Entschließungsantrag - B9-0031/2019Entschließungsantrag
B9-0031/2019

    ENTSCHLIESSUNGSANTRAG zur Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo

    25.7.2019

    eingereicht gemäß Artikel 143 der Geschäftsordnung

    Dominique Bilde

    B9-0031/2019

    Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo

    Das Europäische Parlament,

     gestützt auf Artikel 196 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union,

     unter Hinweis auf den Beschluss (EU) 2019/420 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. März 2019 zur Änderung des Beschlusses Nr. 1313/2013/EU über ein Katastrophenschutzverfahren der Union,

     gestützt auf Artikel 143 seiner Geschäftsordnung,

    A. in der Erwägung, dass die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo („DRK“) bis zum 22. Juli 2019[1] bereits zu 1 743 Todesfällen geführt hat und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17. Juli 2019 als internationaler Gesundheitsnotstand[2] eingestuft worden ist;

    B. in der Erwägung, dass es mindestens zwei Versuchsimpfstoffe gibt, von Merck & Co., der bereits in der DRK verwendet wird, und von Johnson & Johnson, sowie einen Impfstoff, der vom russischen Forschungszentrum VECTOR[3] entwickelt wurde;

    C. in der Erwägung, dass die kongolesischen Behörden im Hinblick auf eine kombinierte Verwendung der Impfstoffe von Johnson & Johnson- und Merck & Co.[4] zurückhaltend reagiert haben, was zum Rücktritt des Gesundheitsministers am 22. Juli 2019[5] führte;

    1. legt der Kommission nahe, der Demokratischen Republik Kongo insbesondere über das Europäische Medizinische Korps materielle und finanzielle Soforthilfe zukommen zu lassen;

    2. legt der Kommission nahe, wissenschaftliche Gutachten über die mögliche kombinierte Verwendung der oben genannten Impfstoffe in Auftrag zu geben oder einen Beitrag dazu zu leisten.

    Letzte Aktualisierung: 28. August 2019
    Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen