ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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1.12.2015
PE574.452v01-00
 
B8-1382/2015

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur biologischen Landwirtschaft


Aldo Patriciello

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur biologischen Landwirtschaft  
B8-1382/2015

Das Europäische Parlament,

–  in Kenntnis des Grünbuchs der Kommission „Ein Rahmen für die Klima- und die Energiepolitik bis 2030“ (COM(2013)169),

–  unter Hinweis auf die Mitteilung der Kommission über den Energiefahrplan 2050 (COM(2011)885),

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass einer von Andreas Gattinger vom Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft zusammen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern durchgeführten Untersuchung zufolge die CO2-Emissionen in Europa um 23 % und in den USA um 36% verringert werden können, wenn alle landwirtschaftlichen Nutzflächen mit biologischen Methoden bewirtschaftet werden;

B.  in der Erwägung, dass durch eine Verringerung der CO2-Emissionen in diesem Ausmaß ein großer Schritt hin zur Erreichung der für 2030 gesteckten Klimaschutzziele getan werden könnte;

C.  in der Erwägung, dass einer weiteren Untersuchung mit dem Titel „Environmental Impact of Different Agricultural Management Practices: Conventional versus Organic Agriculture“ zufolge mit biologischen Methoden bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzflächen auch Wasser speichern können und somit auch bei geringem Niederschlag bessere Erträge erbringen;

D.  in der Erwägung, dass die Europäische Union die Treibhausgasemissionen bis 2030 um ungefähr 40 % verringern will;

E.  in der Erwägung, dass in diesen Tagen im Rahmen der COP21-Konferenz in Paris über Klimafragen diskutiert wird;

1.  fordert die Kommission auf, die Mitgliedstaaten stärker für das Potenzial der biologischen Landwirtschaft zu sensibilisieren, um die angestrebte Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen.

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