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Procedūra : 2006/2299(INI)
Procedūros eiga plenarinėje sesijoje
Dokumento priėmimo eiga : A6-0235/2007

Pateikti tekstai :

A6-0235/2007

Debatai :

PV 10/07/2007 - 15
CRE 10/07/2007 - 15

Balsavimas :

PV 12/07/2007 - 6.3
CRE 12/07/2007 - 6.3
Balsavimo rezultatų paaiškinimas

Priimti tekstai :

P6_TA(2007)0343

Posėdžio stenograma
Antradienis, 2007 m. liepos 10 d. - Strasbūras Atnaujinta informacija

15. Būsimosios Europos Sąjungos jūrų politikos linkme. Europos vandenynų ir jūrų vizija (diskusijos)
Protokolas
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  Die Präsidentin. Als nächster Punkt folgt der Bericht von Willi Piecyk im Namen des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz über die Die künftige EU-Meerespolitik: eine europäische Vision für Ozeane und Meere (2006/2299(INI)) (A6-0235/2007)

 
  
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  Willi Piecyk (PSE), Berichterstatter. – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der Meerespolitik hat auch das Parlament Neuland betreten. Fünf Ausschüsse waren an diesem Bericht beteiligt und haben ein ganz ordentliches Ergebnis erzielt. Ich möchte zu Beginn den Kollegen Satu Hassi, Struan Stevenson, Jorgo Chatzimarkakis und Yiannakis Matsis als Ko-Berichterstatter herzlich für die Zusammenarbeit danken. Ein Dank geht auch an meine Mitarbeiter Helge Jordan und Dörte Schramm — und auch der Praktikant Jan hat gut recherchiert —, denn ohne meine Mitarbeiter wäre der Bericht so nicht möglich gewesen.

Liebe Kollegen! Führen wir uns folgende Situation in Sachen Meer vor Augen: 90 % des Außenhandels und 40 % des Binnenhandels der EU erfolgen auf dem Seeweg. 40 % des europäischen Bruttoinlandsprodukts werden in den Küstenregionen erwirtschaftet. Rund zwei Drittel aller Europäer machen am liebsten an den Küsten Urlaub und der Küstentourismus hat allein im Jahr 2004 72 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Küstentourismus setzt aber saubere Meere voraus. Dies macht deutlich, dass es notwendig — ja, von existenzieller Bedeutung — ist, dass die EU eine integrierte Meerespolitik nicht nur formuliert, sondern auch umsetzt.

Es ist das große Verdienst der Kommission, dass sie diese Notwendigkeit mit dem Grünbuch Meerespolitik auf die Europäische Agenda gesetzt hat. Allerdings bleibt das Grünbuch häufig vage, beschreibend, nicht sehr konkret. Nach einem Jahr der Konsultationen brauchen wir nun weniger Konferenzen und mehr Maßnahmen, mehr konkretes politisches Handeln, frei nach Goethe: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen!“.

Herr Kommissar! Wenn wir morgen den Bericht verabschieden, kommt auf die Kommission — und natürlich auch auf die Mitgliedstaaten — jede Menge Arbeit zu. Meine Mitarbeiter haben nachgezählt: Im Berichtsentwurf sind über 80 Forderungen an Kommission und Rat enthalten. Fasst man diese großzügig zusammen, so bleiben immer noch 33 Maßnahmenbündel übrig, deren Umsetzung wir von Rat und Kommission in der Zukunft erwarten.

Ich will nur einige wenige wichtige Bereiche ansprechen. Stichwort Schifffahrt: Wir erwarten, dass der Rat umgehend sieben Gesetzgebungsmaßnahmen zur Schiffssicherheit verabschiedet, und zwar zur Hafenstaatskontrolle, zu Notliegeplätzen, zur Haftung nach Unfällen usw. — dies nur an die Adresse der portugiesischen Präsidentschaft. Ein Anachronismus besonderer Art ist, dass Kurzstreckenseeverkehr in Europa immer noch als internationaler Handel behandelt wird. Deshalb muss Küstenschifffahrt endlich in den Binnenmarkt integriert werden. Meeresautobahn: Seit der Verabschiedung der Transeuropäischen Netze im Jahr 2004 sind wir hier keinen Millimeter vorangekommen. Hier muss die Kommission einen Koordinator benennen, damit sich endlich etwas bewegt!

Bewältigung des Klimawandels: Schiffstransport ist in der Relation natürlich die umweltfreundlichste Transportart, trotzdem ist diese Transportart nicht sauber. 4 % Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß, und dazu kommen jede Menge an Schwefeldioxid- und an Stickoxidemissionen. Ich bin überzeugt, wir kommen am Emissionshandel in der Schifffahrt nicht vorbei. Aber noch wichtiger ist eine drastische Reduzierung der Schiffsemissionen und auch der Einsatz regenerativer Energien wie Wind und Sonne auf Schiffen. Gleichzeitig liegen hier großartige Wachstumspotenziale für den europäischen Schiffbau und seine Zulieferindustrie. Nicht zuletzt im Rahmen von LeaderSHIP 2015, geht es um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit dieser gesamten Branche.

Zur maritimen Klimapolitik gehört, dass wir dort, wo es möglich ist, Schiffe in den Häfen mit Energie von Land versorgen, und dazu gehört auch, dass der längst überfällige Aktionsplan der Kommission zur Förderung der Offshore-Windenergie umgesetzt wird.

Stichwort Beschäftigung: Wenn der maritime Sektor Klage führt, dass junge Leute die entsprechenden Berufe nicht ergreifen wollen, muss man fragen dürfen: Wie aktiv sind diese Berufe in der Vergangenheit ausgestattet worden? Deswegen brauchen wir eine Ausbildungsoffensive. Aber es ist auch richtig, dass Beschäftigte auf Schiffen nicht Arbeitnehmer zweiter Klasse sein dürfen.

Stichwort Meeresverschmutzung: Die Entsorgung von 100 % der Schiffsabfälle in den Häfen ist erforderlich. Illegale Öleinleitungen müssen bekämpft werden. Doch gleichzeitig ist es notwendig, wenn 80 % der Meeresverschmutzung durch Landeinträge verursacht wird, dass es hier einen konkreten Aktionsplan der Kommission gibt, um für Abhilfe zu sorgen.

Stichwort Meeresforschung: Wir haben hervorragende Institute in dieser Union, aber sie sind nicht vernetzt, deswegen brauchen wir ein europäisches meereswissenschaftliches Konsortium mit allen Instituten und die kräftige Unterstützung der Kommission.

Frau Präsidentin! Ich will nicht moralisieren, aber es ist unbestritten, dass das Meer uns nicht braucht, aber wir das Meer brauchen. Und weil das so ist, brauchen wir eine gute, integrierte europäische Meerespolitik. Daher werden wir jede Ratspräsidentschaft daran messen, wie in Zukunft Fortschritte bei der Meerespolitik realisiert werden.

(Beifall)

 
  
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  Joe Borg, Member of the Commission. Madam President, honourable Members, when we began this process the words ‘towards a maritime policy for the European Union’ made up a phrase full of potential and promise.

Today, two years after our work started and one year since the launch of the Green Paper, we are no longer only talking of what is possible. We are talking of what can become a reality. On 30 June we ended the consultation process. Thousands of stakeholders throughout Europe have taken an active part in the process expressing overwhelming support for this project. Parliament has been very active in the run-up to this debate. Let me express my thanks and appreciation at the outset to the rapporteur, Willi Piecyk, for having coordinated the keen interest of the various committees and having produced this impressive report. I would also like to thank the rapporteurs of the various active committees for their invaluable input as well as the other MEPs who were particularly supportive of the maritime policy project. We are especially happy with the holistic cross-sectoral nature of the opinion of Parliament. The common understanding reflected in the report is a good basis for the future functioning of a holistic and integrated maritime policy for Europe.

The contents of the report are indeed impressively vast and we are grateful for such a substantial number of suggestions. We welcome the fact that Parliament points out that in the area of maritime affairs, speedy progress must be made on the legislative proposals which are now before the Council and which relate both to the safety of maritime transport and to the protection and preservation of the marine environment. The goals of our future maritime policy will indeed need to see a proper implementation of this legislation by Member States.

In the 2008 preliminary draft budget the Commission has also asked for credits to undertake preparatory actions which aim to start implementing of some actions foreseen under the new maritime policy and we hope that Parliament will support these requests.

We are prepared in particular to work in areas such as the integration of surveillance systems for activities on the sea, the setting-up of a network on data relating to the seas and oceans and on the exchange of best practices in maritime industries and services through the promotion of maritime clusters in 2008. We are convinced that such projects will yield substantial benefits in the long run.

Turning to some specific elements raised in the report, let me make some general comments. The Commission welcomes the call by Parliament to ensure that the environmental dimension is clearly reflected in the proposals we will be making in October and is committed to paying particular attention to climate change. In this regard the Commission is analysing the contributions of all stakeholders which deal with emissions trading and shipping, renewable forms of energy such as wind and solar power for ships, land-based power supply for ships in ports, offshore wind energy, ship dismantling and others. All these will have a positive contribution to make with respect to climate change and broader environmental considerations.

As has been said on many occasions, the marine environmental protection strategy remains at the core of the maritime policy and constitutes its environmental pillar. They will mutually reinforce one another.

The Commission also welcomes the recognition underlined in the report of the importance of maritime transport to the European economy. Efforts at simplification and better regulation remain a top priority for the Commission. Maritime transport presents one of the least environmentally damaging modes of transport. Bearing this in mind, efforts should be stepped up to improve the track record even further.

Maritime transport is also important beyond reasons of sustainability as it contributes to further the integration of our common internal market and is crucial for Europe’s external trade in this era of globalisation.

The economic importance of the maritime sectors for the European Union and the success of a number of national and regional clusters are well known. The concertation on EU maritime policy has demonstrated a keen interest of all those involved to strengthen and encourage the development of maritime clusters across the European Union. The Commission has committed itself to promoting best practice and interlinkages for maritime clusters in both national and regional contexts through mapping Europe’s maritime clusters and analysing their potential cooperation.

With respect to the points raised in the report on research and innovation, the Commission believes that excellence in maritime research and technology is essential to develop the vast potential of sea resources in a sustainable manner. It will constitute a fundamental basis to achieve integration and to enhance synergies in the different maritime sectors. This is why marine research and technology was recognised as a cross-cutting priority in the Seventh Research Framework Programme that will be addressed with particular attention.

We recognise the importance of tourism as a driver for sustainable growth in coastal and maritime areas. At the same time, coastal and maritime tourism can be used as a tool to foster the preservation of cultural, historical and environmental features of our maritime space.

A communication is planned for 2007 and it will set out an agenda for a sustainable and competitive European tourism. It will be based on the report that collected the reactions of all European tourist stakeholders and will point to possible new initiatives at EU level, including on coastal and maritime tourism, which could usefully complement Member States’ initiatives.

The Commission welcomes the positive attitude of the report towards the need to ensure sustainability in the field of fisheries. We have taken a number of initiatives in order to increase the number of marine protected areas and to develop policies in favour of longer-term approaches to fisheries management.

In addition, the Commission has already made proposals for the progressive elimination of discards. Within the context of the October package, the Commission will also adopt proposals aimed at combating illegal, unreported and unregulated fisheries and measures on destructive fishing practices.

Turning now to social aspects, let me say that we fully share the concerns of Parliament regarding the scarcity of experts and well-trained professionals facing the maritime industry and will look with great interest at the suggestions made in the report for specialised training courses aimed at providing a broad understanding of the ecosystem-based approach to sea and oceans management.

We also share Parliament’s opinion that the exclusion of seafarers from social directives should be reviewed. With regard to social rules for seafarers, let me underline the importance of the ongoing work between the social partners on integrating the consolidated ILO Convention on Working Conditions for Seafarers into Community law.

One final point concerning governance: it is clear from our consultations with Member States and stakeholders that closer coordination between all sectoral policies and all levels of governance is required if we are to make a success of maritime policy. I therefore find the position of Parliament on this issue both timely and relevant. In addition, we recognise that the exchange and stimulation of best practice in integrated maritime policy making needs to be backed by platforms that support the exchange of experience and information on best practice. To this end, we intend to organise annual conferences which will bring together relevant actors from regions, Member States and at EU level, including stakeholders in all relevant areas. This exercise will also contribute to raising the visibility of the maritime sectors in general.

Honourable Members, in order to build on the momentum gained during the consultation process, we aim to put forward an ambitious maritime policy package on 10 October and present it for further consultation with Parliament and the Council. The package will translate the vision of a new EU maritime policy into reality. It will include a communication on the consultation process that will show how broad and extensive it has been and that will highlight the close and constructive engagement we have had with our interlocutors, and a second communication that will propose a European maritime policy and action plan. The policy will focus on Europe’s maritime reality, on the importance of an integrated approach to maritime affairs and on our vision for the policy and its principles. It will aim to promote and develop the sustainable use of the oceans and seas, delivering a high quality of life across the regions, providing transparency and raising the visibility of maritime Europe, strengthening Europe’s maritime international leadership role and, last but not least, reaching for Europe’s full knowledge and innovation potential in maritime affairs. The action plan will indicate our intention as regards how to implement a maritime policy through the identification of the actions and the subjects for a proposal.

In conclusion, may I once again congratulate Parliament and the rapporteurs concerned for their excellent work. We look forward to continuing our close dialogue with you in the months ahead in the interest of laying the foundations for a more integrated European maritime policy for Europe.

 
  
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  Satu Hassi (Verts/ALE), ympäristöasioiden, kansanterveyden ja elintarvikkeiden turvallisuuden valiokunnan lausunnon valmistelija. – Arvoisa puhemies, hyvät kollegat, suuri kiitos esittelijä Willi Piecykille erinomaisesta yhteistyöstä vahvistettua yhteistyötä tekevien valiokuntien välillä. Meidän on tärkeää ymmärtää, että puhdas meri ja terveet meriekosysteemit ovat myös merten taloudellisen hyödyntämisen perusta. Siksi on tärkeää integroida ympäristönäkökulma kaikkeen merta koskevaan päätöksentekoon.

Esimerkiksi lyhytnäköinen ylikalastus on johtanut monien kalakantojen romahtamiseen ja se on myös tärkein syy meribiodiversiteetin heikkenemiseen. Kalakantoja ei voi elvyttää vähentämättä maalta mereen tulevia saasteita, teollisia kemikaaleja ja myös maatalouden lannoitteita, jotka rehevöittävät merta. Erityisen tärkeää tämä on suljetuilla merialueilla kuten Itämeri. Kuten esittelijä totesi, myös laivaliikenteen päästöjen vähentäminen on tärkeää, sillä se on yksi tärkeimmistä hengitysilmaamme pilaavien päästöjen lähteistä.

Myös ilmastonmuutos on merille enemmän kuin meren pinnan nousua, sillä se tarkoittaa myös meren happamoitumista, millä on dramaattiset vaikutukset kaikkiin meriekosysteemeihin.

 
  
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  Jorgo Chatzimarkakis (ALDE), Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. – Frau Präsidentin! Zunächst einmal meinen Dank an den Berichterstatter, der bei der Zusammenarbeit wirklich Maßstäbe gesetzt hat. Eine so gute Kooperation habe ich noch nie erlebt. Ich gratuliere!

Der Kommission möchte ich für die Vorlage des Grünbuchs und für den integrierten Ansatz danken. Es wurde Zeit. Wir haben als Europäer – und das sage ich aus der Sicht des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie – im Bereich der Meerespolitik einiges zu bieten! Wir sind bei den maritimen Clustern Weltmarktführer, bei den Schiffswerften liegen wir weltweit an der Spitze, 40 % der Handelsflotten sind in europäischer Hand und bei den maritimen Ausrüstungen liefern wir insgesamt 35 % aus der EU. Auch in der Forschung sind wir sehr gut! Die blaue Biotechnologie ist ein Zukunftsbereich, für die Energieversorgung aus dem Meer und auch bei der Senkung von CO2-Emissionen ist einiges zu erwarten.

Allerdings sprechen wir nicht mit einer Stimme! Deswegen tut es gut, dass dieser Ansatz jetzt vorliegt. Das Paket, das Sie, Herr Kommissar, schnüren wollen, erwarten wir mit großer Spannung. Die Welt schaut auf uns, weil sie von uns einiges erwartet. Wir hoffen auf ein gutes Paket!

 
  
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  Struan Stevenson (PPE-DE), Draftsman of the opinion of the Committee on Fisheries. – Mr President, I too would like to thank Willi Piecyk for a brilliant report and for an object lesson in how cooperation between committees should take place. What the Fisheries Committee set out to do was to produce a maritime strategy designed to develop protection, enhance our marine heritage and encourage the sustainable exploitation of our seas and oceans, but I think – to repeat what the Commissioner said – without effectively tackling the fundamental causes of climate change now, the whole EU maritime policy could be rendered worthless.

A sustainable fishing industry helps to meet this criterion and thus if fishing does not take its rightful place at the core of the EU’s maritime strategy then these needs will be met by products caught by people using methods and in places over which we have no control at all.

The importance of this streamlining of management cannot be understated. This would bring benefits to everybody and to the environment as a whole. The ‘polluter pays’ principle is currently a rule which is not adhered to in the EU maritime sector. Companies who pollute the sea should contribute to an EU-wide fund geared toward fisheries restocking and environmental conservation.

The fisheries report also points out the significance of improving the image of the fisheries sector, calling for more resources devoted to research and education aimed at improving knowledge and skills.

I also agree with the Commission that the network of marine protected areas across EU waters should be extended and a system of integrated coastal zone management set up to ensure that we put a stop to the wanton degradation of habitats and sharp decline in biodiversity which have been all too commonplace in recent years.

I look forward to the action plan in the autumn from the Commission.

 
  
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  Γιαννάκης Μάτσης (PPE-DE), Εισηγητής της γνωμοδότησης της Επιτροπής Περιφερειακής Ανάπτυξης. – Κυρία Πρόεδρε, τις εισηγήσεις μου για τη ναυτιλιακή πολιτική τις συμπεριέλαβα στη γνωμοδότησή μου, που ενεκρίθη ήδη από τις αρμόδιες επιτροπές.

Καμιά όμως εισήγηση – και το τονίζω με την παρουσία του Επιτρόπου – δεν μπορεί να επιτύχει, εάν δεν προστατευθεί το περιβάλλον, το οποίο ο άνθρωπος μανιωδώς καταστρέφει με τραγικές αποδείξεις τις πυρκαγιές των τελευταίων ετών και ημερών στις χώρες της Μεσογείου.

Όλοι οι σχεδιασμοί τελούν υπό την αίρεση ότι θα καταφέρουμε να διασώσουμε το περιβάλλον και να αναστρέψουμε το φαινόμενο του θερμοκηπίου μέσα σε αυτή την πολιτική δράσης, αρχής γενομένης από τη δημιουργία μιας ευρωπαϊκής δύναμης πυρόσβεσης, η οποία θα λειτουργεί με κοινές συνεισφορές μέσων αλλά και κονδύλια, κυρίως των ενδιαφερομένων κρατών μελών, και θα βρίσκεται σε ετοιμότητα τους θερινούς μήνες.

Εάν υπάρχει βούληση, τα πάντα μπορούν να γίνουν και να αποτραπούν οι κίνδυνοι. Διαφορετικά οι πολιτικές μας θα μένουν γράμμα κενό περιεχομένου. Και για ποια ανάπτυξη παράκτιων περιοχών θα μιλούμε, όταν σ’ αυτές τις περιοχές δεν θα υπάρχει πλέον, ιδιαίτερα στις χώρες της Μεσογείου, τίποτε άλλο παρά καμένη γη;!

(Η Πρόεδρος διακόπτει τον ομιλητή)

 
  
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  Luís Queiró, em nome do Grupo PPE-DE. – Senhora Presidente e caros colegas, quero, em primeiro lugar, felicitar Willy Piecyk pelo excelente trabalho que desenvolveu ao longo dos últimos meses. Soube ouvir, soube conciliar perspectivas e, sobretudo, soube defender uma visão holística e construtiva da estratégia marítima. Foi também essa visão que defendi enquanto relator-sombra do PPE.

Fica assim provado que com equilíbrio é possível desenvolver a economia e salvaguardar o ambiente e que um olhar fragmentado sobre o mar e os oceanos é um olhar sem dimensão nem ambição. O mar, que é por excelência o lugar da globalização, tem para nós, europeus, uma importância fulcral. Sabendo que o crescimento do comércio mundial irá aumentar o transporte marítimo e consequentemente desenvolver várias das economias do mar, é vantajoso pensarmos a uma escala europeia, mas isso não significa, a nosso ver, uma política comum única.

O desejável é uma abordagem estratégica que tire partido do potencial de cooperação entre os 27 Estados-Membros, uma cooperação que tenha em conta os custos do combate à imigração ilegal, à poluição, contra o tráfico de estupefacientes e o contrabando ou na luta pela segurança do território europeu, uma cooperação inteligente a favor do ambiente marinho, que tanto é do interesse dos ambientalistas quanto dos que dão prioridade à economia.

A poluição é uma ameaça à natureza mas é igualmente um risco para os aproveitamentos económicos que podemos retirar do mar e dos oceanos. O equilíbrio há-de ser, pois, a palavra-chave. Nem o fundamentalismo que impede o desenvolvimento económico, nem a exploração desordeira e destruidora dos recursos.

Neste sentido é essencial olhar o potencial do mar e dos oceanos na perspectiva do investimento na investigação e do desenvolvimento, preservando igualmente a tradição. Se queremos modernizar a nossa economia temos de financiar redes de cientistas, promover a partilha do conhecimento, ser os primeiros nas novas economias e nas novas indústrias, mas também apostar seriamente no destino turístico das costas europeias, que é um património de uma riqueza e de uma diversidade incomparáveis.

Finalizo, Senhora Presidente, com a expectativa de que seja possível, já a partir de amanhã, navegar com rumo, ou seja, a caminho da definição e execução de propostas consequentes em matéria de política marítima europeia, intenção aliás que tivemos oportunidade de ouvir aqui hoje da parte do Sr. Comissário Borg.

 
  
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  Paulo Casaca, em nome do Grupo PSE. – Senhora Presidente, Senhor Comissário, caros relatores, cara relatora, gostaria de vos felicitar pelo excelente trabalho que realizaram e permitir-me-ia frisar seis preocupações fundamentais, a ter em conta na execução da política europeia para os mares e oceanos: fazer com que a legislação existente e a criar seja integrada num quadro único; que a gestão seja também integrada no contexto de um planeamento marítimo que tenha em conta todos os interesses em presença; que seja integrado o mar na legislação ambiental existente, cumprindo designadamente convenções internacionais, como a Convenção OSPAR; que se ponha em prática uma gestão baseada nos ecossistemas marinhos; que se promova o desenvolvimento das comunidades piscatórias com a mesma aproximação desenvolvida com sucesso no domínio rural; que se crie um quadro integrado para o controlo e aplicação dessa legislação nos mares.

A política marítima europeia não pode repetir os erros da política comum das pescas, que criou uma disfunção entre a concepção das políticas e os seus usufrutuários, por um lado, e os custos da sua aplicação e do seu controlo, por outro. Numa região como a dos Açores a aplicação da Directiva sobre a Estratégia Marinha, por exemplo, tem custos que podem cifrar-se em muitos milhões de euros. Nós pensamos que a Europa tem que actuar aqui de forma integrada também do ponto de vista financeiro.

 
  
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  Josu Ortuondo Larrea, en nombre del Grupo ALDE. – Señora Presidenta, esta misma mañana –¡qué coincidencia con este debate de política marítima!– he tenido la oportunidad de leer un artículo de prensa en el que se decía que el origen de los humanos está en el agua, que sin este líquido elemento no podemos vivir y que los humanos adultos no somos en nuestro 75 % otra cosa que agua.

Además, las tres cuartas partes de la superficie de nuestro planeta está ocupada por el agua de los mares y océanos y se produce un ciclo constante de trasvases de agua de los océanos a la atmósfera, de ésta a la Tierra para, finalmente y a través de los ríos, volver al mar, lo cual hace que resulte obligado poner todas nuestra atención en la sostenibilidad del medio acuático marino, máxime cuando hace tiempo que se nos encendieron todas las alarmas a nivel mundial respecto al deterioro del medio ambiente, en general, y al cambio climático, en particular.

Nosotros consideramos que en todos los ámbitos institucionales —tanto comunitario, como estatal, regional y local—, así como en el privado, deben adoptarse rápidamente medidas que mejoren la calidad de las aguas. En este sentido queremos expresar nuestra preocupación por el amplio calendario que figura en la propuesta de directiva sobre una estrategia marina. Creemos que, al igual que cuando hablamos de la contaminación atmosférica y del agujero en la capa de ozono, no nos queda mucho tiempo para poder actuar e invertir la actual tendencia. Si no lo hacemos cuanto antes, me temo que el proceso degenerativo será irreversible.

Por tanto, hemos propuesto que se adapte urgentemente el calendario de elaboración de los planes de acción derivados de la nueva estrategia marina, haciéndolos acordes con otros programas importantes de la Unión, como los financiados por el FEDER, el Fondo de Cohesión y también la política agrícola, ya que asimismo hay actividades agrícolas que acaban arrojando vertidos al mar.

Igualmente consideramos que es necesario contar con la información más precisa sobre lo que ocurre en los mares y océanos. Somos partidarios de una mejor coordinación y conexión de todos los institutos europeos de investigación marina, impulsando bien una red o bien un consorcio europeo y creando una base de datos marítima accesible a todos ellos.

Debemos mejorar la formación y la información a todos los niveles y difundir las mejores prácticas en cuanto al control y a la contaminación. En este aspecto vuelvo a insistir en algo que vengo repitiendo desde hace años, como es la necesidad de hacer obligatoria la instalación en los buques de dispositivos —que ya están inventados— de control de vaciado y limpieza de tanques y sentinas, a modo de cajas negras no manipulables, que serán el mejor método para impedir los vertidos deliberados, y lo digo sin menoscabo de que ello se complemente con la inspección y vigilancia por satélite.

No debemos olvidarnos de los pescadores profesionales, que constituyen un grupo importante de población cuyo modus vivendi debemos asegurar de cara a su futuro, evitando que se despueblen o sean invadidas por el urbanismo salvaje las poblaciones costeras o insulares.

Finalmente, propugnamos que se aplique también al sector marino el principio de «quien contamina paga» y que se cree un fondo comunitario destinado a la repoblación y conservación de la flora y fauna marinas, sobre la base de las contribuciones de todas las actividades industriales energéticas, turísticas, recreativas y de todo tipo que contaminan nuestros mares.

 
  
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  Ian Hudghton, on behalf of the Verts/ALE Group. – Madam President, the EU has about 65 000 kilometres of coastline. Scotland has about one-sixth of that and 95 inhabited islands. Clearly, we have much to offer as well as much to gain from an EU maritime strategy which helps us to sustain and develop our coastal communities. Scotland is energy rich with oil and gas reserves and offshore wind and wave generation potential. Scotland is well placed to develop further maritime transport hub facilities. Scotland has excellent marine research facilities which can contribute to a better understanding of marine environment issues, and, in spite of the CFP, Scotland still has a high proportion of the EU’s fishing industry.

The idea of an EU maritime strategy is to be welcomed but it must not signal a shift towards EU waters being regarded as a common resource with no particular attachment to individual maritime nations. Let the EU act only where our maritime nations require action or support for their own strategic planning. Let us learn the lessons of the CFP and its failure.

 
  
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  Γεώργιος Τούσσας, εξ ονόματος της ομάδας GUE/NGL. – Τα αστρονομικά κέρδη των εφοπλιστών και των μονοπωλιακών επιχειρηματικών ομίλων που δραστηριοποιούνται στη ναυτιλία από τη μια και από την άλλη η εντατικοποίηση στο έπακρο της δουλειάς και η μαζική αντικατάσταση των ναυτεργατών από τα κράτη μέλη με φθηνότερο εργατικό δυναμικό, με μισθούς πείνας που δεν ξεπερνούν τα 515 δολάρια το μήνα καθώς και τα μεγάλα ναυτικά εγκλήματα, όπως των πλοίων Erika, Prestige, Sea Diamond και άλλα, που προκάλεσαν τεράστιες περιβαλλοντικές καταστροφές και συγκλόνισαν τη διεθνή κοινή γνώμη, αποτελούν σαφή δείγματα της αντιλαϊκής ναυτιλιακής πολιτικής της Ευρωπαϊκής Ένωσης.

Είναι ανυπόστατος ο ισχυρισμός και υποκριτικό το ενδιαφέρον των εφοπλιστών, της Ευρωπαϊκής Επιτροπής και των κυβερνήσεων, ότι δήθεν δεν υπάρχει επαρκές ναυτεργατικό δυναμικό και ενδιαφέρονται να προσελκύσουν ναυτεργάτες από τα κράτη μέλη στη ναυτιλία, όταν από κοινού οι ίδιοι διώχνουν μαζικά τους Eυρωπαίους ναυτεργάτες από τα πλοία με συνεχείς μειώσεις των οργανικών συνθέσεων των πλοίων και ταυτόχρονα τους αντικαθιστούν με φτηνότερους ναυτεργάτες από τρίτες χώρες, με αποτέλεσμα την αύξηση της ανεργίας στον κλάδο.

Οι αρνητικές επιπτώσεις αυτής της αντιλαϊκής πολιτικής είναι πολύ μεγάλες για τους εργαζόμενους, τους κατοίκους των νησιών στις απομακρυσμένες περιοχές, στην Ελλάδα και στις άλλες χώρες.

 
  
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  Johannes Blokland, namens de IND/DEM-Fractie. – Voorzitter, het belang van de oceanen is bekend. We leven, eten en genieten ervan. Daarom is aandacht voor een goed beheer van deze oceanen van levensbelang. In het verslag van collega Piecyk wordt daaraan op een alomvattende wijze aandacht besteed. Dat goede beheer vereist een uitgebalanceerde benadering waarin ecologische en economische aspecten tegen elkaar worden afgewogen op mondiaal, Europees en nationaal niveau. Op deze wijze zijn we ook in de toekomst in staat de vruchten van de oceanen te plukken.

Graag maak ik een opmerking over de ontwikkeling van havens. Om een wezenlijke bijdrage aan de welvaart van burgers te kunnen leveren, is het van belang dat zij zich binnen randvoorwaarden kunnen ontwikkelen op hun sterke punten. Naar mijn mening dient Europa terughoudend te zijn bij het beïnvloeden van die ontwikkeling, zowel op ruimtelijk als op economisch gebied. De lidstaten zijn verantwoordelijk voor de vormgeving van hun havens en de markt zal zorgdragen voor een efficiënte afhandeling van de ladingsstromen. Om dat in de tekst zichtbaar te maken, heb ik een aantal amendementen ingediend en ik hoop dat de collega's deze kunnen steunen.

 
  
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  Jim Allister (non-attached). Madam President, much can sound plausible about a maritime package, but what I fear about a maritime policy for the EU is that it will be used by the Commission to grab powers to control every facet of life, events and activities at sea. Considering the unmitigated disaster which the existing competence of the EU in fisheries policy has been for the United Kingdom under the iniquitous common fisheries policy, I have little confidence that anything better would result from delivering the totality of maritime affairs to the EU. Excessive regulation, stifling controls and witless directives would, I fear, result. Indeed, even on fisheries, what I read in this report is a blueprint for driving more fishermen out of employment under the guise of even further restricting effort under a so-called ‘precautionary approach’.

 
  
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  Corien Wortmann-Kool (PPE-DE). – Voorzitter, de zee is een groot goed met een enorme rijkdom en daar moeten we goed voor zorgen. Juist daarom is de geïntegreerde benadering van dit Groenboek zo belangrijk. Maar het moet wel praktisch en goed werkbaar zijn, zodat we ons doel niet voorbijschieten.

Ik ben het eens met de rapporteur dat zorg voor het milieu en duurzaamheid belangrijk zijn. Hulde ook voor zijn verslag. Maar ik moet daarbij wel zeggen dat het erg moeilijk was ten gevolge van de procedure van nauwere samenwerking. We hebben nu een kerstboom van 147 paragrafen. Wat ik belangrijk vind en betreur, is dat het belang van het maritiem vervoer een beetje ondergesneeuwd lijkt te raken onder nieuwe maatregelen. Juist vanuit het oogpunt van duurzaamheid is maritiem vervoer zo belangrijk.

We hebben al heel veel regelgeving als het gaat om veiligheid of milieuvriendelijk vervoer. Maar het is nog steeds heel slecht gesteld met de tenuitvoerlegging en de handhaving door de lidstaten. Ik zou de Commissie echt ertoe willen oproepen van de uitvoering en handhaving van de bestaande regelgeving een prioriteit te maken. De Europese Unie moet ook meer coördinerende bevoegdheden hebben en desnoods ook de handhaving kunnen afdwingen. Eind 2006 zou de Commissie al komen met een onderzoek naar de haalbaarheid van een Europese kustwacht. Het is nu medio 2007 en we hebben helaas nog steeds niets gezien. Ik zou u echt ertoe willen oproepen werk hiervan te maken.

Voorzitter, de Commissie moet de lidstaten aanspreken op goede ruimtelijke ordening en kustzonebeheer. Maar het moeten wel de lidstaten zijn die daar zelf de verantwoordelijkheid voor dragen. Ook de lokale, regionale en landelijke politiek voelen verantwoordelijkheid voor duurzaamheid en behoud van die zones en, juist als het om land gaat, moet hier wat mij betreft de subsidiariteit van toepassing zijn.

 
  
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  Robert Navarro (PSE). – Madame la Présidente, je tiens tout d'abord à remercier Willy Piecyk pour l'impressionnant travail de synthèse qu'il a fourni. C'est au final un rapport complet, équilibré et qui prend bien en compte la dimension économique, environnementale et sociale de cette future politique maritime. En matière sociale, il souligne l'importance de la formation professionnelle et des perspectives de carrière, ainsi que l'impérieuse nécessité pour les États membres de l'Union de signer et de ratifier rapidement les conventions de l'OIT relatives au travail maritime. Une telle exigence est essentielle si l'on veut que le savoir-faire européen dans ce domaine ne disparaisse pas. Pour le reste la balle est désormais dans le camp de la Commission et des États membres.

Concernant ces derniers, la réforme du budget de l'Union à partir de 2008 devrait leur donner l'occasion de montrer qu'ils prennent ces enjeux au sérieux. Quant à la Commission, elle aura pour mission la coordination de cette politique maritime. Il s'agit d'un chantier immense où l'absence d'une ligne solide pourrait vite mener au chaos. C'est pourquoi je pense que l'idée d'un commissaire en charge de la politique maritime, qui dispose d'un mandat suffisant pour arbitrer quand cela s'impose, mérite d'être examinée. Bien sûr, solidité ne saurait signifier rigidité. Aussi, pour donner la souplesse nécessaire à la mise en œuvre des initiatives qui seront décidées dans le cadre de cette future politique maritime, je crois qu'il serait pertinent d'y associer fortement les régions.

 
  
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  Anne E. Jensen (ALDE). – Fru formand! Jeg vil gerne fremhæve to punkter, dels vedrørende Østersøen og dels vedrørende udbygning af EU’s havne. Intet sted er behovet for bedre samspil mellem EU, nationale regeringer og regionale og lokale myndigheder mere tydeligt end netop i Østersøen. Vi har brug for en bedre koordineret strategi for at redde miljøet, redde fiskeriet og få en bæredygtig og effektiv udvikling af søtransport i et godt samspil med landsretssporten.

Østersøen er et af verdens mest forurenede have, og Kommissionen bør derfor udvikle en egentlig EU-strategi for Østersøregionen. Vedrørende havnene: Hvis vi skal udvikle søtransporten, er det nødvendigt, vi satser på bygning og udvidelse af havne og havneområder og på vej- og togforbindelser til havnene. Derfor bør den nye EU-strategi indeholde en havnestrategi, der giver havnene mulighed for at udvikle sig i trit med markedsudvikling og efterspørgsel. Vi skal sikre, at anden EU-lovgivning og fortolkning heraf ikke hæmmer havnenes udvikling.

 
  
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  Marian-Jean Marinescu (PPE-DE). – Aderarea României şi a Bulgariei a adus Marea Neagră la graniţa Uniunii Europene, creând astfel oportunitatea dezvoltării unei politici maritime care să cuprindă toate mările şi oceanele ce înconjoară Europa.

Marea Neagră şi Marea Mediterană reprezintă două zone de maximă importanţă pentru politica de vecinătate a Uniunii. Dezvoltarea portuară, comerţul, industria costieră, cercetarea, pescuitul şi turismul sunt elemente integrate atât politicii de vecinătate cât şi celei maritime. Reţelele de transport maritim, politicile regionale de mediu şi canalele de transport pentru resurse energetice sunt, de asemenea, incluse în planurile de acţiune ale ambelor politici. Politica maritimă europeană va veni în sprijinul politicii de vecinătate, catalizând şi complementând acţiunile acesteia.

Politica maritimă trebuie să iniţieze şi să aplice măsuri în cadrul subiectelor menţionate pentru asigura o dezvoltare convergentă atât a statelor membre cât şi a statelor riverane incluse în politica de vecinătate. O politică maritimă europeană viabilă trebuie să asigure cooperarea între statele vecine şi între acestea şi Uniune, şi să aibă capacitatea de a dirija problematicele din cadrul structurilor regionale a căror activitate s-a dovedit utilă până în prezent. O dovadă în acest sens este şi asumarea de către Uniunea Europeană a statutului de observator în cadrul BS.

Elaborarea unei politici maritime trebuie să aibă în vedere specificul fiecărei zone, ca de exemplu problema traficului de orice natură şi optimizarea tranzitului de produse energetice în cazul Mării Negre sau fenomenul migraţiei în cazul Mării Mediterane.

Acţiunile deja preconizate de către Comisie, precum comunicarea referitoare la sinergia Mării Negre trebuie sa reprezinte puncte de referinţă în consolidarea viitoarei politici maritime comune europene. Marea nu este o barieră ci o punte de legătură pentru consolidarea căreia trebuie făcut un efort comun de cunoaştere reciprocă şi solidaritate cu posibilităţi reale de implicare europeană în procesele de democratizare şi de dezvoltare ale statelor riverane.

 
  
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  Matthias Groote (PSE). – Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Zunächst meinen Dank an den Berichterstatter Willi Piecyk für die hervorragende Arbeit, die er mit diesem Bericht geleistet hat.

Ich möchte in meinem Beitrag ganz kurz auf zwei Punkte eingehen. Erstens auf den Punkt Energie: Das Meer bietet unendlich viel Energie. Speziell ist hier die Windenergie zu nennen, welche ein großes Potenzial hat. Dieses Potenzial muss ausgeschöpft werden. Wie können wir es ausschöpfen? Europa braucht starke Anreizsysteme, damit Investoren das Risiko eingehen, in Windenergie auf dem Meer zu investieren. Damit diese Voraussetzungen geschaffen werden, bedarf es der Koordinierung. Darum begrüße ich es ausdrücklich, dass die Kommission im Bericht aufgefordert wird, einen Aktionsplan für den Ausbau der Windenergie vorzulegen. Außerdem wird durch den Windenergieaktionsplan das Ziel erreicht, im Jahr 2020 20 % des Pirmärenergiebedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken, wie es auf dem Frühjahrsgipfel beschlossen wurde.

Des Weiteren begrüße ich, dass im Bericht die Installation einer intelligenten Netzinfrastruktur vorgesehen wird. Nur so können die im Bericht vorgeschlagenen 50 Gigawatt an installierter Offshore-Leistung für 2020 realisiert werden.

Zweiter Punkt: Klimawandel und Schiffsverkehr. Die Klimaänderung wird erhebliche Auswirkungen auf die Meere und Ozeane haben. Deshalb muss auch der Verkehrsträger, der das Medium Wasser zum Transport nutzt, in den Emissionshandel einbezogen werden. Das Legislativverfahren zur Einbeziehung des Flugverkehrs durchläuft gerade die erste Lesung im Parlament. Vor dem Hintergrund, dass der Schiffsverkehr viel mehr Treibhausgasemissionen verursacht als der Flugverkehr, unterstütze ich die Forderung des Berichterstatters, den Schiffsverkehr in das Emissionshandelssystem einzubeziehen.

 
  
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  Francesco Musotto (PPE-DE). – Signora Presidente, Signor Commissario, onorevoli colleghi, il Parlamento affronta per la prima volta con una visione d'insieme il sistema del mare, degli oceani, delle zone costiere e delle isole europee. Una ricchezza straordinaria per l'Europa che nel suo territorio ha circa 68.000 km di coste, il doppio di quelle degli Stati Uniti e il triplo di quelle della Russia. Una dimensione e delle problematiche che in passato sono state trascurate. La redazione del Libro verde costituisce una svolta per costruire una nuova politica marittima fondata su questo enorme patrimonio, che possiede potenzialità uniche ed inesplorate.

In tal senso la relazione Piecyk – per la quale mi complimento con il collega – dà un contributo importante: in particolar modo ne condivido l'attenzione posta sugli aspetti ambientali. Le coste sono infatti territori particolarmente vulnerabili, dove l'effetto del cambiamento climatico e dello sfruttamento intensivo delle risorse è più evidente. Di fronte a tale emergenza occorre adottare atteggiamenti di tutela e rispetto, per far sì che il mare possa continuare a rappresentare una risorsa per le popolazioni che abitano le zone costiere. La relazione Piecyk, a mio avviso, deve essere corredata di ulteriori proposte, presentate sotto forma di emendamenti, che chiariscano la portata di questa importante iniziativa.

Innanzitutto una politica europea per il mare dovrebbe essere dotata, al pari delle altre, di appropriate risorse. Per questo il negoziato sul prossimo quadro finanziario deve tenere conto degli obiettivi individuati dal Libro verde sul mare. Allo stesso modo è opportuno che il Commissario per gli affari marittimi rimanga tale e il suo portafoglio non sia limitato alle sole questioni della pesca.

Un'attenzione speciale infine va dedicata alle isole, che per la loro attrattiva e le loro caratteristiche naturali, costituiscono una risorsa preziosa in termini di sostenibilità e competitività per la politica marittima europea.

 
  
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  Riitta Myller (PSE). – Arvoisa puhemies, meriä uhkaavat ihmisen toimet sekä maalla että merellä. Valtaosa merivesiä lämmittävästä happamoittavasta hiilidioksidista syntyy maalla, mutta yhä suurempi osa syntyy kasvavasta meriliikenteestä itsestään. Molempiin on puututtava.

Meriliikenne on sisällytettävä kansainvälisiin ilmastosopimuksiin ja päästökauppaan. Ilmastonmuutoksen aiheuttamasta merivesien lämpenemisestä aiheutuu arvaamattomia seurauksia koko maapallon ekosysteemille. Onhan yli 80 prosenttia ilmastojärjestelmän lisääntyvästä lämpenemisestä varastoitunut meriin.

Vuoden 1961 jälkeen valtamerien lämpeneminen on ulottunut aina 3000 metriin saakka. Tämä muuttaa meriekologiaa ja merten ekologista monimuotoisuutta. Joitakin lajeja, kuten koralleja, uhkaa tuhoutuminen ja toisia, niin sanottuja tulokaslajeja, liiallinen runsastuminen.

Itämeri on maailman haavoittuvin merialue. Kasvavan meriliikenteen, kuten öljykuljetusten, aiheuttamaan uhkaan on varauduttava ennaltaehkäisevästi ja liikennöivien alusten on oltava mahdollisimman turvallisia. Varoitusjärjestelmien ja torjuntatoimien on oltava kunnossa kaikkialla.

 
  
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  David Casa (PPE-DE). – Grazzi president. L-Ewropa qiegħda preżentament tiffoka fuq viżjoni ġdida għall-ibħra, liema ibħra mingħajr dubju għandhom potenzjal kbir ħafna. Ilkoll naqblu li l-baħar huwa ferm importanti għall-Unjoni Ewropea u matul iż-żmien il-baħar sar element ewlieni f'dak li huwa dibattitu politiku u nistgħu ngħidu li huwa fatt magħruf kemm huwa essenzjali sabiex inkunu nistgħu inħarsu lejn din il-viżjoni marittima b'mod aktar olistiku.

Il-Kummissarji responsabbli għall-politika relatata mal-baħar, fosthom b'mod speċjali il-Kummissarju Malti Joe Borg, ippreparaw dokument dwar il-futur tal-politika marittma għall-Unjoni. Il-pubblikazzjoni ta' din il-Green Paper nidiet konsultazzjoni estensiva rigward il-possibilitajiet tal-politika marittima ta' suċċess li ġiet adottata mill-Kummissjoni. L-għan kien li jintlaħaq mod konġunt ta' kif tiġi mwettqa l-poltika li taffettwa l-attività marittima u fl-istess ħin tinżamm is-sinerġija bejn settur u ieħor, dejjem b'mod sostenibbli. Din il-poltika marittima hija ġdida u sejra tikkontribwixxi għal titjib tal-livell ta' l-għijxin tal-pajjiżi qrib il-kosta b'mod li jirrifletti l-politika għall-iżvilupp reġjonali. Politika ta' dan it-tip mhux biss ser issaħħaħ il-kompetizzjoni globali imma sejra wkoll tipproteġi l-ambjent u tħares lejn l-isfidi bħal m'huma l-immigrazzjoni u t-tibdil fil-klima fost l-oħrajn. Nistgħu, u għandna d-dmir, li dawn l-isfidi indawruhom f'suċċessi.

L-aspettattivi huma kbar iżda m'għandniex ninsew li l-opportunitaijet ta' kif nilqgħu dawn l-isfidi huma kbar ukoll. Nixtieq insejjaħ lill-Erwopej biex ma jitilfux din l-opportunita'. Nixtieq nikkonkludi billi nsostni li huwa ċar li l-koperazzjoni Ewropea hija neċessarja sabiex nimxu 'l quddiem. Il-futur ta' l-Ewropa għandu l-bażi tiegħu fl-ibħra. Dan jirrikjedi li aħna nikkoperaw fuq livell ġdida u jiena tal-fehma li benefiċċji biss jistgħu ikunu riżultat ta' dan. Grazzi.

 
  
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  Jamila Madeira (PSE). – Senhora Presidente, caros colegas, caro camarada Piecyk, muito obrigada pelo seu relatório. Como refere no seu relatório, as políticas sectoriais e isoladas que temos actualmente não respondem aos desafios que este novo século implica ao nível de uma política de mares e temos que dotar a União Europeia de uma visão integrada que, de forma horizontal e global, apresente soluções. Soluções para o desenvolvimento da qualidade de vida nas zonas costeiras, para a criação de estruturas e desenvolvimento do sector do transporte, para a preservação do fundo dos mares e dos recursos marinhos, para a criação de parcerias e centros de excelência que visem uma gestão sustentada dos oceanos e dos mares na União a 27. Os mares devem ser protegidos e enaltecidos de forma comum, partilhada, no sentido de fomentarmos e assegurarmos um turismo sustentável, uma política de pescas equilibrada, um sector de transportes marítimos mais amigo do ambiente, uma preservação consciente e eficaz deste elemento essencial que é o mar.

As alterações climáticas, a poluição, a pressão urbanística nas zonas costeiras, a falta de tratamento de águas que desaguam nos nossos mares são tudo matérias que devem receber a nossa particular atenção, estudo e preocupação comum, de forma a assegurar a manutenção de um ecossistema marinho saudável. Essencial é aliar estas preocupações à inovação e aos novos recursos energéticos que podemos retirar dos mares com uma energia proveniente das ondas e à criação de centros de excelência que se dediquem ao estudo dos oceanos.

Para tal é preciso aproximar o mar, a cultura do mar e a educação sobre o mar dos cidadãos europeus, aproximá-los das suas origens, é preciso envolver as regiões insulares que por natureza estão ligados aos mares, mas é urgente trabalhar para a coesão dos factores marítimos na realidade das regiões europeias continentais costeiras, por excelência e tradição...

(O Presidente tira a palavra ao orador)

 
  
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  Margie Sudre (PPE-DE). – Madame le Président, Monsieur le Commissaire, les régions ultrapériphériques sont citées à plusieurs reprises dans le Livre vert, mais elles restent largement sous-estimées dans la réflexion globale qui est menée sur une approche intégrée de la politique maritime, malgré leur situation géographique dans l'océan Indien, dans l'Atlantique et la mer des Caraïbes, et en dépit du fait que ces régions comptent parmi les plus concernées par la question de la gestion durable des mers, des océans et des zones côtières. Ainsi, la création d'un réseau de recherche sur la biodiversité marine tropicale, le Netbiome, projet financé au titre du sixième PCRD et regroupant les sept RUP et certains PTOM, constitue une avancée importante dans le domaine de la gestion marine durable et la recherche et développement dans le milieu marin tropical.

Les RUP sont confrontées à des aléas tels que les tsunamis, les cyclones et, évidemment, le réchauffement climatique, autant de cataclysmes qui fragilisent le milieu et les fonds marins. Vous avez, d'ailleurs, été victime d'un de ces aléas, Monsieur le Commissaire, puisque vous avez dû renoncer à un déplacement à l'île de la Réunion en mars dernier à cause du cyclone Gamède. L'expérience des RUP, en termes de prévention des risques et de réduction de la vulnérabilité des zones côtières, doit apporter une valeur ajoutée considérable à notre réflexion commune. Par ailleurs, la question de l'équilibre entre tourisme et respect du milieu marin se pose plus qu'ailleurs dans les RUP afin que ce secteur d'activité permette un développement durable de ces régions où le tourisme figure parmi les premières sources de revenu.

Enfin, la question de la cohérence entre les différentes politiques européennes se pose dans le domaine de la pêche, car nos régions doivent renforcer la sécurité en mer et rendre les métiers de la pêche plus attractifs, alors que la politique actuelle vise à limiter la puissance et le nombre des navires, y compris dans nos régions où l'état de la ressource ne le justifie pas.

J'espère que la réflexion actuelle aboutira à l'émergence d'une politique maritime européenne globale et cohérente, dans laquelle les RUP se verront reconnaître un rôle privilégié, à la hauteur de la connaissance approfondie des mers qui les caractérise. Enfin, je voudrais terminer en remerciant Willi Piecyk pour son travail.

 
  
  

PRESIDÊNCIA: MANUEL ANTÓNIO DOS SANTOS
Vice-Presidente

 
  
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  Richard Howitt (PSE). – Mr President, I welcome the Commission’s Green Paper and today make the case for my own region, the East of England, to host the proposed European Centre of Excellence in the UK. With 700 km of low-lying coastline, major ports at Great Yarmouth, Ipswich, Felixstowe, Harwich and Tilbury, areas of outstanding natural beauty in north Norfolk and on the Stour and Orwell estuaries, for us it is a practical, not a theoretical, ambition to create a better relationship between people and the sea.

We need to build on the EU-funded centre promoting renewable energy in Lowestoft – due to open this year – where my region’s potential for offshore wind development could meet 25% of the United Kingdom’s electricity needs and make a major contribution towards European targets to cut carbon emissions. We need to recognise that rising sea levels – 40 cm by 2050 in the East of England – mean that current plans for coastline protection against erosion and flooding are no more than a sticking plaster for our region and for Europe. Devastating floods across East Anglia in 1953 killed 307 people, and today nearly half a million properties are at risk. We have to do more.

Finally, the maritime strategy must support economic development in maritime regions. We suffer from peripherality. In my region, King’s Lynn, Clacton-on-Sea, Southend-on-Sea and Thurrock are amongst the top 10% in terms of multiple deprivation in the UK. In port development, tourism and regeneration, we have to make the concept of sustainable development a reality.

 
  
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  Rosa Miguélez Ramos (PSE). – Señor Presidente, yo quiero empezar mi intervención agradeciendo a Willi Piecyk el magnífico trabajo que ha realizado como ponente, porque es evidente que adoptar un enfoque integrado y duradero de la gestión marina es vital para Europa.

Actividades indispensables para alcanzar los objetivos de la Agenda de Lisboa se desarrollan en el medio acuático y el mar representa también otros valores menos mercantiles, pero que tienen que ver con la identidad y con la cultura más profundas de nuestros pueblos.

La pesca –y lo lamento– ha quedado un tanto desdibujada en este Libro Verde, a pesar de ser una competencia exclusiva de la Comisión y objeto de una política común. Además de su importancia económica, la pesca es fundamental para el mantenimiento del empleo y de la cultura en numerosas regiones europeas.

