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A6-0149/2007

Разисквания :

PV 22/05/2007 - 6
CRE 22/05/2007 - 6

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PV 22/05/2007 - 9.11
CRE 22/05/2007 - 9.11
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P6_TA(2007)0196

Пълен протокол на разискванията
Вторник, 22 май 2007 г. - Страсбург Редактирана версия

6. Глобална Европа - Външни аспекти на конкурентността (разискване)
Протокол
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  Presidente. L'ordine del giorno reca la relazione presentata dall'on. Daniel Caspary, a nome della commissione per il commercio internazionale, su "Europa globale - aspetti esterni della competitività" (2006/2292(INI)) (A6-0149/2007)

 
  
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  Daniel Caspary (PPE-DE), Berichterstatter. – Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Kommissar, geschätzte Kollegen! Als weltgrößter Binnenmarkt haben wir als Europäische Union ein besonderes Gewicht in der Welt. Um international weiter erfolgreich sein zu können, müssen wir nach innen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, aber auch nach außen unsere Handelspolitik so aufstellen, dass sie unseren wirtschaftlichen Interessen gerecht wird.

Die Kommission hat im Oktober 2006 in ihrer Mitteilung „Ein wettbewerbsfähiges Europa in einer globalen Welt“ ihre Vorstellungen für eine solche Handelsstrategie vorgelegt. Der vorliegende Bericht des Handelsausschusses soll kein Gegenentwurf sein, sondern einige Schwerpunkte entsprechend justieren, denn die Kommission und auch Sie, Herr Kommissar, müssen die richtigen Prioritäten setzen, statt kurzfristige Ergebnisse zu suchen.

Die Öffnung der Märkte unserer Handelspartner ist ein Gewinn für alle. Die Europäische Union ist ein sehr gutes Beispiel für offene Märkte und deren Erfolg. Das derzeit beste vorhandene Instrumentarium dazu bietet die Welthandelsorganisation WTO. Trotz aller Schwierigkeiten in der aktuellen Handelsrunde muss das Ziel einer multilateralen Handelsliberalisierung im WTO-Rahmen darin bestehen, hier ambitioniert voranzukommen. Auch wenn die Aussichten auf einen erfolgreichen Abschluss sicher nicht die besten sind, sollten gerade wir als Europäische Union nach wie vor alles daran setzen, doch noch zum Erfolg zu kommen, denn bilaterale oder regionale Freihandelsabkommen sind allenfalls eine zweitbeste Option oder gar Notlösungen, da mit ihnen vielfältige Nachteile verbunden sind. Wenn Freihandelsabkommen abzuschließen sind, dann unter folgenden Einschränkungen: Einerseits ist die Auswahl der Freihandelsabkommen auf die Staaten oder Wirtschaftsregionen zu beschränken, mit denen unsere Wettbewerber ein Abkommen aushandeln oder bereits abgeschlossen haben. Andererseits sollte der Umfang dieser Freihandelsabkommen aber deutlich über die Themen der WTO hinausgehen. Zusätzlich sollten wir uns als Europäische Union darum bemühen, Standards in diesen Freihandelsabkommen zu verankern, die plurilateral auf einer möglichst breiten Grundlage vereinbart werden. Ich denke zum Beispiel an Ursprungsregelungen, die in jedem Freihandelsabkommen unterschiedlich ausgehandelt werden und die gerade für unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen, die zunehmend die Chancen der Globalisierung nutzen und in den Export gehen, kaum anzuwenden sind.

Leider wurden in der Vergangenheit oft andere Politikziele auf Kosten der Handelspolitik durchgesetzt. Wir sollten deshalb die Handelspolitik in Zukunft nicht mit sachfremden Fragen überfrachten. Wir müssen gleichzeitig darauf achten, dass die bestehenden Regeln, auf die unsere Handelspartner und wir eingegangen sind, auch eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für den Bereich des geistigen Eigentums, in dem vielfach bestehendes Recht und eingegangene Verpflichtungen nur unzureichend angewandt werden oder die Anwendung sogar aktiv behindert wird. Einen Schutz vor unfairen Handelspraktiken bieten die Handelsschutzinstrumente der Europäischen Union, insbesondere die Antidumpingregeln.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine sehr breite Mehrheit im Handelsausschuss wie ich der Meinung war, dass die von der Kommission angeregte Revision der Handelsschutzinstrumente derzeit nicht geboten ist. Wir sollten den Ergebnissen der Gespräche auf WTO-Ebene so schwierig sie im Moment auch sind, nicht vorgreifen. Die Handelsschutzinstrumente der Europäischen Union haben sich im Großen und Ganzen bewährt. Es besteht derzeit kein Änderungsbedarf.

Angesichts sinkender Zollsätze gewinnen die nichttarifären Handelshemmnisse immer mehr an Bedeutung. Zum Beispiel dürfen Antiterrormaßnahmen in allen Wirtschaftsräumen nicht zum nichttarifären Handelshemmnis des 21. Jahrhunderts werden. In diesem Zusammenhang spielt auch die Frage der Regulierung eine wichtige Rolle. Wir müssen unsere internen Regulierungen deswegen stärker nach ihrer Vereinbarkeit mit den Regeln unserer Haupthandelspartner ausrichten. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und die Bemühungen der vergangenen Wochen unterstütze ich deswegen ausdrücklich.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Chancen der globalen Märkte für uns und vor allem auch für andere – Entwicklungsländer, aber auch Industrienationen – sinnvoll nutzen können, wenn die die richtigen Prioritäten gesetzt werden. Dies wird positive Auswirkungen auf die Menschen in Europa und auf die Menschen insgesamt in der Welt haben, und ich bin den Kollegen, dem Ausschusssekretariat und den Fraktionsmitarbeitern sehr dankbar, dass wir in den vergangenen Wochen einen Bericht auf die Beine gestellt haben, der aus meiner Sicht in der anschließenden Abstimmung eine breite Mehrheit im Parlament finden könnte. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit und herzlichen Dank auch der Kommission für die Berücksichtigung unserer Anregungen.

 
  
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  Peter Mandelson, Member of the Commission. Madam President, this is a very important report. Let me recall the background of Global Europe. In Europe we face huge challenges due to the pace of change in the global economy. This creates new opportunities, but it also generates some insecurity and understandable concerns.

Our core message is clear: rejection of protectionism at home, activism in opening markets abroad. We need to look beyond tariff reduction, to the trade barriers that lie behind borders. We also need to step up our engagement with the major economies of the next generation, particularly – but not only – in Asia, where there is huge potential for growth but where Europe is not performing as strongly as it should.

Our first priority remains the WTO and the Doha Development Agenda and I want to say something about that. There is a lot at stake for the global economy and for the developing world, and I will certainly explore every avenue in the weeks ahead to make a deal possible.

For two days last week the European Union hosted the Brazilian, Indian and US ministerial negotiators just outside Brussels. We had a constructive meeting, focusing on numbers and outcomes. Achieving these outcomes will not be at all easy. However, I believe on balance that we can find our way through this negotiation and conclude the Doha Round this year, as we agreed in Delhi in April. This requires convergence amongst the G4 in the next month or so. The political commitment to that objective is high indeed at the highest political level.

The gaps are still wide between us, both inside agriculture and between agriculture and industry and services. However, they are bridgeable if all parties agree to combine sufficient ambition with sufficient flexibility. I will insist on the basic principle that there should be real cuts and effective reductions from all key players in all key areas. Real market access in agriculture is worth real farm subsidy reductions and real cuts in industrial goods tariffs.

The level of ambition of the final package in agriculture and in industrial tariffs is inextricably linked. Europe is prepared to do a lot – indeed more than others – but we are not prepared to go to the limit of our ambition if others do not do the same. Of course there must be proportionate effort between developed and developing countries.

It is also vital to remember that the bulk of the economic gains in the Doha Round will not come from agricultural market access or indeed non-agricultural market access but from commitments by WTO members to open their services markets and from cutting the red tape and costs in time and money affecting trade flows worldwide. The services and trade facilitation negotiations are operating on a different timeline to the market access negotiations, but they must not fall through the gaps.

All of us amongst the core negotiators must assume our fair share of the effort and responsibility needed for a balanced outcome in this round. We all need to look forward to the economies we want to create in the future, rather than backwards to defend the structures of the past. Yes, consolidate the gains from past market opening, but also make a contribution to the new market opening needed to boost trade growth in the future. That is the only basis on which these negotiations can conclude, and we have little over a month to do so.

However, we can and should build on the platform created by the WTO to generate new opportunities for growth by further opening markets bilaterally to trade and investment, not as an alternative but as a complement to the DDA.

We have quite an ambitious agenda ahead of us: FTA negotiations with Korea, India and ASEAN, stepping up our engagement with China and the United States, IPR enforcement, a renewed market access strategy, follow-up of the trade defence instruments Green Paper, and further work on the trade and development agenda. We do this against the background of this complex multilateral trade round. This requires careful handling. But the first six months of our Global Europe strategy demonstrate that we can move forward in parallel: we have taken concrete initiatives following our Global Europe agenda and we have put the DDA back on track.

I should like to thank the rapporteur, Mr Caspary, for his excellent work. I am very happy to see the way the report handles all these issues. I am glad that Parliament takes a high interest in the report, which is clearly demonstrated in the almost 200 amendments. I am also happy to see that the Committee on Economic and Monetary Affairs has been associated, given the link with the Lisbon Strategy.

Let me assure you that we have involved Parliament, and will continue to do so in the future, in the development of the Global Europe agenda. We informed the Committee on International Trade during the preparatory work of our overall communication, which I presented to the Committee on International Trade once it had been adopted by the Commission. My departments or myself have discussed all initiatives following the Global Europe agenda – i.e. the communication on China, the Green Paper on TDI, the communication on market access – at different times with Parliament.

For new FTAs, the negotiating directives have been provided to the Committee on International Trade – which is a novelty – and my departments have briefed the committee recently on the state of play. I will update the Committee on International Trade in early June on the FTA negotiations that we have just kicked off.

The Commission will consider carefully the recommendations and suggestions made by Parliament in its resolution. However, as guardian of the treaties we will do so by respecting the existing framework.

We need your continued full cooperation and your valid input on Global Europe in order to make the right choices on this ambitious journey. I am very glad that we have made good progress on this today with the Caspary report.

 
  
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  Benoît Hamon (PSE), rapporteur pour avis de la commission des affaires économiques et monétaires. – Madame la Présidente, je voudrais féliciter le rapporteur M. Caspary. Je vais me contenter en une minute d'évoquer les principaux faits du rapport de la commission des affaires économiques et monétaires, compétente sur les questions de politique monétaire.

La commission des affaires économiques et monétaires s'est intéressée à la question des taux de change entre l'euro et les monnaies de nos principaux partenaires et concurrents pour souligner que, d'évidence, les bénéfices escomptés d'une réduction des droits de douane à l'exportation, ou les parts de marché que font espérer des disciplines renforcées en matière de barrières non tarifaires, peuvent être réduits à néant par une évolution défavorable du taux de change. C'est pourquoi, nous suggérons à la Commission de proposer de nouveaux instruments de défense commerciale qui permettent aux producteurs européens de se défendre face à une dépréciation abusive des monnaies de nos concurrents et nous suggérons de regarder du côté des États-Unis d'Amérique où un certain nombre de nos collègues législateurs du Sénat des États-Unis ont imaginé un système qui frapperait des importations issues de pays à la monnaie artificiellement sous-évaluée d'un droit de douane correspondant. Alors sans aller jusque là, nous jugeons que l'inertie dans ce domaine est devenue incompréhensible.

L'autre question, parmi les nombreuses contributions du rapport de la commission économique et monétaire, que je voudrais souligner rapidement, c'est la question de l'environnement en jugeant qu'il n'est pas équitable que les producteurs européens, qui doivent assumer des coûts liés à des méthodes de production moins polluantes, soient concurrencés par des importations bon marché issues de pays qui refusent d'assumer leur part dans l'effort en matière de lutte contre le réchauffement climatique. C'est pour cela que la commission des affaires économiques et monétaires propose la création d'une taxe carbone.

 
  
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  Syed Kamall, on behalf of the PPE-DE Group. – Madam President, I would like to congratulate the rapporteur, Mr Caspary, on such a wide-ranging report – not surprising given the title of Global Europe – and I welcome its general tone. However, I have a few concerns and worries about a few possible contradictions.

I read a report calling for all so-called ‘public’ services to be kept out of trade negotiations, including media services. But surely focusing on media services goes against the grain of the Lisbon Agenda, which aims to make the EU a leading digital economy? However, even if we leave media services aside, are we really going to ignore citizens in poorer countries who have to put up with poor or non-existent health, education, water and transport services run by poorly-performing state monopolies or companies often linked to corrupt or inefficient politicians? I urge my fellow Members to listen to the citizens and not the politicians of these countries.

I also see Paragraph 80 supporting the view that trade defence instruments need not be reviewed, but I ask that the Commission no longer succumb to the protectionist sentiments of uncompetitive companies. For example, TDIs have made shoes more expensive for poor families, especially those with children, and penalise those EU companies that have grasped the opportunity provided by globalisation and global supply chains, creating high-value research, design and marketing jobs in the EU while outsourcing low-value jobs to Asia. In truth, TDIs mean that the Commission listens more to uncompetitive European companies than it does to consumers, retailers and global EU suppliers and I do not believe that they will save one European manufacturing job in the long run.

However, I do not wish to dwell only on my concerns. The report rightly confirms that the benefits of liberalisation outweigh any disruptive impact and that those countries that lift tariffs and non-tariff barriers and open up their markets benefit most. It also highlights the problem that the new French President will have to grapple with, in that protectionism leads to unemployment. For these reasons, I commend the report.

 
  
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  Elisa Ferreira, em nome do Grupo PSE. – Senhora Presidente, Senhor Comissário, caros Colegas, também eu gostaria de começar por saudar o relator. A Europa precisa, hoje, de clarificar o modo como se insere na economia globalizada.

Enquanto socialistas, de que sou relatora-sombra, defendemos sem qualquer dúvida o quadro multilateral da Organização Mundial do Comércio. No entanto, o relativo impasse das negociações de Doha levou a Comissão, tal como os nossos principais parceiros, a encontrarem soluções transitórias através de acordos comerciais bilaterais ou regionais. Esta estratégia é claramente uma segunda opção e só será aceitável se os acordos forem compatíveis com o êxito das negociações de Doha e incluírem condições ambientais e sociais mínimas que sejam conformes com os padrões internacionalmente reconhecidos, tais como o de trabalho decente.

Entretanto, gostaria de sublinhar que a revisão unilateral dos instrumentos de defesa comercial, tal como referiu o relator, é considerada como claramente inoportuna. Além disso, há que assumir com clareza que parceiros economicamente pujantes e com capacidade negocial equivalente à da União Europeia devem ser tratados de forma diferente de países menos desenvolvidos ou com graves problemas de desenvolvimento.

Em relação aos primeiros, como é o caso da Coreia, da Índia, do Brasil, do México, da China e da Indonésia, é altura de a União Europeia exigir alguma reciprocidade, nomeadamente no que respeita ao acesso ao mercado, ao respeito pela propriedade intelectual, às regras de comércio, à política de investimento e à concorrência. Os cidadãos europeus assim o exigem. No entanto, esta reciprocidade nunca poderá ser exigida em relação a países frágeis ou com problemas de desenvolvimento. Pelo contrário, em relação a estes, a União Europeia adquire com esta estratégia responsabilidades redobradas e deverá reforçar as condições para que possam servir-se do comércio internacional para acelerar o seu processo de desenvolvimento.

Sabe-se que o equilíbrio entre estes vários objectivos não é fácil. No entanto, espero que seja possível encontrar um espírito de compromisso e um consenso suficiente entre os vários grupos políticos de modo a que os cidadãos europeus que aqui representamos se sintam mais seguros face às incertezas da globalização.

 
  
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  Ignasi Guardans Cambó, en nombre del Grupo ALDE. – Señora Presidenta, cuando hablamos de la competitividad de la Europa global no estamos hablando de una cuestión teórica o académica, estamos hablando de la creación de riqueza, de la creación puestos de trabajo, del bienestar de nuestros ciudadanos, del papel de Europa en el mundo, de sus responsabilidades y de cómo las ejerce, con sus vecinos, con sus socios comerciales y también con aquellos que son más débiles y que más pueden sufrir lo que hemos venido en llamar la globalización.

Doy la bienvenida, en nombre de mi Grupo, al informe del señor Caspary, al que añadiremos, en la votación posterior, algunas enmiendas que mejorarán o precisarán algunas de sus afirmaciones, no en la línea de quitar nada, sino aportando algunas ideas en apoyo a las enmiendas presentadas por otros grupos.

El comercio y el libre mercado no son un dogma, no son una verdad religiosa que haya que defender como tal.

Es una realidad, una constatación, que sólo el libre comercio, con reglas claras y justas para todos, puede contribuir a la creación de riqueza, de bienestar y al desarrollo. El proteccionismo no puede ir nunca en esa dirección, y nunca ha habido pruebas de que aporte nada. El libre comercio, la apertura de los mercados a nivel mundial, llevan indirectamente consigo la creación de mayores libertades individuales para aquellos que se benefician de esa libertad. Por eso defendemos la apertura de los mercados y la liberalización, no como quien defiende un dogma o una verdad religiosa o un principio al que estemos políticamente unidos sino porque sus beneficios son muy claros.

Cuando la Unión Europea defiende ese mismo principio, defiende, en la nueva estrategia de una Europa global, esta apertura de mercados a nivel mundial, y tiene que ejercer también sus propias responsabilidades. Le incumben graves responsabilidades a la Unión Europea; las tiene cuando nos representa y nos defiende.

Por eso, y en esto mi grupo se suma a lo que han dicho otros portavoces, no es momento para revisar los instrumentos de defensa comercial, es momento, quizás, para ajustarlos, pero no para suprimirlos, no para modificarlos, porque la Unión Europea tiene la responsabilidad de no perder de vista las restricciones que siguen existiendo, restricciones, en muchos casos no arancelarias, que se van imponiendo progresivamente. Subrayo aquí una de la que tendremos ocasión de hablar: la denigración comercial que padecen los productos europeos en algunos países.

La Unión Europea tiene también su responsabilidad cuando negocia en nuestro nombre, cuando pide el acceso al mercado de servicios, cuando negocia en el ámbito de los concursos públicos.

Es muy importante que nuestra política comercial, no sólo no sea incompatible sino que encaje perfectamente con nuestra política de desarrollo —algo que no digo que no se esté haciendo—, pero el riesgo está ahí, que tengamos una política comercial que no vaya en paralelo con nuestras obligaciones en el ámbito del desarrollo. Por eso añadiremos también algunas enmiendas a este informe, para dejar clara esta idea.

 
  
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  Konrad Szymański, w imieniu grupy UEN. – Pani Przewodnicząca! Panie Komisarzu! Globalizacja jest przede wszystkim europejską szansą. Bardzo dziękuję sprawozdawcy, że wyeksponował to w swoim sprawozdaniu. Chciałbym zwrócić na to uwagę szczególnie naszym kolegom z lewicy, którzy są głównymi autorami skojarzenia wolnego handlu z bezrobociem i społeczną dewastacją.

Aby uniknąć złych konsekwencji handlu globalnego, aby wygrać globalną konkurencję, musimy uporządkować nasz własny system alokacji zasobów. Dziś jest on deformowany przez nadmierną regulację i reglamentację wspólnego rynku w samej Unii Europejskiej. Po części tracimy tę okazję w zakresie usług i rynków pracy w Unii Europejskiej.

Wciąż nie wykorzystujemy wszystkich przewag konkurencyjnych, jakie kryją się za wspólnym rynkiem euroatlantyckim. Zamiast straszyć tańszymi usługami, pracą i konkurencją podatkową wyciągnijmy z nich nasze wspólne korzyści, weźmy w tym wyścigu udział i ciężką pracą wygrajmy go.

 
  
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  Pierre Jonckheer, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, quelle que soit leur couleur politique, les gouvernements ont approuvé en novembre 2006 les orientations générales proposées par la Commission et celle-ci est maintenant entrée concrètement en négociation, notamment avec la Corée du Sud et les pays de l'ASEAN, sur la base de mandats décidés par le Conseil sur proposition de la Commission.

En ces matières, rappelons-le, le Parlement européen n'a qu'un pouvoir de parole et doit se contenter d'une procédure d'avis conforme en fin de parcours. Il en est d'ailleurs de même pour les parlements nationaux. Les négociations commerciales demeurent une prérogative des exécutifs nationaux et communautaires, ce que nous critiquons depuis 25 ans.

Nous souhaitons, en effet, que le Parlement européen en particulier soit associé à la définition des mandats de négociation via une procédure de codécision et qu'ensuite une procédure de suivi puisse être réellement mise en œuvre et, de ce point de vue, je ne pense pas que les apparitions, certes intéressantes, de M. Mandelson devant notre commission soient suffisantes.

Mon deuxième message concerne les normes. Depuis le rapport Bruntland, nous demandons que les règles du commerce international soient adaptées aux exigences incontournables d'un nouveau mode de développement bénéfique pour l'ensemble des peuples de notre petite planète.

Faut-il rappeler, Monsieur le Commissaire, que l'empreinte écologique de notre mode de vie actuel d'Européens représente trois fois les capacités de la terre? Il est donc insoutenable s'il devait être généralisé, c'est la raison simple pour laquelle il y a urgence à ce que des normes internationales en matière d'environnement et de conditions sociales soient rendues contraignantes, et pas seulement encouragées, dans ces négociations commerciales, ce qui, hélas, n'est pas l'avis ni de la Commission, ni d'une majorité de ce Parlement, aveuglées par des intérêts de court terme.

Pour ces raisons, et bien d'autres encore, et notamment l'impact que ces négociations pourraient avoir sur le développement futur de la législation européenne, mon groupe uni n'approuvera pas ce rapport.

 
  
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  Helmuth Markov, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar! Der Bericht meines Ausschusskollegen Daniel Caspary ist im Wesentlichen die Wiederholung dessen, was auch in der Global-Europe-Strategie der Kommission zum Ausdruck kommt. Diese Lissabon-Strategie der Außenhandelspolitik kann ich nicht befürworten, wie auch die im April veröffentlichte Marktzugangsstrategie und die Politik der neuen Freihandelsabkommen, die sich nahtlos daran anreiht. Strategie und Umsetzung zielen vordringlich auf verbesserte Marktzugangsmöglichkeiten europäischer Unternehmen in Drittländern ab. Dagegen ist a priori nichts zu sagen.

Es wird angestrebt, durch die Abschaffung möglichst aller Handelsschranken nicht nur die Zölle, sondern auch verbraucher-, umwelt-, sozial- und entwicklungspolitische Maßnahmen ganz im Sinne der Freihandelslogik dem Primat der Wettbewerbsfähigkeit unterzuordnen. Gleichzeitig sollen die handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union konsequenter angewendet und der Schutz des geistigen Eigentums – Stichwort Patente – ausgeweitet werden. Weil es innerhalb der WTO offensichtlich kaum zu einer multilateralen Einigung über eine solche einseitige Bevorteilung vor allem größerer europäischer Unternehmen kommen wird, streben Kommission und Rat immer deutlicher die Durchsetzung europäischer Wirtschaftsinteressen über bilaterale und regionale Abkommen an, die weit über das hinausgehen, was in der Doha-Runde eigentlich zur Debatte steht. Stichworte sind Deregulierung von Investitionen des öffentlichen Auftragswesens und der Wettbewerbspolitik. Einer solchen Politik, die nichts mehr mit der Schaffung eines fairen multilateralen Handelssystems zu tun hat, kann meine Fraktion nicht zustimmen. Starke und Schwache gleich zu behandeln heißt nicht, sie gerecht zu behandeln, und es geht um ein faires Handelsabkommen.

Einen wichtigen und richtigen Punkt im Bericht Caspary möchte ich aber dennoch hervorheben. Es kann nicht hingenommen werden, dass fast alle wichtigen europäischen Entscheidungen auf europäischer Ebene ohne die Mitbestimmung des Europäischen Parlaments getroffen werden. Wir werden heute Nachmittag bzw. im Anschluss noch über die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen reden. Es stimmt, Herr Kommissar, im Ausschuss findet ein reger Austausch mit der DG Handel und Ihnen statt, das ist wahr, aber die Textentwürfe liegen uns als Handelsausschuss nicht vor. Solange es innerhalb des Europäischen Parlaments eine solche Geheimdiplomatie gibt, ist es verständlich, dass viele EU-Bürger den Maßnahmen der Europäischen Union immer skeptischer gegenüberstehen.

 
  
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  Graham Booth, on behalf of the IND/DEM Group. – Madam President, I believe in free trade. It has benefited my country and is an important tool in helping the world’s poorest nations escape from poverty. However, the EPAs do more harm than good to the cause of free trade because of the hypocrisy of the European Union.

On the face of it, opening up our markets to imports from these countries sounds very good as it will help boost their economies, but, as always, there is a flip side to the coin. The developing countries have to open up their markets to goods from Europe, to drop their import tariffs – according to the EU’s timescale by the end of the year – and, if they will not, up will go European trade barriers and down will come the amount of European aid. You cannot run before you can walk. As the rapporteur notes, the facilities are not yet in place in many ACP countries for revenue collection to replace tariffs as a principal source of government funding.

In trying to force the pace, I believe we are doing more harm than good to the cause of global free trade. Furthermore, who do we think we are to be bullying these nations into scrapping tariffs? After all, only last year the Commission brought in tariffs on shoes from China. But that was not free trade, or fair for that matter. We were told that they were dumping subsidised products on us. But what are we doing with our surplus agricultural products, subsidised by the CAP? Exactly the same thing: we are dumping them on poor countries and, in the process, dragging their farmers into poverty.

The rapporteur says that EPAs are going to be concluded between the EU and many ACP countries. This may well be true, but only because the EU holds the whip hand. ‘Partnership’ it may be called, but it is a most unequal partnership. It suits big business but it does not suit the developing countries. The health and environment standards in Europe are so high that the potential for many ACP countries to export their agricultural produce will be very limited.

What is more, the Commission’s own impact assessment suggests that signing these deals could well precipitate the collapse of manufacturing in West Africa. As a citizen of a country that has historically espoused and promoted genuine free trade, I do not want to be complicit in this. It only adds to my determination that my country will negotiate its own trading arrangements and leave this appalling European Union, which, for all its pious talk of relieving poverty and encouraging development, has actually been directly responsible for causing poverty on a massive scale throughout the developing countries of the world.

 
  
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  Dumitru Gheorghe Mircea Coşea, în numele grupului ITS. – Îl felicit pe raportor pentru munca excelentă pe care a depus-o, dar subliniez şi susţin în acelaşi timp remarca pe care raportorul o face în legătură cu faptul că este regretabilă situaţia în care cetăţenii Uniunii Europene stabilesc o paralelă între, pe de o parte, mondializare, iar, pe de altă parte, scăderea producţiei europene şi pierderea de locuri de muncă. În acest context se înscrie şi reacţia negativă pe care cetăţenii europeni o au faţă de procesul delocalizării unor întreprinderi productive spre noile state membre în scopul utilizării unei forţe de muncă mai ieftine. Am remarcat o astfel de reacţie negativă şi în timpul campaniei electorale prezidenţiale din Franţa, şi m-a deranjat faptul că România este prezentată ca o ţară care ar atrage aceste delocalizări, prejudiciind situaţia locurilor de muncă în alte ţări membre ale Uniunii. Se vorbeşte chiar de o politică de dumping social pe care ar practica-o România. Constat, cu regret, lipsa de informaţii pe care o au cetăţenii europeni şi insist pe nevoia unei informări nu numai ample, dar şi mai corecte.

În acest sens ar trebui ştiut că România, prin strategia sa de postaderare, nu încurajează delocalizarea, deoarece, în multe cazuri, prin aceasta se produc dezechilibre majore din punctul de vedere al protecţiei mediului, se dezvoltă ramuri industriale energofage şi utilizatoare de muncă slab calificată. Interesul actual al României este dezvoltarea unor ramuri industriale moderne, care să ridice gradul de competitivitate al economiei, şi nu aglomerarea pe teritoriul ţării a unui amalgam de întreprinderi, deplasate tehnic şi tehnologic. Iată de ce consider că delocalizarea este un proces care nu avantajează pe nimeni în interiorul Uniunii şi apare ca fiind extrem de necesară adoptarea unei strategii care să permită ca într-adevăr mondializarea să contribuie la respectarea interesului, nu numai al Uniunii, dar şi al diferitelor ţări membre în parte.

 
  
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  Roger Helmer (NI). – Madam President, there are some good things in this report – the importance of the transatlantic relationship, the progressive reduction of tariffs on transatlantic trade, the importance of trade liberalisation and the fact that protectionism leads to unemployment – and yet the report is practically schizophrenic on customs duties. On the one hand it commends what it calls ‘the success of the EU’s customs union’, despite Europe’s long-term economic decline compared to Asia and the US, and on the other hand it calls for the progressive reduction of tariffs.

We must make up our minds. Trade barriers are either good or bad – they cannot be both at the same time. The fact is that customs unions are a 19th-century Bismarckian concept and they have no place in the 21st century. It is time to abandon the EU’s common external tariff and to create a European free-trade area.

The report also commends the European social model and the updated Lisbon Agenda, yet we all know that the Lisbon Agenda is a dead letter. We talk about it but fail to put it into action, while EU competitiveness slips ever further behind our competitors. I well remember our British Prime Minister, Tony Blair, in this very Chamber, asking the question: What sort of social model is it that leaves 20 million unemployed across Europe? Answer: the European social model. I also remember a visit to Singapore when the then Prime Minister, Mr Goh Chok Tong, was asked by our colleague Mr Corbett why a prosperous country like Singapore had such poor social benefits and unemployment pay. Mr Goh Chok Tong replied: ‘We find that when we pay people to be unemployed we get a lot of unemployed people, so we don’t do that’. That is the wisdom of the Orient, and we would do well to bear it in mind.

There is only one way forward for a competitive Europe: we need Konrad Adenauer’s ‘bonfire of the regulations’. We need major reductions in taxes and in social and employment costs. Then, perhaps, we can start to compete in the world.

 
  
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  Γεώργιος Παπαστάμκος (PPE-DE). – Κυρία Πρόεδρε, η πρόσβαση των εξαγωγέων και των επιχειρήσεων στις αγορές πολλών σημαντικών εμπορικών εταίρων της Ένωσης δεν είναι πάντοτε εύκολη. Προσκρούει σε υψηλούς δασμολογικούς και τεχνικούς φραγμούς, σε αδιαφανείς και αθέμιτες πρακτικές, σε διοικητικά και φορολογικά εμπόδια και, γενικότερα, στη μη πλήρη εφαρμογή της αρχής της εθνικής μεταχείρισης.

Επίσης υπογραμμίζω, το είπε και ο εισηγητής κύριος Caspary, την αναποτελεσματική προστασία της πνευματικής και βιομηχανικής ιδιοκτησίας σε παγκόσμιο επίπεδο.

Μία επιπλέον παράμετρος μειωμένης ανταγωνιστικότητας των ευρωπαϊκών προϊόντων και των υπηρεσιών συνίσταται στην υποχρέωση συμμόρφωσης με αυστηρότερες προδιαγραφές ασφάλειας προϊόντων, προστασίας της δημόσιας υγείας και του περιβάλλοντος, των καταναλωτών και των εργαζομένων.

Δεν υποστηρίζω την άμβλυνση του ευρωπαϊκού ρυθμιστικού πλαισίου, αλλά την επιδίωξη όρων αμοιβαιότητας έναντι των εμπορικών μας εταίρων.

Ακόμη, τόσο σε διμερές όσο και σε πολυμερές επίπεδο, θα πρέπει να διασφαλίσουμε την αποφυγή όχι μόνο του οικονομικού ντάμπιγκ, όπως ισχύει σήμερα, αλλά και του κοινωνικού και οικολογικού ντάμπιγκ.

Εν προκειμένω, ορθώς η Ευρωπαϊκή Ένωση επιδιώκει, στο πλαίσιο των τρεχουσών διαπραγματεύσεων του ΠΟΕ, τον μηδενισμό των εισαγωγικών δασμών στα λεγόμενα 'πράσινα αγαθά'. Παράλληλα όμως θα πρέπει να εξετάσει τη δυνατότητα επιβολής 'πράσινου φόρου' στις εισαγωγές από κράτη που δεν δεσμεύονται από το Πρωτόκολλο του Κυότο προκειμένου να αντισταθμιστεί το ανταγωνιστικό μειονέκτημα των ευρωπαϊκών επιχειρήσεων και να αποτραπεί ενδεχόμενη μετεγκατάστασή τους σε περιοχές με ελαστικότερους περιβαλλοντικούς κανόνες.

Η ισορροπία του παγκοσμίου εμπορικού συστήματος προαπαιτεί συγκλίνοντα συστήματα, θεσμική διαφάνεια, συγκλίνουσες προδιαγραφές κοινωνικής και περιβαλλοντικής προστασίας.

 
  
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  Erika Mann (PSE). – Frau Präsidentin! Ich möchte gerne einige Punkte zum Bericht des Kollegen Daniel Caspary und zum Vorschlag der Kommission ansprechen, die für meine Fraktion wichtig sind.

Ich möchte dem Kommissar ausdrücklich danken, dass er den Mut hatte, diese Themen überhaupt aufzugreifen und einen Strategiewechsel in der Europäischen Union vorzuschlagen. Das ist ein Vorgang, den das Parlament bereits 2002 gefordert hatte, wobei ich damals selbst vorgeschlagen hatte, dass wir im Bereich der Abkommen verstärkt nach Asien schauen. Insofern erst einmal meinen ausdrücklichen Dank!

Das Problem besteht allerdings darin, dass wir seit 2002 eine gravierende Veränderung im Bereich der weltwirtschaftlichen Entwicklung vorfinden. Mit China haben wir andere Spieler bekommen, und die vorgeschlagenen Länder, wie z. B. Korea und einige ASEAN-Staaten, aber auch Indien, haben nicht mehr klassischen Entwicklungscharakter, sondern sind bereits Schwellenländer und extrem wettbewerbsfähig geworden. Dennoch herrscht in ihrem eigenen Land zum Teil große Armut, und das stellt die Europäische Union vor Herausforderungen. Das bedeutet: Wir werden eine kluge Handelsstrategie verfolgen müssen, die Fairness im Handel mit diesen Ländern fordert.

Wir werden eine Balance schaffen müssen, indem wir auf der einen Seite eine Marktöffnung in einem Fall-zu-Fall-Entscheidungsbereich den Ländern gegenüber verfolgen und auf der anderen Seite natürlich auch Standards fordern, etwa in den Bereichen Umwelt und Arbeitsschutz, aber natürlich auch im Bereich geistiges Eigentum. Das wird eine schwierig zu erzielende Balance sein!

