ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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20.1.2016
PE576.625v01-00
 
B8-0259/2016

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zu einer volkstümlichen, nachhaltigen und schonenden Jagdwirtschaft


Dominique Bilde, Philippe Loiseau, Edouard Ferrand, Marie-Christine Boutonnet, Mireille D'Ornano

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zu einer volkstümlichen, nachhaltigen und schonenden Jagdwirtschaft  
B8-0259/2016

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass es in Europa 7 Millionen Jäger gibt, darunter 1,3 Millionen in Frankreich, verteilt auf 70 000 Jagdvereine, die 23 000 Arbeitsplätze und Finanzströme im Umfang von 2,3 Milliarden Euro in Frankreich und 16 Milliarden in Europa schaffen;

B.  in Erwägung der wichtigen Rolle, die Jäger bei der Regulation der biologischen Vielfalt und der Erhaltung unserer Wälder spielen;

C.  in der Erwägung, dass die Jagd ein wichtiges Werkzeug für die soziale Integration darstellt, im Rahmen derer eine Beziehung zu den ländlichen Gebieten und somit ein besseres Verständnis der Ökosysteme ermöglicht wird, insbesondere für künftige Generationen;

D.  in Erwägung der durchgeführten Studien, wie beispielsweise denen des Institut scientifique Nord-Est Atlantique (ISNEA);

1.  fordert die Kommission auf, den Staaten auf einzelstaatlicher Ebene zu gestatten, die Zeitpunkte des Beginns und des Endes der Jagdzeit selbst festzulegen oder, sofern dies nicht möglich ist, eine Änderung oder eine Klarstellung der Vogelschutzrichtlinie zur Wiederherstellung der traditionellen Zeitpunkte des Beginns und des Endes für die Jagd auf Zugvögel (vom 14. Juli bis 28. Februar) einzuleiten;

2.  beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung der Kommission, dem Rat und den Mitgliedstaaten zu übermitteln.

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