ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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8.3.2016
PE579.817v01-00
 
B8-0403/2016

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle


Aldo Patriciello

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle  
B8-0403/2016

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 8 AEUV,

–  unter Hinweis auf die Richtlinie 2006/54/EU,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass die Gleichheit von Männern und Frauen zu den grundlegenden Prinzipien der Europäischen Union gehört, da bereits in den Römischen Verträgen von 1957 erstmals auf die Gleichstellung der Geschlechter hinsichtlich der Entlohnung Bezug genommen wird;

B.  in der Erwägung, dass die Schaffung eines Berufsqualifikationssystems mit gemeinsamen Kriterien für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Beseitigung von Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts Teil der Strategie Europa 2020 der Kommission ist;

C.  in der Erwägung, dass dieses Arbeitsprogramm nur die letzte einer ganzen Reihe von Maßnahmen ist, die der Weiterentwicklung dieser Frage dient, so lange die Rechtsvorschriften noch nicht vereinheitlicht wurden;

D.  in der Erwägung, dass das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in der EU immer noch 16 % beträgt;

1.  fordert die Kommission auf, die Regelungen zu harmonisieren, um etwaige Ungleichbehandlungen innerhalb der Mitgliedstaaten zu beseitigen.

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