Herr Kommissar, Sie haben davon gesprochen, dass Sie dem Parlament bereits weitere Rechte zugebilligt haben, indem Sie uns die Mandatsentscheidung überstellt haben. Das ist korrekt und ich möchte ausdrücklich dafür danken. Ich würde Sie trotzdem bitten, dass Sie uns weiterhin unterstützen, wenn wir vom Rat fordern, dass wir zukünftig auch das Zustimmungsrecht bekommen, das wesentlich dazu beitragen wird, eine vernünftige Handelspolitik zu entwickeln.

Ich möchte ausdrücklich dem Kollegen Daniel Caspary und meiner als Schattenberichterstatterin zuständigen Kollegin Elisa Ferreira für den Bericht danken sowie für ihre Bereitwilligkeit, mit uns zu kooperieren.

 
  
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  Gianluca Susta (ALDE). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, l'impegno continuo dell'Europa per favorire una sempre maggiore apertura dei mercati non deve impedire all'Europa stessa di affermare i propri interessi nel mondo globale. La strategia di Lisbona rappresenta un obiettivo ambizioso e condivisibile e consente di raccogliere la sfida che i concorrenti dell'Unione europea ci hanno lanciato.

Occorre però tenere conto che spesso la grande partita del commercio e dello sviluppo non si gioca con regole uguali e questa mancanza di reciprocità, seppur giustificata dal ritardo con cui molti paesi giungono all'appuntamento con lo sviluppo, penalizza i nostri sistemi produttivi, con conseguenze sociali gravi. Mantenendo ferma la nostra vocazione al multilateralismo, dobbiamo perseguire, se necessario, anche accordi bilaterali. La nostra politica è apertura del mercato, progressivo abbattimento delle dogane, e creazione di condizioni competitive uniformi. In questo quadro le politiche di innovazione, di apertura dei mercati, di sostegno alla riconversione dei settori produttivi maturi e non più concorrenziali devono essere un tutt'uno con gli strumenti per la tutela della proprietà intellettuale e, più in generale, con la protezione commerciale, come indica il Libro Verde e come la relazione dell'on. Caspary puntualmente riprende.

 
  
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  Seán Ó Neachtain (UEN). – A Uachtaráin, ba mhaith liom a dheimhniú ar an gcéad dul síos nach n-aontaíonn mise beag ná mór leis an gcur chuige oibre atá ag Peter Mandelson, Coimisinéir Trádála an AE, maidir le comhráití DOHA ar thrádáil Domhanda.

Dealraíonn sé domsa go bhfuil an tUasal Mandelson ag iarraidh margadh trádála ilshleasach a bhaint amach, is cuma cé a ghortófar sa phroiseas. Tá an iomarca géillte ag an Aontas Eorpach cheana féin sna cainteanna seo. Tá ciorraithe móra déanta ag an AE ar an tacaíocht a thugtar d'fheirmeoirí na hÉireann agus na hEorpa, agus táimid fós ag feitheamh go gcuirfeadh Meiriceá agus Grúpa Cairns na leasaithe a gheall siad féin i gcrích.

Ba chóir go mbeadh Rialtais na mBallstát uilig an-soiléir agus an-chúramach maidir leis an gcineál margaíochta ar mian leo a dhéanfadh an Coimisinéir Mandelson ar a son. Níor chóir dúinn ár bhfoinse beatha a bheith chomh fada ó bhaile le Meiriceá Theas. Ba chóir dúinn é a chothú anseo ag baile agus bá chóir dúinn é a dhéanamh ar na bunphrionsabail ar bunaíodh an tAontas Eorpach orthu, agus bá chóir go dtuigfeadh an tUasal Mandelson é sin. Is Sasanach é, agus ba chóir go mbeadh ciall ceannaithe ag Sasana sa phróiséis seo anois.

 
  
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  Jacky Henin (GUE/NGL). – Madame la Présidente, mes chers collègues, osons tordre le cou au mythe: le libre-échange ne fait plus reculer la pauvreté et ne favorise plus le développement. Les dernières études publiées par la Banque mondiale évaluent les gains à presque rien et sur ce presque rien, l'essentiel revient à la Chine.

Si l'on tient compte de la disparition des droits de douane, le bilan devient particulièrement négatif pour les pays en développement. La mondialisation capitaliste n'organise pas la concurrence entre les grosses multinationales, elle les protège. Par contre, elle met en concurrence sévère les systèmes sociaux et fiscaux résultant des choix démocratiques des citoyens de chaque nation. L'une des conséquences du libre-échange est d'ailleurs un transfert massif de la pression fiscale des entreprises vers les ménages. C'est pourquoi, les grandes phrases du rapport sur la préservation du modèle social européen ne sont que formules théâtrales destinées à faire pleurer dans les chaumières. Si nous voulons nous en sortir, il importe de substituer au principe de libre-échange celui de juste échange.

La chute du dollar et du yen saigne à blanc l'emploi industriel en zone euro. Et le rapport d'inviter la Commission à…, inviter! Tartuffe n'aurait pas dit mieux! Pas un mot sur la volonté inique de dévitaliser les réglementations antidumping au prétexte qu'elles nuisent à certains intérêts financiers, dits européens. Parce que nous sommes au service des citoyens européens et non à celui des sociétés de placements financiers spéculatifs, choisissons la coopération plutôt que la compétitivité, choisissons un protectionnisme rationnel s'appuyant sur des droits de douane sociaux et écologiques, établissons un contrôle des changes et de circulation des capitaux.

J'ai la conviction, Madame la Présidente, chers collègues, que si nous persévérons dans la fuite en avant libre-échangiste, l'Union ira droit dans le mur, pied au plancher, en chantant à tue-tête!

 
  
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  Bastiaan Belder (IND/DEM). – Voorzitter, ik wil allereerst collega Gaspari feliciteren met zijn evenwichtige verslag. Deze tekst kan morgen bij de stemming op mijn steun rekenen.

Als rapporteur voor de betrekkingen tussen de Europese Unie en China trokken in het bijzonder de paragrafen over de handelsrelaties met de Volksrepubliek mijn aandacht. Ik heb mij daarbij verbaasd over de formulering van paragraaf 44, omdat ik China bepaald niet zie als eerste en meest duidelijke illustratie van het positieve effect van de liberalisering van de handel en van actieve deelname op de mondiale en concurrerende markten. De rapporteur is het hierover trouwens, gezien zijn lange lijst met zorg- en geschilpunten die volgt, met mij eens.

Naast de problemen op sociaal en milieugebied en onze zorgen over de bescherming van het Europees intellectueel eigendom, wil ik ook de gebrekkige toegang van Europese bedrijven tot de Chinese markt en dumpingpraktijken in China concreet noemen. Ook hierdoor wordt het Europese bedrijfsleven geschaad. De Chinezen schermen immers de eigen markt af voor buitenlandse concurrentie en bevoordelen tegelijkertijd eigen producenten.

Voorzitter, een open economie in een globaliserende wereld wordt vaak ten onrechte verward met een economie zonder barrières. Gelukkig kiest de rapporteur niet voor deze lijn. In paragraaf 17 van zijn verslag refereert collega Gaspari terecht aan de schade die de Europese economie oploopt door het gedrag van landen die zich niet aan de handelsregels houden. Als reactie hierop moet de Europese Unie zich tegen oneerlijke handelspraktijken beschermen.

Ik roep de Commissie dan ook op om binnen het kader van de WTO en daarbuiten uit te dragen dat de Unie oneerlijk gedrag niet tolereert. Dit houdt echter in dat de EU ook bereid moet zijn om met adequate handelsbeschermende instrumenten daadwerkelijk sancties in te stellen. Niet vanuit een protectionistische reflex, maar omdat in sommige gevallen alleen dwang helpt om een gelijk speelveld voor het EU-bedrijfsleven te garanderen.

 
  
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  Jean-Marie Le Pen (ITS). – Madame la Présidente, le rapport de notre collègue démocrate-chrétien allemand, Daniel Caspary, sur l'Europe mondialisée expose de manière presque caricaturale les bienfaits de la mondialisation et de la politique commerciale de l'Union européenne.

En effet, il ne lui trouve que des avantages: ouverture des marchés, en particulier des marchés publics, compétitivité renforcée, bienfaits de la concurrence, libre-échange planétaire avec un petit bémol cependant sur les droits de la propriété intellectuelle.

À l'inverse, le protectionnisme est condamné sans appel et les droits de douane sont voués aux gémonies comme des outrages insupportables au dieu Commerce. Face aux ultralibéraux tout puissants du Parlement européen et de la Commission européenne, il sera intéressant de voir ce que va faire le gouvernement de M. Sarkozy pour défendre nos entreprises, en particulier, nos PME-PMI, notre agriculture et nos services publics.

