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Dezbateri
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Miercuri, 21 mai 2008 - Strasbourg Ediţie revizuită
1. Deschiderea şedinţei
 2. Urări de bun venit
 3. Fapte demonstrate ştiinţific legate de schimbările climatice: descoperiri şi recomandări în vederea luării de decizii (dezbatere)
 4. Raportul de monitorizare pentru anul 2007 privind Turcia (dezbatere)
 5. Timpul afectat votului
  5.1. Calendarul perioadelor de sesiune ale Parlamentului European - 2009 (vot)
  5.2. Interzicerea exporturilor de mercur metalic şi depozitarea în deplină siguranţă a acestei substanţe (A6-0102/2008, Dimitrios Papadimoulis) (vot)
  5.3. Protecţia mediului prin intermediul dreptului penal (A6-0154/2008, Hartmut Nassauer) (vot)
  5.4. Anchetele referitoare la structura exploataţiilor agricole şi la metodele de producţie agricolă (A6-0061/2008, Gábor Harangozó) (vot)
  5.5. Condiţiile care trebuie îndeplinite pentru a exercita ocupaţia de operator de transport rutier (A6-0087/2008, Silvia-Adriana Ţicău) (vot)
  5.6. Transportul internaţional de călători cu autocarul şi autobuzul (reformare) (A6-0037/2008, Mathieu Grosch) (vot)
  5.7. Transportul rutier internaţional de mărfuri (reformare) (A6-0038/2008, Mathieu Grosch) (vot)
  5.8. Selecţia şi autorizarea sistemelor care furnizează servicii mobile de comunicaţii prin satelit (MSS) (A6-0077/2008, Fiona Hall) (vot)
  5.9. Simplificarea mediului de afaceri pentru societăţi în domeniul dreptului societăţilor comerciale, al contabilităţii şi al auditului (A6-0101/2008, Klaus-Heiner Lehne) (vot)
  5.10. Femeile şi ştiinţa (A6-0165/2008, Britta Thomsen) (vot)
  5.11. Ameliorarea practicilor de dezmembrare a navelor (Carte verde) (A6-0156/2008, Johannes Blokland) (vot)
  5.12. Fapte demonstrate ştiinţific legate de schimbările climatice: descoperiri şi recomandări în vederea luării de decizii (A6-0136/2008, Karl-Heinz Florenz) (vot)
  5.13. Raportul de monitorizare pentru anul 2007 privind Turcia (A6-0168/2008, Ria Oomen-Ruijten) (vot)
 6. Bolile reumatice (declaraţie scrisă): consultaţi procesul-verbal
 7. Explicaţii privind votul
 8. Corectările voturilor şi intenţiile de vot: a se vedea procesul-verbal
 9. Aprobarea procesului-verbal al şedinţei anterioare: consultaţi procesul-verbal
 10. Situaţia tragică din Birmania (dezbatere)
 11. Catastrofa naturală în China (dezbatere)
 12. Tratat internaţional de interzicere a armelor cu uraniu (dezbatere)
 13. Timpul afectat întrebărilor (întrebări adresate Consiliului)
 14. Verificarea prerogativelor: a se vedea procesul-verbal
 15. Componenţa comisiilor şi a delegaţiilor: a se vedea procesul-verbal
 16. Evaluare intermediară a politicii industriale - O contribuţie la strategia UE pentru creştere şi ocuparea forţei de muncă (dezbatere)
 17. REACH (Propunere de regulament de stabilire a metodelor de testare) (dezbatere)
 18. O nouă strategie în materie de sănătate animală pentru Uniunea Europeană (2007-2013) (dezbatere)
 19. Strategia Comisiei privind cea de-a treia reuniune a părţilor la Convenţia privind accesul la informaţie, participarea publicului la procesul decizional şi accesul la justiţie în probleme de mediu (dezbatere)
 20. Ordinea de zi a următoarei şedinţe: a se vedea procesul-verbal
 21. Ridicarea şedinţei


  

VORSITZ: HANS-GERT PÖTTERING
Präsident

 
1. Deschiderea şedinţei
  

(Die Sitzung wird um 9.05 Uhr eröffnet)

 

2. Urări de bun venit
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  Der Präsident. − Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe das große Vergnügen, eine Delegation des Mexikanischen Kongresses unter Leitung von Herrn Senator Guadarrama zu begrüßen, die auf der Ehrentribüne Platz genommen hat. Herzlich willkommen!

(Beifall)

Die Delegation nimmt heute an dem VI. Treffen des Gemeinsamen Parlamentarischen Ausschusses zwischen dem Europäischen Parlament und Mexiko teil. Mexiko ist ein enger Partner der Europäischen Union, und dieses Treffen findet zu einem wichtigen Zeitpunkt in den Beziehungen zwischen Mexiko und der Europäischen Union statt. Der Lima-Gipfel letztes Wochenende hat gezeigt, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt. Ich hatte auch Gelegenheit, mit Ihrem Präsidenten, Felipe Calderón, zu sprechen.

Die Gemeinsame Parlamentarische Delegation wird heute Nachmittag ebenfalls über die Klimaveränderungen beraten, so dass ich sicher bin, dass Sie die jetzige Plenardebatte mit Interesse verfolgen werden. Ich wünsche unseren mexikanischen Kolleginnen und Kollegen und Freunden noch einen erfolgreichen Aufenthalt in Straßburg.

 

3. Fapte demonstrate ştiinţific legate de schimbările climatice: descoperiri şi recomandări în vederea luării de decizii (dezbatere)
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  Der Präsident. − Als nächster Punkt folgt der Zwischenbericht von Karl-Heinz Florenz über die wissenschaftlichen Fakten des Klimawandels: Feststellungen und Beschlussempfehlungen (2008/2001(INI)) (A6-0136/2008).

 
  
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  Karl-Heinz Florenz, Berichterstatter. − Herr Präsident, verehrter Herr Kommissar, Herr Ratspräsident, herzlich willkommen im Europäischen Parlament! Warum macht sich die Europäische Union auf den Weg, einen nichtständigen Ausschuss zum Klimawandel zu entwickeln? Es war richtig, dass wir ein Gesamtkonzept vorstellen, wie wir, die Europäische Union, gedenken, mit diesem Thema umzugehen. Wenn wir international – wie das Stavros Dimas erfolgreich für die Kommission tut – helfen wollen, dass dieses Thema auf der Tagesordnung bleibt, müssen wir als Europäische Union bzw. als Parlament sagen, was unser Konzept ist, was also unsere Visitenkarte zu diesem Thema ist. Es geht letztlich darum, dass Europa zeigt, wie wir das Thema behandeln, wie wir vorangehen, um andere Länder und andere Kontinente zu bewegen, mit uns in die gleiche Richtung zu gehen. Deswegen ist es richtig, dass wir mit dem wissenschaftlichen Teil dieser Debatte anfangen; darum es geht heute.

Ein solcher Teil kann niemals ein attraktiver Bericht sein, weil er sich immer mit dem Status quo auseinandersetzt. Da kann man nicht wie auf dem Pferdemarkt hier ein bisschen dazu geben und dort ein bisschen wegnehmen, sondern da muss man sich mit den Fakten auseinandersetzen. Diese Fakten haben wir in vielen thematischen Strategien, in deren Rahmen wir zwei Nobelpreisträger nach Brüssel und nach Straßburg eingeladen haben, zusammengetragen. Sie, Herr Präsident, haben eine exzellente Veranstaltung durchgeführt und eine sehr beachtliche Rede zum Klimawandel gehalten, was mich sehr erfreut hat und was mir eine Menge an Kraft gegeben hat.

Wir haben viele Experten aus weltweiten internationalen Gruppen hören können, unter der hervorragenden Leitung meines guten Freundes Guido Sacconi, der die Sachen gut gemanagt hat. Auch Kritiker haben wir einladen können, aber leider Gottes sind nicht alle gekommen, weil sie sich dem internationalen Wettbewerb dieser Kritik nicht aussetzen wollen. Kritik zu schreiben, sie dann aber nicht in einem Gremium prüfen zu lassen, ist kein heldenhaftes Verhalten. Ich hätte mir gewünscht, dass der eine oder andere Kritiker wirklich gekommen wäre und sich international der Debatte gestellt hätte.

Wir haben viele hervorragende Dokumente gelesen. IPCC, der Weltklimarat, war da, wir haben die Weltagrarorganisation gehört, wir haben die UNO-Umweltorganisation gehört, wir haben die Klimakonferenz der Bundesrepublik Deutschland gehört sowie viele andere, was dazu geführt hat, dass wir jetzt die Fakten auf dem Tisch haben. Das ist kein Kampfpapier, wie meine Freunde hier und da behaupten, sondern es ist ein Zustandsbericht, der eine Plattform dafür bieten soll, wie wir in Zukunft weitermachen. Die Argumente zeigen deutlich, dass es einen wissenschaftlichen Konsens gibt, mit dem wir jetzt weiterarbeiten können. Es gibt einen Konsens darüber, wie der anthropogene Einfluss des Menschen zu beurteilen ist – das ist der Artikel 3. Wir haben hinreichende Informationen darüber, dass das Ziel – zwei Grad in Zukunft nicht zu überschreiten – ein wichtiges ist.

Worum geht es denn jetzt in Zukunft? Es geht darum, dass wir in Europa die Kraft, zu einer neuen, dritten industriellen Revolution aufbringen, die die drei Säulen der Nachhaltigkeit beinhaltet, nämlich die Nachhaltigkeit der Produkte, die soziale Komponente und natürlich die wirtschaftliche Komponente. Das ist keine Belastung, das ist eine riesengroße Chance, die wir als eine Vision weiterentwickeln müssen.

Denn eines steht fest: Die Klimadebatte ist nur ein kleiner Teil unseres Problems. Wir haben eine Nachhaltigkeitsdebatte zu führen, denn wir verheizen im Moment in nur 500 Jahren Energien, die über Jahrmillionen entstanden sind, und wir haben überhaupt keine Antwort darauf, wie denn unsere Kinder und Kindeskinder in Zukunft ihre Energie entwickeln können.

Das ist die große Chance. Wir brauchen Mut zur Fantasie. Die Steinzeit ist nicht zu Ende gegangen, weil wir keine Steine mehr haben. Ich sage Ihnen, die Steinzeit ist glücklicherweise zu Ende gegangen, weil wir Politiker hatten, die Mut haben – Mut für die Zukunft, Mut für unsere Kinder und Mut für diesen Planeten.

(Beifall)

 
  
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  Der Präsident. − Vielen Dank, Karl-Heinz Florenz, auch für die freundlichen Worte an den Präsidenten. Es ist eher die Ausnahme, dass so etwas Freundliches zum Ausdruck gebracht wird. Da ich hier objektiv und neutral bin, will ich nicht darauf hinweisen, dass man gerade aus der eigenen politischen Familie besonders wenig Lob empfängt. Also, es war ein außergewöhnlicher Vorgang, der sich hier heute Morgen abgespielt hat!

 
  
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  Janez Podobnik, predsedujoči Svetu. − Spoštovani gospod predsednik, spoštovani poročevalec Karl-Heinz Florenz, spoštovane poslanke in poslanci, gospe in gospodje.

Danes imamo na voljo jasne dokaze, da je za velike spremembe podnebnega sistema soodgovoren človek in da te spremembe že negativno vplivajo na naravo in človeško družbo. Gotovo je tudi, da se bo svetovna temperatura v tem stoletju še zvišala, če ne bomo hitro ukrepali in znatno zmanjšali emisij toplogrednih plinov, kar bo privedlo do vsesplošne škode in motenj.

Četrto poročilo medvladnega foruma o podnebnih spremembah o oceni stanja, ki je bila sprejeta v Španiji novembra 2007, predstavlja najbolj celovito in verodostojno znanstveno oceno o podnebnih spremembah doslej. Poročilo pravi, da je segrevanje podnebnega sistema neizpodbitno, da je k porastu povprečne globalne temperature v zadnjih petdesetih letih zelo verjetno najbolj prispevalo povečanje antropogenih koncentracij toplogrednih plinov.

Poročila o oceni stanja, ki jih IPCC objavlja od leta 1990, kažejo na to, da je znanost o podnebnih spremembah in njihovih posledicah v zadnjih letih močno napredovala. To je mogoče pripisati več dejavnikom, vse številčnejšim dokazom o zaznanih podnebnih spremembah, trdemu delu znanstvenikov in boljšemu posredovanju znanstvenih spoznanj.

Kot je zapisano v Florenzevemu vmesnemu poročilu, ki po našem mnenju prinaša nekatere zelo pomembne sveže formulacije o opisanih problemih, to, kar vemo danes, zadostuje, da se takoj lotimo oblikovanja in izvajanja politik, ki bodo prispevale k zmanjšanju emisij toplogrednih plinov. Tudi zato so se, kot vsi vemo, evropski voditelji držav in vlad marca lansko leto odločili poslati odločno sporočilo mednarodni skupnosti s sprejetjem zavez glede zmanjšanja emisij.

Evropska unija je odločena, da bo te zaveze izpolnila s celovito podnebno energetsko politiko. Potem pa bo še posebno pozornost namenila energetski učinkovitosti, obnovljivim virom energije, biogorivu, zajemu in shranjevanju ogljika ter na splošno prehodu v nizkoogljično gospodarstvo.

Rad pa bi tudi spomnil, spoštovane poslanke in poslanci, na zadnje sklepe Evropskega sveta. Kot rečeno je Evropska unija lani sprejela odločne in velikopotezne zaveze glede podnebne energetske politike. Sedaj, leta 2008, pa je čas za ukrepanje.

S konferenco o podnebnih spremembah na Baliju lani decembra je bil dosežen pomemben preboj z začetkom mednarodnega pogajalskega procesa, ki vključuje vse, tako razvite kot države v razvoju. Ta proces je začrtan v akcijskem načrtu iz Balija. Evropska unija je odločena, da še naprej ohrani svojo vodilno mednarodno vlogo na področju podnebnih sprememb in energetike in vzdržuje potreben zagon v pogajanjih v okviru okvirne konvencije Združenih narodov, še posebej na naslednjem zasedanju, ki bo letos v Poznanu. Cilj je zagotoviti, da bo leta 2009 v Kopenhagnu dosežen ambiciozen, globalen in celovit sporazum o podnebnih spremembah za obdobje po letu 2012, ki bo skladen s ciljem Evropske unije, da se globalna temperatura lahko zviša največ za dve stopinji. Evropska unija bo k temu veliko prispevala tudi z uresničitvijo ciljev, določenih na spomladanskem zasedanju Evropskega sveta 2007.

In ključni izziv pa je, da se prehod k varnemu in trajnostnemu nizkoogljičnemu gospodarstvu izvede na način, ki je skladen s trajnostnim razvojem Evropske unije, konkurenčnostjo, zanesljivo oskrbo z energijo, varnostjo preskrbe in zdravimi in zdržnimi javnimi financami.

 
  
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  Σταύρος Δήμας, Μέλος της Επιτροπής. − Κύριε Πρόεδρε, αξιότιμα Μέλη του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου, θα ήθελα να σας ευχαριστήσω για την ευκαιρία που μας δίδεται σήμερα να συζητήσουμε την ενδιάμεση έκθεση της Προσωρινής Επιτροπής για την Αλλαγή του Κλίματος, την οποία παρουσίασε ο κύριος Florenz, τον οποίο και συγχαίρω για την εξαιρετική του εργασία.

Η έκθεση επιβεβαιώνει τη στήριξη του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου σε μια φιλόδοξη ευρωπαϊκή κοινοτική πολιτική για την αντιμετώπιση της κλιματικής αλλαγής και βρίσκω την ευκαιρία, κύριε Πρόεδρε, να ευχαριστήσω όλα τα Μέλη του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου για τη συνεχή στήριξη και την τόσο σημαντική συμβολή τους στην προώθηση της πολιτικής μας για το κλίμα και για την ευαισθητοποίηση της κοινής γνώμης, αλλά και την ενημέρωση βουλευτών από άλλες χώρες. Επίσης, κύριε Πρόεδρε, θέλω να υπογραμμίσω τον σημαντικό ρόλο, τον οποίο εσείς διαδραματίσατε για την προώθηση της πολιτικής της κλιματικής αλλαγής της Ευρωπαϊκής Ένωσης, και είμαι βέβαιος ότι και εσείς, και τα Μέλη του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου, θα συνεχίσουν με τον ίδιο ζήλο, ώστε να μπορέσουμε, τα δύο αυτά χρόνια -γιατί είναι λιγότερο από δύο χρόνια που έχουμε μπροστά μας- να τα αξιοποιήσουμε ώστε να επιτύχουμε τη σύναψη συμφωνίας στο τέλος του 2009 στην Κοπεγχάγη έτσι ώστε να αντιμετωπίσουμε αποτελεσματικά τη μεγάλη αυτή απειλή για τον πλανήτη. Τόσο εντός της Ευρωπαϊκής Ένωσης, όπου οι συζητήσεις για τη δέσμη μέτρων για το κλίμα και την ενέργεια εντείνονται, όσο και στις διαπραγματεύσεις σε διεθνές επίπεδο, πρέπει να κινητοποιήσουμε όλες μας τις δυνάμεις και να συνεργαστούμε όσο το δυνατόν καλύτερα, ώστε να αξιοποιήσουμε το προβάδισμα που έχει αποκτήσει η Ευρωπαϊκή Ένωση ενόψει της Διάσκεψης της Κοπεγχάγης τον Δεκέμβριο του 2009.

Για να φτάσουμε στις σημαντικές αποφάσεις που ελήφθησαν στο Μπαλί συνέβαλε ο συνδυασμός δύο συνιστωσών: από τη μια, η ευρωπαϊκή παγκόσμια πρωτοπορία στην καταπολέμηση της κλιματικής αλλαγής· από την άλλη, τα επιστημονικά πορίσματα της IPCC, δηλαδή της Διακυβερνητικής Ομάδας για την Κλιματική Αλλαγή, χάρη στην οποία πολλοί από τους παγκόσμιους ηγέτες παραδέχθηκαν ότι είναι όντως επείγουσα η ανάγκη να ληφθούν μέτρα. Χάρη σ' αυτή τη σειρά επιστημονικών εκθέσεων, οι πολίτες, αλλά και οι πολιτικοί ιθύνοντες, μεταξύ αυτών και μέλη του Κοινοβουλίου σε διάφορες χώρες, αντιλαμβάνονται πλέον καλύτερα το μέγεθος της πρόκλησης και τους σοβαρούς κινδύνους που αντιμετωπίζουμε εάν δεν παρέμβουμε για να σταματήσουμε την κλιματική αλλαγή. Νομίζω ότι σχεδόν όλοι συμφωνούμε ότι έχει πράγματι αποδειχθεί επιστημονικά η ανάγκη επειγόντων και θαρραλέων μέτρων για την αντιμετώπιση της κλιματικής αλλαγής, τα οποία η ενδιάμεση έκθεση -που βρίσκεται ενώπιόν μας- παρουσιάζει κατά τρόπο συνοπτικό. Η έκθεση αυτή αντικατοπτρίζει το επιστημονικό μήνυμα που δόθηκε από την IPCC και από άλλες πηγές το 2007 κατά τρόπο σαφέστερο από ποτέ.

Η επιστημονική συζήτηση για το κατά πόσον η αλλαγή του κλίματος οφείλεται σε ανθρώπινες δραστηριότητες κράτησε δεκαετίες εξαιτίας των σκεπτικιστών και εμπόδισε τη λήψη αποφασιστικών μέτρων. Τώρα όμως έχει κλείσει. Δεν σημαίνει ότι όλα τα ερωτήματα έχουν απαντηθεί ή ότι έχουμε κατανοήσει την κάθε λεπτομέρεια. Όμως γνωρίζουμε πλέον αρκετά για να καταλήξουμε στο συμπέρασμα ότι η ταχεία λήψη φιλόδοξων μέτρων είναι προς το συμφέρον μας από άποψη ενεργειακής ασφάλειας και από άποψη οικονομική, περιβαλλοντική και κοινωνική. Όχι μόνο δεν έχουμε την πολυτέλεια να περιμένουμε, αλλά ακόμη χειρότερα, ο χρόνος που έχουμε στη διάθεσή μας είναι ελάχιστος. Για να περιορίσουμε την αύξηση της θερμοκρασίας του πλανήτη στους δύο βαθμούς Κελσίου -όριο πάνω από το οποίο χάνουμε τον έλεγχο περιορισμού ή αναστροφής των περιβαλλοντικών επιπτώσεων- οι εκπομπές αερίων του θερμοκηπίου θα μπορούν να φθάσουν στο αποκορύφωμά τους, το πολύ, μέσα στα επόμενα δέκα με δεκαπέντε χρόνια.

Μακροπρόθεσμα, για να έχουμε μια καλή πιθανότητα ότι δεν θα υπερβούμε τους δύο βαθμούς Κελσίου, οι παγκόσμιες εκπομπές το 2050 θα πρέπει να μειωθούν κατά 50% σε σχέση με το επίπεδο του 1990. Για να γίνει αυτό απαιτείται ριζική αλλαγή στον τρόπο με τον οποίο παράγουμε και χρησιμοποιούμε την ενέργεια. Απαιτείται παγκόσμια μετάβαση σε μια οικονομία χαμηλών εκπομπών διοξειδίου του άνθρακα, απαιτούνται μικρές αλλά σημαντικές αλλαγές σε πολλές πτυχές της καθημερινότητάς μας. Απαιτείται, ούτε λίγο ούτε πολύ, μια πράσινη επανάσταση!

Έχει γίνει σαφές από τις εκθέσεις της IPCC ότι ακόμη και με φιλόδοξα μέτρα για τη μείωση των εκπομπών, ορισμένες σοβαρές επιπτώσεις της κλιματικής αλλαγής θα είναι μάλλον αναπόφευκτες. Η Διεθνής Κοινότητα θα πρέπει λοιπόν να είναι έτοιμη να τις αντιμετωπίσει και, γι' αυτό, χρειάζεται υποστήριξη, ιδιαίτερα στις πιο ευάλωτες από τις αναπτυσσόμενες χώρες, οι οποίες και θα αντιμετωπίσουν τα μεγαλύτερα προβλήματα.

Όσον αφορά τώρα στο θέμα των διαπραγματεύσεων στον ΟΗΕ. Γνωρίζουμε ότι έχουμε λίγο χρόνο στη διάθεσή μας, δεδομένου ότι ο στόχος και η κορυφαία προτεραιότητα είναι να επιτευχθεί συμφωνία στην Κοπεγχάγη το 2009. Η υπογραφή ουσιαστικής και ολοκληρωμένης συμφωνίας, που να ανταποκρίνεται στους φιλόδοξους στόχους που επιβάλλουν τα επιστημονικά πορίσματα, αποτελεί μεγάλη πρόκληση. Θα χρειαστούν πολλές προσπάθειες για να πείσουμε τους διεθνείς μας εταίρους να υπογράψουν τη φιλόδοξη συμφωνία που έχουμε θέσει σαν στόχο μας. Γι' αυτό θα πρέπει η Ευρωπαϊκή Ένωση να συνεχίσει πιστά, πάνω στη στρατηγική της, η οποία έχει αποδειχθεί πετυχημένη μέχρι σήμερα. Δηλαδή στο εσωτερικό να παράγουμε θετικά αποτελέσματα και στο εξωτερικό να αποδείξουμε στους διεθνείς μας εταίρους ότι η λήψη φιλόδοξων μέτρων δεν είναι αντίθετη στα συμφέροντά τους, ούτε εμποδίζει την οικονομική τους ανάπτυξη.

Μια από τις προκλήσεις -προς την κατεύθυνση αυτή- θα είναι να εξασφαλίσουμε τη συμμετοχή των ανεπτυγμένων χωρών στην προσπάθεια μείωσης των εκπομπών σε επίπεδα αντίστοιχα με τον στόχο των δύο βαθμών Κελσίου. Πρόκειται για μείωση των εκπομπών τους κατά 25%-40% μέχρι το 2020 σε σύγκριση με το 1990. Θα ήθελα μάλιστα να είμαι απόλυτα σαφής ως προς το θέμα αυτό. Καλούμε τις Ηνωμένες Πολιτείες να σταθούν στο ύψος των περιστάσεων και από εμπόδιο στην πρόοδο να καταστούν συντελεστής προόδου. Όπως θα αντιληφθήκατε, κατά την πρόσφατη επίσκεψή σας στις Ηνωμένες Πολιτείες, οι συζητήσεις που διεξάγονται εκεί έχουν αρχίσει να κινούνται στη σωστή κατεύθυνση, αλλά είναι προφανές ότι περιμένουμε ακόμη πολλά από την πλευρά τους.

Πέρα από τις ανεπτυγμένες χώρες, είναι επίσης απαραίτητο να εργαστούμε για φιλόδοξες δεσμεύσεις μείωσης των εκπομπών και από την πλευρά των υπό ανάπτυξη χωρών, ιδίως των πλέον προηγμένων αναπτυσσόμενων χωρών. Υπάρχουν πολλές δυνατότητες για τη μείωση των εκπομπών, δυνατότητες που συνεπάγονται σημαντικά πρόσθετα οφέλη, τόσο για την ενεργειακή ασφάλεια και την ανθρώπινη υγεία, όσο και για την ανάπτυξη γενικότερα. Τα μέτρα προς αυτή την κατεύθυνση θα πρέπει να προβλέπονται και να υποστηρίζονται στην αναμενόμενη συμφωνία του 2009. Πιστεύω, ότι και εδώ τα πράγματα κινούνται προς τη σωστή κατεύθυνση. Υπάρχει αυξανόμενη συνειδητοποίηση της ανάγκης να ληφθούν μέτρα για την αντιμετώπιση της κλιματικής αλλαγής. Ταυτόχρονα, αρχίζουν να γίνονται αντιληπτά και τα πρόσθετα οφέλη, είτε σε σχέση με την ενεργειακή ασφάλεια, είτε σε σχέση με την ανθρώπινη υγεία, είτε σε σχέση με την οικονομική ανάπτυξη, η οποία όχι μόνο δεν θα τεθεί σε κίνδυνο, αλλά μάλλον θα ευνοηθεί.

Η πρόσφατη επίσκεψη εκπροσώπων της Επιτροπής στην Κίνα επιβεβαίωσε το εξής: οι Κινέζοι ομόλογοί μας έχουν πλήρως συνειδητοποιήσει ότι είναι πλέον υποχρεωμένοι να λάβουν εσωτερικά μέτρα. Έχουν ήδη αρχίσει να λαμβάνουν μέτρα και προτίθενται να συνεχίσουν τις προσπάθειές τους. Οφείλουμε να τους στηρίξουμε, τόσο σε διμερές, όσο και σε πολυμερές επίπεδο. Θα έχουμε πολλές ευκαιρίες κατά τους προσεχείς μήνες και κατά το επόμενο έτος να προωθήσουμε το μήνυμά μας. Μια από αυτές θα είναι η σύνοδος του G8 και του G8 SIM5, όπου η Ιαπωνική Προεδρία έχει στρέψει την προσοχή της στην κλιματική αλλαγή. Μια άλλη θα είναι η πρωτοβουλία υπό την αιγίδα των Ηνωμένων Εθνών για τις πιο σημαντικές οικονομίες του κόσμου, αλλά και οι διάφορες διμερείς συνεργασίες της Ευρωπαϊκής Ένωσης με αντικείμενο την κλιματική αλλαγή. Θα αξιοποιήσουμε όλες αυτές τις ευκαιρίες για να πείσουμε τους εταίρους μας ότι είναι ανάγκη να ληφθούν επείγοντα μέτρα και ότι πρέπει να χαραχθούν ορθές και βιώσιμες πολιτικές για την ενέργεια και την κλιματική αλλαγή. Στην προσπάθειά μας αυτή θα πρέπει να αναδεικνύουμε, με συστηματικό τρόπο, τα επιστημονικά πορίσματα στα οποία στηριζόμαστε και να υπενθυμίζουμε τις συνέπειες της αδράνειας ή των ανεπαρκών μέτρων.

Όπως ξέρουμε, το κοινό όραμα πρόκειται να αποτελέσει αντικείμενο διαπραγματεύσεων στο πλαίσιο του Οδικού Χάρτη του Μπαλί. Αυτό είναι πολύ σημαντικό να γίνει, με βάση τις έγκυρες επιστημονικές γνωμοδοτήσεις που έχουμε στη διάθεσή μας. Θα πρέπει να επιμείνουμε οι διαπραγματεύσεις να διεξαχθούν με γνώμονα τα πορίσματα της επιστήμης. Είμαι πεπεισμένος ότι, από κοινού με την Επιτροπή, έχετε εξίσου σημαντικό ρόλο να διαδραματίσετε στην μετάδοση αυτού του κρίσιμου μηνύματος στους εταίρους μας, στους πολίτες μας και στους κοινοβουλευτικούς εκπροσώπους τους.

 
  
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  Joseph Daul, au nom du groupe PPE-DE. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, je m'excuse du retard mais j'ai essayé de respecter la vitesse pour respecter aussi le climat.

Notre débat prioritaire d'aujourd'hui porte sur les données scientifiques relatives au changement climatique. Et je tiens tout d'abord à remercier mon collègue Karl-Heinz Florenz pour son travail remarquable et aussi son engagement constant sur cette question.

Chers collègues, les connaissances scientifiques sur le changement climatique sont désormais établies. Pour une majorité d'experts, il ne nous est aujourd'hui plus permis de douter du fait que le réchauffement climatique est une réalité et qu'il trouve en grande partie son origine dans les activités humaines. Quelques voix divergentes s'élèvent pour mettre en cause la réalité de ce phénomène, mais sans véritable preuve à la clé. Le rapport intermédiaire rendu par la commission temporaire du Parlement européen sur le changement climatique est la première phase d'un processus qui conduira à la recherche de solutions.

Nous sommes quasiment tous d'accord pour dire que l'augmentation de la température mondiale devrait être limitée à deux degrés au-dessus des valeurs préindustrielles, tout en gardant à l'esprit le fait que nous devrions, en réalité, viser un objectif d'augmentation inférieure à deux degrés. Mais le débat sur le changement ne peut se résumer à une bataille de chiffres. Lorsque l'on parle de climat, on parle de la fonte de la banquise arctique, de la désertification, du réchauffement de la planète, des déplacements d'espèces animales, mais surtout des phénomènes qui risquent d'avoir des conséquences catastrophiques pour le déplacement des êtres humains.

C'est un défi majeur pour l'ensemble de l'humanité. Les régions les plus grièvement touchées seront les pays les plus pauvres d'Afrique, d'Asie et d'Amérique centrale et latine, où des migrations environnementales sont à prévoir. Avec l'augmentation des phénomènes climatiques extrêmes, une nouvelle sorte de réfugiés va apparaître. Il ne s'agira plus de réfugiés politiques, ni de migrants économiques, mais de réfugiés climatiques. Et avec la réduction de la surface de terres cultivables, la crise alimentaire menace. Avec la diminution des ressources en eau potable, les tensions risquent de se multiplier, les guerres risquent d'éclater avec, comme enjeu, le contrôle des ressources.

Notre responsabilité est immense. Il ne s'agit plus de remettre en cause le fait du changement climatique, mais de travailler tous ensemble pour rechercher des solutions et pour mettre en pratique ces solutions. Et le paquet "climat-énergie" déposé par la Commission au mois de janvier fait l'objet de discussions en ce moment au sein des commissions de l'environnement et de l'industrie du Parlement: système d'échange de quotas d'émission, partage du fardeau climatique, capture et stockage du carbone et énergies renouvelables.

Les membres de notre groupe PPE-DE dans ces commissions et le groupe du PPE dans son ensemble travaillent activement. Nous attendons beaucoup de ces discussions et nous sommes déterminés à joindre nos efforts pour qu'un compromis soit trouvé dès la première lecture. Il est indispensable qu'un accord soit trouvé entre le Parlement et le Conseil avant les élections européennes.

Chers collègues, l'Union européenne a endossé le rôle de leader mondial pour la lutte contre le changement climatique vis-à-vis de ses partenaires mondiaux et il est indispensable qu'elle le reste. Si nous ne prenons pas notre rôle au sérieux pour pousser les États-Unis, d'une part, et les puissances, comme vous les avez citées, Monsieur le Commissaire, la Chine et l'Inde, d'autre part, à nous rejoindre dans la lutte contre le changement climatique, qui le fera?

L'Europe doit se présenter unie, en ordre de marche, lors de la Conférence internationale de Poznań, en décembre 2008, qui préfigurera l'accord que nous espérons signer à Copenhague en décembre 2009. Le défi est mondial, mais l'Europe est la puissance capable de pousser ses partenaires à la rejoindre dans ce combat et nous devons préparer l'avenir pour nos enfants et nos petits-enfants.

 
  
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  Martin Schulz, im Namen der PSE-Fraktion. – Herr Präsident! Die Sozialdemokratische Fraktion hat die Einsetzung des Nichtständigen Ausschusses zum Klimawandel beantragt. Als wir diesen Antrag gestellt haben, waren wir mehr denn je davon überzeugt, dass wir uns in einer entscheidenden Phase der europäischen und der internationalen Politik befinden, weil das, was dieser Ausschuss leisten muss, eine Herkulesaufgabe ist, nicht nur hier in diesem Hause.

Die Themen, die er behandelt, sind – das muss man so sagen – eine Jahrhundertaufgabe, denn das, was in diesem Jahrhundert nicht geleistet wird, das ist definitiv für zukünftige Generationen verloren. Deshalb ist es schon gut, dass in dieser Diskussion sichtbar wird, dass die überwältigende Mehrheit der Mitglieder dieses Parlaments einen gleichen Ansatz hat, nämlich, dass wir uns enorme Mühe geben müssen, der Herausforderung, der wir gegenüberstehen, gerecht zu werden.

Deshalb will ich mich dem Dank an Karl-Heinz Florenz anschließen, der als Mitglied einer anderen parlamentarischen Fraktion, jedoch als Berichterstatter, Inhalte vertritt, die wir als Sozialdemokratische Fraktion in jedem Fall unterstreichen können. Und dass mit Karl-Heinz Florenz und meinem Kollegen Guido Sacconi zwei Persönlichkeiten dieses Hauses gemeinsam diesen Ausschuss steuern, ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir zu einem auf breiter Mehrheit getragenen Ergebnis kommen können. Soweit die konsensualen Fragen. Aber wir werden ganz ohne Zweifel mit der Frage konfrontiert werden, ob wir bei entscheidenden Weichenstellungen auch noch zusammenbleiben können, wenn es wirklich ans Eingemachte, wenn es ins Detail geht.

Deshalb möchte ich zwei, drei Bruchstellen beschreiben, die uns noch beschäftigen werden. Ich möchte jetzt nicht ins Detail des Zwischenberichtes, den ich für ausgezeichnet halte, gehen, sondern auf ein Beispiel aufmerksam machen: Wir alle waren vor einigen Jahren enthusiastisch, als wir gesagt haben, dass wir bei der CO2-Reduzierung weg vom Öl und hin zu nachwachsenden Rohstoffen wollen. Wir haben gesagt, dass wir auf Biosprit setzen, ohne dass irgend jemand sich darüber im Klaren war, dass die massenhafte Nutzung von Flächen für den Anbau von Pflanzen, die zur Energiegewinnung eingesetzt werden konnten, zur Verknappung der Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln führen könnte.

Die Revolte, die wir vor einigen Jahren in Mexiko erlebt haben, als Maismehl plötzlich nicht mehr verfügbar war oder die Preise enorm stiegen, haben wir – oder jedenfalls ich – nicht in einen unmittelbaren Zusammenhang mit diesem Thema gesetzt. Heute wissen wir: Wir müssen die energie- und klimapolitischen Probleme lösen und gleichzeitig den Hunger in der Welt bekämpfen. Wir müssen beides unter einen Hut bringen. Das ist ein kleines Zeichen dafür, dass wir eine interdisziplinäre Aufgabe angepackt haben, die uns wirklich eine enorme Willensstärke abverlangen wird, nämlich die Willensstärke, zum Kompromiss, übrigens auch zum Kompromiss an einer anderen Stelle, bereit zu sein.

Europa ist ein industrieller Kontinent. Das, was über fünfzig, sechzig Jahre an industriellen Strukturen aufgebaut wurde, war ursächlich für die Belastung des Klimas. Deshalb muss da umgesteuert werden. Aber jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass man über fünfzig, sechzig Jahre gewachsene industrielle Strukturen nicht durch einen Beschluss des Europäischen Parlaments innerhalb von vierzehn Tagen verändern kann. Auch das braucht seine Zeit. Das heißt, wir werden eine Balance finden müssen zwischen den ehrgeizigen Ansprüchen, die wir haben.

Kommissar Dimas hat Recht, wir haben keine Zeit zu verlieren, zwischen diesen ehrgeizigen Ansprüchen einerseits und auf der anderen Seite der Machbarkeit des Umsteuerns. Beides ist von entscheidender Bedeutung. Für beides brauchen wir einen vernunftorientierten und einen kompromissorientierten Ansatz. Deshalb finde ich es auch gut, dass wir von der französischen Ratspräsidentschaft hören, dass sie bereit ist, bis zum Jahresende zu einem Ergebnis zu kommen. Wenn wir im Rat die gleiche Kompromissbereitschaft, das gleiche Engagement haben wie das hier im Parlament sichtbar wird, dann bin ich optimistisch. Wenn wir im Rat die üblichen Taktierereien erleben, die wir in diesem Gremium immer erleben, dann werden wir Zeit verlieren.

Ich habe den Eindruck, dass es im Parlament eine große Bereitschaft gibt, in der Kommission auch. Wenn es eine solche Bereitschaft im Rat auch gibt, wenn alle drei europäischen Institutionen zusammenwirken, dann kann vor der Europawahl erreicht werden – was der Kollege Daul auch angesprochen hat –, dass der Eindruck in der Bevölkerung entsteht, dass die Staats- und Regierungschefs die großen Leitlinien beschließen, und dass das Europäische Parlament die konkrete Detailarbeit liefert. Diese Arbeitsteilung ist ja üblich, und dann würde sie endlich auch mal sichtbar.

(Beifall)

 
  
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  Graham Watson, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, if the interim report from our Committee on Climate Change does no more than state the obvious, that is no bad thing. For it confirms, in black and white, what most of us have acknowledged for some time. The science of climate change is incontrovertible. Permafrost and ice caps are melting, sea-levels and temperatures rising, largely due to human activity. Failure to act now means humankind will hurtle towards a tipping point from which there is no return.

The deadlines for climate policy are set not by the European Union, nor by the world community: they are set by nature. And the bottom line is that – despite commitments in Kyoto – global greenhouse gas emissions are growing faster than ever before, up by a quarter since 1990. Some scientists say CO2 concentrations have already gone too far. All agree the window of opportunity open to us to stabilise emissions and limit the rise in temperature to two degrees above pre-industrial levels will close within seven years.

Democracies are run by crisis management. Serious problems are often not tackled until they have to be tackled, and as Karl-Heinz Florenz points out in this excellent report we need to cut greenhouse gas emissions not by 20%, but possibly by up to 40%, depending on what deal can be made with third countries at the Copenhagen talks next year.

There are positive signs from the other big polluters, China and the USA. Beijing showed a new-found willingness to negotiate at the UN summit in Bali and all three US presidential candidates are committed to tackling climate change. What we must do – in the absence of further evidence, and with the resources at hand – is to approve the Commission’s climate change package, and I salute the work that my colleagues Lena Ek, Chris Davis and Vittorio Prodi have done in this area.

We must also redouble our efforts to promote clean energy – and the amazing thing is this: we know how. Generating power from the desert sun, as a supplement to sources of renewable energy here in Europe, could speed up the process of cutting CO2 emissions at a stroke. Indeed, satellite-based studies by the German Aerospace Centre have shown us that, using less than 0.3% of the desert area of the Middle East and North Africa, enough high-voltage electricity can be generated to supply current and future demand in Europe, the Middle East and North Africa. It is not rocket science. It has been done for 20 years in California. Plants are now being built in Spain and Morocco to do the same.

If we could summon the drive and the determination, the guts and the grit, we could make the shift from oil while providing jobs, drinking water and better infrastructure for those bearing the brunt of climate change. We could combat climate change without having to turn off the lights.

Our aim should be to put Europe’s money where its mouth is, to invest money in high-voltage solar thermal power generation and political capital in the human relations across the Mediterranean Sea to make it possible. We could find no better ammunition for use in negotiations with the UN to get a progressive international agreement in Copenhagen.

(Applause)

 
  
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  Rebecca Harms, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident! Vielen Dank an Karl-Heinz Florenz für die sehr gute Zusammenarbeit im Klimaausschuss. Wenn man den Bericht Florenz nimmt und sagt, das ist der Stand der klimapolitischen Diskussion im Europäischen Parlament, könnte man zu dem Schluss kommen: „Prima Klima unter den Abgeordneten im Europäischen Parlament.“ Wenn nur nicht – und hier möchte ich eine Verbindung zu den „Panzerknackern“ aus einem berühmtem Comic herstellen – zur gleichen Zeit am gleichen Ort ganz andere Aktivitäten stattfinden würden!

Leider ist es eben so, dass parallel zum Klimaausschuss auch im Industrieausschuss, im Umweltausschuss, im Entwicklungsausschuss Klimapolitik betreiben wird. Da kommen die Kollegen zu einem großen Teil zu ganz anderen Ergebnissen als zu dem Schluss, dass wir am Beginn einer „grünen“, einer zweiten oder dritten industriellen Revolution stehen.

Nehmen wir nur die Auseinandersetzung um die Regulierung des CO2-Ausstoßes von Automobilen. Was da aktuell vom Berichterstatter des Industrieausschusses, Herrn Langen, auf dem Tisch liegt, hat mit ehrgeiziger Klimaschutzpolitik oder mit dem Versuch, Energieversorgungssicherheit durch Effizienztechnologien zu garantieren – was wir für die Automobilindustrie in Europa vorschreiben –, gar nichts mehr zu tun. Der ehrgeizige Aufbruch, für den Stavros Dimas steht, wird seit eineinhalb Jahren konsequent von Mehrheiten in diesem Europäischen Parlament blockiert.

Ich würde gerne wissen, wo in dieser Auseinandersetzung um Automobile eigentlich der Geist der allgemeinen Klimadebatte bleibt. Da ist meine Fraktion nicht die Fraktion, die die Hand aufs Herz legen muss, sondern die Bremser in dieser Diskussion sitzen verteilt in allen anderen Fraktionen dieses Hauses.

Ein weiterer Punkt: Der Emissionshandel wird ein wichtiges Thema in Posen und in Kopenhagen sein. Die Kommission soll ja dafür sorgen, dass wir eine Reduktion um 20 % in Europa erreichen. Diesen Vorschlag hat ja Angela Merkel als Ratspräsidentin vorgelegt. Kaum legt die Kommission ihren Vorschlag für den Emissionshandel auf den Tisch, sind die Abgeordneten schon wieder der verlängerte Arm der Industrielobby im Europäischen Parlament. Das, was in erster Linie verhandelt wird, sind nicht ehrgeizige Reduktionsziele, sondern man verhandelt schon über die Ausnahmen, bevor überhaupt die Regel festgeschrieben wurde.

Der Bericht Florenz ist gut. Die Wirklichkeit der Klimapolitik im Europäischen Parlament hat aber mit dem, über das wir hier heute abstimmen, rein gar nichts zu tun.

 
  
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  Liam Aylward, on behalf of the UEN Group. – Mr President, I too should like to add my voice of congratulations to Mr Florenz and say how fortunate we are that we have a man of his ability leading this debate and to compliment him on what he has produced so far. We are often accused of being remote in this institution, of not being in touch with our people, but on this occasion the EU is working for its citizens. It is no coincidence that 95% of European citizens believe in the importance of protecting our environment. Over two thirds believe that policies tackling climate change should be initiated at European level.

My country, which is a small island, cannot solve or undertake to tackle climate change alone, just like any other country. In the Reform Treaty, which is a very prominent subject of debate in my country at the present time, the European Union has outlined measures which will see the 27 Member States combating climate change, united together. The European Union constructively facilitated the UN agreement breakthrough in Bali last December, with all parties now recognising the urgency of action.

We must accept the difficulties that we are facing; the scientific evidence is now overwhelming. Climate change is a serious global threat. It is going to cost us. Are we seriously willing to sacrifice not only our climate and planet, but also our economies? Continued inaction will eventually cost us up to one fifth of our annual gross domestic product, but real action will mean a 1% spend.

Are we also willing to subject our climate to the point of no return? Already scientists inform us that the last decade was the warmest on record and that 2007 was one of the top 10 warmest years. Let us not forget our achievements and goals in Bali. We need to continue to deliver a road map of cohesive solutions to the threat of climate change, ensuring that Member State flexibility is at its heart.

 
  
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  Jens Holm, för GUE/NGL-gruppen. – Innehållet i detta betänkande är korrekt, men jag skulle vilja se fler konkreta åtgärder mot klimatförändringarna. Trots detta har betänkandet förstås vänstergruppens stöd.

I betänkandet konstaterar vi att de globala utsläppen ökade med 70 procent mellan 1970 och 2004, att det senaste decenniet var det varmaste någonsin och att vi står inför flera brytpunkter t.ex. avsmältningen av Grönlandsisen. Därför kräver vi en minskning av EU:s utsläpp med 60-80 procent fram till 2050. Vi kräver klimatmärkning av konsumentprodukter och åtgärder mot de stora utsläpp som EU orsakar genom import från andra länder. Vi uppmanar också till förändrade livsstilsmönster.

Det är helt rätt, men då måste vi också se till att vi underlättar för medborgarna att leva klimatvänligt. Vi måste exempelvis äta mindre kött och vi måste resa mindre med bil och flyg. Tyvärr subventionerar EU köttindustrin med gigantiska belopp. Och tyvärr så subventionerar EU byggande av motorvägar som bara leder till ökad bilism. Våra åtgärder mot flyget är också långt ifrån tillräckliga. Om inte vi politiker skapar hållbara system är vi inte trovärdiga när vi uppmanar folk att ändra sin livsstil.

Vi borde som sagt gå längre. Vi måste ha fler konkreta åtgärder för att ställa om och vi måste ha högre minskningsambitioner. Vi måste också vara självkritiska och ifrågasätta den ekonomiska ordning som råder i EU. EU bygger ju på förverkligande av den inre marknaden och ständig tillväxt. Det leder bara till ökade transporter och det är inte hållbart.

 
  
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  Johannes Blokland, namens de IND/DEM-Fractie. – Ik bedank allereerst de rapporteur, Karl-Heinz Florenz, voor het gedegen interim-verslag dat vandaag voor ons ligt. Het is een goede zaak om alle relevante wetenschappelijke informatie op het gebied van klimaatverandering in dit verslag te hebben verzameld. Dat kan dan dienen als een goede opstap naar het eindverslag van de Tijdelijke Commissie klimaatverandering. Inhoudelijk heb ik daar niets meer aan toe te voegen en daarom heb ik ook geen amendementen meer ingediend.

Er is al veel kennis over klimaatverandering, maar er is nog heel veel extra studie nodig omdat vele parameters nog onbekend zijn. In dit verslag wordt actief ingezet op die aanvullende studies.

De amendementen van onder meer collega Březina kan ik niet steunen, voor zover zij al toelaatbaar zijn. Ten aanzien van de amendementen van collega Doyle en anderen zal ik de opvatting van de rapporteur volgen. Tot slot wil ik collega Florenz sterkte toewensen bij het opstellen van het eindverslag.

 
  
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  Jana Bobošíková (NI). – Pane předsedo, zpráva, kterou dnes projednáváme, je symbolem arogance a mainstreamové zaslepenosti tohoto Parlamentu. Nebezpečně si pohrává s potlačováním svobody, demokracie a solidarity s nejslabšími. Pro svobodu myšlení není nic horšího než tvrdit, že jen jeden vědecký názor je správný, a ostatní odsuzovat. Pro demokracii není nic horšího než politicky takový názor posvětit a v jeho důsledku chtít řídit životy lidí. A pro solidaritu s těmi nejslabšími není nic horšího než lít potraviny do nádrže aut a dívat se, jak lidé umírají hlady. Taková politika nezachrání planetu, vydělají na ní jen producenti dotované řepky a komponentů do větrných mlýnů. Vzhledem k tomu, že se zpráva pokouší potlačovat názorovou diskusi, diktuje vědecké závěry a přehlíží potřeby těch nejchudších, nemohu ji v žádném případě podpořit. A domnívám se, že dočasný výbor pro klimatické změny by měl být okamžitě zrušen. Závěrem chci dodat, že pocházím z České republiky a jsem hrdá na to, že prezidentu Václavu Klausovi se na rozdíl od jiných politiků neoteplil proud myšlenek a nezezelenal mu mozek.

 
  
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  Der Präsident. − Frau Kollegin, vielen Dank! Ich werde mir bei Ihrem Namen jetzt mehr Mühe geben mit Bobošíková. Aber ich hoffe, dass wir alle dazu lernen. Das gilt nicht nur für den Präsidenten, sondern sicherlich auch für die Rednerin. Vielen Dank Frau Bobošíková.

 
  
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  Cristina Gutiérrez-Cortines (PPE-DE). – Señor Presidente, quiero agradecer a Karl-Heinz Florenz y a todo el Grupo de Trabajo el nivel de los científicos que han traído a trabajar. Me parece que es la primera vez que en el Parlamento estamos trabajando codo a codo los científicos con los políticos. Eso es un valor que no debe concluir, porque está claro, y así lo dicen los científicos, que el cambio climático es una gran incertidumbre que tenemos delante, es decir, que la ciencia va avanzando y cambiando sus opiniones a medida que camina, por lo que nosotros no podemos convertir la ciencia en verdades absolutas. ¿Qué quiere decir esto? Quiere decir que si, en los diagnósticos, la ciencia está revisando constantemente lo que está descubriendo, y nosotros vamos por detrás de ellos, también nosotros debemos ser flexibles e ir adaptando nuestras soluciones al cambio del conocimiento en los diagnósticos.

Esa simetría entre un mayor conocimiento y una flexibilidad por nuestra parte ha de ser importante. Por eso, una de las cosas que me preocupa es la enorme seguridad que tenemos los europeos en nosotros mismos. La duda y la incertidumbre son la base de la ciencia y del acierto en este caso. Creo que tenemos que ser conscientes de que puede ser que haya otros países, a los que estamos criticando, que hagan alguna cosa buena.

Digo esto, insisto en que apoyo este proyecto, porque creo que el concepto de complejidad y de impacto ha de ser contemplado; y prueba de ello es lo que nos ha pasado con los biocombustibles. Tenemos que aplicarnos a nosotros mismos una disciplina absoluta para el impacto medioambiental, el impacto económico y la viabilidad de las soluciones.

Pero como este documento no es de soluciones, lo sigo apoyando. Ahora, también digo: debemos aplicar una política combinada, y en eso el documento debe dar un paso más en la segunda parte, con decisiones tomadas desde arriba, desde los Estados, pero sin olvidar que el tema del cambio climático tiene que ser resuelto mediante la adaptación en los territorios.

Por tanto, tenemos que empezar a abrirnos a una política de gran conocimiento del cambio climático desde arriba, combinada con una política desde abajo, desde la industria, desde los sectores, desde la agricultura, desde el territorio, para que cada país confeccione su propio proyecto adaptado a lo general.

 
  
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  Guido Sacconi (PSE). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, anch'io naturalmente mi associo a tutti i colleghi che hanno espresso il loro ringraziamento e apprezzamento per il lavoro del nostro relatore, Karl-Heinz Florenz. A questo io voglio aggiungere, in modo niente affatto formale, un ringraziamento a tutti i membri e ai gruppi politici che lavorano e hanno lavorato in modo molto intenso in quest'anno di impegno della commissione speciale sui cambiamenti climatici, nella quale – devo dire la verità – si è realizzato un clima di unità molto forte, molto convinto al di là di aree marginali di dissenso che è bene ci siano.

Questo mi fa ben sperare perché tutto il materiale che abbiamo già accumulato e quello che stiamo accumulando per il rapporto finale, sono sicuro troverà una sintesi e ci consentirà insomma di consegnare al futuro Parlamento una buona eredità per sviluppare il suo lavoro successivo, con una visione veramente integrata, come è necessario in questo problema.

Quello di oggi è il primo capitolo, quello che riguarda la presa di atto sullo stato dell'arte in materia di conoscenza scientifica del problema. Intendiamoci non è che il panel dell'IPCC è una corrente scientifica, è una sede nella quale è una sede nella quale, con un lavoro durato anni, si è presa in considerazione tutta la letteratura scientifica in materia e si è operata una sintesi, una verifica raggiungendo gradi di probabilità circa i diversi settori, i diversi giudizi, che si è arrivati molto presto vicino al 100%, il che non ha precedenti – credo – nella storia scientifica.

Io penso che questo sia interessante anche da un punto di vista più generale, potrebbe essere preso un po' come modello per stabilire una relazione intelligente, diciamo così, tra conoscenze scientifiche e decisione politica di fronte alla straordinaria complessità dei problemi del mondo contemporaneo.

Il cambiamento climatico c'è, corre veloce, bisogna agire quindi molto tempestivamente e, come diceva bene Karl-Heinz non è solo un problema ma anche un'opportunità. È proprio sulla base di questa conoscenza che nell'arco di un anno, vero Commissario Dimas, è cambiato anche il clima politico mondiale, non c'è stato solo il surriscaldamento globale. Anche il clima politico mondiale è cambiato fino ad arrivare a Bali, ad una presa di atto comune di tutti, della validità della ricerca IPCC e fino ad arrivare agli ultimi mesi ai cambiamenti delle posizioni delle leadership veramente interessanti.

Parte del nostro lavoro è stato anche fare numerose visite in Cina, India, di recente negli Stati Uniti, a Washington, e abbiamo potuto cogliere quello che poi, come lei ricordava, i candidati presidenti hanno detto molto chiaramente, che cioè ci sarà un impegno diverso anche di quel paese nei prossimi mesi che fa davvero bene sperare in vista dei negoziati internazionali che dovranno concludersi a Copenaghen nel 2009.

Io sono d'accordo con lei in questa direzione e stiamo producendo risultati che soltanto un anno fa erano inimmaginabili.

 
  
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  Vittorio Prodi (ALDE). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, grazie Commissario per la sua presenza costante. Come scienziato non posso che rallegrarmi del fatto che il quadro scientifico sia finalmente accettato e riconosciuto anche nelle sedi di alta rappresentanza politica come questa. Come vicepresidente della commissione temporanea sul cambiamento climatico sono soddisfatto dei primi risultati del lavoro comune e mi congratulo con il relatore Florenz, con i colleghi e il presidente Sacconi.

Personalmente, però, ho l'apprensione che tutta la nostra buona volontà non sia sufficiente a risolvere i gravosi problemi che abbiamo davanti. Penso soprattutto alle prospettive catastrofiche che il cambiamento climatico proietta sui problemi già difficilissimi quali la povertà, la salute pubblica, l'accesso alle risorse naturali e, prima fra queste, l'acqua e credo che una volta affrancata la prima tappa di questo viaggio di scoperta nel fenomeno con la redazione di questa prima relazione sulle prove scientifiche dovremmo farci carico di una mission impossible.

Dare elementi di speranza, prevede piani fattibili per un futuro che non sia fatto solo di conflitti e disparità, offrire una visione in cui la scienza ci aiuti a riequilibrare gli scompensi che da uomini abbiamo creato o contribuito a peggiorare. Questo dobbiamo dire ai nostri concittadini: ce la faremo e con questo avremo anche fatto un salto di civiltà.

 
  
  

PRESIDE: ALEJO VIDAL-QUADRAS
Vicepresidente

 
  
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  Caroline Lucas (Verts/ALE). – Mr President, at first sight this report may seem like a technical one, simply summarising the science as we know it. But make no mistake, this report is also a deeply political one and it is a call to arms, because the fact is that this report demonstrates the urgent need for a complete revolution in the way we run our economies.

Knowledge brings with it responsibility and to know what we know about the realities of climate change and yet to fail to act in a commensurate way would amount to nothing less than a crime against future generations.

So the logic of the report is this: that the EU’s 20% emission reduction target is quite simply incompatible with the science on two degrees; that we must therefore move unilaterally to make at least 30% domestic reductions now; that we must respond to new facts – just last month a leading climate scientist, James Hansen, warned that current targets are far too weak and that we must commit far more resources to helping developing countries adapt, with all the revenue from the ETS auctioning being ring-fenced for climate action.

The good news is that the EU is uniquely well placed to take the lead on climate change and that, if we were to take up that challenge, we might also find that our own institutions are revitalised and that the EU is reconnected with the citizens it is supposed to represent.

 
  
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  Bogdan Pęk (UEN). – Panie Przewodniczący! Od dłuższego czasu z przerażeniem wysłuchuję pseudonaukowych wywodów, jakie odbywają się w sercu Europy, w sali Parlamentu, skąd promieniować powinna na cały świat mądrość, oparta na niezbitych dowodach naukowych. Otóż jest tyle samo uczonych, którzy twierdzą, że nie jesteśmy w stanie żadnymi dostępnymi dzisiaj ludzkości środkami wpłynąć na zmiany klimatu, co tych, którzy twierdzą, że możemy.

Proszę Państwa! A jeżeli oni mają racje? I my wyrzucimy na domniemane zmiany klimatu potwornie wielkie środki, które nieuchronnie zmniejszą dobrobyt ludzkości, a zwłaszcza Europy, to skażemy narody Europy na cywilizacyjny krach w stosunku do innych, którzy w tym czasie będą się rozwijać szybciej.

A jeżeli przewodniczący komisji parlamentarnej korzysta tylko z opinii jednych naukowców, jeżeli pan komisarz Dimas nie stosuje wszystkich znanych opracowań naukowych w tak ważnej sprawie, jeżeli tworzy się mitologię, to ja przeciwko temu stanowczo protestuję, bo tego typu działania mogą się odbywać tylko i wyłącznie na podstawie niezbitych dowodów naukowych.

 
  
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  Roberto Musacchio (GUE/NGL). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, io ringrazio molto il relatore Florenz perché ha fatto un buon lavoro e soprattutto ha valorizzato il lavoro di alcuni mesi della commissione clima così ben diretta da Guido Sacconi. Il punto politico chiave che mi fa concordare sulla relazione di Florenz è proprio l'assunzione che si fa dell'impianto dell'IPCC, quindi dell'ONU e delle indicazioni della Conferenza di Bali. Guardate, questo è un punto non solo scientifico, ma un punto di democrazia, quella è una sede di democrazia mondiale.

Ora il tema che è di fronte a noi è che se l'Europa vuole essere credibile e trainante nell'accordo del dopo Kyoto dobbiamo avere le carte in regola. Occorre che il pacchetto dei provvedimenti definito sia realmente approvato in tempi certi e che esso sia all'altezza degli impegni di Bali, cioè sia un pacchetto che rispetti gli impegni, che sia trasparente, realizzato e verificato.

È fondamentale che si eviti la corsa alle eccezioni, alle deroghe che creano non credibilità all'interno dell'Europa e nei rapporti con gli altri. Bisogna evitare le furbizie degli Stati membri e dell'imprenditoria, bisogna cioè fare sul serio!

 
  
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  Graham Booth (IND/DEM). – Mr President, I agree with Mr Pęk. Many eminent scientists from around the world signed the Manhattan Declaration on 4 March this year. Amongst other things, it states that ‘there is no convincing evidence that CO2 emissions from modern industrial activity has in the past, is now, or will in the future, cause catastrophic climate change’. Last week, another 31 000 scientists endorsed that view in the Oregon Petition.

This is no longer the odd dissenting voice, and Nigel Lawson, a member of the House of Lords Committee on Climate Change, also agrees that the debate is not over. Before we commit ourselves to enormous costs by way of climate taxes, carbon trading etc. at the very time when we are being warned of a likely global economic recession, we must listen to both sides of the debate and make absolutely sure who is right.

 
  
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  Roger Helmer (NI). – Mr President, for once I come to the House with good news: global warning has stopped. 1998 was the warmest year in living memory. For the last 10 years global temperatures have been static or falling. The recent modest warming is comparable to what occurred in the medieval warm period; before that, in the Roman Optimum; and, before that, in the Holocene Optimum.

Temperatures today are below the maxima of the last 2 000 years. Increasing doubts are being cast on the role of CO2. Since 1850, average temperatures correlate well with solar cycles but very poorly with atmospheric CO2. The pattern of warming, both geographically and over time, is wholly different from that predicted by computer models.

The greenhouse models predict maximum warming in the high atmosphere, but observations show that what little warming there is is at the surface and largely a result of the urban heat-island effect.

The greenhouse effect of CO2 is logarithmic; that is, it is a law of diminishing returns. In greenhouse terms, the atmosphere is already saturated with CO2 and further emissions will have little effect.

The sea-level is rising no faster than it always has, about six to eight inches a century; the global ice mass is broadly constant; severe weather events are no more frequent than they ever were; species extinction is driven not by global warming but by loss of habitat, and especially by the drive for biofuels. Recent studies show that polar bears are doing very well.

Climate hysteria is increasingly remote from reality. We need to rethink our policies before they do any more damage.

(Applause)

 
  
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  Markus Pieper (PPE-DE). – Herr Präsident! Frau Kollegin Harms, Panzerknacken ist im pazifistischen Sinne ja eigentlich was Positives! Die wissenschaftlichen Fakten sind ja überwiegend bekannt: Der heutige Klimawandel hat zu einem großen Teil auch mit dem Handeln des Menschen zu tun. Was dieser Ausschuss leistet, ist insofern auch etwas Vorbildliches.

Was mich aber an diesem Bericht stört, ist der drohende Unterton. Mich stört, dass abweichenden wissenschaftlichen Meinungen überhaupt kein Raum gegeben wird. Immer dann, wenn Politik den Anspruch erhebt, unfehlbar zu sein, macht sie etwas falsch. Es ist die Rede von nie da gewesenen Hitzeperioden, von einem durch Klimawandel verursachten Artensterben von bis zu 70 %. Fast alle Regionen der Welt sind negativ betroffen. Das sind Behauptungen, denen langfristige Modellrechnungen zugrunde liegen, die aber so einseitig doch gar nicht auf vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen sein können.

Ich empfinde es vor diesem Hintergrund für unser Parlament als skandalös, dass Änderungsanträge des Kollegen Březina, die genau auf diese Situation hinweisen, nicht zugelassen werden sollen. Herr Präsident, konkret bitte ich Sie um die Zulassung des Änderungsantrages Nr. 15. Wenn durch Verwaltungsverfahren bestimmte Meinungen einfach unterdrückt werden, wird dem Umweltschutz nämlich kein guter Dienst erwiesen. Denn eine übertriebene Androhung wird zu politischen Maßnahmen führen, die den Blick auf politische Prioritäten verstellen. Ein Beispiel ist ja, dass der Klimawandel Schwerpunkt der Entwicklungshilfe werden soll. Die akuteren Probleme sind aber heute Aids, Unterernährung, Malaria und Erdbeben. Dafür müssen wir jetzt politische Ressourcen einsetzen.

Auch in Europa gilt, dass wir beim Klimaschutz mittlerweile eine Dimension erreicht haben, die soziale Errungenschaften gefährdet. Schon heute zahlt eine Familie in Deutschland mehr als 40 % des Strompreises an den Staat, an europäischen Zapfsäulen sind es zwischen 55 und 78 %, und das neue System des Emissionshandels wird die Strompreise wiederum um mindestens 30 % steigen lassen.

Ich plädiere für einen rationalen Umgang mit dem Thema Klimawandel, dann werden wir auch sozial- und wirtschaftsverträgliche Lösungen finden. Die Änderungsanträge des Kollegen Březina bieten dafür einige Ansatzpunkte. Ich bitte um Unterstützung.

(Beifall)

 
  
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  Dorette Corbey (PSE). – Mijn dank aan collega Karl-Heinz Florenz. Hij heeft een uitstekend verslag afgeleverd. Het debat over klimaatverandering is zeer emotioneel en dat is natuurlijk ook terecht. Wij moeten vandaag echter een nuchtere benadering kiezen. De komende maanden zullen wij ons intensief met klimaatverandering bezighouden en er staan heel ambitieuze maatregelen op de agenda.

Er is alle belang bij dat Europa zich geloofwaardig toont vóór Kopenhagen en overeenstemming bereikt over het klimaatpakket. Dat kan alleen als wij een gemeenschappelijke basis hebben en die basis is de wetenschap. Het is de verdienste van Karl-Heinz Florenz dat hij de wetenschappelijke consensus heeft verwoord. Uitgangspunt voor ons beleid zijn de bevindingen van het IPCC. In het IPCC werken duizenden wetenschappers samen. Dat de aarde opwarmt is een feit en dat deze opwarming voor een deel wordt veroorzaakt door menselijk handelen, is óók een feit. Om de klimaatverandering binnen de perken te houden moeten wij vóór 2050 de uitstoot van broeikasgassen met 60% tot 80% terugdringen. Collega's, dat is geen gemakkelijke opgave. De belangen zijn groot. Natuurlijk is er veel winst en werkgelegenheid te halen met schone productie en het is ook goed dat wij op deze manier een eind maken aan onze olieverslaving en de wereld van de duurzame energie binnenstappen. Maar de overgang naar een CO2-arme economie is niet gemakkelijk.

Daarom zijn er twee zaken van belang. Allereerst: de wetenschap moet de basis zijn voor het beleid. En dat betekent niet, collega Pieper, dat de consensus binnen het IPCC een in steen gebeitelde waarheid is. Wij mogen van het IPCC verwachten dat het openstaat voor kritiek en voor onderbouwde argumenten van de sceptici, want dat helpt de wetenschap vooruit en daarom steunt onze fractie paragraaf 10 volledig.

Tweede punt is dat er blijvende publieke steun nodig is. Om publieke steun voor stevige maatregelen mogelijk te maken vragen wij om een vertaling van de wetenschappelijke uitgangspunten naar een voor het publiek toegankelijke brochure, zodat iedereen kennis kan nemen van de uitdagingen waarvoor wij staan. Zo kunnen wij gezamenlijk deze uitdagingen aangaan. Ik verwacht dat het verslag van collega Florenz ons de basis biedt om gezamenlijk verder te gaan en vóór 2009 een goed beleid neer te zetten.

 
  
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  Lena Ek (ALDE). – Herr talman! Också jag vill gratulera Karl-Heinz Florenz till ett utmärkt betänkande. Jag vill påpeka att det har en mycket starkt politisk och symbolisk betydelse som manifesteras inte minst av att ledarna för de tre stora politiska grupperna inledde debatten.

Innehållet i Florenz-betänkandet är vi överens om. Det är också skrivet på ett sådant sätt att alla Europas medborgare faktiskt kan läsa texten och förstå vad vi menar. Att utformningen är så pedagogisk och tydlig är ytterligare något positivt jag gärna vill framhålla.

Vi har dock fortfarande problem kvar som vi behöver diskutera. Jag vill vädja om stöd för de ändringsförslag som handlar om havet och den ökande temperaturen på 1,5 grader i havsytan. Vi behöver också titta på folkhälsofrågor. Det får vi ta i nästa betänkande. Jag förväntar mig gedigna skrivningar på det området då. Vi ledamöter har nu möjlighet att visa hur bestämda vi är och om vi menar allvar med vårt engagemang i dessa frågor. Avril Doyle och jag är tillsammans föredragande för handel i utsläppsrätter. Om alla menar allvar med det som sägs idag inför omröstningen så förväntar vi oss också ett starkt stöd för de förslag som vi kommer att lägga fram i våra respektive utskott.

Slutligen vill jag påpeka att vi är mitt uppe i arbetet med att förbereda Köpenhamnskonferensen. Dessa förberedelser måste ske på ett helt annat sätt, i samarbete mellan parlamentet, rådet och kommissionen och tillsammans med utvecklingsländerna. Det är bara 18 månader kvar.

 
  
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  Δημήτριος Παπαδημούλης (GUE/NGL). – Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα και εγώ με τη σειρά μου να συγχαρώ για την έκθεσή του το συνάδελφο Florenz, είναι εξαιρετικά θετικό ότι η έκθεση στηρίζεται στα επιστημονικά συμπεράσματα της αρμόδιας επιτροπής των Ηνωμένων Εθνών και ότι επισημαίνει την ανάγκη για καλύτερη και περισσότερη πληροφόρηση των πολιτών.

Είναι όμως ανάγκη, κυρίες και κύριοι συνάδελφοι και κ. Δήμα, να περάσουμε από τις διαπιστώσεις στην πράξη. Χρειάζεται να προσαρμόσουμε τις πολιτικές μας στα μέτρα που εισηγείται η επιστήμη. Χρειαζόμαστε καθαρότερα καύσιμα, καθαρότερα αυτοκίνητα. Γνωρίζουμε τη μάχη που δίνετε εσείς, κ. Επίτροπε -και μέσα στην Επιτροπή- εναντίον λόμπις και συμφερόντων που υπονομεύουν την προσπάθεια της Ευρωπαϊκής Ένωσης να είναι στην παγκόσμια πρωτοπορία στη μάχη κατά των κλιματικών αλλαγών. Το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο στη μεγάλη του πλειοψηφία είναι σύμμαχος μιας πιο φιλόδοξης προσπάθειας και από την Επιτροπή και από τις κυβερνήσεις, διότι στη ζυγαριά ζυγίζει πολύ περισσότερο η ανθρώπινη ζωή και η προστασία του περιβάλλοντος από τα συμφέροντα ορισμένων επιχειρηματικών κύκλων.

 
  
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  Jerzy Buzek (PPE-DE). – Panie Przewodniczący! Nie powiem nic nowego, jeśli na początku pogratuluję i podziękuję panu sprawozdawcy świetnego sprawozdania. Społeczność międzynarodowa otrzymała niedawno dokument IPCC zajmujący się szeroką, naukową analizą problemu ocieplenia. My w naszym sprawozdaniu i w naszej rezolucji właśnie o nim mówimy. Większość badaczy, a także rządy państw uczestniczących w panelu – sto kilkadziesiąt państw – zaakceptowały ten dokument IV. forum IPCC. Ale pojawiają się też głosy zaprzeczające wartości dokumentu. Słyszeliśmy je także na tej sali. Warto więc przede wszystkim przyjrzeć się tym kontrowersjom.

Po pierwsze, dzisiaj niemal wszyscy zgadzają się jednak, że ocieplenie klimatu jest faktem, nawet, jeśli przejściowo, na jakimś kawałku Ziemi jest zimniej niż dotąd. Ocieplenie wydaje się więc bezdyskusyjne, między innymi dzięki raportowi IPCC. I przytaczanie kolejnych dowodów na przybliżanie się kataklizmu związanego ze wzrostem temperatury nie jest już dzisiaj tak bardzo potrzebne, natomiast warto pokazywać i udowadniać, co jest przyczyną wzrostu temperatury.

Proszę pamiętać, że zdecydowana większość naukowców, poważnie badających ten problem, uznaje, że największą, choć nie jedyną, odpowiedzialność za ocieplenie ponosi człowiek. W szczególności emisja gazów cieplarnianych. Warto jednak włożyć dalszy wysiłek w udokumentowanie i udowodnienie tej tezy. Badania przyczyn ocieplenia powinny być stanowczo kontynuowane i to powinien być także ważny wniosek z naszych rozważań.

Ale już dzisiaj – pamiętajmy, to jest najważniejsze – prawdopodobieństwo, że przyczyną ocieplenia są gazy cieplarniane emitowane przez człowieka jest tak duże, że należy działać. Dlatego Unia Europejska zajęła pozycję światowego lidera w ograniczeniu emisji. Tym bardziej ważne jest jednak dla nas, Europejczyków, uzyskanie światowego porozumienia w tej sprawie, w Poznaniu i Kopenhadze. Pamiętajmy, że sami nie uratujemy planety. Ale zaniechanie naszych własnych działań dzisiaj byłoby niewybaczalne. To jest nasza cywilizacyjna odpowiedzialność.

 
  
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  Riitta Myller (PSE). – Arvoisa puhemies, ilmastonmuutosta koskeva tieto on hyvin vakiintunutta ja tunnustettua kautta maailman, eikä ihmisen vaikutuksesta nykyisen maapallon lämpenemiseen ole mitään todellista tieteellistä epäilystä. Näin toteaa Florenz omassa mietinnössään sen päätelmien alussa. Tämän väliaikaisen mietinnön laatimisen syyhän oli nimenomaan se, että saamme yhteisen pohjan loppumietinnölle.

Valiokunnan ja parlamentin työ on ankkuroitava tiukasti IPCC:n neljänteen arviointikertomukseen. Tässä IPCC:n kertomuksessahan on hyvin selkeä yksimielisyys siitä, että maapallon keskilämpötila on saatava vakiinnutettua niin, että se ei nouse yli kahdella asteella. Näin voidaan ottaa huomioon myös ilmastonmuutoksesta johtuvat taloudelliset, ekologiset ja sosiaaliset vaikutukset.

Faktat ovat pöydällä, kuten Florenz sanoi. Nyt on kysymys siitä, miten ymmärrämme lukemaamme, mikä sisälukutaitomme on. Se tulee näkymään vielä tämän vuoden aikana, kun käsittelemme lakipakettia, jonka komissio meille antoi. Haluaisin erityisesti korostaa, että kun kyse on ekologisesta, taloudellisesta ja sosiaalisesta vaikutuksesta ilmastonmuutokseen, meidän on entistä enemmän paneuduttava energiatehokkuuteen. Toivon, että komissio tuo tulevassa toiminnassaan erityisesti esiin sen, mitkä ovat mahdollisuudet lisätä energiatehokkuutta. Koska säästetty energia on halvinta energiaa, se on myös ekologiselta kannalta parasta toimintaa ilmastonmuutoksen torjumiseksi, eli tässä kohdin toivon, että komissiolta tulee vielä uusia ehdotuksia, uusia impulsseja.

 
  
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  Avril Doyle (PPE-DE). – Mr President, we are discussing here an excellent interim report on the scientific facts of climate change by the rapporteur of the Temporary Committee on Climate Change, Karl-Heinz Florenz. I would like to thank him for the huge amount of work he has put into this, and all colleagues on the Temporary Committee across the House.

For legislators to ignore the peer-reviewed opinion of the overwhelming majority of scientists in the field of climate change throughout the world would be a combustible mixture of arrogance, irresponsibility and complete dereliction of duty. We are the decision-makers. We have a democratic mandate from our citizens and on this, the most pressing issue facing the world community today, we cannot be found wanting even when, or especially when, the decisions before us are extremely challenging.

I would urge our dear colleagues who could loosely be termed ‘climate sceptics’ to travel this road with us, if only on the basis of the much abused but very important concept of the precautionary principle. Yes, the science is complex and dynamic, but with a ratio of five to one of the scientific community supporting the case we make, we must challenge, we must question and above all we must respond – and respond adequately – to the peer-reviewed work of some of our best and brightest in the fields of climatology and meteorology.

More than two thirds of the world’s surface is covered by oceans and three quarters of the world’s mega-cities are by the sea. More than 97% of the planet’s water is contained in the oceans and fish supply the highest percentage of the world’s protein consumed by humans, on which 3.5 billion people depend for their primary source of food. As man-made greenhouse gas emissions rise, the scientific prediction is that dramatic changes such as warmer oceans, melting of the poles, rising sea levels and ocean acidification will pose severe threats to marine ecosystems and the fishing community.

As I put on my hat as Vice-Chairwoman of the Committee on Fisheries, I would urge that its considered views be taken on board in this interim report today. Two quick points: it was a serious omission not to have included members of the Committee on Fisheries on the Temporary Committee on Climate Change and, secondly, I regret that the Temporary Committee felt unable to accept the opinion of the Fisheries Committee.

In conclusion, there is a series of amendments emphasising the scientific impact of the consequences of climate change on the world’s oceans. I would urge colleagues to support these amendments, as Parliament’s decision-making report should be as comprehensive and as integrated as possible.

 
  
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  Agnes Schierhuber (PPE-DE). – Herr Präsident, Herr Kommissar, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte auch zuerst ganz herzlich unserem Berichterstatter für die geleistete Arbeit danken. Der Bericht – das wurde auch von den Vorrednern gesagt – bezieht sich ausnahmslos auf die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel, die in den thematischen Sitzungen mit weltweit renommierten Sachverständigen eingehend erörtert wurden.

Die Land- und Forstwirtschaft ist einer der von der Klimaänderung am stärksten betroffenen Wirtschaftsbereiche und hat daher ein großes Interesse an effizienten Klimaschutzmaßnahmen auf globaler Ebene. Eine Einbeziehung aller Staaten, insbesondere der Entwicklungsländer, in die Post-Kyoto-Periode ist unbedingt notwendig. Es ist auch wichtig, hervorzuheben, dass die Landwirtschaft keineswegs Preistreiber der Lebensmittelpreise ist, da beispielsweise beim Preis einer Semmel auf den Weizen, der hier verarbeitet wird, nicht einmal ganz 2 % der Kosten entfallen.

Es ist auch bekannt, dass nachwachsende Rohstoffe für Treibstoffe pflanzlicher Herkunft bei ihrer Verbrennung nicht mehr CO2 frei setzen als während ihres Wachstums gebunden wurde und sie daher sehr wohl CO2-neutral sind. Aufgrund fundierter Forschungsergebnisse wurde anerkannt, dass der Mensch mitverantwortlich am Klimawandel ist. Gerade deswegen ist es wichtig, sowohl die Forschung zu intensivieren als auch durch effizientere Nutzung Energie zu sparen. Immerhin hat es auch 3 000 Jahre gedauert, bis akzeptiert wurde, dass die Erde keine Scheibe, sondern eine Kugel ist.

Hohes Haus, ich wünsche mir daher eine seriöse Diskussion, da der Klimawandel ein globales gesamtgesellschaftliches Problem darstellt und keineswegs durch sektorale Politik in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU zu lösen ist. Eine Lösung kann nur weltweit erzielt werden, und die Europäische Union sollte sehr wohl eine führende wie auch eine vermittelnde Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels einnehmen.

 
  
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  Valdis Dombrovskis (PPE-DE). – Priekšsēdētāja kungs, godātie kolēģi! Vispirms es gribētu apsveikt ziņotāju ar skaidro un nepārprotamo pozīciju, kas, balstoties uz zinātnisko pētījumu rezultātiem, atzīst, ka globālā sasilšana tiešām notiek un tā ir cilvēku izraisīta. Jāatceras, ka vēl pirms dažiem gadiem daudzi ietekmīgi politiķi, ieskaitot atsevišķu lielvaru vadītājus, mēģināja to noliegt. Ziņojums iet pa soli tālāk un noraida kā zinātniski nepamatotus apgalvojumus, ka globālā sasilšana it kā nenotiekot un tās esot tikai dabīgas temperatūras svārstības. Ar šo ziņojumu ES atkal parāda, ka ir pasaules līderis cīņā ar globālo sasilšanu. Tomēr eiforijai nav pamata. Lai noturētu globālo sasilšanu 2 % robežās, pēc pašreizējā novērtējuma CO2 emisiju apjoms līdz 2050. gadam ir jāsamazina vismaz uz pusi. Šajā kontekstā nepamatoti optimistisks ir ziņojumā ietvertais apgalvojums, ka gandrīz visas ES dalībvalstis esot sasniegušas labu progresu Kioto mērķu izpildē. Laika posmā no 1990. līdz 2005. gadam ES 15 vecās dalībvalstis ir samazinājušas savu emisiju apjomu tikai par 2 %, un maz ticams, ka atlikušajos 5 gados tās samazinās savu emisiju apjomu par vēl 6 %, lai sasniegtu savu kolektīvo Kioto mērķi. Tikai fakts, ka jaunās ES dalībvalstis ir ievērojami straujāk samazinājušas emisijas, ļauj ES kopumā pretendēt uz globālā līdera statusu šajā jomā. Paredzams, ka ES jaunās dalībvalstis CO2 emisiju apjomu laikā līdz 2010. gadam samazinās par 21 %. Tikai šis fakts ļauj ES līderiem runāt par it kā ambiciozo 20 % emisijas samazinājuma mērķi līdz 2020. gadam. Šis mērķis, protams, ir apsveicams, tomēr svarīgi, lai lielāko šo samazinājuma daļu nodrošinātu lielākie piesārņotāji. Nedrīkst pieļaut mēģinājumus ES klimata izmaiņu politiku balstīt tikai uz jauno un arī atsevišķu veco dalībvalstu jau sasniegto, uzliekot tām papildu slogu, vienlaicīgi dodot atlaides lielākajiem piesārņotājiem. Tomēr neatkarīgi no emisiju samazinājuma sadalījuma starp ES dalībvalstīm mēs neko nepanāksim, ja netiks panākta globāla vienošanās un problēmas risināšanā iesaistītas tādas valstis kā ASV, Ķīna, Indija, Krievija un citas. Šim jautājumam ir jābūt prioritāram ES ārpolitikā un klimata izmaiņu politikā. Paldies par uzmanību!

 
  
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  Romana Jordan Cizelj (PPE-DE). – Za spremembe in ukrepanja pa se ponavadi odločimo le, če temeljijo na trdnih dejstvih. In v Odboru za podnebne spremembe smo zbrali številne podatke mnogih znanstvenikov. Le-ti pa, večina teh podatkov pa kaže na spremembe v ekosistemih kot posledico antropogenih emisij in na možne trende v prihodnosti.

Medtem, ko so nekateri zaskrbljeni in jih uporabljajo kot grožnjo, pa moramo vendarle videti tudi dobro plat. Ta pa je, da je še možno ukrepati. Vendar moramo ukrepati hitro, odgovorno, resno ter usklajeno. Najprej znotraj Unije, nato pa tudi globalno. V mednarodnih dogovorih pa nam lahko uspe le, če bomo dovolj občutljivi tudi do problemov tretjih držav. Te pa se ukvarjajo s problemi trajnostnega razvoja, mnoge med njimi pa tudi z izkoreninjenjem revščine.

Celovit pristop torej terja spremembo v naših, v evropskih glavah, kajti doslej smo se ukvarjali samo z razvojem ali pa predvsem z razvojem v nizkoogljično družbo. Mednarodni sporazum bomo lahko dosegli le, če bomo enakovredno obravnavali ukrepe znižanja izpustov in ukrepe prilagajanja izpustov, prilagajanja podnebnim spremembam.

Zahvaljujem se poročevalcu za odlično poročilo in pričakujem tudi v tem smislu nadaljevanje našega dela do naslednjega leta.

 
  
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  Csaba Sándor Tabajdi (PSE). – Elnök úr, gratulálok Florenz úrnak a kiváló jelentéséhez. A klímaváltozás tudományos alapjairól folytatott vita rendkívül fontos, mert sajnos mi politikusok gyakran a tényeket se vesszük figyelembe, pedig a tények rendkívül makacs dolgok. Egyetértek Martin Schulzcal, hogy fejezzük be a hitvitát és vegyük figyelembe a tényeket.

Például a Duna–Tisza között Magyarországon, a magyar pusztán 30–40 év alatt 3–4 méterrel csökkent a talajvízszint, komoly elsivatagosodás ment végbe, ami azt jelenti, hogy a tudósok felmérték, hogy 50%-ban a klímaváltozás és 50%-ban az emberi rossz tevékenység okozta ezt az elsivatagosodást.

Vagyis igenis vegyük figyelembe azt, amit a tudósok mondanak. És azzal is egyetértek, hogy az Unió önmagában nem oldja meg a problémát, ha az USA, Japán, Kína, Brazília és a fejlődő világ ehhez nem partner. Köszönöm a figyelmet.

 
  
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  Anneli Jäätteenmäki (ALDE). – Arvoisa puhemies, ihminen on syypää ilmastonmuutokseen ja ihminen siis pystyy vaikuttamaan myös toiseen suuntaan.

EU:n tavoite on nostaa biopohjaisten polttoaineiden osuus liikenteestä kymmeneen prosenttiin. Se on tavoite, joka täytyy myös saavuttaa. Tämän tavoitteen saavuttamiseksi on otettava käyttöön kaikki keinot, mukaan lukien myös turpeen käyttö biodieselin raaka-aineena.

Tutkimukseen on lisättävä rahaa, jotta tehokkaimmat menetelmät voidaan ottaa käyttöön. Esimerkiksi levän energiatuotanto on joidenkin tutkimusten mukaan jopa 15 kertaa suurempaa hehtaarilta kuin viinirypäleiden, palmuöljyn ja soijan tuotanto, eli tätä koskevaa tutkimusta tarvitaan lisää ja muun muassa täten voimme vähentää palmuöljyn käyttöä ja toivottavasti myös lopettaa sen kokonaan, koska se ei ole millään tavalla ympäristöystävällistä toimintaa. Tarvitaan siis toimenpiteitä yhdessä Yhdysvaltojen, Kiinan, Intian ja Venäjän kanssa.

 
  
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  Péter Olajos (PPE-DE). – Köszönöm szépen, elnök úr. Amennyiben sikert akarunk elérni Koppenhágában 2009 végén, azt hiszem, hogy két dolgot feltétlenül figyelembe kell vennünk, amit az elmúlt hónapokban Indiában, Bangladesben, Kínában, illetve Kaliforniában tett látogatás során is volt alkalmam megtapasztalni.

Egyrészt az, hogy tényleges erőfeszítéseket kell tennünk. Tehát nem elég az öndicséret, nem elég itt 10–20–30–40%-okról beszélnünk. Az Európai Környezetvédelmi Ügynökség kimutatása szerint 2000 óta nemhogy csökkent volna a szén-dioxid-kibocsátás az Európai Unióban, de egy picit, 1%-kal még növekedett is. Az ETS nagy siker, a reformja éppen folyik, de azt hiszem, hogy a nem ETS-rendszerben is hasonló reformokat érdemes életbe léptetni, lehet, hogy a két rendszert össze is kell vonni. Én nagyon támogatom a Tanácsnak az 1990-es évet mint alapot meghatározni és nem a 2005-öst.

A másik nagyon fontos dolog az adaptációs alap. Ha sikert akarunk elérni Koppenhágában, létre kell hozni az adaptációs alapot. A Stern-jelentés mutatta, hogy adaptációs alap nélkül a világ többi részének nagyon kis esélye van arra, hogy megússza az éghajlatváltozás kellemetlen következményeit. Köszönöm.

 
  
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  Silvia-Adriana Ţicău (PSE). – Schimbările climatice afectează deja Uniunea Europeană. România, de exemplu, a fost afectată în ultimii ani de secetă, inundaţii şi de perioade de caniculă. Unele zone din regiunea de sud şi sud-est a României au început să se deşertifice. Uniunea şi-a asumat un rol important în lupta împotriva schimbărilor climatice atât în ceea ce priveşte diminuarea cauzelor, cât şi în ceea ce priveşte adaptarea la schimbările climatice.

Tratatul de la Lisabona menţionează prevederi în domeniul schimbărilor climatice şi apreciez aici şi clauza de solidaritate în caz de dezastre naturale. Din păcate, guvernanţa mondială în materie de protecţie a mediului este descentralizată şi uneori lipseşte coerenţa unor decizii de ansamblu; 18 instituţii multilaterale sunt responsabile de monitorizarea a aproximativ 500 de acorduri internaţionale, dintre care 300 la nivel regional. Uniunea Europeană trebuie să aibă un rol de lider în acest domeniu.

Există soluţii. Trebuie să avem o coerenţă în materie de acţiuni privind schimbările climatice, să avem un transport mai ecologic, programe de cercetare şi dezvoltare, să adaptăm agricultura la un consum corespunzător al apei, să facem reîmpăduriri şi, mai ales, să avem o mai bună gestiune a deşeurilor. Felicit raportorul.

 
  
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  Miroslav Mikolášik (PPE-DE). – Klimatické zmeny vážnym spôsobom ovplyvňujú nielen ekosystémy, ale aj hospodárstvo, verejné zdravie, bezpečnosť potravín a vody, ako aj migráciu. Najmodernejšie vedecké štúdie dokazujú, že trend globálneho otepľovania je aj ľudského pôvodu, a teda je na spoločnosti pripraviť účinné politické opatrenia.

Vítam predbežnú správu Výboru pre klimatické zmeny a ich odporúčania pre budúcu integrovanú politiku EÚ v oblasti klimatických zmien a silne podporujem názor, podľa ktorého by celosvetové zvýšenie priemernej teploty nemalo presiahnuť viac ako 2 °C. Navyše Európska únia by mala vynaložiť úsilie o zníženie emisií tak, aby teploty ostali hlboko pod touto dvojstupňovou hranicou. Dôležitým nástrojom v snahe o zmiernenie klimatických zmien by malo byť sprostredkovanie vedeckých dôkazov verejnosti, a tým prispieť k zvýšeniu informovanosti o tejto problematike.

 
  
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  Άννυ Ποδηματά (PSE). – Κύριε Πρόεδρε, κύριε Επίτροπε, θα ήθελα κατ’ αρχας να χαιρετίσω και εγώ την ενδιάμεση έκθεση σχετικά με τα επιστημονικά δεδομένα για την αλλαγή του κλίματος, κυρίως διότι μέσα από αυτήν τονίζεται η σύγκλιση των απόψεων των επιστημόνων για την ύπαρξη του φαινομένου της κλιματικής αλλαγής, καθώς και τη σημαντική συμβολή στου ανθρώπινου παράγοντα και κυρίως των επιλογών του στην εμφάνιση του φαινομένου.

Η 4η έκθεση αξιολόγησης του IPCC αναφέρει ότι οι παγκόσμιες εκπομπές διοξειδίου του άνθρακα αυξήθηκαν κατά περίπου 80% στο διάστημα μεταξύ 1970 και 2004 και ότι αυτές οι αυξήσεις οφείλονται κυρίως στη χρήση των ορυκτών καυσίμων. Έχοντας λοιπόν ως αδιαμφισβήτητο δεδομένο τη στενή σχέση που υπάρχει μεταξύ του κλίματος και του ενεργειακού σχεδιασμού, θα ήθελα να τονίσω την ανάγκη δημιουργίας μιας ολοκληρωμένης μελέτης σε ευρωπαϊκό επίπεδο, που να υποδεικνύει τις πλέον ενδεδειγμένες και αποτελεσματικές ενεργειακές επιλογές.

 
  
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  Marios Matsakis (ALDE). – Mr President, listening to the debate this morning I feel the need to make a couple of comments.

First of all, the scientific evidence. There is no doubt that establishing the presence of global warming and its causation is a very complicated business. This is not a test-tube situation where an experiment can be done in a laboratory to prove something one way or the other. The evidence is based on long-term observations and very complicated procedures and of course there are some doubters, some scientists who have a different opinion. This is not new. Scientists are well known for differing in their opinions: let us not forget that even the causation of cancer by smoking has been doubted extensively by many scientists and they are still doubting it today. We all know of course what the truth is. The same of course has happened with thalidomide and the causation of phocomelia in human embryos.

The second point is that emphasis should be placed on a global approach because we all know that the countries which pollute the most, i.e. the USA, China and India, are doing the least about combating global warming.

 
  
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  Janez Podobnik, predsedujoči Svetu. − Z veliko pozornostjo sem sledil vaši zelo živahni razpravi, ki ji je bila podlaga zelo dobro vmesno poročilo poročevalca gospoda Karla Heinza Florenza, za kar se mu tudi zahvaljujem in mu ob temu poročilu čestitam.

Vaša razprava je bila taka, kot krasi vsak parlament. Bila je zelo angažirana, jaz sem jo razumel kot pozitivno kritičnost, kajti vsako mnenje je dragoceno, tudi tisto, ki je kritično.

Iz vaše razprave lahko povzamem dve osnovni ugotovitvi. Evropska unija je in bo ostala sila, ki se je sposobna soočiti in sama, seveda v sodelovanju z vsemi globalnimi partnerji, potiskati resno soočenje s podnebnimi spremembami naprej. In druga ugotovitev, podnebne spremembe niso samo problem, ampak so lahko tudi priložnost. Učinkovito pa jih lahko rešujemo predvsem z ukrepanjem na globalni ravni.

Rad bi še posebej povedal, da se v Evropski uniji uspešno in zelo poglobljeno pripravljajo v okviru podnebno energetsko podnebnega svežnja vsi tisti ukrepi, s katerimi se lahko na te posledice podnebnih sprememb učinkovito odzovemo.

Prehod na varno in trajnostno nizkoogljično gospodarstvo bo vplival na številne politike pa tudi na gospodarsko in vsakodnevno življenje ljudi, državljanov. Na številnih področjih Evropske unije so potrebni usklajeni politični ukrepi. Tukaj bi podprl vaše misli, da moramo ostati skupaj, ne samo v globalnih odločitvah, ampak tudi enotni v podrobnostih, ki so vezane na te politične ukrepe.

Še posebej bi rad omenil sinergije med podnebnimi spremembami in energetiko. Tukaj je potrebno, da se oblikujejo skladne evropske in nacionalne politike na področju raziskav in razvoja in inovacij; da spodbujamo trajnostni prometni sistem, ki bo državam članicam omogočal, da sprejmejo potrebne ukrepe v boju proti podnebnih spremembam; da izboljšamo energetsko učinkovitost, še posebej energetsko učinkovitost v stavbah pa tudi vseh drugih virov v vseh sektorjih, in da obveščamo potrošnike o učinkoviti rabi energije, da bi s tem zmanjšali družbene posledice in tudi izkoristili nove priložnosti.

Kot je že omenjeno v poročilu gospoda Florenza, je znanost o podnebnih spremembah trdno osnovana in tudi priznana, dejstvo, da je sedanje globalno segrevanje posledica človekovega delovanja, pa je znanstveno neizpodbitno.

Dovolite mi, da samo na kratko komentiram vaše različne poglede na znanstveni okvir IPCC-ja. Jaz se tukaj zavzemam za to, da spoštujemo polje politike. Evropski parlament je eminentni prostor politike. Da seveda spoštujemo tudi polje znanosti, ki pa je zavezano načelom raziskovalne etike in znanstvene korektnosti.

In da ob tem ne pozabimo na prostor državljana, preprostega človeka, ki se ga bodo posamezni ukrepi dotikali v njegovi kvaliteti življenja, tudi ko bo načrtoval svoj družinski proračun in svojo prihodnost.

Rad bi še posebej povedal, da se nam zdi pomembno, da je Začasni odbor za podnebne spremembe, za katerega je gospod Sacconi povedal, da je v njem dobro, pozitivno vzdušje, da je torej poglobljeno razpravljal o vprašanjih podnebnih sprememb na svojih tematskih zasedanjih in da je tudi z veliko večino sprejel vmesno poročilo o znanstvenih dejstvih v zvezi s podnebnimi spremembami.

Še posebej pa pozdravljamo odločitev Evropskega parlamenta, da se je Začasnemu odboru za podnebne spremembe podaljšal mandat do februarja 2009. V tem vidimo še poseben dodaten dokaz, da je Evropski parlament, gospod predsedujoči, s svojo dejavnostjo podprl ambiciozno politiko Evropske unije na področju podnebnih sprememb v mednarodnem okviru in da skrbi, da so politične odločitve podprte z najnovejšimi izsledki znanosti.

Veseli smo tudi napovedi, iz današnje razprave, da bo temu ritmu sledila tudi obravnava podnebno energetskega svežnja, ki naj bi pomenil resno realizacijo zavez Evropskega sveta iz marca 2008.

 
  
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  Σταύρος Δήμας, Μέλος της Επιτροπής. − Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα να ευχαριστήσω όλους τους ομιλητές της σημερινής συζήτησης για τις πολύ ενδιαφέρουσες παρεμβάσεις τους.

Θα ήθελα, ιδιαίτερα, να τονίσω ότι η Ευρωπαϊκή Ένωση, είτε ως ΕΕ-15 είτε ως ΕΕ-27, θα επιτύχει το στόχο στου Κιότο. Δεν υπάρχει καμία αμφιβολία. Και επειδή θα είμαι Επίτροπος ή ελπίζω να είμαι Επίτροπος για άλλους 18 μήνες, σας διαβεβαιώνω ότι δεν θα υπάρχει τρόπος να μην επιτύχουμε το στόχο στου Κιότο. Το λέω αυτό, διότι και τα μέτρα τα οποία έχουμε πάρει αλλά και τα μέτρα τα οποία παίρνουμε, εξασφαλίζουν ότι ο στόχος του Κιότο θα επιτευχθεί. Αλλά αυτό είναι το λιγότερο που πρέπει να κάνουμε τα επόμενα χρόνια και για να σας πληροφορήσω, είναι σωστά τα νούμερα τα οποία δώσατε προηγουμένως, και πρέπει να πούμε ότι η Ευρωπαϊκή Ένωση μειώνει τις εκπομπές αερίων του θερμοκηπίου τη στιγμή που άλλες χώρες, όπως οι Ηνωμένες Πολιτείες, τις αυξάνουν και κατά πολύ μάλιστα έναντι του 1990. Το 2005, όπως είπατε, ήμασταν 2% κάτω από το επίπεδο του 1990, το 2006 λίγο λιγότερο από 3% για τις 15 χώρες της Ευρωπαϊκής Ένωσης που έχουν το συλλογικό στόχο, αλλά και ως Ευρωπαϊκή Ένωση των 27 είμαστε ακόμη καλύτερα, περίπου στο 8% λιγότερο απ’ ό,τι το 1990. Στο τέλος της περιόδου που προβλέπεται από το Πρωτόκολλο του Κιότο για την εκπλήρωση των υποχρεώσεών μας, η Ευρωπαϊκή Ένωση ως ΕΕ-15 θα έχει τουλάχιστον 8% λιγότερο και ως ΕΕ-27 περίπου 11% λιγότερο από το 1990. Σημειωτέον, το γεγονός ότι θα έχουμε λίγο παραπάνω μείωση από 8% είναι πολύ θετικό, γιατί θα μας διευκολύνει στην επίτευξη του στόχου για το 2020 και μετά.

Τα επιστημονικά πορίσματα, σύμφωνα με την ενδιάμεση έκθεση, θα παίξουν σημαντικό ρόλο στο πλαίσιο των διεθνών διαπραγματεύσεων, καθότι θα αποτελέσουν τη βάση για τη λήψη τολμηρών μέτρων. Θα χρησιμεύσουν ως κριτήριο για την αξιολόγηση της καταλληλότητας των προτάσεων που θα τεθούν στο τραπέζι των διαπραγματεύσεων στο διάστημα μέχρι τη Διάσκεψη της Κοπεγχάγης.

Το ψήφισμα υπενθυμίζει τους κινδύνους που συνεπάγεται η ανεξέλεγκτη πορεία της κλιματικής αλλαγής, η οποία θα επηρεάσει τις ανθρώπινες κοινωνίες κατά ποικίλους τρόπους και θα πλήξει τις οικονομίες μας και τις πολιτισμικές μας παραδόσεις.

Πολύ σωστά τονίζεται στο ψήφισμα, πόσο σημαντικό είναι να αποφευχθούν μείζονα σημεία ανατροπής της ισορροπίας, όπως η στέρευση των παραποτάμων του Αμαζονίου και η κατάρρευση μεγάλων όγκων πάγου στους δύο Πόλους.

Θεωρώ, ότι είναι εξίσου σημαντικό να αναδείξουμε τις πιθανές συνέπειες που θα επιφέρει η κλιματική αλλαγή όσον αφορά τη διεθνή ασφάλεια από την έλλειψη τροφίμων και νερού, από διενέξεις για τον έλεγχο πόρων ή από μεταναστευτικά ρεύματα. Η πίεση την οποίαν υφίσταται η Διεθνής Κοινότητα από έκτακτες καταστάσεις που οφείλεται σε ακραία καιρικά φαινόμενα ή βίαιες συγκρούσεις λόγω της κλιματικής αλλαγής, αυξάνεται συνεχώς. Η πρόσφατη κρίση που αφορά τις τιμές των τροφίμων αποτελεί την πιο απτή, μέχρι στιγμής, ένδειξη του τι μπορεί να συμβεί δεδομένου ότι η μειωμένη συγκομιδή σε πολλά μέρη του κόσμου οφείλεται σε ακραία καιρικά φαινόμενα. Δυστυχώς η κατάσταση αυτή δεν φαίνεται να είναι προσωρινή ή έκτακτη, αλλά τείνει να καταστεί διαρθρωτική και επαναλαμβανόμενη ως φαινόμενο, το οποίο δεν θα αντιμετωπίζεται χωρίς δραστικές αλλαγές στη γεωργική πολιτική και τις αγροτικές πρακτικές.

Στο σημείο αυτό επιτρέψτε μου να αναφερθώ σε ορισμένα ακόμη θέματα για τα οποία γίνεται μνεία στην έκθεση. Θα ήθελα πρώτα να αναφερθώ στη μείωση των αερίων του θερμοκηπίου με κατάλληλες δράσεις σε εθνικό επίπεδο στις αναπτυσσόμενες χώρες. Χρειάζεται η υποστήριξη, οι δυνατότητες που προσφέρει η τεχνολογία και η σχετική χρηματοδότηση που είναι αναγκαία για την μεταφορά της τεχνολογίας καθώς και η ενίσχυση των διοικητικών ικανοτήτων των χωρών αυτών κατά τρόπο που θα καθίσταται δυνατή η μέτρηση, η καταγραφή και η επαλήθευση των σχετικών μειώσεων. Η έννοια αυτή βρίσκεται στο επίκεντρο των διαπραγματεύσεων για το σχέδιο δράσης του Μπαλί. Όπως έγινε αντιληπτό στο Μπαλί, οποιαδήποτε κίνηση από την πλευρά των αναπτυσσόμενων χωρών θα είναι συνάρτηση όχι μόνον της ανάληψης σοβαρών δεσμεύσεων για τη μείωση των εκπομπών εκ μέρους των αναπτυγμένων χωρών, αλλά και ουσιαστικών προσπαθειών από την πλευρά τους για τη χρηματοδότηση κατά κύριο λόγο της μεταφοράς τεχνολογίας και της δημιουργίας των απαραιτήτων διοικητικών ικανοτήτων.

Είναι σημαντικό για την Ευρωπαϊκή Ένωση να εκμεταλλευτεί όλες τις δυνατότητες διαλόγου που υπάρχουν με τις κυριότερες αναπτυσσόμενες χώρες, ώστε να υπάρξει συνεννόηση για το τι ακριβώς σημαίνει αυτό και για το πώς θα μπορούσε η Ευρωπαϊκή Ένωση να υποστηρίξει τέτοιες δράσεις, είτε μέσω της συνεργασίας στη χάραξη πολιτικής, της τεχνικής συνδρομής, της μεταφοράς τεχνογνωσίας και της παροχής κινήτρων στην αγορά διοξειδίου του άνθρακα, είτε μέσω της χρηματοδοτικής συνδρομής. Μέτρα θα πρέπει να ληφθούν σε όλους τους τομείς περιλαμβανομένων των εκπομπών από τη χρήση ενέργειας, καθώς και από την αποψίλωση των δασών.

Όσον αφορά τώρα την επιστημονική πτυχή αυτής της συζήτησης, η Επιτροπή συμφωνεί πλήρως ότι θα πρέπει να δημοσιοποιηθούν τα επιστημονικά πορίσματα στο ευρύ κοινό. Να ευαισθητοποιηθούν και να συνειδητοποιήσουν καλύτερα οι καταναλωτές πόσα αέρια του θερμοκηπίου παράγει ο τρόπος της ζωής τους και οι καταναλωτικές τους συνήθειες. Αυτή η αυξημένη ευαισθητοποίηση των πολιτών θα πρέπει, ωστόσο, να συνοδεύεται από ισχυρά οικονομικά κίνητρα για τις επιχειρήσεις, ώστε να μειώσουν τις εκπομπές αερίων του θερμοκηπίου από τα προϊόντα και τις υπηρεσίες που παράγουν.

Απαιτείται μετάβαση σε μια οικονομία χαμηλών εκπομπών διοξειδίου του άνθρακα σε παγκόσμια κλίμακα και αυτό μπορεί να επιτευχθεί μόνο με συστηματικά και συντονισμένα μέτρα για την μείωση των εκπομπών σε όλους τους τομείς.

Η δέσμη μέτρων για την κλιματική αλλαγή και την ενέργεια, η οποία βρίσκεται στη διαδικασία της συναπόφασης, μας δίδει το προβάδισμα σε αυτήν την μετάβαση. Επίσης μας δίδει τη δυνατότητα να αποδείξουμε ότι μια φιλόδοξη πολιτική για το κλίμα είναι όχι μόνο εφικτή, αλλά και ευρύτερα ωφέλιμη για τις οικονομίες μας και τις κοινωνίες μας.

Θα συνεχίσουμε την πολύ εποικοδομητική συνεργασία μας σε αυτήν τη σημαντική δέσμη μέτρων πολιτικής και θα καταλήξουμε σε συμφωνία, ελπίζω, το συντομότερο δυνατό μέσα στο τρέχον έτος.

Ολοκληρώνοντας θα ήθελα να συγχαρώ το Ευρωπαϊκό Κοινοβούλιο για τη σημαντική συμβολή του στην προσπάθεια αντιμετώπισης του προβλήματος της κλιματικής αλλαγής, αλλά και τον κ. Florenz για την εξαιρετική εργασία του.

Εύχομαι το Κοινοβούλιο να συνεχίσει με αυτό τον εποικοδομητικό τρόπο και να συνεχισθεί η μεταξύ μας ανταλλαγή απόψεων και συνεργασία, τόσο για τη δέσμη μέτρων για το κλίμα και την ενέργεια, όσο και για τις διεθνείς διαπραγματεύσεις εν όψει του Πόζαν και της Κοπεγχάγης.

 
  
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  Karl-Heinz Florenz, Berichterstatter. − Herr Präsident, verehrter Herr Kommissar, verehrter Herr Ratspräsident! Herzlichen Dank für die aufmunternden Schlussworte. Ich glaube, dass wir hier in diesem Hause schon einen Konsens erkennen konnten, und dieser Konsens verpflichtet uns selbstverständlich, weitere wissenschaftliche Studien zu betreiben und die noch bestehenden Zweifel – und in welchem Bereich gibt es eigentlich keine Zweifel – auszuräumen. Das ist auch ausdrücklicher Wille des Berichterstatters.

Ich möchte mich bei allem Lob, das ich heute gehört habe, auch gerne an die Mitarbeiter wenden, die im Hintergrund eine Menge Arbeit an diesem Bericht geleistet haben. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.

Heute hatte man den Eindruck, dass wir über CO2 streiten. Ich möchte Ihnen sagen: Wir werden noch über ganz andere Dinge streiten, denn CO2 ist nur die Spitze des Eisberges, und das ist ein seriöses Thema, gar keine Frage. Aber die wirkliche Herausforderung ist die Frage, wie wir mit unseren Nachhaltigkeitsstrategien umgehen. Wie gehen wir mit dem um, was wir im Moment für unsere Kinder verwalten, nämlich diese Erde? Die Energie, die wir im Moment verbrauchen, ist über Jahrmillionen zusammengekommen, und wir verfeuern sie in vielleicht tausend Jahren. Die Herausforderung ist die, mit einem Liter Treibstoff in Zukunft doppelt so weit zu kommen wie bisher. Wenn wir das überall hinkriegen, dann haben wir unsere Aufgabe erfüllt. Da liegt jetzt die große Aufgabe: die Effizienz in Europa zu steigern, modernste Technologien zu entwickeln, und diese moderne Technologie selbstverständlich bei uns einzusetzen, aber eben auch ökonomisch weltweit zu verkaufen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Darin sehe ich die Chance. Ich möchte Sie sehr herzlich bitten, an dieser Chance mitzuarbeiten.

Ich möchte nochmals allen danken, will aber mit Blick auf die Geschäftsordnung nochmals auf eines hinweisen: Von Anbeginn der Debatte hat es einen hundsmiserablen Übersetzungsfehler in Artikel 10 gegeben, wo steht, dass ich irgendetwas verurteile. Das ist überhaupt nicht mein Naturell. Ich missbillige das eine oder andere, aber ich verurteile niemals etwas. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass das ein ganz schlechtes Übersetzungsproblem in diesem Hause ist. In dem gesamten Bericht! Ich nehme da kein Blatt vor den Mund und möchte Sie auf die richtigen Änderungsanträge aufmerksam machen, die in diesem Bereich hier in diesem Hause gestellt worden sind.

Ich danke allen Beteiligten und lade Sie ein, bei dem demnächst viel schwierigeren Teil, nämlich der Frage, wie wir jetzt auf diese wissenschaftlichen Fakten antworten, mitzuarbeiten.

 
  
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  El Presidente. − Se cierra el debate.

La votación tendrá lugar hoy a las 12.00 horas del mediodía.

Declaraciones por escrito (artículo 142)

 
  
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  Neena Gill (PSE) , in writing. – To successfully tackle climate change, markets need to adapt so they reflect the environmental cost of carbon. Polluters must pay. We must use every type of policy instrument including VAT reductions, emissions trading, and subsidies to change the behaviour of consumers and businesses so they have more incentives to take eco-friendly options. As Sir Nicholas Stern has pointed out, the economic and social costs of climate change will be catastrophic.

Therefore, I strongly disagree with those in the House who deny climate change. They only need to look at the increasing number and frequency of natural disasters worldwide to see its impact. These disasters are clearly a wake-up call for us to take greater action.

The EU has a legitimate role in tackling climate change and it needs to set an example and provide guidance to other countries. We need greater dialogue with emerging economies India and China to ensure that their growth contributes less to global emissions than EU and US’s has done over the last century. There is a strong case for technology transfer from the EU to developing countries so they can avoid carbon intensive industrial development and leapfrog directly to a low carbon economy.

 
  
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  András Gyürk (PPE-DE) írásban. – A klímaváltozás tudományosan alátámasztott jellemzőinek figyelembevétele nélkülözhetetlen az ezen a téren hozott döntések meghozatalához. A téves következtetéseken alapuló helytelen döntések kockázata ugyanis legalább akkora, mint a tétlenségé. Egyvalamit érdemes megállapítanunk: az éghajlat változása tudományosan is igazolható tény, orvoslása gyors és hatékony megoldásokat sürget.

A tudományos tények higgadt figyelembevétele abban is segítségünkre lehet, hogy felmérjük: a piaci alapú környezetvédelmi eszközök hogyan járulhatnak hozzá a környezeti minőség fejlesztéséhez. Úgy véljük, hogy a piacbarát ösztönzők népszerűsítése érdekében további erőfeszítésekre van szükség a tagállamok részéről. Üdvözölendő fejlemény az emissziókereskedelmi rendszer megteremtése, amely piaci mechanizmusokra alapozva közelíti meg a kibocsátáscsökkentés kérdését. A rendszer működése bizonyíték arra, hogy a piac, a verseny és a környezetvédelem nem egymást kizáró fogalmak.

Magyarországon számos példa támasztja alá, hogy a téves következtetések helytelen döntésekhez vezethetnek. A biomassza-gazdálkodás valójában szálfák égetését jelenti, a bioüzemanyagok erőltetett támogatásának káros következményei pedig egyre inkább nyilvánvalóak. Az ezen a két téren hozott intézkedések nem felelnek meg a fenntarthatósági követelményeknek, mindemellett nem nyújtanak piacbarát választ a problémára.

Szeretnénk hangsúlyozni, hogy az éghajlat változása olyan intézkedések meghozatalát követeli meg, amelyek a tudományos megalapozottság mellett nem hagyják figyelmen kívül a piaci mechanizmusokat sem.

 
  
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  Eija-Riitta Korhola (PPE-DE) , kirjallinen. – Arvoisa puhemies, päätöslauselmamme ilmastonmuutokseen liittyvistä tieteellisistä tosiasioista sisältää useita tärkeitä huomioita, joihin on helppo yhtyä. On pakko kuitenkin todeta, että se sisältää kiusaannuttaviakin seikkoja. Tieteen historiassa on varoittavia esimerkkejä. Filosofina en näe aivan vaarattomana ajatusta poliitikosta tulkitsemassa tieteen tuloksia, vetämässä niiden mutkia suoriksi tai jopa holhoamassa niitä – puhumattakaan että "tuomitaan" joitakin tulkintoja. Mistä tämä tarve nousee, miksi sellaista pitää ylimalkaan todeta? Kysymys on uskottavuudestamme, jota tulemme kipeästi tarvitsemaan ilmastonmuutosta torjuessamme.

5 kohdassa esitetään, että ihmisen ensisijainen osuus on "todistettu" tieteellisesti. IPCC ei missään kohdin väitä näin; raportissa puhutaan todennäköisyyksistä. Ihmisen osuudella viime vuosikymmenen lämpenemisessä on huomattava todennäköisyys.

7 kohta korostaa tieteellisten tulosten "osoittavan selvästi, miten ilmastonmuutos tapahtuu lähitulevaisuudessa noudattaen erilaisia alueellisia malleja". Juuri tätä emme vielä tiedä – viime viikolla ilmastomallintajat vetosivat Readingissä julkilausumassaan supertietokoneiden tarpeesta. Kysymys siitä, millaiset ovat ilmastonmuutoksen alueelliset vaikutukset, on nykyisen ilmastotieteen vastauskeinojen ulottumattomissa, osittain riittämättömän tietokonekapasiteetin vuoksi.

8 kohdassa mainitaan ilmastonmuutoksen käännekohdiksi mm. Grönlannin ja Etelänapamantereen jääpeitteen sulaminen. Jääpeitteen sulamista koskeva tieto on toistaiseksi hyvin ristiriitaista, sillä sekä Grönlannin että Etelämantereen ydinosissa jään paksuus lisääntyy.

Itse en myöskään olisi syyllistämässä ja tuomitsemassa ilmastonmuutoksen epäilijöitä tai kriitikoita kuten 10 kohdassa on tehty. Varsinkaan poliitikkojen ei tulisi tällaista harjoittaa vaan jättää asia tieteen toimijoiden keskusteltavaksi.

 
  
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  Marian-Jean Marinescu (PPE-DE) , în scris. – CLIM poate să efectueze recomandări şi să ofere soluţii pentru viitoarele politici ale Uniunii Europene în domeniu, recomandări şi soluţii bazate pe dovezi ştiinţifice clare şi, mai cu seamă, pe susţinerea fermă din partea cetăţenilor europeni.

Dovezile ştiinţifice sunt indubitabile. Raportul lui Karl-Heinz Florenz este deosebit de exhaustiv, demonstrând că datele ştiinţifice sunt suficiente pentru luarea de decizii politice ferme şi declanşarea de acţiuni concrete nu numai la nivel european, ci şi la nivel mondial, pentru reducerea drastică a fenomenelor antropice responsabile de schimbările climatice şi pentru atenuarea efectelor acestora.

Eforturile de cercetare trebuie continuate, în special în domeniul noilor tehnologii, a energiilor regenerabile şi a biocarburanţilor, pentru a găsi echilibrul necesar în vederea menţinerii competitivităţii economice, a dezvoltării sociale şi a asigurării securităţii alimentare şi energetice, esenţiale pentru bunăstarea cetăţenilor europeni.

Comunitatea ştiinţifică şi reprezentanţii politici trebuie să-şi unească forţele în susţinerea activităţilor de sensibilizare a opiniei publice şi pentru antrenarea cetăţenilor în activităţi concrete, deoarece schimbul de bune practici, cooperarea şi dialogul la nivel internaţional, regional şi mai cu seamă transfrontalier, precum şi directa implicare a cetăţenilor reprezintă modalităţile cele mai eficiente în lupta împotriva schimbărilor climatice.

 
  
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  Sirpa Pietikäinen (PPE-DE) , kirjallinen. – Arvoisa puhemies, hyvät kollegat,

Euroopan Unioni on viime vuodet ollut kansainvälisten toimijoiden etujoukoissa maapallon kannalta kestävämmän ilmastopolitiikan kehittämisessä. Tämä asema EU:n tulee säilyttää myös tulevaisuudessa.

Kiitän raportööriä sekä valiokuntaa onnistuneesta mietinnöstä. Tämän mietinnön kautta vahvistetaan edelleen näkemystä siitä tieteellisestä pohjasta, jolle ilmastonmuutoksen hillitsemiseksi tehtävä työ tulee perustaa. Huomionarvoista on, että tiede ja sen tuottama tieto muuttuvat jatkuvasti uusien teknologioiden ja huomioiden kautta. Tästä johtuen meidän tulee pysyä avoimina kaikelle ilmiötä koskevalle tiedolle ja kunnioittaa myös eriäviä mielipiteitä.

On äärimmäisen tärkeää reagoida ilmastonmuutokseen päättäväisesti. Tähän mennessä järjestetyistä neljästä hallitustenvälisestä ilmastopaneelista jokainen on joutunut tarkistamaan edeltäjänsä arvioita ilmastonmuutoksen etenemisen nopeudesta: ilmiö on edennyt yhteisön aiempia arvioita nopeammin. Myös nyt näyttää olevan tarvetta tarkistaa edellisen IPCC:n arvioita. Mm. Yhdysvaltain avaruusjärjestön NASA:n tutkimukset osoittavat ilmastonmuutoksen hillitsemisen vaativan radikaalimpia toimenpiteitä: ilmastonmuutosta aiheuttavien kaasujen pitoisuuksia ilmakehässä tulee rajoittaa merkittävämmin, jotta radikaaleilta muutoksilta voidaan välttyä.

EU:ssa tulee ottaa huomioon kasvava tieteellinen yhteisymmärrys siitä, että ilmaston lämpenemisen hidastamiseksi hiilidioksidipäästöjä tulisi katkaista huomattavammin, kuin mitä IPCC suositti. Tähän kehitykseen peilattuna pelkään, että EU:n ilmastopaketin tavoitteet eivät ole tarpeeksi kunnianhimoisia. Unionin tulisi jo nyt panostaa huomattavasti päättäväisemmin keinoihin, joilla Unionin alueelle luotaisiin ekotehokkaita yhteiskuntia. Ekomodernisaation tulee olla kaikki EU:n politiikka-alueet kattava pääperiaate. Kyky muuntua tämän vallankumouksen paineessa tulee olemaan myös tärkein EU:n kansainväliseen kilpailukykyyn vaikuttava tekijä.

 
  
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  Daciana Octavia Sârbu (PSE) ) , în scris. – Lupta împotriva schimbărilor climatice a devenit un subiect din ce în ce mai des întâlnit pe agenda de lucru a organizaţiilor internaţionale. Începând cu Summitul din 2007 prin care s-a decis stabilirea unei ţinte de 20% pentru reducerea emisiilor cu gaz de seră şi utilizarea resurselor regenerabile de energie până în 2020, încălzirea globală a devenit o prioritate pentru toate statele lumii.

Această decizie a fost urmată de alte evenimente internaţionale importante precum Summit-ul G8 din Heiligendamm, dezbaterea Consiliului Naţiunilor Unite privind schimbările climatice sau planul de acţiune Bali. Ca urmare a acestor acţiuni la nivel internaţional, s-a creat un consens ştiinţific conform căruia tendinţele de încălzire globală au la bază activităţile de origine umană., iar rezultatele cercetării şi culegerii de date sunt suficiente pentru a declansa acţiunea si luarea de decizii politice de urgenţă în vederea reducerii emisiilor de gaze. Este esenţial crearea Fondului pentru adaptarea şi includerea pădurilor într-un nou acord de protejare a climei care să vizeze evitarea continuării despăduririlor şi a emisiilor de carbon cauzate de incendiile forestiere.

Sesnsibilizarea opiniei publice prin comunicarea dovezilor ştiinţifice ale impactului uman asupra climei globale va juca un rol cheie în obţinerea sprijinului cetăţenilor UE pentru măsurile politice de reducere a emisiilor de carbon.

 
  
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  Andres Tarand (PSE) , kirjalikult. – Kliima muutub ja selle taga on inimtegevus. Kui ma 40 aasta eest Antarktika uurimisjaamas jääproove võtsin, siis me seda veel ei teadnud. Täna on tuhandete teadlaste tööd koondav IPCC kliimamuutuste olemasolu piisavalt tõestanud ja meie asi on jätkuva tõestamise asemel tegutseda. Ses mõttes olen täiesti nõus raportöör Florenzi lähenemisega.

Euroopa Liit peab olema ambitsioonikas ja võtma eesmärgi pigem 30%-lisele kasvuhoonegaaside emissioonide vähendamisele aastaks 2020. Vastasel juhul on keerukas oodata teistelt riikidelt tõsist panust. On kummaline, et ülemkogus valitseb üldiste eesmärkide osas üksmeel, aga kui jutuks tuleb autode heitgaaside CO2 sisaldus või mõni teine konkreetne meede eesmärkideni jõudmiseks, siis ei julgeta enam ambitsioonikaid sihte seada. Nii ei saa kliimamuutustega efektiivselt võidelda.

Toetan muudatusettepanekuid, mis juhivad tähelepanu vajadusele põhjalikumalt uurida ja modelleerida ookeanide ja merede seisundit ning kliimamuutuste mõju kalastikule. Ma ei saa kuidagi nõustuda mõnede muudatusettepanekutega, milles väljendatakse kahtlust kliimamuutuste toimumise küsimuses, rõhutatakse fossiilkütuste ja tuumaenergia tähtsust ning naeruvääristatakse taastuvenergia arendamist.

Usun, et parlamendi ajutisest kliimamuutuste komisjonist on olnud abi, et erinevate elualadega tegelevate saadikute seas teadlikkust tõsta ja ühispositsiooni sõnastada. Kompromissina on komisjoni mandaadi pikendamine 9 kuuks ehk Poznani kohtumiseni mõistlik. Pikem tähtaeg oleks võinud meie olulise töö teha liigselt valimiste-lõhnaliseks.

 
  
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  Gabriele Zimmer (GUE/NGL) , schriftlich. – Ich habe dem Bericht zugestimmt. Wissenschaftlich belegte Fakten müssen der dringend benötigten Debatte um den Klimawandel unterlegt werden. Das leistet der Zwischenbericht des Kollegen Florenz. Dieser Bericht sollte eine wichtige Funktion sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Rat und Kommission spielen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum „Treibhauseffekt“ liegen seit mehr als 180 Jahren vor.

Es waren konkrete gesellschaftliche Verhältnisse, die dieses Wissen um die Bedrohung unserer natürlichen und klimatischen Existenzbedingungen ignorierten, ein rechtzeitiges Gegensteuern verhinderten und auch weiter behindern. Entweder wir handeln nunmehr international kooperativ, um weiteren Schaden zu begrenzen und jene prognostizierten Katastrophen zu stoppen, die in aller Brutalität zuerst die global Ärmsten treffen, oder wir verhalten uns zerstörerisch. Die Fakten unterstreichen überzeugend, dass sofortiges Handeln bei der Senkung der Treibhausgasemissionen geboten ist, wir durch Lebensweise und Verbraucherverhalten, durch politische und gesellschaftliche Vorgaben und Rahmenbedingungen deutlich unter dem Zielwert von 2°C Erwärmung bleiben müssen. Ich unterstütze den Berichterstatter darin, dass es nicht nur um den Streit um die Emissionswerte geht, sondern um eine gesellschaftliche Nachhaltigkeitsdebatte.

Die Europäische Nachhaltigkeitsstrategie muss diesen Problemen Rechnung tragen und endlich nachhaltig Politik bestimmen. Das verlangt eine Änderung der politischen Prioritäten. Jeder verlorene Tag ist verheerend und durch nichts zu legitimieren.

 

4. Raportul de monitorizare pentru anul 2007 privind Turcia (dezbatere)
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  El Presidente. − El siguiente punto es el informe de la señora Ria Oomen-Ruijten, en nombre de la Comisión de Asuntos Exteriores, sobre el Informe 2007 sobre los progresos de Turquía como país candidato (2007/2269(INI)) (A6-0168/2008).

 
  
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  Ria Oomen-Ruijten, Rapporteur. − Voorzitter, sinds het laatste verslag over Turkije hebben zich in dat land een aantal positieve ontwikkelingen voorgedaan. Ik denk dan aan de goedkeuring van de wet op de stichtingen of, nog veel recenter, de eerste aanpassing van artikel 301, die moet leiden tot verdere hervormingen die nodig zijn om de volledige vrijheid van meningsuiting te waarborgen. Het is echter ook duidelijk dat Turkije een gemengd beeld presenteert en dat er veel meer gedaan moet worden om de afspraken met Europa na te komen, maar ook om de beloften aan de eigen bevolking in te lossen.

Het verslag dat er nu ligt is evenwichtig. Ik mag hopen dat enkele stokpaardjes die nu bereden worden, het niet halen, want dan blijft het verslag evenwichtig. Voorzitter, in het verslag heb ik alle problemen benoemd en zijn er drie belangrijke boodschappen.

