und Substitution

 

2. Innovation für gesundes Leben und aktives Altern

 

3. urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung

 

4. Food4future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern

 

5. Mehrwert in der Fertigung

 

Das EIT darf von dieser Prioritätenfolge aufgrund einer hinreichend begründeten Entscheidung abweichen, von der sie das Europäische Parlament, den Rat und die Kommission in Kenntnis setzt.

 

Die ersten KIC werden 2014 auf den Weg gebracht. Die zweite KIC-Runde folgt 2018. Für diese gilt, dass diejenigen der oben erwähnten Themen, die in der ersten Runde nicht berücksichtigt wurden, Priorität haben. Verfügt das EIT über genügend Mittel für die Gründung weiterer KIC, ist der Verwaltungsrat des EIT befugt, selbst neue Themen vorzuschlagen, auszuwählen und allmählich umzusetzen, sofern sie sich auf die gesellschaftlichen Herausforderungen beziehen, die Mindestanforderungen für die Einrichtung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 294/2008 erfüllen und zuvor in einer breit angelegten Konsultation mit zahlreichen Interessenträgern erörtert wurden, die alle drei Bestandteile des Wissensdreiecks vertreten.

 

Dabei können bestimmte, von der Kommission als Anhaltspunkte vorgeschlagene thematische Bereiche berücksichtigt werden, wie etwa: Intelligente, sichere Gesellschaften, nachhaltige Nutzung von Meeren, Gewässern, Wäldern und Forsten, Biomimetik, nachhaltiges Bauen und energieautarke Häuser, Innovationen in den Bereichen Gesundheit und Mitgestaltungsmacht der Bürger. In Anbetracht der neuen und unvorhergesehenen Probleme, die sich in der Zukunft ergeben können, sind dies jedoch nur Anhaltspunkte für die thematischen Bereiche, die letztlich gewählt werden.

 

Auf der Grundlage dieser Themen kann das EIT die Auswahl der künftigen KIC selbständig durchführen. Der Erfolg künftiger KIC-Auswahlverfahren hängt zum großen Teil von einer klaren Vermittlung der Erwartungen und Anforderungen sowie von einem Zeitrahmen ab, der es den KIC-Bewerbern ermöglicht, sich vor der Einreichung des Vorschlags rechtlich und finanziell zu organisieren. Die KIC werden anhand detaillierter, in der EIT-Verordnung festgelegter Kriterien ausgewählt, die auf den Grundsätzen der Exzellenz und Innovationsrelevanz basieren. Jede ausgewählte KIC muss darlegen, wie sie in ihrem jeweiligen Gebiet eine maximale Wirkung erzielen will, und nachweisen, dass ihre Strategie tragfähig ist.

 

Die Auswahl der KIC erfolgt aufgrund der Qualität, Tragfähigkeit und des Potenzials der Vorschläge, und die Entwicklung des Forschungspotenzials sowie die mögliche Entstehung einer neuen Innovationsdynamik sollten im Hinblick auf die künftige Einrichtung von KIC regelmäßig bewertet werden.

 

Dies geschieht mittels der Konsultation der Interessenträger und im Anschluss an ein offenes Antragsauswahlverfahren zur Festlegung neuer Themenbereiche und entsprechender KIC, wobei ein strenges, transparentes und wettbewerbsgestütztes Verfahren zur Anwendung kommt, bei dem Bottom-up-Ansätze und die sich verändernden gesellschaftlichen Herausforderungen in der EU berücksichtigt werden und das bei potenziellen Teilnehmern für Klarheit und Vorhersehbarkeit sorgt.

 

6. Die KIC werden einer Halbzeitüberprüfung unterzogen, bei der ihr europäischer Mehrwert untersucht wird. Bei unzureichender Leistung werden geeignete Maßnahmen ergriffen. Erfüllt eine KIC die einschlägigen Kriterien nicht, kann das EIT nach einem bestimmten Zeitraum, der in der Vereinbarung mit den KIC ausdrücklich festgelegt ist, die Finanzierung aussetzen.

 

7. Das EIT fungiert als Partner der KIC, bis es nach einem unverbindlichen Zeitraum von 7 bis 12 Jahren entscheidet, dass die KIC sich in hinreichendem Maße selbst tragen können. Falls die KIC nach Ablauf dieses Zeitraums ihre Tätigkeit ohne EIT-Mittel fortsetzen oder sich in eines oder mehrere Unternehmen umwandeln möchte, um die Unternehmenstätigkeit der früheren KIC weiterzuentwickeln, kann das EIT entscheiden, dem neuen Unternehmen ein uneingeschränkter Geschäftspartner zu sein.

 

8. Die Erträge der EIT-Investitionen in die KIC werden in greifbaren Vorteilen für die gesamte europäische Wirtschaft und Gesellschaft gemessen. Dazu zählen die Neugründung von Unternehmen, die Herstellung neuer Erzeugnisse und die Erbringung neuer Dienstleistungen auf bestehenden und künftigen Märkten, besser qualifizierte Unternehmer, neue und attraktivere Arbeitsmöglichkeiten sowie die Anwerbung und Bindung talentierter Menschen aus der EU und aus Drittländern.

Änderungsantrag  8

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 d (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1d

 

Bildungsprogramme und -aktivitäten

 

1. Das EIT ist im Rahmen von Horizont 2020 das einzige Instrument mit klarem Schwerpunkt auf Bildung. Das EIT sollte zu einem weltweit wichtigen Anbieter im Bereich der Graduiertenbildung werden, weil es hochwertige Ausbildung, Mobilität und unternehmerische Erfahrungen in einem Umfeld miteinander verbindet, in dem echte Innovationen entstehen, und ein bahnbrechendes Bildungsparadigma für Hochschulen einführt. Ein entscheidender Punkt der SIA ist die Förderung und Umsetzung des Bildungsauftrags des EIT. Ziel ist es, talentierten Menschen die Fertigkeiten, das Wissen und die Einstellung zu vermitteln, die in einer globalen Gesellschaft und einer wissensorientierten Wirtschaft vonnöten sind. Zu diesem Zweck wird im Rahmen der Tätigkeiten des EIT ein Marie-Skłodowska-Curie-Stipendienprogramm entwickelt.

 

2. Das EIT trägt zur Entwicklung der Humanressourcen für die Innovationsgesellschaft bei, indem wichtige Akteure wie Studenten, Forscher und Unternehmer ausgebildet und die Rahmenbedingungen sowie bewährte Verfahren für Probleme in den Bereichen Politik, Gesetzgebung oder Normung in den jeweiligen Branchen erarbeitet werden. Das EIT führt auf verschiedenen Ebenen Schulungsprogramme für eine neue Generation von Studierenden auf Weltniveau durch – Master-Programme, Doktorandenprogramme, Sommerkurse, spezifische Schulungsprogramme – und sorgt durch diese neuen trans- und interdisziplinären Abschlüsse mit dem EIT-Gütesiegel für das langfristige Engagement, das für nachhaltige Veränderungen in der Hochschulbildung notwendig ist. Das EIT strebt mittels Beurteilungen durch Fachkollegen die nationale und internationale Anerkennung dieser Abschlüsse mit dem EIT-Gütesiegel an. Das EIT und die KIC müssen Synergien mit den Maßnahmen der EU und der Mitgliedstaaten im Bildungsbereich entwickeln, um die künftige Verfügbarkeit des erforderlichen Humankapitals zu fördern, was für die angestrebte Führungsrolle Europas in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation von grundlegender Bedeutung ist. Das EIT kann – selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen Universitäten oder Forschungszentren in Europa bzw. Drittländern – Programme oder Kurse in grundlegenden und entscheidenden Disziplinen veranstalten, die Innovationen ermöglichen.

 

3. In diesem Zusammenhang sollte das EIT sich an den Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität der Ausbildungsgänge in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik beteiligen, um in der EU mehr Talente auszubilden und sicherzustellen, dass genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen, die tatsächlich in der Lage sind, Innovationen hervorzubringen. KIC könnten Coaching-Programme für junge Europäer entwickeln, die Praktika, Schulbesuche, Finanzhilfen für hervorragende Oberstufenschüler und Studenten in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik und die finanzierte Teilnahme von hervorragenden Studenten naturwissenschaftlicher Studiengänge an Sommerkursen an Management- oder Businessschulen und/oder Ausbildungsstätten für Betriebswirtschaftslehre umfassen. Das EIT und die KIC könnten ein größeres Spektrum an innovativen Weiterbildungsaktivitäten abdecken, wie etwa Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, individualisierte Fortbildungskurse, Sommerschulen, Grundkursmodule und Angebote für die Schulbildung, um ihre Bildungsaktivitäten auf eine größere Bandbreite an Studienformen auszudehnen und deren Wirkungsgrad zu verbessern sowie eine größere Zielgruppe zu erreichen. Die Attraktivität der europäischen Forschung könnte zudem dadurch gefördert werden, dass hervorragenden Studenten naturwissenschaftlicher Studiengänge Forschungsgelder gewährt werden, sofern sie an einem europäischen Projekt im Bereich Forschung und Entwicklung teilnehmen oder in Europa ein innovatives Unternehmen gründen.

 

4. Die genannten Programme können vollständig in die Aktivitäten einer KIC integriert werden, aus der Zusammenarbeit verschiedener KIC entstehen oder vom EIT selbst oder in Zusammenarbeit mit seinen KIC veranstaltet werden. Das EIT regt die KIC zu KIC-übergreifenden Arbeiten in Bereichen an, die ein starkes Synergiepotenzial bergen, z. B. im Wege gemeinsamer Weiterbildungskurse, gemeinsamer Forschungsaktivitäten, Master- oder Doktorgrade oder möglicher KIC-übergreifender Mobilität zwischen Hochschulbereich und Wirtschaft.

 

5. Das EIT richtet daher ein spezifisches regionales Innovationsprogramm ein, um sicherzustellen, dass Talente – Studierende, Forscher, Lehrkräfte und Unternehmer auf allen Laufbahnstufen – auch außerhalb der KIC oder der Kolokationszentren mit dem EIT verbunden sind. Durch ein solches Programm wird Spitzentalenten nicht nur die Gelegenheit geboten, vom Innovationsumfeld der Kolokationszentren zu profitieren, sondern ihnen werden auch Anreize gegeben, das außerhalb der KIC erworbene Wissen und Know-how in vollem Umfang einzusetzen. Die EIT-Stiftung könnte hier eine wichtige Rolle spielen. Da Menschen die wahren Träger von Innovation sind, könnte gegebenenfalls Sorge dafür getragen werden, dass genügend Studenten aus den Randgebieten der EU an den Ausbildungsprogrammen des EIT teilnehmen können (z. B. durch Stipendien, die von den Mitgliedstaaten und dem regionalen Investitionsprogramm kofinanziert werden). Das EIT wird zur Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und den Regionen aufgefordert, damit sichergestellt wird, dass EIT-Absolventen Möglichkeiten und Unterstützung dafür finden, ihr Innovationspotenzial und unternehmerisches Vermögen innerhalb der EU zu entfalten.

 

6. Der EIT-Verwaltungsrat veranstaltet regelmäßig europäische oder internationale Konferenzen zu Themen, die für seine Aktivitäten von Belang sind, um so das EIT zu einem Treffpunkt für Forscher, Fachleute, Lehrer und Studenten aus ganz Europa und darüber hinaus zu machen. Zudem richtet er ein auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmtes internetbasiertes Instrument ein, um eine Plattform für Wissensaustausch und Vernetzung rund um das EIT zur Verfügung zu stellen, die vor allem Studenten, Lehrkräften und Forschern, die nicht an bestehenden KIC beteiligt sind, die Möglichkeit bietet, leicht Zugang zu Informationen über laufende Arbeiten und die Ergebnisse laufender Forschungsprojekte zu erhalten. Dies schließt insbesondere die Erstellung einer Datenbank öffentlicher Materialien aus den Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen des EIT und der KIC ein, die für alle zugänglich sind.

 

7. Das EIT unterstützt den Aufbau eines EIT-Alumni-Netzes zur Förderung von Wissensaustausch, Mentorschaft und Kontaktpflege.

Änderungsantrag  9

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 g (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1g

 

EU-weite und internationale Zusammenarbeit

 

1. Das EIT arbeitet als Instrument der EU-weiten Kooperation aller Entscheidungsträger des Wissensdreiecks mit den Forschungs- und Bildungseinrichtungen aller Mitgliedstaaten – Verbände von Hochschulen, Unternehmen, Clustern und Forschungseinrichtungen – zusammen und ergänzt diese, statt in Wettbewerb mit diesen zu treten. Das EIT unterstützt in Absprache mit der Kommission die KIC bei der Arbeit mit regionalen oder örtlichen Behörden, da sie eine wichtige Rolle für den Aufbau von Beziehungen zwischen Unternehmen (vor allem KMU), Bildungseinrichtungen und öffentlichen Behörden spielen, und so als Brücke zwischen diesen Akteuren, den Mitgliedstaaten und der EU fungieren.

 

2. Regionen und Mitgliedstaaten, in denen Kolokationszentren angesiedelt sind, werden möglicherweise von Agglomerationseffekten und positiven Außenwirkungen profitieren. Erhöht werden diese Chancen durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den KIC-Partnern in den Regionen und den Behörden und Organisationen, die an der Gestaltung und Umsetzung der in Anhang IV von COM(2011) 615, 2011/0276 (COD), C7-0335/11 beschriebenen Strategien für eine intelligente Spezialisierung beteiligt sind. Im Gegensatz dazu könnten Regionen, die von diesen Aktivitäten ausgeschlossen sind, von kumulativen negativen Auswirkungen bedroht sein. Dies könnte die bestehenden Ungleichheiten verstärken und den Regionen, die bereits über erhebliche Innovationskapazitäten verfügen, zusätzliche Vorteile bringen und sich auf schwächeren Regionen negativ auswirken. Die Chancen werden auch durch das regionale Innovationsprogramm erhöht.

 

3. In enger Zusammenarbeit mit den KIC sollte das EIT eine solide internationale Strategie entwickeln und mit relevanten Gesprächspartnern und potenziellen Partnern inner- und außerhalb der EU in Verbindung treten. Das EIT muss langfristig eine eindeutige Identität ausbilden und zu einem weltweit anerkannten Markennamen werden, und zwar als Antriebsmotor für Innovation und unternehmerische Initiative in Europa und als Bildungseinrichtung von Weltrang in diesem Bereich. Indem es strategische Verbindungen mit wichtigen Partnern weltweit knüpft, kann das EIT selbst überaus attraktiv werden und die Attraktivität der KIC-Partner erhöhen. Das EIT kann zum Inbegriff der Innovationsagenda der EU werden, so wie der ECR der Inbegriff für Europas Spitzenleistungen und seine weltweite Führungsrolle in den Wissenschaften ist. Zur Etablierung des EIT als starke Weltmarke können Maßnahmen gehören, mit denen ein engmaschiges Netz von Personen und Unternehmen im Umfeld des EIT (Studenten, Absolventen, Dozenten, Unternehmer, Fachleute usw.) geschaffen wird und Identitätsbewusstsein sowie Außenwirkung gefördert werden. Diese Maßnahmen können u. a. die Veranstaltung von wissenschaftlichen Konferenzen, Innovationskonferenzen, Jahresveranstaltungen, Wettbewerben, Preisverleihungen, Graduiertenfeiern usw. umfassen.

 

4. Das EIT richtet ein regelmäßiges Forum für die an ihm Beteiligten ein, um die Interaktion von Vertretern der verschiedenen Teilbereiche des Wissensdreiecks mit der weiter gefassten Innovationsgemeinschaft zu erleichtern und den gegenseitigen Lernprozess zu unterstützen. Diesem Forum gehören nationale und regionale Behörden an.

 

5. Das EIT nutzt Hochschulverbände, Unternehmens-, Forschungs- und Clusterorganisationen systematisch als Plattformen für den Wissensaustausch und die Verbreitung von Ergebnissen.

 

6. Das EIT richtet einen Mechanismus ein, um Synergien zwischen EIT/KIC und anderen EU-Initiativen weiter zu fördern, wie etwa ein jährliches Treffen des EIT, der KIC und der einschlägigen Kommissionsdienststellen.

 

7. Das EIT dient der EU als Schlüsselinstrument bei der weltweiten Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie und Innovation.

Änderungsantrag  10

Vorschlag für einen Beschluss

Artikel 1 h (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Artikel 1h

 

Das EIT und andere Instrumente der EU

 

1. Als einzige Instrumente der EU, die das gesamte Wissensdreieck abdecken, müssen das EIT und die KIC die bestehenden Initiativen in diesem Bereich in vollem Umfang nutzen, wie etwa die Forschungs-, Bildungs-, Ausbildungs- und Jugendprogramme der EU, und Forschern, die an Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen teilnehmen, sowie im Rahmen des Programms „Erasmus für alle“ Studierenden und Teilnehmern an weiteren Mobilitätsinitiativen im europäischen Forschungsraum zusätzliche Chancen in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und Wirtschaftsumfeld eröffnen.

 

2. Aufgrund ihrer besonderen Merkmale bilden die KIC den Kern der paneuropäischen Innovationspolitik. Sie sind ein grundlegender und zugleich eigenständiger Bestandteil dieser Politik. Die gemeinsamen Technologieinitiativen, die öffentlich-privaten Partnerschaften, die Initiativen für die gemeinsame Planung, die europäischen Innovationspartnerschaften und ähnliche (künftige) Plattformen für die Förderung industrieller Forschung im großen Maßstab werden angehalten, sich mit dem EIT entsprechend abzustimmen oder sich auf ihren Wunsch als assoziierte Partner oder gar in anderer weitergehender Form an den KIC zu beteiligen. Außerdem können auch Verknüpfungen zu Innovationstätigkeiten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geschaffen werden. Diese vielseitige Kooperationsplattform für groß angelegte Forschungstätigkeiten sollte ähnlich wie die SIA auf der Förderung einer nachhaltigen, umverteilenden und wettbewerbsfähigen Entwicklungspolitik gründen.

 

3. Überdies muss das EIT die Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union fördern, indem es auf stärkere Synergieeffekte und die gegenseitige Ergänzung mit den Strukturfonds abzielt und lokale und globale Innovationsaspekte miteinander verknüpft. Kolokationszentren sorgen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Ihnen kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokal-globale Vernetzung der KIC zu stärken.

Änderungsantrag  11

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In einer sich rasch verändernden Welt muss Europa mit dem Blick auf intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum voranschreiten. Das Wissensdreieck aus Forschung, Bildung und Innovation und ihre Interaktion wurden als zentrale Triebkräfte erkannt, um dieses Ziel zu verwirklichen und in der globalen wissensbasierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Europäische Union hat entsprechend gehandelt und diese Bereiche als politische Prioritäten in ihre Strategie Europa 2020 aufgenommen. Diese Prioritäten werden vor allem im Rahmen der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Jugend in Bewegung“ umgesetzt, die den übergeordneten politischen Rahmen der EU-Maßnahmen in diesem Bereich bilden. Sie werden ergänzt durch die Leitinitiativen „Integrierte Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung“ und „Ressourcenschonendes Europa“. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut wird einen umfassenden Beitrag zur Erreichung der Ziele dieser Leitinitiativen leisten.

In einer sich rasch verändernden Welt muss Europa mit dem Blick auf intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum voranschreiten. Das Wissensdreieck aus Forschung, Bildung und Innovation und ihre Interaktion wurden als zentrale Triebkräfte erkannt, um dieses Ziel zu verwirklichen und in der globalen wissensbasierten Wirtschaft und Gesellschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Europäische Union hat entsprechend gehandelt und diese Bereiche als politische Prioritäten in ihre Strategie Europa 2020 aufgenommen. Diese Prioritäten werden vor allem im Rahmen der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Jugend in Bewegung“ umgesetzt, die den übergeordneten politischen Rahmen der EU-Maßnahmen in diesem Bereich bilden. Sie werden ergänzt durch die Leitinitiativen „Integrierte Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung“ und „Ressourcenschonendes Europa“. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut wird einen umfassenden Beitrag zur Erreichung der Ziele dieser Leitinitiativen leisten.

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die EU-Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die EU bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt.

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Im Rahmen der wissensorientierten Wirtschaft und vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden, wobei es den europäischen Bürgern gleichzeitig ermöglicht werden muss, diese Innovationen nicht nur zu nutzen, sondern auch zu ihrer Entstehung beizutragen, insbesondere mittels neuer Technologien. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die EU-Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die EU bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt, wobei die Abwanderung von Fachkräften für die EU ein erhebliches Problem darstellt.

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU-weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren braucht Europa eine echte Unternehmenskultur – dies ist von entscheidender Bedeutung, um die Früchte von Forschung und Innovation zu ernten, neue Unternehmen zu gründen und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen zu lassen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern; dies erfordert die Verankerung neuer Grundsätze und Verfahren, die insbesondere auf einer offenen und integrativen Forschung beruhen. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU-weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren hat Europa eine starke, offene und echte Unternehmenskultur mit einer großen Vielfalt an kleinen und mittleren Unternehmen – dies ist von entscheidender Bedeutung, um ein Klima zu schaffen, in dem Forschung und Innovation gefördert und ihre Früchte geerntet werden können, neue Unternehmen gegründet werden und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Das EIT wurde aus eben diesem Grund ins Leben gerufen – um durch Stärkung der Innovationskapazität der Union und ihrer Mitgliedstaaten einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu leisten. Durch eine vollständige Integration des Wissensdreiecks aus Hochschule, Forschung und Innovation wird das Institut einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen im Rahmen von Horizont 2020 leisten und einen grundlegenden und umfassenden Wandel der Zusammenarbeit der europäischen Innovationsakteure herbeiführen.

Das EIT wurde aus eben diesem Grund ins Leben gerufen – um durch Stärkung und Beschleunigung der Innovationskapazität der Union und ihrer Mitgliedstaaten einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu leisten. Durch eine vollständige Integration des Wissensdreiecks aus Hochschule, Forschung und Innovation wird das Institut einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen leisten und einen grundlegenden und umfassenden Wandel der Zusammenarbeit der europäischen Innovationsakteure herbeiführen, um so offene und integrative Modelle zu fördern und zur Lösung des europäischen Paradoxons beizutragen.

 

Das EIT ist im Rahmen von Horizont 2020 das einzige Instrument mit klarem Schwerpunkt auf Bildung. Das EIT sollte zu einem weltweit wichtigen Anbieter im Bereich der Graduiertenbildung werden, weil es hochwertige Ausbildung, Mobilität und unternehmerische Erfahrungen in einem Umfeld miteinander verbindet, in dem echte Innovationen entstehen, und ein bahnbrechendes Bildungsparadigma für Hochschulen einführt.

Das EIT kombiniert seine strategische Ausrichtung auf EIT-Ebene mit einem Bottom-up-Ansatz auf Ebene der Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KIC), um diese Zielsetzungen zu erreichen. Bei den KIC handelt es sich um hochgradig integrierte Partnerschaften, in denen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen Spitzenhochschulen, Forschungszentren, kleine und große Unternehmen sowie andere Innovationsakteure auf langfristiger Basis zusammenkommen. Jede KIC setzt sich aus einer kleinen Zahl miteinander verbundener Kolokationszentren zusammen, in denen die einzelnen Partner täglich eng und in einem zuvor nicht dagewesenen Maß an gemeinsamer strategischer Ausrichtung zusammenarbeiten. Kolokationszentren bauen auf bestehenden Exzellenzzentren auf, entwickeln diese weiter zu lokalen Innovationsökosystemen und verknüpfen sie zu einem umfassenden Netz von Innovationsknotenpunkten in ganz Europa. Im Rahmen des EIT genießen die einzelnen KIC ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Festlegung ihrer internen Organisation, Zusammensetzung, Agenda und Arbeitsmethoden; sie können den Ansatz wählen, der am besten zur Erreichung ihrer Ziele geeignet ist. Auf der strategischen Ebene organisiert das EIT die Auswahl der KIC, koordiniert diese in einem flexiblen Rahmen und verbreitet bewährte Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC.

Das EIT kombiniert seine strategische Ausrichtung auf EIT-Ebene mit einem Bottom-up-Ansatz auf Ebene der Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KIC), um diese Zielsetzungen zu erreichen. Bei den KIC handelt es sich um hochgradig integrierte Partnerschaften, in denen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen Spitzenhochschulen, Forschungszentren, kleine und große Unternehmen sowie andere Innovationsakteure zusammenkommen. Jede KIC setzt sich aus einer kleinen Zahl miteinander verbundener Kolokationszentren zusammen, in denen die einzelnen Partner täglich eng und in einem zuvor nicht dagewesenen Maß an gemeinsamer strategischer Ausrichtung zusammenarbeiten. Kolokationszentren bauen auf bestehenden Exzellenzzentren auf, entwickeln diese weiter zu lokalen Innovationsökosystemen und verknüpfen sie zu einem umfassenden Netz von Innovationsknotenpunkten in ganz Europa. Im Rahmen des EIT genießen die einzelnen KIC ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Festlegung ihrer internen Organisation, Zusammensetzung, Agenda und Arbeitsmethoden; sie können den Ansatz wählen, der am besten zur Erreichung ihrer Ziele geeignet ist. Auf der strategischen Ebene organisiert das EIT die Auswahl der KIC, koordiniert diese in einem flexiblen Rahmen, unterstützt und berät diese in Verwaltungsangelegenheiten, fördert die Zusammenarbeit zwischen diesen und verbreitet bewährte Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC. Das EIT sollte für eine KIC-übergreifende Koordinierung und Kooperation sorgen, um Synergien zwischen den zahlreichen Partnern des EIT hervorzubringen und einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen sowie die wechselseitige Befruchtung von Ideen innerhalb des EIT zu fördern.

Das EIT trägt mit Hilfe der KIC zur Schaffung eines Umfelds bei, in dem innovative Ansätze besser florieren können und die Art der Zusammenarbeit von Hochschul-, Forschungseinrichtungen und Unternehmen entscheidend verbessert werden kann. Durch diesen Ansatz können die zunehmend komplexen sozialen Herausforderungen, wie sie in Horizont 2020 dargelegt sind, ganzheitlich angegangen werden, indem nämlich Spitzenkräfte aus verschiedenen Sektoren, mit unterschiedlichem Hintergrund und aus diversen Fachbereichen zusammenkommen – die ansonsten nicht unbedingt zusammenarbeiten würden –, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu finden.

Das EIT versucht mit Hilfe der KIC, Innovationen zu beschleunigen und zur Schaffung eines multi- und interdisziplinären Umfelds beizutragen, in dem innovative Ansätze besser florieren können und die Art der Zusammenarbeit von Hochschul-, Forschungseinrichtungen und Unternehmen entscheidend verbessert werden kann. Durch diesen Ansatz können die zunehmend komplexen und miteinander verknüpften sozialen Herausforderungen, wie sie in Horizont 2020 dargelegt sind, angegangen werden, indem nämlich bereichsspezifische und bereichsübergreifende Innovationen miteinander verbunden werden und Spitzenkräfte mit unterschiedlichem Hintergrund und aus diversen Fachbereichen zusammenkommen – die ansonsten nicht unbedingt zusammenarbeiten würden –, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu finden.

Leistungen

Leistungen

Das EIT hat seine Einrichtungsphase abgeschlossen, die der Betriebsaufnahme der KIC sowie dem Aufbau seiner Entscheidungsstrukturen und Exekutivfunktionen – Verwaltungsrat und Zentrale – gewidmet war. Erfolgreich wurde auch das Hauptziel erreicht – die vollständige Integration der gesamten Innovationskette durch das Zusammenbringen von Hochschuleinrichtungen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den drei ersten Wissens- und Innovationsgemeinschaften; diese wurden 2010 in Bereichen eingerichtet, die von Rat und Parlament als entscheidend für Europas künftige Entwicklung befunden wurden. Es handelt sich hierbei um die Bereiche nachhaltige Energie („KIC InnoEnergy“), Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel („ClimateKIC“) und künftige Informations- und Kommunikationsgesellschaft („EIT ICT Labs“).

Das EIT hat seine Einrichtungsphase abgeschlossen, die der Betriebsaufnahme der KIC sowie dem Aufbau seiner Entscheidungsstrukturen und Exekutivfunktionen – Verwaltungsrat und Zentrale – gewidmet war. Erfolgreich wurde auch das Hauptziel erreicht – die vollständige Integration der gesamten Innovationskette durch das Zusammenbringen von Hochschuleinrichtungen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den drei ersten Wissens- und Innovationsgemeinschaften; diese wurden 2010 in Bereichen eingerichtet, die von Rat und Parlament als entscheidend für Europas künftige Entwicklung befunden wurden. Es handelt sich hierbei um die Bereiche nachhaltige Energie („KIC InnoEnergy“), Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel („ClimateKIC“) und künftige Informations- und Kommunikationsgesellschaft („EIT ICT Labs“).

Nun durchläuft das EIT – koordiniert von seiner Zentrale in Budapest – einen Prozess, in dem es sich als Innovationseinrichtung festigt. Es hat außerdem die EIT-Stiftung ins Leben gerufen: eine rechtlich unabhängige Einrichtung zur Förderung und Unterstützung der Arbeit und Tätigkeiten des EIT sowie zur Verstärkung der gesellschaftlichen Wirkung des EIT.

Nun durchläuft das EIT – koordiniert von seiner Zentrale in Budapest – einen Prozess, in dem es sich als Innovationseinrichtung festigt. Es hat außerdem die EIT-Stiftung ins Leben gerufen: eine rechtlich unabhängige Einrichtung zur Förderung und Unterstützung der Arbeit und Tätigkeiten des EIT sowie zur Verstärkung der gesellschaftlichen Wirkung des EIT.

KIC auf dem Wege zu integrierten Partnerschaften von Weltrang

KIC auf dem Wege zu integrierten Partnerschaften von Weltrang

Den drei aktuellen KIC ist es gelungen, in ihren jeweiligen Bereichen eine kritische Masse aufzubauen und eine ausgeglichene Beteiligung der verschiedenen Akteure des Wissensdreiecks zu erreichen. Dadurch, dass die Partner einer KIC ihre Kräfte bündeln – zahlenmäßig und in Bezug auf ihre Bedeutung im jeweiligen Fachbereich – können sie Weltklasseleistungen erzielen.

Den drei aktuellen KIC ist es gelungen, in ihren jeweiligen Bereichen eine kritische Masse aufzubauen und eine ausgeglichene Beteiligung der verschiedenen Akteure des Wissensdreiecks zu erreichen. Dadurch, dass die Partner einer KIC ihre Kräfte bündeln – zahlenmäßig und in Bezug auf ihre Bedeutung im jeweiligen Fachbereich – können sie Weltklasseleistungen erzielen.

Die KIC haben bei der Festlegung ihrer Strategien und Governancestrukturen unterschiedliche Ansätze verfolgt, in denen sich die unterschiedlichen Themenfelder widerspiegeln. Eine KIC wurde als Unternehmen eingerichtet, die anderen beiden als nicht gewinnorientierte Vereinigungen. Alle setzen sich aus etwa 30 Hauptpartnern und fünf bis sechs Kolokationszentren zusammen, in der Regel flankiert durch eine unterschiedliche Anzahl zusätzlich angeschlossener Partner, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Die KIC haben bei der Festlegung ihrer Strategien und Governancestrukturen unterschiedliche Ansätze verfolgt, in denen sich die unterschiedlichen Themenfelder widerspiegeln. Eine KIC wurde als Unternehmen eingerichtet, die anderen beiden als nicht gewinnorientierte Vereinigungen. Alle setzen sich aus etwa 30 Hauptpartnern und fünf bis sechs Kolokationszentren zusammen, in der Regel flankiert durch eine unterschiedliche Anzahl zusätzlich angeschlossener Partner, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC-Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene.

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC-Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene. KIC sollten in der Lage sein, Investitionen und langfristige Verpflichtungen seitens des privaten, des öffentlichen und des dritten Sektors zu mobilisieren.

Die Tätigkeiten der KIC umfassen die gesamte Innovationskette und schließen unter anderem die Einrichtung von Master- und Doktorandenprogrammen mit dem EIT-Gütesiegel ein, in denen exzellente Wissenschaft mit unternehmerischer Bildung verbunden wird, sowie Dienstleistungen zur Unternehmensgründung und Mobilitätsprogramme. Da bei den ersten KIC-Aktivitäten Talent und Menschen zentral standen, waren die ersten Ergebnisse auch in den Bereichen Bildung und Unternehmertum zu verbuchen, darunter die Einrichtung von Master- und Doktorandenprogrammen. Zwei KIC haben ihre Anstrengungen gebündelt und arbeiten in einem gemeinsamen Masterprogramm im Bereich „intelligente Netze“ zusammen.

Die Tätigkeiten der KIC umfassen die gesamte Innovationskette und schließen unter anderem die Einrichtung von Master- und Doktorandenprogrammen mit dem EIT-Gütesiegel ein, in denen exzellente Wissenschaft mit unternehmerischer Bildung verbunden wird, sowie Dienstleistungen zur Unternehmensgründung und Mobilitätsprogramme. Da bei den ersten KIC-Aktivitäten Talent und Menschen im Mittelpunkt standen, waren die ersten Ergebnisse auch in den Bereichen Bildung und Unternehmertum zu verbuchen, darunter die Einrichtung von Master- und Doktorandenprogrammen. Zwei KIC haben ihre Anstrengungen gebündelt und arbeiten in einem gemeinsamen Masterprogramm im Bereich „intelligente Netze“ zusammen.

 

Zurzeit sieht sich das EIT bei den bestehenden KIC und Kolokationszentren mit dem Problem der geografischen Konzentration konfrontiert. Dies sollte in Zukunft bei der Einrichtung neuer KIC und der Ausweitung der Tätigkeiten des EIC berücksichtigt werden.

Änderungsantrag  12

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.2 – Absatz 1 – Spiegelstrich 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Überwindung von Fragmentierung mit Hilfe langfristiger integrierter Partnerschaften und Erreichung einer kritischen Masse durch seine europäische Dimension: Aufbauend auf bestehenden Initiativen zur Zusammenarbeit hebt das EIT die ausgewählten Partnerschaften in den KIC auf eine beständigere und strategischere Ebene. Die KIC ermöglichen es Partnern von Weltrang, in neuen Konfigurationen zusammenzukommen, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen und über neue Wertschöpfungsketten neue Geschäftsmöglichkeiten mit höherem Risiko und größeren Herausforderungen zu erschließen. Wenngleich es eine große Zahl an Exzellenzzentren in den EU-Mitgliedstaaten gibt, erreichen diese einzeln oft nicht die kritische Masse für den globalen Wettbewerb. Die Kolokationszentren der KIC bieten leistungsstarken lokalen Akteuren die Möglichkeit, sich über Landesgrenzen hinweg mit anderen Exzellenzpartnern eng zu vernetzen und so auf globaler Ebene zu agieren und Anerkennung zu finden.

Überwindung von Fragmentierung mit Hilfe langfristiger integrierter Partnerschaften und Erreichung einer kritischen Masse durch seine europäische Dimension: Aufbauend auf bestehenden Initiativen zur Zusammenarbeit hebt das EIT die ausgewählten Partnerschaften in den KIC auf eine beständigere und strategischere Ebene. Die KIC ermöglichen es Partnern von Weltrang, in neuen Konfigurationen zusammenzukommen, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen, offene und integrative Innovationsmodelle zu entwickeln und über neue Wertschöpfungsketten neue Geschäftsmöglichkeiten mit höherem Risiko und größeren Herausforderungen zu erschließen. Wenngleich es eine große Zahl an Exzellenzzentren in den EU-Mitgliedstaaten gibt, erreichen diese einzeln oft nicht die kritische Masse für den globalen Wettbewerb. Die Kolokationszentren der KIC bieten leistungsstarken lokalen Akteuren die Möglichkeit, sich über Landesgrenzen hinweg mit anderen Exzellenzpartnern eng zu vernetzen und so auf globaler Ebene zu agieren und Anerkennung zu finden.

Änderungsantrag  13

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.2 – Absatz 1 – Spiegelstrich 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Verstärkung der Wirkung von Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation und Erprobung neuer Arten der Innovations-Governance: Das EIT wirkt als Katalysator und bringt einen zusätzlichen Nutzen für die Forschungsbasis, indem es die Übernahme und Nutzung von Technologien und Forschungsergebnissen beschleunigt. Innovationstätigkeiten tragen wiederum dazu bei, Forschungsinvestitionen auszurichten und zu verstärken sowie Aus-/Weiterbildungsaktivitäten stärker am Bedarf der Unternehmen zu orientieren. Hierzu verfügt das EIT über beträchtliche Flexibilität, neue Innovationsmodelle zu erproben, die eine tatsächliche Differenzierung hinsichtlich der Governance und der Finanzierungsmodelle der KIC sowie eine schnelle Einstellung auf neue Chancen ermöglichen.

Verstärkung der Wirkung von Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation und Erprobung neuer Arten der Innovations-Governance: Das EIT fungiert als „Innovationskatalysator“ und bringt einen zusätzlichen Nutzen für die Forschungsbasis, indem es die Übernahme und Nutzung von Technologien und Forschungsergebnissen beschleunigt und Forschungsergebnisse auf alle Bildungsebenen überträgt. Innovationstätigkeiten tragen wiederum dazu bei, Forschungsinvestitionen auszurichten und zu verstärken sowie Aus-/Weiterbildungsaktivitäten stärker am Bedarf der Unternehmen zu orientieren. Hierzu verfügt das EIT über beträchtliche Flexibilität, neue Innovationsmodelle zu erproben, die eine tatsächliche Differenzierung hinsichtlich der Governance und der Finanzierungsmodelle der KIC sowie eine schnelle Einstellung auf neue Chancen ermöglichen. Das EIT verfügt außerdem über die Möglichkeit, neue Finanzierungsmodelle zu entwickeln, wie beispielsweise Innovationsauszeichnungen, mit denen der öffentliche Mehrwert der Forschungsförderung maximiert werden kann, wodurch sichergestellt wird, dass Innovationen nicht nur der Befriedigung der dringendsten gesellschaftlichen Bedürfnisse dienen, sondern auch den Bürgern rasch zugutekommen können.

Änderungsantrag  14

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.2 – Absatz 1 – Spiegelstrich 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Grenzüberschreitende Talentförderung und Förderung des Unternehmergeistes durch Integration des Wissensdreiecks: Das EIT fördert Innovationen, die von einzelnen Akteuren ausgehen – Studierende, Forscher und Unternehmer nehmen bei den Anstrengungen des EIT eine zentrale Position ein. Es sieht neue Laufbahnen zwischen Wissenschaft und Privatsektor sowie innovative Programme für die berufliche Entwicklung vor. Das Gütesiegel „EIT“ für innovative Master- und Doktorandenprogramme der KIC wird zur Schaffung einer international anerkannten Marke für Spitzenleistungen beitragen und bei der Rekrutierung begabter Menschen aus Europa und dem Ausland helfen. Der Unternehmergeist wird durch eine neue Generation von Studierenden der Spitzenklasse gefördert, die über das Wissen und die richtige Herangehensweise verfügen, um Ideen in neue Geschäftsmöglichkeiten umzusetzen.

Grenzüberschreitende Talentförderung und Förderung des Unternehmergeistes durch Integration des Wissensdreiecks: Das EIT fördert Innovationen, die von einzelnen Akteuren ausgehen – Studierende, Forscher und Unternehmer nehmen bei den Anstrengungen des EIT eine zentrale Position ein. Es sieht neue Laufbahnen und Mobilitätsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Privatsektor sowie innovative Programme für die berufliche Entwicklung vor. Das Gütesiegel „EIT“ für innovative Master- und Doktorandenprogramme der KIC wird zur Schaffung einer international anerkannten Marke für Spitzenleistungen beitragen und bei der Rekrutierung begabter Menschen aus Europa und dem Ausland helfen, wobei die Besonderheiten und Bedürfnisse der einzelnen Regionen zu berücksichtigen und die zusammen mit lokalen Unternehmen durchzuführende Einrichtung und Entwicklung von Kulturregionen zu ermöglichen sind. Der Unternehmergeist wird durch eine neue Generation von Studierenden der Spitzenklasse gefördert, die über das Wissen und die richtige Herangehensweise verfügen, um Ideen in neue Geschäftsmöglichkeiten umzusetzen.

Änderungsantrag  15

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.2 – Absatz 1 – Unterabsatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

– Intelligente Finanzierung durch Hebelwirkung in Kombination mit einem ergebnis- und geschäftsorientierten Ansatz: Das EIT bestreitet bis zu 25 % des Haushalts der KIC und bezieht 75 % der Finanzmittel von diversen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor; dabei wird im Wege der Bündelung umfangreicher Investitionen ein bedeutender Hebeleffekt erzielt und verschiedene öffentliche und private Finanzierungsquellen werden an gemeinsam vereinbarten Strategien ausgerichtet. Darüber hinaus verfolgt das EIT, das sowohl auf marktrelevante als auch auf gesellschaftliche Wirkungen abstellt, einen ergebnisorientierten Ansatz. Die KIC operieren wie Unternehmen – auf der Grundlage eines jährlichen Geschäftsplans, einschließlich eines anspruchsvollen Programms mit Aktivitäten, die von Bildung bis hin zu Unternehmensgründung reichen, klaren Zielen, Leistungsvorgaben und grundlegenden Leistungsindikatoren, anhand derer sie gemessen werden.

– Intelligente Finanzierung durch Hebelwirkung in Kombination mit einem ergebnis- und geschäftsorientierten Ansatz: Das EIT bestreitet bis zu 25 % des Haushalts der KIC und bezieht 75 % der Finanzmittel von diversen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor; dabei wird im Wege der Bündelung umfangreicher Investitionen ein bedeutender Hebeleffekt erzielt und verschiedene öffentliche und private Finanzierungsquellen werden an gemeinsam vereinbarten Strategien ausgerichtet. Aufgrund der beträchtlichen dreifachen Hebelwirkung setzen die insgesamt dem EIT zugewiesenen Haushaltsmittel in Höhe von 3,3 % der gesamten Haushaltsmittel für Horizont 2020 zusammen mit öffentlichen und privaten Mitteln zusätzlich mehr als 10 % der Haushaltsmittel für Horizont 2020 frei, damit die Ziele der EU-Forschungs- und Innovationsagenda erreicht werden. Darüber hinaus verfolgt das EIT, das sowohl auf marktrelevante als auch auf gesellschaftliche Wirkungen abstellt, einen ergebnisorientierten Ansatz. Das EIT sollte als Investor auftreten, der nach unternehmerischen Grundsätzen handelt, wobei durch seine Investitionen andere private oder öffentliche Mittel mobilisiert werden sollten. Die KIC operieren wie Unternehmen – auf der Grundlage eines jährlichen Geschäftsplans, einschließlich eines anspruchsvollen Programms mit Aktivitäten, die von Bildung bis hin zu Unternehmensgründung reichen, klaren Zielen, Leistungsvorgaben und grundlegenden Leistungsindikatoren, anhand derer sie gemessen werden.

Änderungsantrag  16

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Wechselwirkungen zwischen Forschung, Innovation und Bildung kommen in EU-Initiativen und -Programmen mehr und mehr zum Tragen. Es besteht ein großes Potenzial für sich gegenseitig verstärkende Maßnahmen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Auf EU-Ebene wird mit dem durch „Horizont 2020“ – das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2014-2020) – geschaffenen strategischen Rahmen weiterhin sichergestellt, dass diese Synergien umfassend genutzt werden.

Die Wechselwirkungen zwischen Forschung, Innovation und Bildung kommen in EU-Initiativen und -Programmen mehr und mehr zum Tragen. Es besteht ein großes Potenzial für sich gegenseitig verstärkende Maßnahmen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Auf EU-Ebene wird mit dem durch „Horizont 2020“ – das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2014-2020) – geschaffenen strategischen Rahmen weiterhin sichergestellt, dass diese Synergien umfassend genutzt werden. Das EIT und seine KIC müssen die Gesamtfinanzierung von Forschung und Innovation durch die EU ergänzen und dürfen nicht doppelte Finanzierungsstrukturen schaffen.

Änderungsantrag 17

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Gründung innovativer KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind.

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Schaffung offener und integrativer Innovationsmodelle unter den innovativen KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT muss die grenz- und branchenübergreifende Zusammenarbeit und die Mobilität im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Innovation zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen fördern. Das EIT schafft eine gemeinsame Plattform für den Austausch von innovativen Ansätzen und Wissen, was zur Förderung von nicht unmittelbar an einer Wissens- und Innovationsgemeinschaft (KIC) beteiligten Regionen und langfristig zur Verwirklichung der Prioritäten des Rahmenprogramms Horizont 2020 beiträgt. Eine eigene Priorität muss darauf liegen, den genauen Wirkungsbereich des EIT bei der Zusammenarbeit mit Drittländern und internationalen Organisationen im Bereich Forschung und Innovation abzustecken und so die Verbreitung bewährter EU-Verfahren zu begünstigen. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind. Die Kommission legt in Absprache mit dem EIT einen Mechanismus zur Koordinierung des EIT mit den anderen im Rahmen von Horizont 2020 durchgeführten Aktivitäten vor, der vom EIT umgesetzt wird.

Änderungsantrag  18

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Darüber hinaus bringt das EIT eine umfassende Bildungskomponente in die Forschungs- und Innovationspolitik der EU ein. Durch einen innovativen, auf die Vermittlung unternehmerischen Denkens gestützten Bildungsansatz schlägt es eine Brücke zwischen dem Forschungs- und Innovationsrahmen und den Strategien und Programmen im Bereich Bildung; außerdem stellt es ein langfristiges Engagement sicher, das notwendig ist, um in der Hochschulbildung nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Insbesondere durch neue trans- und interdisziplinäre Grade mit dem EIT-Gütesiegel treibt das EIT gemeinsame Anstrengungen in Richtung einer innovationsorientierten Bildung voran, wobei sich klare Spillover-Effekte für die weiter gefasste europäische Agenda für die Modernisierung der Hochschuleinrichtungen und eine Förderung des Europäischen Hochschulraums ergeben.

Darüber hinaus bringt das EIT eine umfassende Bildungskomponente in die Forschungs- und Innovationspolitik der EU ein, so auch über den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Durch einen innovativen, auf die Vermittlung unternehmerischen Denkens gestützten Bildungsansatz schlägt es eine Brücke zwischen dem Forschungs- und Innovationsrahmen und den Strategien und Programmen im Bereich Bildung; außerdem stellt es ein langfristiges Engagement sicher, das notwendig ist, um in der Hochschulbildung nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Insbesondere durch neue trans- und interdisziplinäre Grade mit dem EIT-Gütesiegel treibt das EIT gemeinsame Anstrengungen in Richtung einer innovationsorientierten Bildung voran, wobei sich klare Spillover-Effekte für die weiter gefasste europäische Agenda für die Modernisierung der Hochschuleinrichtungen und eine Förderung des Europäischen Hochschulraums ergeben.

Änderungsantrag  19

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokal-globale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind. Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC und lokalen Cluster-Organisationen intensivieren, um so die Beteiligung von KMU an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT/der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die derzeitigen wie künftigen KIC definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlich-privater Partnerschaften.

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokal-globale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind.

 

Regionen und Mitgliedstaaten, in denen Kolokationszentren angesiedelt sind, werden möglicherweise von Agglomerationseffekten und positiven Außenwirkungen profitieren. Diese Chance wird gesteigert durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den KIC-Partnern in den Regionen und den Behörden und Organisationen, die an der Gestaltung und Umsetzung der in Anhang IV von COM(2011) 615, 2011/0276 (COD), C7-0335/11 beschriebenen Strategien für eine intelligente Spezialisierung beteiligt sind. Im Gegensatz dazu könnten Regionen, die von diesen Aktivitäten ausgeschlossen sind, von kumulativen negativen Auswirkungen bedroht sein. Dies könnte die bestehenden Ungleichheiten verstärken und den Regionen, die bereits über erhebliche Innovationskapazitäten verfügen, zusätzliche Vorteile bringen und sich auf schwächeren Regionen negativ auswirken. Diese Gefahren können vermieden werden, wenn das regionale Innovationsprogramm eingesetzt wird und Regionen, in denen keine Kolokationszentren angesiedelt sind, Strategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) annehmen, die auch Partnerschaften mit Regionen umfasst, in denen es Kolokationszentren wie z. B. die regionale Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften gibt oder geben wird.

 

Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC, KMU und lokalen Cluster-Organisationen, wie die bestehenden regionalen Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften der KIC Climate, intensivieren, um so ihre Beteiligung an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT / der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die KIC und die regionalen Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlich-privater Partnerschaften. Es müssen Garantien eingebaut werden, um Doppelfinanzierungen zu vermeiden (75 % stammen aus privaten, öffentlichen und regionalen Mitteln, einschließlich anderer europäischer Programme und der Kohäsionspolitik). Jede Mittelkürzung bei anderen die Bildung betreffenden Programmen sollte vermieden werden.

Änderungsantrag 20

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, die ein Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Fragmentierung in der Forschung darstellen, sollten den Kern der paneuropäischen KIC-Forschungsbasis bilden. Die KIC können ihrerseits die Nutzung exzellenter öffentlicher Forschung, die in den Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung zusammengeführt wird, beschleunigen und fördern und dadurch der Fragmentierung im Bereich der Innovation entgegenwirken. Die gemeinsamen Technologieinitiativen und die neu eingerichteten öffentlich-privaten Partnerschaften bieten eine Plattform für die Förderung industrieller Forschung im großen Maßstab und treiben die Entwicklung wichtiger Technologien voran. Die KIC können als Katalysator für diese großen Forschungsinvestitionen fungieren, Technologietransfer und Kommerzialisierung ankurbeln und in bestehenden Geschäftsbereichen durch unternehmerisches Talent den Aufbau neuer Unternehmen in Gang setzen. Durch das Konzept des Wissensdreiecks ergänzt das EIT die Investitionen des Europäischen Forschungsrats (EFR) in die Pionierforschung von Weltrang, indem es der gesamten Innovationskette von der Idee bis hin zur Anwendung und konkreten Nutzung Rechnung trägt, und bietet Marie-Curie-Forschern sowie Studierenden im Rahmen des Programms „Erasmus für alle“ zusätzliche Möglichkeiten in den Bereichen Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln.

Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, die ein Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Fragmentierung in der Forschung darstellen, sollten den Kern der paneuropäischen KIC-Forschungsbasis bilden. Die KIC können ihrerseits die Nutzung exzellenter öffentlicher Forschung, die in den Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung zusammengeführt wird, beschleunigen und fördern und dadurch der Fragmentierung im Bereich der Innovation entgegenwirken. Die gemeinsamen Technologieinitiativen und die neu eingerichteten öffentlich-privaten Partnerschaften bieten eine Plattform für die Förderung industrieller Forschung im großen Maßstab und treiben die Entwicklung wichtiger Technologien voran. Die KIC können als Katalysator für diese großen Forschungsinvestitionen fungieren, Technologietransfer und Kommerzialisierung ankurbeln und in bestehenden Geschäftsbereichen durch unternehmerisches Talent den Aufbau neuer Unternehmen in Gang setzen. Durch das Konzept des Wissensdreiecks ergänzt das EIT die Investitionen des Europäischen Forschungsrats (EFR) in die Pionierforschung von Weltrang, indem es der gesamten Innovationskette von der Idee bis hin zur Anwendung und konkreten Nutzung Rechnung trägt, und stellt gleichzeitig die Entwicklung des europäischen Forschungsraumes sicher, indem es neue Möglichkeiten für Wissenschaftler im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen schafft. Das EIT nutzt das intellektuelle Kapital Europas, um dank der Wechselbeziehung mit dem Programm „Erasmus für alle“ neue Fähigkeiten in den Bereichen Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln zu erwerben.

Änderungsantrag  21

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 6

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die künftigen Europäischen Innovationspartnerschaften werden einen übergeordneten Rahmen bilden, der die Annäherung und Synergien zwischen aktueller angebots- und nachfrageorientierter Forschung und Innovationsinstrumenten und -strategien erleichtert. Die KIC können durch ihren dezentralen Charakter und praktische Erfahrungen einen Beitrag zu den Europäischen Innovationspartnerschaften leisten, insbesondere durch die Entwicklung des erforderlichen Humankapitals, die Ausbildung wichtiger Akteure – wie Unternehmer und Forscher – sowie durch Identifizierung von Rahmenbedingungen und bewährten Verfahren zu strategischen, ordnungspolitischen und Standardisierungsaspekten in ihrem jeweiligen Sektor.

Die künftigen Europäischen Innovationspartnerschaften werden einen übergeordneten Rahmen bilden, der die Annäherung und Synergien zwischen aktueller angebots- und nachfrageorientierter Forschung und Innovationsinstrumenten und -strategien erleichtert. Die Europäischen Innovationspartnerschaften können das Bindeglied zwischen den gesellschaftlichen Herausforderungen und dem EIT sein, indem sie Schwerpunktthemen setzen und prüfen, inwieweit Bedarf für die Einrichtung von KIC zu bestimmten Themen besteht. Die KIC können durch ihren dezentralen Charakter und praktische Erfahrungen einen Beitrag zu den Europäischen Innovationspartnerschaften leisten, insbesondere durch die Entwicklung des erforderlichen Humankapitals, die Ausbildung wichtiger Akteure – wie Unternehmer und Forscher – sowie durch Identifizierung von Rahmenbedingungen und bewährten Verfahren zu strategischen, ordnungspolitischen und Standardisierungsaspekten in ihrem jeweiligen Sektor.

Änderungsantrag  22

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 1 – Nummer 1.3 – Absatz 7

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In der Praxis werden sich unterschiedliche Synergiemöglichkeiten ergeben – je nach KIC und Herausforderung. Derzeit werden auf der KIC-Ebene Verbindungen zu anderen Initiativen geknüpft, die sich in Abhängigkeit von Besonderheiten und thematischem Gebiet der betreffenden KIC unterscheiden.

In der Praxis werden sich unterschiedliche Synergiemöglichkeiten ergeben – je nach KIC und Herausforderung. Derzeit werden auf der KIC-Ebene Verbindungen zu anderen Initiativen geknüpft, die sich in Abhängigkeit von Besonderheiten und thematischem Gebiet der betreffenden KIC unterscheiden. Darüber hinaus sollte das EIT Synergien und Interaktion zwischen den KIC in Bezug auf alle Säulen von Horizont 2020 und mit anderen Initiativen fördern, dabei jedoch dem Risiko von Überschneidungen in angemessener Weise Rechnung tragen.

Änderungsantrag  23

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Einrichtung der ersten KIC hat ein hohes Maß an „learning by doing“ erfordert. Es hat sich gezeigt, dass es sich bei den KIC um neuartige Konzepte handelt, und die Herausforderung der rechtlichen Konstituierung als KIC und des Eingehens vertraglicher Beziehungen mit KIC und ihren Partnern wurde von allen beteiligten Parteien unterschätzt. Das fehlende Bewusstsein, inwieweit die verschiedenen Arten von Rechtspersonen geeignet sind, wirkte sich auch auf die Einrichtung aus. Zwar ist der Bottom-up-Ansatz, der jeder KIC ausreichend Spielraum bei der Organisation ihrer Partnerschaften einräumt, beizubehalten, jedoch sollte mit Blick auf die Auswahl geeigneter Rechtsformen mehr Orientierungshilfe gegeben werden. Weiterhin sollte die Herausforderung, unterschiedliche Wissenschafts- und Geschäftskulturen in einer juristischen Personen zu vereinigen, nicht unterschätzt werden. Daher ist es wichtig, auf Ebene der KIC wie auf Ebene des EIT gemeinsame Werte zu haben. Außerdem sind KIC groß angelegte institutionelle Innovationen mit jeweils unterschiedlicher Ausprägung. Dies bedeutet auf der einen Seite eine große Anzahl an Innovationsmodellen, auf der anderen Seite werden dadurch Koordinierung und Überwachung der KIC insgesamt schwieriger.

Die Einrichtung der ersten KIC hat ein hohes Maß an „learning by doing“ erfordert. Es hat sich gezeigt, dass es sich bei den KIC um neuartige Konzepte handelt, und die Herausforderung der rechtlichen Konstituierung als KIC und des Eingehens vertraglicher Beziehungen mit KIC und ihren Partnern wurde von allen beteiligten Parteien unterschätzt. Das fehlende Bewusstsein, inwieweit die verschiedenen Arten von Rechtspersonen geeignet sind, wirkte sich auch auf die Einrichtung aus. Zwar ist der Bottom-up-Ansatz, der jeder KIC ausreichend Spielraum bei der Organisation ihrer Partnerschaften einräumt, beizubehalten, jedoch sollte mit Blick auf die Auswahl geeigneter Rechtsformen mehr Orientierungshilfe gegeben werden. Weiterhin sollte die Herausforderung, unterschiedliche Wissenschafts- und Geschäftskulturen in einer juristischen Person zu vereinigen, nicht unterschätzt werden. Daher ist es wichtig, auf Ebene der KIC wie auf Ebene des EIT gemeinsame Werte zu haben. Außerdem sind KIC groß angelegte institutionelle Innovationen mit jeweils unterschiedlicher Ausprägung. Dies bedeutet auf der einen Seite eine große Anzahl an Innovationsmodellen, auf der anderen Seite werden dadurch Koordinierung und Überwachung der KIC insgesamt schwieriger. Daher ist ein auf die verschiedenen KIC zugeschnittener Ansatz erforderlich.

Änderungsantrag  24

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Künftig sollte nach dem Auswahlverfahren eine klare Orientierung erfolgen, um sicherzustellen, dass alle KIC die wesentlichen strategischen Merkmale teilen, wobei es den KIC offensteht, unterschiedliche Ansätze bei Organisation, operationeller Arbeit und Finanzierung zu verfolgen. Schließlich stellt die derzeitige Gesamtzahl von drei KIC noch nicht die kritische Masse dar, die das EIT zur vollen Entfaltung seines Potenzials als führende Innovationseinrichtung benötigt. Bei nur drei KIC sind die Möglichkeiten eingeschränkt, Innovationschancen aus angrenzenden Bereichen KIC-übergreifend zu nutzen oder bei der Verwaltung und der Verbreitung von Ergebnissen Skaleneffekte zu erzielen. Das heißt auch, dass das EIT nicht groß genug ist, um wirklich als selbstständige europäische Einrichtung zu agieren. Das EIT braucht also weitere KIC, um die kritische Masse zu erreichen, die notwendig ist, um mehr als nur die Summe seiner Teilmengen zu sein. Wenn das EIT neue Modelle der Innovations-Governance und des Innovationsmanagements im Wege der KIC erschließen soll, muss eine begrenzte Zahl zusätzlicher Partnerschaften eingerichtet werden, um so den Erfahrungsschatz des EIT zu vergrößern.

Künftig sollte nach dem Auswahlverfahren eine klare Orientierung erfolgen, um sicherzustellen, dass alle KIC die wesentlichen strategischen Merkmale teilen, wobei es den KIC offensteht, unterschiedliche Ansätze bei Organisation, operationeller Arbeit und Finanzierung zu verfolgen. Das EIT muss KIC in Verwaltungsangelegenheiten eingehender beraten und unterstützen. Zu diesem Zweck muss das EIT eine Strategie für die Verringerung des Verwaltungsaufwands entwickeln einen Leitfaden erstellen, in dem neuen KIC bewährte Verfahren und Erfahrungen ihrer bereits bestehenden Pendants dargelegt werden. Schließlich stellt die derzeitige Gesamtzahl von drei KIC noch nicht die kritische Masse dar, die das EIT zur vollen Entfaltung seines Potenzials als führende Innovationseinrichtung benötigt. Bei nur drei KIC sind die Möglichkeiten eingeschränkt, Innovationschancen aus angrenzenden Bereichen KIC-übergreifend zu nutzen oder bei der Verwaltung und der Verbreitung von Ergebnissen Skaleneffekte zu erzielen. Das heißt auch, dass das EIT noch nicht groß genug ist, um wirklich als selbstständige europäische Einrichtung zu agieren.

 

Das EIT als echtes Institut

 

Das EIT muss mehr sein als nur die Summe seiner Teile – derzeit sind dies die KIC. Die EU braucht ein international anerkanntes Gütesiegel für Innovationen, und dies lässt sich erreichen, wenn das EIT breit und umfassend tätig werden kann.

 

Das EIT braucht daher weitere KIC, um die entsprechende kritische Masse zu erreichen. Wenn das EIT neue Modelle der Innovations-Governance und des Innovationsmanagements im Wege der KIC erschließen soll, muss eine begrenzte Zahl zusätzlicher Partnerschaften eingerichtet werden, um so den Erfahrungsschatz des EIT zu vergrößern.

 

Ziel des EIT ist es, seine Rolle als Investor, der bestehende Exzellenzzentren in Forschung, Wirtschaft und Hochschulbildung in Europa fördert, vernetzt und bei der Pflege ihrer langfristigen systematischen Zusammenarbeit unterstützt, zu konsolidieren und auszubauen.

 

Die EU kann sich jedoch den Verlust oder die Verschwendung von Kenntnissen nicht leisten. Daher muss das EIT neben den bereits an den KIC beteiligten Hochschulen auch Hochschulnetze sowie Marie-Curie-Stipendien für Innovation umfassen und eng mit den gemeinsamen Technologieinitiativen, regionalen Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften sowie anderen neuen und innovativen Einrichtungen für Forschungstätigkeit und -förderung zusammenarbeiten, zu denen auch kleinere KIC zählen. Zwar ist Forschung nicht der eigentliche Gegenstand der bestehenden KIC, doch muss das EIT multidisziplinäre Innovationsansätze fördern und die Entwicklung von nichttechnologischen, organisatorischen und systembezogenen Innovationen sowie von Innovationen im öffentlichen Sektor als notwendige Ergänzung bestehender sowie in Zukunft möglicher Innovationsaktivitäten unterstützen.

Änderungsantrag  25

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Das EIT muss langfristig eine eindeutige Identität ausbilden und zu einem weltweit anerkannten Markennamen werden, und zwar als Antriebsmotor für Innovation und unternehmerische Initiative in Europa und als Bildungseinrichtung von Weltrang in diesem Bereich. Das EIT kann sich zum Inbegriff der Innovationsagenda der EU entwickeln, so wie der der ECR der Inbegriff für Europas Spitzenleistungen und weltweite Führungsrolle in den Wissenschaften ist. Zur Etablierung des EIT als starke Marke können Maßnahmen gehören, mit denen ein engmaschiges Netz von Personen und Unternehmen im Umfeld des EIT (Studenten, Absolventen, Dozenten, Unternehmer, Fachleute usw.) geschaffen wird und Identitätsbewusstsein sowie Außenwirkung gefördert werden. Diese Maßnahmen können u. a. die Veranstaltung von wissenschaftlichen Konferenzen, Innovationskonferenzen, Jahresveranstaltungen, Wettbewerben, Preisverleihungen, Graduiertenfeiern usw. umfassen.

Änderungsantrag  26

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Aufbauend auf diesen Erfahrungen strebt das EIT danach, seine Rolle als „Investor“, der bestehende Exzellenzzentren in Forschung, Wirtschaft und Hochschulbildung in Europa fördert und zusammenbringt und ihnen im Wege der KIC bei der Pflege ihrer langfristigen systematischen Zusammenarbeit hilft, zu konsolidieren und weiterzuentwickeln.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen strebt das EIT danach, die Förderung und Ermöglichung der Verknüpfung der bestehenden Exzellenzzentren in Forschung, Wirtschaft und Hochschulbildung in Europa zu konsolidieren und weiterzuentwickeln und ihnen im Wege der KIC bei der Pflege ihrer langfristigen systematischen Zusammenarbeit zu helfen. Vor diesem Hintergrund sollten Informationskampagnen über alle einschlägigen Kommunikationsmittel und –kanäle in Gang gebracht werden, um sowohl Hochschulen als auch Studenten umfassenden Zugang zu Informationen über die Funktionsweise und den Wirkungskreis des EIT und der KIC zu gewähren.

Änderungsantrag  27

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Der Ansatz des EIT als „Investor“ zielt darauf ab, die besten strategischen Möglichkeiten zu identifizieren und eine Reihe herausragender Partnerschaften – die KIC – auszuwählen, die diese Möglichkeiten nutzen. Im Rahmen dieses Ansatzes erhalten die KIC auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse und der im Geschäftsplan vorgeschlagenen Aktivitäten jährlich Zuschüsse vom EIT. Die Bewertung der Geschäftspläne wird von externen unabhängigen Experten unterstützt. Das EIT sollte in dieser Hinsicht nicht nur die grobe Richtung und Perspektive vorgeben, sondern es muss die KIC in angemessener Weise unterstützen und ihre Leistung überwachen. Zugleich genießen die KIC bei der Festlegung ihrer internen Strategien und Organisation, bei der Durchführung ihrer Aktivitäten sowie der Mobilisierung des notwendigen Talents und der erforderlichen Ressourcen ein hohes Maß an Freiraum.

Der Ansatz des EIT als „Investor“ zielt darauf ab, die besten strategischen Möglichkeiten zu identifizieren und eine Reihe herausragender Partnerschaften – die KIC – auszuwählen, die diese Möglichkeiten nutzen. Im Rahmen dieses Ansatzes erhalten die KIC auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse und der im Geschäftsplan vorgeschlagenen Aktivitäten jährlich Zuschüsse vom EIT, wobei ein eindeutiges, öffentliches und transparentes Verfahren angewandt wird. Die Bewertung der Geschäftspläne wird von externen unabhängigen Experten unterstützt. Das EIT sollte in dieser Hinsicht nicht nur die grobe Richtung und Perspektive vorgeben, sondern es muss die KIC in angemessener Weise unterstützen und ihre Leistung überwachen. Zugleich genießen die KIC bei der Festlegung ihrer Agenda sowie ihrer internen Strategien und Organisation, bei der Durchführung ihrer Aktivitäten sowie der Mobilisierung des notwendigen Talents und der erforderlichen Ressourcen ein hohes Maß an Freiraum.

Änderungsantrag  28

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Erträge der EIT-Investitionen in die KIC werden anhand greifbarer Leistungen für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft im weiteren Sinne gemessen, wie etwa Neugründung von Unternehmen, Herstellung neuer Produkte und neue Dienstleistungen in bestehenden und künftigen Märkten, besser qualifizierte Unternehmer, neue und attraktivere Arbeitsmöglichkeiten sowie Anwerbung und Bindung talentierter Menschen aus der EU und aus Drittländern.

Die Erträge der EIT-Investitionen in die KIC werden anhand greifbarer Leistungen für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft im weiteren Sinne gemessen, wie etwa Neugründung von Unternehmen, Herstellung neuer Produkte und neue Dienstleistungen in bestehenden und künftigen Märkten, besser qualifizierte Unternehmer, neue und attraktivere Arbeitsmöglichkeiten auch über die Nutzung der Stärken lokaler Gemeinschaften, die bereits für Spitzenleistungen stehen, sowie Anwerbung und Bindung talentierter Menschen aus der EU und aus Drittländern. Allerdings werden auch qualitative Leistungsindikatoren für die Bewertung der KIC festgelegt.

Änderungsantrag  29

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Absatz 7

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ein bedeutender Punkt in dieser Hinsicht ist auch, gemeinsam mit den KIC eine echte EIT-„Corporate Identity“ anhand einer Reihe gemeinsamer Werte zu entwickeln. Auch wenn alle KIC und die jeweiligen Partner ihre eigene „Corporate Identity“ und eigene Werte haben, so teilen sie jedoch die Werte, die die EIT-KIC-Gemeinschaft zusammenbringt. Ausgewählt wurden: Spitzenleistungen im gesamten Wissensdreieck; qualifizierte und unternehmerisch denkende Menschen; langfristige Zusammenarbeit über Landesgrenzen, Fachbereiche und Wirtschaftszweige hinweg und Fokus auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung. Eine solche Identität wird zudem die externe Sichtbarkeit des EIT und der KIC verbessern und ihrem Ruf förderlich sein.

Ein bedeutender Punkt in dieser Hinsicht ist auch, gemeinsam mit den KIC eine echte EIT-„Corporate Identity“ anhand einer Reihe gemeinsamer Werte zu entwickeln. Auch wenn alle KIC und die jeweiligen Partner ihre eigene „Corporate Identity“ und eigene Werte haben, so teilen sie jedoch die Werte, die die EIT-KIC-Gemeinschaft zusammenbringt. Ausgewählt wurden: Spitzenleistungen im gesamten Wissensdreieck; Chancen für die Teilhabe aller Mitgliedstaaten; hochqualifizierte und unternehmerisch denkende Menschen; langfristige Zusammenarbeit über Landesgrenzen, Fachbereiche und Wirtschaftszweige hinweg und Fokus auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung. Eine solche Identität wird zudem die externe Sichtbarkeit des EIT und der KIC verbessern und ihrem Ruf förderlich sein.

Änderungsantrag  30

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird die ersten drei KIC aktiv dabei unterstützen, ihr Potenzial besser auszuschöpfen, ihre Wirkkraft zu verstärken und intensiv zu Erreichung der Horizont-2020-Ziele beizutragen. Nach und nach werden die KIC ihre ursprünglichen Aktivitäten ausweiten, um neue Markt- oder gesellschaftliche Chancen zu nutzen. Um diese Entwicklungen zu unterstützen, wird das EIT in enger Zusammenarbeit mit jeder einzelnen KIC über maßgeschneiderte Kofinanzierungsstrategien – die zugleich aus der EIT-Perspektive strategische Aktivitäten untermauern – beraten und sie festlegen.

Das EIT wird die ersten drei KIC aktiv dabei unterstützen, ihr Potenzial besser auszuschöpfen, ihre Wirkkraft zu verstärken und intensiv zu Erreichung der Horizont-2020-Ziele beizutragen. Nach und nach werden die KIC ihre ursprünglichen Aktivitäten ausweiten, um neue Markt- oder gesellschaftliche Chancen zu nutzen und sich an ein sich wandelndes globales Umfeld anzupassen. Um diese Entwicklungen zu unterstützen, wird das EIT in enger Zusammenarbeit mit jeder einzelnen KIC über maßgeschneiderte Kofinanzierungsstrategien – die zugleich aus der EIT-Perspektive strategische Aktivitäten untermauern – beraten und sie festlegen. Dabei geht sie eindeutig und transparent vor und legt öffentlich Rechenschaft ab.

Änderungsantrag  31

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Unterabsatz 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Finanzierung

 

Die Finanzierung der EU für Forschung und Innovation ist von entscheidender Bedeutung und sollte für die Förderung genutzt werden. Eines der Hauptziele bei der Nutzung von Unionsmitteln durch das EIT ist eine Hebelwirkung, und es sollen zusätzliche private und öffentliche Mittel mobilisiert, ein Ansatz mit mehreren Finanzierungsquellen gefördert und die Verbindungen zwischen dem EIT und den Strukturfonds gestärkt werden. Das EIT und die KIC streben Synergien mit einschlägigen EU-Initiativen sowie potenziellen und im Entstehen begriffenen Exzellenzzentren, Gemeinschaften oder innovativen Regionen in Mitgliedstaaten an, in denen die Innovationstätigkeit geringer ausgeprägt ist.

Änderungsantrag  32

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Unterabsatz 3 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Da Menschen die wahren Träger von Innovation sind, könnte gegebenenfalls Sorge dafür getragen werden, dass genügend Studenten aus den Randgebieten der EU an den Ausbildungsprogrammen des EIT teilnehmen können (z. B. durch Stipendien, die von den Mitgliedstaaten und dem Stipendienprogramm kofinanziert werden). Das EIT soll mit den Mitgliedstaaten und den Regionen zusammenarbeiten, damit sichergestellt wird, dass EIT-Absolventen Möglichkeiten und Unterstützung dafür finden, ihr Innovationspotenzial und unternehmerisches Vermögen innerhalb der EU zu entfalten.

Änderungsantrag  33

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die KIC bauen nicht nur auf der exzellenten Forschungsbasis ihrer Partner auf, sondern sind auch die Spitzenreiter bei der Förderung und Durchführung des Bildungsauftrags des EIT. Ziel ist es, talentierte Menschen mit den Fertigkeiten, dem Wissen und der Einstellung auszustatten, die in einer globalen wissensorientierten Wirtschaft vonnöten sind. Hierzu fördert das EIT aktiv u. a. die Grade mit EIT-Gütesiegel, indem es ihre Qualität und kohärente Einführung in den KIC kontrolliert. Bei dieser Arbeit wird extensiver Gebrauch von Peer-Review und Expertenbewertungen gemacht und ein Dialog mit nationalen Stellen und Qualitätssicherungsstellen eingerichtet. Dadurch steigt die nationale wie internationale Anerkennung und die globale Attraktivität von Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel; gleichzeitig wird eine internationale Plattform für Zusammenarbeit geschaffen. In Zukunft werden die KIC dazu angeregt, ihre Bildungsaktivitäten über das postgraduale Angebot hinaus zu erweitern und eine größere Bandbreite an Studienformen vorzusehen, um so ein größeres Spektrum an innovativen Weiterbildungsaktivitäten abzudecken, einschließlich Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, individualisierter Fortbildungskurse und Sommerschulen. Um die Wirkung der Bildungsaktivitäten der KIC zu verstärken und ein breiteres Publikum zu erreichen, könnten die KIC versuchsweise Grundkursmodule oder Angebote für die Schulbildung konzipieren.

Die KIC bauen nicht nur auf der exzellenten Forschungsbasis ihrer Partner auf, sondern sind auch die Spitzenreiter bei der Förderung und Durchführung des Bildungsauftrags des EIT. Ziel ist es, talentierte Menschen mit den Fertigkeiten, dem Wissen und der Einstellung auszustatten, die in einer globalen wissensorientierten Wirtschaft und Gesellschaft vonnöten sind. Hierzu fördert das EIT aktiv u. a. die Grade mit EIT-Gütesiegel, indem es ihre Qualität und kohärente Einführung in den KIC kontrolliert. Dabei wenden die KIC eine Reihe von Qualitätskriterien auf Abschlüsse mit EIT-Gütesiegel an, um ein hohes akademisches Niveau aufrechtzuerhalten und den Ruf der europäischen Hochschulen zu wahren. Ferner wird vom EIT extensiver Gebrauch von Peer-Review und Expertenbewertungen gemacht und ein Dialog mit nationalen Stellen und Qualitätssicherungsstellen eingerichtet. Dadurch steigt die nationale wie internationale Anerkennung, das Ansehen und die globale Attraktivität von Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel; gleichzeitig wird eine internationale Plattform für Zusammenarbeit geschaffen. In Zukunft werden die KIC dazu angeregt, ihre Bildungsaktivitäten über das postgraduale Angebot hinaus zu erweitern und eine größere Bandbreite an Studienformen vorzusehen, um so ein größeres Spektrum an innovativen Weiterbildungsaktivitäten abzudecken, einschließlich Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, individualisierter Fortbildungskurse (und beruflicher Fortbildungsmaßnahmen), Sommerschulen sowie Praktika bei den KIC und ihren Partnern. Um die Wirkung der Bildungsaktivitäten der KIC zu verstärken und ein breiteres Publikum zu erreichen, könnten die KIC versuchsweise Module und Abschlüsse in den Bereichen Fernstudium und elektronisch gestütztes Lernen, Grundkursmodule oder Angebote für die Schulbildung konzipieren.

Änderungsantrag  34

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Absatz 4 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

In diesem Zusammenhang sollte das EIT sich an den Maßnahmen zur Förderung der Attraktivität der Ausbildungsgänge in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik beteiligen, um in der EU mehr Talente auszubilden und sicherzustellen, dass genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen, die tatsächlich in der Lage sind, Innovationen hervorzubringen. Die KIC könnte Coaching-Programme für junge Europäer entwickeln, die Praktika, Schulbesuche, Finanzhilfen für hervorragende Oberstufenschüler und Studenten in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik und die finanzierte Teilnahme von hervorragenden Studenten naturwissenschaftlicher Studiengänge an Sommerkursen an Management- oder Businessschulen und/oder Ausbildungsstätten für Betriebswirtschaftslehre umfassen.

Änderungsantrag  35

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

· die KIC dazu anregen, gemeinsame Aktivitäten zu horizontalen Fragen zu entwickeln;

Anreize für horizontale Kolokationstätigkeiten innerhalb der jeweiligen KIC setzen und die KIC dazu anregen, gemeinsame Aktivitäten zu horizontalen Fragen zu entwickeln;

Änderungsantrag 36

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1 – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

– Kriterien für Hochschulabschlüsse mit EIT-Gütesiegel erstellen, um ihre akademische Gültigkeit und ein hohes Niveau zu gewährleisten;

Änderungsantrag  37

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1. – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

ein Peer-Review-System für Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel einrichten und mit nationalen und internationalen Qualitätssicherungsstellen in Dialog treten;

durch die Einrichtung eines Peer-Review-Systems für Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel aktiv Kohärenz und Äquivalenz innerhalb des EIT garantieren und mit nationalen und internationalen Qualitätssicherungsstellen in Dialog treten;

Änderungsantrag 38

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1. – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten anzubieten.

– die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten anzubieten, insbesondere solche, die den KIC die Möglichkeit geben, ihr Wissen mit Institutionen zu teilen, die an einer Teilhabe an künftigen KIC interessiert sein könnten, und die Existenz dieser Bildungsprogramme stärker ins Bewusstsein rufen.

Änderungsantrag 39

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1. – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 4 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

– die KIC dazu auffordern, Studenten alle relevanten Informationen über die Anerkennung von in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Hochschulabschlüssen zukommen zu lassen;

Änderungsantrag 40

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.1. – Unterabsatz 5 – Aufzählungszeichen 4 b (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

– auf europäischer Ebene gemeinsame Akkreditierungsverfahren für Diplome und Hochschulabschlüsse festlegen;

Änderungsantrag  41

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.1 – Nummer 2.1.2.

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird die Zahl der KIC schrittweise erhöhen, um seine Wirkungskraft weiter zu verstärken und in neuen Bereichen gesellschaftlicher Herausforderungen Innovationen anzuregen. Dadurch, dass das EIT bei der Einrichtung neuer KIC einen graduellen Wachstumsansatz verfolgt, stellt es sicher, dass Erfahrungen vorheriger KIC-Gründungen voll berücksichtigt werden und KIC nur in den Bereichen eingerichtet werden, in denen ein klares Innovationspotenzial und Spitzenleistungen von Weltrang gegeben sind, worauf aufgebaut werden kann. Im Zeitraum 2014-2020 werden in zwei Runden neue KIC eingerichtet: 2014 und 2018 werden jeweils drei neue KIC gegründet, wodurch sich die Gesamtzahl der KIC im Zeitraum 2014-2020 auf neun erhöhen wird (was der Einrichtung von 40-50 Kolokationszentren in der ganzen EU entspricht). Ein mögliches neues Auswahlverfahren für KIC im Jahr 2018 wird sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse einer detaillierten externen Evaluierung des EIT und bestehender KIC – einschließlich einer Bewertung der Wirkung der KIC auf Wirtschaft und Gesellschaft und des Beitrags des EIT zur Erhöhung der Innovationskapazität der EU und ihrer Mitgliedstaaten – sowie auf die Evaluierungen von Horizont 2020 stützen.

Das EIT wird die Zahl der KIC schrittweise erhöhen, um seine Wirkungskraft weiter zu verstärken und in neuen Bereichen gesellschaftlicher Herausforderungen Innovationen anzuregen. Dies geschieht gemäß Artikel 1c und im Einklang mit den Prioritäten und Zielen „gesellschaftliche Herausforderungen“ und „führende Rolle in industrierelevanten Technologien“ über ein öffentliches Ausschreibungsverfahren. Dadurch, dass das EIT bei der Einrichtung neuer KIC einen graduellen Wachstumsansatz verfolgt, stellt es sicher, dass Erfahrungen vorheriger KIC-Gründungen voll berücksichtigt werden und KIC nur in den Bereichen eingerichtet werden, in denen ein klares Innovationspotenzial und Spitzenleistungen von Weltrang gegeben sind, worauf aufgebaut werden kann. Es werden geeignete Projekte ausgewählt, die 2014 anlaufen. Nach der Überprüfung von Horizont 2020, EIT und KIC wird erneut ein offenes Ausschreibungsverfahren durchgeführt, um die neuen KIC auszuwählen, die ihre Tätigkeit 2018 aufnehmen. Ein mögliches neues Auswahlverfahren für KIC im Jahr 2018 wird sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse einer detaillierten externen Evaluierung des EIT und bestehender KIC – einschließlich einer Bewertung der Wirkung der KIC auf Wirtschaft und Gesellschaft und des Beitrags des EIT zur Erhöhung der Innovationskapazität der EU und ihrer Mitgliedstaaten – sowie auf die Evaluierungen von Horizont 2020 stützen.

Neue KIC werden in Bereichen großer gesellschaftlicher Herausforderungen eingerichtet, in denen ein echtes Innovationspotenzial besteht. Das EIT wird dabei umfassend zu den Zielen der übergeordneten politischen Agenda der EU und insbesondere zu den Zielen von Horizont 2020 beitragen, worin einige große gesellschaftliche Herausforderungen sowie Grundlagen- und Industrietechnologien definiert werden. Ziel ist es, KIC in thematischen Bereichen einzurichten, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität nur mit einem interdisziplinären, grenzübergreifenden und branchenübergreifenden Ansatz angegangen werden können. Vor der Auswahl der thematischen Bereiche muss daher sorgfältig geprüft werden, ob eine KIC einen wirklichen Mehrwert erzielen und eine positive Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft haben kann.

Neue KIC werden in Bereichen großer gesellschaftlicher Herausforderungen eingerichtet, in denen ein echtes Innovationspotenzial besteht. Das EIT wird dabei umfassend zu den Zielen der übergeordneten politischen Agenda der EU und insbesondere zu den Zielen von Horizont 2020 beitragen, worin einige große gesellschaftliche Herausforderungen sowie Grundlagen- und Industrietechnologien definiert werden. Ziel ist es, KIC in thematischen Bereichen einzurichten, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität nur mit einem interdisziplinären, grenzübergreifenden und branchenübergreifenden Ansatz angegangen werden können. Vor der Auswahl der thematischen Bereiche muss daher sorgfältig geprüft werden, ob eine KIC einen wirklichen Mehrwert erzielen und eine positive Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft haben kann. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei auch der Rolle der Geisteswissenschaften in der Hochschulbildung gelten, da sie sowohl zum Wirtschaftsleben als auch zur Förderung der europäischen Kultur und des europäischen Erbes maßgeblich beitragen. Aus diesem Grunde dürfen die Geisteswissenschaften bei der Auswahl thematischer Bereiche für künftige KIC keinesfalls übergangen oder vergessen werden.

 

Die Mittelzuweisung an neue KIC erfolgt nach Wettbewerbsmaßstäben und trägt Kriterien wie Qualität und Projektpotenzial Rechnung, wobei jeder KIC hinreichende Mittel bereitgestellt werden, um tatsächlich Innovationen leisten zu können.

Die Europäische Kommission hat diese Prüfung anhand eines Verfahrens durchgeführt, das auf die objektive Bewertung des Potenzials künftiger KIC-Themen abstellt. Ein Ausgangspunkt war der SIA-Entwurf, den der EIT-Verwaltungsrat der Kommission im Juni 2011 übermittelt hat. Parallel dazu wurde eine Reihe robuster Kriterien entwickelt, die eine objektive Bewertung des Innovationspotenzials der einzelnen künftigen Themen ermöglichen. Die Gültigkeit dieser Kriterien wurde durch eine öffentliche Konsultation der weiteren Innovationsgemeinschaft aus dem Wissensdreieck überprüft. Ergebnis dieses Verfahrens ist die folgende Kriterienliste.

Die Europäische Kommission hat diese Prüfung anhand eines Verfahrens durchgeführt, das auf die objektive Bewertung des Potenzials künftiger KIC-Themen abstellt. Ein Ausgangspunkt war der SIA-Entwurf, den der EIT-Verwaltungsrat der Kommission im Juni 2011 übermittelt hat. Parallel dazu wurde eine Reihe robuster Kriterien entwickelt, die eine objektive Bewertung des Innovationspotenzials der einzelnen künftigen Themen ermöglichen. Die Gültigkeit dieser Kriterien wurde durch eine öffentliche Konsultation der weiteren Innovationsgemeinschaft aus dem Wissensdreieck überprüft. Ergebnis dieses Verfahrens ist die folgende Kriterienliste.

Bewältigung großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen für Europa und Unterstützung der Ziele der Strategie Europa 2020;

Bewältigung großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen für Europa und Unterstützung der Ziele der Strategie Europa 2020;

Abstimmung und Koordinierung mit relevanten EU-Maßnahmen sowie mit bestehenden Initiativen im Rahmen von Horizont 2020 und Erasmus für alle.

Abstimmung und Koordinierung mit relevanten EU-Maßnahmen sowie mit bestehenden Initiativen im Rahmen von Horizont 2020 und Erasmus für alle.

Mobilisierung von Investitionen und langfristigem Engagement der Unternehmen; Vorhandensein eines Markts für deren Produkte oder Möglichkeit der Schaffung neuer Märkte;

Mobilisierung von Investitionen und langfristigem Engagement der Unternehmen; Vorhandensein eines Markts für deren Produkte oder Möglichkeit der Schaffung neuer Märkte;

Schaffung einer nachhaltigen und systemischen Wirkung, die gemessen wird anhand der Zahl neu ausgebildeter Unternehmer, neuer Technologien und neuer Unternehmen;

– Schaffung einer nachhaltigen und systemischen Wirkung, die gemessen wird anhand der Zahl neu ausgebildeter Unternehmer, neuer Technologien, neuer Unternehmen und neuer hochwertiger Arbeitsplätze;

Zusammenführung einer kritischen Masse von Weltklasse-Akteuren in den Bereichen Forschung, Bildung und Innovation, die ansonsten nicht zusammenfinden würden;

Zusammenführung einer kritischen Masse von Weltklasse-Akteuren in den Bereichen Forschung, Bildung und Innovation, die ansonsten nicht zusammenfinden würden;

Forderung nach interdisziplinären Konzepten und der Entwicklung neuer Bildungsmodelle über Fachgebietsgrenzen hinweg;

– Forderung nach interdisziplinären Konzepten und Ermutigung der Hochschulen zur Entwicklung neuer Bildungsmodelle über Fachgebietsgrenzen hinweg;

Überbrückung großer Innovationslücken wie des europäischen Paradoxons, also des Phänomens, dass Europa auf bestimmten Gebieten über Stärken in der Grundlagenforschung verfügt, aber Schwächen bei der Innovationsleistung aufweist.

– Überbrückung großer Innovationslücken wie des europäischen Paradoxons, also des Phänomens, dass Europa auf bestimmten Gebieten über Stärken in der Grundlagenforschung verfügt, aber Schwächen bei der Innovationsleistung aufweist.

Die Bewertung der Themen, die im EIT-Entwurf und von der weiteren Stakeholder-Gemeinschaft vorgeschlagen wurden, zeigte gewisse Schwankungen im Hinblick auf die potenzielle Wirkung, die durch die Einrichtung einer KIC erzielt werden könnte. Daher wurden einige Themen ganz verworfen; andere wurden neu definiert, um besser auf die Besonderheiten des jeweiligen europäischen und internationalen Kontexts einzugehen.

Die Bewertung der Themen, die im EIT-Entwurf und von der weiteren Stakeholder-Gemeinschaft vorgeschlagen wurden, zeigte gewisse Schwankungen im Hinblick auf die potenzielle Wirkung, die durch die Einrichtung einer KIC erzielt werden könnte. Daher wurden einige Themen ganz verworfen; andere wurden neu definiert, um besser auf die Besonderheiten des jeweiligen europäischen und internationalen Kontexts einzugehen.

Folgende thematische Bereiche wurden als Bereiche ermittelt, in denen die Einrichtung einer neuen KIC das größte Potenzial aufweist, bereits existierende Tätigkeiten aufzuwerten und einen wirklichen Innovationsschub zu bewirken:

 

- Mehrwert in der Fertigung

 

- Food4future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern

 

- Innovation für gesundes Leben und aktives Altern

 

- Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution

 

- intelligente, sichere Gesellschaften

 

- urbane Mobilität

 

Einzelheiten zu den verschiedenen Themen finden sich in den Infoblättern am Ende des Dokuments.

 

Auf der Grundlage dieser Themen kann das EIT die Auswahl der künftigen KIC selbständig organisieren. Der Erfolg künftiger KIC-Auswahlverfahren wird zum großen Teil von einer klaren Vermittlung der Erwartungen und Anforderungen abhängen sowie von einem Zeitrahmen, der es den KIC-Bewerbern ermöglicht, sich vor der Einreichung des Vorschlags rechtlich und finanziell solide zu organisieren. Die KIC werden anhand detaillierter, in der EIT-Verordnung festgelegter Kriterien ausgewählt, die auf den Grundsätzen der Exzellenz und Innovationsrelevanz basieren. Jede ausgewählte KIC muss darlegen, wie sie in ihrem jeweiligen Gebiet eine maximale Wirkung erzielen will, und nachweisen, dass ihre Strategie tragfähig ist.

 

Mit Blick auf die beiden Auswahlverfahren für KIC, die für 2014 und 2018 geplant sind, wurden drei Themen für die erste Runde ausgewählt. Da bei der Einrichtung neuer KIC schrittweise vorgegangen werden soll, wurden die ersten drei Themen aufgrund des Reifegrads auf dem betreffenden Gebiet, der potenziellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkung sowie der möglichen Synergien mit anderen Initiativen ausgewählt. Ausgewählt wurden:

 

- Innovation für gesundes Leben und aktives Altern

 

- Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution

 

- Food4future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern

 

Bei der nächsten Runde im Jahr 2018 werden die übrigen Themen („Innerstädtische Mobilität“, „Fertigung mit Mehrwert“ und „Intelligente, sichere Gesellschaften“) berücksichtigt, wobei neuen und unvorhersehbaren Herausforderungen, die sich in der Zukunft ergeben können, Rechnung getragen wird.

 

 

Die regelmäßige Evaluierung der Entwicklung des Forschungspotenzials und die mögliche Entstehung einer neuen Innovationsdynamik sind in Bezug auf künftige KIC in Branchen zu berücksichtigen, die noch nicht berücksichtigt wurden, aber die Kriterien erfüllen.

Das EIT wird

Das EIT wird

- rechtzeitig ein Auswahlverfahren für eine zweite Welle von KIC im Jahr 2014 und – nach einer Evaluierung von Horizont 2020, einschließlich seines spezifischen Programms und des EIT – für eine dritte Welle im Jahr 2018 vorbereiten;

- rechtzeitig ein Auswahlverfahren für eine zweite Welle von KIC im Jahr 2014 und – nach einer Evaluierung von Horizont 2020, einschließlich seines spezifischen Programms und des EIT – für eine dritte Welle im Jahr 2018 vorbereiten;

 

- alle interessierten Parteien, d.h. – neben den Hochschulen, Unternehmen, Unternehmern und Forschungszentren – die Bürgergesellschaft, örtliche Behörden, relevante NRO, konsultieren, bevor es über die thematischen Bereiche für die dritte Runde der 2018 einzurichtenden KIC entscheidet;

 

- unter allen Umständen sicherstellen, dass möglichst viele der potentiell interessierten Parteien auf die künftigen KIC-Auswahlverfahren hingewiesen werden. potenziell interessierten Parteien werden alle notwendigen Informationen bereitgestellt, die es ihnen ermöglichen, zu beurteilen, welchen spezifischen Beitrag sie möglicherweise leisten könnten; in dieser Hinsicht können all jene Bereiche und auch Regionen berücksichtigt werden, die noch keine Teilnehmer in bestehende KIC entsandt haben;

 

- dafür Sorge tragen, dass der soziale Aspekt innerhalb der KIC ein alles überspannendes Kriterium darstellt und dies bei jeder gesellschaftlichen Herausforderung sichtbar wird.

- sicherstellen, dass die Rahmenbedingungen künftiger KIC-Auswahlverfahren ein optimales Ergebnis begünstigen, insbesondere durch eine klare Beschreibung der Anforderungen und Verfahren und dadurch, dass Bewerbern ausreichend Zeit für die Organisation der Partnerschaften eingeräumt wird.

- sicherstellen, dass die Rahmenbedingungen künftiger KIC-Auswahlverfahren ein optimales Ergebnis begünstigen, insbesondere durch eine klare Beschreibung der Anforderungen und Verfahren und dadurch, dass Bewerbern ausreichend Zeit für die Organisation der Partnerschaften eingeräumt wird.

Änderungsantrag  42

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

2.2. Verstärkung der Wirkungskraft des EIT

2.2. Verstärkung der Wirkungskraft des EIT

Unionsweite Innovationsförderung

Unionsweite Innovationsförderung

In der Anfangsphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Zwar ist die Stärkung bestehender Exzellenzzentren ein erklärtes Ziel des EIT, dennoch muss es sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

Während seiner Anlaufphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Zwar ist die Stärkung bestehender – oder die Förderung der Neugründung von – Exzellenzzentren unter breiter Beteiligung der Mitgliedstaaten ein erklärtes Ziel des EIT, dennoch muss es sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

 

Das EIT und die KIC sind beispielhaft für die Umsetzung des Wissensdreiecks in der EU, und sie sollten letztendlich Dienstleistungen im Bereich des europaweiten Aufbaus von Innovationskapazitäten bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Innovationsmaßnahmen und Strategien für die „intelligente Spezialisierung“ erbringen.

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC-Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil von Einzelpersonen und Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken.

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC-Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Das EIT wird im Rahmen von Horizont 2020 das KIC-Konzept weiterentwickeln, um die Schaffung einer europäischen Innovationskultur in allen Mitgliedstaaten zu unterstützen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil der Bürger – der Allgemeinheit sowie privater Rechtsträger und Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken. Ferner ist es wichtig, dass das EIT seine Sichtbarkeit in den bisher noch nicht an KIC teilhabenden Mitgliedstaaten erhöht, und vor allem in jenen, die mit derartigen Gemeinschaftsunternehmen wenig Erfahrung haben. Dabei sind stets das Kriterium der Exzellenz und der Grundsatz der Subsidiarität anzuwenden.

Das EIT kann bei der Synthese der vielfältigen Ansätze der KIC und beim Transfer auf Bereiche, in denen die Innovationskapazität nur schwach ausgeprägt ist und die ansonsten nicht von den Erfahrungen des EIT profitieren könnten, die entscheidende Rolle übernehmen. Solche Übertragungseffekte stellen sicher, dass sich die Vorzüge der EIT-Erfahrung positiv auf die Entwicklung der Innovationskapazität in den betreffenden Bereichen auswirken. Diese Maßnahmen können insofern eine hohe Dividende liefern, als sie auf der Arbeit der KIC aufbauen.

Das EIT kann bei der Synthese der vielfältigen Ansätze der KIC und beim Transfer auf Themenbereiche, in denen die Innovationskapazität nur schwach ausgeprägt ist und die ansonsten nicht von den Erfahrungen des EIT profitieren könnten, die entscheidende Rolle übernehmen. Solche Übertragungseffekte stellen sicher, dass sich die Vorzüge der EIT-Erfahrung positiv auf die Entwicklung der Innovationskapazität in den betreffenden Bereichen auswirken. Diese Maßnahmen können insofern eine hohe Dividende liefern, als sie auf der Arbeit der KIC aufbauen. (In dieser Hinsicht ist es sehr wichtig, das Innovationskonzept auch auf Hochschuldisziplinen anzuwenden, die Ideen und Denkansätze hervorbringen oder neues Tatsachenmaterial zur kulturellen Vergangenheit oder Gegenwart Europas vorlegen könnten.)

 

Zur Unterstützung dieses Prozesses wird das EIT ein regionales Innovationsprogramm ausarbeiten. Teilnehmer an diesem Programm sollten das Ziel und das Potenzial haben, ordentliche KIC-Mitglieder zu werden und sich als eigener Teilbereich zu etablieren, der mit Kolokationszentren die Grundzüge teilt. Für die Teilnahme an regionalen Innovationsprogrammen kommen strukturierte Partnerschaften von Wirtschafts-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen infrage, die thematisch an bestehende KIC und regionale Innovationspläne wie Strategien für eine intelligente Spezialisierung anknüpfen. Um bislang ungenutztes Potenzial neuer Exzellenzzentren nutzen können, halten die KIC die Teilnehmer an regionalen Innovationsprogrammen zum Erwerb von Fachwissen an und ermöglichen ihnen die Interaktion mit KIC. Die Ermittlung geeigneter Kandidaten sollte im Rahmen einer offenen und transparenten Ausschreibung erfolgen, die von dem jeweiligen KIC mit EIT-Unterstützung durchgeführt wird. Ausschlaggebend für die Auswahl der Kandidaten sind ihre Vorschläge und ein hohes Innovationspotenzial, das sich etwa in Demonstrations- bzw. Testanlagen, Technologieparks oder Gründerzentren ausdrückt. Für die Verbreitung von Ergebnissen und die Öffentlichkeitsarbeit veranschlagte EIT-Mittel könnten genutzt werden, damit die Programmteilnehmer an gezielten Projekten mitwirken, sich bewährte Verfahren aneignen oder im Rahmen der KIC entwickelte Technologien, die den Zugang zu den Endnutzern erleichtern, als Erste abnehmen können. Auf diese Weise könnten sie zudem Risikokapitalinvestitionen in Unternehmen fördern, die im Rahmen der KIC gegründet wurden. Nach einer zweijährigen Anlaufphase können die Teilnehmer an regionalen Innovationsprogrammen mit regionalen und nationalen Mitteln bzw. Strukturfonds wie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert werden. Mithilfe dieses Assoziierungsprogramms wird das EIT seine europaweite Wirkkraft und Relevanz stärken. Zielvorgabe für das EIT ist es, das regionale Innovationsprogramm zwischen 2014 und 2020 mindestens zwei Teilnehmern zugutekommen zu lassen. In seinem Jahresbericht erstattet das EIT dem Europäischen Parlament und dem Rat regelmäßig Bericht über die Ergebnisse des regionalen Innovationsprogramms.

Wesentliche Impulsgeber für das Lernen auf EIT-Ebene können sein: innovationsgerichtete Forschung für die Gründung neuer Unternehmen und Schaffung neuer Geschäftsmodelle, Umgang mit geistigem Eigentum und neue Ansätze für die gemeinsame Nutzung einschlägiger Eigentumsrechte, Unternehmergeist und neue integrierte Formen multidisziplinärer Bildung; innovative Governance- und Finanzmodelle, die auf dem Konzept der offenen Innovation basieren oder öffentliche Behörden einbeziehen. Dies wird dem EIT dabei helfen, als Dreh- und Angelpunkt in der europäischen Innovationslandschaft eine Vorbildfunktion zu übernehmen und eine international anerkannte Innovationseinrichtung zu werden.

Wesentliche Impulsgeber für das Lernen auf EIT-Ebene können sein: innovationsgerichtete Forschung für die Gründung neuer Unternehmen und Schaffung neuer Geschäftsmodelle, insbesondere die Möglichkeit für KMU und öffentliche Einrichtungen, sich aktiver an der Innovation zu beteiligen, Unternehmergeist und neue integrierte Formen multidisziplinärer Bildung; innovative Governance- und Finanzmodelle, die auf dem Konzept der offenen Innovation basieren oder öffentliche Behörden einbeziehen, um insbesondere die Forschung auf die prioritären Erfordernisse der Gesellschaft auszurichten. Dies wird dem EIT dabei helfen, als Dreh- und Angelpunkt in der europäischen Innovationslandschaft eine Vorbildfunktion zu übernehmen und eine weltweit vielbeachtete Innovationseinrichtung zu werden.

Förderung und Anwerbung von Talenten

Förderung und Anwerbung von Talenten

Talentierte Menschen sind die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Innovation. Eine der wichtigsten Aufgaben des EIT liegt darin, talentierten Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entwickeln können. Durch die KIC schafft das EIT ein solches Umfeld; darüber hinaus bedarf es jedoch Strategien, um Spitzenleute von außerhalb der KIC anzuziehen und einzubinden.

Talentierte Menschen mit einer angemessenen Bildung, denen eine Tätigkeit in einem inspirierenden Umfeld geboten wird, sind die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Forschung und offen für Innovation. Eine der wichtigsten Aufgaben des EIT liegt darin, talentierten Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entwickeln können. Durch die KIC schafft das EIT ein solches Umfeld; darüber hinaus bedarf es jedoch Strategien, um Spitzenleute von außerhalb der KIC anzuziehen und einzubinden.

Das EIT wird daher ein spezifisches System einrichten, um sicherzustellen dass Talente – Studierende, Forscher, Lehrkräfte und Unternehmer auf allen Laufbahnstufen – auch außerhalb der Kolokationszentren voll mit der Initiative verbunden sind. Durch ein solches System wird Spitzenkräften außerhalb der KIC nicht nur die Gelegenheit geboten, vom Innovationsumfeld der Kolokationszentren zu profitieren, sondern ihnen werden auch Anreize gegeben, das außerhalb der KIC erworbene Wissen und Know-how in vollem Umfang einzusetzen. Die EIT-Stiftung könnte hier eine wichtige Rolle spielen.

Das EIT wird daher über das regionale Innovationsprogramm ein System einrichten, um sicherzustellen, dass Talente – Studierende, Forscher, Lehrkräfte und Unternehmer auf allen Laufbahnstufen – auch außerhalb der Kolokationszentren voll mit der Initiative verbunden sind. Durch ein solches System wird Spitzenkräften außerhalb der KIC nicht nur die Gelegenheit geboten, vom Innovationsumfeld der Kolokationszentren zu profitieren, sondern ihnen werden auch Anreize gegeben, das außerhalb der KIC erworbene Wissen und Know-how in vollem Umfang einzusetzen. Die EIT-Stiftung könnte hier eine wichtige Rolle spielen.

Weiterhin kommt dem EIT eine bedeutende Rolle bei der Anwerbung von Talenten von außerhalb der EU zu. Indem es eine starke Marke schafft und strategische Verbindungen mit wichtigen Partnern weltweit knüpft, kann das EIT die Attraktivität der KIC-Partner erhöhen. In enger Zusammenarbeit mit den KIC sollte das EIT eine solide internationale Strategie entwickeln und mit relevanten Gesprächspartnern und potenziellen Partnern in Verbindung treten. In diesem Zusammenhang sollten das EIT und die KIC bestehende einschlägige EU-Initiativen, wie z. B. das Programm „Erasmus für alle“ und die Marie-Curie-Maßnahmen, vollumfänglich nutzen. Zusätzlich kann das EIT Wissensaustausch, Mentoring und Networking fördern, indem es den Aufbau eines EIT-Alumni-Netzes anregt.

Weiterhin kommt dem EIT eine bedeutende Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit im Bereich von Wissen und Innovation zu. Indem es eine starke Marke schafft und strategische Verbindungen mit wichtigen Partnern weltweit knüpft, kann das EIT die Attraktivität der KIC-Partner oder seiner anderen Aktivitäten und Handlungsbereiche erhöhen. In enger Zusammenarbeit mit den KIC sollte das EIT eine solide internationale Strategie entwickeln und mit relevanten Gesprächspartnern und potenziellen Partnern in Verbindung treten. In diesem Zusammenhang sollten das EIT und die KIC bestehende einschlägige Initiativen, wie z. B. die Programme der EU in den Bereichen Forschung, Aus- und Fortbildung und Jugend, zu denen das Programm „Erasmus für alle“, die Marie- Skłodowska-Curie-Maßnahmen und weitere Mobilitätsinitiativen im Europäischen Forschungsraum zählen, vollumfänglich nutzen. Zusätzlich kann das EIT Wissensaustausch, Mentoring und Networking fördern, indem es u. a. den Aufbau eines EIT-Alumni-Netzes anregt.

 

Das EIT und die KIC müssen Synergien mit den Maßnahmen der EU und der Mitgliedstaaten im Bildungsbereich entwickeln, um die künftige Verfügbarkeit des erforderlichen Humankapitals zu fördern, was für die angestrebte Führungsrolle Europas in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation von grundlegender Bedeutung ist. Zu diesem Zweck sollten Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik in Unterricht und Lehre gefördert und Coachingmöglichkeiten, Praktikumsplätze und Finanzhilfen für junge Europäer, insbesondere hervorragende Oberstufenschüler und Studenten, zur Verfügung gestellt werden.

 

Um die Bereitstellung der Ergebnisse der EIT-Forschung zu verbessern, sollten die von den KIC durchgeführten Maßnahmen messbare Auswirkungen auf die Gründung und Ausgründung von tragfähigen und innovativen Unternehmen haben, insbesondere indem Vernetzung und unternehmerische Aktivitäten der EIT-Absolventen und -Praktikanten gefördert werden.

Das EIT wird seine Bemühungen zur Förderung talentierter Menschen und herausragender Ideen durch andere Maßnahmen ergänzen, wie z. B. durch die Organisation von Ideenwettbewerben und Preisverleihungen – entweder in eigener Initiative oder in Zusammenarbeit mit führenden globalen Partnern.

Das EIT wird seine Bemühungen zur Förderung talentierter Menschen und herausragender Ideen durch andere Maßnahmen ergänzen, wie z. B. durch die Organisation von Ideenwettbewerben und Preisverleihungen – entweder in eigener Initiative oder in Zusammenarbeit mit führenden globalen Partnern.

 

Das EIT und die KIC könnten wissenschaftliche Forschungsergebnisse, die aus Master- oder Doktorandenstudien oder aus Studien unter ihrer Schirmherrschaft hervorgegangen sind, nutzen und in der Praxis anwenden, und sie könnten als Beiträge zum weltweiten Hochschuldialog entsprechend veröffentlicht werden.

Das EIT wird

Das EIT wird

in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein Programm (EIT-Stipendiaten) einrichten, das es hochtalentierten Menschen aus der gesamten EU und darüber hinaus ermöglichen wird, für einen begrenzten Zeitraum an den Aktivitäten der KIC-Kolokationszentren teilzunehmen, wovon sowohl die Teilnehmer als auch die KIC profitieren werden;

– in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein regionales Innovationsprogramm einrichten, das es einer repräsentativen Auswahl von Studenten, Forschern, Wissenschaftlern, Lehrkräften und Unternehmern aus allen Studien- und Wirtschaftsbereichen in der gesamten EU, die nicht an bestehenden KIC teilnehmen, sowie hochtalentierten Menschen aus der gesamten EU und darüber hinaus ermöglichen wird, für einen begrenzten Zeitraum an den Aktivitäten der KIC-Kolokationszentren teilzunehmen, wovon sowohl die Teilnehmer als auch die KIC profitieren werden; so kann auch die Sensibilisierung für die Tätigkeiten der KIC verbessert und die Sichtbarkeit des EIT allgemein erhöht werden;

 

in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein Programm für die Assoziierung von sogenannten verbundenen Kolokationszentren in Ländern einrichten, in denen kein Kolokationszentrum angesiedelt ist; diese Zentren unterstützen hauptsächlich die Innovationstätigkeiten der KIC, da sie über ein hohes Innovationspotenzial verfügen und etwa anhand von Demonstrations- oder Testanlagen den Zugang zu Erstabnehmern und Endnutzern von im Rahmen der KIC entwickelten Technologien erleichtert;

 

– Hochschulen in der gesamten EU als Plattform für die Förderung der Spitzenforschung, Zusammenarbeit und Durchführung gemeinsamer Projekte dienen;

ein auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmtes webbasiertes Instrument einrichten, um eine Plattform für Wissensaustausch und Vernetzung rund um das EIT zur Verfügung zu stellen;

– ein auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmtes webbasiertes Instrument einrichten, um eine Plattform für Wissensaustausch und Vernetzung rund um das EIT zur Verfügung zu stellen und Informationen über laufende Arbeiten und die Ergebnisse abgeschlossener Forschungsprojekte leicht zugänglich zu machen; mit diesem Instrument soll Studenten, Forschern, Wissenschaftlern, Lehrkräften und Unternehmern, die nicht an den bestehenden KIC teilnehmen, die Möglichkeit gegeben werden, sich über laufende Arbeiten bestehender KIC zu informieren, aus diesen Nutzen zu ziehen und zugleich Einblick in die Planung künftiger KIC-Runden zu erhalten;

ein funktionales und starkes Netz von Absolventen der Bildungs- und Fortbildungsprogramme des EIT/der KIC („EIT-Alumni“) aufbauen und unterstützen;

ein funktionales und starkes Netz von Absolventen der Bildungs- und Fortbildungsprogramme des EIT/der KIC („EIT-Alumni“) aufbauen und unterstützen;

die Erfahrungen und Erfolge aus den KIC der allgemeinen Innovationsgemeinschaft innerhalb der EU und außerhalb systematisch zugänglich machen; dies kann die Erstellung einer Datenbank öffentlicher Materialien aus den Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen des EIT und der KIC einschließen.

die Erfahrungen und Erfolge aus den KIC der allgemeinen Innovationsgemeinschaft innerhalb der EU und außerhalb systematisch zugänglich machen; dies kann die Erstellung einer Datenbank öffentlicher Materialien aus den Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen des EIT und der KIC einschließen, die der Allgemeinheit und insbesondere Universitäten bzw. Hochschuleinrichtungen in der gesamten EU zugänglich ist;

 

– für eine intensive Beteiligung des Privatsektors und insbesondere von KMU am Wissensdreieck sorgen.

Änderungsantrag  43

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.3 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die KIC bieten ein ideales Versuchsgebiet für neue Ansätze in Sachen Finanzierung und Management von Innovation. Ausgehend von Experimenten der KIC und ihrer Erfahrung wird das EIT eine Vereinfachungsagenda vorlegen, die Schlüsselbereiche wie Verträge, vereinfachte Berichterstattung, Pauschalbeträge und Pauschalsätze betreffen wird.

Die KIC bieten ein ideales Versuchsgebiet für neue Ansätze in Sachen Finanzierung und Management von Innovation. So lässt sich die Forschung in bestimmten gesellschaftlichen Schlüsselbereichen durch neue Innovationsauszeichnungen, die mit speziellen Lizenzregelungen verbunden sind, möglicherweise rascher vorantreiben, damit kurzfristig angemessene wissenschaftliche und technische Lösungen gefunden werden können. Ausgehend von Experimenten der KIC und ihrer Erfahrung wird das EIT eine Vereinfachungsagenda vorlegen, die Schlüsselbereiche wie Verträge, vereinfachte Berichterstattung, Pauschalbeträge und Pauschalsätze betreffen wird, um den Verwaltungsaufwand für KIC zu verringern.

Änderungsantrag  44

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.3 – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont-2020-Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC-Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC-Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont-2020-Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Forschungs- und Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen Ideen und Partnern eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC-Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC-Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Horizont-2020-Ebene: regelmäßige Überprüfung des Beitrags von EIT und KIC zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele.

Horizont-2020-Ebene: regelmäßige Überprüfung des Beitrags von EIT und KIC zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele.

EIT-Ebene: Bewertung der Leistung des EIT als effiziente und effektive EU-Einrichtung; dies wird anhand der den KIC geleisteten Unterstützung, der Intensität und Reichweite seiner Wirkung, seiner Verbreitungs- und internationalen Maßnahmen sowie anhand seiner Fähigkeit, vereinfachte Verfahren vorzusehen, gemessen.

EIT-Ebene: Bewertung der Leistung des EIT als effiziente und effektive EU-Einrichtung; dies wird anhand der den KIC geleisteten Unterstützung, der Intensität und Reichweite seiner Wirkung, seiner Verbreitungs- und internationalen Maßnahmen sowie anhand seiner Fähigkeit, vereinfachte Verfahren vorzusehen, gemessen, aber auch anhand der Förderung der Einrichtung neuer Exzellenzzentren – als Mittel der Ausweitung von Forschung und Innovation in der gesamten Union.

KIC-übergreifende Ebene: Überwachung der Beiträge sämtlicher KIC zur Erreichung der strategischen EIT-Ziele, wie sie in einem spezifischen Instrument, wie z. B. einem EIT-Fortschrittsanzeiger, festgelegt sind.

– KIC-übergreifende Ebene: Überwachung der Beiträge sämtlicher KIC zur Erreichung der strategischen EIT-Ziele, wie sie in einem spezifischen Instrument, wie z. B. einem EIT-Fortschrittsanzeiger, festgelegt sind, aber auch ihrer Beiträge zur Förderung interdisziplinärer Forschungsvorhaben, mit denen die Schaffung neuer Forschungs- und Innovationsbereiche gefördert und vorangetrieben werden kann.

Ebene der einzelnen KIC: Überwachung der Leistung der individuellen KIC aufgrund von Einzelzielen und grundlegenden Leistungsindikatoren, wie im jeweiligen KIC-Geschäftsplan dargelegt. Die KIC haben unterschiedliche Geschäftsmodelle und sind auf unterschiedlichen Märkten aktiv, weshalb sie über unterschiedliche bereichsspezifische Leistungsindikatoren verfügen, die für das erfolgreiche Management der einzelnen KIC von zentraler Bedeutung sind.

Ebene der einzelnen KIC: Überwachung der Leistung der individuellen KIC aufgrund von Einzelzielen und grundlegenden Leistungsindikatoren, wie im jeweiligen KIC-Geschäftsplan dargelegt. Die KIC haben unterschiedliche Geschäftsmodelle und sind auf unterschiedlichen Märkten aktiv, weshalb sie über unterschiedliche bereichsspezifische Leistungsindikatoren verfügen, die für das erfolgreiche Management der einzelnen KIC von zentraler Bedeutung sind. Außerdem ist die Schaffung von Kolokationszentren als Beitrag zu den Wirkungsbereichen des EIT zu fördern – als Mittel der Ausweitung ihrer Tätigkeiten und der Förderung der Idee der Zusammenarbeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.

Änderungsantrag  45

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 2 – Nummer 2.3 – Absatz 6 – Unterabsatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

in Zusammenarbeit mit der Kommission und den KIC ein umfassendes System einrichten, um folgende Punkte zu überwachen: EIT-Beitrag zu Horizont-2020, Wirkung des EIT, gemessen an seinen eigenen und KIC-Aktivitäten, Ergebnisse der KIC. Das EIT wird in seinem jährlichen Tätigkeitsbericht über sämtliche Überwachungstätigkeiten Bericht erstatten.

in Zusammenarbeit mit der Kommission und den KIC ein umfassendes System einrichten, um folgende Punkte zu überwachen: EIT-Beitrag zu Horizont-2020, Wirkung des EIT, gemessen an seinen eigenen und KIC-Aktivitäten, Ergebnisse der KIC. Das EIT wird in seinem jährlichen Tätigkeitsbericht, der dem Parlament und dem Rat zu übermitteln ist, über sämtliche Überwachungstätigkeiten Bericht erstatten.

Änderungsantrag  46

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das Governance-Modell des EIT hat sich insgesamt als nützlich erwiesen. Jedoch zeigen Erfahrungen aus der Anfangsphase, dass weitere Anstrengungen unternommen werden können, um die Wirksamkeit der Entscheidungsfindungs- und Durchführungsmechanismen des EIT zu verbessern. Die Beziehung zwischen dem für strategische Entscheidungen zuständigen Verwaltungsrat und der mit der Durchführung betrauten EIT-Zentrale muss klarer festgelegt und gestrafft werden. Die EIT-Zentrale wird die zentralen Bereiche festlegen müssen, in denen das EIT die KIC unterstützen sollte, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Unterstützung und Überwachung anzustreben ist. Schließlich muss der Verwaltungsrat in höherem Maße sicherstellen, dass die strategischen Entscheidungen den Erfahrungen der KIC und der weiteren Innovationsgemeinschaft angemessen Rechnung tragen.

Das Governance-Modell des EIT hat sich insgesamt als nützlich erwiesen. Jedoch zeigen Erfahrungen aus der Anfangsphase, dass weitere Anstrengungen unternommen werden können, um die Wirksamkeit der Entscheidungsfindungs- und Durchführungsmechanismen des EIT zu verbessern. Die Beziehung zwischen dem für strategische Entscheidungen zuständigen Verwaltungsrat und der mit der Durchführung betrauten EIT-Zentrale muss klarer festgelegt und gestrafft werden. Die EIT-Zentrale wird die zentralen Bereiche festlegen müssen, in denen das EIT die KIC unterstützen sollte, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Unterstützung und Überwachung anzustreben ist. Schließlich muss der Verwaltungsrat in höherem Maße sicherstellen, dass die strategischen Entscheidungen den Erfahrungen der KIC und der weiteren Innovationsgemeinschaft angemessen Rechnung tragen. Das strategische Ziel des EIT besteht darin, mehr als die Summe seiner Teile zu sein, weshalb das EIT für eine KIC-übergreifende Koordinierung und Kooperation sorgen sollte, um Synergien zwischen den KIC und den zahlreichen Partnern im Umfeld des EIT hervorzubringen und einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen.

Änderungsantrag  47

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.1 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Entscheidende Faktoren in dieser Hinsicht sind Größe, Zusammensetzung und Verfahren des Verwaltungsrats. Das Prinzip der unabhängigen Mitglieder und einer begrenzten Anzahl gewählter Mitglieder, die die KIC-Gemeinschaft vertreten, hat sich bewährt – es erlaubt die Zusammenführung von Fachwissen aus dem gesamten Wissensdreieck. Jedoch sind die Grenzen des anfänglichen Modells mit 18 gewählten Mitgliedern und, seit kurzem, vier zusätzlichen KIC-Vertretern offenkundig geworden. Ein verschlankter Verwaltungsrat wird zu einer effizienteren Entscheidungsfindung und zum Abbau allgemeiner Verwaltungskosten führen. Schließlich kann eine weitere Effizienzsteigerung erreicht werden, indem sich der EIT-Verwaltungsrat wieder auf seine Kernaufgabe, nämlich die strategische Ausrichtung, konzentriert. Darüber hinaus wird die Kohärenz mit anderen EU-Initiativen durch eine intensivierte Konsultation mit der Europäischen Kommission über das dreijährige Arbeitsprogramm des EIT weiter verstärkt. Die aus dem dreijährigen EIT-Arbeitsprogramm stammenden Informationen über das EIT und die KIC werden es ermöglichen, die Komplementarität mit anderen Programmbestandteilen von Horizont 2020 sowie sonstigen Strategien und Instrumenten der Union zu bewerten und sicherzustellen. All diese Änderungen wurden in die geänderte EIT-Verordnung, die die SIA begleitet, aufgenommen.

Entscheidende Faktoren in dieser Hinsicht sind Größe, Zusammensetzung und Verfahren des Verwaltungsrats. Das Prinzip der unabhängigen Mitglieder und einer begrenzten Anzahl gewählter Mitglieder, die die KIC-Gemeinschaft vertreten, hat sich bewährt – es erlaubt die Zusammenführung von Fachwissen aus dem gesamten Wissensdreieck. Innerhalb des Verwaltungsrates sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Vertretern der am Innovationsprozess beteiligten Parteien – Wirtschaft, Behörden und Wissenschaft – bestehen. Jedoch sind die Grenzen des anfänglichen Modells mit 18 gewählten Mitgliedern und, seit kurzem, vier zusätzlichen KIC-Vertretern offenkundig geworden. Ein verschlankter Verwaltungsrat wird zu einer effizienteren Entscheidungsfindung und zum Abbau allgemeiner Verwaltungskosten führen. Schließlich kann eine weitere Effizienzsteigerung erreicht werden, indem sich der EIT-Verwaltungsrat wieder auf seine Kernaufgabe, nämlich die strategische Ausrichtung, konzentriert. Zu diesem Zweck könnte sich ein Ausschuss wissenschaftlicher Sachverständiger, der wertvolle Unterstützung und Beratung für den Verwaltungsrat leistet, als äußerst nützlich erweisen, wenn es um Fragen geht, die hauptsächlich mit der Hochschulstrategie und der bildungsbezogenen Tätigkeit der KIC zusammenhängen, und dessen Rolle darin bestehen wird, die Inhalte der Programme sowie deren Qualitätskriterien und gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte zu überwachen. Darüber hinaus wird die Kohärenz mit anderen EU-Initiativen durch eine intensivierte Konsultation mit der Europäischen Kommission über das dreijährige Arbeitsprogramm des EIT weiter verstärkt. Die aus dem dreijährigen EIT-Arbeitsprogramm stammenden Informationen über das EIT und die KIC werden es ermöglichen, die Komplementarität mit anderen Programmbestandteilen von Horizont 2020 sowie sonstigen Strategien und Instrumenten der Union zu bewerten und sicherzustellen. All diese Änderungen wurden in die geänderte EIT-Verordnung, die die SIA begleitet, aufgenommen.

Änderungsantrag  48

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.1 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Entscheidungen des EIT-Verwaltungsrats werden von der EIT-Zentrale unter der Leitung des Direktors/der Direktorin, der/die für die Maßnahmen des EIT rechenschaftspflichtig ist, umgesetzt. Dabei spiegelt die Zentrale den ergebnisorientierten Ansatz des EIT und seiner KIC wider und ist der Motor für die Vereinfachung der Verfahren. Gleichzeitig baut die EIT-Zentrale die Kapazitäten auf, um die Erfahrungen der KIC systematisch auszuwerten und zum Nutzen der allgemeinen Innovationsgemeinschaft zugänglich zu machen. Im Laufe der Zeit wird die EIT-Zentrale zu einem unerschöpflichen Reservoir bewährter Verfahren heranwachsen und sich zu einem echten Wissenspartner für Entscheidungsträger entwickeln.

Die Entscheidungen des EIT-Verwaltungsrats werden von der EIT-Zentrale unter der Leitung des Direktors/der Direktorin, der/die für die Maßnahmen des EIT gegenüber der Kommission, dem Parlament und dem Rat rechenschaftspflichtig ist, umgesetzt. Dabei spiegelt die Zentrale den ergebnisorientierten Ansatz des EIT und seiner KIC wider und ist der Motor für die Vereinfachung der Verfahren. Gleichzeitig baut die EIT-Zentrale die Kapazitäten auf, um die Erfahrungen der KIC systematisch auszuwerten und zum Nutzen der allgemeinen Innovationsgemeinschaft zugänglich zu machen. Im Laufe der Zeit wird die EIT-Zentrale zu einem unerschöpflichen Reservoir bewährter Verfahren heranwachsen und sich zu einem echten Wissenspartner für Entscheidungsträger entwickeln.

Änderungsantrag  49

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.2 – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das Zusammenspiel von EIT und KIC bildet nicht nur den Rahmen für ein erfolgreiches Arbeiten der KIC, sondern ist auch die Grundlage des Voneinander-Lernens, wodurch das EIT als Prüfstand für neue Innovationsmodelle fungieren kann. Das EIT muss in allen Phasen des Lernprozesses klare und kohärente Orientierung bieten, ohne jedoch zu viel festzulegen, damit die KIC unter angemessenen Rahmenbedingungen arbeiten können. Das Zusammenspiel von EIT-Zentrale und KIC muss systematisch sein und auf gegenseitigem Vertrauen basieren, damit die bestmögliche Wirksamkeit erzielt werden kann. Sowohl die vertraglichen Beziehungen zwischen dem EIT und den KIC als auch die organisatorischen Regelungen der EIT-Zentrale sollten hierzu beitragen.

Das Zusammenspiel von EIT und KIC bildet nicht nur den Rahmen für ein erfolgreiches Arbeiten der KIC, sondern ist auch die Grundlage des Voneinander-Lernens, wodurch das EIT als Prüfstand für neue Innovationsmodelle fungieren kann. Das EIT muss in allen Phasen des Lernprozesses klare und kohärente Orientierung bieten, ohne jedoch zu viel festzulegen, damit die KIC unter angemessenen Rahmenbedingungen arbeiten können. Diese Orientierung könnte sich insbesondere auf die Steuerung der KIC und die Zusammenarbeit mit ihren Partnern beziehen. Das Zusammenspiel von EIT-Zentrale und KIC muss sowohl systematisch und kontinuierlich als auch klar und transparent sein und auf gegenseitigem Vertrauen basieren, damit die bestmögliche Wirksamkeit erzielt werden kann. Sowohl die vertraglichen Beziehungen zwischen dem EIT und den KIC als auch die organisatorischen Regelungen der EIT-Zentrale sollten hierzu beitragen.

Änderungsantrag  50

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.2 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Indem sie sich von ihrer Rolle als bloßer Verwalter wegbewegt, wird die EIT-Zentrale ihre operationellen Aufgaben optimieren, die KIC zu Höchstleistungen zu führen und gute Ergebnisse auf breiter Ebene verfügbar zu machen. Dadurch, dass eine Reihe von Dienstleistungen und Funktionen auf zentraler Ebene angeboten bzw. ausgeführt werden, anstatt auf Ebene der einzelnen KIC, lassen sich Effizienzgewinne verzeichnen. Zwar arbeiten alle KIC in spezifischen Themengebieten, einige Elemente sind jedoch von horizontaler Bedeutung, und genau hier kann das EIT einen spürbaren Mehrwert leisten. Entsprechende Wissensvermittlungsfunktionen können insbesondere dadurch wahrgenommen werden, dass die EIT-Zentrale als Informationsvermittler und ideenreicher Gesprächspartner auftritt, z. B. durch Förderung des KIC-übergreifenden Austauschs und des Voneinander-Lernens, durch Herstellung von Kontakten zu den EU-Einrichtungen und anderen zentralen Organisationen, wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), oder dadurch, dass sie sich spezifischer horizontaler Fragen annimmt, wie z. B. Beratung zu Fragen des geistigen Eigentums, Technologie- und Wissenstransfer, Benchmarking anhand internationaler bewährter Verfahren, oder auch dadurch, dass sie Zukunftsstudien durchführt, um die künftige Marschroute für das EIT und die KIC zu ermitteln. Das EIT und die KIC sollten zusammen entscheiden, wo diese Aufgaben am wirksamsten wahrgenommen werden können. In diesem Zusammenhang wird es für das EIT und die KIC von entscheidender Bedeutung sein, nachhaltige Mechanismen für eine systematische Zusammenarbeit in horizontalen Fragen einzurichten.

Indem sie sich von ihrer Rolle als bloßer Verwalter wegbewegt, wird die EIT-Zentrale ihre operationellen Aufgaben optimieren, die KIC zu Höchstleistungen zu führen und gute Ergebnisse auf breiter Ebene verfügbar zu machen. Dadurch, dass eine Reihe von Dienstleistungen und Funktionen auf zentraler Ebene angeboten bzw. ausgeführt wird, anstatt auf Ebene der einzelnen KIC, lassen sich Effizienzgewinne verzeichnen. Zwar arbeiten alle KIC in spezifischen Themengebieten, einige Elemente und Herausforderungen sind jedoch von horizontaler Bedeutung, und genau hier kann das EIT einen spürbaren Mehrwert leisten. Entsprechende Wissensvermittlungsfunktionen können insbesondere dadurch wahrgenommen werden, dass die EIT-Zentrale als Informationsvermittler und ideenreicher Gesprächspartner auftritt, z. B. durch Förderung der übergreifenden Kolokation, des KIC-übergreifenden Austauschs und des Voneinander-Lernens, durch Förderung des Wissensaustauschs zwischen den KIC und Universitätsnetzwerken, regionalen Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften, kleineren KIC und anderen mit EIT-Mitteln finanzierten Forschungsaktivitäten, durch Herstellung von Kontakten zu den EU-Einrichtungen und anderen zentralen Organisationen, wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), oder dadurch, dass sie sich spezifischer horizontaler Fragen annimmt, wie z. B. Beratung zu Fragen des geistigen Eigentums, Technologie- und Wissenstransfer, Benchmarking anhand internationaler bewährter Verfahren, oder auch dadurch, dass sie Zukunftsstudien durchführt, um die künftige Marschroute für das EIT und die KIC zu ermitteln. Das EIT und die KIC sollten zusammen entscheiden, wo diese Aufgaben am wirksamsten wahrgenommen werden können. In diesem Zusammenhang wird es für das EIT und die KIC von entscheidender Bedeutung sein, nachhaltige Mechanismen für eine systematische Zusammenarbeit in horizontalen Fragen einzurichten.

Änderungsantrag  51

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.2 – Absatz 3 – Aufzählungszeichen 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Orientierung für die Verwaltung der KIC und die Zusammenarbeit mit ihren Partnern bieten;

Änderungsantrag  52

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.3 – Absatz 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Das EIT führt zudem eine Kommunikationskampagne an Hochschulen sowie in lokalen Gebietskörperschaften und nationalen Parlamenten durch, um auf diese Weise die Akteure der Innovationskette im Interesse aller Beteiligten bestmöglich zu informieren. Durch diese Kommunikationskampagne werden die Maßnahmen der EU im Rahmen des EIT herausgestellt.

Änderungsantrag  53

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 3 – Nummer 3.3 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ferner wird die frühzeitige aktive Beratung mit anderen EU-Einrichtungen, insbesondere mit den relevanten Kommissionsdienststellen, dabei helfen, Synergien und gemeinsame Lernprozesse mit anderen EU-Initiativen optimal zu nutzen.

Ferner wird die frühzeitige aktive Beratung mit anderen EU-Einrichtungen dabei helfen, Synergien und gemeinsame Lernprozesse mit anderen EU-Initiativen optimal zu nutzen. Das EIT verpflichtet sich zu einem regelmäßigen Dialog mit dem Europäischen Parlament und den relevanten Kommissionsdienststellen.

Änderungsantrag  54

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.1 – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT hat ein eigenes Finanzierungsmodell entworfen, das auf den gemeinsamen Stärken und Ressourcen herausragender Organisationen aufbaut; die Finanzierung durch das EIT wirkt als Katalysator zur Bündelung und Hebelung zusätzlicher Finanzmittel von einer breiten Palette öffentlicher und privater Partner. Auf dieser Grundlage stellt das EIT durchschnittlich bis zu 25 % des Gesamtbudgets der KIC bereit, während die restlichen (mindestens) 75 % aus anderen Mitteln als denen des EIT bestritten werden sollten. Dies schließt die eigenen Einnahmen und Ressourcen der KIC-Partner ein, aber auch öffentliche Mittel von nationaler, regionaler und EU-Seite – insbesondere die laufenden und künftigen Strukturfonds und das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. In letzterem Fall beantragen die KIC (oder einige ihrer Partner) Finanzmittel gemäß den einschlägigen Regeln der Programme; sie tun dies gleichberechtigt mit anderen Antragstellern. Der Beitrag der KIC-Partner ist nicht im Sinne einer „Kofinanzierung“ im Rahmen einer klassischen Finanzhilfe gefordert, sondern gilt als Voraussetzung für ein Mindestmaß an Beteiligung bestehender Organisationen und für ihr finanzielles Engagement in der KIC. Dieser Bottom-up-Ansatz gewährleistet ein starkes Engagement der KIC-Partner, schafft Investitionsanreize und regt strukturelle und organisatorische Änderungen bei den KIC-Partnern und darüber hinaus an. Die Erfahrung der ersten KIC zeigt, dass sich die Unternehmen bei der Umsetzung der KIC-Geschäftspläne finanziell engagieren und sich der Anteil der Partner aus der Wirtschaft am jährlichen Gesamtbudget der KIC auf 20 % bis 30 % beläuft. Darüber hinaus ist es den KIC gelungen, zusätzliche nationale Finanzmittel einzubinden und zu bündeln, die ansonsten nicht zur Verfügung gestanden hätten (so hat z. B. die deutsche Regierung entschieden, die Verwaltung der Bildungsinitiative „Software Campus“ der KIC ICT Labs zu übertragen, mit einer aus öffentlichen und privaten Quellen stammenden Mittelausstattung von 50 Mio. EUR für einen Fünfjahreszeitraum).

Das EIT hat ein eigenes Finanzierungsmodell entworfen, das auf den gemeinsamen Stärken und Ressourcen herausragender Organisationen aufbaut; die Finanzierung durch das EIT wirkt als Katalysator zur Bündelung und Hebelung zusätzlicher Finanzmittel von einer breiten Palette öffentlicher und privater Partner. Auf dieser Grundlage stellt das EIT durchschnittlich bis zu 25 % des Gesamtbudgets der KIC bereit, während die restlichen (mindestens) 75 % aus anderen Mitteln als denen des EIT bestritten werden sollten. Dies schließt die eigenen Einnahmen und Ressourcen der KIC-Partner ein, aber auch öffentliche Mittel von nationaler, regionaler und EU-Seite – insbesondere die laufenden und künftigen Strukturfonds und das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation. In letzterem Fall beantragen die KIC (oder einige ihrer Partner) Finanzmittel gemäß den einschlägigen Regeln der Programme; sie tun dies gleichberechtigt mit anderen Antragstellern. Der Beitrag der KIC-Partner ist nicht im Sinne einer „Kofinanzierung“ im Rahmen einer klassischen Finanzhilfe gefordert, sondern gilt als Voraussetzung für ein Mindestmaß an Beteiligung bestehender Organisationen und für ihr finanzielles Engagement in der KIC. Dieser Bottom-up-Ansatz gewährleistet ein starkes Engagement der KIC-Partner, schafft Investitionsanreize und regt strukturelle und organisatorische Änderungen bei den KIC-Partnern und darüber hinaus an. Allerdings sollten Top-down-Ansätze nicht ausgeschlossen werden, insbesondere bei Forschungsinitiativen die bereits auf einem solchen Ansatz beruhen. Die Erfahrung der ersten KIC zeigt, dass sich die Unternehmen bei der Umsetzung der KIC-Geschäftspläne finanziell engagieren und sich der Anteil der Partner aus der Wirtschaft am jährlichen Gesamtbudget der KIC auf 20 % bis 30 % beläuft. Darüber hinaus ist es den KIC gelungen, zusätzliche nationale Finanzmittel einzubinden und zu bündeln, die ansonsten nicht zur Verfügung gestanden hätten (so hat z. B. die deutsche Regierung entschieden, die Verwaltung der Bildungsinitiative „Software Campus“ der KIC ICT Labs zu übertragen, mit einer aus öffentlichen und privaten Quellen stammenden Mittelausstattung von 50 Mio. EUR für einen Fünfjahreszeitraum).

Begründung

Strategisch wichtige Top-down-Ansätze sollten nicht bei Forschungsinitiative ausgeschlossen werden, bei denen das gemeinsame Ziel besteht, Testmethoden ohne Tierversuche für das 21. Jahrhundert zu entwickeln, und insbesondere nicht bei Forschungsinitiativen, die bereits auf solchen Ansätzen beruhen.

Änderungsantrag  55

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.1 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die KIC durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen mit unterschiedlichen Merkmalen gemäß ihren Gesamtbudgets, ehe sie die Normalbetriebsphase erreichen. Die Absorptionsfähigkeit einer KIC ist am Anfang relativ begrenzt, entwickelt sich aber im Laufe der Zeit beträchtlich.

Die KIC durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen mit unterschiedlichen Merkmalen gemäß ihren Gesamtbudgets, ehe sie die Normalbetriebsphase erreichen. Die Absorptionsfähigkeit einer KIC ist am Anfang relativ begrenzt, entwickelt sich aber im Laufe der Zeit beträchtlich. Allerdings können sich Wirtschaftszweige erheblich voneinander unterscheiden und unterschiedliche Ansätze erforderlich machen. Einige KIC können eine beträchtliche Größenordnung annehmen und erhebliche finanzielle Bedürfnisse haben, andere wiederum bleiben klein und benötigen weniger Finanzmittel. Das EIT sollte daher einen auf die KIC und ihre spezifische Finanzierungsbedürfnisse zugeschnittenen Ansatz verfolgen.

Änderungsantrag  56

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.2 – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Der Finanzbedarf des EIT beläuft sich für den Zeitraum 2014-2020 auf 3,1 Mrd. EUR und geht auf die folgenden drei Hauptkomponenten zurück: erforderliche Aufwendungen für die Konsolidierung der drei bestehenden KIC, graduelle Entwicklung hin zu neuen KIC in den Jahren 2014 bzw. 2018 sowie Öffentlichkeitsarbeit, Verbreitung von Ergebnissen sowie Verwaltungsausgaben.

Der Finanzbedarf des EIT beläuft sich für den Zeitraum 2014-2020 auf 3,1 Mrd. EUR und geht auf die folgenden drei Hauptkomponenten zurück: erforderliche Aufwendungen für die Konsolidierung der drei bestehenden KIC, graduelle Entwicklung hin zu neuen KIC in den Jahren 2014 bzw. 2018 und Öffentlichkeitsarbeit, Verbreitung von Ergebnissen sowie Verwaltungsausgaben.

Änderungsantrag  57

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.2 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Somit ist in der Haushaltsplanung des EIT für die KIC im Zeitraum 2014-2020 ein Betrag in Höhe von 2,9 Mrd. EUR vorgesehen (93,13 % des Gesamthaushalts des EIT für den Zeitraum 2014-2020). Es wird davon ausgegangen, dass die KIC – durch den starken Hebelungseffekt des EIT – weitere 8,890 Mrd. EUR an öffentlichen und privaten Mitteln mobilisieren.

In der Haushaltsplanung des EIT für die KIC ist im Zeitraum 2014-2020 ein Betrag in Höhe von 2,9 Mrd. EUR vorgesehen (93,13 % des Gesamthaushalts des EIT für den Zeitraum 2014-2020). Es wird davon ausgegangen, dass die KIC – durch den starken Hebelungseffekt des EIT – weitere 8,890 Mrd. EUR an öffentlichen und privaten Mitteln mobilisieren.

(In Anlehnung an Änderungsantrag 31; PE489.613v01-00)

Änderungsantrag  58

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.2 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird zudem eine Reihe von Verbreitungs- und Informationsaktivitäten durchführen, wie etwa das EIT-Stipendiumsprogramm, wodurch die Wirkung seiner Arbeit in Europa deutlich verstärkt wird. Darüber hinaus wird eine Reihe horizontaler Unterstützungs- und Überwachungsleistungen einen Mehrwert bzw. Effizienzgewinne für KIC-Aktivitäten einbringen. Bei der Entwicklung und Durchführung dieser Aktivitäten wird das EIT eine Strategie verfolgen müssen, die auf einen hohen Wirkungsgrad abzielt, d. h. auf eine möglichst starke Wirkung im Wege einfacher Mechanismen. Etwa 141,76 Mio. EUR (4,4 %) des EIT-Budgets werden zur Durchführung dieser Aktivitäten benötigt.

Das EIT wird zudem eine Reihe von Verbreitungs- und Informationsaktivitäten durchführen, wie etwa das EIT-Stipendiumsprogramm, wodurch die Wirkung seiner Arbeit in Europa deutlich verstärkt wird. Darüber hinaus wird eine Reihe horizontaler Unterstützungs- und Überwachungsleistungen einen Mehrwert bzw. Effizienzgewinne für KIC-Aktivitäten einbringen. Bei der Entwicklung und Durchführung dieser Aktivitäten wird das EIT eine Strategie verfolgen müssen, die auf einen hohen Wirkungsgrad abzielt, d. h. auf eine möglichst starke Wirkung im Wege einfacher Mechanismen. 141,76 Mio. EUR (4,4 %) des EIT-Budgets werden zur Durchführung dieser Aktivitäten benötigt.

(In Anlehnung an Änderungsantrag 32; PE489.613v01-00)

Begründung

Die Haushaltsmittel für die wichtigsten Aktivitäten des EIT würden nicht ausreichen, wenn ein Großteil von ihnen für Verbreitungs-, Informations- und Verwaltungsausgaben vorgesehen wird.

Änderungsantrag  59

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Teil 4 – Nummer 4.2 – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Wenn das EIT als Pionier neue Modelle von offener Innovation und Vereinfachung vorantreiben soll, dann sollte sich dies auch in seinem Verwaltungsansatz widerspiegeln. Die EIT-Zentrale muss als schlanke Organisation auftreten, die bei der bedarfsgerechten Nutzung von Fachwissen einen strategischen Ansatz verfolgt und nicht unnötig schwerfällige und feste Strukturen schafft. Die Verwaltungsausgaben, die die notwendigen Personal-, Verwaltungs-, Infrastruktur- und Betriebskosten abdecken, werden auf längere Sicht 2,4 % des EIT-Haushalts nicht überschreiten. Ein Teil der Verwaltungsaufwendungen wird vom Aufnahmeland Ungarn getragen, das bis Ende 2030 kostenlos Büroraum zur Verfügung stellt und bis Ende 2015 einen jährlichen Beitrag von 1,5 Mio. EUR zu den Personalkosten leistet. Auf dieser Grundlage werden die Verwaltungsaufwendungen für den Zeitraum 2014-2020 etwa 77 Mio. EUR betragen.