L'Europe étant déjà l'ensemble économique du monde le plus ouvert, il est paradoxal de vouloir aller plus loin, sauf à sacrifier délibérément et définitivement notre agriculture et notre industrie. Et pourtant, c'est ce que fait l'Europe de Bruxelles, au nom de la concurrence, du dogme libre-échangiste ou pour satisfaire nos alliés américains. Dans ces conditions, faute d'une défense commerciale digne de ce nom, faute d'instruments de protection efficaces, faute de fonctionnaires européens indépendants des lobbies anglo-saxons, que peut faire l'Europe pour empêcher les délocalisations d'entreprises et la fuite des cerveaux et des capitaux? S'appuyer sur les nations millénaires, et non sur le mirage européiste que défend M. Caspary, gage de graves désillusions pour les citoyens européens.

 
  
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  Alessandro Battilocchio (NI). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, in seno all'OMC l'Europa da sempre, spesso da sola e a scapito dei propri interessi economici immediati, ha difeso il rigore delle norme del sistema ed applicato un attento controllo sulle eventuali pratiche che possono provocare distorsioni sul mercato interno ed internazionale. Affinché queste norme abbiano un senso è necessario che l'UE insista con fermezza che esse vanno applicate anche dagli altri membri, in particolare dai concorrenti diretti.

E' importante inoltre che tali norme siano adeguate periodicamente all'evoluzione costante delle pratiche commerciali e del sistema produttivo, come nei recenti casi di delocalizzazione, per salvaguardare contemporaneamente la qualità e la quantità del lavoro nell'Unione, così come il rispetto delle norme sociali ed ambientali nei paesi extraeuropei. In questo senso vanno incoraggiate ed accelerate le procedure in corso per la creazione del marchio di qualità europeo e per la difesa della proprietà intellettuale, affinché la competitività delle nostre imprese, soprattutto quelle più piccole, e la qualità della nostra produzione vengano salvaguardate al di fuori e all'interno delle nostre frontiere.

In qualità di membro della commissione sviluppo mi sento in obbligo di ricordare come siano comunque necessarie flessibilità e gradualità per quei paesi in via di sviluppo impegnati a garantire, prima di un'apertura totale al mercato, le necessità di base delle proprie popolazioni: un accesso equo all'acqua potabile, all'educazione, a sistemi sanitari efficienti, per esempio, presupposti imprescindibili per un successivo sviluppo economico sostenibile.

 
  
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  Christofer Fjellner (PPE-DE). Först och främst vill jag börja med att tacka Daniel Caspary. Jag måste säga att det här är ett av de bästa handelspolitiska betänkanden som jag har sett i parlamentet. Här slås det tydligt fast att frihandel sprider välstånd och att protektionism sprider fattigdom. Det är ett bra steg framåt att vi kan konstatera det tillsammans i Europaparlamentet! Även kommissionens initiativ Global Europe om konkurrenskraftens externa dimension är väldigt bra. Handelspolitiken borde ju ha varit en del av Lissabonagendan redan från början. Att tala om Europas konkurrenskraft utan att tala om vår handel med omvärlden blir annars bara tomma ord.

Och nu när du ändå är här skulle jag vilja ta tillfället i akt och skicka med två synpunkter till dig, Peter Mandelson.

För det första har jag lagt märke till att kommissionen ofta talar om konkurrenskraft, men då nästan bara om vikten av att öka marknadstillträdet och sänka tullarna i andra länder. Men det är minst lika viktigt att öka tillträdet och möjligheterna för andra länders företag att komma hit och att sänka våra egna tullar. Det skulle inte bara ge europeiska konsumenter och företag billigare varor utan också skärpa konkurrensen och därmed stärka vår konkurrenskraft gentemot omvärlden. Att vi sänker våra egna tullar är alltså minst lika viktigt som att andra gör det.

Det andra jag vill ta upp är behovet av att reformera de handelspolitiska skyddsinstrumenten. I den delen håller jag inte riktigt med den rapport som vi har framför oss. Jag har förstått att trycket på kommissionen har varit väldigt stort efter att detta initiativ har lagts fram. Tyvärr verkar detta tryck leda till en lägre ambitionsnivå från kommissionens sida. I retoriken har man gått från att prata om en reform till att prata om en översyn, men jag förväntar mig att kommissionen presenterar en reform av de handelspolitiska skyddsinstrumenten som är värd namnet. Att EU skulle skydda oss från handel är ju lika dumt som det låter.

Jag vill även nämna ett av mina favoritexempel på absurda handelshinder, nämligen EU:s konstiga tullar på lågenergilampor. För samtidigt som vi oroar oss för växthuseffekten och pratar om att förbjuda vanliga glödlampor så skyddas vi från import av lågenergilampor genom höga tullar!

Nej, Peter Mandelson, vi måste snarast göra en rejäl reform av de handelspolitiska skyddsinstrumenten!

 
  
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  Harlem Désir (PSE). – Madame la Présidente, Monsieur le Commissaire, chers collègues, je voudrais m'en tenir à quatre remarques.

D'abord, Monsieur le Commissaire, je crois que vous avez eu raison d'insister sur le fait que la stratégie d'une Europe mondialisée ne doit pas signifier l'abandon de la priorité aux négociations multilatérales. Il y a beaucoup d'engouement, mais aussi beaucoup d'illusions, sur ce que peuvent donner les accords bilatéraux de libre-échange. On nous dit qu'il faut le faire parce que d'autres se sont engagés dans cette voie, par exemple les États-Unis. En fait, les États-Unis n'ont signé que six ou sept accords de libre-échange, qui représentent 5 % à peine de leur commerce extérieur. Les autres accords ont échoué, parce qu'ils posent les mêmes problèmes que dans le cadre multilatéral, avec, en général, le même type de partenaires. Je voudrais ajouter que ces négociations débouchent souvent sur des accords qui sont plus déséquilibrés à l'égard des pays en développement, à l'avantage, évidemment, des pays développés.

Cela m'amène à ma deuxième remarque: en passant du cadre multilatéral au cadre bilatéral, il ne faut pas abandonner au passage les objectifs de développement de la politique commerciale. De ce point de vue, Monsieur Caspary, je crois qu'on ne peut pas dire que la politique commerciale n'est pas liée à d'autres dimensions: développement, lutte contre la pauvreté, environnement et politique sociale. Or, le lien entre commerce et développement, commerce et réduction de la pauvreté, n'est pas automatique. Par exemple, on dit que, si l'Afrique ne fait pas de commerce, elle restera pauvre. Ce qui est vrai. Mais cela signifie-t-il pour autant que tout accord commercial avec l'Afrique soit forcément bon pour elle? Non, ce n'est pas vrai. Il faut prendre en compte une ouverture plus différenciée, maîtrisée, qui tienne compte des secteurs fragiles d'un certain nombre de pays. Et ce n'est pas le cas uniquement pour les pays les plus pauvres, ce l'est aussi pour les pays émergents, des pays comme l'Inde, qui sont parmi ceux qui comptent le plus de pauvres dans le monde.

Troisièmement, il ne faudrait pas que cette stratégie d'une Europe mondialisée signifie la réintroduction de sujets qui ont été écartés dans le cadre multilatéral. Je pense aux sujets de Singapour, aux négociations sur les investissements, les marchés publics, les services publics. La réintroduction de ces sujets n'est pas justifiée, elle débouchera sur les mêmes problèmes, sur les mêmes blocages, ou alors on imposera de force ces sujets, qui vont au-delà des règles du commerce et qui concernent la régulation interne de secteurs sensibles, comme l'accès aux services essentiels, aux services publics.

Quatrièmement - et je conclurai sur ce point - comme M. Junker, je crois qu'on ne doit pas perdre de vue le fait que l'Union, à travers sa politique commerciale également, poursuit la mise en œuvre de règles sociales, de règles environnementales. On le fait à travers le système de préférences généralisées renforcé, on ne le fait plus dans les accords de libre-échange, et je le regrette parce que nous devons aussi promouvoir le respect, notamment, des règles de l'OIT.

 
  
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  Jan Tadeusz Masiel (UEN). – Pani Przewodnicząca! Panie Komisarzu! Komisja Europejska powinna w większym stopniu informować nie tylko Parlament, ale przede wszystkim obywateli Unii o proponowanej przez nią polityce handlowej. Dzisiaj Europejczycy w różnych krajach boją się WTO i jej poczynań.

Należy w większym stopniu wyjaśniać obywatelom zasadę, że wolna polityka handlowa przyczyni się do wzrostu gospodarczego, tworzenia miejsc pracy i stałego rozwoju na świecie. Pod warunkiem, że będzie ona coraz bardziej zrównoważona, uczciwa, partnerska. I, co dla nas bardzo ważne, inspirowana naszymi, europejskimi normami socjalnymi i środowiskowymi. Z jednej strony wolny rynek, wolna konkurencja. Z drugiej – europejskie normy środowiskowe i socjalne.

Dzisiaj to utopia, ale te dwie wartości muszą się kiedyś spotkać. I w tym pana rola, Panie Komisarzu.

 
  
  

PRZEWODNICZY: PAN ADAM BIELAN
Wiceprzewodniczący

 
  
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  Tokia Saïfi (PPE-DE). – Monsieur le Président, je voudrais tout d'abord féliciter mon collègue Caspary pour ce très bon rapport.

