<Date>{15/07/2019}15.7.2019</Date>
<NoDocSe>B9‑0033/2019</NoDocSe>
PDF 128kWORD 47k

<TitreType>ENTSCHLIESSUNGSANTRAG</TitreType>

<TitreRecueil>eingereicht gemäß Artikel 143 der Geschäftsordnung</TitreRecueil>


<Titre>gegen ein Kunstrasenverbot</Titre>


<Depute>Markus Buchheit</Depute>


B9‑0033/2019

Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments gegen ein Kunstrasenverbot

Das Europäische Parlament,

 gestützt auf Artikel 143 seiner Geschäftsordnung,

 unter Hinweis auf die Richtlinie (EU) 2019/904 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt,

A. in der Erwägung, dass durch ein Mikroplastik-Verbot allein in Deutschland 5.000 Sportplätze von einem Kunstrasenverbot betroffen wären;

B. in der Erwägung, dass die Kosten für Um- oder Neubauten der Sportplätze bis zu 500.000 Euro pro Platz betragen können;

C. in der Erwägung, dass Kunstrasen eine wassersparende Alternative zu natürlichen Rasenflächen und der damit benötigten Bewässerung darstellt,

D. in der Erwägung, dass Sport einen wichtigen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Beitrag leistet;

1. vertritt die Auffassung, dass ein Kunstrasenverbot die betroffenen Sportvereine vor übermäßige finanzielle Belastungen stellt;

2. betont, dass Sportvereine einen maßgeblichen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten und ein Kunstrasenverbot diesem Engagement im Wege steht;

3. fordert die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, Ausnahmeregelungen für Kunstrasenflächen im Sport zu schaffen.

Letzte Aktualisierung: 14. August 2019Rechtlicher Hinweis - Datenschutzbestimmungen