Das EIT soll als Pionier neue Modelle von offener Innovation und Vereinfachung vorantreiben. Dies sollte sich auch in seinem Verwaltungsansatz widerspiegeln. Die EIT-Zentrale muss als schlanke Organisation auftreten, die bei der bedarfsgerechten Nutzung von Fachwissen einen strategischen Ansatz verfolgt und nicht unnötig schwerfällige und feste Strukturen schafft. Die Verwaltungsausgaben, die die notwendigen Personal-, Verwaltungs-, Infrastruktur- und Betriebskosten abdecken, werden auf längere Sicht 2,4 % des EIT-Haushalts nicht überschreiten. Ein Teil der Verwaltungsaufwendungen wird vom Aufnahmeland Ungarn getragen, das bis Ende 2030 kostenlos Büroraum zur Verfügung stellt und bis Ende 2015 einen jährlichen Beitrag von 1,5 Mio. EUR zu den Personalkosten leistet. Auf dieser Grundlage werden die Verwaltungsaufwendungen für den Zeitraum 2014-2020 etwa 77 Mio. EUR betragen.

(In Anlehnung an Änderungsantrag 33, PE489.613v01-00)

Begründung

Das Übereinkommen zwischen dem EIT und der ungarischen Regierung wurde 2010 unterzeichnet (Ref.-Nr. 2010/CLXVI). Nach den Bestimmungen dieses Übereinkommens wird ein Teil der Verwaltungskosten vom Gastland Ungarn getragen, indem bis Ende 2030 Büroflächen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und bis Ende 2015 ein jährlicher Beitrag von 1,5 Mio. EUR für Personalkosten geleistet wird.

Änderungsantrag  60

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 1 – Nummer 2 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Eine KIC zum Thema Mehrwert in der Fertigung trägt zur Erreichung der Prioritäten von Horizont 2020 im Bereich fortgeschrittene Herstellung und Verarbeitung bei und insbesondere zum Einzelziel der „Umwandlung der heutigen industriellen Produktionsformen in eher wissensintensive, tragfähige und branchenübergreifende Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien, aus denen innovativere Produkte, Verfahren und Dienstleistungen hervorgehen“.

Eine KIC zum Thema Mehrwert in der Fertigung trägt zur Erreichung der Prioritäten von Horizont 2020 im Bereich fortgeschrittene Herstellung und Verarbeitung bei und insbesondere zum Einzelziel der „Umwandlung der heutigen industriellen Produktionsformen in eher wissensintensive, tragfähige, emissionsarme und branchenübergreifende Herstellungs- und Verarbeitungstechnologien, aus denen innovativere Produkte, Verfahren und Dienstleistungen hervorgehen“.

(Dieser Änderungsantrag betrifft den gesamten Text. Seine Annahme würde entsprechende Abänderungen im gesamten Text erforderlich machen.)

Begründung

Bei dem Konzept der emissionsarmen Produktion geht es um die Verringerung des Ausstoßes sämtlicher Schadstoffe aus verschiedenen Branchen in die Luft und nicht nur um Kohlendioxyd oder Methan. Daher ist es vollauf gerechtfertigt, „emissionarm“ statt „CO2-arm“ zu schreiben, da dies mit den in dem Dokument vorgeschlagenen Maßnahmen eigentlich bezweckt wird. Ziel der Forschung sollte sein, die Emission sämtlicher Treibhausgase und anderer Schadstoffe zu beenden.

Änderungsantrag  61

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 1 – Nummer 2 – Unterabsatz 2 – Aufzählungszeichen -1 (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Umweltgerechte Gestaltung

Änderungsantrag  62

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 2 – Nummer 3 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die EU ist in diesem Bereich sehr aktiv. Eine KIC würde einen Beitrag zur gesellschaftlichen Herausforderung „Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Landwirtschaft und Biowirtschaft“ im Rahmen von Horizont 2020 leisten. Sie würde insbesondere mit der vorgeschlagenen Europäischen Innovationspartnerschaft „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ zusammenarbeiten. Während letztere darauf ausgerichtet ist, Verbindungen zwischen Spitzenforschung und praktischer Innovation aufzubauen, würde sich eine KIC ergänzend dazu der Ausbildung wichtiger Akteure wie Unternehmern und Verbrauchern widmen. Koordinierung ist auch mit der gemeinsamen Programmplanungsinitiative zum Thema „Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Klimawandel“ notwendig, die nationale Forschungsbemühungen zur Einbeziehung von Anpassung an den Klimawandel, Klimaschutz und Ernährungssicherheit in die Bereiche Land- und Forstwirtschaft und Landnutzung vereint. Der Europäische Meeres- und Fischereifonds wird die ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit der Fischerei und der Aquakultur fördern und so die Notwendigkeit technologischer Entwicklungen und neuer unternehmerischer Fertigkeiten in diesen Bereichen deutlich machen, die auf die Entwicklung des Verbraucherverhaltens abgestimmt sind; hier gibt es Möglichkeiten für Synergien. Darüber hinaus kann die Arbeit mit den vor kurzem angelaufenen gemeinsamen Programmplanungsinitiativen „Gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ und „Vernetzung des Klimawissens für Europa“ und mit den Europäischen Technologieplattformen in den betreffenden Bereichen (insbesondere der Plattform Food for Life) oder zahlreichen Projekten des 7. Rahmenprogramms koordiniert werden. Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen Lebensmittel und Getränke zu den vorrangigen Bereichen zählen, wäre möglich. Diese Erfahrungen werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen Klimaschutz und Ressourceneffizienz fortgeführt.

Die EU ist in diesem Bereich sehr aktiv. Eine KIC würde einen Beitrag zur gesellschaftlichen Herausforderung „Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, fruchtbare Meere und Ozeane sowie Biowirtschaft“ im Rahmen von Horizont 2020 leisten. Sie würde insbesondere mit der vorgeschlagenen Europäischen Innovationspartnerschaft „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ zusammenarbeiten. Während letztere darauf ausgerichtet ist, Verbindungen zwischen Spitzenforschung und praktischer Innovation aufzubauen, würde sich eine KIC ergänzend dazu der Ausbildung wichtiger Akteure wie Unternehmern und Verbrauchern widmen. Koordinierung ist auch mit der gemeinsamen Programmplanungsinitiative zum Thema „Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Klimawandel“ notwendig, die nationale Forschungsbemühungen zur Einbeziehung von Anpassung an den Klimawandel, Klimaschutz und Ernährungssicherheit in die Bereiche Land- und Forstwirtschaft und Landnutzung vereint. Der Europäische Meeres- und Fischereifonds wird die ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit der Fischerei und der Aquakultur fördern und so die Notwendigkeit technologischer Entwicklungen und neuer unternehmerischer Fertigkeiten in diesen Bereichen deutlich machen, die auf die Entwicklung des Verbraucherverhaltens abgestimmt sind; hier gibt es Möglichkeiten für Synergien. Darüber hinaus kann die Arbeit mit den vor kurzem angelaufenen gemeinsamen Programmplanungsinitiativen „Gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ und „Vernetzung des Klimawissens für Europa“ und mit den Europäischen Technologieplattformen in den betreffenden Bereichen (insbesondere der Plattform Food for Life) oder zahlreichen Projekten des 7. Rahmenprogramms koordiniert werden. Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen Lebensmittel und Getränke zu den vorrangigen Bereichen zählen, wäre möglich. Diese Erfahrungen werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen Klimaschutz und Ressourceneffizienz fortgeführt.

Änderungsantrag 63

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 2 – Nummer 4 – Unterabsatz 1 – Aufzählungszeichen 7 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

– Sie setzt sich für die internationale Entwicklungszusammenarbeit ein, um die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern sowie das Niveau der Lebens- und Nahrungsmittelbranche zu heben und ihre Qualität zu steigern.

Änderungsantrag  64

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 3 – Nummer 1 – Unterabsatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Antwort auf diese Herausforderungen wurde in Horizont 2020 definiert als das Streben nach besserer Gesundheit, Lebensqualität und allgemeinem Wohlergehen aller durch die Unterstützung von Forschungs- und Innovationstätigkeiten. Diese Tätigkeiten konzentrieren sich auf die Erhaltung und Förderung der Gesundheit während des gesamten Lebens sowie auf die Verhütung von Krankheiten, die Verbesserung unserer Fähigkeiten, Krankheiten und Behinderungen zu heilen, zu behandeln und zu bewältigen, das aktive Altern zu unterstützen und zu einer nachhaltigen und effizienten Pflege beizutragen.

Die Antwort auf diese Herausforderungen wurde in Horizont 2020 definiert als das Streben nach besserer Gesundheit, Lebensqualität und allgemeinem Wohlergehen aller durch die Unterstützung von Forschungs- und Innovationstätigkeiten. Diese Tätigkeiten konzentrieren sich auf die Erhaltung und Förderung der Gesundheit während des gesamten Lebens sowie auf die Verhütung von Krankheiten, die Verbesserung unserer Fähigkeiten, Krankheiten und Behinderungen zu heilen, zu behandeln und zu bewältigen, das aktive Altern zu unterstützen und zu einer nachhaltigen und effizienten Pflege beizutragen. Außerdem sollte lokalen Diensten und der Anpassung von Städten und deren Einrichtungen an eine alternde Bevölkerung besondere Bedeutung beigemessen werden.

Änderungsantrag  65

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 3 – Nummer 2 – Unterabsatz 3 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Das steigende Durchschnittalter der Bevölkerung sollte im Mittelpunkt zahlreicher Projekte und Maßnahmen stehen, die sich z. B. mit der Entwicklung und Verbesserung lokaler Dienste und der entsprechenden Anpassung der Städte befassen.

Änderungsantrag  66

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 1 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die moderne Gesellschaft hängt vollkommen vom Zugang zu Rohstoffen ab. Der Zugang zu erschwinglichen Rohstoffen ist für das reibungslose Funktionieren der EU-Wirtschaft von grundlegender Bedeutung. Aufgrund der Abnahme der endlichen natürlichen Ressourcen, der unaufhaltsam wachsenden Weltbevölkerung und der raschen Zunahme des Verbrauchs in den Schwellenländern steigt jedoch die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen. Dies sind einige der Faktoren, die für die prognostizierte Zunahme des Verbrauchs natürlicher Ressourcen in den nächsten Jahrzehnten verantwortlich sind.

Die moderne Gesellschaft hängt vollkommen vom Zugang zu Rohstoffen ab. Der Zugang zu Rohstoffen ist für das reibungslose Funktionieren der EU-Wirtschaft von grundlegender Bedeutung. Aufgrund der Abnahme der endlichen natürlichen Ressourcen, der unaufhaltsam wachsenden Weltbevölkerung und der raschen Zunahme des Verbrauchs in den Schwellenländern steigt jedoch die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen und natürlichen Ressourcen. Dies sind einige der Faktoren, die für die prognostizierte Zunahme des Verbrauchs natürlicher Ressourcen in den nächsten Jahrzehnten verantwortlich sind.

Änderungsantrag  67

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 1 – Unterabsatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Gemäß dem Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa und dem Programm Horizont 2020 sollten wir versuchen, den Zugang zu und die Verfügbarkeit von Rohstoffen sicherzustellen, die die europäische Wirtschaft benötigt und die für unser Wohlergehen erforderlich sind, und gleichzeitig eine ressourcenschonende Wirtschaft verwirklichen, die die Bedürfnisse einer wachsenden Bevölkerung innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten decken kann.

Gemäß dem Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa und dem Programm Horizont 2020 sollten wir versuchen, den Zugang zu Rohstoffen, die die europäische Wirtschaft benötigt und die für unser Wohlergehen erforderlich sind, sowie deren Verfügbarkeit und nachhaltige Nutzung sicherzustellen, und gleichzeitig eine ressourcenschonende Wirtschaft verwirklichen, die die Bedürfnisse einer wachsenden Bevölkerung innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten decken kann.

Änderungsantrag  68

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 2 – Unterabsatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In Abstimmung mit anderen EU-Tätigkeiten sollte sich eine KIC in diesem Bereich auf die Förderung eines Wissensdrehkreuzes und Fachzentrums für akademische, technische und praktische Ausbildung und Forschung in den Bereichen nachhaltiger Bergbau (Tagebau, Untertagebau, Tiefseebergbau), Materialmanagement, Recyclingtechnologien, Werkstoffsubstitution und geopolitischer Handel mit Rohstoffen konzentrieren. Dieses würde als Vermittler und Clearingstelle für europäische Fachzentren zu diesen Themen agieren und ein für die EU-Industrie strategisch bedeutsames Forschungsprogramm verwalten. Aus diesem Grund und im Hinblick auf die größtmögliche Wirkung der Maßnahmen und Vermeidung von Doppelarbeiten mit EU-Tätigkeiten (wie der EIP zu Rohstoffen) liefert die KIC die erforderliche Ergänzung im Bereich Humankapital (d. h. Ausbildung, Bildung) für die innovativen technologischen Pilotmaßnahmen (z. B. Demonstrationsanlagen) für Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Sammlung und Recycling zu Wasser und zu Lande. Gleichzeitig könnte sie eine technologische Vorreiterrolle anstreben, indem sie Pilot- und Demonstrationsprojekte für innovative Verfahren und Lösungen konzipiert, die z. B. die Verwendung wirtschaftlich interessanter und nachhaltiger alternativer Materialien mit strategischer Bedeutung für die EU betreffen. Sie kann so die Ausweitung bestehender und die Schaffung neuer Märkte fördern, insbesondere in den Bereichen nachhaltige Gewinnung und Verarbeitung, Materialmanagement, Recyclingtechnologien und Werkstoffsubstitution. Die Auswirkungen müssen bewertet und es müssen innovative, kostengünstige Anpassungs- und Präventivmaßnahmen für besonders empfindliche Lebensräume wie die Arktis entwickelt werden.

In Abstimmung mit anderen EU-Tätigkeiten sollte sich eine KIC in diesem Bereich auf die Förderung eines Wissensdrehkreuzes und Fachzentrums für akademische, technische und praktische Ausbildung und Forschung in den Bereichen nachhaltiger Bergbau (Tagebau, Untertagebau, Tiefseebergbau), Rückgewinnung nützlicher Stoffe aus Siedlungs- und Deponieabfällen, Materialmanagement, Recyclingtechnologien, Werkstoffsubstitution sowie offener Handel und weltweite Rohstoffpolitik konzentrieren. Dieses würde als Vermittler und Clearingstelle für europäische Fachzentren zu diesen Themen agieren und ein für die EU-Industrie strategisch bedeutsames Forschungsprogramm verwalten. Aus diesem Grund und im Hinblick auf die größtmögliche Wirkung der Maßnahmen und Vermeidung von Doppelarbeiten mit EU-Tätigkeiten (wie der EIP zu Rohstoffen) liefert die KIC die erforderliche Ergänzung im Bereich Humankapital (d. h. Ausbildung, Bildung) für die innovativen technologischen Pilotmaßnahmen (z. B. Demonstrationsanlagen) für Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, ressourcenschonende Nutzung, Sammlung, Recycling und Substitution zu Wasser und zu Lande. Gleichzeitig könnte sie eine technologische Vorreiterrolle anstreben, indem sie Pilot- und Demonstrationsprojekte für innovative Verfahren und Lösungen konzipiert, die z. B. die Verwendung wirtschaftlich interessanter und nachhaltiger alternativer Materialien mit strategischer Bedeutung für die EU betreffen. Sie kann so die Ausweitung bestehender und die Schaffung neuer Märkte fördern, insbesondere in den Bereichen nachhaltige Gewinnung und Verarbeitung, ressourcenschonendes Materialmanagement, Recyclingtechnologien und Werkstoffsubstitution. Die Auswirkungen müssen bewertet und es müssen innovative, kostengünstige Anpassungs- und Präventivmaßnahmen für besonders empfindliche Lebensräume wie die Arktis entwickelt werden.

Änderungsantrag  69

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 3 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die EU hat diesen prioritären Bereich als eine der großen Herausforderungen bezeichnet. Eine KIC würde einen Beitrag zu Horizont 2020 leisten, insbesondere zur gesellschaftlichen Herausforderung im Bereich Rohstoffe und Ressourceneffizienz sowie zur vorgeschlagenen EIP im Bereich Rohstoffe. Die EIP im Bereich Rohstoffe wird den übergeordneten Rahmen bilden, der Abstimmung und Synergien zwischen den vorhandenen angebots- und nachfrageorientierten Forschungs- und Innovationsinstrumenten und –maßnahmen in diesem Bereich erleichtern soll. Dies umfasst technologiebezogene Tätigkeiten, aber auch die Festlegung der Rahmenbedingungen und bewährter Verfahren in politischen, rechtlichen oder Normungsfragen, die sich auf die Innovation in einem bestimmten Bereich auswirken. Eine KIC in diesem Bereich würde durch die Ausbildung zentraler Akteure, aber auch durch den Aufbau eines einzigartigen strukturierten Netzes von Praktikern eine wertvolle Ergänzung darstellen. Sie würde eine solide Grundlage für die Unterstützung anderer innovationsbezogener Maßnahmen bilden, die im Rahmen der EIP durchgeführt werden, und für deren Erfolg Humankapital unabdingbar ist. Eine KIC könnte die EIP bei der Festlegung der Rahmenbedingungen und bewährter Verfahren in politischen, rechtlichen oder Normungsfragen unterstützen, die Auswirkungen auf den Sektor haben. Eine KIC würde außerdem auf den Ergebnissen der zahlreichen Forschungsprojekte des 7. Rahmenprogramms zu diesem Thema, insbesondere den Projekten in den Bereichen Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Werkstoffe und neue Produktionstechnologien sowie Umwelt, aufbauen und diese nutzen.

Die EU hat diesen prioritären Bereich als eine der großen Herausforderungen bezeichnet. Eine KIC würde einen Beitrag zu Horizont 2020 leisten, insbesondere zur gesellschaftlichen Herausforderung im Bereich nachhaltige Nutzung von Rohstoffen und Ressourceneffizienz sowie zur vorgeschlagenen EIP im Bereich Rohstoffe. Die EIP im Bereich Rohstoffe wird den übergeordneten Rahmen bilden, der Abstimmung und Synergien zwischen den vorhandenen angebots- und nachfrageorientierten Forschungs- und Innovationsinstrumenten und –maßnahmen in diesem Bereich erleichtern soll. Dies umfasst technologiebezogene Tätigkeiten, aber auch die Festlegung der Rahmenbedingungen und bewährter Verfahren in politischen, rechtlichen oder Normungsfragen, die sich auf die Innovation in einem bestimmten Bereich auswirken. Eine KIC in diesem Bereich würde durch die Ausbildung zentraler Akteure, aber auch durch den Aufbau eines einzigartigen strukturierten Netzes von Praktikern eine wertvolle Ergänzung darstellen. Sie würde eine solide Grundlage für die Unterstützung anderer innovationsbezogener Maßnahmen bilden, die im Rahmen der EIP durchgeführt werden, und für deren Erfolg Humankapital unabdingbar ist. Eine KIC könnte die EIP bei der Festlegung der Rahmenbedingungen und bewährter Verfahren in politischen, rechtlichen oder Normungsfragen unterstützen, die Auswirkungen auf den Sektor haben. Eine KIC würde außerdem auf den Ergebnissen der zahlreichen Forschungsprojekte des 7. Rahmenprogramms zu diesem Thema, insbesondere den Projekten in den Bereichen Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Werkstoffe und neue Produktionstechnologien sowie Umwelt, aufbauen und diese nutzen.

Änderungsantrag 70

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 3 – Unterabsatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen das Materialrecycling zu den vorrangigen Bereichen zählt, wäre möglich. Diese Projekte werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe fortgeführt.

Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen das Materialrecycling zu den vorrangigen Bereichen zählt, wäre möglich. Diese Projekte werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und dauerhafte Versorgung mit Rohstoffen fortgeführt. Dabei wird die Verwendung von Materialien gefördert, durch die das Kulturerbe widerstandsfähiger gegen Alterung wird.

Änderungsantrag  71

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 3 – Unterabsatz 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Außerdem sind Synergieeffekte mit dem für kritische Rohstoffe eingerichteten Europäischen Kompetenznetz „seltene Erden“ anzustreben. Die internationale Zusammenarbeit im Rohstoffbereich, beispielsweise die trilaterale Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit EU-Japan-USA im Bereich der kritischen Rohstoffe, ist wie die Tätigkeit des International Ressource Panel ebenfalls von großer Bedeutung und sollte im Rahmen dieser KIC in Betracht gezogen werden.

Änderungsantrag  72

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 3 – Unterabsatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Eine KIC in diesem Bereich würde diese Aktivitäten ergänzen, da sie sich auf interdisziplinäre Aktivitäten innerhalb des Wissensdreiecks mit den Schwerpunkten innovative Produkte und Dienstleistungen sowie Erziehung zu unternehmerischem Denken und Handeln konzentrieren würde.

Eine KIC in diesem Bereich würde Komplementarität und Synergien mit diesen Aktivitäten anstreben und sollte sich auf interdisziplinäre Aktivitäten innerhalb des Wissensdreiecks mit den Schwerpunkten innovative Produkte und Dienstleistungen sowie Erziehung zu unternehmerischem Denken und Handeln konzentrieren.

Änderungsantrag  73

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 4 – Unterabsatz 1 – Aufzählungszeichen 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

· Sie befasst sich mit einer wichtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderung für Europa (der Notwendigkeit von innovativen Lösungen für eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung und Verwertung von Rohstoffen mit geringem CO2-Ausstoß) und trägt zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 und zur Erreichung ihrer Ziele in den Bereichen Klima, Energie, Beschäftigung, Innovation und Bildung bei.

Sie befasst sich mit einer wichtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderung für Europa (der Notwendigkeit von innovativen Lösungen für eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Nutzung, Wiederverwendung und Verwertung von Rohstoffen mit geringem CO2-Ausstoß) und trägt zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 und zur Erreichung ihrer Ziele in den Bereichen Klima, Energie, Beschäftigung, Innovation und Bildung bei.

Änderungsantrag  74

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Nummer 4 – Unterabsatz 1 – Aufzählungszeichen 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

· Sie kann Investitionen des Unternehmenssektors anstoßen und bietet Möglichkeiten für verschiedene neue Produkte und Dienstleistungen – in den Bereichen nachhaltige Gewinnung und Verarbeitung, Materialmanagement, Recyclingtechnologien und Werkstoffsubstitution.

Sie kann Investitionen des Unternehmenssektors anstoßen und bietet Möglichkeiten für verschiedene neue Produkte und Dienstleistungen – in den Bereichen nachhaltige Gewinnung und Verarbeitung, Materialmanagement, Recyclingtechnologien, Rückgewinnung nützlicher Stoffe aus Siedlungsabfall und Werkstoffsubstitution.

Änderungsantrag  75

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Überschrift

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Urbane Mobilität

urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung

Änderungsantrag  76

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 1 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das Thema „intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr“ wurde als eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung im Rahmen von Horizont 2020 festgelegt. Im Weißbuch zum Thema Verkehr aus dem Jahr 2011 wird unterstrichen, dass in diesem Bereich im nächsten Jahrzehnt Maßnahmen getroffen werden müssen. Die urbane Mobilität stellt eine besonders große Herausforderung dar. Sie betrifft eine Reihe von Themen wie Verkehr (einschließlich neue Mobilitätskonzepte, Verkehrsorganisation, Logistik, Sicherheit der Verkehrssysteme), Umwelt (Verringerung von Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung und Lärm) und Stadtplanung (neue Konzepte für die Annäherung von Arbeiten und Leben) und hat wichtige Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft (Gründung neuer Unternehmen, Beschäftigung, soziale Integration, Wohnungsbau und Standortstrategien). Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger, die zunehmend in großen städtischen Ballungsgebieten leben, in denen der Großteil der europäischen Wirtschaftsleistung erbracht wird.13

Das Thema „intelligenter, umweltfreundlicher und integrierter Verkehr“ wurde als eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung im Rahmen von Horizont 2020 festgelegt. Im Weißbuch zum Thema Verkehr aus dem Jahr 2011 wird unterstrichen, dass in diesem Bereich im nächsten Jahrzehnt Maßnahmen getroffen werden müssen. Die urbane Mobilität stellt eine besonders große Herausforderung dar. Sie sollte im Rahmen eines wirklich integrierten und ganzheitlichen Ansatzes angegangen werden, bei dem die Wechselwirkungen mit anderen Themenbereichen in einem gemeinsamen räumlichen Kontext ausdrücklich berücksichtigt werden. Sie betrifft eine Reihe von Themen wie Verkehr (einschließlich neue Mobilitätskonzepte, Verkehrsorganisation, Logistik, Sicherheit der Verkehrssysteme), Umwelt (Verringerung von Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung und Lärm) und Stadtplanung, Stadt- und Landschaftsbild (neue Konzepte für die Annäherung von Arbeiten und Leben) sowie kulturelles Erbe und hat wichtige Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft (Gründung neuer Unternehmen, Beschäftigung, soziale Integration, Wohnungsbau und Standortstrategien). Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger, die zunehmend in großen städtischen Ballungsgebieten leben, in denen der Großteil der europäischen Wirtschaftsleistung erbracht wird.13

Änderungsantrag  77

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 1 – Unterabsatz 1 (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Da Städte und urbane Mobilität Bestandteile eines komplexen Gefüges aus verschiedenen Variablen sind, muss diese KIC auch Themen wie Raumplanung, Demografie, soziale Integration, wirtschaftliche Dynamik, Handel sowie Anpassung, Sanierung und Erhalt von Bauwerken und historischer Bausubstanz einbeziehen. Das Wissensdreieck wird nur dann kohärent sein, wenn dies berücksichtigt wird.

Änderungsantrag  78

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das wichtigste Ziel einer KIC zum Thema urbane Mobilität besteht darin, ein umweltfreundlicheres, integrativeres, sichereres und intelligenteres urbanes Mobilitätssystem sicherzustellen.

Das wichtigste Ziel einer KIC zum Thema urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung besteht darin, ein umweltfreundlicheres, integrativeres, sichereres und intelligenteres urbanes Mobilitätssystem sicherzustellen.

Änderungsantrag  79

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Dieser thematische Bereich ist wie bereits gesagt aus gesellschaftlicher und allgemeinpolitischer Sicht äußerst wichtig. Er spielt auch aus sozioökonomischer Sicht eine große Rolle, da wichtige Wirtschaftsbereiche (in puncto BIP und Beschäftigungszahlen) wie die Automobil- und die Baubranche betroffen sind. Die urbane Mobilität hängt darüber hinaus mit Umweltschutzstrategien zusammen und ist in die politischen Strategien in den Bereichen soziale Integration, Standortplanung, Wohnungsbau und Stadtplanung eingebunden.

Dieser thematische Bereich ist wie bereits gesagt aus gesellschaftlicher und allgemeinpolitischer Sicht äußerst wichtig. Er spielt auch aus sozioökonomischer Sicht eine große Rolle, da wichtige Wirtschaftsbereiche (in puncto BIP und Beschäftigungszahlen) wie die Automobil- und die Baubranche betroffen sind. Die urbane Mobilität hängt darüber hinaus mit Umweltschutzstrategien zusammen und ist in die politischen Strategien in den Bereichen soziale Integration, Standortplanung, Wohnungsbau, Stadtplanung und Wiederbelebung historischer Stadtzentren eingebunden.

Änderungsantrag  80

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität entspricht den in Horizont 2020 festgelegten Prioritäten und den Zielen der Strategie Europa 2020 für intelligente, nachhaltige und integrative Stadtentwicklung mit geringem CO2-Ausstoß. Eine KIC zu diesem Thema könnte zur Erreichung der Einzelziele der Strategie Europa 2020 beitragen durch die Förderung ökoeffizienter Lösungen, intelligenter IKT-Verkehrsmanagementsysteme und die Bereitstellung effizienterer und erschwinglicherer Verkehrsdienstleistungen.

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung entspricht den in Horizont 2020 festgelegten Prioritäten und den Zielen der Strategie Europa 2020 für intelligente, nachhaltige und integrative Stadtentwicklung mit geringem CO2-Ausstoß. Eine KIC zu diesem Thema könnte zur Erreichung der Einzelziele der Strategie Europa 2020 beitragen durch die Förderung ökoeffizienter Lösungen, intelligenter IKT-Verkehrsmanagementsysteme und die Bereitstellung effizienterer und erschwinglicherer Verkehrsdienstleistungen.

Änderungsantrag  81

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Da die urbane Mobilität von Natur aus systembezogen ist, könnte eine KIC in diesem Bereich zahlreiche Möglichkeiten für Innovationen entlang der gesamten Innovationskette bieten, wie die Entwicklung multimodaler Verkehrssysteme und intelligenterer, nachhaltigerer Verkehrslösungen.

Die urbane Mobilität und Zugänglichkeit sind von Natur aus systembezogen. Die Komplexität von Städten, die Kohärenz des Wissensdreiecks und die Durchführung von Projekten vor Ort erfordern einen ganzheitlichen Ansatz. Eine KIC in diesem breiten Bereich könnte zahlreiche Möglichkeiten für Innovationen entlang der gesamten Innovationskette bieten, wie die Entwicklung multimodaler Verkehrssysteme und intelligenterer, nachhaltigerer Verkehrslösungen.

Änderungsantrag  82

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität stützt sich auf eine solide technologische und industrielle Basis und bietet Potenzial für neue Produkte und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen nachhaltige Planung und Öko-Industrien.

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung stützt sich auf eine solide technologische und industrielle Basis und bietet Potenzial für neue Produkte und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen nachhaltige Planung und Öko-Industrien.

Änderungsantrag  83

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 6 – Nummer 2 – Unterabsatz 8

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität konzentriert sich auf diejenigen Tätigkeiten des Innovationsdreiecks, denen eine zusätzliche EU-Unterstützung, insbesondere durch das EIT, zugute kommt. In Wirklichkeit besteht der größte Mehrwert einer KIC in diesem Bereich darin, dass sie die drei Komponenten des Wissensdreiecks zusammenbringt und die Art und Weise der Zusammenarbeit der Innovationsakteure grundlegend verändert. Die Ausrichtung der KIC auf personengesteuerte Innovation, die Studierende, Wissenschaftler und Unternehmer ins Zentrum der Bemühungen der KIC rückt, ist von grundlegender Bedeutung, um die vorstehend genannten Herausforderungen zu bewältigen. Der (Aus)Bildung, dem Unternehmergeist und der Anwendung der Ergebnisse, d. h. der Entwicklung von Fertigkeiten und Kenntnissen von Fachleuten für Stadtverkehr in lokalen und regionalen Verwaltungen (lebenslanges Lernen/Austauschprogramme für Personal/Weiterbildung), der Einrichtung spezieller Hochschulprogramme für urbane Mobilität (Sommerschulen/Austauschprogramme), Markteinführung erfolgreicher innovativer Verkehrskonzepte (Unterstützung von Spin-offs und Start-ups von Hochschulen und Forschungseinrichtungen usw.) wird daher große Bedeutung beigemessen. Darüber hinaus könnte das Konzept der Kolokation im Rahmen einer KIC zu diesem Thema gestärkt werden, da dieses Thema von Natur aus eine starke lokale und regionale Dimension aufweist.

Eine KIC zum Thema urbane Mobilität und intelligente und nachhaltige Entwicklung konzentriert sich auf diejenigen Tätigkeiten des Innovationsdreiecks, denen eine zusätzliche EU-Unterstützung, insbesondere durch das EIT, zugutekommt.

 

Bei den Projekten für Zugänglichkeit und Mobilität müssen die Dimension der Raumplanung, die wirtschaftliche Dynamik, die Auswirkungen der Demografie und der Bevölkerungsentwicklung, der Erhalt des Stadtbildes und die Fähigkeit zur Mobilisierung wirtschaftlicher und kultureller Ressourcen berücksichtigt werden.

 

In Wirklichkeit besteht der größte Mehrwert einer KIC in diesem Bereich darin, dass sie die drei Komponenten des Wissensdreiecks zusammenbringt und die Art und Weise der Zusammenarbeit der Innovationsakteure grundlegend verändert. Die Ausrichtung der KIC auf personengesteuerte Innovation, die Studierende, Wissenschaftler und Unternehmer ins Zentrum der Bemühungen der KIC rückt, ist von grundlegender Bedeutung, um die vorstehend genannten Herausforderungen zu bewältigen. Der (Aus)Bildung, dem Unternehmergeist und der Anwendung der Ergebnisse, d. h. der Entwicklung von Fertigkeiten und Kenntnissen von Fachleuten für Stadtverkehr in lokalen und regionalen Verwaltungen (lebenslanges Lernen/Austauschprogramme für Personal/Weiterbildung), der Einrichtung spezieller Hochschulprogramme für urbane Mobilität (Sommerschulen/Austauschprogramme), Markteinführung erfolgreicher innovativer Verkehrskonzepte (Unterstützung von Spin-offs und Start-ups von Hochschulen und Forschungseinrichtungen usw.) wird daher große Bedeutung beigemessen. Darüber hinaus könnte das Konzept der Kolokation im Rahmen einer KIC zu diesem Thema gestärkt werden, da dieses Thema von Natur aus eine starke lokale und regionale Dimension aufweist.

  • [1]               ABL C 181 vom 21.6.2012, S. 122.

BEGRÜNDUNG

Es besteht weitgehend Einigkeit über die Bedeutung des EIT als wesentliches Instrument der Technologie- und Innovationspolitik der EU und über seine Strategie und Arbeitsweise. Daher geht die Berichterstatterin in dieser kurzen Begründung auch nicht auf die Bereiche ein, in denen keine grundlegende Änderung des Kommissionsvorschlags erforderlich ist, sondern konzentriert sich auf die Aspekte, die ihrer Meinung nach einer Änderung bedürfen, damit die wesentlichen Ziele des EIT tatsächlich verwirklicht werden können.

Das EIT als europäisches Institut und als international anerkannte Marke für Spitzenleistungen

Das EIT ist weder ein Programm noch ein Netz: Es ist ein Institut. Zweifellos übt das EIT seine Arbeit im Rahmen eines Programms aus und baut Technologie- und Innovationsnetze mit vielen verschiedenen Partnern auf, doch es ist ein Institut mit einer wichtigen Aufgabe, die über die des bloßen Verwalters, Koordinators oder Starthelfers von KIC hinausreicht. Als Institut sollte es nicht wie andere Bereiche von Horizont 2020 behandelt werden, sondern auf besondere Art. Da es nicht nur ein direktes Instrument für die Innovation, sondern auch für die Bildung ist, bringt das EIT eine umfassende Bildungskomponente in die Forschungs- und Innovationspolitik der EU ein. Das EIT ist in der gesamten EU-Politik insofern besonders, als es das einzige Instrument ist, das die drei Eckpunkte des Wissensdreiecks vereint.

Das EIT soll nicht nur ein großer Innovationspartner in Europa und über Europa hinaus werden, sondern auch ein wesentliches Zentrum für wissenschaftliche und technologische Forschung und den Austausch in diesem Bereich sowie für die Verbreitung bewährter Verfahren und einer Kultur des Wissensaustausches.