Parce que la mondialisation impose des mutations sans précédent, l'Union européenne doit aujourd'hui procéder aux réformes nécessaires qui lui permettent d'en tirer pleinement profit. Une de ces réformes repose sur l'adaptation de la politique commerciale européenne aux défis de la compétitivité. Il faut, en effet, mettre fin à la logique qui établit un parallèle entre, d'une part, la mondialisation et, d'autre part, la régression de la production européenne et les pertes d'emplois.

L'Europe doit être capable de devenir une zone de synergies et de coopération industrielle. Pour cela, tout est question d'attractivité, de spécialisation et de défense. L'Europe doit donc mener des politiques qui promeuvent un environnement favorable à l'esprit d'entreprise, à la production et à la création d'emplois. Les PME, acteurs-clés de ces politiques, doivent en ce sens bénéficier d'un accès facilité à la commande publique, comme on l'observe déjà aux États-Unis. Pour être plus complètes, plus intégrées et tournées vers l'avenir, ces politiques ne doivent pas non plus délaisser le secteur agricole, qui est un atout commercial stratégique de l'Union européenne et non pas une monnaie d'échange. Il aurait été d'ailleurs pertinent que cette communication y fasse référence, au même titre qu'au secteur des services ou aux produits à haute valeur ajoutée.

Parallèlement à cette attitude proactive, l'Europe doit être aussi celle qui protège. Les performances de l'Union européenne par rapport aux économies émergentes sont aujourd'hui compromises par un manque de réciprocité au niveau des conditions d'accès aux marchés et par la prolifération des pratiques commerciales déloyales. Face à cette perte de vitesse, l'Europe doit adopter une position plus résolue. Elle doit ainsi pouvoir se préserver du dumping économique, social et environnemental par le biais d'instruments de défense commerciale, qui sont, à l'heure actuelle, les seuls palliatifs à l'absence de règles de concurrence mondialement reconnues. La compétitivité extérieure de l'Union européenne, on le voit, sera assurée et par sa capacité à attaquer et par sa capacité à se défendre.

 
  
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  Carlos Carnero González (PSE). – Señor Presidente, cierto, tenemos la globalización ante nosotros y ante ella hay dos maneras de actuar: dejarse llevar por los acontecimientos o tratar de gobernarla y de intervenir en ella, de regularla, al fin y al cabo.

Creo que eso es lo que pretendemos con nuestra política comercial, y, desde mi punto de vista, ése es el sentido de la Comunicación de la Comisión Europea y, en general, también del informe del señor Caspary.

Debemos transmitir un mensaje muy claro a nuestros ciudadanos en el debate que estamos celebrando hoy. No pretendemos hacernos con nuestra cuota de mercado, independientemente de otros criterios, no. Queremos estar presentes en el mercado mundial, pero favoreciendo tanto el refuerzo del modelo social europeo como la extensión de la riqueza y, por lo tanto, la disminución de la pobreza en todo el mundo.

Esto debe conseguirse en términos multilaterales antes que nada. La Organización Mundial del Comercio sigue siendo la vía preferente de la Unión Europea para intervenir en la globalización. En ese sentido, hay que seguir esforzándose todo lo posible para culminar la Ronda de Desarrollo de Doha.

Mientras eso no sea así, por propia responsabilidad hacia nuestros ciudadanos e, incluso, hacia los ciudadanos de los países con quienes queremos establecer acuerdos de libre comercio, tenemos que impulsar este segundo instrumento.

El informe del señor Caspary recoge elementos muy importantes para los socialistas y socialdemócratas. En este sentido quiero recordar el apartado 20, sobre las normas de la Organización Internacional del Trabajo, o el apartado 65, que diferencia claramente los servicios comerciales de los servicios públicos.

Si, además, el informe Casparry recogiera nuestras enmiendas 43 y 52 estaría mucho mejor orientado a lo que pretendemos. Aun así, desde mi punto de vista, este informe representa una aportación positiva.

Quiero decir también, como miembro de la Comisión de Asuntos Constitucionales, que, ojalá el Consejo accediera a poner en marcha lo que la Constitución, en proceso de ratificación o modificación, establece: no sólo un dictamen conforme sino también participación en el mandato, en el seguimiento de las negociaciones y, por lo tanto, representación plena de los ciudadanos en algo que, al fin y al cabo, afecta de manera muy clara a su vida diaria.

 
  
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  Zbigniew Krzysztof Kuźmiuk (UEN). – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! Zabierając głos w tej debacie chcę zwrócić uwagę na trzy kwestie.

Po pierwsze, rozwój handlu, o którym traktuje sprawozdanie, nie może być celem samym w sobie, ale należy na niego patrzeć z perspektywy wpływu na wzrost gospodarczy, w tym produkcję europejską, na tendencje na europejskim rynku pracy i zrównoważony rozwój całej Unii Europejskiej.

Po drugie, słuszne są zawarte w raporcie postulaty, dotyczące otwartości rynków, ale na zasadzie wzajemności i przy poszanowaniu zasad uczciwej konkurencji. Unia Europejska bardzo często otwiera swój rynek w sytuacji, kiedy partnerzy zagraniczni ani myślą przestrzegać wzajemności, a zwłaszcza zasad uczciwej konkurencji.

Po trzecie, szczególnie istotne jest przestrzeganie tych zasad w handlu produktami żywnościowymi, gdzie nieprzestrzeganie uczciwej konkurencji przez partnerów Unii powoduje ograniczenie, a często likwidację wielu dziedzin produkcji rolniczej w Europie. Ich odtworzenie w przyszłości, w sytuacji, kiedy partnerzy zagraniczni będą już dyktowali ceny, może być dla Europy bardzo kosztowne, jeżeli w ogóle możliwe.

 
  
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  Alexander Stubb (PPE-DE). – Mr President, I should like to make three points. The first is to thank Mr Caspary for doing an excellent job on this report and to congratulate him on continuing a good, free-trade, liberal line.

My second point is that I am a supporter of free trade and multilateralism. However, I understand that in the current Doha Round we have to take some measures, which we do not necessarily like, on the line of bilateralism, but we have to stick to it.

I should like to say to Mr Mandelson that it is very good that he is promoting us as a superpower in trade: over 20% of world trade is with us, 20% with the US. When we talk on trade people listen, and that is why it is very important to find a balance between free trade and protectionism.

On the trade defence instrument itself, I am a bit iffy – for example, I like Chinese tennis shoes! – and therefore I should like the Commissioner to be careful about that and not push it too far. We do not want to become a European Colbert state.

My final point concerns globalisation, in particular the sales of globalisation. I am very saddened when I listen to the likes of Jean-Marie Le Pen – which I do not do very often. It seems as if globalisation has become the scapegoat for everything: everything that is bad is thanks to globalisation and everything that is good is thanks to the Member State itself. This is the wrong way to approach things. I really do not want the European Union to become a modern Colbert, in other words, a mercantilist, which believes in its own exports but wants to prevent imports from elsewhere. That is not what we are about: our basic line is about the free movement of goods, services, people and money, and we need to promote that worldwide as well.

 
  
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  Kader Arif (PSE). – Monsieur le Président, chers collègues, je souhaite rappeler ici quelques principes essentiels et exprimer quelques inquiétudes quant à la nouvelle stratégie commerciale prônée aujourd'hui par la Commission et reprise dans le rapport de notre collègue, Daniel Caspary.

Le premier principe à rappeler est que la priorité doit toujours être donnée au multilatéralisme. Nous savons que la prolifération excessive d'accords bilatéraux nuit fortement à l'édifice multilatéral régulé, auquel nous adhérons. Le second principe est de ne pas affaiblir l'engagement de l'Union en faveur d'une politique commerciale au service du développement, une politique intégrant des dimensions non commerciales, comme le travail décent, l'accès aux médicaments, l'environnement ou l'éradication de la pauvreté.

Quant à mes inquiétudes, elles portent sur trois points. Le premier d'entre eux est que la dimension prodévelopement du cycle de Doha n'est plus prioritaire dans les futurs accords de libre-échange et le nouvel agenda commercial de l'Union, alors même que les objectifs de la politique commerciale de l'Union devraient toujours être pleinement compatibles avec sa politique de développement, et la compléter utilement, s'agissant en particulier des questions sociales et environnementales.

Mon deuxième sujet d'inquiétude est la portée de ces accords, lesquels vont bien au-delà des dispositions actuelles de l'OMC. Par exemple, le principe de réciprocité totale que l'on cherche à privilégier, y compris pour les pays émergents confrontés à la pauvreté à grande échelle, n'est pas acceptable. Nous devons permettre aux pays en développement de protéger transitoirement les secteurs fragiles et sensibles de leur économie. Bref, nous ne devons pas imposer aux autres ce que nous ne savons pas nous imposer à nous-mêmes.

