ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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8.3.2016
PE579.816v01-00
 
B8-0402/2016

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur Misshandlung von Frauen


Aldo Patriciello

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Misshandlung von Frauen  
B8-0402/2016

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass Gewalt gegen Frauen ein kritisches Problem in der Union darstellt, da 20-25 % der Frauen im Erwachsenenalter physischer Gewalt ausgesetzt sind und mehr als 10 % aller Frauen sexuelle Gewalt erleiden;

B.  in der Erwägung, dass es wichtig und notwendig ist, die schwerwiegenden unmittelbaren und langfristigen Folgen für die Einzelnen, die Familien und die Allgemeinheit anzuerkennen, die Gewalt gegen Frauen mit Blick auf die physische und psychische Gesundheit, die psychologische und soziale Entwicklung und die Chancengleichheit der betroffenen Personen verursacht;

C.  in der Erwägung, dass Gewalt gegen Frauen ein erhebliches Hindernis für die Gleichstellung von Frauen und Männern darstellt und eine der gängigsten Menschenrechtsverletzungen ist, die keine geografischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Grenzen kennt;

1.  fordert von der Kommission einschneidendere Maßnahmen und ein stärkeres Engagement gegen Misshandlungen als Ergänzung zu den Maßnahmen, die vornehmlich von den Mitgliedstaaten ergriffen werden müssen, und zwar mittels Verbreitung und Austausch von Informationen und der gemeinsamen Festlegung von Prioritäten.

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