Ten eerste, wij zijn bezorgd over de gevolgen van de zaak die voor het hof loopt over de AKP. Wij verwachten dat het constitutionele hof de beginselen van de rechtsstaat, de Europese normen en de richtsnoeren van de Commissie van Venetië voor het verbieden van partijen eerbiedigt. Wij zijn ingenomen met het feit dat de democratie in 2007 zegevierde over pogingen van het leger om het politieke proces te verstoren. Maar wij zijn ook ongerust dat er nog steeds krachten aan het werk zijn die proberen het land te destabiliseren. Het is duidelijk dat de modernisering van dit land en de hervormingen nu nodig zijn. Premier Erdoğan heeft beloofd dat 2008 het jaar van de hervormingen gaat worden en wij zullen hem met genoegen daaraan houden. De regering moet nu gebruikmaken van de sterke parlementaire meerderheid om resoluut hervormingen aan te pakken, hervormingen die cruciaal zijn voor de transformatie van Turkije in een moderne en welvarende democratie die is gebaseerd op een seculiere staat en een pluralistische samenleving. Een hervorming die eerst en vooral in het grootste belang is van de Turkse burger zelf.

Een derde punt. Het grondwettelijke proces is dé mogelijkheid om een nieuwe burgerlijke grondwet op te stellen, waarvan de bescherming van de mensenrechten en de fundamentele vrijheden het hart vormt. Alleen zo kan een systeem van checks and balances ontstaan ter waarborging van democratie, rechtsstaat, sociale cohesie en scheiding tussen godsdienst en staat. Wanneer men kijkt naar recente cijfers blijkt dat de handhaving van de scheiding tussen kerk en staat spanningen veroorzaakt in de Turkse samenleving. Maar liefst 72% van de hoogopgeleide Turken hebben zorgen over het seculiere karakter van Turkije, 60% van de burgers in alle grote steden en bijna 50% van de andere Turkse burgers. En, Voorzitter, die onrust is aangegrepen door justitie, de aanklagers die de ruimte nemen om een parlementaire meerderheid naast zich neer te leggen en wel zeer onafhankelijk te werk gaan. Een justitieel apparaat behoort in een rechtsstaat onafhankelijk, maar ook onpartijdig te zijn. De nieuwe grondwet is de enige manier waarop de Turkse regering het land kan hervormen, de scheiding tussen kerk en staat, en de rechtsstaat kan verankeren om zo nieuw vertrouwen van de burgers te winnen.

Noodzakelijk daarbij is dat een brede betrokkenheid van alle maatschappelijke organisaties bij dat grondwettelijke proces is gegarandeerd. Dat houdt dan voor mij in dat met alle politieke partijen, etnische en religieuze minderheden en sociale partners een consensus wordt bereikt over die modernisering. Die modernisering moet waarborgen dat de individuele rechten van de burgers, de burgerlijke vrijheden, in overeenstemming worden gebracht met het Europees Verdrag ter bescherming van de rechten van de mens.

Wij moeten met respect verder gaan met de onderhandelingen tussen de EU en Turkije, maar ook zonder hypocrisie, zodat wij open en eerlijk tegenover elkaar durven te zijn. Ik betreur het zeer dat mijn collega - ik noem hier Joost Lagendijk - zo wordt aangevallen wanneer hij open en eerlijk aangeeft waar fouten gemaakt worden en ook om medewerking van alle politieke partijen ten behoeve van het hervormingsproces heeft gevraagd.

Voorzitter, ik vat samen. Er is nog veel te doen wanneer het gaat om de positie van de verschillende religieuze minderheden in Turkije, de positie van de Koerdische bevolking en andere minderheden, de sociaal-economische ontwikkeling van de regio's, de versterking van de positie van vrouwen, de dialoog van de Turkse overheid en de sociale partners, waarbij ik met name aandacht vraag voor de vakbeweging die vaak onder druk staat, het constructief meewerken aan een oplossing voor de kwestie Cyprus en het goed nabuurschap in de regio. Kortom, voldoe alstublieft aan de afspraken die gemaakt zijn.

Voorzitter, ik benadruk nogmaals dat naar mijn overtuiging alleen een samenleving die zich laat leiden door het respect voor de mensenrechten en de fundamentele vrijheden, en die gebaseerd is op de democratie, de rechtsstaat en een sociaal georiënteerde markteconomie zich tot een vredige, stabiele en welvarende samenleving kan ontwikkelen.

 
  
  

PRÉSIDENCE DE MME MARTINE ROURE
Vice-présidente

 
  
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  Janez Lenarčič, Predsedujoči Svetu. − Najprej bi se želel zahvaliti za poročilo, ki ga je pripravila gospa Ria Oomen-Ruijten in, ki po mnenju Sveta predstavlja pomemben prispevek k razpravi o pristopnem procesu Turčije.

Slovensko predsedstvo si prizadeva za nadaljnji napredek Turčije v njenem procesu približevanja Evropski uniji. V Svetu trenutno poteka razprava o preostalih osmih poročilih o pregledu usklajenosti zakonodaje, tako imenovanih "screening" poročilih. Če bodo tehnične priprave dobro napredovale, bomo na junijski pristopni konferenci med EU in Turčijo morda lahko odprli dve novi poglavji.

Kar zadeva reforme v Turčiji se strinjamo z oceno Parlamenta, da je letošnje leto odločilno za ta proces in menimo, da Turčija te priložnosti ne bi smela zamuditi.

Revidirano pristopno partnerstvo, sprejeto februarja letos, opredeljuje poglavitna prednostna področja, kjer bi morala država pospešiti reforme. Dejanski napredek pri teh reformah bo seveda neposredno vplival na nadaljnji potek pogajalskega procesa.

Poudariti bi želel tudi, da delimo zaskrbljenost Parlamenta zaradi uvedbe postopka proti stranki za pravičnost in razvoj (AKP). Predsedstvo je podalo izjavo v kateri poudarja, da je delitev oblasti na izvršilno in sodno vejo temeljno načelo vseh demokratičnih družb in to načelo je treba spoštovati. Pozorno bomo spremljali razvoj dogodkov. Upamo, da bo izid tega postopka ustrezal demokratičnim standardom, načelom pravne države in upamo tudi, da zaradi tega postopka ne bo zastal proces potrebnih reform.

Dovolite mi, da v nadaljevanju omenim nekatere vidike zagotavljanja temeljnih svoboščin in spoštovanja človekovih pravic. To so področja, kjer so reforme v državi še posebnega pomena.

V zvezi s svobodo izražanja, pozdravljamo spremembe 301. člena kazenskega zakonika. Gre za korak v pravo smer, vendar bo za dejansko zagotovitev svobode izražanja potrebno, da se ta člen tudi ustrezno izvaja. Poleg tega, pa bi bilo treba uskladiti z evropskimi standardi tudi nekatere druge določbe.

Kar zadeva svobodo veroizpovedi, pozdravljamo sprejetje zakona o fundacijah, ki je prav tako korak v pravo smer. Hkrati pa poudarjamo, da bo tudi na tem področju potrebno nadaljevati prizadevanja v smeri z zagotavljanjem verskega pluralizma v skladu z evropskimi merili.

Glede civilno-vojaških odnosov je izid lanskoletne ustavne krize potrdil ključni pomen demokratičnega procesa. Vendar imajo vojaške sile še vedno znaten političen vpliv. V tem pogledu je potrebno utrditi civilni demokratični nadzor nad vojsko ter dodatno okrepiti nadzor parlamenta nad izdatki na obrambnem področju.

Glede razmer na jugovzhodu države, odločno obsojamo teroristične napade in izražamo solidarnost s turškim ljudstvom. Podpiramo prizadevanja Turčije, da zaščiti svoje prebivalstvo in se bori proti terorizmu. Opozarjamo pa, da je pri tem nujno treba upoštevati določila mednarodnega prava ter prizadevanja za ohranitev miru in stabilnosti v širši regiji.

Kot je znano, napredek Turčije Evropska unija ocenjuje na podlagi izpolnjevanja kopenhagenskih političnih meril in določil pogajalskega okvira za Turčijo. Napredek bo Svet ocenjeval tudi glede na izvajanje dodatnega protokola k ankarskemu sporazumu. V zvezi s tem obžalujemo, da Turčija te obveznosti še ni izpolnila in ni bilo napredka v smeri normalizacije odnosov z Republiko Ciper.

Med pomembne vidike za napredek v pristopnih pogajanjih pa nedvomno sodijo tudi prizadevanja za dobre sosedske odnose in za mirno reševanje sporov v skladu z ustanovno listino Združenih narodov.

Hvala lepa.

 
  
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  Olli Rehn, Member of the Commission. − Madam President, let me first thank Mrs Oomen-Ruijten and the Foreign Affairs Committee for a very solid, firm and balanced report. In the accession negotiations with Turkey six chapters have been opened so far and, as Mr Lenarčič said, it should be possible to open two more chapters during the Slovenian presidency, namely company law and intellectual property.

Let me recall in this context one simple but absolutely fundamental guiding principle of the EU enlargement policy, which applies to every candidate country, including Turkey: the pace of negotiations depends on the progress made in legal and democratic reforms – and especially on their implementation. In other words, the technical talks on chapters make up the walls and rooms of the house – maybe even the roof one day – while the legal and democratic reforms constitute the very foundations of any new EU member’s construction. And, as every builder knows, one must first make very solid foundations before moving on to putting the walls together. So, first the reforms, then progress in the technical negotiations.

That is why I find Mrs Oomen-Ruijten’s report so pertinent. The Commission shares her views on the slow pace of the reforms. Yet certain legislative reforms have taken place. I note that you welcome the new Law on Foundations, and at your request the Commission will report on this law and its implementation in our next progress report on Turkey in the coming autumn.

Moreover, the recent revision of the infamous Article 301 is a step forward. What ultimately counts, however, is its proper implementation to guarantee the freedom of expression for everybody in Turkey.

In addition to the fundamental freedoms of expression and religion, further progress is essential in such areas as cultural and linguistic rights, the rights of women and children, and the rights of trade unions. All in all, a renewed focus on EU-related reforms is absolutely essential, which should also assist in overcoming the current political crisis.

This is the message President Barroso conveyed during our recent visit to Turkey. Both government and opposition parties should engage in dialogue and search for compromise on the sensitive issues dominating the domestic debate, including the constitutional reform process. Both secularism and democracy need to be defended in this context.

I regret that the Law on the Ombudsman has been blocked for two years by the Constitutional Court. I welcome the fact that you urge it to be unblocked, so as to set up the Ombudsman’s Office without delay. We all know how important the Ombudsman’s function has been in keeping authorities accountable and enhancing citizens’ rights in the EU Member States.

The essence of these reforms is to ensure Turkey’s transformation into an open and modern society, with full respect for freedom and democracy, diversity and tolerance – that is, for democratic secularism.

The very existence of our Union rests on the basic values of democracy, the rule of law and human rights that we share among ourselves. They are the basis of the family spirit and the contract of marriage, as Jacques Delors put it, to which we Europeans have committed ourselves.

The Negotiating Framework with Turkey spells out these values, and it is the Commission’s duty to monitor them. The Commission’s role in the accession process can be described as ‘the friend who tells the truth’ – even if the truth is sometimes unwelcome in parts of the EU or in Turkey.

Thus we cannot be indifferent to what is happening in candidate countries, least of all to events that affect our shared democratic values. I note your concern about the implications of the AKP closure case. Certainly, the ruling of the Constitutional Court should be compatible with democratic principles and the rule of law, including the guidelines of the Venice Commission of the Council of Europe.

We want to see Turkey move on from this case by respecting European values. Turkey cannot afford another wasted year on reforms and we need to see progression, not regression, in meeting democratic principles.

Let me wind up with a few words on Cyprus. Now it is time for the leaders of the two communities to end the deadlock and move towards reunification of the island. I trust Turkey will fully contribute to a solution. The Commission endorses a renewed UN process and will fully support both communities on the island to make the necessary difficult compromises.

 
  
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  Emine Bozkurt, Rapporteur voor advies van de Commissie rechten van de vrouw en gendergelijkheid. − Onlangs is er in Turkije belangrijke sociale en arbeidswetgeving aangenomen. Eén belangrijk doel: meer vrouwen op de arbeidsmarkt krijgen. Want economische participatie is hard nodig om de positie van vrouwen te versterken.

Overbodig om te zeggen, maar vrouwenrechten zijn mensenrechten. Het is voor vrouwen belangrijk dat zij grondrechten zoals seksuele en reproductieve rechten kunnen claimen en niet de dupe worden van vage criteria als "tegen de openbare zeden". Dit is overigens ook voor homo-organisaties essentieel. In Turkije zijn instrumenten hard nodig om hier toezicht op te houden en gender mainstreaming in te voeren. Ik pleit daarom voor een vrouwenrechtencommissie in het Turkse parlement met volledig wetgevende bevoegdheden.

Volgend jaar zijn er in Turkije lokale verkiezingen. Landelijk was er een verdubbeling van het aantal vrouwelijke parlementariërs. Maar er is meer nodig, want lokaal ligt de participatie nog onder de 1%, een enorme uitdaging om een faire representatie van vrouwen in de politiek nu eens écht waar te maken.

 
  
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  Γιώργος Δημητρακόπουλος, εξ ονόματος της ομάδας PPE-DE. – Κυρία Πρόεδρε, θα ήθελα κατ’ αρχήν να συγχαρώ την κ. Oomen και για την έκθεσή της αλλά και για τη συνεργασία της όλο αυτό το διάστημα.

Η έκθεση στέλνει ένα σαφές μήνυμα προς την Τουρκία, ότι δηλαδή ο ευρωπαϊκός δρόμος και η είσοδός της τελικά στην ευρωπαϊκή οικογένεια περνούν μέσα από:

Πρώτον, τη συνέχιση και εμβάθυνση των μεταρρυθμίσεων σε όλους τους τομείς και τις δομές της.

Δεύτερον, τον πλήρη και απόλυτο σεβασμό των ανθρωπίνων δικαιωμάτων και των δικαιωμάτων των μειονοτήτων.

Τρίτον, την αποχώρηση των τουρκικών στρατευμάτων από την Κύπρο και τη συμβολή σε μια δίκαιη και διαρκή λύση του Κυπριακού. Είναι η στιγμή να βοηθήσουμε όλοι τις πρωτοβουλίες του Προέδρου Χριστόφια που είναι σ’ αυτήν την κατεύθυνση.

Τέταρτον, τις σχέσεις καλής γειτονίας γενικά και ειδικότερα με την Ελλάδα. Να σταματήσουν δηλαδή οι παραβιάσεις του FIR, να σταματήσουν οι προκλήσεις παντός είδους.

Βεβαίως, στην Τουρκία υπάρχουν δυνάμεις που επιθυμούν την αποσταθεροποίηση, αλλά την ίδια ώρα υπάρχουν και Τούρκοι πολίτες που θέλουν μια Τουρκία πιο δημοκρατική, πιο προοδευτική, πιο αναπτυγμένη, πιο οικολογική, πιο κοινωνικά ευαίσθητη, πιο φιλειρηνική και με ευρωπαϊκό προσανατολισμό. Οι πολίτες αυτοί χρειάζονται ένα μήνυμα ότι οι αγώνες τους είναι στη σωστή κατεύθυνση και η έκθεση της κ. Oomen, όπως και η συζήτηση που γίνεται σήμερα εδώ, στέλνει αυτό το μήνυμα.

 
  
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  Hannes Swoboda, im Namen der PSE-Fraktion. – Frau Präsidentin, Herr Ratsvorsitzender, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte zunächst der Kollegin Oomen-Ruijten für die sehr fruchtbringende und sehr konstruktive Zusammenarbeit danken. Ich möchte im Namen meiner Fraktion auch die Solidarität mit dem Kollegen Langendijk zum Ausdruck bringen, weil wir alle unfairen Angriffe gegen ihn zurückweisen wollen.

Ich möchte mich auf eine wesentliche Frage beschränken, nämlich die Frage des drohenden Verbots von zwei Parteien, der AK-Partei und der DTP. In beiden Fällen wollen wir klar und deutlich sagen, dass diese Verbote für uns völlig unakzeptabel wären und große Blockaden auf dem Weg der Türkei in die Europäische Union wären. Es ist aus unserem demokratischen Verständnis heraus undenkbar, dass ein Gerichtshof vielen Wählerinnen und Wählern nachträglich einfach das Recht wegnimmt, die politische Situation in ihrem Land durch Wahl selbst zu beeinflussen. Das ist bei der Regierungspartei unakzeptabel, das ist aber auch bei der DTP unakzeptabel. Es sprechen also grundsätzliche rechtliche demokratische Überlegungen dagegen.

Was die DTP betrifft: Anstatt die Chance zu wahren, mit den Vertretern der kurdischen Bevölkerung zu reden und in einen Dialog einzutreten, weil wir gemeinsam mit den Türken den Terrorismus ablehnen, will man diese Partei auch noch verbieten. Ich weiß, dass nicht alle in der DTP zu einem Dialog bereit sind. Da muss man eben gegenseitig aufeinander zugehen und diesen Dialog entsprechend entwickeln. Daher fordern wir ganz klar und deutlich dazu auf, dass alle gemäßigten Kräfte in der Türkei alles daran setzen, dass diese beiden Parteien weiterhin im politischen Spektrum des Landes agieren können.

Wir wissen, dass der Prozess lange dauert. Der Ausgang ist offen. Aber er muss ein Ziel haben, und das Ziel muss der Beitritt sein. Ein Ziel, für das wir in der Europäischen Union viel tun müssen, in Kommunikation mit unserer Bevölkerung, wofür aber auch die Türkei viel tun muss, indem sie die erforderlichen Reformen durchführt.

(Beifall)

 
  
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  Alexander Lambsdorff, im Namen der ALDE-Fraktion. – Frau Präsidentin! Auch von mir zunächst herzlichen Dank an Ria Oomen-Ruijten für die gute Zusammenarbeit. Das war genau so konstruktiv wie im letzten Herbst. Auch der Text ist hier von viel Konsens charakterisiert. Wir sind uns zwischen den Fraktionen hier einig, dass sich die Türkei weiterhin eigenständig, kontinuierlich, aber auch erheblich schneller in ihrem Auftreten verbessern muss. Wir sind uns auch darüber einig, dass man das von einem Beitrittskandidaten durchaus verlangen kann, ja verlangen muss.

Auch sind wir der Meinung, dass die Reformen trotz der schweren innenpolitischen Krise weitergehen müssen. Ich will auf etwas eingehen, was Kollege Swoboda gerade gesagt hat: Die Europäische Union ist nicht Partei in diesem Verbotsverfahren. Die Worte von Kommissar Rehn sind hier richtig: Säkularismus und Demokratie müssen verteidigt werden, ansonsten sehe ich genau wie Sie, Herr Swoboda, dass hier ein grundlegendes demokratisches Problem auf uns zukommt, das die Beitrittsverhandlungen schwer belasten wird.

Wichtig ist, dass viele der Probleme, mit denen wir uns hier beschäftigen, schon länger bestehen. Es gibt also nur einige Punkte, die wir hier hervorheben sollten. Wir haben es ja im letzten Jahr begrüßt, dass die türkische Regierung ein klares und eindeutiges Mandat für weitere Reformen bekommen hat. Wir haben gefordert, dass dieses Mandat genutzt wird, um die Reformen auch tatsächlich voranzutreiben. Wir begrüßen die Verabschiedung des Stiftungsgesetzes. Das ist ein positiver Schritt, aber unter dem Strich müssen wir sagen – und ich glaube, da besteht auch Einigkeit –, dass wir doch allgemein enttäuscht sind über das, was ereicht worden ist.

Nehmen wir die Verfassungsreform: Sie wird durch die Kopftuchdebatte so überlagert, dass es keine echten Fortschritte bei der grundlegenden Erneuerung der Verfassung der Türkei gegeben hat. Die Kopftuchdebatte ist auch eine Frage von Meinungs- und Religionsfreiheit, sie darf aber nicht dazu benutzt werden, säkular eingestellte Frauen kulturell zu unterdrücken.

Ein weiteres wichtiges Thema – gerade für die Liberale Fraktion – ist das Thema der Redefreiheit. Die so genannte Reform von Artikel 301 ist aus unserer Sicht jedenfalls nicht zufriedenstellend. Ich habe mit vielen Menschen in der Türkei selbst gesprochen, auch dort sehen wenige, dass dieser Versuch der Reform von Artikel 301 wirklich ernsthaft und fundiert ist, zumal es sich ja inzwischen um einen Symbolparagrafen handelt. Es gibt zahlreiche weitere Paragrafen im Strafgesetzbuch, die die Redefreiheit einschränken – ich will sie hier nicht im Einzelnen aufzählen –, hier ist noch viel zu tun.

Ein weiterer Punkt, den ich kurz erwähnen will, ist das Verhältnis zur Türkei im Rahmen der EU und der NATO. Wir betonen hier, dass wir von der Türkei eine konstruktive Haltung zu ESVP-Missionen erwarten. Wir verstehen die Schwierigkeiten, die es gibt. Dennoch erwarten wir von einem Beitrittskandidaten einen europäischen Geist, wenn es um die Sicherheit europäischen Personals in Missionen wie EUPOL oder EULEX geht.

 
  
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  Joost Lagendijk, namens de Verts/ALE-Fractie. – Collega's, er is de laatste paar weken, zoals u waarschijnlijk heeft gezien, veel kritiek vanuit bepaalde kringen in Turkije op de commissaris en op mijzelf. Wij zouden Turkije niet goed begrijpen. Wij zouden eigenlijk niet precies doorhebben wat er nu aan de hand is in Turkije.

Ik moet toegeven, soms begrijp ik een aantal zaken in Turkije inderdaad niet. Zo begrijp ik niet dat veel mensen in Turkije er géén probleem mee hebben dat de regeringspartij, die bij de laatste verkiezingen 47% heeft gehaald, het gevaar loopt door het constitutionele hof verboden te worden. Wat ik ook niet begrijp, is dat zo gemakkelijk over de aanbevelingen van de Raad van Europa over het verbieden van politieke partijen wordt heengestapt, omdat duidelijk is dat de zaak tegen de AKP op geen enkele manier aan die criteria voldoet. Wat ik ook niet begrijp, is dat er zo gemakkelijk heen gesprongen wordt over het feit dat, door de AKP en de DTP te verbieden, ongeveer 90% van de stemmen in het zuidoosten ongeldig worden verklaard, met alle gevolgen van dien. Wat ik inderdaad ook niet begrijp, is dat er zoveel commotie ontstaan is in Turkije over het feit dat de commissaris en ikzelf kritiek hebben op het feit dat het volgens ons een politieke rechtszaak is die, als zij leidt tot het verbieden van de regeringspartij, inderdaad serieuze consequenties zal hebben. Dat te zeggen is volgens mij onze plicht en dat zullen wij ook blijven doen.

Maar er is meer wat ik niet begrijp. Wat ik ook niet begrijp, is waarom het op 1 mei in Istanboel voor de autoriteiten onmogelijk was om de vakbonden toe te staan vreedzaam te demonstreren, ook op het Taksimplein, zo'n symbolische plek sinds 1977. Wat ik inderdaad ook niet begrijp, is waarom het onmogelijk was voor de autoriteiten om een onderscheid te maken tussen relschoppers en vakbonden die gebruik willen maken van hun democratische rechten. En wat ik ook niet begrijp, is waarom er zo veel buitensporig geweld nodig was tegen vreedzame demonstranten en onschuldige passanten.

Laat ik eindigen met de hoop uit te spreken dat dit Parlement doorgaat, zoals in dit verslag, met het aanmoedigen van hervormingen, maar ook met het bekritiseren van de regering én de oppositie als deze niet plaatsvinden, op een manier die ik zou willen omschrijven als helder, duidelijk, met respect voor elkaars opvattingen, maar zonder taboes. Ik ben ervan overtuigd dat, als dat gebeurt, wij elkaar dan in Turkije en de Europese Unie uiteindelijk nog beter zullen begrijpen.

 
  
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  Konrad Szymański, w imieniu grupy UEN. – To bardzo dobre sprawozdanie nie będzie łatwą lekturą w Ankarze. Z jednej strony dostrzegamy wysiłki: przyjęcie prawa o fundacjach, reformy kodeksu karnego w zakresie wolności wypowiedzi, zapowiedzi zmian w konstytucji. Z drugiej strony mamy wciąż nierozwiązane problemy dotyczące wolności religijnej wyznań niemuzułmańskich, ingerencję w działania patriarchatu ekumenicznego, opieszałość śledztwa w sprawie zabójstwa Hranta Dinka oraz trzech chrześcijan z Malatayi. Mamy w końcu brak wypełnienia postanowień umowy stowarzyszeniowej. Pisaliśmy o każdej z tych spraw w ubiegłym roku. Można odnieść wrażenie, że czas nad Bosforem płynie bardzo wolno.

Być może zamiast wymuszać proces pełnej integracji powinniśmy już dziś stworzyć ramy prawne dla takiej współpracy Turcji z Unią, która będzie lepiej dopasowana do tych dwóch partnerów. Te ramy mogą znacząco przekraczać ciężarem politycznym europejskie sąsiedztwo. Alternatywny pakiet nie będzie powodem napięć, które widoczne są i w Ankarze, i w stolicach europejskich w związku z debatą o pełnym członkostwie Turcji w Unii Europejskiej.

 
  
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  Vittorio Agnoletto, a nome del gruppo GUE/NGL. – Presidente, onorevoli colleghi, noi ci asterremo su questa risoluzione, soprattutto per come non è trattata la questione curda. In particolare, non penso si possano definire semplicemente operazioni militari sproporzionate quelle condotte dalla Turchia nel nord dell'Iraq, anziché ribadire che ci troviamo di fronte a un'esplicita violazione del diritto internazionale.

La questione curda non può essere ridotta solo ed unicamente ad una questione sociale. È una questione prima di tutto politica e noi dobbiamo dire in modo assolutamente chiaro al governo che deve aprire delle discussioni con le amministrazioni locali della regione curda e con il DTP. Non possiamo tacere sul fatto che non c'è un minimo accenno sulla risoluzione della Corte di Lussemburgo sulla diversa collocazione del PKK nelle liste dei terroristi come avviene invece finora.

Pensiamo che sulla questione curda sono stati lanciati tantissimi appelli alla Turchia, ma che finora non è stato assolutamente notato alcuna modifica sostanziale. Questo è il motivo della nostra astensione.

 
  
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  Γεώργιος Γεωργίου, εξ ονόματος της ομάδας IND/DEM. – Κυρία Πρόεδρε, με πολύ ενδιαφέρον και σεβασμό διάβασα τη έκθεση της συναδέλφου, κ. Oomen-Ruijten, και τη συγχαίρω.

Προσπάθησα εν τούτοις να την εντάξω στα σημερινά συμβαίνοντα και μου είναι αδύνατον, διότι έχουμε εξελίξεις στην Τουρκία οι οποίες δεν μας επιτρέπουν να δούμε ποιό θα είναι το αύριο αυτής της χώρας με τις ασιατικές καταβολές.

Η Τουρκία έχει και κατά το παρελθόν προσπαθήσει να κάνει μεταρρυθμίσεις. Μην ξεχνάμε τις μεταρρυθμίσεις του Τανζιμάτ, να μην ξεχνάμε τις μεταρρυθμίσεις του Αμπντούλ Χαμίτ, του Χάτα Χουμαγιούν, επί εκατοντάδες χρόνια προσπαθεί να μεταρρυθμιστεί και δεν μεταρρυθμίζεται.

Έχουμε ενώπιόν μας έναν τεράστιο κίνδυνο. Την απόφαση του Συνταγματικού Δικαστηρίου. Καταργούν κόμματα, δεν καταλαβαίνω γιατί δεν πρέπει η Τουρκία να ακολουθήσει το παράδειγμα της Ευρώπης, εφόσον είναι υπό ένταξη στην Ευρώπη και εφόσον...

(Η Πρόεδρος διακόπτει τον ομιλητή)

 
  
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  Philip Claeys (NI). – Ter attentie van de heer Swoboda zou ik willen zeggen dat het in Europa wel al degelijk gebeurd is dat een politieke partij verboden werd en ik verwijs dan naar België, waar het Vlaams Blok, de grootste Vlaamse partij, in 2005 de facto verboden werd. Dat is natuurlijk geen excuus voor Turkije om ook politieke partijen te gaan verbieden.

Dit gezegd zijnde sta ik versteld, mevrouw de Voorzitter, over de tevredenheid van de Raad en de Commissie over de cosmetische wijziging van het beruchte artikel 301 van de Turkse strafwet, dat nog altijd evengoed de vrijheid van meningsuiting aan banden zal leggen. In plaats van de Turkse identiteit zogezegd te beledigen wordt het nu strafbaar om de Turkse natie zogenaamd te beledigen. Het is louter een kwestie van semantiek, een kwestie die nog altijd kan leiden tot daadwerkelijke gevangenisstraffen.

Artikel 301 moet niet worden gewijzigd, het moet worden geschrapt, samen met alle wetsartikelen die strijdig zijn met de vrijheid van meningsuiting en met de democratische grondrechten. Indien dat niet gebeurt, moeten de onderhandelingen gewoon stilgelegd worden, zoals men altijd heeft beloofd. Men heeft beloofd dat het onderhandelingsproces gelijke tred ging houden met het hervormingsproces in Turkije. Welnu, dit is wel degelijk niet het geval, zeker nu men al belooft dat er binnenkort twee nieuwe hoofdstukken zullen worden geopend. Indien de Europese Unie dus dit soort cosmetische opsmukoperaties goedkeurt, verliest zij elke geloofwaardigheid en wordt de hele verdere onderhandelingsprocedure een groteske farce.

 
  
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  Werner Langen (PPE-DE). – Frau Präsidentin! Ich möchte zuerst der Kollegin Ria Oomen-Ruijten herzlich danken. Sie hat eine offene und ehrliche Bestandsaufnahme vorgelegt. Das reiht sich nahtlos in die Berichte ein, die wir hier in früheren Jahren verabschiedet haben.

In einem Punkt bin ich allerdings viel skeptischer als Sie und der Herr Kommissar Rehn. Ich habe nicht festgestellt, dass es im letzten Jahr irgendeinen Fortschritt in der Türkei gegeben hat. Es war umgekehrt: Es gab überall Stillstand. Wir haben größtes Interesse an einer Türkei, die modern, demokratisch, stabil und westlich orientiert ist, sowie enge wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen zu Europa unterhält.

Aber wenn Sie die Fakten ansehen, dann ist der Stillstand das Zeichen.

Wir haben bisher keine Regelung in der Frage der Zollunion. Da ist ein Sonderstatus der Türkei zur Europäischen Union, was Zypern angeht. Wir haben in diesem Reformprozess zwar einen Vorschlag für den Artikel 301. Aber ich will daran erinnern, dass die frühere Ministerpräsidentin Tansu Çiller 1995, vor dreizehn Jahren, bereits die Reform zugesagt hat, bevor wir der Zollunion zugestimmt haben. Nichts ist geschehen. Der Verbotsantrag liegt auf dem Tische und das zeigt die mangelnde demokratische Reife der Türkei: Die Parteien regen sich gar nicht darüber auf, dass die Regierungspartei verboten werden soll und der Ministerpräsident möglicherweise persönlich ein Politikverbot erhält. Das Militär ist gleichzeitig Stabilitätsfaktor und Demokratiehindernis. Auch dieser Widerspruch ist nicht gelöst. Und ich sehe einen neuen Nationalismus in der Türkei, der sich in vielen Punkten dokumentiert. Auch das Verhalten gegenüber unserem Delegationsvorsitzenden Joost Lagendijk zeigt, dass es nicht wirklich um Meinungsfreiheit gehen kann, sondern man will öffentlich durch Druck in jeder Form die öffentliche Meinung beeinflussen. Wir können uns das nicht bieten lassen.

Ich sage, dass es im Moment für Optimismus bezüglich der Türkei überhaupt keinen Grund gibt, dass wir deshalb aber ernsthaft über Alternativen nachdenken müssen. In diesem Sinne ist der Bericht offen und ehrlich, und wir werden ihn unterstützen.

 
  
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  Jan Marinus Wiersma (PSE). – Ook van mijn kant lof voor de rapporteur en de wijze waarop wij dit verslag gemaakt hebben. Het verslag geeft helder de richting aan waarin het Parlement wil werken, te weten onderhandelen over het lidmaatschap van de Europese Unie en niets anders.

In Turkije is 2008 aangekondigd als het jaar van de hervormingen. Wij steunen natuurlijk die ambitie, maar wij wachten wel af hoe de interne ontwikkelingen in Turkije verder zullen lopen. Mijn collega Swoboda heeft daar voldoende over gezegd. Als dat fout loopt dan krijgen wij te maken met een Turkije dat niet echt kan handelen.

Pratend over hervormingen wil ik nog eens aandacht vragen voor artikel 301 van het Wetboek van strafrecht, dat gebruikt wordt om de vrijheid van meningsuiting in Turkije op een aantal punten in te perken. De regering heeft aangekondigd dit artikel te willen wijzigen. Wij zijn van mening dat dit een goede stap is, maar wat wij het liefst zouden willen en wat volgens ons de beste oplossing is, is dat dit artikel uiteindelijk wordt ingetrokken, evenals andere beperkende bepalingen, zodat een eind wordt gemaakt aan een praktijk die helaas nog steeds bestaat, te weten dat deze artikelen worden misbruikt om de vrijheid van meningsuiting in te perken.

Ten tweede wil ik in aansluiting op mijn collega Lagendijk nog zeggen dat ook wij zeer verontwaardigd waren over de wijze waarop de politie heeft ingegrepen tijdens de 1 mei-demonstratie in Istanboel. U zult beseffen dat dit voor ons als sociaaldemocraten, voor wie 1 mei een belangrijke dag is, iets heel storends was en wij hopen dat zich dit nooit zal herhalen en doen een beroep op de autoriteiten om ervoor te zorgen dat zich dit nooit meer zal voordoen.

Tenslotte nog een opmerking over het Koerdenvraagstuk. Wij willen dat het politieke debat in Turkije ook echt plaatsvindt, dat gezocht wordt naar een politieke oplossing, dat er oplossingen worden gezocht via de weg van decentralisatie, maar ook bijvoorbeeld door het bevorderen van het gebruik van het Koerdisch in zijn algemeenheid. Ik denk dat dit een belangrijk punt is om vandaag nog eens te onderstrepen.

Tenslotte wil ik nog de aandacht vragen voor een punt dat wij herhaaldelijk aan de orde hebben gesteld, namelijk steun uitspreken voor het initiatief van de Spaanse premier Zapatero en zijn Turkse collega Erdoğan, voor wat zij noemen de alliantie van beschavingen. Wij hopen dat het Parlement vandaag eindelijk een keer onze amendementen daarover zal steunen.

 
  
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  Andrew Duff (ALDE). – Madam President, first I would like to defend Joost Lagendijk from the scandalous attacks upon his integrity by the CHP and certain nationalistic journalists. Joost Lagendijk is a good friend of Turkey and a first-class chairman of the JPC. Those who attack Lagendijk attack this Parliament and they seek to sacrifice democracy upon the altar of an aggressive laicism. Our own message must be absolutely clear: if Turkey’s Supreme Court continues to close political parties, they will kill off all prospects of Turkish membership of the Union.

 
  
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  Cem Özdemir (Verts/ALE). – Frau Präsidentin! Auch ich möchte mich zunächst bei der Berichterstatterin für die faire Zusammenarbeit und für den sehr ausgewogenen Bericht bedanken. Der Bericht benennt die kritischen Punkte, die auch von den Menschen in der Türkei kritisch diskutiert werden, beispielsweise die Lösung der kurdischen Frage, im Konsens, unter Gewährleistung der Rechte aller ethnischen Gruppen in der Türkei. Beispielsweise die Lösung des Kopftuch-Problems in der Türkei, die auch mit einbezieht, dass die Interessen derer gewahrt werden, die kein Kopftuch tragen wollen. Beispielsweise die Frage der Religionsfreiheit, die für alle in der Türkei gelten muss, auch für Aleviten, auch für Christen, auch beispielsweise für den Ökumenischen Patriarchen von Istanbul.

Wir sagen all dies, weil wir Freunde der Türkei sind, weil wir eine europäische Türkei innerhalb der Europäischen Union sehen wollen. Deshalb diese Kritik von Freunden zu Freunden. Auch die Europäische Union kann mehr tun. Signale wie die von Herrn Sarkozy, dass die Türkei – egal was sie macht – nicht in die Europäische Union kommt, helfen uns sicherlich nicht.

 
  
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  Roberta Angelilli (UEN). – Presidente, onorevoli colleghi, ringrazio la relatrice per l'ottimo lavoro svolto, che puntualizza con grande precisione l'attuale situazione istituzionale, politica e sociale della Turchia.

Al di là delle posizioni che vedono taluni più positivi ed altri più freddi, se non addirittura contrari, all'ingresso della Turchia nell'Unione europea, è innegabile che la Turchia sia molto in ritardo in termini di modernizzazione e di affermazione dei diritti umani. Certo, qualche sforzo è stato fatto, ma la corruzione rappresenta una vera e propria piaga, è ancora irrisolta la questione di Cipro, così come sono in alto mare i rapporti con gli armeni; c'è la vicenda curda, le violenze contro le donne sono ancora una nota dolente e lo stesso vale per i matrimoni forzati e i delitti d'onore.

Preoccupante è anche la situazione delle registrazioni alla nascita dei bambini così come i bassi livelli di scolarizzazione. Questo elenco non è certamente esaltante e fotografa una situazione molto problematica che il Parlamento dovrà continuare a seguire con grande attenzione e intransigenza. Non si possono fare sconti sulla libertà e sui diritti fondamentali .....

(La presidente toglie la parola all'oratore)

 
  
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  Αδάμος Αδάμου (GUE/NGL). – Κυρία Πρόεδρε, εάν και εφόσον η Τουρκία συμμορφωθεί πλήρως με όλα τα κριτήρια της Κοπεγχάγης και τις υποχρεώσεις που έχει αναλάβει με τη συμφωνία σύνδεσης και το συμπληρωματικό πρωτόκολλο της Άγκυρας, τότε θα πρέπει να μπορεί να ενταχθεί στην Ευρωπαϊκή Ένωση.

Για εμάς είναι ξεκάθαρο ότι ο στόχος είναι η πλήρης ένταξη της Τουρκίας και ότι η οποιαδήποτε μορφή εταιρικής σχέσης δεν αποτελεί εναλλακτική επιλογή. Η προοπτική ένταξης της Τουρκίας στην Ευρωπαϊκή Ένωση αποτελεί και μοχλό πίεσης για το σεβασμό των ανθρωπίνων δικαιωμάτων όλων των κατοίκων της Τουρκίας, των Κούρδων, των θρησκευτικών μειονοτήτων.

Παρ’ όλη την ανησυχία που μας διακατέχει αναφορικά με τη δικαστική διαδικασία που βρίσκεται υπό εξέλιξη σχετικά με το κυβερνόν κόμμα και την επιφανειακή αλλαγή στο άρθρο 301 του Ποινικού Κώδικα, θεωρούμε ότι η Τουρκία έχει σημειώσει κάποια βήματα προόδου. Όμως για να προχωρήσει απρόσκοπτα η ενταξιακή της πορεία πρέπει να πράξει όσα και οι προηγούμενες υπό ένταξη χώρες και να συμμορφωθεί με τις συμβατικές της υποχρεώσεις προς την Ευρωπαϊκή Ένωση στο σύνολό της.

Ως εκ τούτου η Τουρκία οφείλει να εκπληρώσει τις δεσμεύσεις της. Να ανοίξει τα αεροδρόμια, τα λιμάνια της σε αεροπλάνα και πλοία της Κυπριακής Δημοκρατίας και να άρει το βέτο για τη συμμετοχή της Κύπρου σε διεθνείς οργανισμούς.

Σήμερα, και μέσα από τις εξελίξεις που παρακολουθούμε των προσπαθειών που γίνονται από την Ελληνοκυπριακή και την Τουρκοκυπριακή κοινότητα, κατόπιν της συμφωνίας της 21ης Μαρτίου, ανάμεσα στους ηγέτες των δύο πλευρών στην Κύπρο, η Τουρκία οφείλει να μην προβάλλει εμπόδια.

 
  
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  Bastiaan Belder (IND/DEM). – De Republiek Turkije diskwalificeert zichzelf voor het lidmaatschap van de Europese Unie. De kwalijke bejegening van haar nietige christelijke minderheid, wellicht 100.000 burgers ofwel net eenhonderdste procent van de totale bevolking, laat mij geen andere conclusie toe. En op grond van de criteria van Kopenhagen rest trouwens Raad, Commissie en Parlement evenmin een andere keuze.

De regelrechte vervolging waaraan Syrisch-orthodoxen en andere christenen in het zuidoosten van Turkije, Tur Abdin, sinds jaar en dag blootstaan, vormt een regelrechte aanklacht tegen de Turkse staat. Hoort een land waar staatsburgers die aan christelijke erediensten deelnemen en daarover regelmatig worden verhoord door politie of geheime dienst, thuis in de Europese Unie? Verhoren die bovendien gepaard gaan met bedreiging in de persoonlijke of beroepssfeer of zelfs in enkele gevallen met folteringen. Turkse toestanden, Turkse zelfdiskwalificatie. Punt is evenwel, hoe eerlijk is de Europese Unie hierover tegenover zichzelf?

 
  
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  Sylwester Chruszcz (NI). – Pani Przewodnicząca! Z całym szacunkiem dla narodu tureckiego i zważywszy na stulecia bezpośrednich relacji i sąsiedztwa między moim krajem – Polską a Turcją, uważam, że członkostwo Turcji w Unii Europejskiej jest całkowitym nieporozumieniem.

Turcja mimo wielu wieków terytorialnej obecności w Europie nie jest cywilizacyjnie krajem europejskim. Powinniśmy jak najlepiej współpracować z Turcją, ale przystąpienie muzułmańskiego kraju do europejskiego klubu niesie z sobą niewyobrażalne konsekwencje. Aktualna sytuacja w Turcji nie świadczy bynajmniej o tym, aby władze w Ankarze zbliżyły się ku integracji z Europą.

Oprócz relacji z Unią Europejską pragnę również zwrócić uwagę na stosunki Turcji z Armenią. Cieszę się, że w projekcie rezolucji Parlamentu wzywamy rząd turecki do zaprzestania blokady ekonomicznej. Szkoda, że w dokumencie nie ma nic o zbrodniach popełnionych na Ormianach.

 
  
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  Jacques Toubon (PPE-DE). – Madame la Présidente, le rapport de notre collègue Ria Oomen-Ruijten est fouillé, honnête, courageux dans un moment fort pour la Turquie, et je lui rends hommage. Mais ce rapport appartient à un genre qui, à mon sens, devient de plus en plus irréel. Le Parlement européen et beaucoup d'autres avec lui continuent à faire semblant, comme si notre inlassable pédagogie pouvait faire changer la Turquie! Car c'est de cela qu'il s'agit: de la contradiction entre ce pays, cette nation, ce grand peuple, son évolution et le projet que nous voulons conduire ensemble.

La Turquie est un État-nation, un des derniers, un des plus forts, un des plus conscients. Son unité est de type nationaliste et on le voit bien en ce concerne la reconnaissance du génocide arménien. Sa politique est de plus en plus sensiblement inspirée par une religion unique, alors qu'il s'éloigne de la laïcité qui était la base même de sa constitution. Il manifeste une volonté d'indépendance alors que nous, ici, nous voulons mettre en œuvre un principe d'intégration, de délégation de compétences et de souveraineté. Il y a une collision frontale et fondamentale entre les deux.

Arrêtons de nous illusionner, arrêtons de dire aux Turcs tout et son contraire, et de leur faire croire que nous sommes prêts soit à accepter leur adhésion sans réaliser vraiment les critères de Copenhague, soit à la refuser à cause d'eux, alors qu'il s'agit fondamentalement de nous, de ce que nous nous voulons que devienne le projet européen. Et définissons une structure durable de partenariat qui, dans un esprit gagnant-gagnant, permette à la Turquie d'assumer son rôle de puissance régionale et à l'Union européenne de poursuivre la construction de son identité dans le monde.

 
  
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  Véronique De Keyser (PSE). – Madame la Présidente, puisque je n'ai qu'une minute, j'irai droit à l'essentiel.

L'esprit de conciliation de la rapportrice, Mme Oomen-Ruijten, a permis d'éviter bien des écueils. Il en reste un cependant, un désaccord sur l'amendement 14 portant sur la santé reproductive. Pour les socialistes, cet amendement n'est pas un détail mineur, un simple problème de bonne femme. C'est le signe d'une claire séparation de l'Église et de l'État, et un symbole de la laïcité.

Alors si l'on veut que la laïcité turque ne soit plus défendue par l'armée ou par des coups d'État judiciaires, laissons ce soin aux femmes. Elles la défendront avec leur corps. Dans un pays qui pratique encore les crimes d'honneur, revendiquer pour les femmes des droits sexuels, c'est s'opposer à toute dérive fondamentaliste de quelque bord qu'elle soit.

 
  
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  István Szent-Iványi (ALDE). – Elnök asszony, ne szépítsük a helyzetet: a török csatlakozás ügye kritikus szakaszba jutott. Egyaránt hátráltatja a török belpolitika bizonytalansága, és az Európai Unió elbizonytalanodása Törökországot illetően. Ebben a helyzetben fontos megismételni, hogy a csatlakozási folyamat egy nyílt végű folyamat, de a közös cél a tagság. Emellett köteleztük el magunkat, és emellett kötelezte el magát Törökország is.

Nekünk stratégiai érdekünk, hogy hosszú távon Törökország a politikai Európa része legyen. A társult tagság, a Mediterrán Unió kiegészítheti, de nem helyettesítheti az integrációs folyamatot. Törökországnak is sokkal többet kell tennie, mint eddig tett a demokratikus intézményrendszer megerősítésében, a hadsereg feletti civil kontroll erősítésében, a jogrendszer reformjában, az emberi és kisebbségi jogokért. Közös felelősségünk, hogy a folyamat sikeres legyen, mert ha megfeneklenek a tárgyalások, az a mi kudarcunk is, nemcsak Törökországé. Köszönöm szépen.

 
  
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  Mogens Camre (UEN). – Fru formand! Tyrkiet er for stort og for anderledes til at blive optaget i EU. Hvis Tyrkiet ønskede at efterleve Kemal Atatürks berømte ord: "Der er kun én civilisation", stod vi ikke her år efter år og konstaterede, at Tyrkiet aldeles ikke er villig til at efterkomme EU's krav om at antage europæiske værdier og opgive de ottomanske. Tyrkiet regner tydeligvis med at kunne køre EU træt ved blot at forhandle videre uden at efterkomme vores centrale krav om forandring. På 34. år holder Tyrkiet over en tredjedel af et EU-lands territorium besat. Cypern lider som helhed under en tyrkisk okkupation, og allermest lider det besatte område. Det er åbenbart, at det store flertal af de europæiske borgere ikke ønsker, at Tyrkiet bliver medlem af EU. Og det ser også ud til, at en stigende del af de tyrkiske borgere ikke ønsker det. Det er på tide at standse denne teaterforestilling. Tyrkiet kan få en udvidet handelsaftale. Europa hører ikke til i den fremtid, som Tyrkiet skal satse på.

 
  
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  Ioannis Kasoulides (PPE-DE). – Mr President, I congratulate Ria Oomen-Ruijten for her balanced and fair but strict approach on such a controversial issue. Military coups are now old-fashioned and are being replaced by a coup d’état by the judiciary. It is unbelievable that the constitution and laws allow the judicial overthrow of the government democratically elected by 47% of the people, for a charge totally disproportionate to the requested sentence compared with EU, Council of Europe or Venice Commission standards.

EU principles are incompatible with a ‘deep state’ or the military hindering the government from responding to its new challenges: on Cyprus, to demonstrate, now that negotiations have resumed, that Ankara has the political will to reach a settlement based on the principles on which the EU is founded, without the presence of Turkish troops on the island or the right of unilateral military intervention; on human rights and the freedom of expression in Article 301; on respect for the rights of non-Muslim religious minorities and the Orthodox Ecumenical Patriarch; on the obligations of Turkey relating to the Ankara Protocol; on issues like crimes of passion against women and the conspiracy of silence that exists on this issue; on the issue of the Armenian genocide and the blocking of Armenia and so forth.

These are the challenges Turkey faces if it wants to prove that it is a candidate country destined to become a member of the European Union.

 
  
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  Μαρία-Ελένη Κοππά (PSE). – Κυρία Πρόεδρε, η Τουρκία έχει θέση στην ευρωπαϊκή οικογένεια και ο μόνος στόχος πρέπει να είναι η πλήρης ένταξη. Η Ένωση πρέπει να τιμήσει τις δεσμεύσεις της. Από τη δική της πλευρά η Τουρκία οφείλει να συμμορφωθεί με τα κριτήρια της Κοπεγχάγης και τις υποχρεώσεις που έχει αναλάβει.

Όμως, τον τελευταίο χρόνο ελάχιστη πρόοδος έχει επιτευχθεί στον τομέα των ανθρωπίνων δικαιωμάτων. Η κατάργηση του περιβόητου άρθρου 301, καθώς και όλων των διατάξεων που προσβάλλουν την ελευθερία της έκφρασης παραμένει ο τελικός στόχος.

Παράλληλα, η κατάσταση στη Νοτιοανατολική Τουρκία χρήζει άμεσης αντιμετώπισης. Καταδικάζοντας τη βία πιστεύουμε ότι πρέπει να βρεθεί με ειρηνικό τρόπο μια οριστική λύση. Η βία δεν μπορεί να απαντηθεί με βία. Στο ίδιο πνεύμα, πιστεύω, ότι πρέπει να γίνει σε βάθος έρευνα για τη χρήση του τουρκικού εδάφους από τα αμερικανικά αεροπλάνα σε σχέση με τις μυστικές προσαγωγές υπόπτων στο Γκουαντάνεμο.

Στόχος πρέπει να είναι η οικοδόμηση μιας ειρηνικής, δημοκρατικής και σταθερής κοινωνίας. Στο πλαίσιο αυτό μας προβληματίζουν ιδιαίτερα οι τελευταίες εξελίξεις στην Τουρκία σχετικά με τις συνέπειες της ενδεχόμενης απαγόρευσης του κόμματος AKP.

Τέλος, θα ήθελα να συγχαρώ την εισηγήτρια...

(Η Πρόεδρος διακόπτει την ομιλήτρια)

 
  
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  Marios Matsakis (ALDE). – Madam President, we all know that the main obstacle to Turkish progress towards democracy is the Turkish army, an army that not only controls millions of soldiers and their dependants, but also controls political parties and processes, the police and secret service, much of the judiciary (including the supreme and constitutional courts), as well as the religious, educational, social and economic affairs of the country.

Since General Atatürk’s revolution in the 1920s, Turkey has in reality been under a military dictatorship, either directly or indirectly. Recently, the prospect of EU accession has given the opportunity for some brave people like the leaders of the AKP party to challenge the army supremacy. We have a duty to help these people not just with words, but in deeds. The army derives most of its strength from the support of the West. Billions of euros in direct aid and in lucrative joint defence ventures are given by the USA, Britain, Germany, Italy and Spain. These countries and others, including Russia and China, have a duty to cease all such economic support to the Turkish army until and unless true democracy is securely established in the country.

 
  
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  Mario Borghezio (UEN). – Presidente, onorevoli colleghi, solo forti interessi geopolitici e geoeconomici, non certo l'interesse e la volontà dei nostri popoli, sostengono la causa dell'entrata della Turchia in Europa.

Questa relazione sembra un'enciclopedia delle ragioni ostative all'entrata nell'Unione europea di un paese che ogni giorno di più accentua la sua islamizzazione, dove i mufti predicano pubblicamente che le donne che non portano il velo sono tutte adoratrici di satana. La Costituzione turca è un florilegio di norme che vengono mantenute e che sono contro i diritti umani che noi continuamente sosteniamo.

Generica è purtroppo la relazione su questioni fondamentali: Cipro, genocidio degli armeni e questione curda. E poi entrando in Europa questo paese islamico che proibisce addirittura l'uso dell'alcol, queste norme ci verranno imposte anche i nostri popoli compresi quelli di glorioso origine celtica, dagli irlandesi ai bretoni a noi padani, che amiamo orgogliosamente il nostro vino e la nostra birra.

 
  
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  Francisco José Millán Mon (PPE-DE). – Señora Presidenta, el informe de Oomen-Ruijten que hoy aprobaremos es un informe serio, equilibrado en líneas generales y exigente.

Recoge los progresos alcanzados, pero pone también de relieve las reformas pendientes.

Todos celebramos que el año 2008 sea considerado por las autoridades turcas el año de las reformas, porque sabemos que las negociaciones de adhesión las requieren. Además, estos cambios serán buenos en sí mismos para Turquía.

Dada la amplia mayoría de que goza el Gobierno turco en su Parlamento, las reformas no deben retrasarse. Con su adopción, los ciudadanos de la Unión Europea podrían también comprobar la solidez del compromiso de Turquía con la adhesión a la Unión y a sus valores, incluido el respeto de los derechos y libertades.

En este sentido, el informe subraya nuestro firme deseo de que no se produzcan acontecimientos que perturben gravemente la vida política democrática del país.

Señorías, reformas sí. Y también cumplimiento de los compromisos. Entre ellos, sigue pendiente la normalización de las relaciones con Chipre y el cumplimiento del protocolo adicional del Tratado de Ankara.

Y otro asunto muy importante para la Unión es el control de la inmigración. Por ello, es necesario evitar los flujos de inmigración ilegal, que, en ocasiones, tienen en Turquía un lugar de tránsito, y luchar contra las mafias que se lucran de estos flujos.

Hay que controlar las fronteras exteriores y favorecer el retorno de los ilegales. En estas tareas es necesaria la colaboración de Turquía y lamento, por ello, que no se haya alcanzado todavía un acuerdo de readmisión.

Señorías, el terrorismo es también una amenaza real en Turquía y en la Unión Europea. Debemos intensificar nuestra cooperación para combatir más eficazmente esta plaga.

Y voy terminando. Hay otro amplio campo, como el de la política exterior, en el que la Unión Europea y Turquía deben concertar más sus posiciones. Me refiero, por ejemplo, al Mediterráneo o al Asia Central.

También tenemos muchos intereses coincidentes en el ámbito de la seguridad energética, uno de los grandes desafíos de nuestro tiempo.

En suma, señorías, Turquía y la Unión Europea se necesitan mutuamente y en esta conciencia hay que seguir trabajando.

 
  
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  Béatrice Patrie (PSE). – Madame la Présidente, chers collègues, je me réjouis de l'équilibre de ce rapport qui adresse un signal positif à la Turquie. Les socialistes seront attentifs à ce que les négociations d'adhésion se poursuivent positivement sous présidence française. C'est justement parce que nous souhaitons l'adhésion qu'il ne doit demeurer aucune zone d'ombre sur des évènements qui touchent à nos valeurs démocratiques communes.

Il n'est pas acceptable que des intellectuels, tel le journaliste d'origine arménienne Hrant Dink, risquent leur vie dès lors qu'ils parlent de certaines périodes de l'histoire turque. Il n'est pas non plus acceptable d'entendre perdurer une thèse officielle qui banalise le génocide arménien sous le terme de grande tragédie et qui balaie du revers de la main la souffrance d'un peuple dont le nombre des déportés est assimilé à celui des victimes britanniques de la grippe.

Avec le philosophe Bernard-Henri Lévy, je pense que la négation du génocide est partie constitutive du génocide lui-même. Aussi, j'exhorte les autorités turques à s'engager dans la voie raisonnable de la vérité contribuant à la réhabilitation de toutes les minorités nationales.

 
  
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  Gunnar Hökmark (PPE-DE). – Madam President, first of all I would like to thank Mrs Oomen-Ruijten for this report. It underlines that Turkey in many areas already is part of European projects, but it also underlines that there is development, there is a movement going on, regarding reform of Turkish society. At the same time it underlines that those reforms and those changes are being made far too slowly, that there is much more to do.

But that leaves us with a fundamental question: is the European Union and are Europe and European values better off with a Turkey that is fulfilling all the requirements and has made all the reforms that are underlined in the report, or are we better off with a Turkey that will maybe lean in the future more to other parts of the world, to other values? I think the answer to this question is quite obvious, and that underlines that we must of course keep the pressure on regarding all the changes that need to be made in Turkey with regard to freedom of expression, reform of the Article 301 paragraph, freedom of religion, equal rights for women and men, not only in legislation but also in reality, and of course the need for a solution to the Cyprus issue and a number of other issues. But with that perspective, if the accession negotiations deliver all these results, it is very important that the European Union is open for the membership of Turkey because this would strengthen European values, Europe and the European Union, and I think that is the necessary and obvious conclusion of this debate.

 
  
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  Richard Howitt (PSE). – Madam President, may I begin by welcoming the balanced and conscientious approach of the rapporteur and indeed of the Commissioner and of the presidency on this important brief. I emphasise three points.

To my Turkish friends: the detention of 530 trade unionists on 1 May 2008 was a breach of the fundamental ILO right of free association and of the Copenhagen criteria. Please protect trade unions, including preventing further attacks against the Turkish road transport union Tümtis.

To the opponents of Turkish accession: do not exploit the case against the AK party in the Constitutional Court for your political ends. After the crisis of the presidential nomination, elections were held and democracy won. Today, one way or another, I expect democracy to win again.

To Mr Claeys, Mr Langen, Mr Belder, Mr Toubon and others who deliberately seek to undermine public support for EU accession in Turkey by the language and the threats used in this morning’s debate: Turkish public opinion should understand you are not in a majority, you do not speak for this Parliament and you will not succeed in obstructing its European perspectives.

 
  
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  Elmar Brok (PPE-DE). – Frau Präsidentin, Herr Ratspräsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Türkei ist heute ein wichtigeres Land für die Europäische Union als jemals zuvor. Deswegen muss der Reformprozess innerhalb der Türkei gestützt werden, und es ist uns wichtig, eine demokratische und rechtsstaatliche Türkei zu haben.

Wir müssen aber bestimmte Bedenken haben, die auch in dem Bericht Oomen-Ruijten zum Ausdruck kommen, nämlich ob die Reformfähigkeit der Türkei ausreicht. Wenn ich sehe, was mit dem Strafrechtsartikel 301 passiert – Religionsfreiheit und Stiftungsrecht, Minderheitenrechte –, dann versucht die Regierung Erdogan Fortschritte zu machen, aber sie ist immer zu kurz gesprungen, weil ganz offensichtlich im innerstaatlichen Kontext die Grenzen der Reformfähigkeit erreicht worden sind.

Wenn ich dabei gleichzeitig sehe, dass man leichten Fußes sagt, die Regierungspartei wird verboten, und dass sie ein paar Wochen später unter einem Namen ohne bestimmte Personen, die keine Politik mehr machen dürfen, wieder eingesetzt wird, dann heißt dieses, dass ...

(Die Präsidentin entzieht dem Redner das Wort.)

 
  
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  Emilio Menéndez del Valle (PSE). – Señora Presidenta, el fundamentalismo islámico violento, que pretende dañar a Occidente, pero que perjudica igualmente al islam, está en auge en Oriente Medio y en el Magreb.

El fundamentalismo islámico radical, aunque no violento, está asimismo en alza en varios países. De ahí el importante papel que, de cara al mundo musulmán, puede jugar Turquía en relación con la Unión.

Lo puede hacer en su calidad de país oficialmente laico, pero, obviamente, de raíces y cultura musulmanas, lo que es un activo para las relaciones entre la Unión Europea y ese mundo.

Por eso, mi Grupo ha presentado dos enmiendas par felicitar a Turquía, copatrocinadora con España de la Alianza de Civilizaciones, proyecto oficialmente auspiciado por las Naciones Unidas, conviene no olvidarlo, porque, mediante dicho proyecto, demuestra Turquía su compromiso para facilitar el entendimiento entre Occidente y el mundo árabo-islámico.

 
  
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  Vural Öger (PSE). – Frau Präsidentin! Liebe Ria! Mein Lob und meinen Respekt für diesen Bericht. Er ist ausgeglichen und fair. Diese Linie sollten wir heute beibehalten.

Wir betonen zu Recht, dass die Türkei noch weitere Anstrengungen machen muss. Das Ziel, in der Türkei eine stabile und wohlhabende Demokratie aufzubauen, ist nicht nur im Interesse der Türkei, sondern auch ein wichtiges strategisches Interesse der EU.

Sorgen bereitet mir die Haltung des nächsten Ratspräsidenten Sarkozy. Seine Türkeipolitik setzt nicht auf einen EU-Beitritt. Er beharrt auf der Streichung der Bezeichnung Beitrittskandidat in EU-Dokumenten und betont, Frankreich werde nur der Eröffnung von Kapiteln zustimmen, die nicht auf eine Vollmitgliedschaft hinauslaufen. Damit steht die Glaubwürdigkeit der EU auf dem Spiel. Ich betone: Pacta sunt servanda! Die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen wurde einstimmig beschlossen, auch Frankreich sagte ja.

Anstatt negative Signale zu senden, sollte die EU konstruktiv mit der Türkei umgehen. Wir haben in diesem Parlament mit Mehrheit entschieden, dass wir mit der Türkei...

(Die Präsidentin entzieht dem Redner das Wort)

 
  
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  Evgeni Kirilov (PSE). – Madam President, Mrs Oomen-Ruijten has produced a very balanced and objective report on Turkey which is highly commendable. There is a remarkable consensus among the neighbouring member countries that there should be a clear perpective for EU membership of Turkey. This is not by chance; the neighbouring countries always know the situation better. Turkey has already made immense progress in the reforms introduced to reach European democratic standards. Of course much remains to be done but we have to encourage Turkey in this process; we have to encourage the pro-European reform forces in Turkey, both among the ruling party and the opposition.

With regard to the pending constitutional decision on the AK party closure case: of course it is not acceptable. I believe we should stay calm because I am sure that Turkey will find reason enough to overcome a potential crisis.

We the neighbouring countries should encourage Turkey and make every effort to enhance the bilateral and trilateral transborder cooperation and reach a new quality of good neighbourly relations. This includes solving all outstanding bilateral issues, such as the case with the...

(The President cut off the speaker.)

 
  
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  Reinhard Rack (PPE-DE). – Frau Präsidentin! Ria Oomen-Ruijten hat einen guten und nüchternen Bericht vorgelegt. Sie hat auf einige Fortschritte und auf viele Fragezeichen und ungelöste Probleme verwiesen. Nur indirekt angesprochen wurde die Kernfrage: Wenn die Türkei reformiert wäre, hätte sie dann einen Anspruch auf Mitgliedschaft? Unser geltendes EU-Recht setzt an den Schluss der Verhandlungen eine politische Alternative, für uns in der Union und für die Türkei selbst. Deswegen plädieren wir in Österreich und anderswo für ergebnisoffene Verhandlungen. Der Beitritt ist eine Möglichkeit, nicht ein vorweggenommenes Ergebnis.

 
  
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  Pierre Pribetich (PSE). – Madame la Présidente, chers collègues, parce que la Turquie appartient à l'histoire européenne, parce que la Turquie participe à la culture européenne, parce que la Turquie constitue une chance économique et démographique pour l'Union européenne, cette position favorable à l'adhésion me permet d'être d'autant plus exigeant: exigeant sur le respect des principes démocratiques, exigeant sur la laïcité, exigeant sur les droits humains.

L'Union européenne s'est construite sur des valeurs, des principes, que nous ne pouvons renier par un silence assourdissant au détour d'une procédure d'adhésion au nom d'une diplomatie. La Turquie doit reconnaître le génocide des Arméniens, acte historique et symbolique, qui témoignera de sa maturité politique. Depuis juin 1987, le Parlement européen s'est prononcé avec conviction et force sur cette reconnaissance. Faut-il, vingt-et-un ans après, en arriver à une formulation plate? En acceptant, le Parlement reculerait. Je vous engage, chers collègues, à voter l'amendement 23, pour dire avec force aux autorités …

(La Présidente retire la parole à l'orateur)

 
  
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  Zbigniew Zaleski (PPE-DE). – Od czasu Atatürka niewiele zmieniło się w tureckiej mentalności. Religijna tradycja wyznacza im własną drogę, różną od europejskiej, sąsiedztwo geograficzne nie daje małżeństwa kulturowego, a w niepisanych kodach społecznych nie ma ciążenia ku europejskiej tożsamości.

Powstaje zatem pytanie: czy Turcja chce się zmienić i przyjąć nasz model społeczno-polityczny, bo kosmetyka artykułu 301 temu przeczy. Czy powinniśmy nakazywać Turkom i żądać od nich, co mają robić? Socjaliści w poprawkach chcą narzucić Turkom rozwiązania nacechowane ideologicznie, a im jest dobrze z tym, co mają. Postępy w reformach są nikłe, a armia ma ciągle dużo do powiedzenia. Czy na siłę, zatem, uszczęśliwiać naród, zmieniać jego tożsamość, tradycję i kulturę? Czy to w ogóle jest zmienialne?

Pani Przewodnicząca! Rada zdecydowała o negocjacjach w dobrej wierze, by Turcja stała się pomostem między Europą i islamem, a teraz sama nie jest do tej decyzji przekonana. Pozostaje nam wishful thinking.

 
  
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  Joel Hasse Ferreira (PSE). – Senhora Presidente, saúdo e apoio na generalidade o relatório Ria, nomeadamente onde se manifesta preocupação quanto às implicações do processo de encerramento do Partido AK. Por outro lado, a resolução da questão de Chipre tem agora uma fabulosa oportunidade que tem de ser aproveitada.

Essencial é também, como se escreve, que o Governo turco prossiga as reformas, respeitando o pluralismo e a diversidade numa Turquia democrática e secular, e que todos os cidadãos possam desenvolver a sua identidade cultural no seio do Estado democrático turco.

Claro que também são necessários progressos noutros domínios, como a defesa dos direitos sindicais e maiores avanços, consagrando o caminho para a efectiva igualdade de género, mas reconhece-se no relatório Ria um conjunto de progressos necessários para a modernização da sociedade turca já efectuados.

Senhora Presidente, a marcha da Turquia para a integração plena deve prosseguir nas condições acordadas pelo Conselho Europeu e votadas neste Parlamento. Nem mais nem menos.

 
  
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  Παναγιώτης Δημητρίου (PPE-DE). – Κυρία Πρόεδρε, όλοι γνωρίζουμε ότι σήμερα στην Κύπρο επικρατεί ένα καινούργιο κλίμα. Και οι Ελληνοκύπριοι και οι Τουρκοκύπριοι θέλουν λύση του Κυπριακού προβλήματος και ενδιαφέρονται να εξυπηρετήσουν τα συμφέροντα της Κύπρου, τα συμφέροντα τόσο των Τουρκοκυπρίων, όσο και των Ελληνοκυπρίων. Εδώ είναι ακριβώς που παρεμβάλλεται ο ρόλος της Τουρκίας, Η Τουρκία κατέχει στρατιωτικά τμήμα της Κύπρου. Ελέγχει πολιτικά την κατάσταση και είναι η ώρα να αντιληφθεί ότι πρέπει να εγκαταλείψει αυτήν την πολιτική. Είναι προς το συμφέρον της Τουρκίας να λυθεί το Κυπριακό πρόβλημα. Προπαντός ο στρατός, ο οποίος παρεμβαίνει κατά τρόπον αρνητικό στην όλη διαδικασία, χρειάζεται να αντιληφθεί ότι το Κυπριακό πρόβλημα πρέπει να λυθεί.

Είναι καιρός και η κατοχή και η παρέμβαση της Τουρκίας να εκλείψει, ώστε Ελληνοκύπριοι και Τουρκοκύπριοι να ζήσουν ειρηνικά μέσα στην Ευρωπαϊκή Ένωση. Μπορούμε να το κάνουμε και πιστεύω ότι μπορούμε να ζήσουμε ειρηνικά.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Glede na stisko s časom in hrup v dvorani bom skušal biti čim krajši.

Razprava, ki je bila pravkar opravljena, in predvsem poročilo, ki ga je pripravila gospa Oomen-Ruijten, potrjujeta dejstvo, ki se ga zaveda tudi Svet: da je vsak proces reform težak. In to velja tudi za Turčijo.

V tem procesu se postavljajo velike dileme pred državo, dileme, ki se nanašajo na vrednote, kot so sekularizem, demokracija, človekove pravice.

To je razvidno iz procesov, ki so bili večkrat omenjani, ki so omenjeni v poročilu in ki jih obravnava tudi Svet. Procesov, kot je postopek proti političnim strankam, debata o ženskih rutah, o položaju žensk nasploh, o svobodi veroizpovedi in o svobodi izražanja ter o drugih vidikih.

Poudaril bi naslednje: na teh področjih je Turčija dosegla napredek, napredek je viden, ni pa še zadosten. Napredek je viden na področju sprememb kazenske zakonodaje, na področju zakonodaje o fundacijah, na področju položaja žensk – poglejte samo število žensk v parlamentu, ki je naraslo – na vseh teh področjih pa napredek seveda še ni zadosten.

Tudi glede vprašanja Cipra, naj poudarim, da Svet pričakuje od Turčije predvsem dvoje: konstruktivno vlogo v pogajanjih pod okriljem Združenih narodov in pa uresničevanje dodatnega protokola k ankarskemu sporazumu. To sta glavni nalogi, so pa še druge.

V vsem tem je seveda koristno, če ima Turčija pred sabo en cilj. In ta cilj je dan, ta cilj je bil dogovorjen soglasno, ko je Evropska unija Turčiji podelila status kandidatke in pod to predpostavko se nadaljujejo pristopna pogajanja.

Slovensko predsedstvo si je napredek pri pristopnih pogajanjih s Turčijo zadalo kot eno od prednostnih nalog in upamo, da nam bo ta cilj uspelo doseči, da bomo v kratkem času lahko odprli dodatna pogajalska poglavja.

Seveda pa je dosega končnega cilja negotova, odvisna od izida pristopnih pogajanj, od uspehov reform, odvisna je tako od nas držav članic, kakor tudi od države kandidatke.

 
  
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  Olli Rehn, Member of the Commission. − Madam President, I want to thank the rapporteur and the Members for a very serious and responsible debate at a very critical time for EU-Turkey relations. I have taken due note of your messages which are also codified in the draft resolution and in the compromise amendments.

I would pick up three particular messages, the first being that it is essential to relaunch the reforms in full so that the fundamental freedoms of Turkish citizens are enhanced and Turkey is itself helped to meet the EU Copenhagen criteria.

The second message is that citizens’ rights must be respected in the everyday life of society. I share your concern in compromise Amendment 32 about the excessive use of force by Turkish police against demonstrators at this year’s May Day rally in Istanbul. It is important that we reaffirm that the freedom of association and the peaceful operation of trade unions represent a fundamental right under the European Convention of Human Rights.

The third and final message is that the European Parliament is clearly very concerned about the closure case. Closing down a political party is not, and cannot be, business as usual. It cannot be taken lightly in a European democracy.

So there is much at stake again this year in Turkey and in EU-Turkey relations. The best medicine to truly revitalise Turkey’s EU accession process is to ensure that the reforms move forward, that a genuine political dialogue is started in Turkey and that both democracy and secularism are respected.

 
  
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  Ria Oomen-Ruijten, Rapporteur. − Ik dank de collega's die zo uitstekend meegewerkt hebben. Ik zeg nogmaals dat wij alleen met eendrachtigheid duidelijk maken dat het hervormingsproces in Turkije noodzakelijk is. Wij kunnen met zijn allen een positief signaal geven door met een grote meerderheid vóór het verslag te stemmen. Wij helpen daarmee Turkije om te hervormen en ervoor te zorgen dat de individuele vrijheden gegarandeerd worden en de rechtsstaat verankerd wordt. Dat is allemaal nodig voor een moderne samenleving waarin mannen en vrouwen het goed hebben.

Ik doe nogmaals een beroep op mijn collega's om bij de stemming over de amendementen alle politieke Spielerei achterwege te laten en ervoor te zorgen dat er een absoluut grote meerderheid is om dit verslag over Turkije in de plenaire vergadering aan te nemen.

 
  
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  La Présidente. – Le débat est clos.

Le vote aura lieu aujourd'hui.

Déclarations écrites (art. 142)

 
  
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  Tunne Kelam (PPE-DE) , in writing. – Turkey as the largest state with accession perspectives is and will be a strategically important partner and ally of Europe. It is in the interest of all to develop a reliable relationship based on values and mutual respect. The EU must support the democratically elected government and should condemn attempts to undermine it.

However, pursuing EU membership can only be reliable if the candidate country recognizes and conducts normal relations with each and every EU Member State. Although the current situation shows signs of consolidation, I still call upon Turkey to finally meet the fundamental accession criteria in recognizing the Republic of Cyprus and withdrawing Turkish army units.

Fully meeting the Copenhagen criteria is continuously a key condition for EU membership. The Turkish administration has made considerable efforts in this field. In 2007 democracy was strengthened there. Still, a political initiative for a lasting settlement of the Kurdish issue is expected, including real possibilities to study and use the Kurdish language. We also look forward to convincing measures to stop religiously motivated violence against Christian minorities and the providing of equal opportunities for all religious communities to freely erect houses of worship.

 
  
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  Lasse Lehtinen (PSE) , kirjallinen. – Arvoisa puhemies, kiitän esittelijää tasapainoisesta mietinnöstä. Mielestäni se antaa rehellisen ja kriittisen mutta samalla positiivisen ja optimistisen signaalin Turkille. Se tukee Turkin edistyksellisien ja maltillisien voimien uudistumispyrkimyksiä nimeämällä selkeästi yhteiskunnan osa-alueet, joissa maa on edistynyt. Samalla se toteaa edelleen olevansa huolestunut sananvapauden tilasta, sukupuolten tasa-arvosta, kurdi- ja vähemmistötilanteesta ja viranomaisten väkivallan käytöstä. Täytyy muistaa, että tällä hetkellä käymme jäsenyysneuvotteluja Kööpenhaminan kriteereiden pohjalta.

Jos maa täyttää kriteerit ja täyttää eurooppalaisen oikeusvaltion periaatteet, en näe syytä liittymisen esteeksi. Se Turkki, joka kenties liittyy EU:n jäseneksi kymmenen tai kahdenkymmenen vuoden päästä, on erilainen Turkki kuin tänä päivänä. Jos haluamme todella demokraattisen, vakaan ja rauhallisen Turkin, niin emme ainakaan saisi sulkea jäsenyysovea sen edessä. Älkäämme syyllistykö halpaan populismiin ja muukalaiskammoon. Eurooppalainen Turkki on paitsi EU:n ja Turkin myös koko maailman etu. Turkille on annettava mahdollisuus.

 
  
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  Csaba Sógor (PPE-DE) , írásban. – Törökország csatlakozásáról vitatkozunk. Arról, hogy európaivá válhat-e ez az ázsiai örökséggel bíró ország. Az örmény genocídium beismerése, a kurd kisebbségek jogainak szavatolása, a nők esélyegyenlősége – csak egypár alapvető probléma a sok közül. Miközben EU-s elvárásokról és mércékről beszélünk, az EU-n belül folyamatosan gondok vannak a demokráciával, az emberi és kisebbségi jogokkal.

Romániában helyhatósági választásokra készülünk. Temesváron a napokban visszaköszöntött a múlt: a Temes megyei választási bizottság többségi szavazattal elfogadott egy fizikai személy által benyújtott óvást, amelyben a Romániai Magyar Demokrata Szövetség egyes plakátjainak eltávolítását kérte.

A határozat ellen az RMDSZ képviselője mellett csak a demokrata liberális párt, valamint a választási bizottság két bírónője szavazott. Megengedhetetlen és elfogadhatatlan egyes politikai pártok képviselőinek a kisebbségellenes, magyarellenes magatartása. Mit várunk el Törökországtól, ha az EU-n belül is még mindig ilyen problémákkal küszködünk? Rómában romaellenesség, Szlovákiában kollektív bűnösség, Temesváron magyarellenesség...

 
  
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  Feleknas Uca (GUE/NGL) , schriftlich. – Seit Anfang dieses Jahres ereilen uns bedauerlicherweise immer noch traurige und besorgniserregende Nachrichten über grenzüberschreitende Aktionen des türkischen Militärs, über Tote und Verletzte bei Gefechten im Südosten des Landes und an der türkisch-nordirakischen Grenze, über unverhältnismäßige und brutale Übergriffe der Sicherheitskräfte auf insbesondere Kinder und Frauen während des diesjährigen kurdischen Newroz-Festes.

Der Bericht der niederländischen Abgeordneten Oomen-Ruijten spricht zwar wichtige Punkte an, bleibt aber, angesichts der Ernsthaftigkeit der politischen Lage in der Türkei, viel zu zaghaft. Um die Verantwortlichen in der Türkei nicht zu verärgern, werden die Herzstücke einer erforderlichen Reform nicht mit der notwendigen Klarheit gefordert. Hierzu zählen für mich ganz klar:

1. die zivile Einschränkung und Kontrolle des Einflusses des Militärs in der Türkei

2. die endgültige Loslösung von der Idee, die Kurdenfrage militärisch zu lösen, und das klare Bekenntnis zu einer politischen Lösung und zu einer Aussöhnung

3. die bedingungslose Streichung des Artikels 301 und aller anderen die Meinungs- und Gedankenfreiheit beschränkenden Artikel

4. eine klare politische Willensbekundung zur umfassenden Emanzipation der Frauen

An diesen Stellen hätte der Bericht viel deutlicher und entschiedener ausfallen müssen.

 
  
  

VORSITZ: HANS-GERT PÖTTERING
Präsident

 

5. Timpul afectat votului
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  Der Präsident. − Als nächster Punkt folgt die Abstimmungsstunde.

(Abstimmungsergebnisse und sonstige Einzelheiten der Abstimmung: siehe Protokoll)

 
  
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  Struan Stevenson (PPE-DE). – Mr President, before we take the vote on the calendar, could I raise the point about tomorrow’s intended strike. I understand that Air France will be on strike, the trains will be on strike and the airport workers will be on strike. This makes our life as parliamentarians impossible. I have spent the morning trying to reschedule flights in order that I can return to my constituency. It means that I will miss the voting session tomorrow. It is interfering with our work as parliamentarians. We are about to vote on the calendar, which requires us to come here twelve times a year, and yet France does nothing to make our life easy in coming here. It is almost impossible. If we are going to continue to come to Strasbourg, perhaps we could make some changes to the transport systems to enable us to come here?

(Applause)

 
  
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  Der Präsident. − Herr Kollege! Wir nehmen zur Kenntnis, was Sie gesagt haben, aber wir sollten jetzt vor der Annahme des Kalenders in dieser allgemeinen Weise keine Debatte führen.

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit (Verts/ALE). – Monsieur le Président, je voudrais simplement dire au collègue qu'il existe dans l'Union européenne un droit de grève et ce droit de grève est un droit de grève, et que c'est quand même incroyable qu'on demande à un État d'établir un calendrier des jours de grève d'un pays. C'est complètement ridicule, ridicule! Et je veux dire, je veux dire au collègue qu'il y a eu des tas de jours où les ouvriers, les employés belges ont fait grève, et alors il faudrait aller où avec ce Parlement si les Belges font grève? C'est un débat ridicule. S'il rentre, il rentre; s'il veut rester, il n'a qu'à rester un jour de plus et manger des asperges.

(Applaudissements à gauche)

 
  
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  Der Präsident. − Liebe Kolleginnen und Kollegen! Diese beiden Redebeiträge haben deutlich gemacht, welcher Pluralismus der Europäischen Union innewohnt, und dafür sollten wir im Prinzip dankbar sein. Aber ich füge hinzu und sage dies jetzt in allem Ernst – nicht kritisch, sondern als Beispiel für die Rechtsordnung der Europäischen Union: Wenn jemand anfängt, das geltende Recht in Frage zu stellen, dann landen wir am Ende im Chaos. Deswegen empfehle ich, dass wir jetzt abstimmen und das Recht der Europäischen Union einhalten. Wir alle wissen, wer über den Sitz des Europäischen Parlaments entscheidet. Deswegen meine Bitte, dass wir in Ruhe über den Sitzungskalender abstimmen.

Herr Kollege Stevenson, Sie bekommen wie alle Kolleginnen und Kollegen eine Mitteilung von der Verwaltung, wie sich die Frage der Verkehrsbedingungen morgen entwickelt.

 

5.1. Calendarul perioadelor de sesiune ale Parlamentului European - 2009 (vot)
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  Der Präsident. − Bevor wir jetzt zur Abstimmung kommen, möchte ich auf einen Punkt hinweisen. Ich bitte Sie, jetzt sehr sorgfältig zuzuhören, und dann bekommen einige Fraktionsvorsitzende das Wort. Es gibt einen Änderungsantrag der Kollegen Trakatellis, Varvitsiotis, Papastamkos, Lambrinidis und anderer zu einer Woche des Jahres 2009, nämlich der Woche 16, das ist vom 13. bis 19. April, also die Woche vor dem orthodoxen Osterfest. Es handelt sich also nicht um das Osterfest als solches, sondern um die Vorwoche. Zu dieser besagten Woche wird jedoch überhaupt kein Vorschlag gemacht, es handelt sich nämlich um die Fraktionswoche. Insofern ist dieser Antrag unzulässig, weil es gar keinen Vorschlag für eine Tagung des Europäischen Parlaments in dieser Woche gibt. Allerdings ist dies noch keine Vorentscheidung im Hinblick auf die vorgeschlagene Sitzungswoche vom 20. bis zum 23. April.

 
  
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  Joseph Daul (PPE-DE). – Monsieur le Président, chers collègues, vous le savez, nous sommes dans l'Année européenne du dialogue interculturel qui inclut le dialogue interreligieux. Et, à ce titre, je vous demande, en tant que Parlement européen, de montrer l'exemple et de respecter les minorités. C'est pourquoi, dans un esprit de compromis et de bonne volonté vis-à-vis de nos amis orthodoxes, mon groupe propose la modification suivante au calendrier des sessions 2009. La semaine dix-sept, plénière d'avril 2009, débutera le 21 avril et se terminera le 24 avril, je ne veux pas dire plus, en vue de permettre aux députés concernés de célébrer la Pâque orthodoxe.

Au nom de tous les pays membres de tradition orthodoxe, je vous remercie de votre soutien et je vous demande de ne pas faire de polémique supplémentaire, mais je demande le soutien du Parlement européen, dans le respect des droits de minorités, afin de montrer l'exemple à nos concitoyens européens.

 
  
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  Hannes Swoboda (PSE). – Herr Präsident! Ich nehme an, das ist ein mündlicher Änderungsantrag – das ist nicht gesagt worden. Aber wenn es einer ist, ist meine Fraktion dafür, dass wir heute darüber abstimmen. Es ist zwar auch eine Tatsache, dass viele Katholiken z. B. morgen, an einem Feiertag, hier arbeiten, trotz des Streiks. Auch diese Situation gibt es. Ich würde aber dennoch empfehlen, dass wir diesem Antrag unsere Zustimmung geben bzw. dafür sorgen, dass dieser Antrag zur Abstimmung gestellt wird. Wenn Sie, Herr Präsident, ihn für nicht zulässig erklären sollten, sollten die Fraktionen nachher versuchen, einen Konsens in dieser Richtung zu finden.

 
  
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  Der Präsident. − Es gibt Dinge, bei denen wir einen Konsens haben müssen, und ich empfehle Ihnen, dass wir so verfahren, wie die Kollegen Daul und Swoboda das vorgeschlagen haben. Darüber wird ganz zum Schluss abgestimmt, so dass wir jetzt erst zu den anderen Änderungsanträgen kommen.

 
  
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  Hartmut Nassauer (PPE-DE). – Herr Präsident! Ich möchte vor der Abstimmung auf ein Problem aufmerksam machen, das diese Abstimmung betrifft und möglicherweise noch erörtert und gelöst werden muss.

Sie finden in dem vorgeschlagenen Kalender einen Hinweis auf den Wahltermin des Jahres 2009. Darüber stimmen wir jetzt nicht ab. Wir nehmen das nur so zur Kenntnis. Allerdings ergibt sich aus dem Wahltermin der dann folgende Termin der konstituierenden Sitzung des Parlaments im Juli 2009. In diesem Zusammenhang gibt es deswegen bei Kolleginnen und Kollegen aus einigen Mitgliedstaaten Bedenken, weil bei genauem Hinsehen erkennbar ist, dass bei Abhaltung der konstituierenden Sitzung am 14. Juli für manche die zur Erreichung eines Pensionsanspruches erforderliche Fünfjahresfrist noch nicht erfüllt ist. In einigen Mitgliedstaaten wird nicht die Legislaturperiode zu Grunde gelegt, sondern eine festgelegte Zeit, weil die Legislaturperioden in den Mitgliedstaaten unterschiedlich lang sind.

Ich denke, dass Veranlassung gegeben ist, darauf Bedacht zu nehmen und dieses Problem zu klären, entweder im Hinblick auf den Wahltermin oder im Hinblick auf das Datum der konstituierenden Sitzung. Darum möchte ich die Rechtsdienste des Parlaments bitten.

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit (Verts/ALE). – Herr Präsident! Es geht um einen ähnlichen Vorschlag.

Ich bin erstaunt, dass unter dem Argument des Rechts der Minderheiten unheimlich moralisch argumentiert wird. Es gibt ungefähr sieben jüdische Feiertage, die nicht eingehalten werden können, wenn man arbeitet. Es gibt 13 protestantische Feiertage. Die konstituierende Sitzung ist am 14. Juli. Das ist einer der größten laizistischen Feiertage. Können wir am 14. Juli in Frankreich arbeiten, wenn wir uns an die Französische Revolution erinnern? Das halte ich für unmöglich und unsachlich, das muss auch geändert werden. Bitte sehr!

(Beifall)

 
  
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  Der Präsident. − Wir nehmen dies zur Kenntnis und kommen nun zur Abstimmung.

(Der mündliche Änderungsantrag wird übernommen)

 

5.2. Interzicerea exporturilor de mercur metalic şi depozitarea în deplină siguranţă a acestei substanţe (A6-0102/2008, Dimitrios Papadimoulis) (vot)
  

- Vor der Abstimmung

 
  
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  Δημήτριος Παπαδημούλης, Εισηγητής. − Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα να ευχαριστήσω για μια ακόμη φορά τους σκιώδεις εισηγητές για την εξαιρετική συνεργασία που είχαμε. Με τους εκπροσώπους τους, παρόντες σε όλα τα βήματα, πετύχαμε στη διάρκεια του τριλόγου έναν πολύ ικανοποιητικό συμβιβασμό με το Συμβούλιο και με τη συμβολή της Επιτροπής.

Ο συμβιβασμός αυτός, όμως, κινδυνεύει να καταρρεύσει και να καταλήξουμε και πάλι στο σημείο μηδέν εάν υπερψηφισθούν οι τροπολογίες 37 και 41 για το Αλμαντέν.

Υπενθυμίζω, αγαπητοί συνάδελφοι ότι κατά την πρώτη ανάγνωση, ως εισηγητής είχα υποστηρίξει και εγώ τις τροπολογίες για το Αλμαντέν, αλλά τώρα βρισκόμαστε μπροστά σε μια πραγματικότητα. Ούτε το Συμβούλιο ούτε η Επιτροπή αποδέχονται αυτές τις τροπολογίες. Αν υπερψηφιστούν θα ξαναγυρίσουμε στο σημείο μηδέν. Πριν ένα χρόνο το Συμβούλιο είχε δεχθεί μόνο μία από τις τροπολογίες του Ευρωπαϊκού Κοινοβουλίου. Τώρα, με τη συνεργασία όλων των πολιτικών ομάδων, έχουμε πετύχει να γίνουν δεκτές στο κείμενο της συμφωνίας 22 τροπολογίες. Σας ερωτώ: Θα θυσιάσουμε αυτό το επίτευγμα; Χθες, ο κ. Δήμας ήταν σαφής. Η Επιτροπή δεν αποδέχεται τις τροπολογίες 37 και 41. Στο Συμβούλιο ούτε καν η Ισπανική κυβέρνηση δεν επέμεινε σε αυτές τις τροπολογίες.

Σας καλώ, λοιπόν, να απορρίψουμε αυτές τις τροπολογίες, να διασφαλίσουμε τα σημαντικά βήματα υπέρ της προστασίας του περιβάλλοντος και της δημόσιας υγείας που επιτυγχάνονται με τη συμφωνία που έχει επιτευχθεί με το Συμβούλιο και να εγκρίνουμε με πολύ μεγάλη πλειοψηφία ένα ικανοποιητικό βήμα για την απαγόρευση των εξαγωγών του υδραργύρου.

 

5.3. Protecţia mediului prin intermediul dreptului penal (A6-0154/2008, Hartmut Nassauer) (vot)
  

- Vor der Abstimmung

 
  
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  Janez Lenarčič, Predsedujoči Svetu. − Hvala lepa še enkrat gospod predsednik. Dovolite, da v imenu Sveta podam naslednjo izjavo.

Obravnavali smo naslednjo spremembo, ki jo je sprejel Odbor JURI Evropskega parlamenta. Gre za novi odstavek 12a.

Citiram: "Kjer se izkaže, da trajna dejavnost po določenem času povzroči okoljsko škodo, ki lahko privede do kazenske odgovornosti na podlagi te direktive, je treba vprašanje, ali je povzročitelj škode deloval namerno ali malomarno, določiti glede na čas, ko se je povzročitelj zavedal, ali bi se moral zavedati dejstev, ki predstavljajo prekršek, in ne glede na čas, ko je povzročitelj začel svojo dejavnost. V tej zvezi je treba upoštevati, da predhodna podelitev pooblastila, dovoljenja ali koncesije v takih okoliščinah ne more predstavljati obrambe." konec citata.

Razumemo prizadevanja, ki so izražena v tej spremembi. Te zadeve sodijo v pristojnost držav članic. Verjamemo, da bodo države članice ustrezno upoštevale ta prizadevanja.

Hvala lepa.

 
  
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  Olli Rehn, Member of the Commission. − Mr President, this declaration may not amount to the same rhetoric as Mr Cohn-Bendit’s. I have to read this declaration and I quote: ‘The Commission took note of the following amendment adopted in the Committee on Legal Affairs: “Where a continuing activity proves after a lapse of time to give rise to environmental damage which may in turn give rise to criminal liability under this Directive, the question whether or not the perpetrator of the damage acted intentionally or negligently should be determined by reference to the time when the perpetrator became aware, or should have been aware, of the facts constituting the offence and not to the time when the perpetrator commenced its activity. It should be borne in mind in this connection that the prior grant of an authorisation, licence or concession should not constitute a defence in such circumstances.” We fully understand the concerns expressed in this amendment. These matters fall within the competence of Member States and we are confident that they will take due account of these important concerns.’

 
  
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  Hartmut Nassauer, Berichterstatter. − Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die beiden Erklärungen veranlassen mich, für die Kolleginnen und Kollegen, denen das möglicherweise nicht ganz verständlich war, darauf hinzuweisen, dass diese Erklärungen zu dem Kompromiss gehören, den wir beschlossen haben. Wir haben Aufklärung erbeten über zwei, drei Probleme, und dies ist auf diese Weise erfolgt. Gegenstand des Gesetzgebungsverfahrens aber ist selbstverständlich nur der Text, wie wir ihn gemeinsam beschlossen haben.

Ich habe hier das Schreiben des Vorsitzenden der ständigen Vertreter – den Vorsitz hat Slowenien inne – in der Hand, der bestätigt, dass dieser Text, wenn wir ihn heute annehmen, auch vom Rat gebilligt wird und damit im Rahmen eines First Reading Agreement zu dem gewünschten Gesetzgebungserfolg führt.

 

5.4. Anchetele referitoare la structura exploataţiilor agricole şi la metodele de producţie agricolă (A6-0061/2008, Gábor Harangozó) (vot)
  

– Vor der Abstimmung

 
  
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  Gábor Harangozó, előadó. − Köszönöm szépen, elnök úr! Tisztelt kollégák! A mezőgazdasági üzemek szerkezetéről szóló felmérések a Közösség legrégebbi statisztikai felmérései közé tartoznak, alapvető és szükséges információt nyújtanak az Unió gazdaságairól.

Különösen most, hogy 12 új tagállammal bővült a Közösség és éppen a közös agrárpolitika megreformálásán dolgozunk, nagy jelentősége van annak, hogy minél hamarabb új, átfogó felmérést tudjunk tartani. Ahhoz, hogy igazságos és jól működő agrárpolitikát tudjunk csinálni, szükségünk van ezekre az összehasonlítható és egységes adatokra. Éppen ezért én arra törekedtem, hogy az első olvasatban már megegyezésre tudjunk jutni, és minél hamarabb elindulhassanak ezek a felmérések.

Külön szeretném megköszönni a trialógusban részt vevő kollégák rendkívül konstruktív hozzáállását, különösen Elisabeth Jeggle asszony, Nicolas Meves és Alexis Kuhl uraknak a munkáját szeretném megköszönni. A trialógus eredményeként létrejött módosításokat az 1-es blokkba tettük be. Kérem, hogy mindannyian támogassák az 1-es blokk módosító indítványait, és ebben az esetben ezt a dossziét le tudjuk zárni. Köszönöm szépen.

 

5.5. Condiţiile care trebuie îndeplinite pentru a exercita ocupaţia de operator de transport rutier (A6-0087/2008, Silvia-Adriana Ţicău) (vot)
  

- Vor der Abstimmung über Änderungsantrag 108

 
  
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  Mathieu Grosch (PPE-DE). – Herr Präsident! Änderungsantrag 108 und 117 sind in meinen Augen nicht kompatibel. Deswegen schlage ich für die EVP vor, dass wir Änderungsantrag 108 unterstützen und Änderungsantrag 117 zurückziehen.

 

5.6. Transportul internaţional de călători cu autocarul şi autobuzul (reformare) (A6-0037/2008, Mathieu Grosch) (vot)
  

- Vor der Abstimmung

 
  
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  Hannes Swoboda (PSE). – Herr Präsident! Ich habe der Fairness halber schon am Montag angekündigt, dass wir die Verschiebung der Abstimmung über diesen Bericht beantragen. Nicht, weil Kollege Grosch schlecht gearbeitet hat, im Gegenteil, sondern weil wir die Frage der Ruhezeiten noch in aller Ruhe und in präziser Form in diesen Bericht hineinbringen wollen. Wir haben mit den Fraktionen Gespräche geführt. Wir haben auch eine große Zustimmung bekommen. Sogar der Kollege Jarzembowski, der am schwierigsten zu überzeugen war, hat mir heute früh zugestimmt. So hoffe ich, dass wir dies in diesem Sinne erledigen können. Ich beantrage daher die Verschiebung auf eine der beiden nächsten Tagungen.

 
  
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  Mathieu Grosch, Berichterstatter. − Herr Präsident! Als Berichterstatter bin ich mit dem Vorschlag einverstanden und die EVP-Fraktion auch, und ich möchte hier klarstellen, dass wir die Vereinbarung zwischen den Sozialpartnern mittlerweile zur Kenntnis genommen haben. Aber wir nutzen die Zeit, um dies eventuell in einen Änderungsantrag einzubauen.

 
  
  

(Das Parlament nimmt den Antrag an.)

 

5.7. Transportul rutier internaţional de mărfuri (reformare) (A6-0038/2008, Mathieu Grosch) (vot)

5.8. Selecţia şi autorizarea sistemelor care furnizează servicii mobile de comunicaţii prin satelit (MSS) (A6-0077/2008, Fiona Hall) (vot)

5.9. Simplificarea mediului de afaceri pentru societăţi în domeniul dreptului societăţilor comerciale, al contabilităţii şi al auditului (A6-0101/2008, Klaus-Heiner Lehne) (vot)

5.10. Femeile şi ştiinţa (A6-0165/2008, Britta Thomsen) (vot)

5.11. Ameliorarea practicilor de dezmembrare a navelor (Carte verde) (A6-0156/2008, Johannes Blokland) (vot)

5.12. Fapte demonstrate ştiinţific legate de schimbările climatice: descoperiri şi recomandări în vederea luării de decizii (A6-0136/2008, Karl-Heinz Florenz) (vot)
  

- Vor der Abstimmung

 
  
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  Der Präsident. − Zum Bericht Florenz möchte ich etwas erklären: Die Änderungsanträge 5, 11, 12, 13, 14 und 15 sind für diesen Bericht nicht zulässig. Sie können allerdings bei der Behandlung des Hauptberichts eingereicht werden. Ich habe diesbezüglich auch einige E-Mails bekommen. Alle Dienste und der Juristische Dienst haben sich eingehend damit befasst und sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Änderungsanträge für diesen Bericht unzulässig sind. Für den endgültigen Bericht sind sie jedoch zulässig.

 
  
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  Jan Březina (PPE-DE). – Mr President, I must say that I am able to accept this argumentation for all amendments with the exception of 15. I do not know why 15 is not acceptable for voting just now.

 
  
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  Der Präsident. − Herr Kollege Březina! Die Antwort, die ich bekommen habe – gerade zu diesem Änderungsantrag habe ich eine E-Mail bekommen –, war für alle diese genannten Änderungsanträge die gleiche. Ich muss darauf vertrauen können. Dieser Änderungsantrag 15 kann aber in den Hauptbericht eingebracht werden, so dass er dann Bestandteil des Hauptberichts werden kann.

 

5.13. Raportul de monitorizare pentru anul 2007 privind Turcia (A6-0168/2008, Ria Oomen-Ruijten) (vot)
  

– Vor der Abstimmung über Änderungsantrag 11

 
  
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  Alexander Lambsdorff (ALDE). – Herr Präsident! Wir sind uns mit den Kolleginnen und Kollegen einig, dass wir der kurdischen Sprache in der Türkei einen angemessenen Platz einräumen wollen. Ziffer 11 muss an einer Stelle allerdings sprachlich präzisiert werden. Deswegen möchte ich hier einen mit den anderen Schattenberichterstattern und der Berichterstatterin abgesprochenen mündlichen Änderungsantrag stellen. Der Satz lautet in der geänderten Fassung dann wie folgt:

‘including real possibilities to learn Kurdish within the public and private schooling system and to use it in broadcasting, in daily life and in access to public services’.

 
  
  

(Der mündliche Änderungsantrag wird übernommen.)

– Vor der Abstimmung über Ziffer 19

 
  
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  Ria Oomen-Ruijten, Rapporteur. − Wij willen het woord "naburige" schrappen, omdat wij de ombudsman willen laten samenwerken met álle Europese ombudsmannen en -vrouwen.

 
  
  

(Der mündliche Änderungsantrag wird übernommen.)

 

6. Bolile reumatice (declaraţie scrisă): consultaţi procesul-verbal
  

PRESIDENZA DELL'ON. MARIO MAURO
Vicepresidente

 

7. Explicaţii privind votul
  

Dichiarazioni di voto orali

 
  
  

− Calendario delle tornate del Parlamento europeo - 2009

 
  
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  Toomas Savi (ALDE). – Mr President, I have only a brief remark regarding the parliamentary calendar next year. Although the parliamentary elections have been fixed for the period from 4 to 7 June, thus cutting my term one week shorter than 5 years, I am glad that the elections are not being held from 11 to 14 June. Sunday is traditionally the day when elections are held in Estonia, but had the European elections been held on 14 June – the national day of mourning commemorating the mass deportation of 1941 carried out by the Soviet authorities – the flags would have been flying at half mast all over Estonia. It would not have been a very happy day to hold the elections to the European Parliament.

 
  
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  Bernd Posselt (PPE-DE). – Herr Präsident! Dies war die letzte Kalenderabstimmung in dieser Legislaturperiode und wir haben fünfmal Versuche abgewehrt, den Sitzungsort Straßburg und den alleinigen Sitz Straßburg durch unvernünftige Änderungsanträge in Frage zu stellen.

Ich möchte aber dennoch sagen, dass wir eine gründliche Reform durchführen sollten, denn es geht ja angeblich um Geld und um CO2-Ausstoß. Ich möchte klar sagen, wenn wir uns auf die 12 Plenarwochen im Jahr konzentrieren würden, diese wieder voll fünftägig ausnutzen und die überflüssigen und teuren Miniplenarsitzungen in Brüssel streichen und durch Wahlkreiswochen ersetzen würden, wären wir bürgernäher und hätten mehr Zeit für die wirkliche Arbeit. Es wäre wesentlich billiger, wir hätten weniger CO2-Ausstoß, und dies alles wäre möglich durch unsere eigene Entscheidung und ohne jegliche Vertragsänderung. Solange es keine Vertragsänderung gibt, sollten wir den geltenden Vertrag so vernünftig und effizient wie möglich nutzen. Deshalb glaube ich, sollten wir diesen Weg gehen, den ich vorgeschlagen habe.

 
  
  

− Relazione: Dimitrios Papadimoulis (A6-0102/2008)

 
  
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  Fiona Hall (ALDE). – Mr President, when this regulation came before Parliament at first reading, I opposed attempts to allow mercury to be stored, not only in salt mines but also in underground facilities adapted for waste disposal. It was clear that anhydrite mines were being included in the expanded definition and this was very worrying for the people of Billingham in my constituency, who are fighting plans to use the former anhydrite mines under their homes for waste disposal. Unfortunately, the text voted today at second reading has reintroduced the possibility of storing mercury in sites other than salt mines, specifically in deep underground hard rock formations. As the Billingham anhydrite mines may come under this new definition of permitted sites, I felt it necessary to abstain on the vote on the compromise package since there is no final vote at second reading. This is despite agreeing very much with the ban on the export of mercury from Europe.

 
  
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  Alojz Peterle (PPE-DE). – Jaz sem z veseljem podprl to poročilo, ker je imelo vse tiste elemente, ki so potrebni za hitro reševanje te problematike. Vesel sem, da so Parlament, Komisija in Svet lahko prišli do kompromisnega stališča in s tem smo dejansko prispevali k dinamiki. Drugačna rešitev bi pomenila lahko dolgotrajno odložitev rešitve tega vprašanja.

Hvala.

 
  
  

− Relazione: Hartmut Nassauer (A6-0154/2008)

 
  
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  Zuzana Roithová (PPE-DE). – Dnes již není únosné, aby vážné zločiny proti ochraně životního prostředí a veřejného zdraví byly v některých státech, např. v Itálii či na Kypru, považovány dosud jen za přestupek. Proto jsem podpořila směrnici, která ukládá všem zemím do dvou let upravit za to sankce v trestních zákonech, a to i přes výhrady euroskeptiků. Na druhou stranu Česká republika a řada dalších zemí bude muset zavést trestně-právní odpovědnost pro právnické osoby, což je pro postsocialistické země historicky neznámý institut, a budeme se muset rozhodnout, zda zvolíme německý model, kde delikty právnických osob řeší správní soudnictví, či půjdeme cestou pravé trestní odpovědnosti po vzoru Francie, Británie či nově Slovinska a zdali bude trestána právnická osoba jako celek či to bude management. Obávám se, že ty dva roky, které máme na implementaci, nebudou stačit.

 
  
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  Roger Helmer (NI). – Mr President, I voted against this measure. It seems that climate alarmism and environmentalism are rapidly taking on the characteristics of a religion. They are based on faith not fact. And the possibility of carbon offsetting has been rightly compared with the medieval purchase of papal indulgences. Now we have Mr Nassauer introducing what appears to be a sort of environmental blasphemy law.

I have considerable reservations about these environmental issues being dealt with by criminal law rather than civil law, in any case. But the real problem here is the extension of European law. The people I represent want to have trade, want to have cooperation in Europe but they do not want political union and they do not want a European legal system. We should resist every further move to create Europe responsibilities and European competence in these areas.

 
  
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  Syed Kamall (PPE-DE). – Mr President, while this report seems to remove references to specific sanctions, it does make reference to what actions should be considered criminal activity within Member States. So let us consider a scenario where someone in my constituency – London, the greatest city in the world, capital of the greatest country in the world – commits an act which is not considered a criminal act under English law (a body of law that has been arrived at through common law tradition and through reason) but which, because we have decided to impose this EU law from above, setting reason aside, over the heads of the citizens of my constituency, is now considered a criminal act under EU law.

What will that lead to? How will my constituents respond? I will tell you how they will respond. They will say: ‘What nonsense is this? Why is it that what is not considered under reasonable English law to be a criminal act, is a criminal act under European law? It is time to leave the European Union!’ Therefore we have to be careful we are not driving the UK out of the EU.

 
  
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  Giuseppe Gargani (PPE-DE). – Signor presidente, onorevoli colleghi, io avevo chiesto la parola per un attimo al Presidente dopo l'approvazione del provvedimento di Nassauer sulla proposta del Parlamento europeo per le protezioni del diritto penale.

Volevo congratularmi in maniera particolare con il relatore, perché questo è un provvedimento di grande importanza – c'è stata una grande discussione all'interno della commissione – e abbiamo raggiunto un compromesso molto intelligente e molto alto, anche per la collaborazione dell'onorevole Monica Frassoni. Io sento proprio il bisogno di sottolineare questo particolare lavoro che la commissione ha fatto e faccio una particolare congratulazione al relatore Nassauer.

 
  
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  Bogusław Sonik (PPE-DE). – W sprawie sprawozdania pana posła Nassauera. Głosowałem za przyjęciem sprawozdania. Mimo że we wszystkich państwach członkowskich Wspólnoty wdrożone są jednolite przepisy, to sposób ich egzekwowania jest różny. Sprzyja to nagannym praktykom lokowania przez nieuczciwych przedsiębiorców działalności gospodarczej w państwach, gdzie sankcje karne za przestępstwa przeciwko środowisku są łagodniejsze. Dotyczy to szczególnie nowych państw członkowskich Unii Europejskiej. Należy podkreślić, że coraz większą rolę odgrywają przestępstwa popełniane w ramach organizacji przestępczych, a przestępstwa przeciwko środowisku mają coraz częściej ponadgraniczny charakter.

Zgadzam się ze stanowiskiem sprawozdawcy, że ramy prawne określonych propozycji dyrektywy są istotnym wkładem w skuteczną ochronę środowiska i mogą zagwarantować jednolite i uczciwe egzekwowanie prawa ochrony środowiska we Wspólnocie. W celu skutecznego egzekwowania prawa i faktycznego ograniczenia przestępstw przeciwko środowisku, konieczne jest zapewnienie odpowiednio wyszkolonych służb. Dlatego propozycja sprecyzowania obowiązków państw członkowskich w tym zakresie jest słuszna.

Uwaga do mojego brytyjskiego kolegi, chyba zaszła jakaś pomyłka. Nie tworzymy nowego wspólnotowego prawa, które nakłada sankcje, to okazało się niemożliwe. Wymuszamy na krajach członkowskich, aby każdy kraj wprowadzał w swoim prawie takie ustawodawstwo, które będzie gwarantować jednolitość kar za podobne przestępstwa w Europie.

 
  
  

− Relazione: Fiona Hall (A6-0077/2008)

 
  
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  Zuzana Roithová (PPE-DE). – Pro euroskeptiky je dnešní 21. květen dalším hřebíčkem do jejich rakve, protože jsme odhlasovali společné rozhodnutí s Radou, které umožní přenos práv 27 zemí v části telekomunikačního spektra na Evropskou unii, a demonstruje to význam Evropské unie. To, co nemohou úspěšně zvládnout členské státy, svěřují tedy Unii v zájmu evropských občanů. Dnes jde o odstranění legislativních překážek pro další vývoj družicových mobilních služeb pro krizovou komunikaci, pro záchranu životů, zdraví a majetku půl miliardy občanů. Pro lodě a letadla funguje již tento systém, ale díky moderním technologiím by systém mohl nově nabízet další funkce jako obousměrný multimediální přenos, mobilní televizní vysílání či širokopásmové připojení na internet. Toto rozhodnutí by nemělo být ale standardem v oblasti telekomunikací. Výsostná práva k ostatním částem spektra zůstávají i nadále v rukou vnitrostátních regulátorů. Chci věřit, že v euroskepticky naladěných zemích jako je Česká republika či Británie věnují média dostatečnou pozornost tomuto tématu, které je dobrou zprávou pro občany.

 
  
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  Syed Kamall (PPE-DE). – Mr President, I am pleased to be able to support this report because it does not seem to be an example of coercion but rather of cooperation. In fact I worked in this area in a previous career. I advised companies on mobile satellite services.

One of the things that the companies had to face up to was the fact that they misunderstood the market. About five operators launched global satellite services in the late 1990s. Despite their best estimates, they completely misunderstood the market because they thought the market was the international business traveller, but the technology in this market was superseded by developments in cellular technology.

I am pleased that we have an opportunity for these companies to try again to create a global mobile satellite service market, which I think would be of great benefit, particularly to people in developing countries where terrestrial networks have no reach. Therefore I welcome this report and I voted in favour.

 
  
  

− Relazione: Karl-Heinz Florenz (A6-0136/2008)

 
  
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  Miroslav Ouzký (PPE-DE). – Já bych chtěl vysvětlit své hlasování ke zprávě Karla Heinze Florenze. V závěrečném hlasování jsem hlasoval proti této zprávě a chci zdůraznit jako předseda Výboru pro životní prostředí, že to nebylo z toho důvodu, že bych si neuvědomoval závažnost tohoto tématu nebo že bych chtěl jakýmkoliv způsobem odmítnout či zpochybnit práci zpravodaje. Nesouhlasil jsem s několika tvrzeními a formulacemi, které nejenom, že se mi zdály politicky nekorektní, ale v některých případech i nepravdivé. Rozhodnutí Tabling Office o nepřípustnosti návrhu bez odůvodnění považuji také za nepřijatelné, skandální a v některých případech mylné. Děkuji za pochopení.

 
  
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  Jan Březina (PPE-DE). – Rovněž já jsem nemohl hlasovat pro zprávu kolegy Florenze, protože cokoliv je označeno a prezentováno jako vědecká fakta, musí být podáno s citem pro vědecká stanoviska obou skupin vědců, souhlasících i nesouhlasících. Formulace ve zprávě jsou prezentovány jako jasný vědecký konsenzus. Tak tomu ale není. Skupina oponentů je rovněž významná. V debatě byl často zvýrazňován princip předběžné opatrnosti. Prosím, užívejme ho i vůči příliš striktně a jednoznačně vyvozovaným závěrům v souvislosti s politikou změny klimatu. Jako geolog vás ujišťuji, že Země se v minulosti mnohokrát oteplila mnohem víc než o ony démonizované 2° C a nic tragického se nestalo. Jako lidstvo ostatně nežijeme v ničem jiném než v kontinuální klimatické změně.

 
  
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  Zita Pleštinská (PPE-DE). – Hlasovala som za  návrh dočasnej správy spravodajcu Karl-Heinz Florenza, v ktorej vedecké poznatky o klimatických zmenách hrajú dôležitú úlohu. Zároveň však vyjadrujem poľutovanie nad tým, že niektoré pozmeňovacie návrhy kolegu Březinu a 40 poslancov, hlavne pozmeňovací návrh č. 15 neboli prípustné v tejto správe, pretože by vylepšili text správy. Vedci svoje tvrdenia neustále revidujú, preto musíme byť otvorení novým myšlienkam.

Časť globálnej klimatickej zmeny spôsobená ľudskou činnosťou z veľkej časti spočíva v odvodnení územia. Z tohto dôvodu zadržiavanie dažďovej vody v území a odvádzanie len prirodzených prebytkov vody v území je predpokladom k zabezpečeniu environmentálnej bezpečnosti, globálnej stability a v neposlednej miere aj k udržaniu rastu ekonomiky. Verím, že nová vodná paradigma bude takouto novou myšlienkou najbližších desaťročí a stane sa programovým vyhlásením ľudstva na udržanie civilizácie.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski (PPE-DE). – Panie Przewodniczący! Przyjęliśmy dzisiaj wyjątkowo ważne sprawozdanie dotyczące przeciwdziałania zmianom klimatycznym, które są ściśle związane z problemami energetycznymi. Obserwujemy coraz częściej występujące susze, powodzie, pustynnienie, topnienie lodowców – chyba nikt już nie ma wątpliwości, że nasz klimat zmienia się. W wyniku wzrostu temperatury pojawiają się problemy społeczne, ekonomiczne i środowiskowe.

Aby chronić naszą planetę, naszą Ziemię, to my wszyscy, wszystkie państwa i społeczeństwa na całym świecie, musimy spowolnić lub wstrzymać dalszy wzrost poziomu CO2 i innych gazów cieplarnianych. Należy promować inwestycje proekologiczne, promować czystą energię, instalacje energooszczędne, a przede wszystkim musimy przekonać ludzi, aby oszczędzali energię, zwiększyć ich wiedzę i świadomość. To może przynieść efekt najszybciej.

Ograniczając emisję gazów cieplarnianych w Unii musimy znaleźć rozwiązania kompromisowe. Nowe państwa członkowskie Unii powinny być traktowane nieco odmiennie niż państwa najbardziej rozwinięte, tak aby miały one szansę nadrobić znaczące różnice w poziomie rozwoju gospodarczego.

 
  
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  Kurt Joachim Lauk (PPE-DE). – Herr Präsident! Zunächst zum Bericht Florenz, der – wie ich meine – sehr gut zusammengefasst hat, was im Moment wissenschaftlicher Konsens ist. Dennoch habe ich gegen den Bericht gestimmt, und zwar deshalb, weil das Klima auf der einen Seite ein wichtiges Anliegen ist. Wir müssen hier etwas tun, insofern stimme ich zu. Auf der anderen Seite ist der wissenschaftliche Konsens nur ein momentaner Konsens. Alle wissenschaftlichen Konsense der letzten paar hundert Jahre waren vorübergehender Art und Natur. Wir haben uns weiter entwickelt.

Der vorliegende Bericht eröffnet hier nicht genügend Möglichkeiten. Zweitens sind die konkreten Maßnahmen, die intendiert sind, einseitig. Wir müssen darauf achten, dass Europa nicht an wirtschaftlicher Leistungskraft verliert, denn die Welt können wir in Europa nicht alleine retten. Die anderen Länder müssen in dieses globale Problem dringend einbezogen werden. Nur dann kann der wissenschaftliche Konsens auch umgesetzt werden. Wir können die Last alleine nicht tragen.

Vor diesem Hintergrund habe ich die Maßnahmen vermisst, die notwendig sind, um den Klimawandel zu vermindern. Wir können ihn wahrscheinlich nicht stoppen. Vor diesem Hintergrund meine ich, dass Maßnahmen, die unsere industrielle Basis nachhaltig verändern werden, nicht aufgrund von vorläufigen wissenschaftlichen Konsensen ergriffen werden können.

 
  
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  Roger Helmer (NI). – Mr President, I voted against the Florenz report. One of the greatest myths of climate alarmism is that there is a scientific consensus and that all scientists agree. As a member of the Temporary Committee on Climate Change I know why Mr Florenz’s report turned out the way it did: they only listened to one side of the debate and therefore they concluded there was a consensus.

In the debate earlier today, Mr Booth reminded us of the Oregon Declaration, which 30 000 relevant scientists have signed, challenging the whole basis of climate alarmism. There is no consensus; there is a powerful and growing body of scientific opinion which takes the other view. In the mean time we are going to do huge economic damage to the people we represent in a futile and doomed attempt to influence a speculative problem, which, in the view of many people, does not exist.

It is the economic damage which will crucify us, and it will crucify specifically Europe because developing countries like China and India have far too much common sense to be taken in by it.

 
  
  

− Relazione: Ria Oomen-Ruijten (A6-0168/2008)

 
  
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  Димитър Стоянов (NI). – Делегацията на „Атака“ гласува против т. нар. доклад за напредъка на Турция, защото ние не виждаме в какво се изразява този напредък.

Това, което виждаме в Турция, е една държава, в която управлява ислямистка партия, в която начело на държавата имаме един ислямистки президент. Държава, която въобще не е дори наблизо до спазване на човешките права, държава, която потиска един цял народ и води война срещу един цял народ за неговото унищожение до ден-днешен - срещу кюрдския народ. Една държава, която е тежко милитаризирана, в която имаме една прикрита военна хунта, и там, където посочат генералите, натам отива турската политика. Една държава, която до ден днешен окупира територията на държава-членка в Европейския съюз.

С такава държава не може въобще да се водят преговори, докато всички тези решителни проблеми не бъдат премахнати от обективната действителност.

 
  
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  Frank Vanhecke (NI). – Het verslag-Oomen-Ruijten is in mijn ogen een zoveelste gemiste kans om over de potentiële toetreding van Turkije tot de Europese Unie eens spijkers met koppen te slaan. Men concentreert zich in dit verslag op een aantal in mijn ogen bijkomende kwesties, terwijl het essentiële in heel de zaak natuurlijk toch blijft dat Turkije op geen enkel gebied een Europees land ís, op geen enkel gebied ooit een Europees land zal worden en dat bijgevolg van toetreding van een niet-Europees land tot de Europese Unie gewoonweg geen sprake kan zijn. Punt uit!

In de marge hiervan wil ik echter nog opmerken dat het mij verbaasde in het debat te horen, onder meer van collega Swoboda van de socialisten, dat het absoluut onaanvaardbaar is dat in Turkije partijen zouden worden verboden. Ik herinner eraan dat in mijn land, België, de grootste partij van het land, het Vlaams Blok, goed voor 24% van de stemmen, in 2004 gewoon buiten de wet werd geplaatst en moest worden ontbonden. Ik herinner mij geen protest toentertijd van de socialisten. Integendeel, hun solidariteit blijft beperkt tot de islamitische fundamentalisten, waarvan akte.

 
  
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  Zuzana Roithová (PPE-DE). – Pane předsedo, řadu let říkám, že smlouva o privilegovaném partnerství mezi Unií a Tureckem by byla bývala přínosnější než příslib vstupu do Evropské unie. Hodnotící zpráva bohužel potvrzuje, že i přesto, že byla zahájena přístupová jednání, kodaňská kritéria stále nejsou plněna. A nejde jen o jednu oblast, ale jde o svobodu vyznání, práva menšin, rovné příležitosti zejména pro ženy, korupci, kurdskou i kyperskou otázku a samozřejmě vliv armády na řízení státu. V souladu se zpravodajkou ovšem vítám snahy vlády o pokrok, který však není vidět. Naopak Turecko zakazuje politickou stranu, má nový paragraf 331 na stíhání spisovatelů a intelektuálů za urážku turectví a také narůstá politicky či nábožensky motivované nepřátelství a násilí. Vražda Hranta Dinka a další vraždy dosud nebyly vyřešeny. Nicméně oceňuji vyváženost a upřímnost dnešní zprávy.

 
  
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  Czesław Adam Siekierski (PPE-DE). – Panie Przewodniczący! Przyjęliśmy ważne sprawozdanie. Należy docenić i poprzeć wszystkie te zmiany, które dokonały się w Turcji w związku z negocjacjami akcesyjnymi. Turcja, ze względu na swoje wyjątkowe położenie geopolityczne, jest strategicznym partnerem Unii w jej relacjach z państwami basenu Morza Czarnego, Azji Środkowej i Bliskiego Wschodu. Ma ona ponadto kluczowe znaczenie dla zapewnienia bezpieczeństwa energetycznego Europy, gdyż przez jej terytorium następuje transport surowców energetycznych z rejonu Morza Kaspijskiego i Czarnego. Turcja posiada też ogromny potencjał gospodarczy. Dynamiczna ekonomia, olbrzymi rynek wewnętrzny, społeczeństwo w wieku produkcyjnym – z całą pewnością to wszystko przyczyni się do rozwoju europejskiej gospodarki w przyszłości.

Należy wskazać jeszcze jeden ważny aspekt akcesji Turcji: jako państwo muzułmańskie, będące równocześnie członkiem Unii, może ona odegrać znaczącą rolę w rozwoju stosunków Zachodu ze światem islamskim.

 
  
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  Bernd Posselt (PPE-DE). – Herr Präsident! Ich habe für den Bericht Oomen-Ruijten gestimmt, obwohl er viele Kompromissformulierungen enthält, denn am Anfang steht ein entscheidender Satz, nämlich dass der Verhandlungsprozess ein langer Prozess mit offenem Ausgang ist. Nur deshalb konnte ich zustimmen, denn ich sage ganz klar: Meine Partei, die christlich-soziale Union, war immer protürkisch und ist protürkisch. Wir haben gekämpft und gearbeitet für die Zollunion, die wurde hier im Haus mit einer Stimme Mehrheit angenommen. Man kann auch sagen, es war damals meine Stimme. Wir haben die Türkei in der NATO und in vielen Punkten unterstützt.

Aber ich sage ganz klar, die Türkei ist kein europäisches Land, und wie die Kollegin Roithová bin ich der Ansicht, dass eine privilegierte Partnerschaft, ein maßgeschneiderter Spezialstatus die richtige Lösung ist. Zu dieser Lösung wird es auch kommen. Wir sollten endlich aufhören, diesen Irrweg eines angeblichen Beitrittes zu gehen. Zu diesem Beitritt wird es nicht kommen und deshalb ist es ehrlicher und für beide Seiten besser, wenn man sich so bald wie möglich zusammensetzt und sich einigt, einen anderen Weg zu gehen, einen Weg der Partnerschaft, in der beide Seiten gleichberechtigt sind, ohne gemeinsame Institutionen, aber mit gemeinsamen Interessen und einer konkret verabredeten Zusammenarbeit.

 
  
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  Albert Deß (PPE-DE). – Herr Präsident! Obwohl in dem Bericht von Ria Oomen-Ruijten viele kritische Punkte gegenüber der Türkei enthalten sind, habe ich dagegen gestimmt, da ich der Meinung bin, dass eine Vollmitgliedschaft der Türkei nicht das Ziel der Beitrittsverhandlungen sein kann. Kollege Posselt hat es angesprochen. Ich bin der Meinung, dass wir schnellstens damit beginnen sollten, der Türkei diese privilegierte Partnerschaft anzubieten. Die Türkei gehört nicht zu Europa, und sie erfüllt auch nicht die Funktion einer Brücke zu den islamischen Staaten.

Im Sudan findet schon seit vielen Jahren eine Verfolgung der Christen in Darfur statt. Die Türkei hätte schon längst die Möglichkeit gehabt, daran mitzuwirken, dass diese Verbrechen an Christen im Sudan beendet werden. Ich habe bis heute nicht gemerkt, dass die Türkei irgendwelche Aktivitäten in diese Richtung unternommen hätte. Deshalb habe ich dagegen gestimmt, weil die Türkei nicht als Vollmitglied zur Europäischen Union gehört.

 
  
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  Маруся Иванова Любчева (PSE). – Г-н председател, аз подкрепих доклада за напредъка на Турция, независимо от все още съществуващите рискове на тази страна по пътя към Европейския съюз.

Мотивирана бях от това, че са включени текстове, свързани със защита правата на човека, защита правата на жените в две важни направления: репродуктивното здраве, осигуряване на равнопоставеност и особено достъпът до образование.

Вторият момент, който искам да отбележа, това са гаранциите, които иска докладът по отношение на политиката за добросъседство. Необходимо е преодоляването на все още нерешените въпроси със съседните страни, какъвто е проблемът с българските тракийски бежанци. Този въпрос също е свързан с фундаменталните човешки права. Неговите измерения надхвърлят имуществените и финансови аспекти. Моралните му аспекти са особено важни. Разбира се без да се вглеждаме само в миналото, ние искаме ясни бъдещи действия и изпълнение на подписан между страните ни договор и затова подкрепих доклада.

 
  
  

Dichiarazioni di voto scritte

 
  
  

− Calendario delle tornate del Parlamento europeo - 2009

 
  
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  Glyn Ford (PSE), in writing. − I supported all the amendments to the calendar that reduced our time in Strasbourg and increased it in Brussels. The current situation is bizarre, trekking as we do backwards and forwards between Brussels and Strasbourg at vast cost in time and money. We should meet at a single location.

I do however reject Mr Stevenson's complaint regarding the current transport strikes. We recognise and support the right to strike. Our objection to Strasbourg is not based on any opposition to the exercise of workers' rights in France, but the inherent waste involved in our current institutional arrangements.

I voted against making an exception for the Monday of Orthodox Easter when we make no provision for not meeting on 14 July. Secular celebrations deserve the same treatment as religious festivals.

 
  
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  Hélène Goudin och Nils Lundgren (IND/DEM), skriftlig. − Vi vill egentligen att Europaparlamentets sessioner ska förläggas helt och hållet till Bryssel och att flyttcirkusen mellan Bryssel och Strasbourg ska upphöra snarast möjligt.

Vi har därför röstat ja till förslagen att måndagssammanträdena och torsdagseftermiddagssammanträdena under Strasbourgsessionerna ska utgå med förhoppningen att sammanträdena i Strasbourg ska avvecklas helt.

Europaparlamentet ska ha ett enda säte och en enda arbetsort. Det är beklagligt att det finns medlemsländer vars politiska ledare anser sig vara starka anhängare av Europatanken men samtidigt inte vill släppa ett uns på egenintresset.

 
  
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  David Martin (PSE), in writing. − I am generally in favour of what is proposed for the 2009 calendar of part-sessions. However, I believe that amendments requesting an extension of the time spent in Strasbourg would not contribute to the efficient running of the Parliament. Indeed, efficiency and logic demands that there be one single Parliament seat in Brussels. My views on this issue are reflected in my vote.

 
  
  

− Relazione: Dimitrios Papadimoulis (A6-0102/2008)

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. É positivo que se reconheça que o encerramento das minas de mercúrio na Comunidade coloca problemas ambientais e sociais, e se considere que devem continuar a ser apoiados projectos e outras iniciativas com base nos instrumentos de financiamento disponíveis, a fim de permitir às zonas afectadas encontrarem soluções viáveis para o ambiente, o emprego e as actividades económicas locais.

De igual modo, foi acordado que o requerente da licença tome as medidas necessárias, mediante garantia financeira ou equivalente, para assegurar que as obrigações decorrentes da licença (incluindo as operações de manutenção após o encerramento) serão cumpridas e que as operações de encerramento serão efectuadas.

Também foi aprovado que os sectores industriais que obtêm mercúrio da limpeza do gás natural ou como subproduto de operações de extracção de metais não ferrosos e de fundição deverão apresentar os dados relevantes à Comissão e às autoridades competentes dos Estados-Membros interessados. A Comissão deverá pôr esta informação à disposição do público.

Consideramos também correcto que se incentive a prestação de assistência técnica aos países em desenvolvimento e aos países com economias em transição, nomeadamente assistência que vise facilitar a passagem para tecnologias alternativas sem mercúrio e eliminar progressivamente as utilizações e emissões de mercúrio e de compostos de mercúrio.

 
  
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  Françoise Grossetête (PPE-DE), par écrit. – J'ai voté en faveur de ce rapport visant à avancer l'interdiction des exportations de mercure au 15 mars 2011, soit trois mois avant la date proposée par le Conseil. Le mercure peut provenir du recyclage de déchets (ampoules fluorescentes, piles, par exemple), de l'épuration du gaz naturel ou encore du traitement industriel de métaux non ferreux.

Je me félicite que cette interdiction couvre, en plus du mercure métallique, les produits contenant du mercure qui ne peuvent être vendus ou commercialisés dans l'Union européenne, le minerai de cinabre ou les composés du mercure.

Il est également très important que les composés utilisés en recherche et développement, en médecine ou en analyse ne soient pas couverts par l'interdiction, comme le souligne le rapport.

Enfin, concernant le stockage, il est essentiel qu'il soit sécurisé, comme le suggèrent d'ailleurs le rapport et le Conseil. Les déchets de mercure doivent être stockés temporairement pendant plus d'un an dans des mines de sel profondes, souterraines et rocheuses ou dans des installations de surface, de façon à exclure tout risque pour la santé humaine et l'environnement, avant d'être traités.

 
  
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  David Martin (PSE), in writing. − I generally support Dimitrios Papadimoulis’ report on the banning of exports and the safe storage of metallic mercury. Bringing forward the date of the export ban to 2010 allows for greater coherence with the EU’s overall mercury strategy. I also support the extension of the types of mercury covered within the ban. I further feel that, before the ban comes into force, more research is required regarding safe disposal methods for mercury. I voted in favour of the report.

 
  
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  Αθανάσιος Παφίλης (GUE/NGL), γραπτώς. – H υποκρισία έχει και όρια. H Ευρωπαϊκή Επιτροπή, προτείνει, και σωστά, λόγω υψηλής τοξικότητας και κινδύνων για τη δημόσια υγεία την απαγόρευση χρήσης του υδραργύρου και τη δημιουργία κατάλληλων υποδομών για αποθήκευση του. Ταυτόχρονα όμως επιμένει στην προώθηση λαμπτήρων φθορισμού για εξοικονόμηση ενέργειας γνωρίζoντας ότι περιέχουν τουλάχιστον 5 χιλιοστά του γραμμαρίου υδράργυρο ο ένας, όγκο ιδιαίτερα επικίνδυνο αν αναλογιστεί κανείς τον αριθμό των λαμπτήρων που βρίσκονται σε κάθε κατοικία ή χώρο εργασίας.

Το κέρδος πάνω από όλα. Οι επενδύσεις και τα κέρδη των μονοπωλίων πρέπει να προστατευτούν ακόμα και αν διαπιστωμένα πραγματοποιούνται σε βάρος της δημόσιας υγείας. H ΕΕ απαγορεύει τη χρήση υδραργύρου αλλά επιτρέπει στις εταιρείες να προσφέρουν δωρεάν λαμπτήρες που περιέχουν υδράργυρο προκειμένου να προωθήσουν τις πωλήσεις τους.

H ευθύνη για τη δημόσια Υγεία ανατίθεται στις εταιρείες που καλούνται να χειριστούν την περισυλλογή των αποβλήτων ενώ είναι γνωστό ότι αυτά θα καταλήξουν στις χωματερές και στους κάδους των σκουπιδιών δημιουργώντας τεράστιο κίνδυνο μόλυνσης στο κοινωνικό σύνολο και όχι μόνο σε αυτούς που τους χρησιμοποιούν. Γι'αυτό άλλωστε η κοινή θέση επιτρέπει την εναπόθεση τους στους XΥTA. Προκειμένου μάλιστα να προληφθούν αντιδράσεις που θα επηρέαζαν τις πωλήσεις δεν λαμβάνονται καν στοιχειώδη μέτρα ενημέρωσης των πολιτών για τους κινδύνους που διατρέχουν από την διάχυση του περιεχόμενου των λαμπτήρων στο περιβάλλον.

 
  
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  Bernard Wojciechowski (IND/DEM), na piśmie. − Rtęć należy do najsilniejszych trucizn środowiskowych. Jest to metal, który w zwykłych warunkach jest cieczą o wysokiej prężności par. Nie ulega biodegradacji i dlatego bardzo długo utrzymuje się w środowisku, gromadząc się w łańcuchach troficznych, które w znacznych stężeniach mogą przedostawać się do organizmu ludzkiego.

Rozwój przemysłu spowodował, że rtęć wykorzystuje się jako metal o specjalnych właściwościach i tanim pozyskaniu. Stosowanie rtęci do produkcji energooszczędnego oświetlenia wydaje się trudne do wyeliminowania. Należy zatem opracować skuteczne systemy zbierania tego rodzaju odpadów, jak też zastosować bezpieczne technologie ich utylizacji w celu zapobieżenia dalszej degradacji środowiska naturalnego.

Jedno z największych zatruć związkami rtęci miało miejsce w Japonii w latach 1953-1960. Mieszkańcy zatoki Minamata masowo chorowali, wykazując objawy uszkodzenia nerwów, co często było przyczyną zgonów.

UE powinna dołożyć wszelkich starań, aby rtęć była bezpiecznie składowana. Wywóz rtęci metalicznej powinien być zakazany.

 
  
  

− Relazione: Hartmut Nassauer (A6-0154/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté en faveur du rapport de mon excellent collègue Allemand Hartmut Nassauer, rédigé en 1ère lecture de la procédure de codécision et relatif à la proposition de directive du Parlement européen et du Conseil concernant la protection de l'environnement par le droit pénal. Je soutiens la position visant à réinsérer le dispositif dans le strict champ du droit communautaire en limitant l’effet de la directive aux seuls cas de violation du droit communautaire en matière d’environnement et, donc, en laissant aux États membres le soin de déterminer les sanctions qu’ils appliqueront en cas d’infraction audit droit. Cette position de sagesse est celle de la Cour de Justice des communautés européenne qui avait estimé que l'UE disposait de compétences pour adopter des mesures pénales seulement dans les cas où il existe un "besoin justifié" ; c'est-à-dire dans les politiques communes des transports et de l'environnement. Il est utile de préciser que la directive vise à obliger les États membres à prévoir des sanctions pénales dans leurs législations nationales pour les infractions graves aux dispositions du droit communautaire relatif à la protection de l'environnement, sans créer d'obligations relatives à l'application de telles sanctions et invocables dans des cas individuels.

 
  
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  Hanne Dahl (IND/DEM), in writing. − Given the trans-boundary nature of environmental crime, we believe that an established set of minimum standards and sanctions concerning environmental crime at international level would be a useful instrument in maintaining a comprehensive and effective environmental protection strategy. However, we do not believe that the EU has or should have the competence to establish criminal measures in first-pillar matters. Therefore I voted against the report today

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. É importante que o relator tenha reconhecido que, nos termos do acórdão do Tribunal de Justiça de 23 de Outubro de 2007 (C-440/05), a legislação penal e as normas de processo penal não são da competência da Comunidade, não podendo fixar o tipo e o grau de sanções penais a aplicar. Por isso, foram introduzidas alterações à proposta de directiva que a Comissão Europeia tinha apresentado e que não era aceitável.

É também importante que a Comissão e o Conselho tenham aceite estas propostas de alteração. Mas, mesmo assim, há insistência na possibilidade de o legislador comunitário poder impor aos Estados-Membros a obrigação de instituir sanções para garantir a plena eficácia das normas que adopta em matéria de protecção do ambiente.

Como não ficou muito claro o papel dos Estados-Membros em todo o processo, optámos pela abstenção no voto final.

 
  
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  Neena Gill (PSE), in writing. − I voted in favour of this report as it will allow criminal sanctions for serious environmental offences. Member States must take a strong stance on environmental protection and ensure strict application of this directive.

In particular I am voting for the inclusion of an annex to the directive which clarifies which legislation is subject to criminal sanctions. An annex is crucial to give greater legal clarity about what Community legislation is affected. It should both cover existing legislation, where this Directive will have competence to impose criminal sanctions, and allow for future legislation to be covered.

Furthermore, an annex will ensure the directive is restricted only to enforcement of Community law and implementing national legislation and has no impact on what is purely national law.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI), par écrit. – L'adoption d'un droit pénal commun au sein de l'Union européenne, privant ainsi les États membres de leur droit souverain et exclusif à déterminer de manière indépendante quels types de comportements ils considèrent comme un délit, mais aussi la possibilité de définir les qualifications et les limites des sanctions pénales, est en marche.

La Cour de justice des Communautés européennes, par un coup de force, avec son arrêt en date du 13 septembre 2005 dans l'affaire dite "protection de l'environnement", s'est octroyée un droit d'ingérence dans le droit pénal des États membres en cas d'infraction à la législation sur l'environnement.

Aujourd'hui, nouvelle étape, il s'agit d'établir un ensemble harmonisé d'infractions qui devraient être sanctionnées par le droit pénal dans tous les États membres, ainsi que d'harmoniser ces sanctions pénales dans les cas d'infractions environnementales.

La Cour a pris le pouvoir et l'a remis à la Commission et ce, au mépris des peuples, des constitutions nationales, des parlements et de la bonne application du droit.

Souverainistes et attachés à la défense des libertés et des droits des peuples à disposer d'eux-mêmes, nous refusons ces méthodes.

 
  
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  Ian Hudghton (Verts/ALE), in writing. − I voted in favour of the Nassauer report on the protection of the environment through criminal law. Whilst substantive criminal law is and should remain a matter for Member States, it is equally clear that environmental protection is something which can best be coordinated at the EU level. I am satisfied that the compromise package will allow the EU take the lead in environmental protection whilst respecting the integrity of national legal systems.

 
  
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  Αθανάσιος Παφίλης (GUE/NGL), γραπτώς. – H πρόταση οδηγίας ανοίγει τον δρόμο για την επιβολή στα κράτη μέλη ενιαίου ποινικού δικαίου της Ε.Ε. Xρησιμοποιεί την προστασία του περιβάλλοντος και την ανησυχία των εργαζομένων για τα περιβαλλοντικά προβλήματα, ώστε να προωθήσει την θέσπιση κοινού ποινικού δικαίου της ΕΕ και μάλιστα καταργώντας τον κανόνα της ομοφωνίας των κρατών μελών που ισχύει μέχρι σήμερα στις ποινικές υποθέσεις. Διαμορφώνει έτσι το "κεκτημένο" που δίνει στην ΕΕ το δικαίωμα και τη δυνατότητα να θεσπίζει και να επιβάλλει ποινικές κυρώσεις για όποιο θέμα κρίνει απαραίτητο. Στην ουσία επαναφέρει σχετικές διατάξεις του "ευρωσυντάγματος" και εφαρμόζει από τώρα τη μετονομασμένη εκδοχή του, τη "Συνθήκη της Λισαβόνας" πριν κάν επικυρωθεί και ισχύσει. Πρόκειται για μία επικίνδυνη εξέλιξη σε βάρος των λαών.

H απονομή αρμοδιότητας στην ΕΕ να θεσπίζει ενιαίο ποινικό δίκαιο και μάλιστα χωρίς ομοφωνία των κρατών μελών, συνιστά κατάλυση ενός από τα θεμελιώδη κυριαρχικά δικαιώματα των κρατών, να κρίνουν δηλαδή κυρίαρχα ποιές συμπεριφορές συνιστούν ποινικά αδικήματα και να ορίζουν το είδος και το ύψος των ποινών. Επιβάλλει την υπεροχή του κοινοτικού δικαίου έναντι των εθνικών νομοθεσιών, ακόμη και των εθνικών συνταγματικών διατάξεων, ώστε να επιβάλλεται με άμεσο τρόπο στους ευρωπαϊκούς λαούς η υψωμένη σε νόμο βούληση του ευρωπαϊκού μονοπωλιακού κεφαλαίου, ο δραστικός περιορισμός των ατομικών δικαιωμάτων και των δημοκρατικών ελευθεριών των λαών

 
  
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  Zdzisław Zbigniew Podkański (UEN), na piśmie. − Dbałość o środowisko jest naszym wspólnym obowiązkiem. Jednak świat nie radzi sobie z nim dobrze, bagatelizuje go i odkłada na późniejszy termin.

W 1998 r. Rada Europejska podjęła decyzję ochrony środowiska poprzez prawo karne. Dzięki przyjęciu nowej dyrektywy zdefiniowany został zbiór przestępstw podlegających sankcjom karnym we wszystkich państwach członkowskich. Uważam, że dodatkowo należy zaakcentować odpowiedzialność wytwórców, eksporterów, importerów i przewoźników za ich produkty i usługi tak, aby nie było możliwości manipulacji i uchylania się od odpowiedzialności.

Jednak, aby można było egzekwować nowe zasady i ograniczyć przestępstwa przeciwko środowisku, potrzebne są środki na zapewnienie niezbędnych zasobów, szkoleń dla personelu itd. Uważam, że w budżecie Unii Europejskiej środki powinny się znaleźć, przynajmniej dla nowych państw członkowskich, które mają do zrealizowania wiele zadań i to w krótkim okresie.

Wyznaczone cele możemy osiągnąć tylko dzięki solidarności wszystkich państw członkowskich. W przeciwnym razie różnice regionalne będą się pogłębiać.

 
  
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  Bogusław Sonik (PPE-DE), na piśmie. − Głosuję za przyjęciem sprawozdania w sprawie wniosku dotyczącego dyrektywy PE i Rady w sprawie ochrony środowiska poprzez prawo karne (COM(2007)0051) ponieważ wprowadzenie nowych uregulowań prawnych oraz zdefiniowanie wspólnej dla całej Wspólnoty mninimalnej listy przestępstw przeciwko środowisku zapewni skuteczniejsze stosowanie prawa wspólnotowego.

Mimo, że we wszystkich państwach członkowskich Wspólnoty wdrożone są jednolite przepisy, to sposób ich egzakwowania jest różny, Sprzyja to nagannym praktykom lokowania przez nieuczciwych przedsiębiorców działalności gospodarczej w państwach, gdzie sankcje karne za przestępstwa są łagodniejsze. Dotyczy to szczególnie nowych państw członkowskich. Należy podkreślić, że coraz większą rolę odgrywają przestępstwa popełniane w ramach organizacji przestępczych, a przestępstwa przeciwko środowisku mają coraz częściej ponadgraniczny charakter.

Zgadzam się ze stanowskiem sprawozdawcy, że ramy prawne określone w propozycji dyrektywy są istotnym wkładem w skuteczną ochronę środowiska i mogą zagwarantować jednolite i uczciwe egzekwowanie prawa ochrony środowiska w UE. W celu skutecznego egzekwowania prawa i faktycznego ograniczania przestępstw, konieczne jest zapewnienie odpowiednio wyszkolonych służb. Dlatego propozycja sprecyzowania obowiązków państw członkowskich w tym zakresie jest słuszna. Przyjęcie zestawu przestępstw przeciwko środowisku i związanych z nimi sankcji karnych stanowić będzie bardzo istotny instrument w jednolitym egzekwowaniu prawa ochrony środowiska w UE.

 
  
  

- Relazione: Gábor Harangozó (A6-0061/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté le rapport de mon collègue Hongrois Gábor Harangozo, qui modifie, en 1ère lecture de la procédure de codécision, la proposition de règlement du Parlement européen et du Conseil relatif aux enquêtes sur la structure des exploitations et à l'enquête sur les méthodes de production agricole. Je soutiens l’idée de permettre des dérogations aux Etats membres qui souhaiteraient réaliser l’enquête sur la structure des exploitations agricoles en 2009 plutôt qu’en 2010 du fait du recensement décennal de la population en 2011. Je suis, également, favorable à toutes les simplifications prévues.

 
  
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  Duarte Freitas (PPE-DE), por escrito. A proposta de Regulamento justifica-se com a nova abordagem política da Comissão de simplificação da legislação e melhor regulamentação.

Concordo com a proposta da Comissão, que consegue simplificar os procedimentos, reduzindo o número de inspecções internas, mantendo ao mesmo tempo o necessário nível de rigor das disposições anteriores, relativas ao levantamento de estatísticas estruturais relacionadas com as produções vegetais e animais, o trabalho agrícola e o equipamento utilizado.

Por outro lado, e a bem da simplificação, a proposta apenas introduz um novo tipo de inspecção e não conduz a nenhuma obrigação dos Estados-Membros de alterarem os seus sistemas administrativos.

 
  
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  Gábor Harangozó (PSE), por escrito. Tratando-se de dinheiros públicos, como é o caso das ajudas agrícolas, é necessário garantir a sua justa distribuição em função de critérios objectivos. Daí estarmos de acordo com a necessidade da realização de inquéritos que apurem essas condições nas explorações agrícolas. A aplicação destes princípios não pode, no entanto, constituir mais uma fonte de sobrecarga burocrática dos agricultores, sobretudo dos pequenos e médios agricultores, cujos meios são bastante escassos ou inexistentes. De igual modo, não pode constituir um meio que, por deficiências técnicas ou outras alheias aos agricultores, os impeça de obter os apoios a que têm direito, como, por vezes, tem acontecido em Portugal com o reconhecimento e identificação por satélite.

Por isso, consideramos positivo que o relatório reconheça as significativas dificuldades metodológicas e técnicas em muitos Estados-Membros, bem como que insista na necessidade de a Comissão lhes prestar a assistência técnica e o aconselhamento necessários em matéria de reconhecimento das explorações agrícolas por satélite. Queremos ainda, neste âmbito, voltar a chamar a atenção para a necessidade de as autoridades dos Estados-Membros garantirem o acesso e uso exclusivo dos dados recolhidos no reconhecimento por satélite para os fins previstos.

 
  
  

- Relazione: Sylvia-Adriana Ticău (A6-0087/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté en faveur du rapport de ma collègue Roumaine Silvia Adriana Ticau relatif à la proposition de règlement du Parlement européen et du Conseil établissant des règles communes sur les conditions à respecter pour exercer la profession de transporteur par route.

L’ancienne directive 96/26/CE sur l'accès à la profession de transporteur routier et ses quatre règlements sur l'accès au marché du transport, avec la dérégulation des prix du transport international routier intervenue quelques années auparavant, ont façonné le marché intérieur du transport routier mais avec un degré minimal de qualité du transport routier tandis que l'ouverture du marché qu'organisent les règlements a incité à plus de concurrence.

L’expérience a montré que ces mesures sont mal ou inégalement appliquées car ambiguës, incomplètes ou devenues inadaptées à l'évolution du secteur. Les entreprises demeurent sujettes à une surveillance et des contrôles inégaux selon les Etats membres avec des niveaux de qualification professionnelle et de solidité financière très différents. Il devenait donc urgent de légiférer en exigeant les conditions d’honorabilité, de capacités financière et professionnelle et en mettant en place une reconnaissance mutuelle de certains des documents requis pour l'obtention de l’autorisation d’exercer.

 
  
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  Pedro Guerreiro (GUE/NGL), por escrito. Independentemente da crítica a aspectos parcelares incluídos nesta proposta de regulamento, não se deverá analisar o seu conteúdo sem ter em conta o seu "papel" no quadro do aprofundamento da liberalização do transporte internacional rodoviário de mercadorias e de passageiros promovido pela Comissão Europeia e pelas instituições da União Europeia com poder de co-decisão, o Parlamento Europeu e o Conselho.

Aliás, tal ideia central é salientada pela própria Comissão Europeia na apresentação da sua proposta: "a Directiva 96/26/CE relativa ao acesso à profissão de transportador rodoviário e os quatro regulamentos relativos ao acesso ao mercado dos transportes, juntamente com a desregulamentação dos preços do transporte internacional rodoviário verificada alguns anos antes, deram forma ao mercado interno do transporte rodoviário". Isto é, foram estabelecidos "requisitos comuns para o acesso à profissão", enquanto "a abertura do mercado estabelecida pelos regulamentos incentivou uma maior concorrência".

Tal como salientámos relativamente à proposta de regulamento que estabelece regras comuns para o acesso ao mercado do transporte internacional rodoviário de mercadorias, a presente proposta têm como objectivo aprofundar a liberalização do transporte internacional rodoviário, procurando promover uma maior concorrência entre os diferentes operadores, num sector onde esta já impera, com inúmeros e gravosos custos para os seus trabalhadores.

 
  
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  Jörg Leichtfried (PSE), schriftlich. Eine Harmonisierung der diesbezüglichen bisherigen Regelungen ist wichtig, um den Kraftverkehr in der Europäischen Union zu optimieren. Zudem ist eine Verordnung in diesem Kontext zielführender als eine Richtlinie.

Die Regelungen zum Beruf des Kraftverkehrsunternehmers müssen dabei genau festgelegten Kriterien entsprechen, um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit auf den Straßen zu erreichen. Diese enthalten sowohl die Voraussetzungen als auch die Sanktionsmaßnahmen.

Zentral ist die Überwachung und Überprüfung von Daten, wobei der Schutz personenbezogener Daten gewährleistet sein muss. Eine Vernetzung der einzelstaatlichen elektronischen Register, welche die Daten enthalten, ist überaus wichtig, um den Nutzen der Verordnung zu sichern, indem eine Vergleichbarkeit der Daten möglich ist.

Ich lehne Änderungsantrag 7 und 102, welcher auf eine Verschlechterung der 6-Tage-Regelung abzielt, entschieden ab. Eine Wiedereinführung der bereits abgelehnten 12-Tage-Regelung kann sinngemäß nicht Inhalt dieses Berichtes sein.

 
  
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  Luís Queiró (PPE-DE), por escrito. O relatório da colega Ţicău insere-se num pacote de medidas, juntamente com dois outros relatórios, para o enquadramento da actividade de transporte rodoviário.

Esta actividade é da maior importância no espaço económico europeu, possibilitando o mercado aberto e concorrencial de que hoje nos orgulhamos.

Com esta nova proposta as empresas deverão contratar um gestor de transporte, com formação certificada, que será responsável pela gestão do tráfego da empresa de transporte, mantendo-se as condições já estabelecidas para aceder à profissão - idoneidade, capacidade financeira e capacidade profissional.

O objectivo desta reformulação é garantir que a legislação existente se torne mais inteligível e exigente em termos de segurança e eficácia para a prática desta actividade.

Saúdo assim o trabalho feito pela relatora no âmbito da responsabilização em termos de segurança e de garantias de seriedade nesta actividade económica e ainda as medidas relativas às competências profissionais, que envolvem uma formação exigente e o reconhecimento mútuo dos diplomas e das licenças.

 
  
  

- Relazione: Mathieu Grosch (A6-0038/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté le rapport de mon excellent collègue Mathieu Grosch sur la proposition de règlement du Parlement européen et du Conseil établissant des règles communes pour l'accès au marché du transport international de marchandises par route qui vise à fusionner les textes réglementant l'accès au marché de transport international de marchandises par route et de cabotage est actuellement régi par d’anciens règlements et directive. Dans le marché intérieur le transport international entre Etats Membres est totalement libéralisé, mais pour le cabotage certaines restrictions continuent à exister. Je me réjouis de ces précisions et simplifications ainsi que le fait de renforcer le cadre de sanctions pour les infractions commises dans d'autres Etats Membres qui celui d'établissement.

 
  
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  Pedro Guerreiro (GUE/NGL), por escrito. Trata-se de mais um passo (e novo instrumento(s)) com o objectivo de aprofundar a liberalização do transporte internacional rodoviário de mercadorias, procurando promover uma maior concorrência entre os diferentes operadores, num sector onde esta já impera, com inúmeros e gravosos custos para os seus trabalhadores.

Entre outros aspectos, pretende-se agora encontrar a forma de facilitar a inclusão das operações de "cabotagem" por transporte rodoviário - isto é, a realização até três operações de transporte consecutivas a um trajecto internacional, desde que efectuadas no prazo de sete dias -, no mercado, já de si liberalizado, o que terá profundas consequências para o equilíbrio financeiro e a sobrevivência de operadores a nível nacional.

Tal decisão terá igualmente consequências negativas para os trabalhadores do transporte rodoviário de mercadorias. Veja-se, por exemplo, a intenção da maioria do PE ao propor que se retire a menção ao "tempo de trabalho", ficando apenas a referência ao "tempo de condução" e "períodos de repouso", ou seja, a abertura a mais intensos ritmos de exploração, afectando as condições de trabalho e de segurança dos trabalhadores. E, se tivermos em conta as recentes decisões do Tribunal de Justiça Europeu, nem a referência à Directiva 96/71/CE relativa ao destacamento de trabalhadores defenderá os direitos laborais de muitos dos trabalhadores deste sector.

 
  
  

Bogusław Liberadzki (PSE), na piśmie. − Głosuję za przyjęciem sprawozdania w sprawie wniosku dotyczącego rozporządzenia Parlamentu Europejskiego i Rady w sprawie wspólnych zasad dostępu do międzynarodowego rynku przewozów drogowych (przekształcenie) (COM(2007)0265 - C6-0146/2007 - 2007/0099 (COD)).

Zgadzam się ze sprawozdawcą, że przyjęcie wniosku Komisji ma na celu uproszczenie i wyjaśnienie zasad mających zastosowanie do przewozu drogowego towarów.

Popieram sprawozdanie pana Mathieu Groscha, które ma na celu stworzenie możliwości zawierania umów między sąsiadującymi państwami członkowskimi, aby w jeszcze większym zakresie otworzyć ich rynki na przewozy kabotażowe.

 
  
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  Jörg Leichtfried (PSE), schriftlich. Ich stimme für den Bericht über den Zugang zum Güterkraftverkehrsmarkt von Mathieu Grosch. Durch eine Zusammenlegung der derzeitigen Verordnungen und der Richtlinie 2006/94/EG wird der Zugang zum Güterkraftverkehrsmarkt vereinfacht und verbessert.

Ich schließe mich dem Berichterstatter an, dass die Beschränkungen für Kabotagebeförderungen gelockert und dem grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr im Binnenmarkt angepasst werden müssen. Dafür ist eine klare Definition von Kabotage wichtig, um eine einheitliche Vorgangsweise zu gewährleisten.

Zwar sollen Leerfahrten im Sinne der Umwelt und der Effizienz vermieden werden und eine Kabotage unter den im Bericht genannten Einschränkungen ist auch auf dem Rückweg zu unterstützen, jedoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass dies gleichzeitig auch eine Schwächung der Bahn bedeutet.

 
  
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  Αθανάσιος Παφίλης (GUE/NGL), γραπτώς. – Kαταψηφίζουμε την έκθεση για την πρόσβαση στις οδικές μεταφορές γιατί απελευθερώνει την αγορά των κοινοτικών οδικών μεταφορών, επιτρέποντας την πρόσβαση διεθνών μεταφορέων στις εθνικές μεταφορές. Παραδίδει έτσι τις διεθνείς και εσωτερικές οδικές μεταφορές εμπορευμάτων και επιβατών στις μονοπωλιακές επιχειρήσεις, με καταστροφικές συνέπειες για τις μικρομεσαίες μεταφορικές επιχειρήσεις και κυρίως για τους εργαζόμενους και τους οδηγούς που θα γίνουν θύματα ακόμα μεγαλύτερης εκμετάλλευσης των μονοπωλιακών ομίλων.

H πρόταση του Ευρωπαϊκού Kοινοβουλίου κινείται σε πιο αντιδραστική κατεύθυνση και από την πρόταση της Επιτροπής, αφού αφαιρεί ακόμα και τους ελάχιστους προτεινόμενους περιορισμούς και απαιτεί την πλήρη απελευθέρωση της αγοράς διεθνών και εσωτερικών-εθνικών μεταφορών.

H δυνατότητα απεριόριστου αριθμού φορτώσεων και μεταφορτώσεων στο εσωτερικό των κρατών μελών, απεριόριστης παραμονής του μεταφορικού μέσου και του προσωπικού σε άλλες χώρες μέλη, μετά την πραγματοποίηση απλώς διεθνούς μεταφοράς, έχει σαν στόχο τη μείωση του εργατικού κόστους, την καταστρατήγηση των μισθολογικών, εργασιακών και ασφαλιστικών δικαιωμάτων των εργαζομένων στις διεθνείς μεταφορές, την προώθηση συγκέντρωσης των δραστηριοτήτων σε μεγάλες πολυεθνικές που θα λυμαίνονται ανεξέλεγκτα τον κλάδο υποβαθμίζοντας την ποιότητα των υπηρεσιών.

Γι αυτό και πρέπει να συναντήσει την σθεναρή αντίσταση του ταξικού εργατικού κινήματος, στη γραμμή της απειθαρχίας και της ανυπακοής στην αντεργατική, αντιλαϊκή πολιτική της ΕΕ.

 
  
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  Luís Queiró (PPE-DE), por escrito. A presente proposta entronca num pacote de medidas no âmbito da actividade de transporte rodoviário. Neste caso a proposta em jogo vem adicionar coerência à legislação comunitária no âmbito do transporte internacional rodoviário de mercadorias através da fusão de dois regulamentos já existentes, visando garantir uma maior eficácia na aplicação das regras e precisando e facilitando a aplicação da noção de cabotagem. Mais ainda, implementa medidas para a simplificação e normalização da licença comunitária e da certidão do condutor, reduzindo, assim, custos administrativos e atrasos, nomeadamente, no caso de controlos ao longo do percurso.

Os Estados-Membros vão ainda poder reforçar os seus sistemas de comunicação, o que facilitará o conhecimento das infracções cometidas por uma empresa de transporte rodoviário no Estado-Membro em que está estabelecida. Considero que este texto é da maior importância para o desenvolvimento desta actividade no mercado europeu, conferindo-lhe a celeridade necessária e a exigência e estrutura condizentes com um mercado aberto, regulado e justo.

 
  
  

- Relazione: Fiona Hall (A6-0077/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté le rapport de ma collègue Britannique Fiona Hall, qui a fait un excellent travail et a modifié, en 1ère lecture de la procédure de codécision, la proposition de décision du Parlement européen et du Conseil concernant la sélection et l'autorisation de systèmes fournissant des services mobiles par satellite (MSS). En qualité de rapporteur pour mon groupe politique, le PPE-DE, je me suis battu pour une couverture géographique optimum des services sur le territoire de l’Union. Je suis heureux d’avoir pu contribuer à exiger que les candidatures doivent comporter l'engagement que le système proposé fournira la couverture d'au moins 60% du territoire d'un seul tenant des États membres au moment où le service est mis en place. De plus, le système proposé devra fournir la couverture de tous les États membres et d'au moins 50% de la population et d’au moins 60% d'un seul tenant de chaque État membre à la date fixée par le candidat mais au plus tard sept ans après la publication du texte. Enfin, les candidatures doivent comporter un engagement visant à permettre l'utilisation, par les services de protection civile et les secours en cas de catastrophe, des services mobiles par satellite proposés.

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. Há aspectos positivos neste relatório que valorizamos, designadamente, as propostas sobre a importância de os serviços móveis via satélite cobrirem áreas fora dos principais centros urbanos dos Estados-Membros e de prestarem os melhores serviços possíveis, a fim de suprir o fosso digital, ou sobre a defesa de que a área de cobertura do serviço inicial dos serviços móveis via satélite propostos seja fixada a um nível suficiente, aumentando a capacidade de cobertura de tais sistemas.

Mas não podemos esquecer o contexto em que estas propostas aparecem - liberalização e avanço do mercado interno das telecomunicações. Daí não podermos votar favoravelmente este relatório.

De igual modo, discordamos que os Estados-Membros aceitem prescindir dos seus direitos nacionais em matéria de atribuição de espectro devido ao facto de os serviços móveis via satélite terem uma vasta zona de feixe, o que torna difícil evitar interferências para além das fronteiras nacionais, embora a decisão da Comissão de Fevereiro de 2007 reconheça que os Estados-Membros devem manter o direito de autorizar o funcionamento de componentes terrestres complementares nos seus territórios.

 
  
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  Olle Schmidt (ALDE), skriftlig. − Betänkandet om urval och tillståndsgivning avseende system som tillhandahåller mobila satellittjänster handlar om hur vi ska tillhandahålla en gemensam europeisk service för satellittjänster, en viktig del för att stärka Europas fortsatta konkurrenskraft inom högteknologisk forskning och industri. Betänkandet är bra och fokuserar på hur man ska kunna förbättra detta arbete. Dock har en avgörande fråga om täckningen av denna tjänst blivit problematisk ur svensk synvinkel då kompromissen blev 60 procent av EU:s yta. Det innebär att delar av Sverige inte kommer att täckas in, vilket för ur teknik- och forskningsutvecklingssynpunkt är negativt. Jag valde därför att lägga ned min röst.

 
  
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  Dominique Vlasto (PPE-DE), par écrit. – L'adoption de cette décision est une étape décisive vers un renforcement du marché intérieur des communications électroniques.

L'objectif est simple: permettre à tous d'accéder à l'internet à haut débit et de fournir des services multimédias mobiles et de protection civile en cas de catastrophe naturelle ou humaine.

Les moyens mis en œuvre sont à la hauteur de l'attente de nos concitoyens, notamment en matière d'accès à l'internet: la couverture de 50% de la population et d'au moins 60% de chaque État membre est en effet une garantie de parvenir efficacement à réduire la fracture numérique, y compris au bénéfice des zones rurales.

Cette décision est d'autant plus un succès qu'elle participe à une plus grande harmonisation de la gestion du spectre radioélectrique au niveau européen qui, faut-il le rappeler, est une ressource de plus en plus rare.

Elle résulte en outre de la volonté de l'ensemble des États membres de mettre à disposition des industries des télécommunications les moyens de construire un marché des services au niveau européen, marché jusqu'alors trop fragmenté.

En définitive, MSS devrait être une réussite tant au niveau industriel qu'au niveau du renforcement de la diversité culturelle et du pluralisme des médias.

 
  
  

- Relazione: Klaus-Heiner Lehne (A6-0101/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté le rapport d’initiative de mon collègue Allemand Klaus-Heiner Lehne sur la simplification de l’environnement des sociétés en matière juridique, comptable et de contrôle des comptes, en réponse à la communication de la Commission européenne sur le même sujet.

Comme mes collègues, je me félicite de l'objectif général de la Commission consistant à réduire les contraintes administratives des entreprises européennes. Mais cette réduction ne doit pas se faire au prix d’une insécurité juridique ou comptable au moment ou le marché intérieur commence à être pénétré par des petites et moyennes entreprises. Je suis heureux que le parlement n’ait pas retenu l’hypothèse de relever les seuils définis par la communication pour les micro-entités en dessous desquels ces entités sont exemptées de l'obligation, prévue par le droit européen, de reddition des comptes, de contrôle annuel des comptes et de publication. Enfin, je me félicite que le parlement ait voté un amendement que j’avais proposé en commission et qui n’avait pas été voté et qui recommande qu'une consultation soit organisée en vue d'étudier la nécessité et la possibilité de créer un régulateur européen dans les services comptables et du contrôle des comptes.

 
  
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  Alessandro Battilocchio (PSE), per iscritto. − Signor Presidente, onorevoli colleghi, ho votato a favore della relazione Klaus-Heiner Lehne sulla "semplificazione del contesto societario" perché convinto della necessità di “nuove” riforme in materia di diritto societario, contabilità e controllo di bilancio. Il diritto societario è ormai fortemente e, ritengo, positivamente influenzato dalla normativa a livello europeo. Dobbiamo evitare che questa imponga obblighi burocratici eccessivi e non necessari evitando di sovrapporre oneri già dovuti, connessi alla disciplina nazionale.

Tali riforme dovranno essere finalizzate a rendere più facile la lettura della normativa applicabile, nonché a ridurre gli oneri burocratici ed amministrativi soprattutto in materia di contabilità. La semplificazione risulterà in un grande vantaggio per le imprese e, soprattutto, per le PMI normalmente prive di grandi uffici legali e contabili. Sono convinto che una disciplina comprensibile e di facile applicazione favorisca innanzitutto il rispetto della legalità. Al contempo attraverso disposizioni chiare e di agevole identificazione si aiuta la creazione di un ambiente economico positivo ed attivo.

Credo che il lavoro della commissione pertinente e del relatore onorevole Lehne abbia consentito un giusto compromesso tra esigenze di rispetto del principio di sussidiarietà e creazione di un percorso armonizzato tra Stati membri impegnati in uno sforzo comune diretto alla semplificazione della disciplina societaria a livello europeo.

Dobbiamo evitare di creare impedimenti burocratici che imbriglino il dinamismo e l'imprenditorialità fino a soffocarli.

 
  
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  Sharon Bowles (ALDE), in writing. − Amendment 11d calls for the deletion of Paragraph 26. There are two ways of interpreting Paragraph 26. Some are concerned that it could be a call for 'one share, one vote' and for that reason have voted for the deletion of the paragraph. This is not my interpretation. The paragraph does specifically refer to 'special individual obstacles to the freedom of movement of capital' and refers to a specific judgment concerning Volkswagen. My interpretation of this is that the paragraph invites the Commission to remedy special, and extreme, protectionist measures. For this reason I voted against the amendment and for retention of the paragraph as a statement against protectionism.

 
  
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  Sylwester Chruszcz (NI), na piśmie. − Szanowni Państwo! Jestem zwolennikiem uproszczenia procedur sprawozdawczych i form komunikacji pomiędzy administracją publiczną a przedsiębiorcami. W obecnych czasach wymagania biurokratyczne wobec przedsiębiorców są absurdalnie rozbudowane. Sprawozdanie to w swoim założeniu usprawnia komunikację a dodatkowo rekomenduje wdrożenie standardu XBRL, który jest standardem otwartym, czyli dostępnym nawet dla najmniejszych firm.

Wobec tego postanowiłem poprzeć to sprawozdanie.

 
  
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  Jonathan Evans (PPE-DE), in writing. − I and my British Conservative colleagues wish to make clear that we strongly oppose Paragraph 23 of this report which supports the establishment of a 'common consolidated corporate tax base (CCCTB)' in the EU.

We have, however, made our policy on this clear on many occasions, and the balance of the rest of the report in promoting simplification of business rules has our support, subject to this clarification.

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. De uma forma geral, o relatório visa a simplificação e redução da legislação comunitária com o argumento de que beneficia especialmente as PME. É verdade que poderá haver alguns aspectos positivos nesta simplificação. E normalmente apoiamos a simplificação de medidas no que diz respeito à legislação das sociedades, desde que seja a abolição de burocracia. Contudo, não podemos votar a favor de um relatório que, por um lado, apela à simplificação, mas, por outro lado, apela à criação de novos enquadramentos legais no plano comunitário.

Entre as dúvidas e aspectos negativos que suscitaram a nossa abstenção estão as seguintes propostas contidas no relatório: legislar sobre uma eventual coordenação entre as administrações fiscais dos Estados-Membros para harmonizar as informações solicitadas às empresas, a revisão do Estatuto da Sociedade Europeia no sentido de assegurar uma forma jurídica comunitária mais uniforme, a criação de um novo enquadramento legal para as empresas, a criação de uma matéria colectável comum consolidada do imposto sobre as sociedades com o argumento de que tornaria o Estatuto da Sociedade Europeia mais útil e eficaz.

