ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
PDF 159kWORD 47k
30.5.2018
PE621.698v01-00
 
B8-0300/2018

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur Erziehung im Herkunftsland verbliebener Kinder moldauischer Migranten


Stefano Maullu

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Erziehung im Herkunftsland verbliebener Kinder moldauischer Migranten  
B8‑0300/2018

Das Europäische Parlament,

–  unter Hinweis auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (KRK) vom 20. November 1989, insbesondere auf Artikel 3 und 20,

–  unter Hinweis auf das Internationale Übereinkommen zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen, insbesondere auf Artikel 38, 42 und 45,

–  unter Hinweis auf die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 24,

–  gestützt auf Artikel 108 Absatz 5 seiner Geschäftsordnung,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  in der Erwägung, dass die Republik Moldau eines der am stärksten von Arbeitsmigration betroffenen Länder ist und dass rund 210 000 Moldauer in der EU leben und arbeiten und häufig gezwungen sind, ihre Kinder im Heimatland zurückzulassen;

B.  in der Erwägung, dass negative Folgen für die in ihrem Heimatland verbliebenen Kinder entstehen können und dass unter anderem die Gefahr einer allgemein unzureichenden Fürsorge im Hinblick auf die körperliche und geistige Gesundheit der Kinder besteht;

1.  fordert die Kommission auf, ein Konzept dafür zu entwickeln, dass Initiativen zur Bewältigung der durch die Abwesenheit eines oder beider Elternteile verursachten emotionalen Defizite und Entwicklungshemmnisse in das moldauische Bildungswesen integriert werden.

Letzte Aktualisierung: 25. Juni 2018Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen