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Сряда, 6 юни 2007 г. - Брюксел Редактирана версия

12. Пътна карта за конституционния процес в Европейския съюз (разискване)
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  Der Präsident. Als nächster Punkt folgt der Bericht von Enrique Barón Crespo und Elmar Brok im Namen des Ausschusses für konstitutionelle Fragen über die Roadmap für den EU-Verfassungsprozess (2007/2087(INI) (A6-0197/2007)).

 
  
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  Enrique Barón Crespo (PSE), Ponente. – Señor Presidente, quiero presentar el informe conjunto que hemos elaborado el señor Brok y yo, dos diputados que venimos de diferentes países, que pertenecemos a grupos políticos distintos, pero que expresamos la voluntad reiterada de este Parlamento de que el Tratado Constitucional avance y pueda suponer un refuerzo importante de nuestra Unión Europea inmediatamente después de la Declaración de Berlín con ocasión del 50 Aniversario.

Lo que decimos, en esencia, es que hemos elaborado por primera vez, en debate público y de forma conjunta, un Tratado Constitucional que fue firmado en Roma en octubre del 2004. En este momento, ese Tratado ha sido ratificado por dos tercios de los Estados —18 Estados—, cuatro más han declarado su voluntad de ratificarlo, hay dos Estados en donde los referendos fueron mayoritariamente contrarios al Tratado Constitucional y hay tres Estados que todavía no se han pronunciado sobre el mismo.

Creemos que debemos continuar nuestro trabajo después del período de reflexión. Y nuestra propuesta, básicamente, es apoyar el esfuerzo que está haciendo la Presidencia alemana para convocar una conferencia intergubernamental en el próximo Consejo Europeo, con un mandato claro y preciso que, sobre la base de los actuales Tratados, del Tratado Constitucional, pueda proceder a encontrar una vía de acuerdo para que sigamos trabajando conjuntamente.

Nosotros, que hemos estado comprometidos desde el principio, consideramos que en el Tratado Constitucional, efectivamente, hay dos partes: una que está formada por las Partes I y II, o la Parte IV, y que es el resultado del trabajo de la Convención; y luego está la Parte III, donde lo que se ha hecho es recoger y refundir los Tratados actuales y —algo importante para el Parlamento Europeo— pasar de treinta y seis bases jurídicas para la codecisión a ochenta y siete.

Y ahí creemos que se puede llegar a una fórmula que nos permita verdaderamente avanzar.

Además, teniendo en cuenta que el período de reflexión ha sido provechoso y que no vivimos en una campana de cristal, sino que vivimos en el mundo, hay una serie de cuestiones que vienen de la actualidad, como son el cambio climático, la solidaridad energética, la inmigración, la adaptación de nuestro modelo social a una demografía otoñal y a la globalización, la lucha contra el terrorismo internacional, el diálogo de civilizaciones y el refuerzo de la gobernanza económica en la zona euro, que nos pueden permitir enriquecer y responder a las preocupaciones de los ciudadanos.

Ese es el mensaje, en esencia, que nosotros planteamos. Y creemos —y ese es un mensaje claro al Consejo— que, después de la Convención, el destino de Europa no se puede debatir a puerta cerrada.

Ya hemos dado el paso de tener un debate público.

(Aplausos)

Por lo tanto, señor Presidente, señorías, pedimos —y espero que el Presidente nos defienda como ha hecho siempre en este terreno— tener una presencia activa en la Conferencia Intergubernamental, proponemos también fórmulas que permitan el conocimiento preciso de lo que plantean y piensan el Consejo, la Comisión —a la que invitamos a ser muy activa— y también los Gobiernos para poder avanzar. En este momento, creemos, señor Presidente, que lo importante es dar no sólo un mensaje de esperanza, sino, recordando un viejo proverbio, decir que «el camino se hace al andar» y que tenemos que seguir avanzando conjuntamente, porque es lo que esperan nuestras opiniones públicas, porque es lo que hemos acordado y porque es, también, el deber que tenemos, no solamente para con nosotros, sino para con el resto de la humanidad, en la medida en que, en este momento, estamos construyendo en Europa la primera democracia supranacional basada en Estados y ciudadanos, que nos ha permitido a los europeos tener paz y prosperidad —lo hemos celebrado en el mes de marzo— pero también nos tiene que permitir ser una organización política de vanguardia en términos democráticos con la vista puesta en el futuro de la humanidad.

(Aplausos)

 
  
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  Elmar Brok (PPE-DE), Berichterstatter. – Herr Präsident, Herr amtierender Ratspräsident, Frau Vizepräsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss nicht mehr wiederholen, was Kollege Barón Crespo zum Ausdruck gebracht hat, weil ich das Wort für Wort unterschreibe.

Die Europäische Union hat – wie auch in der Berliner Erklärung festgehalten wird – dazu geführt, dass wir zunächst im westlichen Teil unseres Kontinents die friedlichste, freiheitlichste, sozialste und wirtschaftlich erfolgreichste Zeit der gesamten Geschichte dieses Kontinents erlebt haben. Nach den Ereignissen des Jahres 1989 und der Erweiterung der Europäischen Union 2004 und 2007 besteht die große Chance, dies auch für den übrigen Kontinent zu sichern. Anliegen dieses Verfassungsvertrages ist es, dass auch die Union der 27 in den Genuss dieser Errungenschaften kommt. Diese Erfolgsgeschichte darf nicht gefährdet werden. Die 27 Länder müssen handlungsfähig und auf dem gleichen Rang sein, und wir sollten vermeiden, dass Europa wieder in verschiedene Gruppen zerfällt.

Wir müssen dies auch im Lichte der Herausforderungen betrachten, vor denen wir stehen, Herausforderungen, die keiner unserer Nationalstaaten allein bewältigen kann: die Globalisierung und die ökonomischen und sozialen Konsequenzen, die daraus erwachsen, der Kampf gegen den Terror, die Gestaltung unserer Außen- und Sicherheitspolitik. Wir wissen zwar, dass Energie und damit Energiesicherheit heute keine Kompetenz der Europäischen Union ist, dass es dabei aber um die Sicherheit all unserer Mitgliedstaaten geht und wir daher entsprechende handlungsfähig sein müssen. Auch die Frage des Außenministers sollte angesprochen werden. Wir müssen eine Vertragsorganisation haben, die dazu führt, dass durch die einheitliche Rechtspersönlichkeit auch Handlungsfähigkeit nach außen gegeben ist. Deswegen sind solche Substanzfragen des Verfassungsvertrags von entscheidender Bedeutung, damit wir nicht nur wie in der Vergangenheit jeglichen Krieg in Europa verhindern können, sondern im Interesse unserer Bürger und Völker dort, wo der Nationalstaat es allein nicht besser machen kann, an Handlungsfähigkeit gewinnen.

Dies muss in einer transparenten, demokratischen Weise geschehen, damit wir auch die Legitimation der Bürger dafür haben. Effizienz, Transparenz, Demokratie und Bürgerrechte sind unverzichtbare Bestandteile einer Regelung, die auf dem Gipfel und in der Regierungskonferenz beschlossen werden soll. Wir müssen deutlich machen, dass dies in einer vernünftigen Balance zwischen den Institutionen zu geschehen hat, auch im Verhältnis zu den nationalen Parlamenten, die ja gerade im Rahmen der Subsidiarität eine wichtigere Rolle einnehmen sollen. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass deutlich wird, dass die Europäische Union kein Staat ist und auch kein Staat werden will, dass aber dort, wo die Mitgliedstaaten sagen, das können wir zusammen besser machen, entsprechende Handlungsfähigkeit hergestellt wird.

Dazu gehört auch, dass wir die Identität unserer Völker in Zukunft akzeptieren und fördern. Europa tritt nicht an die Stelle der Nationalstaaten, sondern ist eine gemeinsame Organisation, um die Nationalstaaten gemeinsam stärker zu machen. Das muss der entsprechende Ansatzpunkt sein. Dabei müssen wir auch von der Gleichwertigkeit von Groß und Klein, Arm und Reich in dieser Europäischen Union ausgehen. Deswegen ist das doppelte Stimmrecht so wichtig, wobei jedes Land erst einmal eine Stimme hat, egal ob groß oder klein.

Es ist aber auch notwendig, dass wir die Kompetenzordnung sehen und mit der Kompetenzordnung das Subsidiaritätsprinzip, die Ausdehnung der Mehrheitsentscheidung, denn wir werden den Terror und die organisierte Kriminalität nicht erfolgreich bekämpfen können, wenn wir in den nötigen Bereichen wie etwa der Innenpolitik nicht die Mehrheitsentscheidung bekommen.

Ich meine aber auch, dass dieses Europa auf Werten beruhen muss. Die Charta der Grundrechte ist für das Europäische Parlament ein unverzichtbarer Bestandteil.

(Beifall)

Dies alles müssen wir eingliedern – und deswegen sind eine Rechtspersönlichkeit und die Beseitigung der Pfeilerstruktur so wichtig. Die Erfolgsgeschichte der Europäischen Union ist darauf gegründet, dass wir in den Bereichen, in denen wir die Kompetenzen haben, eine Rechtsordnung sind, und dass all dies mit der Methode Monet erfolgt. Der intergouvernementale Ansatz ist immer gescheitert. Die EFTA ist gescheitert, und die Europäische Union hat gewonnen, weil wir die Methode Monet haben. Deshalb sollten wir jetzt nicht in Methoden zurückverfallen, die in der Vergangenheit gescheitert sind.

Aus diesem Grunde sollten wir die deutsche Ratspräsidentschaft unterstützen. Wir sollten es möglich machen, dass die nötige Substanz dafür gewährleistet ist, und alle 27 Völker und Staaten für dieses Ziel gewinnen, damit dies eine Regierungskonferenz wird, die ein klares, eindeutig begrenztes Mandat hat. Die Substanz des Verfassungsvertrags muss gewährleistet sein, damit nur auf der Grundlage dieses Verfassungsvertrags verhandelt wird. Auch sollte der Verfassungsvertrag bis zur nächsten Wahl des Europäischen Parlaments in Kraft sein, damit die Bürger mit den neuen Rechten arbeiten können und in Zukunft bei der Europawahl selbst entscheiden, wer Kommissionspräsident wird. Dies trägt entscheidend dazu bei, den Bürger zu stärken. Ich möchte Sie bitten, dass diese Strategie, die wir im konstitutionellen Ausschuss mit großer Mehrheit beschlossen haben, die Zustimmung dieses Hauses findet.

(Beifall)

 
  
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  Der Präsident. Herzlichen Dank Ihnen beiden, Enrique Barón Crespo und Elmar Brok. Es ist schön zu sehen, wie Sie wieder richtig jugendlich werden, wenn es um unsere gemeinsame Zukunft geht.

 
  
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  Günter Gloser, amtierender Ratspräsident. Herr Präsident, sehr geehrte Frau Vizepräsidentin der Kommission, liebe Margot Wallström, sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen! Herr Präsident, Sie erlauben, dass ich mich nicht über das Alter der beiden Berichterstatter äußere, sondern zum Inhalt Ihrer beiden Reden. Ich möchte der Präsidentschaft, Ihnen, Herr Barón Crespo, aber auch Elmar Brok, ausdrücklich für die Roadmap danken, in der Sie den weiteren Verlauf der Diskussionen über den Verfassungsprozess aufgezeigt haben.

Die Schlussfolgerungen sind eine wichtige Unterstützung für das weitere Vorgehen der Ratspräsidentschaft im Vorfeld des Gipfels im Juni. Die Unterstützung des Europäischen Parlaments ist auch essentiell für den Erfolg und es ist wichtig, das Europäische Parlament in die Diskussion über die Vertragsreform voll einzubeziehen. Wie von Ihnen erwähnt, muss die angemessene Beteiligung des Europäischen Parlaments daher auch bei der kommenden Regierungskonferenz sichergestellt werden.

Herr Präsident, für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich nochmals recht herzlich bedanken. Die gute Zusammenarbeit spiegelt sich auch in dem heute vorgestellten Bericht wider, den ich als ausgewogen empfinde, da er die notwendige Balance zwischen einem ambitionierten Ergebnis für die Europäische Union und dem notwendigen Realismus in dieser Frage hält.

Wir können und wollen das Votum der Bevölkerung in Frankreich und in den Niederlanden nicht ignorieren, aber gleichzeitig möchte die Mehrheit der Mitgliedstaaten die inhaltliche Substanz dieses Vertrags erhalten. Ich möchte deshalb an dieser Stelle auch noch einmal die besondere Rolle der deutschen Präsidentschaft unterstreichen. Wir haben eine Mittlerrolle. Wir wollen ein Ergebnis, das alle Mitgliedstaaten akzeptieren können, aber ebenso natürlich auch das Europäische Parlament. Die Diskussion, die seit den gescheiterten Referenden nicht nur in den Niederlanden und Frankreich stattgefunden hat, müssen wir berücksichtigen.

Wir müssen die Sorgen der Menschen ernst nehmen, aber gleichzeitig – das hat die Diskussion auch gezeigt – gibt es zahlreiche Bereiche, in denen sich die Bürger mehr Europa, mehr Europäische Union wünschen. In diesem Zusammenhang werden in letzter Zeit massiv die Themen Klima und Energie diskutiert, aber auch die gemeinsame Außenpolitik der Europäischen Union und die Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität.

Eine Tatsache, die durch zahlreiche Umfragen bestätigt wird, ist mir sehr wichtig: Die Menschen in Europa sind in ihrer Mehrheit nicht gegen diese Europäische Union. Sie wollen eine handlungsfähige und effiziente Europäische Union, die sich auf das Wesentliche konzentriert, eine Europäische Union, die die Probleme, die sie anpackt, auch wirklich löst.

Es ist auch kein Geheimnis, dass eine Verständigung über eine Reihe wichtiger Fragen noch nicht erreicht ist. Diskutiert wird zum einen, wie die künftige Architektur der Verträge aussehen soll. Ich verrate auch kein Geheimnis, wenn ich sage, dass es Vorschläge gibt, zu einem klassischen Änderungsvertrag zurückzukehren. Auch das Europäische Parlament hat seine Bereitschaft bekundet, über die Präsentation der künftigen Verträge nachzudenken. Ich setze darauf, dass wir hier eine Lösung finden, die alle Partner mittragen können und die gleichzeitig einen deutlichen Fortschritt an Lesbarkeit und Transparenz für die Bürger bringt.

Das Europäische Parlament ist stets mit Nachdruck – und das hat ja gerade Elmar Brok auch noch einmal bekundet – für die Grundrechtecharta eingetreten. Es befindet sich daher mit der großen Mehrheit der Mitgliedstaaten in Übereinstimmung, wenn es dafür eintritt, an der Charta und insbesondere am rechtsverbindlichen Charakter dieser Charta festzuhalten.

(Beifall)

Die Europäische Union der nun 27 Mitgliedstaaten muss entscheidungs- und handlungsfähiger werden, um vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bestehen. Und es ist ausgeführt worden – hier gibt es wieder eine Übereinstimmung: Wir wollen eine demokratischere und transparentere Europäische Union. Deshalb will die große Mehrheit der Mitgliedstaaten an der wesentlichen inhaltlichen Substanz des vorliegenden Verfassungsvertrags festhalten. Die mehrheitliche Auffassung besteht darin, dass insbesondere das institutionelle Paket nicht geöffnet werden kann, da es sich hierbei – ich darf es einmal so ausdrücken – um die Öffnung der Büchse der Pandora handeln würde. Aber auch sachpolitische Fortschritte sind wichtig.

Wir wollen ein Ergebnis, das alle Mitgliedstaaten akzeptieren können, aber hierfür ist Kompromissbereitschaft auf allen Seiten notwendig. Ich setze darauf, dass der gemeinsame Wille besteht, Europa gemeinsam voranzubringen. In dieser Situation ist uns natürlich die Unterstützung des Europäischen Parlaments für die Bemühungen des deutschen Ratsvorsitzes um eine Einigung auf dem Gipfel im Juni, die in dem Bericht betont wird, besonders wichtig.

Lassen Sie mich noch einige Ausführungen zum Verfahren und zur Zielsetzung der deutschen Präsidentschaft machen. Wie Sie wissen, sind die Konsultationen inzwischen in die heiße Phase getreten. Die Gespräche werden nun vorwiegend von der Ratspräsidentin, Frau Bundeskanzlerin Merkel, aber auch von Bundesaußenminister Steinmeier persönlich geführt. Herr Steinmeier wird Sie morgen hier über die Vorbereitung des Europäischen Rates im Juni unterrichten. Da die Konsultationen auf höchster Ebene noch andauern, ist es zu früh, bereits jetzt inhaltlich konkrete Vorschläge der Präsidentschaft zu präsentieren. Diese werden und können vom Europäischen Rat meines Erachtens auch erst in einem späteren Stadium vorgelegt werden.

Unser Ziel für den Europäischen Rat im Juni sind klare inhaltliche Vorgaben für die geplante Regierungskonferenz sowie ein sehr präziser Zeitplan. Die Regierungskonferenz soll 2007 unter portugiesischem Vorsitz politisch abgeschlossen werden. Spätestens Anfang 2008 soll der Vertrag unterzeichnet werden. Dies ließe ausreichend Zeit für eine Ratifizierung des Vertrags in allen Mitgliedstaaten und – was wichtig ist – natürlich vor den Wahlen zum Europäischen Parlament 2009. Zu diesem Zeitplan, zu dem auch die Roadmap des Europäischen Parlaments aufruft, bestand in den bisherigen Gesprächen breite Zustimmung. Wichtig für seine Realisierung wäre auch, dass das Europäische Parlament seine Stellungnahme nach Artikel 48 noch vor der Sommerpause abgibt.

Aber ich wiederhole: Als Präsidentschaft befinden wir uns in einer Mittlerrolle. Wir brauchen ein Ergebnis, das alle akzeptieren können. Wir sprechen mit allen Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und der Kommission. Ich weiß, es gibt noch viel Überzeugungs- und Vermittlungsarbeit zu leisten, aber ich bin zuversichtlich. Wenn alle 27 Mitgliedstaaten immer von den gemeinsamen Herausforderungen sprechen wie zuletzt auch bei der Berliner Erklärung, dann gehe ich doch davon aus, dass alle gemeinsam, alle 27, auch den Erfolg wollen.

(Beifall)

 
  
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  Der Präsident. Herr Ratspräsident! Ich glaube, ich kann im Namen des Parlaments sagen, dass wir unsere Stellungnahme schnell abgeben werden, wenn die Rechte des Europäischen Parlaments hinreichend berücksichtigt werden. Auf dieser Basis sind wir zu jeder guten Zusammenarbeit bereit.

 
  
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  Margot Wallström, Vice-President of the Commission. Mr President, I wish to begin by thanking the rapporteurs, Mr Barón Crespo and Mr Brok, and the Committee on Constitutional Affairs for this report, and for your work, which adds a major contribution to this very crucial period that we are in. The Commission welcomes your report and shares its main thrust.

Two years after the launch of the reflection period, the world is still changing and the political context has kept changing. The European Union has been able to find a new consensus on some highly political dossiers and issues, such as agreeing a new financial package for the years to come.

However, the difficulties that the Constitutional Treaty was addressing have basically not been solved. The Union is still not able to speak with a single voice in the world arena. We still need to improve democracy, efficiency and the transparency of this Union. We have to ensure a better delivery on key policy areas such as migration or climate change. That is why we are deeply convinced that Treaty changes are still necessary.

We also believe that there is a strong need to communicate better with the citizens on a new Treaty review exercise. This exercise is not about building European construction for its own sake, but about being able to address the increasingly globalised political environment and deliver on policies that really matter to our citizens.

Moving towards a Treaty settlement will be the key issue of the European Council. The German Presidency has made a huge effort in the past months to build a new consensus among the Member States and the European institutions. We support those efforts and we hope that the European Council will be able to agree on the launch of a new intergovernmental conference.

However, we must be very careful: the Constitutional Treaty is a compromise which at this stage is difficult to improve but easy to unravel. Therefore, for new negotiations to be successful, the Intergovernmental Conference needs a to have a clear and stringent mandate and a clear goal in mind, i.e. a new Treaty to be in force before the 2009 European elections.

The Commission will continue to play a central part in reaching a solution. If an intergovernmental conference is to be launched, we will be ready to bring forward our opinion in early July. A new solution should be able to command a true and durable consensus. It should be able to strike a balance between the voices of those who have already ratified the Constitutional Treaty and those who have not.

However, keeping a high level of ambition is also essential. A lowest common denominator solution might bring short-term relief, but it could compound problems in the future. Simply introducing minor institutional changes in the Treaty of Nice will therefore not be sufficient.

The Constitutional Treaty was the fruit of a detailed examination by the Convention; it is the result of a careful compromise agreed by all the heads of state and government and endorsed by the European Parliament. As far as the substance is concerned, the major part of that work remains valid. The innovations introduced by the Constitutional Treaty are still pertinent and they need to be translated into reality. The Community method must be protected, including the Commission’s right of initiative. The single-pillar structure and the single legal personality are tangible instruments to enhance the Union’s capacity to act in a global world. Advances in qualified majority voting and, in general, the enhanced role of the European Parliament should not be questioned.

The Constitutional Treaty also provides a very good solution on how to involve the national parliaments and it strikes a good balance between the role of the national parliaments and that of the European Parliament.

The Commission also remains deeply attached to the binding nature of the Charter of Fundamental Rights and to the substantial innovations on the policies set out in the Constitutional Treaty.

There must be no dilution of the single market, but we are open to examining new ideas for developments in certain policy areas in order to face new or reinforce key policy challenges, such as sustainable development, migration or energy.

The Commission shares the view that the European Parliament should be closely associated with the coming Intergovernmental Conference, at least matching the involvement it enjoyed in the previous IGC. Together we should also continue intensively our efforts to engage citizens and civil society in an effective dialogue about the future of Europe. Together we ought to explain to citizens what is at stake and why a new Treaty settlement is necessary to make the Union capable of facing the challenges of the age of globalisation. This will be even more important in the crucial phase which will begin on the basis of the European Council decisions, and I look forward to working closely with you to make this a reality.

(Applause)

 
  
  

IN THE CHAIR: DIANA WALLIS
Vice-President

 
  
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  Íñigo Méndez de Vigo, en nombre del Grupo PPE-DE. – Señora Presidenta, en una narración de Hemingway —El viejo y el Mar—, el protagonista lucha contra un merlín para llevarlo a puerto. Es una lucha titánica. Pero cuando, al final, consigue llegar a puerto, la presa ya no está, del pez sólo quedan las espinas. Esto, señor Presidente en ejercicio del Consejo, es lo que este Parlamento no quiere que suceda con el Tratado Constitucional.

Nosotros alabamos a la Presidencia alemana por querer llegar a un acuerdo, pero queremos decirle con claridad que queremos un acuerdo, pero no cualquier clase de acuerdo. Por eso, en el informe que han elaborado los señores Barón Crespo y Brok decimos claramente cuál es para nosotros el contenido esencial del Tratado Constitucional que ese acuerdo deberá recoger: lo decimos en el apartado 9.

Decimos también que hay que escuchar a todo el mundo, pero no hay que escuchar sólo a aquellos que quieren menos Europa (porque hay algunos que sólo quieren menos Europa). No les escuchen sólo a esos, escuchen también a aquellos que quieren mejorar el Tratado Constitucional. Porque solamente se oye hablar de rebajas, como si hubieran llegado los saldos de primavera en los grandes almacenes.

Es posible que una Conferencia Intergubernamental mejore el Tratado Constitucional: por ejemplo, incorporando temas que no estaban sobre la mesa hace cinco años, como el cambio climático, la energía o la solidaridad en materia energética o, por ejemplo, definiendo cuáles son las funciones del Coordinador de la Lucha Antiterrorista, asunto de gran importancia hoy, después del anuncio de ETA de que volverá a matar. Por lo tanto, ese plus es posible y les animamos, señor Presidente en ejercicio del Consejo, a que hagan ese plus.

Como ha dicho el Presidente del Parlamento anteriormente, lo que nosotros queremos es ayudarles a ustedes, y queremos que el Parlamento Europeo esté presente también en esta Conferencia Intergubernamental. No queremos, claro está, sustituirles, pero en el apartado 12 del informe definimos cuáles son las modalidades de presencia de ese Parlamento.

Por último, señor Presidente en ejercicio del Consejo, este Parlamento juzgará el resultado de la Conferencia Intergubernamental en relación con el Tratado Constitucional, y se lo decimos en el apartado 11. No nos temblará la mano para rechazarlo si ese acuerdo al que llega la Conferencia Intergubernamental no está a la altura de las expectativas.

(Aplausos)

 
  
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  Jo Leinen, im Namen der PSE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Richard Corbett wird später noch einmal für die Fraktion spezieller auf dieses Thema eingehen Ich möchte den Berichterstattern Enrique Barón Crespo und Elmar Brok herzlich danken, weil sich dieser Bericht voll auf der Linie unserer seit dem doppelten Nein vor zwei Jahren geführten Debatte befindet. Die Botschaft dieses Berichts ist eindeutig. Die Inhalte dessen, was im Laufe der letzten drei Jahre verhandelt, unterschrieben und akzeptiert wurde, also die Inhalte des Vertrags, müssen erhalten bleiben, aber es steht außer Frage, dass die Präsentation dieses Vertrags womöglich geändert werden kann. Das heißt ganz klar: Das Europäische Parlament lehnt einen Minivertrag ab. Wir sind auch dagegen, dass dabei nur ein institutioneller Vertrag herauskommt, und über einen Torso – einen Steinbruch, aus dem dieses und jenes herausgehauen wird – verhandelt wird. Wir sagen ganz klar: Dieses Parlament wird kein Konsultationsergebnis hinnehmen, das im Vergleich zu den Ergebnissen, denen wir zugestimmt haben, weniger Demokratie, weniger Transparenz, weniger Effizienz und weniger Bürgerrechte mit sich bringen würde.

Die Ironie der Geschichte ist, dass die Bürgerinnen und Bürger auch in Frankreich, den Niederlanden und in den anderen Ländern das Neue eigentlich billigen. Aus den Umfragen von Eurobarometer geht hervor, dass die Bürger mehr Demokratie und mehr Handlungsfähigkeit möchten. Sie wollen auch die neuen Politikbereiche: die Energiepolitik, die Gesundheitspolitik, den Katastrophenschutz und die gegenseitige Hilfe bei solchen Ereignissen. Deshalb ist nicht einzusehen, dass jetzt Regierungen etwas wegnehmen, was Parlamente zusammen mit den Regierungen erarbeitet haben. Das geht nicht, und das werden wir nicht akzeptieren.

Dies ist auch eine Botschaft an die Regierungskonferenz. Sie können nicht alleine ohne Rücksprache mit diesem Parlament, aber auch mit unseren Kollegen in den nationalen Parlamenten und der Öffentlichkeit zu einem Ergebnis gelangen, das sich grundsätzlich von dem Vertrag unterscheidet, den wir in den letzten vier Jahren erarbeitet haben. Wir wollen eher einen „Vertrag plus“ als einen „Vertrag minus“. Es ist hier geäußert worden, dass diese seit zwei Jahren diskutierten Themen auf die Tagesordnung gesetzt werden müssten. Darüber sollte man sprechen.

Wir reden immer über die, die den Vertrag abgelehnt haben. Man muss auch über die vielen reden, die bereits zugestimmt haben. Es kann nicht darum gehen, ein Ergebnis um jeden Preis zu erzielen. Dem werden wir nicht zustimmen. Es muss ein Ergebnis auf hohem Niveau sein. Dazu wünschen wir der deutschen Präsidentschaft viel Erfolg.

 
  
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  Andrew Duff, on behalf of the ALDE Group. – Madam President, the ALDE Group strongly supports the Brok/Barón Crespo report and welcomes the clear, strong statements from the Council and the Commission this afternoon. We look forward to playing a part in supporting the Intergovernmental Conference that proceeds sharply to renegotiating and repackaging the Constitutional Treaty with the aim of substantively improving it.

M. Sarkozy brings a refreshing pragmatism to French European policy, and I trust that Mr Brown will replicate M. Sarkozy’s performance when he becomes Prime Minister of the United Kingdom. The public mood is turning, especially in the Netherlands and Poland, where we can see a growing realisation that it is not in the interests of those countries to be inside a Union that is too feeble to act.

In conclusion, I think it is possible to draw two principal thoughts from the period of reflection. The first is that we have to strengthen democracy inside the European institutions in Brussels and between the authorities here and national, regional and local governments. The second is that we should devise cleverer and more flexible ways to change the Treaties in future. Countries that still wish to refuse the package may have the legal veto, but they will not have the moral and political authority to block progress for everyone else.

 
  
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  Brian Crowley, thar ceann an Ghrúpa UEN. – A Uachtaráin, maidir le bunreacht nua a chruthú don Aontas Eorpach, tá sé an-thábhachtach go dtabharfar cluas éisteachta do shaoránaigh uilig an Aontais. Ní hiad muintir na Fraince agus na hÍsiltíre amháin atá buartha faoi bhunreacht an Aontais Eorpaigh - tá go leor tíortha eile buartha freisin. Bhí am againn machnamh a dhéanamh ar an mbunreacht le bliain anuas. Caithfidh ceannairí na mBallstát cinneadh a dhéanamh anois ar bhunreacht nua a bhunú ag an gcéad chruinniú eile den Chomhairle.

I would like to thank both rapporteurs, Mr Barón Crespo and Mr Brok, who have tremendous experience. I thank them for their work with this own-initiative report. It comes at a critical time when the members of the Council need to be edged and pushed in a certain way. That requirement is not because of what we here in Parliament want to see with regard to the future development of the European Union, but because of the necessity to ensure that the voices of the peoples of the European Union are properly reflected at all levels of administration and operation of the European Union in the future.

If anything, the success of the European Union has been the uniqueness of the institutions predicated upon the basis of consensus, compromise and equality, and the need to maintain that kind of balance to ensure that it does not become a two-tier Europe; to ensure that Donald Rumsfeld’s notion of an old and a new Europe will never come to fruition. Rather, we need a Europe working together, le chéile, and cooperating together for the benefit of all the peoples.

However, our primary source must be the agreed text that we already have. Let us look at the uniqueness of the Convention that came up with that text. Let us ensure that we maintain the core of that text whilst at the same time making the necessary adjustments to guarantee that all Member States can agree and sign up to it and that none feel threatened by it.

Our task today is to ensure that the message goes out loud and clear that Parliament supports future developments of the European Treaty that rightly reflect the new Member States and rightly reflect the balances that must be maintained for the successful operation of a Europe of nations of equality.

 
  
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  Johannes Voggenhuber, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Meine Fraktion wünscht diesem Bericht eine große und überzeugende Mehrheit, und wir hoffen, dass er sie auch erhält. Wir danken den Berichterstattern für diesen ausgezeichneten Vorschlag.

Diese Entschließung kann eine große Bedeutung erlangen, wenn es diesem Haus gelingt, den Regierungen die Botschaft zu vermitteln, dass es wirklich bereit ist, Anwalt der europäischen Demokratie zu sein, dass es wirklich bereit ist, die Verankerung der Grundrechte zu verteidigen, und dass es wirklich bereit ist, die Auflösung der Säulenstruktur und den Erhalt der qualifizierten Mehrheit im Verfassungsvertrag durchzusetzen, auch auf die Gefahr hin, nein sagen zu müssen. Ich habe in vielen Jahren viele Ultimaten dieses Hauses gehört und viele große Gesten und viel Geschrei auf den Barrikaden und Versprechungen, nein zu sagen, wenn nicht das und wenn nicht jenes im Sinne der Bürger entschieden wird. Ich habe nicht ein einziges Mal erlebt, dass dieses Haus dann tatsächlich auf die Barrikaden gegangen ist, nein gesagt oder auch nur ein einziges Ultimatum erfüllt hat. Wenn wir dieses Ultimatum nicht einlösen, dann müsste dieses Haus allerdings die historische Verantwortung tragen.

Die Sündenregister der Regierungen nach zwei Jahren Reflexionsperiode – wer auch immer hier nachgedacht hat – sind lang. Man könnte geradezu von den sieben Todsünden der Regierungen sprechen. Aus dem Verfassungsprozess sind die Parlamente inzwischen ausgeschlossen, auch dieses Haus, seit langem. Die Öffentlichkeit ist beseitigt. Der Verfassungsprozess findet nun hinter verschlossenen Türen statt. Ein Nationalismus tritt quer durch viele Mitgliedstaaten immer dreister und immer unverhohlener zum Vorschein, ohne auf wirklichen Widerstand zu stoßen.

Die Diskussion über die Änderung des Vertrags ist weit entfernt von den Abstimmungen in Frankreich und den Niederlanden, den Forderungen nach mehr Demokratie, nach mehr sozialer Verantwortung für Europa, nach einer Antwort auf die Globalisierung, nach mehr Handlungsfähigkeit. All die Forderungen, die heute auf dem Tisch liegen, haben nichts mit dem zu tun, was die Menschen verlangt haben. Sie haben allerdings sehr viel damit zu tun, was die Regierungen schon seit langem und immer wieder auch im Konvent verlangt haben: Die Durchsetzung ihrer eigenen Machtansprüche und die Verletzung und Aufkündigung des Konsenses, den wir ihnen im Konvent abgetrotzt haben. Nein, von den Vorzügen Europas, von mehr sozialer Verantwortung und mehr Demokratie ist hier nicht mehr die Rede.

Die Regierungen missbrauchen das Votum in Frankreich und den Niederlanden. Sie missbrauchen es, um weniger Europa zu schaffen, ihr Europa, das intergouvernementale Europa, das nicht soziale Europa. Wir sollten dem nicht zusehen! Diese Verfassung ist ein Garant für die europäische Demokratie und damit auch für die Lösung der sozialen Fragen der Zukunft. Ich bezweifle, dass das zentrale Verhandlungsprinzip, das darin besteht, kein Referendum abzuhalten, ein taugliches Lösungskonzept darstellt. Wir werden diese Vertrauenskrise in Europa nicht bewältigen, indem wir die Bürger umgehen. Wir können sie nur lösen, indem wir die Bürger gewinnen.

(Beifall)

 
  
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  Francis Wurtz, au nom du groupe GUE/NGL. – Madame la Présidente, dans le rapport de nos collègues Barón Crespo et Brok, on peut lire, au considérant H, à propos du non français et néerlandais au projet de traité constitutionnel, les mots suivants: "une large part des réserves exprimées étaient liées au contexte plutôt qu'au contenu et les questions qui préoccupaient le plus la population ont été résolues entre-temps". C'est ce qui s'appelle se rassurer à bon compte. La conclusion d'un tel diagnostic coule de source. Elle est lancée dès le premier alinéa, je cite: "réaffirme qu'il apporte son soutien au contenu du traité constitutionnel".

Certes, le rapport entend tenir compte des difficultés apparues dans certains États membres, mais le paragraphe 6 précise de façon savoureuse la portée des concessions auxquelles il pourrait consentir en réaffirmant, je cite, "son engagement à parvenir à un aboutissement du processus constitutionnel en cours dans l'Union européenne, qui se fonde sur le contenu du traité constitutionnel, le cas échéant sous une présentation différente". La similitude de cette démarche avec celle que suggérait l'une des douze questions adressées par Mme Merkel le mois dernier aux chefs d'État et de gouvernement est frappante. Rappelez-vous, je cite: "que pensez-vous de la proposition de changer la terminologie sans toutefois modifier la substance?"

Ces trois extraits du rapport de MM. Barón Crespo et Brok résument on ne peut mieux les raisons du désaccord de mon groupe avec le texte qui nous est proposé. Ce n'est pas servir l'Europe que de se cacher les problèmes croissants que soulève une partie fondamentale de l'acquis communautaire parmi nos concitoyens, à savoir un certain nombre d'implications de ce que nos traités appellent l'économie de marché ouverte où la concurrence est libre.

Trois exemples: le 22 mai dernier, au congrès de la Confédération européenne des syndicats, le président de la Banque centrale européenne, M. Trichet, a pu le vérifier à ses dépens en faisant l'unanimité contre sa thèse de la modération salariale au nom de la compétitivité des prix dans une économie ouverte. Quelques jours plus tôt, le commissaire McCreevy a fait une expérience semblable, au Conseil cette fois, où de plus en plus de représentants de gouvernements demandent le report de la libéralisation des services postaux devant le tollé que suscite ce projet de directive de la part des populations. Et voilà que, il y a quelques jours, dix associations industrielles très exposées à la concurrence mondiale accusaient elles-mêmes le commissaire Mandelson de faire preuve d'un zèle libre-échangiste, je cite, "aux conséquences inacceptables".

C'est sans doute à cette avalanche de contestations que devait penser le ministre allemand de l'économie et des finances, M. Steinbrück, en évoquant récemment, je le cite, "un risque de crise de légitimité du modèle économique et social européen". Voilà pourquoi mon groupe plaide résolument, d'abord, pour un débat public très ouvert sur ce qui doit changer dans les orientations et les structures de l'Union, ensuite, pour une ratification du futur traité européen par voie de référendum.

 
  
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  Bastiaan Belder, namens de IND/DEM-Fractie. – Mevrouw de Voorzitter, het verslag van collega's Barón Crespo en Brok kenmerkt zich door een grote interne spanning en dubbelheid. Enerzijds erkennen de rapporteurs - zij het met de grootst mogelijke tegenzin - het feit dat de grondwet gewijzigd moet worden. Ik constateer daarom met tevredenheid dat zelfs het Europees Parlement van deze werkelijkheid doordrongen raakt.

Anderzijds stel ik met teleurstelling vast dat in paragraaf 6 - collega Wurtz zei het al - blijkt hoe groot, of beter gezegd hoe gering, hun echte bereidheid tot wijziging van de grondwet wel is: de inhoud van de grondwet mag niet gewijzigd worden, alleen de verpakking.

Ik geef direct toe dat het de leden van de Raad zijn (waaronder ook mijn eigen premier) die aanleiding geven tot de gedachte dat de cosmetische wijziging van de grondwet acceptabel zou zijn. Toch roep ik het Europees Parlement op zijn strategie te wijzigen. Vanuit de Raad komen immers steeds meer signalen dat er daadwerkelijk over de inhoud zal worden gesproken. Als het Europees Parlement echt een bijdrage wil leveren aan een succesvolle IGC, zoals de rapporteurs op meerdere plaatsen in hun verslag aangeven, moet het bereid zijn ook over de inhoud compromissen te sluiten, anders zal het Europees Parlement in de komende IGC slechts een rol in de marge blijven spelen. Dat is een scenario dat noch mijzelf noch de beide rapporteurs zal aanspreken.

 
  
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  Bruno Gollnisch, au nom du groupe ITS. – Veritas liberavit vos, dit l'Évangile selon saint Jean: la vérité vous libérera. Quelle est cette vérité? La vérité, c'est que vous voulez créer un super État européen, en dépit des dénégations de M. Brok. Car, enfin, une organisation politique dotée de la personnalité juridique internationale, dotée d'une présidence qui n'est plus une présidence tournante, dotée d'un ministère des affaires étrangères, d'une monnaie unique, d'une extension indéfinie des compétences qui ne sont plus attribuées par pilier, avec, à l'intérieur de ces compétences, une décision à la majorité: cela s'appelle un État européen!

J'entends bien, mes chers collègues, qu'il y en a parmi vous, et sans doute la majorité, qui sont d'accord avec cette évolution. Mais alors, il faut avoir la franchise et l'honnêteté de le dire à nos compatriotes. Or, c'est une réalité, et on l'a bien entendu tout à l'heure encore dans l'exposé de M. Brok, que vous vous acharnez à masquer et cela, je crois, n'est pas honnête, n'est pas décent. Car si vous voulez rester dans le cadre d'une organisation internationale, alors pourquoi ne pas vous satisfaire des traités existants?

Il y a eu le traité de Paris qui a institué la CECA. Puis, il y a eu le traité de Rome instituant Euratom et la Communauté économique européenne. Ensuite, on nous a dit qu'il fallait fusionner les exécutifs de ces organisations internationales pour leur donner plus de pouvoir. On les a fusionnés! Ensuite encore, en 1986, on nous a dit qu'il fallait l'Acte unique européen pour que l'Europe puisse véritablement porter tous ses fruits et répondre aux espérances. Et on a eu l'Acte unique européen. Aussitôt cet Acte unique européen adopté, on nous a dit qu'il ne suffisait pas, qu'il fallait le traité de Maastricht à partir duquel couleraient le lait et le miel. Et après Maastricht, il y a eu Amsterdam. Et après Amsterdam, il y a eu Nice. Vous êtes engagés dans un processus qui vise à créer ce super État européen. Il est contraire au génie de l'Europe, qui est l'espace qui a inventé la liberté et l'indépendance des nations. C'est la raison pour laquelle nous y sommes résolument opposés.

 
  
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  Jim Allister (NI). – Madam President, ‘no’ is really not a difficult word to understand. The continuing failure to accept the political reality of rejection is epitomised by paragraph 3 of this report. There it notes the concerns expressed by the French and Dutch people. France and the Netherlands did not express concern; they expressed rejection. It is the refusal to face that reality that has embedded the EU in the rut of the past two years.

This report will do nothing to move us on because it still insists on everything which has been rejected, namely the apparatus of statehood for the EU and further diminution in national powers and vetoes. It is those who cannot accept that the Constitution has floundered who are pushing towards a two-speed Europe. If that is what you must have, then go for it. Just leave out of it those states that still want real national control and power. And, even as a quid pro quo, let us repatriate real powers, let us bring them back from Brussels. Then those who want more Europe can have it, and those who want less can have that. But you cannot foist on us all a Constitution already rejected, no matter how you might disguise or repackage it.

 
  
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  Παναγιώτης Δημητρίου (PPE-DE). – Κυρία Πρόεδρε, θα ήθελα να συγχαρώ το κ. Brok, και τον κ. Crespo, οι οποίοι κατάφεραν να συνδυάσουν το όραμα με την πραγματικότητα στην έκθεσή τους.

Το όραμα είναι η διατήρηση των βασικών στοιχείων της Συνταγματικής Συνθήκης. Η πραγματικότητα είναι να βρούμε, διαλεγόμενοι και διαπραγματευόμενοι μεταξύ μας, έναν νέο συμβιβασμό. Ένα συμβιβασμό, όμως, ο οποίος να διατηρεί τις αρχές και τις αξίες, πάνω στις οποίες στηριχθήκαμε στη Συνέλευση για το μέλλον της Ευρώπης για να δημιουργήσουμε τη Συνταγματική Συνθήκη.

Έχετε υπογραμμίσει, και πολύ ορθά, ότι τα ανθρώπινα δικαιώματα δεν μπορούν να λείπουν από αυτό το κείμενο- το όποιο κείμενο θα βρεθεί- και αυτό είναι πολύ σωστό, όπως και τα άλλα στοιχεία που έχετε αναφέρει.

Αυτό το Κοινοβούλιο, κυρίες και κύριοι συνάδελφοι, πρέπει να πρωτοστατήσει στην προσπάθεια για εξεύρεση λύσης και έξοδο από τη συνταγματική κρίση που αντιμετωπίζει η Ευρωπαϊκή Ένωση. Η Ευρωπαϊκή Ένωση δεν μπορεί να συνεχίσει το βήμα σημειωτόν που κάνει σήμερα. Οι προκλήσεις της παγκοσμιοποίησης είναι τέτοιες, που αν δεν προχωρήσει, σύντομα και σωστά, δεν θα μπορέσει να διαδραματίσει το ρόλο που χρειάζεται στη βάση των αρχών και αξιών μας.

Κυρίες και κύριοι συνάδελφοι, μιλούμε για συμβιβασμό. Όταν μιλούμε για συμβιβασμό πρέπει να είμαστε ισορροπημένοι και ρεαλιστές. Δεν μπορούν τα 18 κράτη καθώς και τα 4 κράτη που προτίθενται να επικυρώσουν τη Συνταγματική Σύμβαση όπως είναι, να είναι έτοιμα να κάνουν συμβιβασμό και τα άλλα κράτη καθώς και οι πολίτες των άλλων κρατών να μιλούν για ανένδοτο αγώνα για κάποια σημεία επί των οποίων στηρίζονται. Πρέπει να είμαστε σωστοί και πρέπει να είμαστε και δίκαιοι. Αυτό ισχύει για όλους. Και για εκείνους που έχουν εγκρίνει τη Συνταγματική Συνθήκη και για εκείνους που έχουν κάποιο σκεπτικισμό.

Καταλήγοντας, κυρία Πρόεδρε, πιστεύω ότι η Ευρωπαϊκή Ένωση δεν μπορεί να συνεχίσει έτσι, αλλά πρέπει να μπει μπροστά, πρέπει να δώσει μέλλον στους πολίτες, πρέπει να δώσει μέλλον σ’ αυτήν την Ένωση, ώστε να προχωρήσει μπροστά.

 
  
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  Richard Corbett (PSE). – Mr President, Mr Allister has just said that the word ‘no’ is not difficult to understand, but equally the word ‘yes’ is not difficult to understand. We are in a situation where a large majority of Member States have said yes. Two have said no, some have a few reservations, but all 27 have agreed to embark on a process of trying to bridge that gap, of trying to find a solution capable of ratification by all 27. This report, which I commend and my group will be supporting, endorses that attempt. We think it is right to make an attempt to bridge that gap and to find a solution capable of ratification by all 27.

This Parliament, elected by the citizens of the European Union, approved the Constitutional Treaty in adopting by an overwhelming majority the report by Mr Méndez de Vigo and myself two years ago. So it is quite natural that we side with the 22 Member States who wish to keep the text as intact as possible. I think that is quite logical. This Parliament would prefer changes of form to sacrificing the content. It would prefer to relinquish the symbols rather than the substance. That is clear and that will no doubt be part of the solution, but it is unlikely to be enough. The issues of the substance of the Constitution will have to be addressed in some cases, perhaps to improve, extend or revise it. But it is essential that we try to keep those practical reforms in the Constitutional Treaty, and it is a collection of very practical reforms – those reforms that make the EU capable of functioning as it continues to enlarge and that improve its democratic accountability. Those are essential and must be kept. The Constitutional Treaty contains such a package of reforms. Let us do our utmost to salvage as many of those reforms as possible.

 
  
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  Anneli Jäätteenmäki (ALDE). – Arvoisa puhemies, toivon menestystä liittokansleri Angela Merkelille hänen pyrkimyksissään löytää yhteinen näkemys EU:n perustuslakisopimuksesta ja EU:n toimintatavoista. Siinä työssä tarvitaan unelmia, mutta siinä tarvitaan myös realismia. Ja jos joku tässä työssä onnistuu, uskon, että se on Angela Merkel.

Toivoisin, että hän olisi ottanut ja ottaisi ohjenuorakseen sen, mitä hän itse esitti ennen Berliinin julistusta koskevan työn aloittamista. Silloin hän toivoi ja asetti edellytyksen, että Berliinin julistuksesta tulee sellainen, jonka jokainen eurooppalainen haluaa ja pystyy lukemaan. Perustuslain pitäisi olla sellainen. Silti olisin toivonut, että valmistelussa olisi sekä jäsenvaltioissa että EU:n tasolla noudatettu avoimuutta. EU ei ansaitse, se ei voi saada eikä sen tule myöskään saada perustuslakia ennen kuin sitä voidaan valmistella avoimesti, ei kansalaisten selän takana.

Perussopimusten selkeyttäminen ja yksinkertaistaminen oli yksi keskeisistä tavoitteista, jotka sopimusten uudistamiselle asetettiin jo Nizzan Eurooppa-neuvostossa vuonna 2000. Meidän on nyt uskallettava tunnustaa, että nykyisellään tämä teksti ei ole selkeä vaan se on epäselvä ja sekava paketti, eikä siitä huolellisellakaan lukemisella saa riittävää selvyyttä.

Arvoisa puhemies, olisikin mielenkiintoista tietää myös, kuinka moni Euroopan parlamentin jäsen tai kansallisten parlamenttien jäsen on lukenut tämän perustuslakisopimustekstin kokonaisuudessaan, nämä säännöt, joissa kerrotaan, miten EU toimii, mikä on sen politiikan sisältö, toimivalta ja päätöksentekotapa. Veikkaan, että tässä salissa aika pieni osa on sen lukenut.

 
  
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  Konrad Szymański (UEN). – Pani Przewodnicząca! Powodzenie reformy Unii Europejskiej zależy dzisiaj od elastyczności wszystkich stron procesu negocjacyjnego. W tym świetle zaprezentowane tu stanowisko jest wyjątkowo nieustępliwe i sztywne. Kierując się logiką pozbawioną ducha kompromisu Parlament Europejski bierze na siebie współodpowiedzialność za klęskę reformy traktatowej.

Zamiast usztywniania warunków potrzebujemy dziś kroków w stronę państw, które wskazały na zastrzeżenia wobec starego tekstu traktatu. Jeśli reforma ma się zakończyć sukcesem, Holandia, Polska, Czechy, Wielka Brytania i Francja muszą otrzymać nową ofertę oraz elastyczny mandat negocjacyjny na konferencję międzyrządową, dotyczący reprezentacji zagranicznej, podziału kompetencji, a także systemu głosowania w Radzie. Siłowe blokowanie tej dyskusji oznacza dziś tylko i wyłącznie stratę kolejnych lat.

Bardzo podobała mi się historia z Hemingwaya przytoczona przez Méndeza de Vigo. Czytam ją jednak zupełnie inaczej. Leciwy bohater Hemingwaya, gdyby wybrał średniego marlina, trochę mniejszego, spokojnie dotarłby do portu i miałby co jeść. Wybrał jednak marlina ponad miarę, wrócił do portu z niczym i omal nie stracił życia. Wolałbym zaoszczędzić Unii Europejskiej takich przeżyć i dlatego nie poprę tego sprawozdania.

 
  
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  Bernat Joan i Marí (Verts/ALE). – Madam President, we have to make Europe stronger politically. That is one of the main tasks of the European Parliament.

For the European Free Alliance, ‘more’ Europe means more opportunities for freedom for stateless nations, constitutional regions and national minorities. Europe is the main field in which we can work and be together. For this reason, we need not only a Treaty, but also a Constitution for Europe in the future. Therefore, we must support a reform of the Treaty in order to make Europe stronger and to make the concept of European citizenship a common goal for all Europeans. For that reason, in future the EU has to speak with a single voice on key issues, such as immigration, security, climate change and employment.

 
  
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  Esko Seppänen (GUE/NGL). – Arvoisa puhemies, Euroopan parlamentti ottaa nyt valiokuntansa oma-aloitteisella mietinnöllä kantaa asiaan, joka ei kuulu sen toimivaltaan – ei asiasisällön osalta eikä lopputuloksen osalta. Sen takia mietintö on europropagandaa perustuslain puolesta asiassa, jossa poliittiset eliitit ovat eri linjalla kuin kansa. Koko EU:n kattaneen mielipidetutkimuksen mukaan 75 prosenttia EU:n kansalaisista haluaisi perustuslaista kansanäänestyksen, jossa yhdentoista vanhan jäsenvaltion asukkaat hylkäisivät sen.

Oma maani Suomi on ratifioinut kuolleen sopimuksen, ja se on tehty vastoin kansan tahtoa. Ryhmämme Suomessa teettämän uuden mielipidetutkimuksen mukaan suomalaiset vastustavat tulevaa perustuslakia koko maassa, kaikissa ikäryhmissä, kaikissa ammateissa ja kaikissa puolueissa. Euroopan parlamentti asettuu perustuslain puolelle vastoin monien maiden kansalaismielipidettä. Se ei paranna Euroopan parlamentin omaa legitimiteettiä eikä perustuslain legitimiteettiä jäsenvaltioissa. Pitäisi uskaltaa kysyä kansoilta.

Puheenjohtajavaltion jäsenvaltioille lähettämässä salaisessa kahdentoista kysymyksen luettelossa pelin henki on selvä: vaihdetaan termit, mutta säilytetään vanha sisältö. Näin ollen uusi perustuslakiesitys on pelkkä silmänkääntötemppu.

 
  
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  Vladimír Železný (IND/DEM). – Vážená paní předsedkyně, máme před sebou zprávu, která se pokouší resuscitovat mrtvolu. Mrtvolou je Ústava, kterou francouzský lid zabil a nizozemský lid s chutí pohřbil.

Problém ale je, že eurokratické elity nehodlají vzít tento jednoduchý fakt na vědomí. Proto byl zahájen proces, který má konečně vyřadit z rozhodování ten komplikující prvek, tedy lid v členských zemích. Princip byl vyjádřen v tajném dotazníku, který německé předsednictvo rozeslalo vládám členských zemí. Jeden bod tam neomaleně kladl otázku: „Co kdybychom pod jiným názvem přijali dokument, který byl měl stejný obsah a stejnou právní závaznost, jakou měla Ústava?” Brutálněji už to říci nelze. A aby to neznělo tak hrubě, tak do toho zamícháme trochu klimatologického alarmismu a některým hodně vzdorujícím nabídneme jako cukrátko zvýhodněnou energetickou solidaritu, aby mohli doma vítězně zamávat nějakou protihodnotou. Hlavně zbavme malé země práva veta a zajistěme novou majoritu pro velké země a nazvěme to tak, abychom nemuseli konat referenda.

Autoři zprávy rádi zapomínají na to, že Německo dosud neratifikovalo Ústavu, protože ji ratifikuje podpis prezidenta. Rádi tudíž zapomínají na to, že Ústavu ratifikovalo jen 16 z 27 zemí, reprezentující jen 37 % populace EU. Rádi zapomínají na to, že uplynula dvouletá lhůta, ve které mělo Ústavu ratifikovat alespoň 80% zemí, aby mohl proces pokračovat. A rádi zapomínají na to, že tento fakt vyvázal z područí Ústavy i ty země, kterým byla vnucena jako součást přístupových dohod.

 
  
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  Corien Wortmann-Kool (PPE-DE). – Voorzitter, ik wil graag eerst de rapporteurs danken voor hun inspanning.

Het verslag is een verslag met twee gezichten. Het komt sterk op voor de kernelementen van het grondwettelijk verdrag, maar het geeft ook rekenschap van de ontwikkelingen in de afgelopen jaren, al zou dat misschien wel wat ruimhartiger hebben gekund. Er leeft immers kritiek onder onze burgers op het functioneren van Europa en dat is niet alleen in Nederland en Frankrijk het geval. Het is heel belangrijk dat ook dit Parlement zich rekenschap geeft van die kritiek. Maar gelukkig groeit er nu in Europa een breed draagvlak voor de idee dat het anders moet. Geen grondwet meer.

Het verslag kan rekenen op onze steun, al hebben we problemen met enkele passages. Wij steunen het verslag omdat het opkomt voor de hoofdpunten van het constitutioneel verdrag. Maar dit verslag zet ook - al wordt dat hier door sommige collega's ontkend - de deur open voor veranderingen: het verhelderen van het begrip subsidiariteit, geen grondwettelijke trekken, geen Europese staat en, met betrekking tot een aantal problemen van deze tijd, meer ambitie op Europees niveau, alsook de participatie van de burger en de rol van de nationale parlementen. Die rol moet echter wel in een goede balans gebracht worden met respect voor de rol van dit Parlement.

Een Europa alleen op onze eigen voorwaarden bestaat niet. We moeten er samen uitkomen en onder leiding van een vrouw moet dat lukken. Ik wens Angela Merkel, maar ook onze eigen Hans-Gert Poettering en Commissievoorzitter Barosso veel succes en wij allen moeten hen steunen om dit tot een goede oplossing te brengen.

 
  
  

VORSITZ: HANS-GERT PÖTTERING
Präsident

 
  
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  Genowefa Grabowska (PSE). – Panie Przewodniczący! Uważam, że sprawozdanie Broka i Crespo to dobre sprawozdanie, zasługujące na pełne poparcie i będę za nim z całym przekonaniem głosowała. Poprzez to sprawozdanie Parlament Europejski wysyła sygnał, że my tutaj zgromadzeni chcemy Unii takiej, jaką opisuje punkt dziewiąty tego sprawozdania: Unii sprawniejszej, lepiej funkcjonującej i dbającej o prawa obywateli.

Wysyłamy sygnał do konferencji międzyrządowej, że popieramy i identyfikujemy się z osiemnastoma państwami, które traktat ratyfikowały, ale jednocześnie widzimy potrzebę zmian, zmian niezbędnych, aby uczyniły to także pozostałe państwa i że na te zmiany jesteśmy otwarci. Są one zasygnalizowane w dwunastym punkcie rezolucji. Szczególnie zadowolona jestem, że w tym dwunastym punkcie znalazł się zapis o solidarności w dziedzinie energetyki, to bardzo ważne dla mojego państwa.

Sprawozdanie przypomina także o politycznej odpowiedzialności państw członkowskich, które traktat podpisały, to punkt piąty sprawozdania. Ja chcę dodać, że te państwa ponoszą także odpowiedzialność prawną wynikającą z prawa międzynarodowego, a konkretnie z Wiedeńskiej Konwencji o Prawie Traktatów. Mój kraj, Polska, jeszcze Konstytucji Europejskiej nie ratyfikował, ale Polacy w wysokim stopniu popierają Europę i są wśród najbardziej proeuropejskich społeczeństw. Uważam, że motto prezydencji niemieckiej brzmiące: "Europa uda nam się tylko wspólnie", powinno być adresowane do rządów, a nie do obywateli, którzy o tym są od dawna przekonani.

 
  
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  Mario Borghezio (UEN). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, si tratta di una relazione che insiste sulla via sbagliata dell'accanimento terapeutico per tenere in vita una Costituzione rifiutata dai popoli e poi sostenuta da grandi patrioti del federalismo, come il Presidente del Consiglio italiano Prodi, che nega al Nord, alla Padania, il federalismo interno, il federalismo fiscale per avere giustizia da "Roma ladrona".

La relazione in esame elude il tema dei criteri dei limiti dell'allargamento che invece, come ha detto giustamente il Primo ministro Balkenende, è al centro del dibattito politico europeo. Invece di arzigogolare su questi sotterfugi giuridici, l'Europa dovrebbe concentrarsi sui problemi concreti e mobilitare le sue energie per difendere la produzione, il lavoro e l'occupazione, per esempio rispondendo con i fatti e non con un fumoso linguaggio burocratico, come ha fatto il Commissario Mandelson, ai pesanti e puntuali rilievi delle industrie europee le quali chiedono di essere difese contro lo stop alle misure antidumping che l'ultraliberale Commissario al commercio ha imposto fin dall'inizio di quest'anno.

Le nostre imprese e l'occupazione soffrono per queste scelte sbagliate accentuate inoltre dalla decisione odierna della Banca centrale europea di aumentare i tassi di sconto. Le scelte dell'Europa di Bruxelles sono sbagliate perché rallentano il cammino verso il progresso, l'occupazione e il benessere dell'Europa e quindi restano molto distanti dal sentire profondo e dall'opinione dei cittadini europei che pagano le tasse anche per mantenere Bruxelles.

 
  
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  Sylvia-Yvonne Kaufmann (GUE/NGL). – Herr Präsident! Die Ratspräsidentschaft muss auf dem Gipfel die Quadratur des Kreises schaffen! Da Europa in der Tat nur gemeinsam gelingt, ist meines Erachtens ein Ausweg aus der Verfassungskrise nur dann möglich, wenn die bevorstehende Regierungskonferenz mit einem sowohl inhaltlich als auch zeitlich klar begrenzten Mandat versehen wird.

Ausgangspunkt der Verhandlungen kann nur der vorliegende Verfassungstext sein. Er trägt die Unterschriften aller 27 Staats- und Regierungschefs. Zwei Drittel aller Mitgliedstaaten, die zugleich die Mehrheit der Bevölkerung der Union ausmachen, haben ihn gemäß ihren Verfassungsanforderungen ratifiziert. Ausdrücklich unterstützen möchte ich Ziffer 11 des Berichts: Jedes Verhandlungsergebnis, das im Vergleich zur Verfassung einen geringeren Grundrechteschutz, ein Weniger an Demokratie, Transparenz oder Effizienz bewirken würde, ist inakzeptabel. Dies gilt erst recht für ein Weniger an Sozialstaatlichkeit. So darf z.B. die sozialpolitische Querschnittsklausel aus Teil 3 der Verfassung nicht zur Disposition gestellt werden. Dies gilt ebenso für die Werte aus Artikel 1 Absatz 2, in dem die Union als Wertegemeinschaft definiert wird. Gut ist, dass unser Parlament all jenen eine rote Karte zeigt, die sich im Windschatten des Nein aus Paris und Den Haag rückwärts gewandt im eigenen Nationalstaat verschanzen wollen.

Die geradezu lächerlichen Scheingefechte gegen die Symbole der europäischen Einigung müssen beendet werden. Die Menschen in Europa wollen weder einen Fahnen- noch einen Hymnenstreit, sie wollen mutige, nach vorn weisende Lösungen. Deshalb brauchen wir eine „Verfassung-plus-Lösung“, insbesondere zur Stärkung des europäischen Sozialmodells!

 
  
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  Der Präsident. Vielen Dank Frau Kollegin Kaufmann! Ich darf eine kleine Bemerkung machen: Als ich letzte Woche meinen Besuch in der Knesset gemacht habe, wurde ich mit der Europahymne und mit einer Musikkapelle begrüßt. Nach dem, was jetzt alles im Raum steht, sollten wir durchaus einmal darüber nachdenken, ob wir das hier im Europäischen Parlament nicht auch machen sollten.

 
  
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  Witold Tomczak (IND/DEM). – Panie Przewodniczący! Promotorzy eurokonstytucji w sposób konsekwentny zmierzają do przekształcenia Wspólnoty i Unii Europejskiej w kontynentalne superpaństwo. Jest to główny problem eurokonstytucji. Kierunek ten jest szkodliwy dla narodów Europy. Stanie się bowiem, wbrew wszelkim demokratycznym deklaracjom, zaczynem procesów totalitarnych na naszym kontynencie.

Stopniowa likwidacja funkcji politycznych współczesnych struktur narodowych jest bardzo niebezpieczna. Przejmowanie politycznych zadań państw narodowych przez struktury ponadnarodowe prowadzi do niszczenia dziedzictwa kulturowego poszczególnych narodów, a w perspektywie do zaniku suwerennych państw. Nie wolno zatem kontynuować samobójczych procesów budowania europejskiego superpaństwa. Należy odrzucić eurokonstytucję i wszelkie jej substytuty. Nie jest ona konieczna do współpracy wolnych państw europejskich.

Niezbędne raczej jest niezwłoczne podjęcie debaty nad zagadnieniem gwarancji praw narodów we współczesnym świecie, a w szczególności w Europie. Znamienne jest, że orędownicy eurokonstytucji unikają słowa suwerenność, jakby panicznie się jej bojąc. Łaskawie za to oferują nam prawo do tożsamości, którą można zachować również w niewoli. Eurokonstytucja właśnie uderza w suwerenność, w suwerenność państw narodowych, czyli w ich wolność i samostanowienie. Pozwólmy narodom żyć w wolności! Europejskie narody chcą żyć w swoich suwerennych państwach!

 
  
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  Maria da Assunção Esteves (PPE-DE). – Na próxima Conferência Intergovernamental a União Europeia tem um encontro marcado com o futuro. Um encontro marcado também com a sua própria natureza. Foi aqui que o iluminismo proclamou o valor transcendente da dignidade do homem e o método de uma união de povos para a realização desse valor.

Já no século XVIII Kant ditava as máximas para uma paz perpétua e dizia que as Constituições internas dos Estados não cumprem a sua função sem uma ordem externa adequada. A modernidade fez-se assim: a política antropocêntrica, as instituições móveis, o poder como instrumento de justiça.

A Constituição europeia é uma das tarefas que temos nas mãos para cumprir, nos nossos dias, a modernidade que a Europa fez nascer. Queremos ou não queremos um projecto de justiça que só é possível sobre o método de partilha política? Se queremos, a Constituição dá a resposta. Ela forma a base para uma democracia de larga escala, o reforço do poder do Parlamento, o reequilíbrio entre o Centro e os Estados-Membros, a Carta de Direitos, o trabalho político em rede, regras de decisão que conferem governabilidade e eficácia para uma Europa humana e aberta.

O mundo confronta-nos cada vez mais com novas realidades. As elites políticas têm a responsabilidade de construir novos paradigmas e de definir novas formas de vida. Neste caminho para o consenso - em que eu saliento o esforço dos Deputados Enrique Barón Crespo e Elmar Brok - queria lamentar a desvalorização dos símbolos da Europa. A desvalorização dos símbolos não responde a nenhuma causa real de inquietação dos cidadãos. Responde a fantasmas levantados em discursos políticos avulsos e radicais e a Europa está numa fase de refundação em que não deveria prescindir da sua dimensão simbólica. Um dia disse Paul Valery que a Europa se faria apenas sob a ameaça do declínio.

Talvez possamos contrapor que a Europa se faz pela vontade moral e a razão serena. Uma coisa é certa, não há meio-termo para esta odisseia.

 
  
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  Carlos Carnero González (PSE). – No nos cansaremos de repetir que la Constitución Europea no es el problema, sino que es la solución.

Creo que los que estuvimos en la Convención podemos afirmar que la Constitución que allí elaboramos es, en realidad, la mejor solución posible. Al menos por tres cosas: por el consenso que alcanzó, por los avances importantes que contiene y porque, además, nos permitiría culminar la Unión Política.

Ahora, de lo que se trata —y ese es el objeto del informe de los señores Barón y Brok— es de salvarla; no de embarullarla, no de liarla, no de convertirla —recogiendo una palabra de la política italiana— en la «cosa». Nos hace falta una constitución, no una «cosa» que sea indefinible.

Y para eso yo creo que hace falta tener en cuenta tres aspectos. En primer lugar, el mensaje. Miren, a mí no me gusta que deje de llamarse «Constitución». No me gusta que se quiten los símbolos. Ni siquiera me gusta que la cambien de forma para hacerla incomprensible. Pero bueno, si no hay más remedio que hacer eso, por lo menos que sea salvando el contenido. Un contenido que incluye algo de lo que, con excesiva frecuencia, se olvida hablar: la extensión de la codecisión y la Carta de los Derechos Fundamentales.

Y también, teniendo en cuenta el procedimiento, ¿nos damos cuenta en este Parlamento de que estamos hablando de un proceso para salvar la Constitución que tiene bastante de secretismo, que tiene demasiado de intergubernamental? Al fin y al cabo, estamos hablando de lo que queremos, pero muchas veces no sabemos de lo que están hablando.

Y yo creo que el Parlamento Europeo debe dirigirse con claridad a los Gobiernos diciendo lo que dice este informe, pero debe dirigirse también a los Parlamentos nacionales.

Si nosotros rechazamos el resultado de la CIG también pediremos a esos Parlamentos que hagan lo propio.

Seamos consecuentes, al menos esta vez, con nosotros mismos.

 
  
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  Γεώργιος Καρατζαφέρης (IND/DEM). – Κύριε Πρόεδρε, αυτό το οποίο χρειάζεται περισσότερο η Ευρώπη είναι φως. Περισσότερο φως. Αφήνουμε σκιές. Σκιές σε αποφάσεις, σε μεθοδεύσεις και στο τι τελικά θέλουμε να πετύχουμε. Και βεβαίως, περισσότερο και από το φως χρειαζόμαστε δημοκρατία. Δεν απευθυνόμαστε στο λαό. Δεν ξέρει ούτε ο εργάτης στην Πολωνία, ούτε ο αγρότης στην Ελλάδα, ούτε ο γιατρός στο Βέλγιο τι συμβαίνει επί τέλους μ’ αυτό το Σύνταγμα. Χρειαζόμαστε δημοκρατία. Μη φοβόμαστε το λαό. Να απευθυνθούμε στο λαό για να δούμε ποια είναι η άποψή του. Όλοι, την ίδια ημέρα, με ένα γενικό δημοψήφισμα. Για το λαό αποφασίζουμε. Δεν μπορεί 27 ηγέτες -οι οποίοι σήμερα είναι, αλλά αύριο δεν είναι- να αποφασίζουν για την τύχη των λαών της Ευρώπης μέσα στους αιώνες.

Είμαι από την πόλη που γέννησε τη δημοκρατία, την Αθήνα. Εκεί υπήρχε η Πνύκα. Εκεί παίρνονταν οι αποφάσεις. Κι όποιος αγνοούσε το λαό έπαιρνε το δρόμο της εξορίας. Θα μας εξορίσουν όλους κάποια μέρα οι λαοί της Ευρώπης εάν υπάρξουμε κατώτεροι των προσδοκιών τους για δημοκρατία και δικαιοσύνη.

 
  
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  Gunnar Hökmark (PPE-DE). – Mr President, I have three points. Firstly, it is important that we do not let the problems with the new Treaty overshadow developments in the European Union and our achievements. In a way, our achievements are the best arguments for a new Treaty. They give us new responsibilities and underline the need for new power to make decisions. If the European Union were a failure, no one would have turned to us to deal with climate change or to contribute to stability in the Balkans. We would have had no new applications for membership. Let us not forget that achievements are the main arguments for a new Treaty.

Secondly, we must ensure that the new Treaty results from political challenges and not from different political symbols. We must be able to welcome new Members and to have clear, democratic control and accountability with regard to the common decisions we make. We must have the opportunity to make the necessary decisions in order to fight crime, to meet the challenges of environmental and energy policy and to secure stability in our neighbourhood and in other parts of the world where it is needed.

Thirdly, we need to understand and make sure that it is more important to have a common foreign policy than a common foreign minister. It is more important to be able to make crucial decisions than to have an elected President of the European Council. It is more important to ensure that we are able to make decisions in all the areas where we face challenges today. That is more important than symbols are. We need a Treaty, not necessarily exactly the one under discussion.

 
  
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  Pervenche Berès (PSE). – Monsieur le Président, je crois que si ce Parlement veut faire œuvre utile à ce stade, il doit défendre la Charte des droits fondamentaux car je pense que ce sera l'enfant malade des résultats des négociations entre les chefs d'État et de gouvernement. Je pense aussi que le rapport que nous présentent nos collègues Enrique Barón Crespo et Elmar Brok ouvre, aux paragraphes 12 et 17, une voie d'avenir sur laquelle nous devons nous appuyer. Ces paragraphes disent que les attentes de nos concitoyens portent sur des sujets de fond et non pas sur les questions institutionnelles. Le paragraphe 17 invite la Commission à moderniser et à adapter, moyennant certaines modifications, le texte qui est aujourd'hui sur la table en tenant compte de ces attentes. Voilà l'enjeu.

L'enjeu est que les conclusions du Conseil européen du 8 mars dernier se concrétisent dans nos politiques pour que l'Union soit en état de fonctionner afin de réaliser les politiques que nos concitoyens attendent. Ces politiques ont trait à la cohérence environnementale, à la capacité à faire face aux défis énergétiques qui sont les nôtres, aux attentes en termes social.

Voilà la réalité des enjeux et voilà la raison pour laquelle ce que nous proposent nos collègues Enrique Barón Crespo et Elmar Brok est à mon avis acceptable dès lors que l'on ne prend pas les gens pour des idiots. Se contenter de leur proposer un changement de présentation du texte en imaginant que c'est seulement le contexte qui aurait conduit certains peuples à dire non ne serait pas en phase avec la réalité du vote de ces peuples. J'espère que c'est dans ce sens que notre Assemblée votera demain.

 
  
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  Simon Busuttil (PPE-DE). – Mr President, it is clear that the starting point for any Treaty revision exercise must be the current text of the Constitution for a simple reason: it was signed by all Member States. Surely if a signature means something then they have to show commitment to it, and it was also ratified by 18 Member States. From that starting point we should seek a compromise that takes into account three factors.

The first is the concerns of those countries that have rejected it, and the concerns of those countries that have still not ratified it. The second is that we should take into account some mistakes that we may have made – and yes, we may have made some mistakes along the way. For instance, we may have gone too fast and too far in signing a constitution just five months after the greatest and biggest enlargement of the European Union, or by appearing too ambitious not least by the designation of the Treaty as a Constitution when originally our mandate was a mere simplification.

Thirdly and finally, the point we should take into account is that the compromise must also take into account the new reality in which we live and the new challenges that we face and which may not have been sufficiently taken into account by the Constitution. I have in mind, for instance, a common immigration policy and a common approach to climate change. Yes, the Germany Presidency, and the Portuguese Presidency after it, have a fine balancing act to strike and we wish them luck. They certainly need it!

 
  
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  Jan Andersson (PSE). – Tack så mycket herr talman. Jag vill börja med att tacka föredragandena för att de har lagt fram ett välbalanserat förslag som innebär att Europaparlamentet står fast vid sina synpunkter om fördraget men samtidigt är realist och förstår att det kommer att ske förändringar. Dessa förändringar får inte ske till priset att det blir ett minifördrag med bara institutionella frågor. Man måste ta hänsyn inte bara till de två länder som har sagt nej, utan även till alla de länder som har sagt ja. Ett nytt fördrag måste spegla de frågor som medborgarna tycker är viktiga.

Klimathotet måste få en plats, det sociala Europa måste få en plats och det är viktigt –som även andra har sagt – att utvidgningen kan genomföras. Jag tror dock inte att lösningen är att föra in Köpenhamnskriterierna i fördraget. Det krävs istället om institutionella reformer. Dessutom är det viktigt att vi inte bara talar om öppenhet i Europa. Den process som nu börjar pågå skall ske i öppenhet och dialog med medborgarna, så att vi kan föra en diskussion under tiden den pågår.

Sedan vill jag säga följande till yttersta högern, som ofta går ut och predikar mellanstatlighet mot överstatlighet: Från den yttersta högern har man lagt de mest överstatliga förslagen av alla. Man vill tvinga medlemsländerna till folkomröstning. Det är faktiskt medlemsländernas egen sak att bestämma i vilka former man skall hantera detta konstitutionella fördrag. Här har högerkrafterna gått alldeles för långt.

 
  
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  Marian-Jean Marinescu (PPE-DE). – Proiectul Europa a avut succes iar datoria noastră este să-i oferim mijloacele pentru a funcţiona bine şi în viitor. Din acest motiv, proiectul are nevoie de un fundament clar, transparent, solid şi eficient asumat prin consens, prin voinţa şi experienţa politică şi democratică a tuturor membrilor săi, deoarece obiectivul nostru comun este mai presus de orgoliile şi de temerile individuale. Pentru a fi cu adevărat solidari pentru dezvoltare durabilă, cooperare, extindere şi coeziune avem nevoie de instituţii solide şi eficiente care să ne garanteze funcţionarea, avem nevoie de o politică de securitate şi apărare comună, de o politică externă comună. Acceptarea unui acord politic de bază chiar şi într-o formă restrânsă, precum şi continuarea politicii de vecinătate vor face ca Uniunea Europeană să crească şi să se dezvolte nu numai pentru sine, ci şi cu toate statele din jur, oferindu-le astfel nu numai promisiuni, ci şi exemplul elocvent că numai împreună ne putem dezvolta cu adevărat. De aceea consider că iniţiativa raportorilor este extrem de bine venită şi sper că la Consiliul din iunie se va ţine cont de opiniile exprimate în acest raport.

 
  
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  Libor Rouček (PSE). – Dámy a pánové, dnešní rozprava se koná za účasti německého předsednictví a já bych chtěl proto nejprve poděkovat našim německým přátelům za ohromné úsilí přimět Evropskou radu, aby se na svém zasedání v červnu zavázala svolat mezivládní konferenci a určit pracovní plán s jasným cílem dosáhnout dohody do konce letošního roku.

Evropská unie po svém historickém a úspěšném rozšíření na 27 potřebuje nový smluvní základ. Unie potřebuje nástroje umožňující účinné a demokratické fungování, potřebuje prostředky k řešení požadavků občanů, pokud jde o problémy jako je globalizace, nelegální migrace, zabezpečení dodávek energií a podobně.

Tyto nástroje a prostředky jsou do značné míry obsaženy v návrhu Ústavní smlouvy, kterou dvě třetiny členských států ratifikovaly, a čtyři další státy potvrdily svůj závazek – zachovat základní principy a obsah tohoto dokumentu. Tato jasná většina, tento poměr sil by měl být základem při dalších vyjednáváních tak, aby výsledek těchto jednání nevedl v žádném případě ke snížení ochrany lidských práv, omezení demokracie či účinnosti ve fungování Unie.

Na závěr bych chtěl vyzvat vlády těch tří států, včetně vlády mé vlastní země, České republiky, které Ústavu ještě neratifikovaly, aby dodržovaly to, co podepsaly a předložily tento dokument občanům ke schválení. A pokud se svých vlastních občanů bojí, tak aby alespoň přestaly házet klacky pod nohy těm, kteří se snaží o konstruktivní, rychlé a demokratické řešení.

 
  
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  Reinhard Rack (PPE-DE). – Herr Präsident! Wir haben in den letzten Monaten in der Verfassungsdebatte sehr viele gute Ratschläge erhalten: gute, gut gemeinte und einige, die nicht einmal gut gemeint waren. Der makaberste dieser Vorschläge war wohl, die Grundrechtecharta aus dem Kerntext herauszunehmen und sie allenfalls mit einem Verweis zumindest technisch am Leben zu erhalten. Auf den ersten Blick war dieser Vorschlag vielleicht noch gut gemeint. Wer einen kurzen, einfachen, leicht lesbaren Text haben will, ist mit dem Vorschlag auch gut bedient. 65 Artikel weniger – das ist angesichts der Leseschwäche, die uns Pisa für dieses gemeinsame Europa bescheinigt, vielleicht ganz wichtig. Aber bei näherem Hinsehen stellt sich die Sache ganz anders dar.

Worum geht es denn beim Thema Grundrechte? Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um den Schutz der einzelnen Menschen vor denen, die Macht haben. Das war und muss auch in Zukunft eine der historisch wichtigsten Aufgaben jeder Gemeinschaft sein. Gerade deshalb ist der Vorschlag, die Grundrechtecharta herunterzuspielen, sie klein und möglichst unsichtbar zu machen, so befremdend.

In Österreich haben wir seit vielen Jahren eine Aktion, die sich „Licht ins Dunkel“ nennt. Sie dient dazu, sozial Schwächeren zu helfen – in der Weihnachtszeit, aber nicht nur dann. Wir brauchen auch beim Thema Grundrechtecharta eine Aktion „Licht ins Dunkel“, und ich freue mich, dass sich in dieser heutigen Debatte sehr viele ausdrücklich dafür ausgesprochen haben, beim Thema Grundrechtecharta am Ball zu bleiben und sicherzustellen, dass wir auch in Zukunft einen Verfassungsvertrag als wichtigen Kerntext in unserem Gemeinschaftsrecht haben werden.

 
  
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  Der Präsident. Vielen Dank. Und das Ganze bis Weihnachten, Reinhard Rack!

 
  
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  Margrietus van den Berg (PSE). – Voorzitter, alleen een nieuw verdrag kan de EU democratischer en slagvaardiger maken. Het Nederlandse nee in 2005 was geen nee tegen Europa: 72% van de Nederlanders vindt Europese samenwerking een goede zaak. Daarom zou het een ramp zijn voor Nederland als we in een nee zonder alternatief blijven steken, zoals de SP dreigt te doen. Daarom mijn vijfpuntenplan voor een nieuw verdrag om het Nederlandse nee recht te doen en de meerderheid van de Nederlanders weer aan de ja-kant te krijgen.

Eén: een democratisch Europa, minder veto's, meer medebeslissing van het Europees Parlement, openbaarheid van de besluitvorming, weg met Straatsburg, betere samenwerking tussen EP en nationale parlementen, maar geen rode kaart die de bevoegdheden van beide door elkaar klutst.

Twee: een socialer Europa. Neem een sociale clausule op die vastlegt dat publieke en semi-publieke voorzieningen níet ondergeschikt zijn aan de markt maar ingericht kunnen worden naar de inzichten van de nationale lidstaten en regio's. Zorg dat het Handvest van de grondrechten bindend gemaakt wordt.

Drie: een Europa van de burgers en de regio's door meer decentralisatie en versterkte subsidiariteit. Geef grensstreken en regio's de kans proeftuinen te zijn. Geef Europese burgers het agenderingsrecht via verzoekschriften.

Vier: neem in het nieuw verdrag verscherpte toetredingscriteria op om sjoemelen te voorkomen. Bij eventuele verdere uitbreiding, eerst het Europese Huis op orde.

Vijf: maak het nieuwe verdrag een stuk korter door alle vereenvoudigingen door verwijzing te accorderen, dat scheelt 322 artikelen. En laat het inderdaad een verdrag zijn, want de grondwet gaf de Nederlanders het idee dat ze hun eigen grondwet kwijtraakten.

Op deze manier kan Nederland zijn plek in de voorhoede van Europa weer innemen. Daar horen we thuis, uit eigen belang en uit eigen ideaal.

 
  
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  Günter Gloser, amtierender Ratspräsident. Herr Präsident, Frau Vizepräsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte mich nochmals bei beiden Berichterstattern, die die Grundlage für die heutige Debatte geliefert haben, recht herzlich bedanken. Gleichzeitig begrüße ich die – wie ich finde – breite Unterstützung für dieses Projekt des europäischen Verfassungsvertrags, für das wir noch einiges leisten müssen.

Íñigo Méndez de Vigo hat zu Beginn Hemingway zitiert, das Beispiel mit dem Fischer und dem großen Fisch, von dem am Ende nur die Gräten übrig waren. Dem Fischer fehlten möglicherweise die technischen Voraussetzungen, um den großen Fisch sicher und lebendig in den Hafen zu bringen. Aber wir, die wir heute vor großen Herausforderungen stehen, haben alle Möglichkeiten. Wir haben erkannt, dass diese Europäische Union sich in der Frage der Entscheidungsfähigkeit, in der Frage von Themen, die heute andere sind als vor 10 oder 15 Jahren, anders aufstellen muss.

Es wäre schade, wenn diese Arbeit, die in den zurückliegenden Jahren geleistet worden ist, plötzlich nicht mehr akzeptiert wird. Ich sage ganz bewusst, auch als jemand, der früher nur als Parlamentarier gearbeitet hat: Es ist falsch, bei einer solchen Debatte falsche Worte zu verwenden. Niemandem wird etwas aufgezwungen. Es war der Wille von Parlamentariern und Parlamenten, nach den Erfahrungen von Nizza einen Konvent einzuberufen, an dem viele Parlamentarier und Parlamente mitarbeiten wollten, um einen neuen Vertrag zu schaffen.