Als Gastgeber und Veranstalter (oder – neben den KIC – als Mitveranstalter) von großen Konferenzen, Seminaren, Technologieausstellungen sowie speziellen Fortbildungsmaßnahmen, Grundkursmodulen oder Schulbildungsangeboten, Sommerkursen, EIT-Stipendienprogrammen kann das EIT seine Position in diesem Bereich stärken und so die bestehenden und weiter auszubauenden Master- und Doktorandenprogramme mit dem EIT-Gütesiegel ergänzen.

Obwohl das EIT ein Bildungs-, Technologie- und Innovationsinstitut ist, kann es nicht als Konkurrent der staatlichen oder privaten Hochschulen und Forschungszentren angesehen werden (oder als solcher auftreten), sondern als wichtiges Werkzeug, das allen bessere Zusammenarbeit, ständigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte unterschiedlichster Art ermöglicht: gemeinsame Forschungs-, Innovations- und Bildungsprojekte. Auf diese Weise wird das EIT die EU bei der Lösung des im Vorschlag der Kommission erwähnten Problems, dass „[n]och allzu oft [...] Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU-weit gibt, nur fragmentiert“ vorkommen, wirksam unterstützen.

Zudem muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass es dem EIT in Europa und in noch stärkerem Maße weltweit an Sichtbarkeit und Anerkennung mangelt. Durch die neue strategische Agenda sollte dieses Problem angegangen und darauf abgezielt werden, eine international anerkannte Marke für Spitzenleistung zu schaffen und so dazu beizutragen, begabte Menschen aus Europa und dem Ausland anzuziehen und strategische Beziehungen zu den wichtigsten Partnern rund um den Globus aufzubauen.

Das Erreichen dieses Ziels setzt Verschiedenes voraus. Zunächst hilft eine anspruchsvolle Agenda für die oben genannten Maßnahmen zweifellos dabei, das Problem zu lösen; erforderlich ist zudem eine gute und wirksame Kommunikation; wesentlich für diese Strategische Innovationsagenda ist jedoch, dass entscheidende Fortschritte hinsichtlich des zukünftigen Sitzes des Instituts erzielt werden.

Der neue Sitz des EIT

In der Geschäftswelt ist es unbestritten, dass der Sitz eines Unternehmens überaus bedeutend für seine institutionelle Kommunikation und für sein Markenimage ist. Es ist an der Zeit, diese Frage auch mit Blick auf das EIT zu stellen, wenn es – worüber wohl Einigkeit besteht – als internationale Marke für Spitzenleistungen aufgebaut werden soll.

Um in seinem Bereich als globaler Akteur zu gelten, der voll und ganz auf Spitzenleistungen setzt, muss das EIT an einem erstklassigen Standort angesiedelt werden. Daran lässt sich ablesen, welche Bedeutung die gesamte EU ihrer Technologie- und Innovationspolitik beimisst.

Die Gebäude des EP in Straßburg sind als Sitz des EIT hervorragend geeignet. Eine Verlegung des EIT-Sitzes in die Straßburger Parlamentsgebäude wäre nicht nur von Vorteil für das EIT, sondern auch für das Parlament und die EU, und zwar sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Zudem wäre es eine überaus positive Lösung für die Stadt Straßburg. Wir erklären gern, warum.

Das EIT in den Gebäuden des EP in Straßburg anzusiedeln, würde sofort die Aufmerksamkeit Europas und der ganzen Welt auf sich ziehen und das EIT in den Mittelpunkt des Medieninteresses rücken. Dies wäre sowohl für die europäischen Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen als auch für unsere internationalen Partner ein wichtiges Symbol für die neue Zielsetzung der EU im nächsten Siebenjahreszeitraum, in dem sie den Schwerpunkt auf die Innovationspolitik legt und ihr diesbezügliches Engagement verstärkt.

Aus politischer Sicht entspräche dies der Haltung der meisten Mitglieder des Parlaments, die unlängst in zweifacher, namentlicher Abstimmung ihre Forderung nach einem einzigen Sitz bestätigt haben. Überdies entspräche es dem Wunsch vieler Parlamentsabgeordneter, nicht das Gefühl haben zu müssen, dass ihre Entscheidung ohne Konsequenzen bleibt.

Diese Entscheidung hätte auch eine überaus positive Wirkung auf die öffentliche Meinung über die EU und ihre Institutionen, insbesondere vor dem Hintergrund der Krise und der Kürzungen der öffentlichen Ausgaben.

Aus wirtschaftlicher Sicht und vor dem allgemeinen Hintergrund des Gesamthaushaltsplans der EU, der zu berücksichtigen ist, ließen sich hierdurch die Gesamtausgaben stark verringern. Bei dieser Lösung würde kein zusätzliches Geld benötigt, ganz im Gegenteil.

Für die Stadt Straßburg wäre dies eine überaus positive Lösung. Das Ansehen der Stadt bliebe unberührt; es stiege sogar, da Straßburg die europäische Wissens- und Innovationshauptstadt würde, nicht nur als Sitz des EIT, sondern auch weil die EU dank der Merkmale der Gebäude auf demselben Gelände weitere europäische Hochschulen oder forschungsbezogene Projekte und Institutionen ansiedeln könnte. Das Stadtleben lässt sich wesentlich besser steuern, wenn mit der ständigen Anwesenheit dort lebender und arbeitender Menschen gerechnet werden kann, als wenn drei Tage im Monat in der Stoßzeit Tausende von Pendlern in die Stadt strömen. Das EIT würde ohnehin regelmäßig Großveranstaltungen mit vielen Teilnehmern in Straßburg ausrichten.

Für das EIT und seine derzeitigen, vor allem aber für seine künftigen Tätigkeiten sind die Räumlichkeiten in Straßburg geradezu ideal. In ihnen ließe sich der EIT-Sitz kostengünstig, unkompliziert und rasch einrichten, und das EIT könnte dort große Konferenzen, Seminare, Fortbildungsmaßnahmen und Kurse ebenso ausrichten wie Technologie- oder Forschungsausstellungen, für die zahlreiche große und kleine Sitzungsräume (oder Schulungsräume), Büros, Bars und Restaurants und sogar mehrere Hundert Zimmer mit kompletter sanitärer Einrichtung zur Verfügung stehen, in denen Teilnehmer aus aller Welt kostenlos untergebracht werden könnten.

Das Gebäude in Straßburg wäre außerdem Sitz der EIT-Stiftung, des Forums der EIT-Akteure, der EIT-Alumni-Vereinigung und weiterer Initiativen, Neugründungen und Hochschulnetze.

Dort könnten ebenfalls einige neue KIC-Kolokationszentren angesiedelt werden, in denen die Partner hervorragende Bedingungen für die tägliche Zusammenarbeit hätten (dies sollte den politischen Hauptrichtlinien für die Verbreitung und Ansiedlung von KIC nicht schaden, die zum Ausbau der lokal-globalen Vernetzung und Kooperation mit verschiedenen nationalen und regionalen Behörden und Hochschulen, örtlichen Clustern und KMU beitragen).

Das EP kann bekanntlich nicht allein über diesen Standortwechsel entscheiden. Aber es kann seinen Standpunkt äußern und die Kommission bitten, die Machbarkeit zu prüfen. Genau dies wird hiermit vorgeschlagen.

Mittelzuweisung

Für die Aufgaben, die erledigt werden müssen, um das EIT zu einer international anerkannten Marke für Spitzenleistungen zu machen, ist ein EIT-Haushalt erforderlich, der weit über die Summe der KIC-Haushalte hinausgeht. Im Vorschlag der Kommission sind 4,4 % für Verbreitungs- und Informationsaktivitäten und 2 % für Verwaltungsausgaben vorgesehen. Diese Mittelzuweisung entspricht der derzeitigen Vorstellung eines nur (oder fast nur) aus KIC bestehenden EIT. Aber vielleicht ist diese Vorstellung des EIT als eines rein aus KIC bestehenden Projekts nicht mehr der wichtigen Aufgabe und der Rolle angemessen, die das EIT, wie oben ausgeführt und im Vorschlag der Kommission angegeben, in der EU spielen kann.

Auf jeden Fall ist in der Tat nicht mehr Geld erforderlich, um das EIT auf eine andere und ehrgeizigere Vision zu gründen: Eine einfache Änderung bei der von der Kommission vorgesehenen Mittelverteilung wäre ausreichend. Eine mögliche Lösung wäre, 10 bis 15 % des Gesamthaushalts für die eigenen Aktivitäten des EIT, nach wie vor 2 % für Verwaltungsausgaben und den Rest für die KIC vorzusehen, und zwar unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der KIC hinsichtlich Zahl und Größe.

Zahl und Größe der KIC

Die Art und Größe der ersten drei KIC und die Anforderung, vom Gründungszeitpunkt an über eine kritische Masse zu verfügen, war wahrscheinlich in der Anlaufphase des Projekts angemessen. In der Welt der Technologie und Innovation ist es in der Tat entscheidend, eine kritische Masse zu erreichen.

Ähnliche Anforderungen sollten für einige der neuen KIC gelten. Aber vielleicht ist mittlerweile ein etwas anderer Ansatz möglich: Wenn das EIT für sich existiert und gut dimensioniert ist, kann es dann nicht – zusammen mit dem Netz der zu einem bestimmten Zeitpunkt bestehenden KIC – selbst als Akteur angesehen werden, der für die kritische Masse zur Schaffung kleinerer KIC oder anderer regionaler EIT-Kooperationsprojekte bzw. deren Grundlage sorgt? Mitunter könnten kleinere KIC für spezielle Herausforderungen besser geeignet sein. Hier könnte ein dogmatischer Ansatz bei der KIC-Größe (d. h. ein Einheitsmodell) einer angemessenen Lösung im Wege stehen.

Es sollte so gehandelt werden, wie es bisweilen in der Geschäftswelt geschieht, wo durch die Gründung eines kleineren Unternehmens unter dem Dach eines großen Konzerns die Einfachheit und Flexibilität kleinerer Unternehmen mit dem Prestige, der Stabilität und den Marktgarantien des großen Konzerns zweckmäßig und dialektisch miteinander verbunden werden.

Nun sollten weitere KIC geschaffen werden, und ihre thematische Vielfalt sowie ihre regionale Reichweite sollten ausgebaut werden. Es ist zu betonen, dass KIC unabhängig von ihrer Größe stets hochgradig vernetzte Partnerschaften sein und Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen (KMU inbegriffen) und weitere Innovationsakteure vor dem Hintergrund spezifischer gesellschaftlicher Herausforderungen zusammenbringen sollten.

Für den Zeitraum 2014-2020 hat die Kommission bereits sechs Themenbereiche ermittelt, in denen die Gründung einer neuen KIC großes Potenzial aufweist, bereits existierende Tätigkeiten aufzuwerten und einen wirklichen Innovationsschub zu bewirken:

- Mehrwert in der Fertigung

- Food4future (Lebensmittel für die Zukunft) – nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern

- Innovation für gesundes Leben und aktives Altern

- Rohstoffe – nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution

- intelligente, sichere Gesellschaften

- urbane Mobilität

Es ist noch zu früh, diese Liste anzunehmen und abzuschließen, und es sollte ein Bottom-up-Ansatz weiterentwickelt werden, in dessen Mittelpunkt steht, welche weiteren Bereiche berücksichtigt werden könnten, wie etwa eine KIC zur nachhaltigen Nutzung der Meere oder zu Gewässern und Meeren. Weder ist die Liste vollständig, noch sollte über Anzahl, Größe und Zeitrahmen für neu zu schaffende KIC entschieden werden. Das EIT wird, wie in der Verordnung festgelegt, befugt sein, das Auswahlverfahren für zukünftige KIC unter Berücksichtigung der in Horizont 2020 festgelegten Prioritäten offen, transparent und unter Wettbewerbsbedingungen selbständig zu organisieren.

Der Verwaltungsrat des EIT sollte befugt sein, das Auswahlverfahren für zukünftige KIC auf der Grundlage allgemeiner Themen, die den großen gesellschaftlichen Herausforderungen entsprechen, gemäß dem in der EIT-Verordnung festgelegten Verfahren, öffentlich und transparent selbständig zu organisieren. Die Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen sollte offener gestaltet werden und nicht im Voraus drei Tätigkeitsfelder für jede Runde festlegen, wie von der Kommission vorgeschlagen. Es könnten mehr oder weniger sein.

Aufgrund eines flexibleren Ansatzes bezüglich der Größe (und des Förderungsbedarfs) der KIC können möglicherweise mehr als drei neue KIC bei der zweiten oder dritten Runde in Betracht kommen.

Auf jeden Fall wird der Verwaltungsrat den EU-Institutionen, insbesondere dem Parlament, über dieses Verfahren Bericht erstatten und deren Meinungen zu dem Thema berücksichtigen.

Langfristige Wirtschaftsbeziehungen mit den KIC

In der Anlaufphase einer KIC stellt das EIT bis zu 25 % des KIC-Haushaltes. Die Erträge der EIT-Investitionen in die KIC werden anhand des Nutzens für Gesellschaft und Wirtschaft gemessen, der beispielsweise in besseren Bildungsmöglichkeiten und der Schaffung neuer Unternehmen und Arbeitsplätze sowie neuer Produkte und Dienstleistungen zum Ausdruck kommt.

Wenn Markt- oder gesellschaftliche Chancen genutzt werden, könnten die KIC nach dem vorgesehenen Abschluss des ursprünglichen Projektes mit der Zeit von EIT-Mitteln unabhängig werden. Das muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass das EIT seine Wirtschaftsbeziehungen zu der KIC bzw. der Institution oder dem Unternehmen abbricht, die oder das nach Beendigung des Sieben- oder Fünfzehnjahresprogramms aus der KIC hervorgeht. Das EIT sollte in Betracht ziehen, ein langfristiger Geschäftspartner des Projektes zu bleiben, an dessen Aufbau es mitgewirkt hat, und von dessen potenziellen Einnahmen zu profitieren, und zwar nicht nur von denjenigen, die sich aus der direkten und indirekten Verwertung geistigen Eigentums ergeben.

Sowohl aus technologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht könnte es strategisch wichtig sein, diese Partnerschaft aufrechtzuerhalten. Die erwähnten Einnahmen könnten zur Finanzierung neuer KIC oder der Entwicklung anderer Bildungsprojekte aus dem EIT-Haushalt verwendet werden.

STELLUNGNAHME des Ausschusses für Kultur und Bildung (*) (20.9.2012)

für den Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie

zu dem Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa
(COM(2011)0822 – C7‑0462/2011 – 2011/0387(COD))

Verfasserin der Stellungnahme (*): Chrysoula Paliadeli

(*)       Assoziierter Ausschuss – Artikel 50 der Geschäftsordnung

KURZE BEGRÜNDUNG

Der Vorschlag der Kommission für eine Strategische Innovationsagenda (SIA) stellt ein Papier dar, das einen Überblick über die Prioritäten des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) im Zeitraum 2014-2020 liefert.

Die Verfasserin der Stellungnahme begrüßt den Vorschlag und unterstützt die Bestrebungen um ein starkes Engagement der Hochschulinstitutionen für die weitere Entwicklung des EIT (Europäisches Innovations- und Technologieinstitut).

Die Verfasserin der Stellungnahme weist auf Folgendes hin:

· Der einjährige Zeitrahmen für die Umsetzung des Masterprogramms in den drei aktiven Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC) ist zu kurz, um eine angemessene Evaluierung durchzuführen, daher bleibt also wenig Raum für eine objektive Beurteilung.

· In der SIA scheint unter den drei Grundpfeilern: „Wissen, Forschung und Innovation“ die Hochschulbildung irgendwie hintangestellt zu sein. Im Rahmen der Bereiche, die häufig als „Wissensdreieck“ bezeichnet werden, stellt sie aber wahrscheinlich die Basis dieses Dreiecks dar. Deswegen müssen die KIC ermutigt werden, sicher zu stellen, dass für ihre Master- und Doktorandenprogramme ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

· In der SIA werden die Sozial- und Geisteswissenschaften nicht entsprechend ihres eigentlichen Mehrwerts gewürdigt. Daher ist es unerlässlich, ihre derzeitige und künftige Rolle in Forschung und Bildung angemessen hervorzuheben, so dass ihr Beitrag zur Schaffung neuer und innovativer Forschungsgebiete basierend auf interdisziplinären Konzepten auch Anerkennung findet.

Die Verfasserin der Stellungnahme möchte sicherstellen, dass

1.  alle Universitäten auf die Existenz und die Rolle des EIT aufmerksam gemacht werden, damit mehr Studenten sich um Beteiligung an den KIC bewerben können;

2.  mehr Top-Studenten sich für die post-graduierten Programme der KIC interessieren und dass das Europäische Innovations- und Technologieinstitut für die Studenten sichtbarer wird; dass das EIT als Hauptpool für talentierte junge Menschen fungiert, die dazu beitragen möchten, dass Europas Zukunft auf einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wirtschaftswachstum fußt; dass unter Berücksichtigung des Vorstehenden einschlägige Informationskampagnen gestartet werden, die sich auf alle Mittel und Ebenen der Kommunikation stützen, damit sowohl Universitäten als auch Studenten ausreichend über das EIT und die KIC informiert sind;

3.  Garantien eingebaut werden, die vermeiden, dass es zu Doppelfinanzierungen kommt (75 % der Finanzierungen stammen aus privaten, öffentlichen und regionalen Mitteln, einschließlich anderer Europäischer Programme – auch im Rahmen der Kohäsionspolitik); jede Mittelkürzung bei anderen für die Bildung relevanten Programmen sollte vermieden werden;

4.  die Komplementarität des EIT mit bestehenden Bildungs- und Forschungsprogrammen sicher gestellt wird;

5.  die akademische Gültigkeit der unter dem Gütesiegel des EIT verliehenen Abschlüsse und Diplome gewährleistet wird; dass das „EIT“-Siegel ein Siegel für ausgezeichnete Qualität ist. Daher sollten auch für alle Abschlüsse und Diplome mit dem EIT-Siegel hohe qualitative Anforderungen gelten (d.h. gemäß dem Bologna-Prozess, dass die Unternehmen eine enge intersektorielle Mobilität zwischen Hochschulen und Industrie zulassen); auf diese Weise soll der Ruf der europäischen Hochschulen und des EIT weltweit geschützt werden;

6.  die Verbreitung bewährter Verfahren über das EIT in Ländern gefördert wird, die noch nicht an den bestehenden KIC beteiligt sind;

7.  die Mitgliedstaaten, die noch nicht an den KIC teilhaben, eine ebenbürtige Chance der Beteiligung erhalten, wobei stets das Kriterium der Exzellenz und der Grundsatz der Subsidiarität anzuwenden sind;

8.  der Verwaltungsrat des ETI sich durch einen Ausschuss wissenschaftlicher Sachverständiger unterstützen lassen kann, dessen Aufgabe darin besteht, den Inhalt der Programme, ihre Qualitätskriterien und ihre sozialen und kulturellen Aspekte zu überwachen;

9.  die beiden neuen von der Kommission für den Zeitraum 2014-2018 vorgeschlagenen thematischen Zyklen, die leider einen künftigen einseitigen Ansatz zugunsten von Forschung und Innovation aufweisen – nochmals überdacht werden;

10.  der soziale Aspekt innerhalb der KIC ein alles überspannendes Kriterium darstellt und dies bei jeder gesellschaftlichen Herausforderung stärker sichtbar wird;

11.  das EIT auf europäischer Ebene gemeinsame Akkreditierungsverfahren für Hochschulabschlüsse und Diplome festlegt.

Schlussfolgerungen der Verfasserin der Stellungnahme

1.  Hochschulstudenten, die Exzellenz unter Beweis gestellt haben, erhalten die Gelegenheit, ihre postgraduierten Studien und die Forschungstätigkeit für ihre Promotion an mehr als einer an den KIC teilnehmenden Universitäten durchzuführen. Auf diese Weise profitieren sie von der Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren und der Geschäftswelt.

2.  An den Wissens- und Informationsgemeinschaften (KIC) teilnehmende Hochschulen sind aufgefordert, Lehrpläne auszuarbeiten, die neben Wissen, Forschung und Unternehmertum auch hoch-anspruchsvolle Bildungsgänge anbieten – als ein Mittel zur Schaffung von Innovation.

3.  Hochschulen sollten im Hinblick auf Wissen und Forschung weiterhin die akademische Freiheit wahren, und – wenn es um das Herauskristallisieren von Synergien mit Wirtschaftsinteressen geht – ihre individuellen Lehrpläne sorgsam schützen.

4.  Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der Rolle der Geisteswissenschaften in der Hochschulbildung gelten, da diese in bedeutendem Umfang sowohl zum Wirtschaftsleben als auch zur Förderung der europäischen Kultur und des europäischen Erbes allgemein beitragen. In diesem Sinne dürfen also die Geisteswissenschaften keinesfalls außen vor bleiben, wenn Themenbereiche für künftige KIC ausgewählt werden.

Das EIT bietet die Möglichkeit einer Paradigmenverlagerung im Wissensdreieck, sowohl unter den Universitäten und in der Industrie als auch auf der Seite der Kader, Professoren und der um lebenslanges Lernen bemühten Studenten, und kann so ein wichtiges Element darstellen auf dem Weg zur Entwicklung einer künftigen hochqualifizierten Arbeitnehmerschaft in Europa.

ÄNDERUNGSANTRÄGE

Der Ausschuss für Kultur und Bildung ersucht den federführenden Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, folgende Änderungsanträge in seinen Bericht zu übernehmen:

Änderungsantrag 1

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die EU-Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die EU bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt.

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Im Kontext der wissensbasierten Wirtschaft und vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden, wobei den europäischen Bürgern gleichzeitig die Möglichkeit eingeräumt werden soll, nicht nur von diesen Innovationen zu profitieren sondern, vor allem über die neuen Technologien, auch zu ihrer Entstehung beizutragen. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die Union bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt.

Änderungsantrag 2

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU-weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren braucht Europa eine echte Unternehmenskultur – dies ist von entscheidender Bedeutung, um die Früchte von Forschung und Innovation zu ernten, neue Unternehmen zu gründen und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen zu lassen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern; dies erfordert die Verankerung neuer Grundsätze und Verfahren auf der Basis einer offenen und integrativen Forschung, sowie der Entwicklung neuer Instrumente zur Verwaltung der Rechte des geistigen Eigentums, die Transparenz und Austausch fördern, sowie ferner der Entwicklung neuer Finanzierungsinstrumente, mit denen gewährleistet werden kann, dass die Forschungsbemühungen prioritär und effizient auf die großen Herausforderungen im öffentlichen Interesse ausgerichtet sind. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU-weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren braucht Europa eine echte Unternehmenskultur – dies ist von entscheidender Bedeutung, um die Früchte von Forschung und Innovation zu ernten, neue Unternehmen zu gründen und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen zu lassen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Änderungsantrag 3

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Absatz 6

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT trägt mit Hilfe der KIC zur Schaffung eines Umfelds bei, in dem innovative Ansätze besser florieren können und die Art der Zusammenarbeit von Hochschul-, Forschungseinrichtungen und Unternehmen entscheidend verbessert werden kann. Durch diesen Ansatz können die zunehmend komplexen sozialen Herausforderungen, wie sie in Horizont 2020 dargelegt sind, ganzheitlich angegangen werden, indem nämlich Spitzenkräfte aus verschiedenen Sektoren, mit unterschiedlichem Hintergrund und aus diversen Fachbereichen zusammenkommen – die ansonsten nicht unbedingt zusammenarbeiten würden –, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu finden.

Das EIT trägt mit Hilfe der KIC zur Schaffung eines Umfelds bei, in dem innovative Ansätze besser florieren können und die Art der Zusammenarbeit von Hochschul-, Forschungseinrichtungen und Unternehmen entscheidend verbessert werden kann. Außerdem trägt das EIT dazu bei, die Beschäftigung von Jugendlichen zu fördern. Durch diesen Ansatz können die zunehmend komplexen sozialen Herausforderungen, wie sie in Horizont 2020 dargelegt sind, ganzheitlich angegangen werden, indem nämlich Spitzenkräfte aus verschiedenen Sektoren, mit unterschiedlichem Hintergrund und aus diversen Fachbereichen zusammenkommen – die ansonsten nicht unbedingt zusammenarbeiten würden –, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu finden.

Änderungsantrag 4

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.2 – Absatz 1 – Aufzählungspunkt 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ Verstärkung der Wirkung von Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation und Erprobung neuer Arten der Innovations-Governance: Das EIT wirkt als Katalysator und bringt einen zusätzlichen Nutzen für die Forschungsbasis, indem es die Übernahme und Nutzung von Technologien und Forschungsergebnissen beschleunigt. Innovationstätigkeiten tragen wiederum dazu bei, Forschungsinvestitionen auszurichten und zu verstärken sowie Aus-/Weiterbildungsaktivitäten stärker am Bedarf der Unternehmen zu orientieren. Hierzu verfügt das EIT über beträchtliche Flexibilität, neue Innovationsmodelle zu erproben, die eine tatsächliche Differenzierung hinsichtlich der Governance und der Finanzierungsmodelle der KIC sowie eine schnelle Einstellung auf neue Chancen ermöglichen.

Ÿ Verstärkung der Wirkung von Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation und Erprobung neuer Arten der Innovations-Governance: Das EIT wirkt als Katalysator und bringt einen zusätzlichen Nutzen für die Forschungsbasis, indem es die Übernahme und Nutzung von Technologien und Forschungsergebnissen beschleunigt. Innovationstätigkeiten tragen wiederum dazu bei, Forschungsinvestitionen auszurichten und zu verstärken sowie Aus-/Weiterbildungsaktivitäten stärker am Bedarf der Unternehmen zu orientieren. Hierzu verfügt das EIT über beträchtliche Flexibilität, neue Innovationsmodelle zu erproben, die eine tatsächliche Differenzierung hinsichtlich der Governance und der Finanzierungsmodelle der KIC sowie eine schnelle Einstellung auf neue Chancen ermöglichen. Das EIT verfügt außerdem über das Potential, neue Finanzierungsmodelle zu entwickeln, wie beispielsweise Innovationsauszeichnungen, die es ihm ermöglichen, den öffentlichen Mehrwert der Forschungsfinanzierung zu maximieren und zu gewährleisten, dass Innovationen nicht nur den notwendigsten Bedarf einer Gesellschaft decken, sondern den Bürgern auch zeitnah zur Verfügung gestellt werden können.

Änderungsantrag 5

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Gründung innovativer KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind.

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont-2020-Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Gründung innovativer KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT sollte die grenz- und sektorübergreifende Zusammenarbeit und die Mobilität im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und Innovation zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen fördern. Das EIT schafft eine gemeinsame Plattform für den Austausch von innovativen Ansätzen und von Wissen, was zur Förderung von nicht direkt an einer Wissens- und Innovationsgemeinschaft (KIC) beteiligten Regionen und langfristig zur Verwirklichung der Prioritäten des Rahmensprogramms Horizont 2020 beiträgt. Es muss eine eigene Priorität geschaffen werden, die den genauen Wirkungsbereich des EIT im Rahmen der Zusammenarbeit mit Drittländern und internationalen Organisationen im Bereich wissenschaftlicher Forschung und Innovation definiert, wodurch die Verbreitung bewährter Verfahren der EU begünstigt wird. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind.

Änderungsantrag 6

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Darüber hinaus bringt das EIT eine umfassende Bildungskomponente in die Forschungs- und Innovationspolitik der EU ein. Durch einen innovativen, auf die Vermittlung unternehmerischen Denkens gestützten Bildungsansatz schlägt es eine Brücke zwischen dem Forschungs- und Innovationsrahmen und den Strategien und Programmen im Bereich Bildung; außerdem stellt es ein langfristiges Engagement sicher, das notwendig ist, um in der Hochschulbildung nachhaltige Veränderungen herbeizuführen. Insbesondere durch neue trans- und interdisziplinäre Grade mit dem EIT-Gütesiegel treibt das EIT gemeinsame Anstrengungen in Richtung einer innovationsorientierten Bildung voran, wobei sich klare Spillover-Effekte für die weiter gefasste europäische Agenda für die Modernisierung der Hochschuleinrichtungen und eine Förderung des Europäischen Hochschulraums ergeben.

Darüber hinaus bringt das EIT eine umfassende Bildungskomponente in die Forschungs- und Innovationspolitik der EU ein, da es das einzige Instrument innerhalb des Rahmenprogramms Horizont 2020 darstellt, das die Bildung stark in den Vordergrund stellt, so auch über den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Daher sollte das EIT sicherstellen, dass für die Master- und Doktorandenprogramme der KIC ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Durch einen innovativen, auf die Vermittlung unternehmerischen Denkens gestützten Bildungsansatz schlägt es eine Brücke zwischen dem Forschungs- und Innovationsrahmen und den Strategien und Programmen im Bereich Bildung; außerdem stellt es ein langfristiges Engagement sicher, das notwendig ist, um neue Mittel und Wege herbeizuführen, mit denen die Hochschulbildung an die sich abzeichnenden Anforderungen der jeweiligen Gesellschaften angepasst werden kann. Besondere Aufmerksamkeit muss die angemessene Finanzierung von Universitäten und anderen Hochschuleinrichtungen erfahren. Auf diese Weise werden Einrichtungen, die das höchste Niveau innerhalb der EU anstreben, gleiche Chancen eingeräumt. Gleichzeitig wird die Förderung von Forschungs- und Bildungseinrichtungen beibehalten, die bereits über den Exzellenzstatus verfügen. Insbesondere durch neue trans- und interdisziplinäre Grade mit dem EIT-Gütesiegel treibt das EIT gemeinsame Anstrengungen in Richtung einer innovationsorientierten Bildung voran, wobei sich klare Spillover-Effekte für die weiter gefasste europäische Agenda für die Modernisierung der Hochschulsysteme und eine Förderung des Europäischen Hochschulraums ergeben – wobei gleichzeitig die humanistische Tradition der europäischen Hochschulbildung gewahrt wird.

Änderungsantrag 7

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokal-globale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind. Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC und lokalen Cluster-Organisationen intensivieren, um so die Beteiligung von KMU an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT/der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die derzeitigen wie künftigen KIC definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlich-privater Partnerschaften.

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende und regionen­übergreifende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokal-globale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind. Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC und lokalen Cluster-Organisationen intensivieren, um so die Beteiligung von KMU an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT/der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die derzeitigen wie künftigen KIC definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlich-privater Partnerschaften. Es sollten Garantien eingebaut werden, um Doppelfinanzierungen zu vermeiden (75% der Finanzierungen stammen aus privaten, öffentlichen und regionalen Mitteln, einschließlich anderer Europäischer Programme und der Kohäsionspolitik). Jede Mittelkürzung bei anderen die Bildung betreffenden Programmen sollte vermieden werden.

Änderungsantrag 8

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, die ein Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Fragmentierung in der Forschung darstellen, sollten den Kern der paneuropäischen KIC-Forschungsbasis bilden. Die KIC können ihrerseits die Nutzung exzellenter öffentlicher Forschung, die in den Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung zusammengeführt wird, beschleunigen und fördern und dadurch der Fragmentierung im Bereich der Innovation entgegenwirken. Die gemeinsamen Technologieinitiativen und die neu eingerichteten öffentlich-privaten Partnerschaften bieten eine Plattform für die Förderung industrieller Forschung im großen Maßstab und treiben die Entwicklung wichtiger Technologien voran. Die KIC können als Katalysator für diese großen Forschungsinvestitionen fungieren, Technologietransfer und Kommerzialisierung ankurbeln und in bestehenden Geschäftsbereichen durch unternehmerisches Talent den Aufbau neuer Unternehmen in Gang setzen. Durch das Konzept des Wissensdreiecks ergänzt das EIT die Investitionen des Europäischen Forschungsrats (EFR) in die Pionierforschung von Weltrang, indem es der gesamten Innovationskette von der Idee bis hin zur Anwendung und konkreten Nutzung Rechnung trägt, und bietet Marie-Curie-Forschern sowie Studierenden im Rahmen des Programms „Erasmus für alle“ zusätzliche Möglichkeiten in den Bereichen Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln.

Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, die ein Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Fragmentierung in der Forschung darstellen, sollten den Kern der paneuropäischen KIC-Forschungsbasis bilden. Die KIC können ihrerseits die Nutzung exzellenter öffentlicher Forschung, die in den Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung zusammengeführt wird, beschleunigen und fördern und dadurch der Fragmentierung im Bereich der Innovation entgegenwirken. Die gemeinsamen Technologieinitiativen und die neu eingerichteten öffentlich-privaten Partnerschaften bieten eine Plattform für die Förderung industrieller Forschung im großen Maßstab und treiben die Entwicklung wichtiger Technologien voran. Die KIC können als Katalysator für diese großen Forschungsinvestitionen fungieren, Technologietransfer und Kommerzialisierung ankurbeln und in bestehenden Geschäftsbereichen durch unternehmerisches Talent den Aufbau neuer Unternehmen in Gang setzen. Durch das Konzept des Wissensdreiecks ergänzt das EIT die Investitionen des Europäischen Forschungsrats (EFR) in die Pionierforschung von Weltrang, indem es der gesamten Innovationskette von der Idee bis hin zur Anwendung und konkreten Nutzung Rechnung trägt, und stellt gleichzeitig die Entwicklung des europäischen Forschungsraumes sicher, indem es neue Möglichkeiten für Wissenschaftler im Rahmen der Marie-Curie“-Maßnahmen schafft. Das EIT nutzt das intellektuelle Kapital Europas in angemessener Weise, um neue Fähigkeiten in den Bereichen Innovation und unternehmerisches Denken und Handeln zu erwerben, die der Wechselbeziehung mit dem Programm „Erasmus für alle“ zu verdanken sind.

Änderungsantrag 9

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1 – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Aufbauend auf diesen Erfahrungen strebt das EIT danach, seine Rolle als „Investor“, der bestehende Exzellenzzentren in Forschung, Wirtschaft und Hochschulbildung in Europa fördert und zusammenbringt und ihnen im Wege der KIC bei der Pflege ihrer langfristigen systematischen Zusammenarbeit hilft, zu konsolidieren und weiterzuentwickeln.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen strebt das EIT danach, seine Rolle als „Investor“, der bestehende Exzellenzzentren in Forschung, Wirtschaft und Hochschulbildung in Europa fördert und zusammenbringt und ihnen im Wege der KIC bei der Pflege ihrer langfristigen systematischen Zusammenarbeit hilft, zu konsolidieren und weiterzuentwickeln. Unter Berücksichtigung des Vorstehenden sollten einschlägige Informationskampagnen gestartet werden, die sich auf alle relevanten Mittel und Ebenen der Kommunikation stützen, um sicher zu stellen, dass sowohl Universitäten als auch Studenten umfassenden Zugang zu Informationen über die Funktionsweise und den Wirkungskreis des EIT und der KIC haben.

Änderungsantrag 10

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die KIC bauen nicht nur auf der exzellenten Forschungsbasis ihrer Partner auf, sondern sind auch die Spitzenreiter bei der Förderung und Durchführung des Bildungsauftrags des EIT. Ziel ist es, talentierte Menschen mit den Fertigkeiten, dem Wissen und der Einstellung auszustatten, die in einer globalen wissensorientierten Wirtschaft vonnöten sind. Hierzu fördert das EIT aktiv u. a. die Grade mit EIT-Gütesiegel, indem es ihre Qualität und kohärente Einführung in den KIC kontrolliert. Bei dieser Arbeit wird extensiver Gebrauch von Peer-Review und Expertenbewertungen gemacht und ein Dialog mit nationalen Stellen und Qualitätssicherungsstellen eingerichtet. Dadurch steigt die nationale wie internationale Anerkennung und die globale Attraktivität von Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel; gleichzeitig wird eine internationale Plattform für Zusammenarbeit geschaffen. In Zukunft werden die KIC dazu angeregt, ihre Bildungsaktivitäten über das postgraduale Angebot hinaus zu erweitern und eine größere Bandbreite an Studienformen vorzusehen, um so ein größeres Spektrum an innovativen Weiterbildungsaktivitäten abzudecken, einschließlich Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, individualisierter Fortbildungskurse und Sommerschulen. Um die Wirkung der Bildungsaktivitäten der KIC zu verstärken und ein breiteres Publikum zu erreichen, könnten die KIC versuchsweise Grundkursmodule oder Angebote für die Schulbildung konzipieren.

Die KIC bauen nicht nur auf der exzellenten Forschungsbasis ihrer Partner auf, sondern sind auch die Spitzenreiter bei der Förderung und Durchführung des Bildungsauftrags des EIT. Ziel ist es, talentierte Menschen mit den Fertigkeiten, dem Wissen und der Einstellung auszustatten, die in einer globalen wissensorientierten Wirtschaft vonnöten sind. Hierzu fördert das EIT aktiv u. a. die Grade mit EIT-Gütesiegel, indem es ihre Qualität und kohärente Einführung in den KIC kontrolliert. Bei dieser Arbeit werden die KIC auf die Abschlüsse mit EIT-Gütesiegel eine Reihe qualitativer Kriterien anwenden (d.h. gemäß dem Bologna-Prozess, dass die Unternehmen eine enge intersektorielle Mobilität zwischen Hochschulen und Industrie zulassen), so dass ein hohes akademisches Niveau aufrecht erhalten bleibt, und um schließlich den Ruf und das Ansehen der europäischen Universitäten zu gewährleisten. Ferner wird extensiver Gebrauch von Peer-Review und Expertenbewertungen gemacht und ein Dialog mit nationalen Stellen und Qualitätssicherungsstellen eingerichtet. Dadurch steigt die nationale wie internationale Anerkennung und die globale Attraktivität von Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel; gleichzeitig wird eine internationale Plattform für Zusammenarbeit geschaffen. In Zukunft werden die KIC dazu angeregt, ihre Bildungsaktivitäten über das postgraduale Angebot hinaus zu erweitern und eine größere Bandbreite an Studienformen vorzusehen, um so ein größeres Spektrum an innovativen Weiterbildungsaktivitäten abzudecken, einschließlich Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, individualisierter Fortbildungskurse und Sommerschulen. Hochschulen sollten im Hinblick auf Wissen und Forschung weiterhin die akademische Freiheit erhalten und – wenn es um das Herauskristallisieren von Synergien mit Wirtschaftsinteressen geht – ihre individuellen Lehrpläne sorgsam schützen.

Änderungsantrag 11

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 2 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ Kriterien für Hochschulabschlüsse mit EIT-Gütesiegel erstellen, um ihre akademische Gültigkeit und ein hohes Niveau zu gewährleisten;

Änderungsantrag  12

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 3 (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ ein Peer-Review-System für Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel einrichten und mit nationalen und internationalen Qualitätssicherungsstellen in Dialog treten;

Ÿ aktiv Kohärenz und Äquivalenz innerhalb des EIT garantieren, indem es ein Peer-Review-System für Qualifikationen mit dem EIT-Gütesiegel einrichtet und mit nationalen und internationalen Qualitätssicherungsstellen in Dialog treten;

Änderungsantrag 13

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 4 (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten anzubieten.

Ÿ die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten anzubieten und insbesondere Aktivitäten, die den KIC die Möglichkeit geben, ihr Wissen mit Institutionen zu teilen, die an einer Teilhabe an künftigen KIC interessiert sein könnten, und die Existenz dieser Bildungsprogramme stärker ins Bewusstsein zu rufen.

Änderungsantrag 14

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 4 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ die KIC dazu auffordern, Studenten alle relevanten Informationen über die Anerkennung von in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Hochschulabschlüssen zukommen zu lassen;

Änderungsantrag 15

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 4 b (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ auf europäischer Ebene gemeinsame Akkreditierungsverfahren für Hochschulabschlüsse und Diplome festlegen;

Änderungsantrag 16

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird die Zahl der KIC schrittweise erhöhen, um seine Wirkungskraft weiter zu verstärken und in neuen Bereichen gesellschaftlicher Herausforderungen Innovationen anzuregen. Dadurch, dass das EIT bei der Einrichtung neuer KIC einen graduellen Wachstumsansatz verfolgt, stellt es sicher, dass Erfahrungen vorheriger KIC-Gründungen voll berücksichtigt werden und KIC nur in den Bereichen eingerichtet werden, in denen ein klares Innovationspotenzial und Spitzenleistungen von Weltrang gegeben sind, worauf aufgebaut werden kann. Im Zeitraum 2014-2020 werden in zwei Runden neue KIC eingerichtet: 2014 und 2018 werden jeweils drei neue KIC gegründet, wodurch sich die Gesamtzahl der KIC im Zeitraum 2014-2020 auf neun erhöhen wird (was der Einrichtung von 40-50 Kolokationszentren in der ganzen EU entspricht). Ein mögliches neues Auswahlverfahren für KIC im Jahr 2018 wird sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse einer detaillierten externen Evaluierung des EIT und bestehender KIC – einschließlich einer Bewertung der Wirkung der KIC auf Wirtschaft und Gesellschaft und des Beitrags des EIT zur Erhöhung der Innovationskapazität der EU und ihrer Mitgliedstaaten – sowie auf die Evaluierungen von Horizont 2020 stützen.

Das EIT wird die Zahl der KIC schrittweise erhöhen, um seine Wirkungskraft weiter zu verstärken und in neuen Bereichen gesellschaftlicher Herausforderungen Innovationen anzuregen. Dadurch, dass das EIT bei der Einrichtung neuer KIC einen graduellen Wachstumsansatz verfolgt, stellt es sicher, dass Erfahrungen vorheriger KIC-Gründungen voll berücksichtigt werden und KIC nur in den thematischen Bereichen eingerichtet werden, in denen ein klares Innovationspotenzial und erhebliche soziale Auswirkungen sowie Spitzenleistungen von Weltrang gegeben sind, worauf aufgebaut werden kann. Im Zeitraum 2014-2020 werden in zwei Runden neue KIC eingerichtet: 2014 und 2018 werden jeweils drei neue KIC gegründet, wodurch sich die Gesamtzahl der KIC im Zeitraum 2014-2020 auf neun erhöhen wird (was der Einrichtung von 40-50 Kolokationszentren in der ganzen EU entspricht). Ein mögliches neues Auswahlverfahren für KIC im Jahr 2018 wird sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse einer detaillierten externen Evaluierung des EIT und bestehender KIC – einschließlich einer Bewertung der Wirkung der KIC auf Wirtschaft und Gesellschaft und des Beitrags des EIT zur Erhöhung der Innovationskapazität der EU und ihrer Mitgliedstaaten – sowie auf die Evaluierungen von Horizont 2020 stützen.

Änderungsantrag 17

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Neue KIC werden in Bereichen großer gesellschaftlicher Herausforderungen eingerichtet, in denen ein echtes Innovationspotenzial besteht. Das EIT wird dabei umfassend zu den Zielen der übergeordneten politischen Agenda der EU und insbesondere zu den Zielen von Horizont 2020 beitragen, worin einige große gesellschaftliche Herausforderungen sowie Grundlagen- und Industrietechnologien definiert werden. Ziel ist es, KIC in thematischen Bereichen einzurichten, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität nur mit einem interdisziplinären, grenzübergreifenden und branchenübergreifenden Ansatz angegangen werden können. Vor der Auswahl der thematischen Bereiche muss daher sorgfältig geprüft werden, ob eine KIC einen wirklichen Mehrwert erzielen und eine positive Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft haben kann.

Neue KIC werden in thematischen Bereichen großer gesellschaftlicher Herausforderungen eingerichtet, in denen ein echtes Innovationspotenzial besteht. Das EIT wird dabei umfassend zu den Zielen der übergeordneten politischen Agenda der EU und insbesondere zu den Zielen von Horizont 2020 beitragen, worin einige große gesellschaftliche Herausforderungen definiert werden. Ziel ist es, KIC in thematischen Bereichen einzurichten, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität nur mit einem interdisziplinären, grenzübergreifenden und branchenübergreifenden Ansatz angegangen werden können. Vor der Auswahl der thematischen Bereiche muss daher sorgfältig geprüft werden, ob eine KIC einen wirklichen Mehrwert erzielen und eine positive Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft haben kann. Die Mittelzuweisung an neue KIC wird auf Wettbewerbsbasis gehandhabt und trägt Kriterien wie Qualität und Projektpotential Rechnung, wobei gewährleistet wird, dass jedem KIC ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, damit es auch wirklich Innovation erbringen kann.

Änderungsantrag 18

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 3 – Aufzählungspunkt 6

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ Forderung nach interdisziplinären Konzepten und der Entwicklung neuer Bildungsmodelle über Fachgebietsgrenzen hinweg;

Ÿ Forderung nach interdisziplinären Konzepten und Ermutigung der Hochschulen zur Entwicklung neuer Bildungsmodelle über Fachgebietsgrenzen hinweg;

Änderungsantrag 19

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2 – Absatz 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Bewertung der Themen, die im EIT-Entwurf und von der weiteren Stakeholder-Gemeinschaft vorgeschlagen wurden, zeigte gewisse Schwankungen im Hinblick auf die potenzielle Wirkung, die durch die Einrichtung einer KIC erzielt werden könnte. Daher wurden einige Themen ganz verworfen; andere wurden neu definiert, um besser auf die Besonderheiten des jeweiligen europäischen und internationalen Kontexts einzugehen.

Die Bewertung der Themen, die im EIT-Entwurf und von der weiteren Stakeholder-Gemeinschaft vorgeschlagen wurden, zeigte gewisse Schwankungen im Hinblick auf die potenzielle Wirkung, die durch die Einrichtung einer KIC erzielt werden könnte. Daher wurden einige Themen ganz verworfen; andere wurden neu definiert, um besser auf die Besonderheiten des jeweiligen europäischen und internationalen Kontexts einzugehen. Die regelmäßige Evaluierung der Entwicklung des Forschungspotentials und die mögliche Entstehung einer neuen Innovationsdynamik sind in Bezug auf künftige KIC in Sektoren in Erwägung zu ziehen, die noch nicht berücksichtigt wurden aber die Kriterien erfüllen (wie zum Beispiel im maritimen Bereich).

Änderungsantrag 20

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 5 – Einleitung

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Folgende thematische Bereiche wurden als Bereiche ermittelt, in denen die Einrichtung einer neuen KIC das größte Potenzial aufweist, bereits existierende Tätigkeiten aufzuwerten und einen wirklichen Innovationsschub zu bewirken:

Folgende thematische Bereiche wurden als Bereiche ermittelt, in denen die Einrichtung einer neuen KIC bereits existierende Tätigkeiten voraussichtlich aufwerten und einen wirklichen Innovationsschub herbeiführen könnte. Diese Liste ist allerdings rein richtungsweisend in Bezug auf die thematischen Bereiche, die schließlich für künftige KIC ausgewählt werden:

Änderungsantrag 21

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 9

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Bei der nächsten Runde im Jahr 2018 werden die übrigen Themen („Innerstädtische Mobilität“, „Fertigung mit Mehrwert“ und „Intelligente, sichere Gesellschaften“) berücksichtigt, wobei neuen und unvorhersehbaren Herausforderungen, die sich in der Zukunft ergeben können, Rechnung getragen wird.

Bei der nächsten Runde im Jahr 2018 können die übrigen Themen von der oben stehenden Liste („Innerstädtische Mobilität“, „Fertigung mit Mehrwert“ und „Intelligente, sichere Gesellschaften“) berücksichtigt werden, ebenso wie andere Themen, die den neuen und unvorhersehbaren Herausforderungen, die sich in der Zukunft ergeben können, Rechnung tragen.

Änderungsantrag 22

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 9 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei auch der Rolle der Geisteswissenschaften in der Hochschulbildung gelten, da sie beträchtlich sowohl zum Wirtschaftsleben als auch zur Förderung der europäischen Kultur und des europäischen Erbes beitragen. In diesem Sinne dürfen also die Geisteswissenschaften keinesfalls außen vor bleiben oder vergessen werden, wenn thematische Bereiche für künftige KIC ausgewählt werden.

Änderungsantrag 23

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 10 – Aufzählungspunkt 1 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ alle interessierten Parteien, d.h. - neben den Universitäten, Unternehmen, Unternehmern und Forschungszentren – die Bürgergesellschaft, lokale Regierungen, relevante NRO konsultieren, bevor es über die thematischen Bereiche für die dritte Runde der 2018 einzurichtenden KIC entscheidet;

Änderungsantrag 24

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 10 – Aufzählungspunkt 1 b (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ unter allen Umständen sicherstellen, dass möglichst viele der potenziell interessierten Parteien auf die künftigen KIC-Auswahlverfahren hingewiesen werden. Potenziell interessierten Parteien werden alle notwendigen Informationen bereitgestellt, die es ihnen ermöglichen, zu beurteilen, welchen spezifischen Beitrag sie möglicherweise leisten könnten. In dieser Hinsicht sind all jene Bereiche und auch Regionen besonders zu berücksichtigen, die noch keine Teilnehmer in bestehende KIC entsandt haben;

Änderungsantrag 25

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2. – Absatz 10 – Aufzählungspunkt 2 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ dafür Sorge tragen, dass der soziale Aspekt innerhalb der KIC ein alles überspannendes Kriterium darstellt und dies bei jeder gesellschaftlichen Herausforderung sichtbar wird.

Änderungsantrag 26

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In der Anfangsphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Zwar ist die Stärkung bestehender Exzellenzzentren ein erklärtes Ziel des EIT, dennoch muss es sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

Im Verlauf der Anfangsphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Zwar ist die Stärkung bestehender – oder die Förderung der Neugründung von – Exzellenzzentren ein erklärtes Ziel des EIT, dennoch muss es sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Ferner ist es wichtig, dass das EIT seine Sichtbarkeit in den bisher noch nicht an KIC teilhabenden Mitgliedstaaten erhöht, und vor allem in jenen, die in solchen Formen von Joint-Ventures weniger bewandert sind. Dabei sind stets das Kriterium der Exzellenz und der Grundsatz der Subsidiarität anzuwenden. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren, wie die allgemein zugängliche Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und die offene Forschung, für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

Änderungsantrag 27

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC-Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil von Einzelpersonen und Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken.

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC-Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil Bürgern, privaten Gremien und Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken.

Änderungsantrag 28

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT kann bei der Synthese der vielfältigen Ansätze der KIC und beim Transfer auf Bereiche, in denen die Innovationskapazität nur schwach ausgeprägt ist und die ansonsten nicht von den Erfahrungen des EIT profitieren könnten, die entscheidende Rolle übernehmen. Solche Übertragungseffekte stellen sicher, dass sich die Vorzüge der EIT-Erfahrung positiv auf die Entwicklung der Innovationskapazität in den betreffenden Bereichen auswirken. Diese Maßnahmen können insofern eine hohe Dividende liefern, als sie auf der Arbeit der KIC aufbauen.

Das EIT kann bei der Synthese der vielfältigen Ansätze der KIC und beim Transfer auf thematische Bereiche, in denen die Innovationskapazität nur schwach ausgeprägt ist und die ansonsten nicht von den Erfahrungen des EIT profitieren könnten, die entscheidende Rolle übernehmen. Solche Übertragungseffekte stellen sicher, dass sich die Vorzüge der EIT-Erfahrung positiv auf die Entwicklung der Innovationskapazität in den betreffenden Bereichen auswirken. Diese Maßnahmen können insofern eine hohe Dividende liefern, als sie auf der Arbeit der KIC aufbauen. In dieser Hinsicht ist es sehr wichtig, das Konzept der Innovation auch auf akademische Bereiche anzuwenden, die vielleicht Ideen und Denkansätze oder neue materielle Nachweise in Bezug auf die kulturelle Vergangenheit oder Gegenwart Europas hervorbringen könnten.

Änderungsantrag 29

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Talentierte Menschen sind die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Innovation. Eine der wichtigsten Aufgaben des EIT liegt darin, talentierten Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entwickeln können. Durch die KIC schafft das EIT ein solches Umfeld; darüber hinaus bedarf es jedoch Strategien, um Spitzenleute von außerhalb der KIC anzuziehen und einzubinden.

Talentierte Menschen mit einer angemessenen Bildung, denen eine Tätigkeit in inspirierendem Umfeld geboten wird, sind die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Forschung und offen für Innovation. Eine der wichtigsten Aufgaben des EIT liegt darin, talentierten Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich entwickeln können. Durch die KIC schafft das EIT ein solches Umfeld; darüber hinaus bedarf es jedoch Strategien, um Spitzenleute von außerhalb der KIC anzuziehen und einzubinden.

Änderungsantrag 30

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 7

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Weiterhin kommt dem EIT eine bedeutende Rolle bei der Anwerbung von Talenten von außerhalb der EU zu. Indem es eine starke Marke schafft und strategische Verbindungen mit wichtigen Partnern weltweit knüpft, kann das EIT die Attraktivität der KIC-Partner erhöhen. In enger Zusammenarbeit mit den KIC sollte das EIT eine solide internationale Strategie entwickeln und mit relevanten Gesprächspartnern und potenziellen Partnern in Verbindung treten. In diesem Zusammenhang sollten das EIT und die KIC bestehende einschlägige EU-Initiativen, wie z. B. das Programm „Erasmus für alle“ und die Marie-Curie-Maßnahmen, vollumfänglich nutzen. Zusätzlich kann das EIT Wissensaustausch, Mentoring und Networking fördern, indem es den Aufbau eines EIT-Alumni-Netzes anregt.

Weiterhin kommt dem EIT eine bedeutende Rolle bei der Anwerbung von Talenten von außerhalb der EU zu. Indem es eine starke Marke schafft und strategische Verbindungen mit wichtigen Partnern weltweit knüpft, kann das EIT die Attraktivität der KIC-Partner erhöhen. In enger Zusammenarbeit mit den KIC sollte das EIT eine solide internationale Strategie entwickeln und mit relevanten Gesprächspartnern und potenziellen Partnern in Verbindung treten. In diesem Zusammenhang sollten das EIT und die KIC bestehende einschlägige EU-Initiativen, wie z. B. das Programm „Erasmus für alle“ und die Marie-Curie-Maßnahmen, vollumfänglich nutzen. Die Komplementarität des EIT mit allen übrigen bestehenden Bildungs- und Forschungsprogrammen (Europäischer Forschungsrat, Gemeinsame Forschungszentren, Europäische Innovationspartnerschaften, Wissensallianzen usw.) ist zu gewährleisten. Zusätzlich kann das EIT Wissensaustausch, Mentoring und Networking fördern, indem es den Aufbau eines EIT-Alumni-Netzes anregt. Es könnte hierzu ebenfalls beitragen, indem es Forschungsbereiche mit Bezug auf die europäische Kultur unterstützt, die stets das Interesse der Welt auf sich gezogen hat.

Änderungsantrag 31

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 8 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Das EIT und die KIC stellen sicher, dass wissenschaftliche Forschungsergebnisse und deren Anwendung, die aus Master- oder Doktorandenstudien oder aus Studien unter ihrer Schirmherrschaft hervorgegangen sind, entsprechend veröffentlicht werden, um so zum internationalen akademischen Dialog beizutragen.

Änderungsantrag 32

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 9 – Aufzählungspunkt 1 (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein Programm (EIT-Stipendiaten) einrichten, das es hochtalentierten Menschen aus der gesamten EU und darüber hinaus ermöglichen wird, für einen begrenzten Zeitraum an den Aktivitäten der KIC-Kolokationszentren teilzunehmen, wovon sowohl die Teilnehmer als auch die KIC profitieren werden;

Ÿ in enger Zusammenarbeit mit den KIC ein Programm (EIT-Stipendiaten) einrichten, das es einer vielfältigen und verschiedene Fachgebiete übergreifenden Gruppe von Studenten, Forschern, Akademikern, Professoren sowie Unternehmern aus allen Studien- und Wirtschaftsbereichen in der ganzen Union, die derzeit noch nicht an bestehenden KIC teilnehmen, sowie hochtalentierten Menschen aus der gesamten Union und darüber hinaus ermöglichen wird, für einen begrenzten Zeitraum an den Aktivitäten der KIC-Kolokationszentren teilzunehmen, wovon sowohl die Teilnehmer als auch die KIC profitieren werden; so kann auch die Sensibilisierung für die Tätigkeiten der KIC verbessert und die Sichtbarkeit des EIT allgemein erhöht werden;

Änderungsantrag 33

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 9 – Aufzählungspunkt 1 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ für Universitäten in der gesamten Union eine Plattform einrichten, um Exzellenzförderung, Kooperation und die Durchführung gemeinsamer Projekt voranzutreiben;

Änderungsantrag 34

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 9 – Aufzählungspunkt 2 (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ ein auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmtes webbasiertes Instrument einrichten, um eine Plattform für Wissensaustausch und Vernetzung rund um das EIT zur Verfügung zu stellen;

Ÿ ein auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmtes webbasiertes Instrument einrichten, um eine Plattform für Wissensaustausch und Vernetzung rund um das EIT zur Verfügung zu stellen; mit diesem Instrument soll Studenten, Forschern, Akademikern, Professoren und Unternehmern, die noch nicht an aktuellen KIC teilhaben, die Möglichkeit gegeben werden, sich über laufende Arbeiten und Projekte bestehender KIC zu informieren und davon zu lernen und auch etwas über die Pläne für die nächste Runde von neu einzurichtenden KIC zu erfahren;

Änderungsantrag 35

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 9 – Aufzählungspunkt 2 a (neu) (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ Instrumente entwickeln, um die Ermittlung der Urheberrechte, die auf einem Forschungsgebiet oder für ein bestimmtes Forschungsprojekt relevant sind, sowie gegebenenfalls deren Erwerb, Überschreibung oder Überlassung entsprechend den Erfordernissen der Akteure zu erleichtern;

Änderungsantrag 36

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2. – Absatz 9 – Aufzählungspunkt 4 (Text im Kasten)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ die Erfahrungen und Erfolge aus den KIC der allgemeinen Innovationsgemeinschaft innerhalb der EU und außerhalb systematisch zugänglich machen; dies kann die Erstellung einer Datenbank öffentlicher Materialien aus den Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen des EIT und der KIC einschließen.

Ÿ die Erfahrungen und Erfolge aus den KIC der allgemeinen Innovationsgemeinschaft innerhalb der EU und außerhalb systematisch zugänglich machen; dies schließt die Erstellung einer Datenbank öffentlicher Materialien aus den Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen des EIT und der KIC ein, die dann den Universitäten und Einrichtungen für höhere Bildung in der ganzen Union zur Verfügung gestellt wird.

Änderungsantrag 37

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.3. – Absatz 5 – Einleitung

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont-2020-Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC-Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC-Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont-2020-Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Forschungs- und Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC-Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC-Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Änderungsantrag 38

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.3. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ EIT-Ebene: Bewertung der Leistung des EIT als effiziente und effektive EU-Einrichtung; dies wird anhand der den KIC geleisteten Unterstützung, der Intensität und Reichweite seiner Wirkung, seiner Verbreitungs- und internationalen Maßnahmen sowie anhand seiner Fähigkeit, vereinfachte Verfahren vorzusehen, gemessen.

Ÿ EIT-Ebene: Bewertung der Leistung des EIT als effiziente und effektive EU-Einrichtung; dies wird anhand der den KIC geleisteten Unterstützung, der Intensität und Reichweite seiner Wirkung, seiner Verbreitungs- und internationalen Maßnahmen sowie anhand seiner Fähigkeit, vereinfachte Verfahren vorzusehen, gemessen, aber auch anhand der Förderung der Einrichtung neuer Exzellenzzentren – als Mittel der Ausweitung von Forschung und Innovation in der gesamten Union.

Änderungsantrag 39

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.3. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ KIC-übergreifende Ebene: Überwachung der Beiträge sämtlicher KIC zur Erreichung der strategischen EIT-Ziele, wie sie in einem spezifischen Instrument, wie z. B. einem EIT-Fortschrittsanzeiger, festgelegt sind.

Ÿ KIC-übergreifende Ebene: KIC-übergreifende Ebene: Überwachung der Beiträge sämtlicher KIC zur Erreichung der strategischen EIT-Ziele, wie sie in einem spezifischen Instrument, wie z. B. einem EIT-Fortschrittsanzeiger, festgelegt sind – aber auch ihrer Beiträge zur Förderung interdisziplinärer Forschungsvorhaben, mit denen die Schaffung neuer Forschungs- und Innovationsbereiche gefördert und vorangetrieben werden kann.

Änderungsantrag 40

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.3. – Absatz 5 – Aufzählungspunkt 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ÿ Ebene der einzelnen KIC: Überwachung der Leistung der individuellen KIC aufgrund von Einzelzielen und grundlegenden Leistungsindikatoren, wie im jeweiligen KIC-Geschäftsplan dargelegt. Die KIC haben unterschiedliche Geschäftsmodelle und sind auf unterschiedlichen Märkten aktiv, weshalb sie über unterschiedliche bereichsspezifische Leistungsindikatoren verfügen, die für das erfolgreiche Management der einzelnen KIC von zentraler Bedeutung sind.

Ÿ Ebene der einzelnen KIC: Überwachung der Leistung der individuellen KIC aufgrund von Einzelzielen und grundlegenden Leistungsindikatoren, wie im jeweiligen KIC-Geschäftsplan dargelegt. Die KIC haben unterschiedliche Geschäftsmodelle und sind auf unterschiedlichen Märkten aktiv, weshalb sie über unterschiedliche bereichsspezifische Leistungsindikatoren verfügen, die für das erfolgreiche Management der einzelnen KIC von zentraler Bedeutung sind. Außerdem ist die Schaffung von Kolokationszentren zu fördern – als Mittel der Ausweitung ihrer Tätigkeiten und der Förderung der Idee der Zusammenarbeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene; damit wäre ein Beitrag zu den Wirkungsbereichen des EIT geleistet.

Änderungsantrag 41

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 3.1. – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Entscheidende Faktoren in dieser Hinsicht sind Größe, Zusammensetzung und Verfahren des Verwaltungsrats. Das Prinzip der unabhängigen Mitglieder und einer begrenzten Anzahl gewählter Mitglieder, die die KIC-Gemeinschaft vertreten, hat sich bewährt – es erlaubt die Zusammenführung von Fachwissen aus dem gesamten Wissensdreieck. Jedoch sind die Grenzen des anfänglichen Modells mit 18 gewählten Mitgliedern und, seit kurzem, vier zusätzlichen KIC-Vertretern offenkundig geworden. Ein verschlankter Verwaltungsrat wird zu einer effizienteren Entscheidungsfindung und zum Abbau allgemeiner Verwaltungskosten führen. Schließlich kann eine weitere Effizienzsteigerung erreicht werden, indem sich der EIT-Verwaltungsrat wieder auf seine Kernaufgabe, nämlich die strategische Ausrichtung, konzentriert. Darüber hinaus wird die Kohärenz mit anderen EU-Initiativen durch eine intensivierte Konsultation mit der Europäischen Kommission über das dreijährige Arbeitsprogramm des EIT weiter verstärkt. Die aus dem dreijährigen EIT-Arbeitsprogramm stammenden Informationen über das EIT und die KIC werden es ermöglichen, die Komplementarität mit anderen Programmbestandteilen von Horizont 2020 sowie sonstigen Strategien und Instrumenten der Union zu bewerten und sicherzustellen. All diese Änderungen wurden in die geänderte EIT-Verordnung, die die SIA begleitet, aufgenommen.

Entscheidende Faktoren in dieser Hinsicht sind Größe, Zusammensetzung und Verfahren des Verwaltungsrats. Das Prinzip der unabhängigen Mitglieder und einer begrenzten Anzahl gewählter Mitglieder, die die KIC-Gemeinschaft vertreten, hat sich bewährt – es erlaubt die Zusammenführung von Fachwissen aus dem gesamten Wissensdreieck. Jedoch sind die Grenzen des anfänglichen Modells mit 18 gewählten Mitgliedern und, seit kurzem, vier zusätzlichen KIC-Vertretern offenkundig geworden. Ein verschlankter Verwaltungsrat wird zu einer effizienteren Entscheidungsfindung und zum Abbau allgemeiner Verwaltungskosten führen. Schließlich kann eine weitere Effizienzsteigerung erreicht werden, indem sich der EIT-Verwaltungsrat wieder auf seine Kernaufgabe, nämlich die strategische Ausrichtung, konzentriert. Zu diesem Zweck könnte sich ein Ausschuss wissenschaftlicher Sachverständiger, der wertvolle Unterstützung und Beratung für den Verwaltungsrat leistet, als äußerst nützlich erweisen, wenn es um Fragen geht, die hauptsächlich mit der akademischen Strategie und dem bildungstechnischen Vorgehen der KIC zusammenhängen, und dessen Rolle darin bestehen wird, die Inhalte der Programme, die Qualitätskriterien und die gesellschaftlichen und kulturellen Aspekte zu überwachen. Darüber hinaus wird die Kohärenz mit anderen EU-Initiativen durch eine intensivierte Konsultation mit der Europäischen Kommission über das dreijährige Arbeitsprogramm des EIT weiter verstärkt. Die aus dem dreijährigen EIT-Arbeitsprogramm stammenden Informationen über das EIT und die KIC werden es ermöglichen, die Komplementarität mit anderen Programmbestandteilen von Horizont 2020 sowie sonstigen Strategien und Instrumenten der Union zu bewerten und sicherzustellen. All diese Änderungen wurden in die geänderte EIT-Verordnung, die die SIA begleitet, aufgenommen.

Änderungsantrag 42

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 3.2 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Indem sie sich von ihrer Rolle als bloßer Verwalter wegbewegt, wird die EIT-Zentrale ihre operationellen Aufgaben optimieren, die KIC zu Höchstleistungen zu führen und gute Ergebnisse auf breiter Ebene verfügbar zu machen. Dadurch, dass eine Reihe von Dienstleistungen und Funktionen auf zentraler Ebene angeboten bzw. ausgeführt werden, anstatt auf Ebene der einzelnen KIC, lassen sich Effizienzgewinne verzeichnen. Zwar arbeiten alle KIC in spezifischen Themengebieten, einige Elemente sind jedoch von horizontaler Bedeutung, und genau hier kann das EIT einen spürbaren Mehrwert leisten. Entsprechende Wissensvermittlungsfunktionen können insbesondere dadurch wahrgenommen werden, dass die EIT-Zentrale als Informationsvermittler und ideenreicher Gesprächspartner auftritt, z. B. durch Förderung des KIC-übergreifenden Austauschs und des Voneinander-Lernens, durch Herstellung von Kontakten zu den EU-Einrichtungen und anderen zentralen Organisationen, wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), oder dadurch, dass sie sich spezifischer horizontaler Fragen annimmt, wie z. B. Beratung zu Fragen des geistigen Eigentums, Technologie- und Wissenstransfer, Benchmarking anhand internationaler bewährter Verfahren, oder auch dadurch, dass sie Zukunftsstudien durchführt, um die künftige Marschroute für das EIT und die KIC zu ermitteln. Das EIT und die KIC sollten zusammen entscheiden, wo diese Aufgaben am wirksamsten wahrgenommen werden können. In diesem Zusammenhang wird es für das EIT und die KIC von entscheidender Bedeutung sein, nachhaltige Mechanismen für eine systematische Zusammenarbeit in horizontalen Fragen einzurichten.

Indem sie sich von ihrer Rolle als bloßer Verwalter wegbewegt, wird die EIT-Zentrale ihre operationellen Aufgaben optimieren, die KIC zu Höchstleistungen zu führen und gute Ergebnisse auf breiter Ebene verfügbar zu machen. Dadurch, dass eine Reihe von Dienstleistungen und Funktionen auf zentraler Ebene angeboten bzw. ausgeführt werden, anstatt auf Ebene der einzelnen KIC, lassen sich Effizienzgewinne verzeichnen. Zwar arbeiten alle KIC in spezifischen Themengebieten, einige Elemente sind jedoch von horizontaler Bedeutung, und genau hier kann das EIT einen spürbaren Mehrwert leisten. Entsprechende Wissensvermittlungsfunktionen können insbesondere dadurch wahrgenommen werden, dass die EIT-Zentrale als Informationsvermittler und ideenreicher Gesprächspartner auftritt, z. B. durch Förderung des KIC-übergreifenden Austauschs, von Transparenz und Verfügbarkeit von Information (vor allem im Bereich der Rechte des geistigen Eigentums) und durch Entwicklung des Voneinander-Lernens, durch Herstellung von Kontakten zu den EU-Einrichtungen und anderen zentralen Organisationen, wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die EIT-Zentrale kann sich so auch spezifischer horizontaler Fragen annehmen, wie z. B. Beratung zu Fragen der offenen Forschung, der gemeinsamen Forschung, der Gesetzgebung im Bereich des geistigen Eigentums und des Wettbewerbs, Technologie- und Wissenstransfer, Benchmarking anhand internationaler bewährter Verfahren, oder auch dadurch, dass sie Zukunftsstudien durchführt, um die künftige Marschroute für das EIT und die KIC zu ermitteln. Das EIT und die KIC sollten zusammen entscheiden, wo diese Aufgaben am wirksamsten wahrgenommen werden können. In diesem Zusammenhang wird es für das EIT und die KIC von entscheidender Bedeutung sein, nachhaltige Mechanismen für eine systematische Zusammenarbeit in horizontalen Fragen einzurichten.

Änderungsantrag 43

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 2 – Teil 4 – Absatz 1 – Aufzählungspunkt 7 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Ÿ Sie setzt sich für die internationale Entwicklungszusammenarbeit ein, um die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern sowie das Niveau des Lebens- und Nahrungsmittelsektors zu heben und seine Qualität zu steigern.

Änderungsantrag 44

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Infoblatt 4 – Teil 3 – Absatz 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen das Materialrecycling zu den vorrangigen Bereichen zählt, wäre möglich. Diese Projekte werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe fortgeführt.

Auch eine Verbindung mit den Technologievermarktungsprojekten im Bereich Öko-Innovation des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, bei denen das Materialrecycling zu den vorrangigen Bereichen zählt, wäre möglich. Diese Projekte werden in Horizont 2020 im Rahmen der gesellschaftlichen Herausforderungen in Form von Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe fortgeführt, wobei man die Verwendung von Materialien fördert, durch die das Kulturerbe widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse wird.

