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Plenardebatten
Mittwoch, 12. März 2008 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Lage im Tschad (Aussprache)
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  Gay Mitchell (PPE-DE). – (EN) Herr Präsident! Mein Kollege hat die Zahlen genannt, und ich möchte sie nicht wiederholen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass von den erwähnten insgesamt 57 000 Mann seit Anfang 2008 12 000 in die Zentralafrikanische Republik gegangen sind. Im Tschad ist jetzt ein großes Kontingent irische Truppen im Einsatz und ich wünsche ihnen alles Gute. Sie gehören zu einem großen EU-Kontingent von insgesamt 14 EU-Staaten, während 21 Mitgliedstaaten im Hauptquartier tätig sind.

Die Situation sieht wie folgt aus: Wir haben ein äußerst ernstes humanitäres Problem. Ich kann denen nicht zustimmen, die sagen, dass es nur von der NATO gelöst werden kann. Das kann durchaus durch die EUFOR geschehen, wenn die Einsatzkräfte organisiert vorgehen – und sie organisieren sich jetzt. Ich begrüße die Tatsache, dass sie endlich das Instrumentarium erhalten, um ihre Aufgabe erfüllen zu können, aber wir müssen ihnen die Zeit geben, sich einzurichten und daranzugehen, das Land zu einem sicheren Ort für humanitäre Hilfe zu machen und sie unterstützen, während sie sich dort befinden, statt sie mit derart hässlichen politischen Bemerkungen zu attackieren, wie wir sie hier heute von der extremen Linken gehört haben.

 
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