ENTSCHLIESSUNGSANTRAG
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1.10.2018
PE624.154v01-00
 
B8-0476/2018

eingereicht gemäß Artikel 133 der Geschäftsordnung


zur Schweinepestkrise


Philippe Loiseau

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Schweinepestkrise  
B8‑0476/2018

Das Europäische Parlament,

–  gestützt auf Artikel 133 seiner Geschäftsordnung,

A.  angesichts der immer größer werdenden Schwierigkeiten in der Schweinezucht, die zum Preisverfall seit 2015 hinzukommen;

B.  in der Erwägung, dass sich eine erneute Krise durch die Afrikanische Schweinepest in Europa abzeichnet;

C.  unter Hinweis darauf, dass die mit dem Römischen Vertrag eingeführte Freizügigkeit diese Situation schnell verschlimmern könnte;

D.  in der Erwägung, dass der EU-Kommissar für Landwirtschaft der Meinung ist, dass die Afrikanische Schweinepest ernster genommen werden muss;

1.  vertritt die Auffassung, dass eine Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren (Züchtern, Forschern, Jägern) in den von der Schweinepest betroffenen Ländern gefördert werden muss;

2.  hält es für erforderlich, ein Krisenzentrum und einen speziellen Fonds einzurichten, um den finanziellen Bedürfnissen der Züchter im Falle einer Massenschlachtung von Tieren entgegenzukommen;

3.  fordert die Kommission auf, an den innereuropäischen Grenzen bei der Einfuhr von Schweinen Veterinärkontrollen einzuführen;

4.  fordert, dass die Mitgliedstaaten die am stärksten betroffenen Züchter mit den Mitteln der zweiten Säule schnell entschädigen können;

5.  beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat und der Kommission zu übermitteln.

Letzte Aktualisierung: 19. Oktober 2018Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen