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Postup : 2005/2224(INI)
Průběh na zasedání
Stadia projednávání dokumentu : A6-0042/2006

Předložené texty :

A6-0042/2006

Rozpravy :

PV 22/03/2006 - 17
CRE 22/03/2006 - 17

Hlasování :

PV 23/03/2006 - 11.13
CRE 23/03/2006 - 11.13
Vysvětlení hlasování

Přijaté texty :

P6_TA(2006)0114

Rozpravy
Středa, 22. března 2006 - Brusel Revidované vydání

17. Evropské politické strany (rozprava)
PV
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  El Presidente. El siguiente punto es el informe de Jo Leinen, en nombre de la Comisión de Asuntos Constitucionales, sobre los partidos políticos europeos (2005/2224(INI)) (A6-0042/2006).

 
  
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  Jo Leinen (PSE), Berichterstatter. – Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Verordnung über die Finanzierung der europäischen Parteien, die wir 2004 verabschiedet haben, war ein voller Erfolg. Die Trennung zwischen Parlament und Parlamentsfraktionen auf der einen Seite und politischen Parteien auf der anderen Seite ist gelungen. Das war eine langjährige Forderung des Rechnungshofes, der wir mit dieser Verordnung nachgekommen sind.

In der Zwischenzeit haben sich zehn Parteifamilien registrieren lassen; sie werden auch durch die Haushaltslinie gefördert. Das zeigt, dass es doch eine Vielfalt und eine Lebendigkeit der politischen Kultur auf der europäischen Ebene gibt. Zehn Parteifamilien, das ist ein schöner Erfolg. Vorher gab es nur vier. Die Anzahl hat sich also mehr als verdoppelt.

Die Erfahrungen mit der Finanzierung der politischen Parteien sind gut. Trotzdem gibt es einige Wünsche, die wir in den neuen Bericht aufgenommen haben, Wünsche für die Planungssicherheit und Wünsche für die Flexibilität der Arbeitsweise der europäischen Parteien. Es gibt den Wunsch, dass der Haushaltsausschuss und das Präsidium zu Beginn der Wahlperiode Planungssicherheit für die ganze Wahlperiode schaffen. Dadurch erübrigt sich zwar nicht der jährliche Haushalt, den wir verabschieden, aber ich glaube, es wäre opportun zuzusichern, dass diese Haushaltslinie erhalten bleibt und sich auch im Lichte der Erweiterungen oder der Zunahme der Anzahl politischer Parteien nach vorne entwickeln kann.

Die Parteien haben ja Eigeneinnahmen: Spenden und Mitgliedsbeiträge. Es kann natürlich nicht im Sinne der Finanzordnung der EU sein, dass sie diese Eigeneinnahmen verlieren, wenn sie sie nicht im selben Jahr ausgeben. Deshalb bin ich dankbar, dass wir in Straßburg schon eine Forderung erfüllt haben, die in dem Bericht auftaucht, nämlich dass die Parteien aus bis zu 25 % der Eigenmittel Rücklagen bilden können. Es ist ja ihr eigenes Geld, und die Finanzordnung der EU sollte die Parteien nicht übermäßig einschränken.

Es ist aber auch der Wunsch, dass die Zuschüsse ebenfalls bis in Höhe von 25 % bis zu drei Monate auf ein neues Haushaltsjahr übertragen werden können. Politik ist ein unwägbares Geschäft und unvorhersehbare Ereignisse müssen eigentlich dazu führen, dass ein gewisser Betrag auch noch im nächsten Quartal ausgegeben werden kann, damit nicht auch bei den Parteien das Dezember-Fieber um sich greift und sie quasi im Dezember alles ausgegeben haben müssen.

Der Bericht enthält noch andere Vorschläge. Ich will aber jetzt zu der zweiten Etappe kommen, die wir mit diesem Bericht einleiten. Wir brauchen ein echtes europäisches Statut für europäische Parteien. Es kann nicht sein, dass sich die europäischen Parteien nach dem Recht eines Mitgliedstaats registrieren und auch kontrollieren lassen müssen. Der Wunsch aller Parteien geht dahin, gleiche Rechte und gleiche Pflichten in allen Mitgliedstaaten zu haben, und das geht nur mit einem Statut. Der Ausschuss für konstitutionelle Fragen ist bereit, hier eine Vorlage zu machen. Frau Vizepräsidentin, wir wären froh, wenn die Kommission dann, wenn wir einen Vorschlag machen, diesen aufgreift und ihr Initiativrecht wahrnimmt, um einen neuen Legislativvorschlag einzubringen.

Die zweite Idee, die wir erörtern sollten, ist die wichtige politische Kommunikation über die Grenzen hinweg. In vielen Ländern gibt es dazu politische Stiftungen. Wir meinen auch, dass auf europäischer Ebene europäische politische Stiftungen geschaffen werden sollen. Auch hier wird die Kommission gebeten, einen Vorschlag zu machen, sei es ein Legislativvorschlag oder ein Haushaltsvorschlag.

Wir sollten darüber nachdenken, ob es bei zukünftigen Europawahlen nicht auch europäische Listen gibt, so dass die Bürger quasi zwei Stimmen haben: eine für die nationale oder regionale Liste und eine für eine gemeinsame europäische Liste der Parteien, weil es nur mit einer solchen Liste möglich ist, auch gemeinsam Wahlkampf zu machen. Wir haben bei den Europawahlen 25 verschiedene Wahlkämpfe, und durch europäische Listen würde daraus eine Synthese.

Ich will zum Schluss die Parteijugend erwähnen. Die Jugend ist die Zukunft. Wir müssen ein besonderes Augenmerk auf die Förderung der politischen Jugendorganisationen richten, die die Zukunft der Parteien sind, und die Parteien gehören zur Demokratie dazu. Der Bericht bringt uns einen großen Schritt weiter. Ich danke den Generalsekretären der Parteien, aber auch der Verwaltung dieses Hauses für die effektive Bewirtschaftung der Mittel und den Generalsekretären für ihre guten Vorschläge, die zu diesem Bericht geführt haben.

 
  
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  Margot Wallström, Vice-President of the Commission. Mr President, I would like to thank Mr Leinen for this important report, which provides a good opportunity to both look back at what has been accomplished in the area of European political parties and what could be done in the future.

It was only three years ago, in 2003, that the regulation governing the political parties at European level was adopted by this House and the Council, on the basis of a proposal put forward by the Commission. The institutions were thus translating into practice the objective set by the Treaty of Amsterdam and the new legal basis offered by the Treaty of Nice. As the European Community Treaty acknowledges, political parties at European level are an important factor for integration within the Union. They contribute to forming a European awareness, to expressing the political will of the citizens and to promoting political debate at European level. It is a fact that since the entry into force of the regulation, ten European political parties at European level have been established.

We could take this as an indication that the European public sphere is being gradually built, where citizens can expect their voices to be increasingly heard by the institutions. I have great sympathy for this, as it is also one of the thoughts in our White Paper on communication. We need a European political culture and we need help to promote that. However, there is still a long way to go to connect the European project and the European institutions to the citizens. Again, this is one of the key issues that the Commission addresses in the White Paper on European communication policy.

I am convinced that not only governments and parliaments, but also political parties and public bodies have to place the issue of Europe at the forefront of public consciousness. We should also reflect on the low turnout for European elections and jointly look into ways of increasing voter participation, as the Commission has already proposed in Plan D. It is not always easy to see exactly how we could play that role, but I think the institutions would have a common interest in ensuring that there is also a high voter turnout and high participation in the discussion on these elections.

Mr Leinen’s report emphasises that political parties have to work for citizens’ involvement, not only through European elections but in all other aspects of European political life. We fully share this view.

There are a number of important issues that are raised in paragraph 12 of the report. They concern the role of the European Foundation. As Mr Leinen mentioned, this concerns the role that European parties can play in European referenda and the enhancement of youth organisations. The Commission would welcome a broad and in-depth discussion of these issues. They are all part of our gradual move towards the real European public sphere. Again, we have a great deal of sympathy for these proposals.

Political parties are an essential part of the democratic structure of the Union and it is therefore appropriate that they receive some support from the Community budget.

We take note of the suggestions advanced in the report as regards injecting more flexibility into the public funding system. Many of the ideas outlined in the report could be made concrete by an adjustment of the internal rules supplied by Parliament.

As regards other suggestions, which would imply amendments of the regulation covering European political parties or of the Financial Regulation, we have to look at those in a broader context. You will notice the careful language that I am using on this point. As you know, we are currently revising the Financial Regulation and its implementing rules. We should assess the situation in the light of this exercise, as, again, one has to balance the need to look at other financing, or at NGOs for example, with a view to finding the best tools to improve the current situation.

Finally, we take note with interest of the idea underlined in paragraph 4 of the report, namely that the Committee on Constitutional Affairs should consider the question of a European statute for European political parties, which could go further than the existing regulation. Among the ideas that the committee should consider is the possibility of better defining rights and obligations for the European parties.

The Commission will certainly follow with interest and attention the work which will be carried out by the parliamentary committee in this area. I would like to express here my personal commitment to this important reflection. I repeat that this is fully in line with our ideas in the White Paper. This has to do with creating a European political public sphere where we can have debate and where the political parties will play a very important role.

 
  
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  Klaus-Heiner Lehne (PPE-DE), Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Rechtsausschusses. – Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich vertrete den Kollegen López-Istúriz White, der Verfasser der Stellungnahme des Rechtsausschuss war, und werde für ihn bzw. meine Fraktion dazu einige Ausführungen machen.

Ich teile die Auffassungen des Hauptberichterstatters, Herrn Leinen, dass das bisherige Statut sicherlich vom Grundsatz her als ein voller Erfolg betrachtet werden muss und dass es völlig richtig ist, dass wir eine konkrete Trennung der Finanzierung der Parteien von der Finanzierung der Fraktionen durchgeführt haben. Wir sind es den Bürgern auch schuldig gewesen, hier eine Veränderung vorzunehmen.

Politische Parteien nehmen an der Willensbildung des Volkes – in Europa muss man sagen der Völker – teil. Deshalb ist es auch erforderlich, dass die europäischen Institutionen die Voraussetzungen und Bedingungen dafür schaffen, dass diese europäischen Parteien vernünftig arbeiten können. Besonders wichtig sind mir in diesem Zusammenhang die folgenden vier Punkte:

Erstens, es muss ein finanzieller Rahmen geschaffen werden, der eine langfristige Finanzierung, die auch auf Dauer angelegt und nachhaltig ist, möglich macht. Die Zuschüsse, die zurzeit an die europäischen Parteien gezahlt werden, machen jedoch wirklich langfristige nachhaltige Planungen von Aktivitäten nicht in einem ausreichenden Maße möglich. Planungen sind heute an die Kalenderjahre in der Wahlperiode gebunden. Es kann zudem zu Veränderungen in der Parteienfinanzierung kommen, weil neue Parteien geschaffen werden und dann die Anpassungen an das Finanzierungsvolumen vorgenommen werden müssen. Ich sage einfach, dass das vorhandene Recht nicht in einem ausreichenden Maße Planungssicherheit gewährleistet und dass deshalb Veränderungen durchaus wünschenswert wären.

Zweitens: Wir müssen erlauben, dass die europäischen Parteien finanzielle Reserven bilden können und diese nicht von einem auf das andere Jahr verloren gehen. Herr Kollege Leinen hat dieses Thema ebenfalls angesprochen, das hat auch bei den Beratungen im Rechtsausschuss eine Rolle gespielt. Das Stichwort des berühmten Dezember-Fiebers ist hier genau treffend. Wir wollen nachhaltige langfristige Planung der Parteifinanzen und keine Situation, in der sozusagen kurz vor Weihnachten das Geld noch zum Fenster hinausgeworfen wird, weil es einfach ausgegeben werden muss und es ansonsten möglicherweise verloren geht.

In diesem Zusammenhang ist es auch überlegenswert, die Grenze von 20 % für den Transfer von Geldern von einem Haushaltsposten auf den anderen zu überdenken und dies flexibler zu handhaben. Die europäischen Parteien müssen die Möglichkeit haben, auf veränderte Anforderungen, die sich zum Beispiel durch eine Krise im politischen Geschäft ergeben können, reagieren zu können und Umschichtungen von Finanzmitteln, auch in einem größeren Maße, als das im bisherigen Statut erlaubt und vorgesehen ist, vornehmen zu können.

Viertens: Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass das Statut der europäischen Parteien geändert werden sollte, damit die europäischen Parteien im Interesse aller Bürger handlungsfähiger und ihrer Rolle als Motor der politischen Willensbildung gerecht werden können. Ich will aber auch nicht bestreiten, dass natürlich die Parteien von sich aus etwas mehr tun könnten, um dieses Ziel, Europa den Bürgern näher zu bringen und die Bürger an dem zu beteiligen, was hier in Europa passiert, erreichen zu können.

Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass eine europäische Liste parallel zu den nationalen Listen dieses Problem zu lösen in der Lage wäre. Listen sind ein abstraktes Etwas und werden bestimmten Parteien zugeordnet, und viele Bürger können sich damit nicht identifizieren. Was wir vielmehr brauchen, ist eine weit größere Personalisierung des europäischen Wahlverfahrens, und da gibt es eine ganz einfache Möglichkeit: Wenn zumindest die beiden großen Volksparteien in Europa sich entscheiden könnten, mit jeweils einem Spitzenkandidaten zur Europawahl anzutreten mit dem Ziel, diesen Mann oder diese Frau anschließend zum Kommissionspräsidenten zu wählen, dann hätten wir in relativ kurzer Zeit eine starke Personalisierung, auch eine weit größere Identifikation mit Personen und mit einer politischen, programmatischen Aussage, mit der wir wahrscheinlich die Wahlbeteiligung bei Europawahlen allein durch diese Handhabung erheblich erhöhen könnten.

Ich wünsche mir, dass die politischen Parteien diesen Mut aufbringen.

 
  
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  Jean-Luc Dehaene, namens de PPE-DE-Fractie. – Mijnheer de Voorzitter, op mijn beurt zou ik me willen verheugen over dit verslag, dat het mogelijk maakt een belangrijke stap verder te zitten in de richting van de consolidering van de Europese politieke partij.

Ik geloof namelijk dat, indien wij een echte Europese parlementaire democratie willen uitbouwen, de echte Europese politieke partijen daar een belangrijk onderdeel van zijn. De beslissing enkele jaren geleden om de partijen als dusdanig, los van de fracties, te financieren lijkt me een heel belangrijke stap in die richting. Deze stap is niet noodzakelijk populair bij de bevolking, want de bevolking vindt dat dit niet nodig is.

Ik ben evenwel van mening dat wij de plicht hebben aan te geven dat in een goede parlementaire democratie politieke partijen een belangrijke schakel zijn tussen de burger en de besluitvorming en dat dit ook een prijs heeft. Met andere woorden, we moeten ook naar buiten uit durven te zeggen dat democratie een prijs heeft, dat dit niet abnormaal is en dat de financiering beter transparant gebeurt, met openbare middelen in plaats van via allerlei duistere wegen.

Een belangrijke stap op dit gebied werd, zoals reeds gezegd, enkele jaren geleden gezet. Ik denk dat nu het moment gekomen was om een aantal verbeteringen aan te brengen, met ongetwijfeld als structureel belangrijkste dat de politieke partijen over meer jaren kunnen gaan plannen in plaats van telkens te werken met een begroting van een jaar en onzeker te zijn over wat het jaar daarop zal volgen.

Er zijn ook twee belangrijke technische amendementen, die te maken hebben met de soepelheid waarmee de begroting kan worden beheerd.

Ik wil hier voor een stuk misbruik maken van deze tribune, om erop te wijzen dat de problematiek van de overdracht van eventuele reserves of boni die je in een bepaald jaar hebt naar een volgend jaar, niet alleen bestaat voor politieke partijen. Het gaat blijkbaar om een regel die ergens in de algemeen door de Commissie opgelegde regels is geslopen. Als voorzitter van de raad van bestuur van het Europacollege word ik met hetzelfde probleem geconfronteerd: ook daar moet je het geld in een bepaald jaar hebben uitgegeven, anders heb je een probleem en dat leidt tot slecht management. Er zou op dat punt beter meer soepelheid bestaan, zoals wij hier voorstellen voor de politieke partij. Ik wil de aandacht van de commissaris erop vestigen dat dit probleem niet beperkt is tot de politieke partij. Het gaat blijkbaar om een algemene regel die de Commissie hanteert en die eigenlijk goed beheer in de weg staat en bedacht is door boekhouders die ik niet goed begrijp.

Tot slot wil ik ook benadrukken dat wij nu met de Commissie constitutionele zaken nog belangrijk werk kunnen leveren voor een echt statuut voor de politieke partijen, waarbij - ook al zal dat dan nadelig zijn voor de staatskas van mijn eigen land - ook een fiscaal statuut moet horen dat beter aansluit bij het fiscale statuut van de Europese instellingen, zodat heel duidelijk wordt dat de politieke partijen bij dat specifieke bestuursniveau horen, dat ze integraal passen in het institutionele kader van Europa.

 
  
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  Richard Corbett, on behalf of the PSE Group. – Mr President, thank you for giving me the floor in what seems, at this stage in the evening, more like an open meeting of the Constitutional Affairs Committee, with some other Members very welcome to join us.

My group supports the report that has been put forward by our rapporteur, the Chairman of the Constitutional Affairs Committee. As we have heard, it concerns adjustments to the system that we adopted over a year ago now. These adjustments are necessary because of the teething problems that we have discovered in operating the system. They are sensible and pragmatic and I would urge the Commission – for that parts of the report which are addressed to the Commission, such as those pertaining to the Financial Regulation – to take them up. Political parties are not NGOs, they are fulfilling a different role and they are vital for the functioning of our democratic system.

What we have set up and what we are hoping to improve is a system where we have – and the public can see that we have – a clear, transparent and fair system for funding the European level of work of political parties. This is something that recent events have shown is not always the case at national level. We should be proud that we are putting in place a sound structure at European level to finance the work of European political parties. It is important that we do so, because what political parties offer is choice to the voter, different visions, different programmes, different ideas, different proposals. It is that choice which gives life to political debate at European level.

It does one more thing: it shows that the choices we face at European level are really choices of policy, not choices between national viewpoints and national visions. All too often, the press, in focusing on European Council meetings, gives the impression of some gladiatorial combat between national interests. But the real choices we face are policy choices. Do you want higher environmental standards but at a greater cost or not? Do you want our markets to be a totally liberal free-for-all or to be regulated with protection for vulnerable people? These are all political decisions, political choices that are highlighted by political parties; they are often hidden away in the Council. That is essential for our Union to work effectively.

We already have ten parties registering. That shows that this system is working. There were some who claimed that this would only be financing the big parties. Well, some would say that ten parties is a very wide range of parties being financed.

There were those who are not here tonight – including Mr Hannan from the PPE-DE Group – who said that this was going to finance only pro-European parties, as if there were a rule that we could bias the funding towards a particular political viewpoint. This of course is not the case.

What we have seen and achieved and what we hope to improve is a sound system, one that is necessary and one that will enhance the quality of democratic debate at European level.

 
  
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  Jules Maaten, namens de ALDE-Fractie. – Voorzitter, het rapport dat hier voorligt, heeft in dit stadium van de Europese ontwikkeling - sommigen zouden zeggen gebrek aan Europese ontwikkeling - een belang dat niet genoeg kan worden benadrukt. Het gaat namelijk niet alleen over politieke partijen. Ik vind dat het goede van dit rapport en van de benadering van de rapporteur.

Hij had kunnen zeggen: ja, er zijn tien politieke partijen, even kijken hoe dat functioneert en hoe gaan we daar nu mee om. Maar nee, hij heeft een veel bredere en filosofischere benadering gekozen en ik denk dat dat de juiste weg is. Het heeft namelijk alles te maken met wat de commissaris ook zo heeft benadrukt, de Europese politieke ruimte. Wat horen wij namelijk vaak bij verkiezingscampagnes en tussen campagnes door? Wat wil je nou met zo'n Europees Parlement, er is geen Europese politieke ruimte. Die is er niet. Er is geen Europese publieke opinie. Dat bestaat niet, kan er ook niet zijn.

Allicht kan dat er niet zijn, als men zich tot het uiterste inspant om te voorkomen dat ooit zo'n Europese politieke ruimte ontstaat. En we hebben zo'n Europese politieke ruimte nodig voor het Europese, het grensoverschrijdende politieke debat.

Kijken we naar de situatie nu. Vijfentwintig commissarissen primair gekozen op basis van nationaliteit. De Raad is vanzelfsprekend samengesteld op basis van de nationaliteiten. Ook dit Parlement wordt niet gekozen in een Europese verkiezing, maar in 25 nationale verkiezingen, die ongeveer samenvallen in de tijd, maar niet eens precies. Natuurlijk krijg je dan geen Europese politieke ruimte.

En die hebben we wel nodig, als het ooit komt tot een verkiezing van de voorzitter van de Commissie, of het nu door dit Parlement is of, wat mijn voorkeur zou hebben, door de Europese burger. Dan krijg je namelijk een grensoverschrijdend, Europees politiek debat. Of bij een Europees referendum, niet 25 nationale referenda, maar één Europees referendum, bijvoorbeeld om te praten over een nieuwe of de oude grondwet.

De Europese verkiezingen op de een of andere manier een Europees element geven, daar ben ik vóór. In ieder geval al voor en stuk. Dan krijg je een Europees politiek debat en heb je de Europese politieke ruimte dus nodig. Dan heb je ook politieke partijen nodig, als je wil werken met een vertegenwoordigende democratie, en dat willen wij, want wij willen dat wij, politici, gecontroleerd worden. Je kunt alleen maar gecontroleerd worden, als je sterke politieke partijen hebt, sterker eigenlijk dan ze nu zijn.

Die moeten dan ook goed kunnen functioneren en dat betekent dat ook aan hun specifieke financiële behoeften tegemoet moet worden gekomen. Ik ben blij dat dat in dit verslag ook gebeurt, bijvoorbeeld doordat de flexibiliteit wordt gecreëerd om geld over te dragen van het ene jaar naar het andere.

Politieke partijen functioneren op Europees niveau in een cyclus van vijf jaar, niet in een cyclus van één jaar. Je moet natuurlijk wel in aanmerking nemen dat andere NGO's inmiddels in een zeer strak keurslijf zitten, dat soms heel pijnlijk is, en misschien zouden we daar ook eens naar moeten kijken. Wat dat betreft, heeft de heer Dehaene groot gelijk: het zou niet gek zijn de flexibiliteit die wij voor onze politieke partijen vragen, ook aan anderen te geven.

Tenslotte, de oproep voor een eenvormig statuut. Ik ben daar zeer vóór. Ook op dat punt ben ik het met de rapporteur eens. Er moet in dit verband goed worden gekeken naar Europese stichtingen. Mijn voorkeur heeft de keuze voor partijpolitieke stichtingen. Ik vind het Duitse systeem wat dat betreft echt het meest geciviliseerde in de wereld en als we dat op Europees niveau zouden kunnen krijgen, zouden we ons rijk kunnen rekenen.

Tenslotte nog beveel ik in uw aandacht de amendementen aan die namens mijn fractie zijn ingediend door de heer Guardans, over de participatie van vrouwen in politieke partijen.

 
  
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  Gérard Onesta, au nom du groupe Verts/ALE. – Monsieur le Président, Madame la Vice-présidente, cher rapporteur, chers amis, je crois que nous avons largement contribué, en tant que Parlement, à faire naître ce bébé que sont les partis politiques européens. Maintenant, il faut peut-être lui donner le biberon pour l'aider à mieux vivre. Le rapport Leinen est à cet égard très important, puisqu'il met en évidence toutes les carences que présente encore ce nouveau produit que nous avons porté sur les fonts baptismaux.

Un parti politique européen est d'abord un parti politique. Imagine-t-on, chers collègues, la possibilité pour un parti d'exister s'il ne participe pas aux élections. Voilà pourquoi la remarque de Jo Leinen est très importante: il faut que les partis politiques européens puissent participer en tant que tels aux élections européennes. Et quelle est la seule façon pour eux de participer aux élections, c'est d'avoir un jour, enfin, une partie de notre Parlement qui soit élue sur le mode transnational. C'est à ce moment que les partis seraient compris concrètement par nos citoyens. Ils seraient également compris par nos citoyens s'ils avaient la possibilité d'adhérer individuellement. Je sais que certains partis le permettent, mais pas tous, et je pense que ce serait une bonne chose pour impliquer davantage nos concitoyens.

Je suis un petit peu plus sceptique sur la proposition de la commission des affaires constitutionnelles d'aller jusqu'à fixer l'organisation des congrès et la désignation des candidats. Mais, concernant l'adhésion individuelle, je pense que c'est quelque chose qu'il faut suivre, comme il faut suivre le fait que ces partis doivent être soumis au droit communautaire. Il est assez aberrant de voir que ces partis sont parfois des asbl, avec tout le respect que je dois aux asbl. Je pense que le droit communautaire doit aider à l'émergence de ces nouveaux organes juridiques.

Sur le plan budgétaire, la répartition qui nous est proposée sur trois mois en fin d'année est également très importante. Je crois que certains partis politiques se sont déjà retrouvés coincés en décembre avec de l'argent inutilisé, et c'était à qui avait la meilleure idée pour dépenser à la va-vite cet argent, pour faire quelques stylos, quelques tee-shirts, bref des choses qui n'étaient pas du tout dans l'intérêt immédiat du parti politique en question. Donc une règle qui permette de répartir l'excédent sur plusieurs mois est une règle de saine gestion qu'il faut soutenir.

Dernier élément, les partis européens sont de jeunes partis, mais ne sont pas encore des partis de jeunes. Je pense qu'il va falloir faire un effort à ce niveau pour trouver la vraie base juridique et les moyens financiers nécessaires pour que les organisations politiques de jeunesses européennes puissent participer à ce grand débat. J'ai fait quelques amendements dans ce sens. Cela dit, de manière générale, c'est un excellent rapport.

 
  
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  Sylvia-Yvonne Kaufmann, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin! Als Mitglied der Partei der Europäischen Linken, die im Mai 2004 gegründet wurde, bin ich davon überzeugt, dass europäische politische Parteien im Zuge der fortschreitenden Integration einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, dass unser Kontinent weiter zusammenwächst und sich vor allem mehr und mehr länderübergreifend ein europäisches Bewusstsein herausbilden kann.

Politische Parteien sind fürwahr nicht die einzigen und schon gar nicht die allerbesten Akteure in unserer Demokratie, aber sie sind ein zentrales Element. Von daher ist es nur zu begrüßen, dass es gelang, auch in der Verfassung, und zwar im Abschnitt „Demokratisches Leben in der Union“, einen entsprechenden Absatz zu verankern. Im Unterschied zu anderen europäischen Parteien ist die Partei der Europäischen Linken eine junge europäische Partei. Sie ist deshalb in bestimmtem Maß noch mit Prozessen der eigenen Parteientwicklung beschäftigt. Aber wenn ich nur an die hitzigen Debatten der jüngsten Zeit z.B. zum Thema Dienstleistungsrichtlinie denke, so hat sie bei diesem zentralen Thema durchaus Handlungs- und Aktionsfähigkeit und eigenes Profil bewiesen.

In Ziffer 12 des Berichts werden alle europäischen politischen Parteien aufgerufen, sich zielgerichteter in die öffentlichen Debatten über die Zukunft der Europäischen Union einzubringen. Dies möchte ich ausdrücklich unterstützen. Die gegenwärtige Reflektionsphase zur Europäischen Verfassung darf eben nicht zu einer Denkpause – d.h. zu einer Pause vom Denken – verkommen. Ich persönlich meine, es ist höchste Zeit, z.B. bei Europawahlen neue Wege zu beschreiten. Das Parlament hat schon vor Jahren Wahlrechtsänderungen vorgeschlagen, und warum sollte es nicht möglich sein, dass die Bürgerinnen und Bürger bei den nächsten Europawahlen endlich tatsächlich die Wahl haben zwischen verschiedenen europäischen Listen europäischer Parteien. Und um auf Kollegen Lehne einzugehen: Ich halte das nicht für ein „abstraktes Etwas“, sondern für einen neuen politischen Ansatz. Das hindert niemand daran, dies natürlich auch mit einer entsprechenden Personalisierung zu verbinden.

Abschließend sei mir noch gestattet, dem Berichterstatter, Kollegen Leinen, für seinen Bericht zu danken. Die Vorschläge, die der Bericht zu den Finanzregelungen enthält, sind ausgewogen und werden auch von der Partei der Europäischen Linken unterstützt. Mehr langfristige Planungssicherheit und eine flexiblere Handhabung der ausgezahlten Mittel werden für alle Parteien die Möglichkeit verbessern, ihre politische Arbeit weiter zu entwickeln.

 
  
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  Jens-Peter Bonde, for IND/DEM-Gruppen. – Hr. formand! Jeg har stemt imod og sammen med 22 andre medlemmer af det sidste parlament forgæves forsøgt at føre retssag mod skatteborgertilskud til de europæiske politiske partier. Partierne er stadig kunstige: det er ikke noget, man kan stemme på, det er ikke noget, man kan blive medlem af, det er ikke noget, man kan få indflydelse på, undtagelsen er pudsigt nok EU-demokraterne, EU-kritikernes nye alliance for partier og bevægelser i Europa. Her kan man gå ind på vores hjemmeside, EUDemocrats.org, og så kan man melde sig ind lige fra gaden uden at betale for det og blive informeret og være med til de forskellige arrangementer.

De regler, der gælder for de politiske partier, diskriminerer mindre bevægelser, mindre partier og f.eks. nationale mindretal. De vil aldrig kunne opnå europæisk partistatus og få finansieret aktiviteter, som kan være fuldstændig identiske med de aktiviteter, som de større politiske partier, ofte deres konkurrenter, får finansieret i EU-kassen. Forordningen om de europæiske politiske partier er diskriminerende og dermed sædvanligvis ulovlig, og det kan vi ikke engang få prøvet ved Unionens højeste domstol. Forordningen er vedtaget ved en flertalsafgørelse i Ministerrådet af personer, som alle har en økonomisk interesse i udfaldet af afstemningen. Og beslutningstagerne er selv medlemmer af de politiske partier, som nu tager penge fra vælgere, der stemmer på deres politiske konkurrenter ved beslutninger, hvor konkurrenterne er lukket ude. Forordningen støttes af et flertal i Europa-Parlamentet, hvor flertallet jo også har økonomisk interesse i at diskriminere besværlige mindretal. Ingen af beslutningstagerne ser noget habilitetsproblem, de ser heller ikke, at de forbryder sig mod EU-rettens lighedsprincip og forbud mod diskrimination.

Min gruppe ønsker forordningen afskaffet eller i det mindste ændret, så alle stilles lige, når de udfører f.eks. en grænseoverskridende informationsaktivitet. Hvorfor skal internationale konferencer arrangeret af socialdemokrater og kristendemokrater eller for den sags skyld EU-demokrater finansieres af EU-skatteborgerne, mens 21 nationale mindretal ikke kan få tilskud til at diskutere måske nøjagtig de samme emner på egne tilsvarende konferencer. Det kan ikke forsvares, hr. formand. Det er åbenlys ulovlig diskrimination, og der bør være lighed for Loke såvel som for Thor, som vi siger i Danmark.

 
  
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  James Hugh Allister (NI). – Mr President, this resolution speaks of the gulf between the public and the European institutions. Those who think that more Europe with Europe-wide political parties is the answer are, I believe, missing the point. It is the institutions, not the people, which are at fault. Their expressions of disdain are clear enough: witness the lamentable turnout in European elections. Indeed, most MEPs in this House come to this House with an embarrassingly low mandate. I do not see the citizens of Europe out on the streets demanding the right to vote for European political parties, but I do find them demonstrably rejecting an ever-increasingly centralised Europe such as in France and Holland last year.

European political parties, that it is hoped might eclipse national parties, may fit the template of European integration, but the rock upon which they will perish is that of democratic rejection when they have to face the harsh reality of seeking a popular mandate from real people on real issues. It is one thing to play at superstatehood in this rarefied House; it is quite another to face the real issues of our electorate.

The narrow political vision of this venture is evident from recitals A and B. It is seen as the next step towards European integration and as building a European political area. Clearly these parties are seen as part of the machinery of a federal Europe. Federalist parties for federalist politicians might make some intellectual sense, but I would welcome a fight with them any day in my constituency.

I should also say that it is not right to try and buy success by throwing endless supplies of taxpayers’ money at European parties. Do not kid yourselves! Our electorate does not think that much of us that it wants the privilege of paying to have us as European political parties. I thought that maybe Mr Corbett, drawing on the experience of his own party back in the United Kingdom, was going to suggest that we could fund this endeavour by creating an upper House and then selling the membership to the highest bidder, it would not be totally out of place with some of the things that go on in this place.

 
  
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  Íñigo Méndez de Vigo (PPE-DE). – Mr President, I am a real person who is going to talk about real issues!

Lo digo para el señor Allister y para el señor Bonde.

La diferencia entre los últimos oradores y la mayor parte de esta casa, es que nosotros —la mayor parte de esta casa— lo que queremos es construir, queremos hacer cosas juntos, queremos que Europa avance, porque creemos que Europa es una buena solución para resolver los problemas de la gente. Es decir, no estamos encerrados en posturas defensivas, no hacemos discursos descalificatorios diciendo que todo es discriminatorio. No: simplemente, lo que queremos es poner en común la ilusión de las distintas partes de esta casa, de las distintas familias políticas de esta casa, para buscar soluciones a los problemas que tiene la gente.

Y ésa es la diferencia fundamental entre unos y otros, señor Presidente; no nos engañemos. Y, en eso, los partidos políticos juegan una función capital: partidos políticos en Europa que han surgido, en realidad, de los grupos parlamentarios de esta casa, como surgieron también, en su origen, en los distintos Estados nacionales. El origen de los partidos políticos está en los grupos parlamentarios de esta casa.

Y yo creo que, si un problema tienen los partidos políticos europeos, es que siguen siendo, en realidad, federaciones, asociaciones, de partidos políticos nacionales. Ésta es la realidad. Es verdad que hemos progresado en los últimos años, pero no suficientemente. Es verdad que tenemos que hacer muchas más cosas.

Y ¿por qué? Porque yo creo que los partidos políticos a nivel europeo pueden ser capaces de animar el debate europeo y de evitar que cualquier debate sobre temas europeos a nivel nacional se convierta en un debate sobre temas domésticos, que es lo que vemos que sucede una y otra vez.

Yo creo, por ejemplo, que si el Consejo Europeo hubiera atendido la petición de este Parlamento de celebrar, ahí donde se celebraran, los referendos sobre la Constitución Europea el mismo día, habríamos conseguido hablar de temas europeos y no de temas domésticos.

Pero, mirando hacia el futuro, señor Presidente, yo creo que, en un momento en el que cada vez somos más los que sentimos la necesidad de las disposiciones de la Constitución Europea, los partidos políticos europeos, en esta fase de reflexión —y me alegro de que esté aquí la Vicepresidenta, señora Wallström, que encabeza desde la Comisión estas iniciativas—, tienen que desempeñar un papel muy importante.

Vamos a tener aquí, el 8 y el 9 de mayo, el primer Foro Interparlamentario. Pues bien, yo creo que el papel de los partidos políticos europeos va a ser clave para unir las sinergias de los diputados europeos y los diputados nacionales e ir en la dirección que queremos la mayoría de los que creemos que la Constitución Europea es necesaria para hacer avanzar a Europa.

Por tanto, ahí tenemos unos grandes retos, y evidentemente los grandes retos —el señor Onesta tenía razón— necesitan, al final, no solamente buenas palabras, sino también colmar sus necesidades financieras. Yo creo que este informe del señor Leinen, a quien quiero felicitar expresamente, pone de relieve cuáles son las dificultades que tiene el Reglamento y cuáles son las fórmulas que tenemos que utilizar para superarlas mejor.

Y, por eso, el grupo del Partido Popular Europeo, señor Presidente, va a apoyar el informe del señor Leinen y también va a votar afirmativamente las enmiendas presentadas por el Partido de los Socialistas Europeos, por el señor Onesta en nombre del Grupo de los Verdes —aquella que se refiere a asociaciones juveniles— y por el señor Maaten y la señora De Sarnez.

Yo creo que así damos una muestra, frente a aquellos que sólo quieren destruir, señor Presidente, de que lo que nosotros queremos hacer es construir.

 
  
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  Javier Moreno Sánchez (PSE). – Señor Presidente, señora Vicepresidenta, Señorías, sean mis primeras palabras para felicitar al ponente por su informe, que suscribo plenamente, y por toda la labor que viene llevando a cabo en el ámbito de los partidos políticos europeos.

El señor Leinen es un incansable defensor de los partidos políticos europeos y de su desarrollo y, además, uno de los padres del actual Reglamento. Con él y con algunos de los miembros aquí presentes compartí, como Secretario General Adjunto del Partido Socialista Europeo, duras batallas para lograr su aprobación.

Con este Reglamento se cortó el cordón umbilical financiero y administrativo que unía estos partidos a los grupos políticos en el Parlamento Europeo. Su objetivo era sacar estos partidos de la opacidad financiera y administrativa en la que se encontraban y lograr normas claras y transparentes que regulasen su actividad y financiación.

Ahora bien, este Reglamento es sólo un primer paso, una solución temporal hasta la adopción de un verdadero estatuto relativo a los partidos europeos y a su financiación, tal como prevé el artículo 191 del Tratado de la Unión.

Por ello, pedimos a la Comisión que presente una propuesta para que este estatuto esté vigente antes de las próximas elecciones europeas, a fin de garantizar un proceso electoral competitivo a escala europea. También es necesario que se conceda a estos partidos la personalidad jurídica, fundamentada en el Derecho comunitario, que garantice su funcionamiento transparente y eficaz en todos los países miembros.

El papel de los partidos políticos europeos es fundamental para acercar la Unión a los ciudadanos e incentivar su participación política, a fin de que se sientan partícipes y protagonistas de un destino y un proyecto político común. Estos partidos también asientan la dimensión transnacional del proceso político de integración de la Unión.

Por otra parte, debemos abrir y explorar las vías que permitan crear fundaciones políticas europeas con cargo al presupuesto de la Unión y bajo control democrático de este Parlamento. Estas fundaciones serán un instrumento esencial para extender la acción de los partidos políticos europeos y fortalecer el nexo con los ciudadanos y cumplirán una importante tarea de información y de formación política.

Señor Presidente de la Comisión de Asuntos Constitucionales, siga con su labor y cuente con mi absoluto respaldo.

 
  
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  Andrew Duff (ALDE). – Mr President, I greatly support the reforms which will provide for a fair, buoyant and transparent system of public funding of political parties, something which, regrettably, does not exist in Great Britain at present.

The growth of truly European political parties is the vital key to solving the crisis of European democracy. Why? Because national political parties are clearly failing to respond to the challenge of European integration. They are failing to develop a fluent discourse about European affairs, or to act as a conduit between the European national, regional and local levels.

I trust that European political parties, including the representatives of Mr Bonde’s party, will be galvanised during the period of reflection to contribute to a resolution of the crisis, and especially to publish European papers about those fundamental questions concerning the future of Europe.

 
  
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  Eva-Britt Svensson (GUE/NGL). – Herr talman! Trots den beskrivna framgången för 10 Europapartier har den demokratiska legitimiteten bl.a. för detta parlament minskat val efter val. Det sägs i betänkandet att det finns en klyfta mellan medborgarna och EU:s institutioner, vilket är sant, men lösningen på detta är inte ekonomiskt stöd till Europapartier, utan demokratin bör bl.a. ökas genom att man återför makt till de nationella parlamenten.

Det sägs också att en union som ligger nära medborgarna är en förutsättning för att nästa steg i den europeiska integrationen skall stödas av medborgarna. Alltså, för att övertyga medborgarna att acceptera den förkastade konstitutionen skall bidrag tilldelas Europapartier. Alla demokratiska krafter kan naturligtvis bilda partier, men att tro att man genom att utdela stora ekonomiska bidrag skall få medborgarna att acceptera konstitutionsförslaget är inte bara att försöka köpa sig till acceptans, det är också demokratiskt mycket tveksamt.

 
  
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  Patrick Louis (IND/DEM). – Monsieur le Président, puisque le cadre national est le seul lieu naturel du débat politique et démocratique, des partis cohérents dotés d'un programme global n'ont de place qu'à l'intérieur des États. Le déficit démocratique de l'Union ne pourra être comblé qu'à travers la représentation de partis nationaux ayant leur identité propre, partis responsables devant des citoyens qui les connaissent et les comprennent.

Les partis politiques européens, quasi financés par l'Union, doivent pouvoir préserver leur indépendance et ne pas devenir un nième moyen de propagande et de communication européennes auprès des électeurs. Ainsi les partis politiques européens doivent rester de simples instruments de coopération entre partis politiques nationaux, un lieu d'échange ouvert dans le respect de chaque membre. En aucun cas, ils ne reflètent ou ne sont le vecteur d'une prétendue opinion publique européenne qui n'existe pas et qui n'existera pas, car la diversité des langues est un fait et l'Union est un moyen et non pas une fin en soi.

 
  
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  Andreas Mölzer (NI). – Herr Präsident! Grenzüberschreitende Zusammenarbeit politischer Parteien ist in Europa ja nichts Neues. Aber selbst Parteien der gleichen politisch-ideologischen Familie stehen häufig für unterschiedliche politische Kulturen. Ungeachtet der geplanten Millionenförderungen wird man sich stets nur auf den kleinsten gemeinsamen politischen Nenner einigen können, und das waren bis zum heutigen Tag meist nur Wahlprogramme und Wahlappelle. Aus diesem Dilemma werden uns wohl auch europäische Parteien nicht führen können.

Zwar ist man sich einig, dass sich die Europäische Union in einer Krise befindet. Aber anstatt sich endlich einmal den Ursachen dieser Krise zu widmen, werden neuerlich Unsummen – nunmehr eben in europäische politische Parteien – gepumpt. Die Gründe für dieses mangelnde Vertrauen in die EU-Führung, die wir ja kennen, sind vielfältig: unrealistische Versprechungen zum Zeitpunkt des Beitritts der diversen Mitgliedstaaten, die allzu schnelle EU-Osterweiterung gegen den Willen einer Mehrheit der Bürger, eine aufoktroyierte EU-Verfassung, Beitragserhöhungen und nunmehr auch angedachte EU-Steuern.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, für wie leichtgläubig das politische Establishment der Europäischen Union deren Bürger eigentlich hält. Sinkende Wahlbeteiligung, negative Referenden und zunehmender EU-Frust werden nicht etwa als Kritik an der Union wahrgenommen, sondern als Denkzettel für die nationalen Regierungen abgetan. Ein Umdenken werden wir aber nicht mit neuen europäischen politischen Parteien erreichen, Vertrauen muss man sich wohl oder übel durch gute Leistungen erarbeiten.

Die EU hat es wirklich geschafft, nicht nur die meisten Vorschusslorbeeren zu verspielen, sondern entscheidende Entwicklungen zu verschlafen oder sogar in die falsche Richtung zu steuern – Fehler, die der Bürger spürt, etwa in Form steigender Arbeitslosenzahlen und massiver Euro-Preissteigerungen. Auch wenn wir die vorgesehenen 8,4 Millionen Euro jährlich in das Parteienprojekt investieren, ist dies meines Erachtens doch kaum dazu geeignet, das angestrebte europäische Bewusstsein zu schaffen. Dies können wir nur erreichen, wenn wir dem kritischen Bürger die Möglichkeit geben, endlich wirklich an den großen Entscheidungen wie Erweiterungen und Verfassung direkt mitzuwirken.

 
  
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  Othmar Karas (PPE-DE). – Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin, meine Damen und Herren! Es ist schon bedrückend, wie die EU-Gegner, die ein Mandat im Europäischen Parlament haben, jede einzelne Maßnahme, jedes einzelne Pflänzchen, mit dem wir uns bemühen, die Europäische Union weiter zu entwickeln, den Bürger zum Beteiligten zu machen – niemand von uns hat gesagt, dass wir ein Patentrezept haben –, mit Füßen treten, statt es zu gießen.

Niemand von uns ist der Auffassung, dass politische Parteien Selbstzweck sind. Jeder von uns ist der Auffassung, dass sie ein mögliches Mittel, ein notwendiges Mittel in der parlamentarischen Demokratie sind, um in der Gesetzgebung den Bürger zu beteiligen und ihn adäquat repräsentieren zu können. Niemand von uns hat hier gesagt, dass man mit einem Parteienstatut allein schon richtige Aktivitäten der politischen Parteien erzeugt.

Ohne Geld keine Musik, heißt es bei uns. Aber die Musik kommt nicht durch das Geld, sie braucht kritische, qualifizierte, ausgebildete Menschen im Orchester. Sie benötigt Instrumente, sie benötigt Noten, sie benötigt Leute, die mitentscheiden, was gespielt wird, und sie benötigt Dirigenten. Ich appelliere daher an alle politischen Parteien, mit dem Geld und dem Parteienstatut etwas Vernünftiges anzufangen, sich zu beteiligen, mitzuhelfen, dass der Integrationsprozess mit den nationalen Parteien auf europäischer Ebene passiert. Mir passiert zu wenig in der Europäisierung der politischen Debatte, auch durch die europäischen Parteien. Sie sind nicht eine zusätzliche Partei, sie haben eine Wirkung nach innen wie nach außen.

Es ist doch eines klar: Wir sind der Auffassung, dass die EU politischer, demokratischer, transparenter und bürgernäher werden muss. Die meisten von uns leisten täglich einen positiven Beitrag dazu. Wir begrüßen die Initiative der Kommission, die Information und Kommunikation mit dem Plan D gesamteuropäisch zu unterstützen. Wir beklagen, dass nicht die europäische Debatte beflügelt wird, sondern dass zur Stunde leider der nationale Partikularismus, Populismus, Nationalismus, Egoismus ungeniert praktiziert wird – Stichwort Energiepolitik, Stichwort Finanzielle Vorausschau, Stichwort europäische Außenpolitik. Wir wollen das Europäische Parlament stärken, die Unabhängigkeit europäischer Abgeordneter unterstützen und die Abhängigkeit von rein nationalen Interessen reduzieren. Wir beklagen den Mangel an europäischer Öffentlichkeit. Viele von uns treten für europaweite Volksabstimmungen und Volksbegehren ein.

Wir sind daher der Auffassung, dass politische Parteien – und die Voraussetzung dafür ist ein Parteienstatut – einen Beitrag dazu leisten können, diese Missstände abzuschaffen und die daraus entstehenden Chancen zu nutzen. Das europäische Parteienstatut leistet einen erfolgreichen Beitrag für eine transparente, unabhängige Europäisierung der politischen Debatte. Es stärkt unser Bemühen, die Innenpolitiken zu europäisieren statt die Europapolitik zu nationalisieren.

Zum Schluss sage ich: Ja, ich bin für europäische Listen in Ergänzung zu nationalen Listen. Denn die europäische Liste fördert den europäischen Spitzenkandidaten. Ja, ich bin für die Kandidatur europäischer Parteien als Ergänzung zu Direktmandaten über nationale Parteien. Ja, wir sind für eine Stärkung der Ausbildungstätigkeiten, der Stiftungsarbeit, der Jugendarbeit in und durch politische Parteien auf europäischer Ebene. Daher unterstützen wir den Bericht.

 
  
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  Carlos Carnero González (PSE). – Señor Presidente, me parece que el ponente, señor Leinen, ha hecho un trabajo excelente. Le felicito por ello. Ahora bien, tenemos que ser sinceros con nosotros mismos: los primeros que a veces no creen en los partidos políticos europeos son los partidos nacionales que los forman.

Cuántas veces hemos oído decir a nuestros colegas en nuestro país: «Sí, el partido al que pertenecemos a nivel europeo es muy importante, hace muchas cosas, muy buenas, pero lo fundamental está aquí». Eso se dice en todas partes. Y aquí tenemos que aplicar una frase muy sencilla: la función crea el organismo. En la medida en que tengamos leyes europeas en vigor ―empezando por la Constitución― que obliguen a que existan partidos políticos europeos con tareas determinadas, habremos ganado esta batalla en favor de la construcción europea.

Por ejemplo, la Constitución Europea dice que, cuando el Consejo haga su propuesta de cara a la elección por esta Cámara del Presidente de la Comisión, deberá tener en cuenta los resultados de las elecciones europeas. Y, si eso es así, los partidos europeos tendrán que pensarse muy bien cuáles son sus cabezas de lista y también cuáles son sus programas; y tendrán pleno sentido entonces, no las listas transnacionales —obviemos este término—, sino las listas europeas, que es la definición más exacta: listas europeas.

Lógicamente, ahora tenemos por delante un período de reflexión y debate. Tenemos que ser la columna vertebral de ese debate: esta Cámara y los partidos políticos europeos. La Convención Europea fue un éxito porque trabajó sobre la base de familias políticas europeas, y los encuentros interparlamentarios y el período de reflexión también serán un éxito si somos capaces de trabajar como familias políticas, de entendernos y de llegar a acuerdos.

Y para eso el papel de los partidos políticos europeos es fundamental, como lo será también cuando haya referendos europeos y evitemos el espectáculo de referendos nacionales trufados por los problemas de cada uno de los países.

En este caso, este informe es un paso más y es un buen paso.

 
  
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  Hans-Peter Martin (NI). – Herr Präsident! Der Berichterstatter, Jo Leinen, und die politischen Parteien in Europa haben in den vergangenen Jahrzehnten einen sehr ähnlichen Karriereverlauf: von ziemlich weit oben nach ganz weit unten. Gerade 2 % der bundesdeutschen Bürger haben noch Vertrauen in politische Parteien. Sie können doch nicht mit diesen Geldprogrammen, wie sie in Wirklichkeit jetzt aufgelegt werden, diesen extremen Einbruch an Glaubwürdigkeit umdrehen.

Worauf ist dieser Einbruch zurückzuführen? Darauf, dass bisher stets Parteien und nicht die Bürger selbst mit Demokratie gleichgesetzt wurden. Wir haben es eben nicht mit Volksherrschaft, sondern mit Parteienherrschaft zu tun, und die wird noch stabilisiert, aufgefettet, aufgebläht wie in Dinosaurierzeiten durch das, was Sie hier vorhaben. Das wird scheitern, das wird Europa nicht voranbringen. Die Zukunft gehört tatsächlich nachprüfbaren Persönlichkeitswahlen, Leuten, bei denen man sehen kann, wofür sie tatsächlich einstehen, und die eben nicht wie der Berichterstatter SPD-internen Wahlkampf machen und, wenn sie einen festen Listenplatz haben, mit dem Wahlkampf aufhören, um für abgehobene europäische Parteien einzutreten.

 
  
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  Maria da Assunção Esteves (PPE-DE). – Quando na resolução de Janeiro sobre o período de reflexão o Parlamento Europeu deu sinal para um segundo debate sobre a Constituição Europeia, deixou claro que a Europa está à espera dos partidos. O desafio compreende-se. A Europa tem de ser cada vez mais política e não prescinde de uma estrutura partidária forte, interventiva e responsável.

Os partidos têm um papel nuclear na realização da ambição europeia e na melhoria da qualidade da democracia europeia. Ponte entre cidadãos e poder; impulso para a formação da opinião pública europeia; suporte para a intervenção cívica e a participação.

A função dos partidos políticos europeus está na verdade, e deve estar, muito longe de ser apenas parlamentar e representativa. Incompreensivelmente, os partidos políticos europeus não se reforçaram na proporção e ao ritmo em que se veio reforçando o Parlamento Europeu. Puro esquecimento do sistema ou mesmo falta de auto-consciência dos partidos europeus. E, no entanto, nunca a Europa na sua evolução pediu tanto à natureza dinâmica dos partidos. A questão da Constituição Europeia, por exemplo, acusa a dramática ausência dos partidos num debate que até aqui se limitou a ser puramente institucional. Porque a Europa esta à espera do papel dos partidos políticos é urgente proceder ao fortalecimento das estruturas partidárias, desde logo, com a criação de um estatuto único europeu para os partidos políticos europeus. Um estatuto que reforça o controlo democrático, que favorece a competição política dentro do Parlamento Europeu mas que também desamarra os partidos europeus de uma função estritamente parlamentar para os conceber em ligação com as várias dinâmicas do espaço público europeu. E, como é evidente, o reforço dos partidos exige um estatuto único, personalidade jurídica assente no direito europeu, capacidade de responsabilidade autónoma, reforço das estruturas de reflexão partidárias, financiamento adequado a um poder real de definição das prioridades políticas.

É por isso que o relatório Leinen aponta para muito mais do que uma reforma contabilística da vida dos partidos políticos europeus. O relatório aponta para um novo caminho na compreensão estratégica dos partidos, no reconhecimento do seu significado para a solução estrutural de um persistente défice democrático europeu.

Uma solução estrutural significa agilização do mercado político, maior ligação entre os partidos políticos europeus e os partidos nacionais, capacidade de atracção da política europeia incluindo do sistema eleitoral europeu. O relatório contribui também para uma certa consciência partidária de nível europeu para percebermos nós, os que nos organizámos assumindo a nossa responsabilidade pelo mundo, que também estas organizações adquiriram agora uma nova escala. Esta responsabilidade cresce nestes novos momentos fundadores da Europa, como são a Constituição e o alargamento, e exigem uma nova prática política, exigem a reinterpretação do papel das instituições, dos cidadãos e dos partidos.

 
  
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  Marie-Line Reynaud (PSE). – Monsieur le Président, je tiens tout d'abord à remercier le rapporteur pour la qualité de son travail.

Les partis politiques européens sont indispensables à la formation et à l'expression d'une véritable opinion publique européenne. C'est, en effet, principalement à eux que revient la difficile tâche d'œuvrer à la participation effective des citoyens, et cela pas seulement tous les cinq ans à l'occasion des élections européennes, mais au quotidien et dans tous les aspects de la vie politique européenne.

Or, le rapport de M. Leinen propose des pistes qui permettraient de donner aux partis européens les moyens nécessaires à la réalisation de cet objectif. Je salue en particulier les points suivants: l'amélioration des règles en matière de financement par l'introduction de davantage de clarté, de souplesse, d'indépendance et de sécurité financière sur le moyen terme; le soutien indispensable aux organisations et mouvements de jeunes européens; enfin, une meilleure représentation des femmes sur les listes électorales, et surtout parmi les élus.

 
  
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  Andrzej Jan Szejna (PSE). – Panie Przewodniczący! Artykuł 191 Traktatu ustanawiającego Wspólnotę Europejską stanowi, że partie polityczne na poziomie europejskim są ważnym czynnikiem integracji w ramach Unii. Przyczyniają się one do kształtowania świadomości europejskiej i wyrażania woli politycznej obywateli Unii. Ma to dzisiaj duże znaczenie w związku z pogłębioną refleksją na temat przyszłości Europy, która wymaga szerokiego dialogu z obywatelami. Kluczową rolę powinny przy tym odgrywać partie polityczne na poziomie europejskim promujące pogłębienie integracji i broniące Traktatu Konstytucyjnego. Partia Europejskich Socjalistów ma w tym zakresie zarówno duże dokonania, jak i znaczne doświadczenie.

