ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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9.1.2017
PE598.413v01-00
 
B8-0105/2017

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zu Impfstoffen, die Aluminiumsalze enthalten


Mireille D'Ornano

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zu Impfstoffen, die Aluminiumsalze enthalten  
B8-0105/2017

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 168 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass in mehreren seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen ein wahrscheinlicher kausaler Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Aluminiumsalzen in Impfstoffen und der erhöhten Zahl von Autismusfällen in denjenigen Ländern erwähnt wird, in denen diese am häufigsten verwendet werden, und dass insbesondere in einer Studie der University of British Columbia (Kanada, 2011) in Bezug auf die Verwendung dieser Impfstoffe ein erhöhtes Risiko neurologischer Störungen nachgewiesen wurde;

B.  in der Erwägung, dass die Weltgesundheitsorganisation insbesondere am 27. Juli 2012 eine positive Risiko-Nutzen-Bewertung zum Vorhandensein von aluminiumsalzhaltigen Hilfsstoffen im Zusammenhang mit dem Autismusrisiko veröffentlicht hat, dass jedoch andere gesundheitliche Risiken wie insbesondere die in Erwägungsgrund A dieses Entschließungsantrags genannten Risiken zu berücksichtigen sind;

1.  fordert die Kommission auf, über das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten Forschungsarbeiten zu den Risiken durchzuführen, die mit Hilfsstoffen auf Aluminiumbasis in Impfstoffen verbunden sind.

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