Estoy convencida de que este sector será uno de los grandes beneficiarios de una mejor integración con otras políticas relacionadas con el mar, por ejemplo, la mejora de la formación y de las condiciones de vida y de trabajo de la gente del mar o el incremento de la inversión en investigación, indispensable para comprender el funcionamiento de los mares y de los océanos.

Como europea que soy, originaria de Galicia –una región marítima–, estoy convencida de que esta política va a jugar un papel esencial para las regiones costeras, sus ciudades y sus pueblos.

 
  
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  Emanuel Jardim Fernandes (PSE). – Senhor Presidente, começaria por agradecer ao colega Willi Piecyk pelo seu excelente relatório, mas também pela disponibilidade para receber e integrar contributos que viessem clarificar, alargar o âmbito e também dar nova eficiência à política marítima europeia.

Vindo de uma região marítima insular e ultraperiférica, os meus contributos visaram garantir o adequado reconhecimento da importância das RUPS na definição e eficaz implementação da política marítima, devido ao posicionamento geográfico destas e seu vasto conhecimento sobre oceanos e mares e consequente partilha de responsabilidade entre a União Europeia e as RUPS. Melhor gestão e exploração sustentável dos recursos marinhos, valorização das zonas costeiras através de uma cuidada organização da orla costeira e medidas específicas com vista ao desenvolvimento de uma política costeira alargada, apoio aos transportes marítimos respeitadores do ambiente, inclusive através do desenvolvimento de uma estratégia portuária e europeia eficaz e adaptada às características das zonas europeias, apoio à investigação marinha, designadamente na área da medicina, da energia e, em geral, dos recursos marinhos, promoção dos direitos sociais, tendo em conta aquilo que vem da Organização Internacional do Trabalho, por forma a garantir a excelente visibilidade e, por último, a formação da vida profissional do sector marítimo, trabalhem no mar ou trabalhem em terra, e garantia de que o turismo, enquanto uma das principais actividades económicas ligadas aos mares e oceanos, é devidamente tida em conta.

 
  
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  Karin Jöns (PSE). – Herr Präsident, Herr Kommissar! Auch ich möchte Willi Piecyk ganz herzlich für seinen wirklich ausgezeichneten Bericht danken.

Ich komme aus einer Region mit einer tief verwurzelten maritimen Tradition. Die Überfischung der Meere und der Zusammenbruch mehrerer Werften führten zu einer Arbeitslosenquote von bis zu 20 %. Aber es gibt jetzt wieder Schiffbau. Statt Fischverarbeitung ist Biotechnologie angesagt. Der Offshore-Standort für Windenergie wächst. Klimaforschung wird großgeschrieben. Das ist das Ergebnis umfassender Investitionen nicht nur in Forschung und Innovation, sondern auch in die Aus- und Weiterbildung. Wir müssen mehr für die Ausbildungsförderung in maritimen Berufen tun! Hier entstehen gute und zukunftssichere Arbeitsplätze. Das Wachstumspotenzial wird allein für die nächsten fünf Jahre auf rund 15 % geschätzt, und ich bin froh, dass der Bericht von Willi Piecyk hier einen klaren Schwerpunkt gesetzt hat, anders als dies im Grünbuch der Kommission der Fall war.

Abschließend appelliere ich an alle Kolleginnen und Kollegen, dem Änderungsantrag meiner Fraktion zuzustimmen, wonach Schluss damit zu sein hat, dass Seeleute noch immer Arbeitnehmer zweiter Klasse sind. Auch für sie müssen uneingeschränkt die europäischen Mindeststandards im Arbeitsrecht gelten.

 
  
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  Joe Borg, Member of the Commission. Mr President, honourable Members, once again your contributions here today demonstrate the commitment of Parliament to maritime policy and this is clear proof of the excellent coordination work carried out by Mr Piecyk.

In your contributions, you raised a number of points which clearly merit further study and consideration, especially in view of the preparation for the adoption of the Blue Paper by the Commission next October.

Let me state clearly that the aim of our work on maritime policy is to unlock the potential that exists in the sustainable use of our oceans and seas. We are looking for the first time at this maritime space in an integrated and holistic manner and we seek to build on where we see the added value. Let me underline that this is certainly not an exercise in centralisation of powers but one which seeks to provide an incentive for coordination and to involve stakeholders much more than they are involved today.

Clearly, this is the beginning of the process and not the end. There will be opportunities to continue to develop our positions on a number of points raised. Let me just repeat that a maritime policy cannot be a one-size-fits-all policy. The specificities of the different seas around the European Union have to be properly factored in.

Let me just say a word on the regional aspects. Clearly, we view the regional dimension as the key factor in our exercise and the ultra-peripheral dimension is undoubtedly focal. I would like to assure you that those involved on a regional level and regional actions will remain a cornerstone of our policy as we bring this issue forward.

 
  
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  Presidente. O debate está encerrado.

A votação terá lugar na quarta-feira.

Declarações escritas (artigo 142º)

 
  
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  Viorica-Pompilia-Georgeta Moisuc (ITS), în scris. – Raportul domnului Willi Piecyk din Comisia pentru transport si turism abordează un ansamblu de probleme de cea mai mare actualitate privitor la stabilirea unor reguli şi percepte general valabile pentru statele membre ale U.E. în vederea protejării şi exploatării raţionale a apelor mărilor şi oceanelor.

Mă voi referi la unele chestiuni legate de specificul situaţiei la Marea Neagră, mare de frontieră externă a Uniunii, şi anume: după căderea regimului comunist în România, dezvoltarea turismului pe litoralul de vest al Mării Negre a atras o creştere îngrijorătoare a poluării apelor mării din cauza nenumăratelor restaurante deschise chiar pe plajă, restaurante care deversează în mare reziduurile de tot felul; în acelaşi timp plaja s-a îngustat foarte mult din cauza acestor stabilimente.

Poluarea Marii Negre este datorată în bună măsură şi exploatării neraţionale a Deltei Dunării - al doilea fluviu ca mărime în Europa după Volga. Asupra echilibrului biologic al Deltei, asupra faunei şi florei unice în Europa, are un puternic impact negativ construirea de către Ucraina a canalului Bâstroe - acţiune împotriva căreia s-au pronunţat specialişti din toată lumea.

Pentru aceste motive, la care se pot adăuga multe altele, considerăm că propunerile făcute de raportor şi în special construirea unei politici europene maritime unice pe baza prevederilor din Cartea Verde sunt bine venite şi le susţinem în întregime.

 
  
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  Dominique Vlasto (PPE-DE), par écrit. – Avec ce rapport, nous mesurons pleinement le potentiel que l'UE pourrait tirer d'une politique maritime plus intégrée, qui passerait de mesures fragmentées et spécifiques à des propositions plus cohérentes. Dans son livre vert, la Commission n'y parvient guère, mais reconnaissons que nous ne l'y aidons pas beaucoup plus avec ce rapport trop long et insuffisamment structuré.

Je retiendrai quatre défis principaux à relever: concilier développement économique et protection de l'environnement, y compris les questions de sécurité maritime et de biodiversité marine; réussir l'aménagement du littoral pour faire cohabiter les zones portuaires, résidentielles, d'activités économiques et naturelles; passer d'une économie traditionnelle vers de nouveaux secteurs à forte valeur ajoutée, comme les biotechnologies marines et les nouvelles énergies; mettre en place une gouvernance efficace, ce défi politique et administratif conditionnant la réussite de l'ensemble.

Il existe bien un réel potentiel de développement des activités liées à la mer, qui représentent aujourd'hui 3% à 5% du PIB européen, mais mettre tout cela en musique sera difficile et nécessitera une coordination efficace.

Dans ce rapport, l'UE est pionnière et affiche ses ambitions. Reste à trouver les moyens pour passer de cette vision à une politique intégrée.

 
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