Bez wątpienia europejskie partie polityczne powinny odgrywać ważne role w referendach na tematy europejskie, w wyborach do Parlamentu Europejskiego oraz w wyborze Przewodniczącego Komisji. Ponadto wyniki wyborów europejskich powinny mieć wpływ na wybór kandydata na Przewodniczącego Komisji. Dla realizacji powyższych celów niezbędne są regulacje dotyczące partii politycznych na poziomie europejskim. Potrzebny jest statut partii politycznych, który określiłby ich prawa i obowiązki, a także dawał im możliwość uzyskiwania osobowości prawnej.

Na zakończenie chciałbym pogratulować panu Jo Leinenowi znakomitego sprawozdania i niezwykłych kompetencji.

 
  
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  Aloyzas Sakalas (PSE). – Pirmiausia norėčiau padėkoti Leinen už labai atsakingai paruoštą pranešimą. Noriu pabrėžti, kad Europos politinių partijų veiklos parėmimas ES institucijų lygiu itin aktualus dabar. Ir štai dėl ko: kai kurie politologai, bent jau Lietuvoje, tvirtina, kad politinės partijos jau praranda savo ideologinius pagrindus ir supanašėja. Jeigu iš tiesų atsitiktų taip, tai partijų sprendimai, netekus ideologinio pagrindimo, būtų neprognozuojami. Tai reikštų, kad rinkėjui taptų nebeaišku, ką darys viena ar kita partija atsidūrusi valdžioje. O tai reikštų, kad rinkėjams taps nebesvarbu, už kurią partiją balsuoti ir ar verta apskritai dalyvauti rinkimuose. Tai nepaprastai pavojinga tendencija, todėl būtina visais įmanomais būdais, taip pat ir finansais, stiprinti Europos vietines partijas, kurių kiekviena turėtų kairiąją ar dešiniąją ideologiją, kuri taptų gaire atskirų valstybių kairiosioms ir dešiniosioms partijoms. Todėl siūlau pritarti pranešimui.

 
  
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  Józef Pinior (PSE). – Panie Przewodniczący! Partie polityczne sięgają korzeniami rewolucji industrialnej, tworzenia się państw narodowych czy okresu po II wojnie światowej. Globalizacja, która przynosi nowe wyzwania cywilizacyjne, oraz demokratyzacja systemu politycznego Unii Europejskiej wymagają europejskich partii politycznych działających w europejskiej przestrzeni publicznej. Europejskie partie polityczne muszą stać się rzeczywistymi instytucjami demokracji przedstawicielskiej pośredniczącymi pomiędzy obywatelami a centrami decyzyjnymi w Unii. W tym celu konieczny jest europejski status partii politycznych, który określałby ich prawa i obowiązki, a także dawał możliwość uzyskania osobowości prawnej opartej na prawie wspólnotowym i skutecznie funkcjonował w państwach członkowskich.

Stoimy dzisiaj w Unii Europejskiej w obliczu kryzysu europejskich systemów demokracji liberalnej. Kryzysowi konstytucyjnemu w Unii towarzyszy rasizm i nietolerancja, uprzedzenia w stosunku do imigrantów, zamykanie się państw narodowych. Unia musi wesprzeć europejskie fundacje polityczne oraz promować, wzmacniać europejskie organizacje polityczne i ruchy młodzieżowe. Na obecny kryzys Unia Europejska musi odpowiedzieć prawdziwą polityką europejską, tak jak to proponuje sprawozdanie Jo Leinena w Parlamencie Europejskim.

 
  
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  Zita Gurmai (PSE). – Mr President, political parties are a vital element in building and reinforcing a European political sphere. They play an important and crucial role in promoting democratic values such as freedom, tolerance, solidarity and gender equality. In parallel with this, we require a dialogue with citizens on the future of Europe and, in this context, political parties must play a key role.

Mr Leinen’s report is commendable in its support of European political parties and its recommendation to improve the current situation. However, Mr Leinen and our political family have been stopped by the PPE-DE Group from mentioning the vital role of European political parties in furthering the priority of gender equality. I should like to ask my colleagues to reconsider this, especially those in the PPE-DE Group, who voted against an amendment in the Committee on Constitutional Affairs. That amendment stated that European political parties should take into account the principle of equal opportunities when filling posts in party offices and on party lists for election. We should not forget that women form the majority of our population.

As President of the PSE’s women’s group, I am aware of the tremendous work that our political family does in this field throughout the European Parliament. Other political parties should be doing the same. I urge my colleagues from the PPE-DE Group to rethink their position and to uphold the values of the EU.

 
  
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  Margot Wallström, Vice-President of the Commission. Mr President, this has very much been a debate about democracy: its strengths, its shortcomings and the challenges that come from a rapidly changing reality. Until now, the system we have for exercising and organising democracy goes through political parties. That is the way we do it in Europe, at national, local and regional level, and at European level. It is not perfect and it requires a constant effort to mobilise people, because we know that the biggest enemy is always ignorance and total apathy. That goes for the European level as well. We can state that it is no longer enough to leave the decision-making and the democracy to a small political elite; at least, that is my analysis of the situation. We also have to mobilise people at European level to allow for a democratic development also at European level. It is through political parties that we can make people accountable, that we can create openness and transparency, and that we can have effective decision-making.

It is still only embryonic: even if we have succeeded in creating ten European parties, we cannot say that we have succeeded totally. However, it has helped and it does not contradict that we also have to invest in making sure that the national parties integrate European affairs into their political agenda, discussions and decisions. We have to do both and we have to move on both fronts.

In addition it is necessary to make sure that there is European media that can cover what goes on. This also requires some efforts and promotion from our side, to make sure that the reporting is there as well – for citizens, for democracy, to be able to follow what goes on and to take a position on that. I would add that it is also necessary to create meeting places, citizen-to-citizen opportunities to discuss. Those three building blocks are necessary to develop democracy at European level. It can be virtual or geographical or real, but all three elements are necessary.

European political parties are a very important element. You can discuss the criteria; we have to discuss the things that have been mentioned here. I am very prudent in not promising what could come out of the review of the Financial Regulation now. I think it would be very unwise of me to promise that the Commission will come forward at such-and-such a time with a new proposal for this or that. It has to come in connection with and after the discussion we are having now on reviewing the Financial Regulation and the implementing rules. This can come as a result of that and after that. However, I think you have created and presented the elements and building blocks necessary to discuss what to do with European political parties.

As many have pointed out, however, there is a link to other organisations as well, and we have to take that into account so that it can be a balanced proposal one day. It is wise to also have a vision as to when this could be ready, but I cannot make a promise on that on behalf of the Commission today.

This is a very important debate. I welcome the amendments underlining the importance of promoting equality between men and women, and I would point out – as I see Mrs Gurmai there – I think this is absolutely evident. Had Mr Allister still been here I would have asked him who he would vote for. Would he vote for somebody and be willing to pay for somebody who says ‘I enter this room or this institution with ambitions and hopes and dreams and I promise to do my best and work for a future for the European Union’? Or would you vote for someone who says ‘I do not believe in this institution, I do not think it should exist, I think it deals with nonsense issues and I am not going to pay too much attention to what goes on here’? Who would you be willing to pay for as a normal taxpayer? I think it speaks for itself, but in the end this is really also a matter of the choice that you have to give to people, as Mr Corbett and others have pointed out. It is a choice to give to the European citizens and that is, in the end a matter of democracy.

 
  
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  Paul Rübig (PPE-DE). – Herr Präsident! Ich möchte mich bei der Kommissarin Wallström dafür entschuldigen, dass es Abgeordnete gibt, die nur ihren Redebeitrag bringen, aber nicht bei der Debatte anwesend sind. Das ist eigentlich in diesem Hause nicht üblich. Ich entschuldige mich für meine Kollegen.

 
  
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  El Presidente. Se cierra el debate.

La votación tendrá lugar mañana a las 11.00 horas.

 
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