VERFAHREN

Titel

Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa

Bezugsdokumente - Verfahrensnummer

COM(2011)0822 – C7-0462/2011 – 2011/0387(COD)

Federführender Ausschuss

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

ITRE

13.12.2011

 

 

 

Stellungnahme von

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

CULT

13.12.2011

Assoziierte(r) Ausschuss/Ausschüsse - Datum der Bekanntgabe im Plenum

20.4.2012

Verfasser(in) der Stellungnahme

       Datum der Benennung

Chrysoula Paliadeli

2.2.2012

Prüfung im Ausschuss

25.4.2012

19.6.2012

 

 

Datum der Annahme

19.9.2012

 

 

 

Ergebnis der Schlussabstimmung

+:

–:

0:

25

2

0

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Mitglieder

Zoltán Bagó, Malika Benarab-Attou, Lothar Bisky, Piotr Borys, Jean-Marie Cavada, Silvia Costa, Cătălin Sorin Ivan, Petra Kammerevert, Morten Løkkegaard, Emilio Menéndez del Valle, Marek Henryk Migalski, Katarína Neveďalová, Doris Pack, Chrysoula Paliadeli, Marie-Thérèse Sanchez-Schmid, Marietje Schaake, Marco Scurria, Emil Stoyanov, Hannu Takkula, László Tőkés, Marie-Christine Vergiat

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Stellvertreter(innen)

François Alfonsi, Heinz K. Becker, Nadja Hirsch, Iosif Matula, Mitro Repo, Kay Swinburne

STELLUNGNAHME des Rechtsausschusses (13.7.2012)

für den Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie

zu dem Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa
(COM(2011)0822 – C7‑0462/2011 – 2011/0387(COD))

Verfasser der Stellungnahme: Alajos Mészáros

KURZE BEGRÜNDUNG

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) wurde durch die Verordnung (EG) Nr. 294/2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Innovationskapazität in Europa zu stärken. Es stellt den ersten Versuch der EU dar, Hochschulbildung, Forschung und Innovation im sogenannten „Wissensdreieck“ zu vereinen. Diese Integration erfolgt hauptsächlich über die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities – KIC), die auf langfristiger Basis Organisationen zusammenbringen, die sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigen. Das EIT hat seine Arbeit im Jahr 2010 aufgenommen und befindet sich in Budapest.

Da ein allgemeiner politischer Wille besteht, dafür zu sorgen, dass das EIT auch weiterhin besteht, ist der Vorschlag zur Strategischen Innovationsagenda (SIA) sehr begrüßenswert.

Mechanismen zur Koordinierung der EU-Initiativen

Schon jetzt muss jedoch betont werden, dass ein Mechanismus zur Koordinierung des EIT mit den anderen im Rahmen von Horizont 2020 durchgeführten Aktivitäten eingerichtet werden sollte. Das EIT sollte Synergien und Interaktion zwischen den KIC in Bezug auf alle Säulen von Horizont 2020 und mit anderen Initiativen fördern, dabei jedoch dem Risiko von Überschneidungen in angemessener Weise Rechnung tragen.

Ausweitung der Prioritäten der SIA

Die thematischen Bereiche der Strategischen Innovationsagenda (SIA) sind begrüßenswert, jedoch sollte die Liste der Prioritäten der SIA über die nachhaltige Lebensmittelkette von den Ressourcen bis hin zu den Verbrauchern hinaus um die Bereiche Innovation für gesundes Leben und aktives Altern, die nachhaltige Erkundung, Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und Substitution von Rohstoffen und intelligente, sichere Gesellschaften sowie innerstädtische Mobilität erweitert werden. In Bezug auf die Ermittlung neuer vorrangiger Bereiche sollte das EIT im kontinuierlichen Dialog mit den EU‑Institutionen stehen.

Stärkung der Beteiligung aller Mitgliedstaaten und Förderung der Synergien der Strukturen des EIT, insbesondere zum Vorteil von KMU

In seiner Funktion als Eliteinstitut mit einem neuen Konzept der Organisation der Forschung, der Hochschulbildung und der Wirtschaft muss das EIT für eine verstärkte Beteiligung des Privatsektors, und insbesondere von KMU, am Wissensdreieck sorgen. Dies dient der besseren Umsetzung von Forschungsergebnissen im Rahmen neuer, innovativer Produkte und Dienstleistungen. Die KIC sollten die Regionen bei den Tätigkeiten im Rahmen der Umsetzung der „intelligenten Spezialisierung“ und der „Leiter zur Spitzenforschung“ unterstützen, in deren Rahmen die Möglichkeit bestehen wird, Akteure aus allen Regionen Europas einzubeziehen.

Regelung der Rechte des geistigen Eigentums

Auch sollte das EIT eine innovative Politik und Praxis der Rechte des geistigen Eigentums ausarbeiten, die den Bedürfnissen und Interessen der betroffenen Akteure in der gesamten EU, und insbesondere von KMU, entsprechen.

ÄNDERUNGSANTRÄGE

Der Rechtsausschuss ersucht den federführenden Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, folgende Änderungsanträge in seinen Bericht zu übernehmen:

Änderungsantrag  1

Vorschlag für einen Beschluss

Erwägung 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In der SIA sollten die langfristigen prioritären Bereiche des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts („das EIT“) festgelegt werden; sie sollte eine Bewertung ihrer ökonomischen Auswirkungen und ihrer Fähigkeit zur Erzeugung eines optimalen innovationsrelevanten zusätzlichen Nutzens enthalten. In der SIA sollten die Ergebnisse der Überwachung und Evaluierung des EIT berücksichtigt werden.

In der SIA sollten die langfristigen, für die Exzellenzförderung und die Förderung einer breiten EU‑weiten Beteiligung prioritären Bereiche des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts („das EIT“) festgelegt werden; sie sollte eine Bewertung ihrer ökonomischen Auswirkungen und ihrer Fähigkeit zur Erzeugung eines optimalen innovationsrelevanten zusätzlichen Nutzens enthalten. In der SIA sollten die Ergebnisse der Überwachung und Evaluierung des EIT berücksichtigt werden.

Änderungsantrag  2

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In einer sich rasch verändernden Welt muss Europa mit dem Blick auf intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum voranschreiten. Das Wissensdreieck aus Forschung, Bildung und Innovation und ihre Interaktion wurden als zentrale Triebkräfte erkannt, um dieses Ziel zu verwirklichen und in der globalen wissensbasierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Europäische Union hat entsprechend gehandelt und diese Bereiche als politische Prioritäten in ihre Strategie Europa 2020 aufgenommen. Diese Prioritäten werden vor allem im Rahmen der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Jugend in Bewegung“ umgesetzt, die den übergeordneten politischen Rahmen der EU-Maßnahmen in diesem Bereich bilden. Sie werden ergänzt durch die Leitinitiativen „Integrierte Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung“ und „Ressourcenschonendes Europa“. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut wird einen umfassenden Beitrag zur Erreichung der Ziele dieser Leitinitiativen leisten.

In einer sich rasch verändernden Welt muss Europa mit dem Blick auf intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum voranschreiten. Das Wissensdreieck aus Forschung, Bildung und Innovation und ihre Interaktion wurden als zentrale Triebkräfte erkannt, um dieses Ziel zu verwirklichen und in der globalen wissensbasierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Europäische Union hat entsprechend gehandelt und diese Bereiche als politische Prioritäten in ihre Strategie Europa 2020 aufgenommen. Diese Prioritäten werden vor allem im Rahmen der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Jugend in Bewegung“ umgesetzt, die den übergeordneten politischen Rahmen der EU-Maßnahmen in diesem Bereich bilden. Sie werden ergänzt durch die Leitinitiativen „Integrierte Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung“, „Eine digitale Agenda für Europa“, „Ressourcenschonendes Europa“ und „Eine Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten“. Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut wird einen umfassenden Beitrag zur Erreichung der Ziele dieser Leitinitiativen leisten.

Änderungsantrag  3

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wurde aus eben diesem Grund ins Leben gerufen – um durch Stärkung der Innovationskapazität der Union und ihrer Mitgliedstaaten einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu leisten. Durch eine vollständige Integration des Wissensdreiecks aus Hochschule, Forschung und Innovation wird das Institut einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen im Rahmen von Horizont 2020 leisten und einen grundlegenden und umfassenden Wandel der Zusammenarbeit der europäischen Innovationsakteure herbeiführen.

Das EIT wurde aus eben diesem Grund ins Leben gerufen – um durch Stärkung der Innovations- und unternehmerischen Kapazität der Union und ihrer Mitgliedstaaten einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu leisten und ihr Potenzial zur Umsetzung von Forschungsergebnissen und Innovationsleistungen im Rahmen hochwertiger Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen. Durch eine vollständige Integration des Wissensdreiecks aus Hochschule, Forschung und Innovation wird das Institut einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen im Rahmen von Horizont 2020 leisten und einen grundlegenden und umfassenden Wandel der Zusammenarbeit der europäischen Innovationsakteure im Rahmen offener und inklusiver Innovationsmodelle herbeiführen.

Änderungsantrag  4

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 5

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT kombiniert seine strategische Ausrichtung auf EIT-Ebene mit einem Bottom-up-Ansatz auf Ebene der Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KIC), um diese Zielsetzungen zu erreichen. Bei den KIC handelt es sich um hochgradig integrierte Partnerschaften, in denen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen Spitzenhochschulen, Forschungszentren, kleine und große Unternehmen sowie andere Innovationsakteure auf langfristiger Basis zusammenkommen. Jede KIC setzt sich aus einer kleinen Zahl miteinander verbundener Kolokationszentren zusammen, in denen die einzelnen Partner täglich eng und in einem zuvor nicht dagewesenen Maß an gemeinsamer strategischer Ausrichtung zusammenarbeiten. Kolokationszentren bauen auf bestehenden Exzellenzzentren auf, entwickeln diese weiter zu lokalen Innovationsökosystemen und verknüpfen sie zu einem umfassenden Netz von Innovationsknotenpunkten in ganz Europa. Im Rahmen des EIT genießen die einzelnen KIC ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Festlegung ihrer internen Organisation, Zusammensetzung, Agenda und Arbeitsmethoden; sie können den Ansatz wählen, der am besten zur Erreichung ihrer Ziele geeignet ist. Auf der strategischen Ebene organisiert das EIT die Auswahl der KIC, koordiniert diese in einem flexiblen Rahmen und verbreitet bewährte Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC.

Das EIT kombiniert seine strategische Ausrichtung auf EIT-Ebene mit einem Bottom-up-Ansatz auf Ebene der Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KIC), um diese Zielsetzungen zu erreichen. Bei den KIC handelt es sich um hochgradig integrierte, europaweite Partnerschaften, in denen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen Spitzenhochschulen, Forschungszentren, kleine und große Unternehmen sowie andere Innovationsakteure auf langfristiger Basis zusammenkommen. Jede KIC setzt sich aus einer kleinen Zahl miteinander verbundener Kolokationszentren zusammen, in denen die einzelnen Partner täglich eng und in einem zuvor nicht dagewesenen Maß an gemeinsamer strategischer Ausrichtung zusammenarbeiten. Kolokationszentren bauen auf bestehenden Exzellenzzentren auf, entwickeln diese weiter zu lokalen Innovationsökosystemen und verknüpfen sie zu einem umfassenden Netz von Innovationsknotenpunkten in ganz Europa. Im Rahmen des EIT genießen die einzelnen KIC ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Festlegung ihrer internen Organisation, Zusammensetzung, Agenda und Arbeitsmethoden; sie können den Ansatz wählen, der am besten zur Erreichung ihrer Ziele geeignet ist. Das EIT sollte europaweit als Vorbild für wirksame, einfach gestaltete Governance dienen. Auf der strategischen Ebene organisiert das EIT die Auswahl der KIC im Einklang mit den vom Europäischen Parlament und vom Rat genehmigten thematischen Bereichen, koordiniert diese in einem flexiblen Rahmen und verbreitet bewährte Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC.

Änderungsantrag  5

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 11

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC‑Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene.

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC‑Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene. Mit den KIC sollten Investitionen und langfristige Verpflichtungen seitens der Wirtschaft mobilisiert werden.

Änderungsantrag  6

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Abschnitt 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont2020Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Gründung innovativer KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind.

Das EIT wird intensiv zur Erreichung der Horizont2020Ziele beitragen, insbesondere indem es sich an der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beteiligt – komplementär zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Im Rahmen des Programms „Horizont 2020“ wird das EIT bei der „Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ mitwirken; im Sinne einer nahtlosen Interaktion zwischen den Zielen, beteiligt sich das EIT auch an der Erreichung des Ziels „führende Rolle der Industrie und wettbewerbsorientierte Rahmen“, indem es eine ergebnisorientierte Forschung und die Schaffung offener und inklusiver Innovationsmodelle in innovativen KMU mit hohem Wachstumspotenzial fördert. Schließlich wird es durch die Förderung einer Fachrichtungen, Sektoren und Landesgrenzen überschreitenden Mobilität und durch Integration von Unternehmergeist und Risikobereitschaft in innovative postgraduale Studiengänge zur Schaffung einer „exzellenten Wissenschaftsbasis“ beitragen. Das EIT wird damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Rahmenbedingungen leisten, die für die Ausschöpfung des Innovationspotenzials der Forschung in der EU und für die Vollendung des Europäischen Forschungsraums (EFR) notwendig sind. Die Kommission legt in Absprache mit dem EIT einen Mechanismus zur Koordinierung des EIT mit den anderen im Rahmen von Horizont 2020 durchgeführten Aktivitäten vor, der vom EIT umgesetzt wird.

Änderungsantrag  7

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Abschnitt 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokalglobale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind. Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC und lokalen ClusterOrganisationen intensivieren, um so die Beteiligung von KMU an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT/der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die derzeitigen wie künftigen KIC definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlichprivater Partnerschaften.

Außerdem kann es über die Verbindung lokaler und globaler Innovationsaspekte zu einer sich gegenseitig verstärkenden Interaktion mit der Kohäsionspolitik der Union kommen. Eine der Schlüsselrollen der KIC des EIT besteht darin, die Regionen bei den Tätigkeiten im Rahmen der Umsetzung der „intelligenten Spezialisierung“ und der „Leiter zur Spitzenforschung“ zu unterstützen, in deren Rahmen Akteuren aller Regionen Europas die Möglichkeit geboten wird, vom EIT zu profitieren und sich an ihm zu beteiligen. Kolokationszentren bieten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und befinden sich in einer günstigen Lage, um von den verschiedenen Finanzierungsprogrammen ihrer jeweiligen Regionen zu profitieren. Den Kolokationszentren kommt eine wichtige Rolle dabei zu, die lokalglobale Vernetzung der KIC als Ganzes zu verstärken – u. a. durch eine enge Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden, insbesondere mit denen, die an der Konzeption und Umsetzung der regionalen Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) beteiligt sind. Darüber hinaus ließen sich die Verbindungen zwischen den KIC und lokalen ClusterOrganisationen intensivieren, um so die Beteiligung von KMU an Aktivitäten der KIC zu verstärken. Die sich aus den KIC entwickelnden Konzepte der regionalen Innovations- und Umsetzungsgemeinschaften (RIC) stellen ein Modell dar, mit dem wirksam zur Anbindung an die und Verknüpfung mit der Kohäsionspolitik und ihren Förderinstrumenten beigetragen werden kann. Zwar hängt das Synergiepotenzial vom thematischen Bereich einer KIC ab, einige Initiativen und Programme auf EU-Ebene scheinen jedoch besonders geeignet, um im Wege der Zusammenarbeit und Koordinierung einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen. Da das Grundkonzept des EIT/der KIC darin besteht, einen Mehrwert zu bestehenden europäischen Spitzenleistungen beizusteuern, werden die derzeitigen wie künftigen KIC definitionsgemäß nach einer bestmöglichen Nutzung dieser Synergien streben. Die KIC werden einen Mehrwert zu Initiativen leisten, die ggf. in den relevanten Bereichen bereits bestehen, einschließlich Initiativen zur gemeinsamen Programmplanung, Europäischer Innovationspartnerschaften und öffentlichprivater Partnerschaften.

Änderungsantrag  8

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.3 – Abschnitt 7

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In der Praxis werden sich unterschiedliche Synergiemöglichkeiten ergeben – je nach KIC und Herausforderung. Derzeit werden auf der KIC‑Ebene Verbindungen zu anderen Initiativen geknüpft, die sich in Abhängigkeit von Besonderheiten und thematischem Gebiet der betreffenden KIC unterscheiden.

In der Praxis werden sich unterschiedliche Synergiemöglichkeiten ergeben – je nach KIC und Herausforderung. Derzeit werden auf der KIC‑Ebene Verbindungen zu anderen Initiativen geknüpft, die sich in Abhängigkeit von Besonderheiten und thematischem Gebiet der betreffenden KIC unterscheiden. Darüber hinaus sollte das EIT Synergien und Interaktion zwischen den KIC in Bezug auf alle Säulen von Horizont 2020 und mit anderen Initiativen fördern, dabei jedoch dem Risiko von Überschneidungen in angemessener Weise Rechnung tragen.

Änderungsantrag  9

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1 – Abschnitt 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Der Ansatz des EIT als „Investor“ zielt darauf ab, die besten strategischen Möglichkeiten zu identifizieren und eine Reihe herausragender Partnerschaften – die KIC – auszuwählen, die diese Möglichkeiten nutzen. Im Rahmen dieses Ansatzes erhalten die KIC auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse und der im Geschäftsplan vorgeschlagenen Aktivitäten jährlich Zuschüsse vom EIT. Die Bewertung der Geschäftspläne wird von externen unabhängigen Experten unterstützt. Das EIT sollte in dieser Hinsicht nicht nur die grobe Richtung und Perspektive vorgeben, sondern es muss die KIC in angemessener Weise unterstützen und ihre Leistung überwachen. Zugleich genießen die KIC bei der Festlegung ihrer internen Strategien und Organisation, bei der Durchführung ihrer Aktivitäten sowie der Mobilisierung des notwendigen Talents und der erforderlichen Ressourcen ein hohes Maß an Freiraum.

Der Ansatz des EIT als „Investor“ zielt darauf ab, die besten strategischen Möglichkeiten zu identifizieren und eine Reihe herausragender Partnerschaften – die KIC – auszuwählen, die diese Möglichkeiten nutzen. Im Rahmen dieses Ansatzes erhalten die KIC auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse und der im Geschäftsplan vorgeschlagenen Aktivitäten jährlich nach einem klaren und transparenten Verfahren Zuschüsse vom EIT. Die Bewertung der Geschäftspläne wird von externen unabhängigen Experten unterstützt. Das EIT sollte in dieser Hinsicht nicht nur die grobe Richtung und Perspektive vorgeben, sondern es muss die KIC in angemessener Weise unterstützen und ihre Leistung überwachen und über diese berichten, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen, um zu verhindern, dass ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht. Zugleich genießen die KIC bei der Festlegung ihrer internen Strategien und Organisation, bei der Durchführung ihrer Aktivitäten sowie der Mobilisierung des notwendigen Talents und der erforderlichen Ressourcen ein hohes Maß an Freiraum.

Änderungsantrag  10

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1 – Abschnitt 7

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ein bedeutender Punkt in dieser Hinsicht ist auch, gemeinsam mit den KIC eine echte EIT‑„Corporate Identity“ anhand einer Reihe gemeinsamer Werte zu entwickeln. Auch wenn alle KIC und die jeweiligen Partner ihre eigene „Corporate Identity“ und eigene Werte haben, so teilen sie jedoch die Werte, die die EIT‑KIC‑Gemeinschaft zusammenbringt. Ausgewählt wurden: Spitzenleistungen im gesamten Wissensdreieck; qualifizierte und unternehmerisch denkende Menschen; langfristige Zusammenarbeit über Landesgrenzen, Fachbereiche und Wirtschaftszweige hinweg und Fokus auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung. Eine solche Identität wird zudem die externe Sichtbarkeit des EIT und der KIC verbessern und ihrem Ruf förderlich sein.

Ein bedeutender Punkt in dieser Hinsicht ist auch, gemeinsam mit den KIC eine echte EIT‑„Corporate Identity“ anhand einer Reihe gemeinsamer Werte zu entwickeln. Auch wenn alle KIC und die jeweiligen Partner ihre eigene „Corporate Identity“ und eigene Werte haben, so teilen sie doch die Werte, die die EIT-KIC-Gemeinschaft zusammenbringen. Ausgewählt wurden: Spitzenleistungen im gesamten Wissensdreieck; Möglichkeiten zur Beteiligung aller Mitgliedstaaten; qualifizierte und unternehmerisch denkende Menschen; langfristige Zusammenarbeit über Landesgrenzen, Fachbereiche und Wirtschaftszweige hinweg und Fokus auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung. Eine solche Identität wird zudem die externe Sichtbarkeit des EIT und der KIC verbessern und ihrem Ruf förderlich sein.

Änderungsantrag  11

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.1 – Abschnitt 5 – Spiegelstrich 4

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten anzubieten.

die KIC dazu anregen, ein größeres Spektrum an und Beratung zu Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten in der gesamten EU anzubieten.

Änderungsantrag  12

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.1.2 – Abschnitt 5 – Einleitung

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Folgende thematische Bereiche wurden als Bereiche ermittelt, in denen die Einrichtung einer neuen KIC das größte Potenzial aufweist, bereits existierende Tätigkeiten aufzuwerten und einen wirklichen Innovationsschub zu bewirken:

Folgende als Anhaltspunkte dienende thematische Bereiche wurden als Bereiche ermittelt, in denen die Einrichtung einer neuen KIC das größte Potenzial aufweist, bereits existierende Tätigkeiten aufzuwerten und einen wirklichen Innovationsschub zu bewirken:

Änderungsantrag  13

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Abschnitt 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

In der Anfangsphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Zwar ist die Stärkung bestehender Exzellenzzentren ein erklärtes Ziel des EIT, dennoch muss es sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

In der Anfangsphase konzentrierte sich das EIT hauptsächlich auf die Einrichtung der KIC. Die Stärkung bestehender Exzellenzzentren durch die ausgewogene Beteiligung der Mitgliedstaaten muss ein erklärtes Ziel des EIT sein. Es muss sicherstellen, dass auch Gebiete der Union, die nicht direkt an den KIC teilnehmen, von seinen Leistungen profitieren. Mit Blick auf eine gemeinsame Kultur des Innovations- und Wissensaustauschs ist es daher von entscheidender Bedeutung für das EIT, die Verbreitung bewährter Verfahren für die Integration des Wissensdreiecks aktiv zu fördern.

Änderungsantrag  14

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Abschnitt 1 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Das EIT ist maßgeblich an der Förderung der Entwicklung einer innovativen Politik und Praxis der Rechte des geistigen Eigentums beteiligt, die den Bedürfnissen und Interessen der betroffenen Akteure in der gesamten EU, und insbesondere von KMU, entsprechen. Dies dient der besseren Umsetzung von Forschungsergebnissen im Rahmen neuer Produkte und Dienstleistungen.

Änderungsantrag  15

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Abschnitt 9 – Spiegelstrich 4 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

bei der Entwicklung einer innovativen Politik und Praxis der Rechte des geistigen Eigentums, die den Bedürfnissen und Interessen der betroffenen Akteure in der gesamten EU, und insbesondere von KMU, entsprechen, eine führende Rolle einnehmen;

Änderungsantrag  16

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Abschnitt 9 – Spiegelstrich 4 b (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

für eine hohe Beteiligung des Privatsektors, und insbesondere von KMU, am Wissensdreieck sorgen;

Änderungsantrag  17

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.3 – Abschnitt 5 – Einleitung

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont‑2020‑Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC‑Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC‑Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Die Kommission unterstützt das EIT verstärkt dabei, ein solides und zuverlässiges ergebnisorientiertes Überwachungssystem einzurichten. Durch dieses Überwachungssystem wird zum einen die uneingeschränkte Rechenschaftspflicht des EIT und der KIC, die Qualität der zu liefernden Ergebnisse und der Beitrag zu den Horizont‑2020‑Prioritäten sichergestellt und zum anderen der Geschäftsdynamik der KIC ausreichende Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen Ideen und Partnern eingeräumt. Es wird dem EIT ermöglichen, eine solide Kompetenz für die Feststellung und Analyse des KIC‑Inputs aufzubauen, seine Leistung anhand der eigenen Zielsetzungen zu messen sowie die EIT- und KIC‑Verfahren mit bewährten Verfahren auf europäischer und globaler Ebene zu vergleichen. Das System wird flexibel aufgebaut sein und bei Bedarf angepasst, um der Weiterentwicklung und Erweiterung der Tätigkeiten des EIT und der KIC Rechnung zu tragen. Im Einklang mit der Empfehlung aus der unabhängigen externen Evaluierung und vor dem Hintergrund der übergeordneten Überwachungsbestimmungen gemäß Horizont 2020 hat die Kommission vorgeschlagen, zusammen mit dem EIT und den KIC ein ergebnisorientiertes Leistungsüberwachungssystem für das EIT einzurichten, das auf vier Tätigkeitsebenen abstellt:

Änderungsantrag  18

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 3.2 – Abschnitt 1

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das Zusammenspiel von EIT und KIC bildet nicht nur den Rahmen für ein erfolgreiches Arbeiten der KIC, sondern ist auch die Grundlage des Voneinander‑Lernens, wodurch das EIT als Prüfstand für neue Innovationsmodelle fungieren kann. Das EIT muss in allen Phasen des Lernprozesses klare und kohärente Orientierung bieten, ohne jedoch zu viel festzulegen, damit die KIC unter angemessenen Rahmenbedingungen arbeiten können. Das Zusammenspiel von EIT‑Zentrale und KIC muss systematisch sein und auf gegenseitigem Vertrauen basieren, damit die bestmögliche Wirksamkeit erzielt werden kann. Sowohl die vertraglichen Beziehungen zwischen dem EIT und den KIC als auch die organisatorischen Regelungen der EIT‑Zentrale sollten hierzu beitragen.

Das Zusammenspiel von EIT und KIC bildet nicht nur den Rahmen für ein erfolgreiches Arbeiten der KIC, sondern ist auch die Grundlage des Voneinander‑Lernens, wodurch das EIT als Prüfstand für neue Innovationsmodelle fungieren kann. Das EIT muss in allen Phasen des Lernprozesses klare und kohärente Orientierung bieten, ohne jedoch zu viel festzulegen, damit die KIC unter angemessenen Rahmenbedingungen arbeiten können. Diese Orientierung könnte insbesondere die Verwaltung der KIC und die Zusammenarbeit mit ihren Partnern abdecken. Das Zusammenspiel von EIT‑Zentrale und KIC muss sowohl systematisch und kontinuierlich als auch klar und transparent sein und auf gegenseitigem Vertrauen basieren, damit die bestmögliche Wirksamkeit erzielt werden kann. Sowohl die vertraglichen Beziehungen zwischen dem EIT und den KIC als auch die organisatorischen Regelungen der EIT‑Zentrale sollten hierzu beitragen.

Änderungsantrag  19

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 3.2 – Abschnitt 3 – Spiegelstrich 2 a (neu)

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

 

Orientierung für die Verwaltung der KIC und die Zusammenarbeit mit ihren Partnern bieten;

Änderungsantrag  20

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 3.3 – Abschnitt 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Ferner wird die frühzeitige aktive Beratung mit anderen EU‑Einrichtungen, insbesondere mit den relevanten Kommissionsdienststellen, dabei helfen, Synergien und gemeinsame Lernprozesse mit anderen EU‑Initiativen optimal zu nutzen.

Ferner wird die frühzeitige aktive Beratung mit anderen EU‑Einrichtungen dabei helfen, Synergien und gemeinsame Lernprozesse mit anderen EU‑Initiativen optimal zu nutzen. Das EIT verpflichtet sich zum regelmäßigen Dialog mit dem Europäischen Parlament und den relevanten Kommissionsdienststellen.

Änderungsantrag  21

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die EU‑Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die EU bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt.

Die Gründe für die Priorisierung von Forschung, Bildung und Innovation sind einfach. Vor dem Hintergrund des zunehmenden globalen Wettbewerbs und demografischer Herausforderungen zu Hause werden Europas Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in der Zukunft verstärkt von durchschlagenden Innovationsleistungen bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sowie von der Fähigkeit abhängen, Talente zu fördern, anzuziehen und zu binden, sowie von der Fähigkeit der Bürger, diese Innovationen zu nutzen, zu übernehmen und anzuwenden. Zwar gab und gibt es auch in Europa vereinzelt Erfolgsgeschichten, im Vergleich zu globalen Innovationsführern schneiden die EU‑Mitgliedstaaten im Durchschnitt jedoch schlecht ab. Darüber hinaus sieht sich die EU bei der Rekrutierung talentierten Nachwuchses verstärkt der Konkurrenz mit neuen Exzellenzentren in Schwellenländern ausgesetzt.

Änderungsantrag  22

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 3

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU‑weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren braucht Europa eine echte Unternehmenskultur – dies ist von entscheidender Bedeutung, um die Früchte von Forschung und Innovation zu ernten, neue Unternehmen zu gründen und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen zu lassen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Es bedarf daher eines echten Wandels in unseren Innovationssystemen und –mustern. Noch allzu oft kommen Spitzenleistungen in der Hochschulbildung, Forschung und Innovation, die es fraglos EU‑weit gibt, nur fragmentiert vor. Europa muss diesem Mangel an länder-, sektoren- und disziplinübergreifender strategischer Zusammenarbeit begegnen. Des Weiteren gibt es in Europa eine starke, offene und echte Unternehmenskultur mit einer beachtlichen Bandbreite an kleinen und mittleren Unternehmen die von entscheidender Bedeutung ist, wenn Forschung und Innovation gefördert und dazu beigetragen werden soll, deren Früchte zu ernten, neue Unternehmen zu gründen und Innovationen auch tatsächlich in potenziell wachstumsstarke Sektoren auf dem Markt einfließen zu lassen. Europa muss die Rolle der Hochschuleinrichtungen als Innovationsmotoren fördern, da talentierten Menschen die richtigen Kompetenzen, das richtige Wissen und die richtige Herangehensweise vermittelt werden müssen, damit sie Innovationen vorantreiben können.

Änderungsantrag  23

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 1.1 – Abschnitt 11

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC-Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene.

Die Einrichtung der KIC als juristische Personen mit einem Geschäftsführer bedeutet eine klare Weiterentwicklung des traditionellen Ansatzes mit vielen Begünstigten. Darüber hinaus operieren sämtliche KIC bei der strategischen Planung ihrer Aktivitäten wie Unternehmen und alle haben auch das Konzept der Kolokation umgesetzt: die Zentren bringen verschiedene Teams an einem Ort zusammen, fungieren als Abwicklungsstelle für diverse KIC-Aktivitäten und konzentrieren Kompetenzen und Fertigkeiten, die in verschiedenen Fachbereichen erworben wurden, auf paneuropäischer Ebene. KIC sollten in der Lage sein, Investitionen und langfristige Verpflichtungen seitens des privaten, des öffentlichen und des dritten Sektors zu mobilisieren.

Änderungsantrag  24

Vorschlag für einen Beschluss

Anhang – Nummer 2.2 – Abschnitt 2

Vorschlag der Kommission

Geänderter Text

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC‑Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil von Einzelpersonen und Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken.

Das EIT muss sich künftig darum bemühen, den KIC‑Ansatz verständlich und übertragbar zu machen und ihn zu einem Vorbild inner- und außerhalb Europas auszubauen. Durch die Identifizierung, Analyse und Weitergabe bewährter Verfahren sowie neuer Governance- und Finanzierungsmodelle der KIC versucht das EIT sicherzustellen, dass das im EIT und in den KIC generierte Wissen verbreitet und effektiv genutzt wird, und zwar zum Vorteil der Öffentlichkeit, privater Einrichtungen und anderer Einrichtungen, darunter auch diejenigen, die nicht direkt in den KIC mitwirken.

VERFAHREN

Titel

Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa

Bezugsdokumente - Verfahrensnummer

COM(2011)0822 – C7-0462/2011 – 2011/0387(COD)

Federführender Ausschuss

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

ITRE

13.12.2011

 

 

 

Stellungnahme von

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

JURI

13.12.2011

Verfasser(in) der Stellungnahme

       Datum der Benennung

Alajos Mészáros

19.12.2011

Prüfung im Ausschuss

30.5.2012

19.6.2012

 

 

Datum der Annahme

10.7.2012

 

 

 

Ergebnis der Schlussabstimmung

+:

–:

0:

21

0

2

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Mitglieder

Luigi Berlinguer, Sebastian Valentin Bodu, Françoise Castex, Christian Engström, Marielle Gallo, Giuseppe Gargani, Lidia Joanna Geringer de Oedenberg, Sajjad Karim, Klaus-Heiner Lehne, Antonio López-Istúriz White, Antonio Masip Hidalgo, Jiří Maštálka, Alajos Mészáros, Bernhard Rapkay, Evelyn Regner, Francesco Enrico Speroni, Rebecca Taylor, Alexandra Thein, Cecilia Wikström, Tadeusz Zwiefka

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Stellvertreter(innen)

Piotr Borys, Luis de Grandes Pascual, Eva Lichtenberger, Dagmar Roth-Behrendt, József Szájer, Axel Voss

VERFAHREN

Titel

Strategische Innovationsagenda des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT): der Beitrag des EIT zu einem innovativeren Europa

Bezugsdokumente - Verfahrensnummer

COM(2011)0822 – C7-0462/2011 – 2011/0387(COD)

Datum der Konsultation des EP

30.11.2011

 

 

 

Federführender Ausschuss

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

ITRE

13.12.2011

 

 

 

Mitberatende(r) Ausschuss/Ausschüsse

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

BUDG

13.12.2011

EMPL

13.12.2011

ENVI

13.12.2011

AGRI

13.12.2011

 

CULT

13.12.2011

JURI

13.12.2011

 

 

Nicht abgegebene Stellungnahme(n)

       Datum des Beschlusses

BUDG

28.8.2012

EMPL

16.2.2012

ENVI

20.12.2011

AGRI

20.12.2011

Assoziierte(r) Ausschuss/Ausschüsse

       Datum der Bekanntgabe im Plenum

CULT

20.4.2012

 

 

 

Berichterstatter(-in/-innen)

       Datum der Benennung

Marisa Matias

20.1.2012

 

 

 

Prüfung im Ausschuss

23.1.2012

18.6.2012

17.9.2012

8.10.2012

Datum der Annahme

28.11.2012

 

 

 

Ergebnis der Schlussabstimmung

+:

–:

0:

46

0

1

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Mitglieder

Amelia Andersdotter, Zigmantas Balčytis, Ivo Belet, Jan Březina, Maria Da Graça Carvalho, Giles Chichester, Pilar del Castillo Vera, Dimitrios Droutsas, Christian Ehler, Vicky Ford, Gaston Franco, Adam Gierek, Norbert Glante, András Gyürk, Fiona Hall, Kent Johansson, Romana Jordan, Krišjānis Kariņš, Lena Kolarska-Bobińska, Philippe Lamberts, Bogdan Kazimierz Marcinkiewicz, Marisa Matias, Judith A. Merkies, Angelika Niebler, Aldo Patriciello, Herbert Reul, Teresa Riera Madurell, Jens Rohde, Paul Rübig, Amalia Sartori, Salvador Sedó i Alabart, Konrad Szymański, Britta Thomsen, Patrizia Toia, Evžen Tošenovský, Catherine Trautmann, Ioannis A. Tsoukalas, Marita Ulvskog, Alejo Vidal-Quadras

Zum Zeitpunkt der Schlussabstimmung anwesende Stellvertreter(innen)

Yves Cochet, Cristina Gutiérrez-Cortines, Satu Hassi, Jolanta Emilia Hibner, Seán Kelly, Vladimír Remek, Peter Skinner, Silvia-Adriana Ţicău

Datum der Einreichung

12.12.2012