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Plenardebatten
Mittwoch, 14. Januar 2004 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Abstimmungen
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  Turco (NI), schriftlich. – (IT) In Anknüpfung an die Stimmerklärung des Kollegen Cappato hebe ich die Bedeutung der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, hervor. Die OSZE fördert die Sicherheit mit allen Mitteln, außer durch direkte militärische Interventionen, und setzt sich demnach auch für die Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt ein. Diesem Ziel widmen sich in der OSZE zwei Organe: der Hohe Kommissar für nationale Minderheiten und der Beauftragte für Medienfreiheit, die dem Thema Sprachen nach wie vor stetige Aufmerksamkeit widmen. Zuletzt haben die Außenminister der OSZE auf ihrer Tagung im Dezember 2003 in Maastricht einen Beschluss über Toleranz angenommen – den Beschluss 4/03. In Artikel 10 wird auf den Hohen Kommissar für nationale Minderheiten und seine Empfehlungen zur sprachlichen Erziehung, auch in Radio- und Fernsehsendungen, hingewiesen; darüber hinaus wird auf die Empfehlungen des Beauftragten für Medienfreiheit verwiesen, deren Text unter www.osce.org. zu finden ist. Der Beauftragte für Medienfreiheit hat 2002 und 2003 eine ausführliche Studie über die Medien in der vielsprachigen Gesellschaft durchgeführt, in deren Rahmen er eine Stichprobe von fünf Ländern untersuchte: Luxemburg, Schweiz, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Moldau und Serbien-Montenegro.

Am 13. und 14. September wird die OSZE in Brüssel eine Konferenz über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit veranstalten, in deren Verlauf das Thema sprachliche Vielfalt hoffentlich behandelt wird.

 
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