Ma dernière inquiétude, enfin, concerne les propositions visant à négocier sur les sujets dits de Singapour. Ces questions, très controversées, ont été exclues du cycle de Doha suite à l'opposition généralisée des pays en développement et émergents. La controverse avait conduit auparavant à l'échec de Cancún.

Nous savons que ces sujets complexes, tant pour l'Union que pour nos partenaires, soulèvent des questions sensibles, touchant à la politique intérieure et, partant, à la souveraineté même des États. Ces sujets pourraient, par ailleurs, avoir un impact considérable sur les modèles économiques et sociaux et, donc, sur le développement même de nos partenaires.

Il est essentiel que l'Union ne pousse pas à l'inclusion de ces questions dans les négociations. Rien ne pourra justifier que ce qui a été sorti par la porte d'un cycle multilatéral revienne par la fenêtre étroite d'un accord bilatéral. Il y va de notre cohérence, de notre crédibilité et d'un certain modèle de développement que nous avons toujours cherché à promouvoir.

 
  
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  Glyn Ford (PSE). – Mr President, I should like to express my appreciation for all the work that Mr Caspary has put into this report. As Commissioner Mandelson rightly said, our priority this year is to conclude the multilateral Doha development round. Alongside this, there are complementary negotiations for bilateral free trade agreements with South Korea, ASEAN and India.

Mr Caspary’s report lays down a template within which we must try to operate in these negotiations, not because of Mr Caspary but because of our committee. The report however contains its contradictions, I think, as Mr Helmer said, it is positively schizophrenic.

Some members of my group complain that the report is not development-friendly. I am not sure it was intended to be as our imminent negotiations are with countries like Singapore and South Korea, Thailand and India, countries not really in anyone’s less-developed countries category any more. Within ASEAN, Laos and Cambodia are covered by the EU’s ‘anything but arms’ policy and therefore have a degree of protection.

I welcome paragraph 30 of the report, which takes into account the interests of the smallest and weakest countries. I certainly welcome paragraph 32 that demands that ILO standards on decent work be included in future FTAs.

I have some sympathy with Mr Kamall’s points with regard to audiovisual services, though I have to say that the privatisation of health, education, drinking water and energy rarely helps the poor in developing countries; rather it helps the minority rich population.

I welcome paragraph 33, which makes it easier to suspend free trade agreements when they are not fulfilled, particularly with respect to social clauses. Yet for some in the PSE Group, it is paragraph 29 which is the killer paragraph. It demands far-reaching liberalisation of services. My group met yesterday and narrowly decided that it could not support the report if this and similar paragraphs were included.

 
  
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  Peter Mandelson, Member of the Commission. Mr President, we have heard some very well informed and very intelligent contributions to this debate. I appreciate them and thank those who have taken the trouble to speak.

I think that the spirit, if not absolutely every letter, both of my own approach and of Mr Caspary’s report was captured by Mr Fjellner when he said that free trade spreads prosperity while protectionism spreads poverty. Broadly speaking, I think that is correct but I would say that free trade is a necessary but insufficient condition to bring about economic development and poverty alleviation in some of the more needy countries of the world.

I agree with those, including Mr Désir, who would like the Commission to operate a principle of proportionate reciprocity as far as developing countries are concerned. I agree with that and my approach reflects the capacities of the developing country markets in question. The EU asks of trading partners only what their level of development allows but, as others have pointed out, the sorts of economies that are seeking free trade agreements with us – Korea, the ASEAN countries, India – could hardly be described as typical least-developed countries in the world.

Mr Arif focused on the so-called Singapore issues, as did Mr Désir himself. All I can say in this regard is that, if partner countries decide that they wish to discuss these issues bilaterally with the European Union as a means of promoting their own development and creating economic opportunities for them, why should they not do so? I do not think it is for us in Europe to tell developing countries and emerging economies that they should not be addressing issues like investment, competition and transparency in government procurement.

One or two honourable Members have alluded to trade defence. Mr Caspary did at the outset and Mr Guardans Cambó has done so subsequently, as has Mrs Saïfi. There is no question in my mind of removing Europe’s right of recourse to anti-dumping measures. Trade defence instruments are a vital way of ensuring fair trade where goods have been produced in conditions of subsidy or where price distortion is taking place. Of course that should not be confused with the ordinary low-cost advantages in trade for many developing countries. Our purpose in using trade defence instruments is not to protect European business from fair low-cost competition.

It is true that from time to time I sometimes encounter those seeking use of TDI because they are afraid of competition, not because they want to engage fairly in competition. But I think that a periodic review allows us to ensure that public confidence in these instruments is maintained and to make sure that, if necessary, these instruments can change in order to reflect a changing world. That is all we are doing.

I should like to go back to one or two points that have been made. As regards the question of services liberalisation, I have quite a lot of sympathy with Mr Kamall’s point. Yes, we will be looking at market opening in the services sector in our bilateral FTA negotiations, but this will be a negotiation where our partners will maintain the right to regulate their services sectors and their right to decide whether or not to open public services sectors. That is for them to decide. It is not for us to impose.

I am also glad that one or two honourable Members have focused on the issue of labour conditions, social conditions and environmental conditions amongst our trading partners. I passionately believe that sustainable development, which touches on all those issues, is an overarching objective for trade policy as well. One trade and environment issue that we have pursued vigorously in the Doha talks, but which some countries have opposed, is lowering tariffs on environmental goods. Many environmental problems could be addressed by helping this trade. In future FTAs we will also continue to include commitments to standards at the workplace.

Honourable Members will know that we run into some opposition from our negotiating partners in respect of these conditions. They see them not as a way of levering up standards but as a way for those in the developed world to use new pretexts to keep their markets closed to the goods and services being exported from developing countries. So it important for us to keep a balance in these matters and certainly, as far as these issues are concerned, I strongly believe that we should be using the pressure that we have at our disposal by means of incentives, not sanctions.

Mr Markov and Mrs Mann both touched on the issue of the role of the European Parliament. I have always been interested in and committed to close cooperation with the European Parliament in the context of the Framework Agreement that we have. Wherever possible we extend our participation with the Parliament on trade matters. That is why we have shared with Parliament the negotiating directives for the FTAs in an entirely transparent way.

I would like just to touch on something that Mr Papastamkos said. In addition to his reference to our pursuit of zero taxes for an agreed list of environmental goods, I believe and I accept that we need to examine and find a way to deal with the free-rider issue in respect of climate-friendly policies and in connection with the Kyoto Protocol. In the long term this is going to become an increasingly important feature of the climate change debate. I think it is premature to think of a carbon tax. In my view, there are very many practical as well as legal difficulties in pursuing that specific idea. We must be careful that any climate-friendly policies and instruments that we might develop in the future do not become protectionist instruments. However, I entirely accept that the time has come for us to look carefully at these issues, because they are going to become increasingly relevant in the long term.

I should like to thank all those honourable Members who have spoken and contributed so well to this debate. I look forward to continuing and strong cooperation between myself and my services and this Parliament.

 
  
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  Przewodniczący. Zamykam debatę.

Głosowanie odbędzie się dzisiaj o godz. 12.00.

Oświadczenia pisemne (art. 142)

 
  
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  Edit Herczog (PSE), írásban. – Gratulálok a jelentéstevőnek, és külön üdvözlöm Elisa Ferreira képviselőtársam hathatós közreműködését. Európa kettős álláspontot vall a globalizációról: Egyfelől mi vagyunk a fejlődő országok legaktívabb és legelkötelezettebb támogatói, mert hiszünk a demokrácia és a társadalmi és gazdasági felemelkedés értékeiben. Másfelől azonban mihelyt a fejlődő országok gazdasági versenytársainkká nőnek, megijedünk tőlük és saját gazdagságunkat, saját jólétünket féltjük tőlük. Márpedig az nem tartható sem az EU-n belül, sem a harmadik országokkal szemben, hogy a szegényebb addig partner, amíg szegényebb marad.

Emlékeznünk kell, hogy Európában a szociális vívmányok a gazdasági fellendülésre épültek, nem pedig fordítva: partnereinktől is csak akkor várhatjuk el a gazdasági és szociális jólét biztosítását, ha engedjük és segítjük, hogy meggazdagodjanak. Márpedig meggazdagodni a magas vásárlóerejű piacokon tudnak, a fejlett országokban, Európában. Ha bezárjuk piacunkat előttük, meghiúsítjuk a növekedésüket.

Ettől azonban nem kell lemondanunk saját gyarapodásunkról, pusztán meg kell értenünk: nem lehetünk mindenben mindenkinél versenyképesebbek. A jelenlegi világgazdasági keretek között technológiai fejlettségünkkel, környezettudatosságunkkal, szellemi termékeinkkel és szolgáltatásainkkal, innovatív képességeinkkel tűnünk ki, ezekre kell építenünk saját versenyképességünket.

A globális versenyben Európának szem előtt kell tartania, hogy a legjobb madár a lúd: énekel, úszik, fut és repül. Nem mindegyikben a legjobb, de mindegyikben tartósan helytáll. Megszívlelendő példa.

 
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