Es wurde ausdrücklich gewünscht, dass auch Parlamentarier und Parlamente von Staaten, die noch nicht Mitglied der Europäischen Union waren, teilnehmen. Heute Beispiele dafür zu nennen, dass hier etwas aufgezwungen worden wäre, ist nicht richtig. Es entsprach genau jenem demokratischen Willen, der diese Europäische Union auszeichnet, dass man diese Länder mit einbeziehen wollte, damit sie keinen Vertrag übergestülpt bekommen.

In den letzten Tagen wurde immer wieder gesagt, die deutsche Ratspräsidentschaft wolle den Erfolg. Natürlich wollen wir den Erfolg, aber doch nicht für uns, sondern für diese Europäische Union, weil wir am 25. März festgehalten haben, vor welchen Herausforderungen wir stehen und dass wir neue Möglichkeiten im Klimaschutz und im Energiebereich brauchen. Und wer dieser Europäischen Union bei Klima und Energie mehr Solidarität abverlangt, braucht natürlich auch die entsprechenden Mittel. Insofern herzlichen Dank für die breite Unterstützung! Wir hoffen – wie es eine Kollegin gesagt hat –, dass die Staats- und Regierungschefs ein klares, zeitlich befristetes Mandat für eine Regierungskonferenz finden.

 
  
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  Der Präsident. Vielen Dank, Herr Minister Gloser. Wir wünschen der deutschen Präsidentschaft Erfolg für unser gemeinsames Europa. Wenn Europa Erfolg hat, dann hat die Präsidentschaft es auch. Dann ist alles fast perfekt.

 
  
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  Margot Wallström, Vice-President of the Commission. Mr President, two women are always present at our discussions on a new institutional settlement and a new treaty: Mrs Merkel, who represents hope for a way forward, but also Pandora and her box, which we hope will not be opened. You will remember that the one thing that remained in Pandora’s Box was hope. When everything else had escaped from the box, there was still hope. We have to hope for a new settlement. We also have to use the window of opportunity we have right now.

I was looking at our visitors, our guests and spectators, and wondering what they thought about this debate. Do they think it is a matter of weighing ‘no’ votes against ‘yes’ votes or of us trying to explain why it is so important to maintain the political investment that has gone into finding a way to take European Union decisions in a more efficient, open and transparent way? This is what nobody wants to lose at the moment. We do not want to lose several years of discussions and negotiations and the time invested in this whole process, because we want to give the European Union a stronger voice on the global scene. We want to decide who does what, following the enlargement of the European Union from 15 to 27 Member States within a few years, and we need to decide on the policies, the new challenges facing us on energy, climate and migration.

It has to do with the way we work, take decisions and act together. This is what we need to resolve: we are discussing institutional matters because they go hand-in-hand with the policy content.

We have invested too much simply to lose it all. We hope that the German Presidency will help us find a solution and we in the Commission are willing to help. We hope that, with everyone’s help, citizens will feel informed and we will have been able both to listen and to explain clearly what we want to do. Together we can do that.

 
  
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  Der Präsident. Die Aussprache ist geschlossen.

Die Abstimmung findet am Donnerstag statt.

Schriftliche Erklärungen (Artikel 142)

 
  
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  John Attard-Montalto (PSE), in writing. – The process for a Constitutional Treaty was stalled through the referenda in France and the Netherlands. Some Member States continued with the ratification process, others did not. We went into a period of reflection.

Today the Constitutional Treaty is once again gaining momentum. The roadmap is indicating a Constitution by 2009, before the next elections for the European Parliament.

When the Constitution was rejected, everyone had their opinions. One which appeared throughout was that many citizens of Europe felt alienated.

First of all, a European Constitution is essential if one believes in the European process.

Secondly, the citizens of the European Union Member States must feel that they belong to the EU entity in the same way that they feel nationals of their respective states.

Thirdly, it is essential that these citizens know what the Constitution is all about.

I have listed these priorities, since not all the European Member States share the same enthusiasm for the process. Many Europeans do not feel citizens of the EU in parallel with their individual nationality. Finally, most Europeans are still unaware of the pros and cons of the Constitution. Unless we earnestly address these issues within two years we may well end up in the same position we are in today.

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – Je salue la proposition de résolution du Parlement européen, dont les corapporteurs sont mes excellents collègues allemand, Elmar Brok (PPE), et espagnol, Enrique Barón Crespo (PSE), sur le processus constitutionnel de l'Union européenne. Ce document politique sera très utile à la Présidence allemande, dont le rôle, sous l'impulsion d'Angela Merkel, est remarquable, pour caler sa feuille de route lors du prochain Conseil européen des 20 et 21 juin 2007.

Cette proposition reconnaît, enfin, que les peuples européens et leurs représentants siégeant au Parlement européen doivent être davantage associés au processus institutionnel. Si nous voulons aller d'une Europe technocratique vers une Europe politique, nous devons cesser d'avoir une Europe concoctée dans les salons des ambassades et donc passer d'une Europe diplomatique à une Europe démocratique.

Je salue, également, la clairvoyance du nouveau Président de la République française, Nicolas Sarkozy, qui propose un traité institutionnel simplifié. C'est la seule voie pour avancer et espérer modifier nos institutions dans la perspective d'aller aux élections européennes de juin 2009 avec de nouvelles règles. Il faut inventer le plan B qui n'a jamais existé et la raison doit l'emporter sur les dogmatismes et autres positions démagogiques. L'Europe des citoyens est en marche.

 
  
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  Alexandra Dobolyi (PSE), írásban. – Az alkotmányszerződés szerint az Unió célja a béke és alapvető értékeink megőrzése, valamint a tagállamok népei jólétének előmozdítása; egy belső határok nélküli térség létrehozása, amely szabadságot és biztonságot nyújt polgárai számára; kiegyensúlyozott gazdasági növekedés elérése, amely a teljes foglalkoztatást kitűző szociális piacgazdaságon alapul; a férfiak és nők egyenlőségének biztosítása; a tagállamok közötti szolidaritás előmozdítása.

A „gondolkodási időszak” a német elnökséggel véget ért. Berlin kapta azt a feladatot, hogy a 2007. júniusi csúcsra teremtse meg az új szerződés létrehozásának alapjait. A júniusi csúcs sikere esetén a tagállamok mandátumot adnak a soron következő portugál elnökség számára egy kormányközi konferencia összehívására, azzal a céllal, hogy az év végéig létrejöhessen az új szerződés teljes szövege.

Amennyiben a tagállamok képesek lesznek megállapodni az új szerződésről, akkor lehetőség nyílik arra, hogy a 2009-ben felálló új Európai Parlament és Európai Bizottság már hatékonyabb, átláthatóbb és demokratikusabb alapokon tudja működését megkezdeni. Ez magában foglalja a gyorsabb döntéshozatalt, az uniós intézmények és a tagállamok kompetenciáinak egyértelmű meghatározását, a szubszidiaritás tiszteletben tartását, a tagállamok egyenlőségének megerősítését. Továbbá megoldást kell találni, hogy végre több figyelem jusson a közös céljaink megvalósításához szükséges eszközökre, a közösségi politikákra. A közös siker elsősorban az együttes cselekvés politikai szándékán múlik.

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. – A primeira questão que deve ser dita neste debate é que não se pode esquecer que o projecto de Tratado constitucional caducou quando foi rejeitado pelos referendos realizados na França e na Holanda, em 2005. Assim, qualquer alteração ao Tratado actual implica o início de todo o processo, e qualquer proposta de um novo Tratado deve ser submetida aos eleitores, em referendos a realizar em cada um dos Estados-Membros, nas datas que as respectivas instituições nacionais decidirem.

Mas não é isso que fazem os relatores. Insistem na reafirmação do seu apoio ao dito projecto de Tratado constitucional e tentam, dessa forma, influenciar a decisão do Conselho Europeu de 21 e 22 de Junho. O que merece a nossa completa oposição.

Pela nossa parte, reafirmamos que discordamos de um projecto que insiste no neoliberalismo, no aprofundamento do militarismo e numa concentração cada vez maior do poder, através da consagração de um directório das grandes potências da União Europeia, à custa da redução da democracia e da capacidade de intervenção dos povos e das instituições dos pequenos e médios Estados-Membros.

Insistimos numa Europa mais democrática, mais justa e solidária, que promova a paz e a cooperação com os povos de todo o Mundo, e que respeite o princípio de Estados soberanos e iguais em direitos.

 
  
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  Piia-Noora Kauppi (PPE-DE), in writing. – When the European Council meets on 21 to 22 June, EU Heads of State will have quite a challenge ahead of them. In effect, they will need to hammer out a relatively conclusive compromise on the main points of contention regarding Europe's institutional and constitutional future. They cannot afford to fail in this duty and subsequently start to backtrack on areas where the various national interests had to give ground.

If they are successful and manage to agree on the main political sticking points, thereby paving the way for a relatively short Intergovernmental Conference to sort out the details, the moment could be the high point in the European Council's existence thus far. It will have legitimised itself beyond any doubt and, in an instant, brushed off the inertia that has characterised top-level EU decision-making in recent years.

I sincerely hope EU leaders rise up to this challenge. Everyone knows what is necessary: retaining the large majority of the Constitutional Treaty and dealing with the concerns that led to the two failed referenda in 2005. It is time to mobilise this consensus with the appropriate political will.

 
  
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  Richard Seeber (PPE-DE), schriftlich. – Anlässlich der Diskussion über die Roadmap für den EU-Verfassungsprozess begrüße ich die ausdrücklich bekräftigte Unterstützung des Inhalts des Verfassungsvertrags durch das Europäische Parlament, die im Entschließungsentwurf klar bestätigt wurde. Auch ich möchte betonen, dass bereits zwei Drittel der Mitgliedstaaten den Verfassungsvertrag ratifiziert haben und wir als Vertreter der Bürger die politische Verantwortung haben, auf die Stimme aller Mitgliedstaaten zu hören.

Aus diesem Grund fordere ich, alle Grundprinzipien, die in Teil I des Verfassungsvertrags enthalten sind, zu belassen.

Ich glaube, jeder wird mir Recht geben, dass der Verfassungsvertrag wichtige Verbesserungen im Bereich der Konsolidierung der bestehenden Verträge und Verschmelzung der Pfeiler, der Anerkennung der Werte, auf denen die Europäische Union beruht, der Rechtsverbindlichkeit der Charta der Grundrechte, sowie auch der Teilhabe der Bürger am politischen Leben beinhaltet.

Aus diesen Gründen unterstütze ich die Bemühungen des deutschen Ratsvorsitzes, eine Einigung über die Festlegung einer Roadmap bis Ende des Jahres zu erreichen, und dem Bericht folgend fordere ich, den Ratifizierungsprozess des neuen Vertrags vor Ende 2008 zum Abschluss zu bringen.

In diesem Zusammenhang rufe ich die Kommission einerseits auf, ihre Rolle bei den bevorstehenden Verhandlungen umfassend wahrzunehmen, sowie andererseits das Europäische Parlament in diese einzubinden.

 
  
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  Alexander Stubb (PPE-DE), in writing. – I would like to congratulate my colleagues Mr Barón Crespo and Mr Brok for this report that takes into account three aspects I would like to highlight.

Firstly, the Constitutional Treaty has sailed on troubled waters. We have the friends of the Constitution, namely the 18 who have ratified it and others for whom ratification would not be a problem. However, we also have friends in trouble: France and the Netherlands. Then we have sceptical friends, the UK, Poland and the Czech Republic.

Therefore we need leadership. Fortunately there is Chancellor Merkel, whom I wholeheartedly trust.

Secondly, we need to set up a clear mandate for the IGC leading to a solution before the 2009 elections. The report addresses this.

Thirdly, we want the final Treaty to capture the essential substance of the draft Constitution. These are the institutional innovations, the legal personality, the Charter of Fundamental Rights and the Foreign Service. I do not care so much about symbols.

We need the Constitutional Treaty for the EU to be more democratic, more transparent and more efficient.

Therefore, I give my full support to this report.

 
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