 
  
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  Lidia Joanna Geringer de Oedenberg (PSE), na piśmie. − Komunikat Komisji w sprawie uproszczonego otoczenia biznesu dla przedsiębiorstw w dziedzinie prawa spółek, rachunkowości i audytu proponuje środki w celu zmniejszenia obciążeń administracyjnych i zapewnienia europejskim firmom możliwości efektywnego konkurowania na szczeblu światowym. Państwa członkowskie nie tylko nie korzystają z opcjonalnych środków zmniejszających biurokrację, ale obwarowują często ustępstwa wspólnotowe – surowszymi przepisami krajowymi – pozbawiając lokalne firmy możliwości uproszczenia procedur na mocy prawa unijnego.

Komisja powinna zatem koncentrować się na zachęcaniu państw członkowskich do harmonizacji klasyfikacji wymogów dotyczących sprawozdawczości w zakresie informacji finansowej, oraz do postawienia na nowe technologie w celu zmniejszenia kosztów. Co więcej, rozwiązanie w postaci ustanowienia wspólnej jednolitej podstawy opodatkowania osób prawnych sprawiłoby, iż statut europejskiej spółki stałby się bardziej użyteczny i skuteczny. Na uznanie zasługuje także propozycja wyłączenia „mikroprzedsiębiorstw” z zakresu stosowania dyrektyw dotyczących rachunkowości, co w praktyce oznaczałoby zwolnienie ich z obowiązku prowadzenia rachunkowości, składania rocznego sprawozdania finansowego czy publikacji sprawozdań, wymaganych na mocy prawodawstwa europejskiego.

Proponowane rozwiązania zasługują na uznanie, niemniej jednak dalsze uproszczenia dorobku Unii w dziedzinie prawa spółek oraz ich skuteczna implementacja w państwach członkowskich wydają się być koniecznie, by przedsiębiorstwa europejskie mogły z sukcesem konkurować na coraz bardziej wymagającym rynku globalnym.

 
  
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  Ian Hudghton (Verts/ALE), in writing. − I supported Mr Lehne's report on simplifying the business environment for companies. The EU has a vital role to play in ensuring that businesses operate in a competitive environment, yet often businesses and Member States find themselves hindered by over-complex rules. Moves to simplify the business environment are therefore to be welcomed.

 
  
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  Monica Maria Iacob-Ridzi (PPE-DE), în scris. − Am votat în favoarea acestui raport, dar consider că trebuie să punem în practică un pachet de măsuri mai cuprinzător pentru a garanta simplificarea mediului de afaceri european.

În special mă refer la problemele întâlnite la înfiinţarea unei companii. Eurostat arată că perioada necesară îndeplinirii formalităţilor administrative pentru stabilirea unei noi companii variază pe teritoriul statelor membre ale UE de la o zi la perioade care duc până la câteva luni. În plus, unele state membre s-au clasat cu mult sub media OCDE într-o ierarhizare a uşurinţei cu care se pot face afaceri în diversele state ale lumii. Nu în cele din urmă, normele diferite din 27 de state membre în ceea ce priveşte legislaţia companiei împiedică circulaţia transnaţională a capitalului şi înfiinţarea de noi companii într-un alt stat membru decât cel de origine.

Consider că aceste două aspecte sunt esenţiale pentru îndeplinirea obiectivului de creştere economică din Strategia de la Lisabona şi, prin urmare, ar trebui fi promovate mai mult prin pachetul legislativ european al companiei.

 
  
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  Janusz Lewandowski (PPE-DE), na piśmie. − Panie Przewodniczący! Unia Europejska nie jest postrzegana jako obszar przyjaznych – w sensie prostoty – reguł prowadzenia biznesu. Powszechne jest raczej przeświadczenie, iż jest to obszar przeregulowany, na tle światowych standardów, co stwarza szczególne utrudnienia dla małej przedsiębiorczości. Dlatego każdy krok w kierunku uproszczenia przepisów, zwiastowany w komunikacie Komisji Europejskiej z 10 lipca 2007 r., należy powitać z uznaniem. Najistotniejszym i najbardziej pożądanym efektem uproszczenia powinno być zachęcenie małych firm do działalności na wspólnym rynku europejskim, jak dotąd mało dostępnym dla nowej przedsiębiorczości z Europy Środkowo-Wschodniej.

Środkiem prowadzącym do tego celu jest nie tylko uchylenie zbędnych przepisów, w dwóch wariantach proponowanych przez Komisję, ale także harmonizacja przepisów krajowych. Nie oznacza to jednak harmonizacji podatków, co w „miękkiej” formule ujednolicenia podstawy opodatkowania osób prawnych sugeruje ustęp 23 sprawozdania pana Lehne. Sprawozdawca opowiada się za drugą z opcji proponowanych przez Komisję, skromniejszą, co na tle dotychczasowej skłonności regulacyjnej Unii Europejskiej byłoby i tak odwróceniem niekorzystnej tendencji, niewątpliwie obniżającej szanse konkurencyjne europejskich firm na globalnym rynku.

 
  
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  Marianne Thyssen (PPE-DE), schriftelijk. − In de mededeling van de Commissie komen fundamentele vragen aan de orde, die het Europees beleid inzake vennootschaps -en boekhoudrecht zullen bepalen. In het verslag-Lehne worden hierop goede antwoorden geformuleerd die ook mijn goedkeuring wegdragen. Er is echter één problematisch punt, namelijk daar waar de Commissie de introductie van een categorie van 'micro-entiteiten' voorstelt. Het betreft kleinere ondernemingen onder een bepaalde drempel die zouden worden vrijgesteld van de Europese verplichtingen inzake financiële verslaggeving en de jaarrekening. Het verslag-Lehne steunt deze aanpak en stelt zelfs voor de drempels te verhogen. In België zouden hierdoor 75% van de ondernemingen ontslagen worden van de bestaande transparantieverplichtingen. De afschaffing van het boekhoudsysteem voor kleine ondernemingen lijkt op het eerste zicht een grote administratieve vereenvoudiging maar zal, gelet op het belang van de financiële informatie voor alle belanghebbenden (kredietverstrekkers bijvoorbeeld), de deur openzetten voor een grotere administratieve rompslomp en hogere kosten. Door het ontbreken van een algemeen aanvaarde financiële verslaggeving zullen bedrijven gevraagd worden de gegevens, à la carte, op diverse wijze ter beschikking te stellen. Bovendien ontzeggen ze zichzelf een nuttig instrument van interne bedrijfsopvolging, hetgeen zeker voor een KMO belangrijk is. Ik heb me daarom onthouden van de eindstemming.

 
  
  

- Relazione: Britta Thomsen (A6-0165/2008)

 
  
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  Adam Bielan (UEN), na piśmie. − Panie Przewodniczący! Pomimo coraz większego dostępu do szkolnictwa wyższego oraz zwiększającej się liczby absolwentek uczelni wyższych wciąż obserwujemy niską reprezentację kobiet na najwyższych stanowiskach akademickich. Kobiety, mimo iż stanowią większość wśród wykładowców (ponad 50%), w większości pracują na niższych stanowiskach.

Popieram uwzględnienie potrzeb rodzinnych poprzez umożliwienie wprowadzenia elastycznych godzin pracy, lepszych usług w dziedzinie opieki nad dzieckiem i dostępności do zabezpieczenia społecznego za granicą oraz do zapewnienia warunków urlopu rodzicielskiego, który daje mężczyznom i kobietą swobodę wyboru. Przerwy, które kobiety robią w karierze naukowej z powodów rodzinnych, nie mogą negatywnie wpływać na ich dalsze możliwości zawodowe i tym samym dawać przewagę mężczyznom w robieniu kariery naukowej.

Poparłem sprawozdanie Pani Britty Thomsen, gdyż uważam, iż słusznie poruszyło kwestie związane ze stereotypami dotyczącymi płci, które wciąż są obecne w wielu państwach Unii Europejskiej.

 
  
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  Edite Estrela (PSE), por escrito. Votei favoravelmente o relatório Britta Thomsen sobre as mulheres e a ciência por julgar que é necessário facilitar o acesso de ambos os géneros a carreiras científicas em igualdade de circunstâncias. Factores como os estereótipos associados às ciências exactas, ou os obstáculos levantados pela dificuldade em conciliar a vida pessoal e familiar com a vida profissional, acarretam inúmeras desvantagens e dificuldades para as cientistas e investigadoras, arredando muitas mulheres da investigação científica.

As disparidades entre mulheres e homens, no respeitante à presença em posições de liderança académica e científica, aos salários auferidos, ou às exigências da vida pessoal, tornam essenciais medidas que contrariem os estereótipos de género na ciência, aliciem as mulheres para carreiras científicas e colmatem as desigualdades aí existentes.

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. Sabemos que há mais mulheres do que homens no ensino superior, mas, quando se trata de escolher uma carreira na investigação, o número de mulheres ainda é superado pelo dos homens. O aumento da entrada de mulheres no ensino superior não conduziu a uma mudança equivalente do rácio mulheres/homens em certos domínios académicos ou profissionais nem eliminou a diferença salarial entre homens e mulheres.

Como a relatora salienta, as mulheres investigadoras ainda estão em minoria nos sectores público e do ensino superior e, na União Europeia, ambos os sectores apresentam uma média de 35% de mulheres. Em todos os países estes dois sectores apresentam uma percentagem mais elevada de mulheres investigadoras do que o sector privado, onde a média comunitária não ultrapassa 18% de mulheres. De notar que existem grandes variações entre os países. Os que têm menos mulheres na investigação no sector privado são a Alemanha (11,8%), a Áustria (10,4%) e os Países Baixos (8,7%), situação que contrasta com a de países como a Letónia, a Bulgária e a Roménia, nos quais a percentagem é superior a 40%. Também os padrões de distribuição dos investigadores masculinos e femininos por grandes domínios científicos são muito diferentes. Entre os homens investigadores no ensino superior, 54% trabalham na área das ciências naturais e na engenharia, contra apenas 37% das mulheres investigadoras.

 
  
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  Hélène Goudin och Nils Lundgren (IND/DEM), skriftlig. − Ett förbättrat tillträde för kvinnor på vetenskapens område är, som föredraganden framhåller, av essentiell betydelse. Hur vi kan komma dit i varje enskilt land är däremot något som varierar beroende på ett lands kultur och övriga särdrag. Problemet ser olika ut i EU:s 27 medlemsstater och därmed måste lösningarna också variera. Det går inte att generalisera om kvinnors situation i alla 27 medlemsstater. Junilistan är övertygat om att vägen till verklig jämställdhet måste hanteras på nationell nivå.

Vi har därför valt att rösta nej till betänkandet.

 
  
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  Genowefa Grabowska (PSE), na piśmie. − Jako kobieta-profesor, pracująca od lat w polskim uniwersytecie, mam świadomość wagi zagadnienia i dlatego popieram sprawozdanie Britty Thomsen. Sprawozdanie interesująco mierzy się z problemem dyskryminacji ze względu na płeć w nauce, identyfikuje przeszkody społeczne, kulturowe, ekonomiczne, które powodują, że kobiety w świecie nauki są ciągle niedoreprezentowane.

Jest nas niewiele w sektorze państwowym i szkolnictwie wyższym (35%), a tylko 18 % w sektorze prywatnym. Jak – bez kobiet w nauce – budować społeczeństwo oparte na wiedzy, rozwijać europejską naukę i gospodarkę, osiągnąć wyzwania strategii lizbońskiej i spełnić oczekiwania Europejczyków u progu XXI wieku? Należy więc stworzyć takie warunki, które pozwolą kobietom na szersze włączenie się w życie naukowe, otworzą przed nimi nie tylko drzwi do akademickich laboratoriów, ale też do najwyższych akademickich stanowisk. To godne potępienia, że w świecie nauki, gdzie o awansie decydują osiągnięcia merytoryczne, kobiety mają trzy razy mniejsze szanse na nominacje profesorskie niż mężczyźni. I nie można tego tłumaczyć wyłącznie ich większym zaangażowaniem w życie rodzinne.

Trudno wdrażać na europejskich uczelniach politykę na rzecz równości mężczyzn i kobiet, skoro kobiety tak rzadko są członkami ich organów decyzyjnych. Wystarczy przywołać hańbiący przykład Europejskiej Rady ds. Badań Naukowych, gdzie w 22-osobowej radzie naukowej zasiada tylko 5 kobiet!

 
  
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  Małgorzata Handzlik (PPE-DE), na piśmie. − Udział kobiet na rynku pracy systematycznie rośnie w całej Unii Europejskiej. Polska nie jest tutaj wyjątkiem, chociaż udział kobiet w rynku pracy w Polsce jest nadal poniżej średniej unijnej. Chciałabym jednak podkreślić, iż Polki dużo częściej niż ich koleżanki z Zachodu zajmują stanowiska kierownicze.

Bardzo ważna dla mnie jest zawodowa aktywizacja kobiet. W tym też kontekście należy rozpatrywać sytuację kobiet-naukowców, gdyż zbieżna jest ona z sytuacją wszystkich kobiet, które postawione są przed koniecznością pogodzenia obowiązków zawodowych z życiem rodzinnym.

Uważam jednak, iż sposobem na zwiększanie udziału kobiet w rynku pracy nie powinno być ustanawianie parytetów. O zatrudnieniu powinny przede wszystkich decydować kwalifikacje i kompetencje, które kobiety dzięki odpowiedniemu wykształceniu posiadają. Słuszne wydają się natomiast propozycje zmierzające do większej przejrzystości w procedurach rekrutacyjnych, konkursach na stanowiska kierownicze czy przyznawaniu grantów na badania naukowe. Zmianom tym powinny jednak towarzyszyć reformy rynku pracy.

Nauka w UE wymaga wsparcia. Ze względu na duże znaczenie nauki dla rozwoju gospodarczego, powinno zależeć nam na promowaniu kierunków ścisłych i technicznych jako atrakcyjnych kierunków studiów dla obu płci. Dlatego powinniśmy skupić się na zachęcaniu młodych ludzi do podejmowania studiów na tych kierunkach.

 
  
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  Jörg Leichtfried (PSE), schriftlich. Ich stimme für den Bericht von Britta Thomsen über „Frauen und Wissenschaft“, da Frauen in der Wissenschaft nach wie vor unterrepräsentiert sind. Der Bericht enthält wichtige Ansätze für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern im akademischen Bereich.

Die Förderung von akademischen Karrieren der Frauen muss dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Bedeutend hierbei ist die Überwindung von Gender-Stereotypen. Die derzeitige Zuweisung von weiblichen und männlichen Attributen bei den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen verhindert ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis.

Mithilfe neuer Programme und Einstellungsverfahren kann erreicht werden, dass die Kompetenzen eines Bewerbers im Mittelpunkt stehen, nicht das Geschlecht. Dasselbe muss für die Aufstiegsmöglichkeiten und die Entlohnung einer Person gelten. Ein nicht verbindliches Ziel von mindestens 40 % Frauen und 40 % Männern ist ein Weg, die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern im wissenschaftlichen Bereich zu mindern, wobei die Kompetenzen eines Bewerbers immer im Mittelpunkt stehen müssen.

 
  
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  Rovana Plumb (PSE), în scris. − Am votat pentru raportul referitor la situaţia femeilor în ştiinţă, pe care îl consider vital în vederea îndeplinirii obiectivelor Strategiei de la Lisabona referitoare la creşterea şi ocuparea forţei de muncă.

În noile state membre ale UE, numărul femeilor cercetător este de aproximativ 40%, în comparaţie cu cel din vest, de aproximativ 11% dar, din păcate, un procent foarte mare dintre acestea sunt angajate în domenii unde cheltuielile pentru cercetare şi dezvoltare sunt dintre cele mai mici.

Doresc să atrag atenţia asupra importanţei articolului referitor la integrarea perspectivei familiale în posibilităţile privind un program de lucru flexibil şi crearea de facilităţi privind îngrijirea copiilor, în scopul armonizării vieţii de familie cu cariera profesională.

Consider implementarea rapidă a prevederilor acestui raport suportul esenţial pentru a avea în anul 2010 un procent de 25% dintre femeile ce îşi desfăşoară activitatea în cercetare în poziţii de conducere. O felicit pe doamna Britta Thomsen pentru raportul întocmit.

 
  
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  Teresa Riera Madurell (PSE), por escrito. − Ante la imposibilidad de asistir y participar en el debate por motivos de salud, quiero justificar mi voto afirmativo a este informe, por tratarse de un trabajo excelente, muy completo, que aborda todas las cuestiones importantes para conseguir una presencia equilibrada de mujeres y hombres en los ámbitos científico y tecnológico.

Y también muy oportuno, puesto que, si para cumplir con sus objetivos para el 2010, la UE necesita 700 000 nuevos investigadores, es el momento adecuado para que la Comisión y los Estados Miembros pongan en marcha las medidas específicas recogidas en este informe para corregir esa disfunción.

La preparación y los méritos están repartidos por igual entre hombres y mujeres. Es más, en este momento hay más mujeres que hombres en nuestras universidades y los resultados son incluso mejores en las mujeres. De todo ello hay datos objetivos.

Y, además, los Gobiernos deberían ser los primeros interesados en una mayor participación de las mujeres en la ciencia y la tecnología, ya que utilizar únicamente la mitad de los cerebros no es ni inteligente ni eficaz.

Me alegro de que este Parlamento haya abordado finalmente con profundidad esta cuestión.

 
  
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  Lydia Schenardi (NI), par écrit. – Fausses vérités, affirmations erronées, propos sexistes et stigmatisant d'une façon primaire les hommes, voilà en quelques mots, certes brutaux, la substance du rapport qui nous est présenté.

L'égalité entre hommes et femmes et une meilleure intégration dans le milieu professionnel de ces dernières ne peuvent pas se concevoir d'une façon autoritaire et répressive. Les résultats ne pourront en être que négatifs et contre-productifs.

Certes, retards d'intégration, écarts de rémunérations ou encore absence de profil de carrière sont légion pour les femmes, notamment dans le cas précis du secteur de la science et de la recherche.

Mais, une fois de plus, c'est par la concertation, la mise en place de mesures non contraignantes d'encouragement aux études longues et scientifiques pour les jeunes filles et le soutien actif des femmes tout au long de leur carrière que la place des femmes dans la société évoluera enfin.

 
  
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  Olle Schmidt (ALDE), skriftlig. − I Britta Thomsens betänkande konstateras att kvinnliga forskare är i minoritet i EU. De har sämre ekonomisk trygghet och får i betydligt större utsträckning plikta i yrkeskarriären för sitt vårdansvar. Detta är allvarligt, både på principiella grunder och vad gäller praktiska konsekvenser. Moderna ekonomier - och demokratier - har inte råd att särbehandla akademiskt framstående personer negativt. Därför röstade jag ja till betänkandet.

Jag vill dock ändå påpeka att det fanns delar av betänkandet som inte var uppe till omröstning och där jag har svårt att se rimligheten. I punkt 7 skriver man att hänsyn ska tas till ålder som ett kvalitetskriterium jämte familjesituationen, inklusive hur många personer forskaren har vårdansvar för. Det tror jag är svårgenomförbart och möjligen även kontraproduktivt. Det finns alltid en risk i att förenkla könsrollerna och prata om "kvalitéer som tenderar att vara mer framträdande hos kvinnliga forskare" eller att överlag skapa olika måttstockar för forskares prestationer.

Däremot stödjer jag helhjärtat uppmaningen att införa icke-bindande mål om att båda könen ska vara representerade med minst 40 procent var i olika typer av vetenskapliga råd. Jag instämmer även i kritiken mot att EU ibland sätter ambitionen väl lågt när det gäller jämställdhet. Närvarons politik ska inte underskattas - även om den inte får göras till religion.

 
  
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  Bernard Wojciechowski (IND/DEM), na piśmie. − Kobiety wnoszą duży wkład do rozwoju nauki. Wspaniałym przykładem jest polska noblistka w dziedzinie fizyki i chemii, Maria Skłodowska-Curie. Nazwisko tej uczonej nosi uniwersytet, szpitale, ulice.

Wybierając karierę naukową, kobiety stają przed większym wyzwaniem niż mężczyźni. Wiąże się to m.in. z urodzeniem i wychowaniem dzieci. Dlatego też, należy wspierać kobiety-naukowców poprzez wypracowanie preferencyjnych warunków urlopu macierzyńskiego, specjalne stypendia dla kobiet, które wychowują dzieci i równolegle pracują naukowo.

Nie należy jednak, tak jak chce tego dzisiejszy projekt rezolucji narzucać procentowej liczby kobiet w kadrach naukowych czy różnego rodzaju komisjach w celu zapewnienia równowagi płci. O karierze i pracy naukowej nie powinna decydować płeć, lecz osobisty wybór, zdolności i wiedza danej osoby.

 
  
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  Anna Záborská (PPE-DE), písomne. − Ďakujem pani Thomsen za správu, ktorá poukazuje na určitý typ diskriminácie voči ženám v oblasti vedy a výskumu. Napriek tomu, že ženy reprezentujú viac ako 50 % európskych študentov, len v 15 % zastávajú vyššie posty vo vede a výskume.

Univerzitné štúdium je zriedkavo sledované výsledkom, ktorý zodpovedá významnej časovej i finančnej investícii. Ženy často obetujú počas dlhoročných štúdií súkromný i rodinný život alebo ich musia zosúladiť. Spoločnosť by mala mať záujem spolupracovať a podporovať občanov, ktorí disponujú vysokým intelektuálnym potenciálom a premietnuť ho do kultúrneho, duchovného, historického a aj vedeckého vlastníctva národa. Špeciálne materstvo vplýva na kariérny postup žien a paradoxne ich trestá v možnosti obsadiť významné posty, realizovať sa, byť spravodlivo odmenené a neponúka im adekvátnu kompenzáciu za sociálnu investíciu, akou je porodiť a vychovať deti, ktoré sú zodpovedné za zajtrajšok.

Riešenie vidím v úpravách v oblasti štúdia pre mladé ženy, vzdelávania a práce na diaľku, vzdelávania počas celého života až po povzbudenie otcov v podpore matiek, ktoré sa chcú stať vedkyňami. Aj štát nesie zodpovednosť za podporu žien angažujúcich sa vo vedeckej práci a podporiť ich počas štúdia, pri zosúladení rodinného a pracovného života, v oblasti spravodlivého odmeňovania, pomocou priamych sociálnych dávok a v čo najprirodzenejších formách pomoci pri starostlivosti o deti.

 
  
  

- Relazione: Johannes Blokland (A6-0156/2008)

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. O desmantelamento de navios continua a ter um impacto social e ecológico importante, seja pela forma como é feito, o que pode prejudicar o ambiente, seja porque o número de navios em construção tem vindo a aumentar ao longo dos anos. Daí a importância da inovação permanente e do desenvolvimento no sector da construção naval nos Estados-Membros, a fim de permitir melhorar a construção de navios e de os tornar menos prejudiciais do ponto de vista ambiental.

Desde 2005 que a OMI colabora com a OIT e o Programa das Nações Unidas para o Meio Ambiente no sentido de elaborar normas internacionais de carácter vinculativo para o desmantelamento de navios no respeito do ambiente. Está, actualmente, em curso a negociação de um projecto de convenção que terá de ser aprovada até 2009, mas que só alguns anos depois entrará em vigor.

De acordo com o projecto actual, a convenção não será aplicável aos navios de guerra, nem a outros navios do Estado. Ainda não foi alcançado um consenso quanto às normas que não se inserem no âmbito da OMI, às normas de base para as instalações de reciclagem de navios, aos requisitos de notificação (em particular, a notificação de Estado a Estado) e ao tipo de mecanismo de controlo da aplicação da convenção.

 
  
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  Ian Hudghton (Verts/ALE), in writing. − I welcome the Blokland report on the Green Paper on ship dismantling. Ship breaking is a dangerous trade which has a high cost both in terms of human life and on the environment. It is unacceptable for the EU to turn a blind eye to the export of ships to developing countries for breaking up. These ships are in effect hazardous waste and it is vital that the EU acts to prevent this export. I welcome this House’s support for my own group’s amendments which highlight the urgency for action to be taken in this area.

 
  
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  David Martin (PSE), in writing. − Johannes Blokland's report on the Green Paper on better ship dismantling seeks to achieve environmentally and socially sustainable ship dismantling. The report aims to address problems currently encountered in that sector, particularly the major health and safety concerns for workers in the shipyards of Bangladesh and India. I therefore voted in support of the report's recommendations.

 
  
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  Luís Queiró (PPE-DE), por escrito. As preocupações europeias com o ambiente e as condições de trabalho em países terceiros merecem o nosso acordo de princípio. A exportação de condições de miséria, seja ela ambiental, laboral ou de outra natureza, não pode nunca fazer parte da nossa visão do comércio e das trocas comerciais à escala mundial. Importa, no entanto, não defender uma visão tão absoluta e contemporânea da nossa realidade sobre certos valores que ignore o todo por se debruçar sobre uma parte só.

A adopção de medidas drásticas que acabem com práticas que na verdade são dumping social ou ambiental, mas que impliquem, também, a destruição de um sector económico num país terceiro e que, desse modo, lancem numa ainda maior miséria uma parte profundamente vulnerável da população, não está de acordo com o que defendemos. As reformas graduais, a imposição de padrões à medida que se promove o desenvolvimento é um caminho mais eficiente e desejável. Não impeçamos a miséria e a degradação humana tendo apenas para oferecer como alternativa a miséria e a degradação humana.

 
  
  

- Relazione: Karl-Heinz Florenz (A6-0136/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – J’ai voté le rapport intermédiaire de mon collègue Allemand Karl-Heinz Florenz sur les données scientifiques relatives au changement climatique dans le cadre de la commission temporaire du Parlement européen.

Le consensus scientifique sur les origines et les causes du changement climatique est bien établi et reconnu à l'échelle mondiale. Les preuves scientifiques émanant de l'ensemble des continents et de la plupart des océans montrent que bon nombre d'écosystèmes naturels sont déjà affectés par les changements climatiques régionaux dus aux émissions historiques de carbone produites par les pays industrialisés. Il a, par ailleurs, été prouvé scientifiquement que les causes sous-jacentes du réchauffement climatique sont essentiellement d'origine humaine.

Je suis heureux que le rapport souligne la nécessité d'une analyse et de recherches supplémentaires sur les conséquences du changement climatique telles que les répercussions sur la compétitivité économique, les coûts énergétiques et l'évolution sociale en Europe, le rôle de l'utilisation des sols, le rôle des forêts et de la déforestation, le rôle de l'environnement maritime et le calcul des coûts externes du changement climatique résultant de l'industrie, et notamment des transports, y compris la quantification des incidences de la pollution engendrée par les transports aériens.

 
  
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  Alessandro Battilocchio (PSE), per iscritto. − L'ultima conferenza intergovernativa sul cambiamento climatico e le varie conferenze in seno alla Convenzione quadro sul cambiamento climatico delle Nazioni Unite (UNFCCC) hanno dimostrato che i gas serra prodotti dall'uomo sono la causa del cambiamento climatico e che occorre arrestare la crescita della temperatura terrestre a + 2°C rispetto ai livelli pre-industriali.

Concordo dunque con la commissione CLIM e con il relatore nel chiedere interventi più stringenti e maggiori studi in materia di effetti del cambiamento climatico, monitorando fenomeni quali desertificazione, scioglimento dei ghiacciai, cambiamento dell'ambiente marino, eventi atmosferici catastrofici, ecc. Gli ultimi rapporti dell'Agenzia per l'ambiente europea indicano la necessità di fare molto di più per rispettare i target di Kyoto e gli ulteriori obiettivi di riduzione fissati nel Consiglio UE nel marzo 2007.

Alla luce del pacchetto "Energia e Clima", della comunicazione "Limitare il cambiamento climatico a 2° Celsius" ritengo tuttavia che ulteriori misure possano essere prese allo scopo di migliorare l'"efficienza energetica" la quale consentirebbe risparmi significativi in materia di emissioni di gas serra. Ciò anche attraverso un sistema di etichettatura che indichi l'impronta ambientale relativamente al parametro dei gas serra. Ritengo che si debbano coinvolgere più direttamente i singoli, cittadini europei e popolazioni dei paesi terzi, nel promuovere una coscienza ed un'attiva partecipazione alla lotta al cambiamento climatico attraverso piccoli gesti di risparmio energetico.

 
  
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  Daniel Caspary (PPE-DE), schriftlich. Der Klimawandel ist ein ernstes Thema und eine große Herausforderung für die Menschheit. Vollkommen unklar ist jedoch der tatsächliche menschliche Anteil am Klimawandel. Die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse – die zweifelsohne noch nicht als gesichert gelten können und noch sehr stark im Fluss sind – sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Zudem werden im Bericht einige angebliche Fakten genannt, die tatsächlich falsch sind.

Auf Basis von Mutmaßungen und falschen Behauptungen kann man jedoch keine seriösen, wirksamen, bezahlbaren und sozial verträglichen Maßnahmen entwickeln. Daher habe ich gegen den Bericht gestimmt.

 
  
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  Charlotte Cederschiöld, Christofer Fjellner, Gunnar Hökmark och Anna Ibrisagic (PPE-DE), skriftlig. − Vi har idag röstat för interrimsbetänkandet om vetenskapliga fakta om klimatförändringar. Det krävs stor uppslutning och beslutsamhet för att nå bästa möjliga resultat i bemötandet av klimatförändringarnas politiska utmaningar. Vi vill i detta sammanhang understryka vikten av att forskningen är fri och att en förutsättning för all forsknings framsteg och utveckling är just kritik och ifrågasättande. Att begränsa denna möjlighet är inte bara ett hot mot forskningen i sig utan också en inskränkning i varje individs rättighet att ge uttryck för sina åsikter.

Fattigdom är den största förorenaren och ambitionen att minska klimatförändringarna står inte i motsats till tillväxt och modernisering. Ett nödvändigt villkor för fattiga länders väg till välstånd, och därmed resurser och möjligheter att investera i modernare och renare teknik, är att de kan handla fritt med sina varor. Mot bakgrund av detta är eventuella koldioxidtullar eller motsvarande, i samband med import en olämplig lösning som riskerar att motverka sitt syfte.

 
  
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  Edite Estrela (PSE), por escrito. Votei favoravelmente o relatório intercalar da Comissão Temporária sobre Alterações Climáticas, referente aos dados científicos das alterações climáticas (conclusões e recomendações com vista a uma tomada de decisões), por estar convicta de que o amplo consenso reunido pela comunidade científica em torno do papel das causas antropogénicas nas alterações climáticas se traduz na necessidade urgente de intensificar a acção por parte dos poderes políticos, com particular atenção à redução das emissões de gases com efeito de estufa e a um futuro acordo internacional sobre o clima.

O aprofundamento e a divulgação da compreensão científica do fenómeno das alterações climáticas permitirão uma maior sensibilização das populações, de forma a alterar estilos de vida, e tornarão os processos de tomada de decisão mais responsáveis, informados e eficazes. O estímulo à investigação sobre os impactos económicos e sociais das alterações climáticas deve constituir uma prioridade.

 
  
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  Ilda Figueiredo (GUE/NGL), por escrito. Este é mais um relatório que, embora partindo de algumas constatações correctas sobre a realidade actual, pouco ou nada adianta quanto às soluções que se impõem, sendo pouco claro nas medidas que preconiza, limitando-se a enumerar propostas vagas e justificações, o que mais parece visar facilitar o caminho para lançar novas empresas que pretendem obter cada vez mais ganhos com novas actividades nas áreas do ambiente e da energia, à custa das alterações climáticas.

Por isso, apetece afirmar que seria bom comparável esforço e persistência, e igual preocupação, com outros problemas globais, que são liminarmente ignorados ou meramente conservados na lista de preocupações crónicas - eliminação de doenças curáveis, protecção de solos e de habitats, esgotamento de recursos finitos, mormente os hidrocarbonetos.....

Em conclusão, o relator considera que as bases científicas das alterações climáticas são um dado adquirido e recomenda que a Comissão Temporária existente no Parlamento Europeu prossiga o seu trabalho e que, no final do seu mandato, apresente ao Parlamento um relatório onde constem, eventualmente, recomendações quanto a acções ou iniciativas a tomar no quadro da futura política integrada da União Europeia sobre as alterações climáticas. Ficamos a aguardar esse futuro relatório.

 
  
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  Duarte Freitas (PPE-DE), por escrito. Os factos científicos focados neste relatório foram discutidos profundamente com experts mundiais durante as reuniões da Comissão Temporária para as Alterações Climáticas, não podendo, assim, ser levianamente postos em causa.

Tal como o relatório Florenz, acolho o 4º relatório do IPCC como o estudo mais completo sobre as alterações climáticas e concordo que é absolutamente necessário evitar uma subida de mais de 2ºC da temperatura global, de modo a evitar os cenários mais catastróficos, sugerindo que se mantenham as ambiciosas metas europeias de redução das emissões de GEE.

Tratando-se de um compêndio da informação mais credível disponível actualmente, cortando a fundo as recorrentes ideias de alguns extremistas isolados que continuam a pôr em causa a acção humana como principal indutor do aquecimento global, o relatório Florenz constitui um claro sinal de que o Parlamento Europeu vai manter a sua posição de rigor e de ambição no combate às alterações climáticas, tendo por isso o meu apoio.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI), par écrit. – Dans les années 60, le parlement français, acquis aux bienfaits de la planification, votait chaque année un taux de croissance pour l'économie et pensait en décider, car le hasard fit plusieurs années de suite que la croissance réelle fut celle qu'il avait votée. En lisant le rapport de M. Florenz, j'ai la même impression: celle que ce Parlement entend voter la température mondiale!

Entendons-nous bien: ce que je critique, ce n'est pas la nécessité, pour l'homme, de veiller à son environnement, à la préservation de l'immense diversité de la nature ou, pour les économies, de trouver des moyens de mieux utiliser, pour les économiser, les ressources naturelles. C'est le sacrifice rituel à la nouvelle religion du climat et à ses nouveaux gourous, ces scientifiques orientés qui jettent l'anathème sur tous ceux dont les travaux vont à l'encontre de leurs conclusions intouchables.

C'est la stigmatisation systématique de l'Homme, réputé mauvais, et tout particulièrement de l'homme occidental et européen. C'est la repentance institutionnalisée. C'est le suicide industriel et économique de la seule Europe sur l'autel du prétendu réchauffement climatique, sans bénéfice pour l'environnement au niveau mondial, mais avec les pires conséquences humaines et sociales pour les populations européennes. C'est pourquoi j'ai voté contre ce rapport.

 
  
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  Ian Hudghton (Verts/ALE), in writing. − I voted in favour of the Florenz report on climate change and think that it is right that this Parliament takes the issue so seriously. Efforts to combat climate change require action at all levels, and the EU institutions as well as the nations of Europe must all work together to move towards a low-carbon economy.

The vote on the report comes on the same day that a major energy conference takes place in Aberdeen. The Scottish Government has signalled their intention for Scotland to become the green energy capital of Europe. That government fully supports the EU’s targets for renewables and is committed to a non-nuclear Scotland producing 50% of its electricity demand from renewable sources by 2020. I hope that other nations throughout Europe can look to Scotland as a good example in the fight against climate change.

 
  
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  David Martin (PSE), in writing. − Scientific findings prove the human origins of the current global warming trend and Mr Florenz's report re-iterates these results. There is an urgent need for action at EU level to combat climate change and limit the increase in global temperature to no more than 2 C above pre-industrial levels. Unlike some members from the Conservative Party, I fully accept these facts and voted in support of Mr Florenz's report "Scientific Facts of Climate Change: Findings and Recommendations for Decision Making".

 
  
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  Andreas Mölzer (NI), schriftlich. Wenn wir hier in Europa – zwar kostenintensiv – in neueste umweltfreundliche Technologie und erneuerbare Energie investieren, während etwa in China gleichzeitig jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netz geht, dann bleibt alles, was wir hier tun, nur Peanuts.

Wir haben die skurrile Situation, dass jene Nationen, die durch schrankenlose Industrialisierung und Raubbau an der Natur den Klimawandel beschleunigen und nicht bereit sind, hier Abhilfe zu schaffen, wenn sie Opfer von Katastrophen werden, dann auch noch Hilfe vom Westen, insbesondere aus Europa, erwarten. Wir sollen die Umwelt schonen, häufig zum Nachteil unserer Industrie und unserer Importwirtschaft, und dann den Umweltsündern im Katastrophenfall auch noch mit humanitärer Hilfe zur Seite stehen.

Wenn wir global gesehen nicht wollen, dass jede Verbesserung nur ein frommer Wunsch bleibt, müssen wir den Druck auf jene sechs Länder, die für fast 50 % der weltweiten Treibhausgasproduktion verantwortlich sind, erheblich erhöhen.

 
  
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  Αθανάσιος Παφίλης (GUE/NGL), γραπτώς. – Η Ενδιάμεση Έκθεση της Προσωρινής Επιτροπής για την Αλλαγή του Κλίματος δεν περιλαμβάνει νέες, χρήσιμες για τους λαούς ιδέες, σκέψεις ή συστάσεις για την προστασία του περιβάλλοντος. Εμμένει στη γνωστή αντιλαϊκή πολιτική της ΕΕ προκειμένου να εξασφαλίσει "πράσινες" διεξόδους στην υπερσυσσώρευση του κεφαλαίου και περιορίζεται στην αναπαραγωγή συμπεράσματων της Διακυβερνητικής Επιτροπής για την Κλιματική Αλλαγή

Θεωρεί «στρατηγικό στόχο» της ΕΕ τη συγκράτηση ανόδου της θερμοκρασίας στους 2˚C, ενώ παραδέχεται ότι «ένα τέτοιο επίπεδο ανόδου της θερμοκρασία θα είχε πολύ σοβαρές επιπτώσεις στην κοινωνία και τον τρόπο ζωής του καθενός μας». Αποσιωπά τις ευθύνες του κεφαλαίου για υπερεκμετάλλευση των φυσικών πόρων και, αντί, να ζητήσει μέτρα για περιορισμό έστω της ασυδοσίας των μονοπωλίων υιοθετεί πλήρως την προπαγάνδα των πολυεθνικών ότι για την επιδείνωση των κλιματικών φαινομένων «φταίμε όλοι μας» υπογραμμίζοντας «ότι απαιτούνται αλλαγές του τρόπου ζωής σε ατομικό επίπεδο».

Oι συμφωνίες που έχουν επιτευχθεί στο Kυότο, το Mπαλί, κλπ αποδεικνύονται αναποτελεσματικές γιατί κεντρικός τους στόχος δεν είναι η περιβαλλοντική προστασία, αλλά η προστασία του κεφαλαίου και των κερδών του, η εμπορευματοποίηση του περιβάλλοντος και η ανάπτυξη ενός νέου επικερδούς οικονομικού τομέα: της πράσινης οικονομίας. Λύση στα περιβαλλοντικά προβλήματα δε θα δώσουν οι πολυεθνικές και τα μονοπώλια που είναι υπεύθυνα για τη σημερινή κατάστασης, αλλά οι λαοί που φέρουν τις συνέπειες.

 
  
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  Zdzisław Zbigniew Podkański (UEN), na piśmie. −Historia uczy, że teorie powszechnie uznawane za prawdziwe w przeszłości mogą, w oparciu o nowe odkrycia naukowe, nie mieć oparcia w faktach. W moim przekonaniu nauka zajmująca się zmianami klimatycznymi, potwierdzająca ocieplanie się klimatu nie jest jeszcze wystarczająco ugruntowana. Na pewno nie na tyle, aby można było z czystym sumieniem tworzyć prawo, służące kreowaniu określonych postaw państw Wspólnoty Europejskiej.

Wzrost średniej temperatury atmosfery globu to jedno, natomiast pytanie w jakim stopniu przyczyniła się do tego działalność człowieka nadal pozostaje bez odpowiedzi.

Grono naukowe jest podzielone. Zdaniem niektórych uczonych duże wahania klimatu są zjawiskiem naturalnym, które nawiedzało Ziemię cyklicznie od tysięcy lat, a apele naukowców głoszących tezę wpływu człowieka na klimat mają na celu wywołanie u ludzi strachu, zapewniającego środki finansowe na badania.

Inni twierdzą, że możliwości człowieka w zakresie przewidywania długoterminowych zmian klimatycznych są skąpe, zarzucając Międzyrządowemu Zespołowi do spraw Zmian Klimatu działalność polityczną, a nie naukową. Wątpliwa też jest teza o rzekomej przewadze liczebnej naukowców popierających teorię o wywołanych działalnością człowieka zmianach klimatu.

Przedstawione powyżej kontrargumenty są łatwo dostępne. Są też niezbite, pozostawiają wątpliwość, ale i pytanie: „Czy na niepewnych argumentach naukowych, lansowanych przez grupy lobbystyczne, można zbudować spójną politykę w jakiejkolwiek dziedzinie?”

 
  
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  Lydie Polfer (ALDE), par écrit. – Le rapport de M. Florenz, au nom de la commission temporaire sur le changement climatique, trouve mon appui alors qu'il analyse les incidences et les effets du changement climatique, pour autant qu'ils soient attestés par des preuves scientifiques.

Ainsi, le constat selon lequel les coûts du changement climatique pourront atteindre entre 5 et 20% du PIB en 2050, à moins que des mesures ambitieuses ne soient prises, doit nous interpeller.

Or, même si jusqu'ici tous les États membres ont accompli des progrès appréciables, nous devrons nous montrer plus ambitieux sur le plan de la réduction des émissions.

D'autre part, il faut rester vigilant quant aux effets néfastes que peut avoir la promotion des biocarburants sur l'offre alimentaire au niveau international, de même que sur la déforestation.

 
  
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  Luís Queiró (PPE-DE), por escrito. As discussões científicas não podem ser matéria de debates de convicção. E a dúvida sobre a veracidade da opinião maioritária não pode ser interpretada como negacionismo ou como uma opção política. Por outro lado, episódios recentes como o do debate acerca das implicações não desejadas nem previstas do incentivo ao aumento da produção de biocombustíveis revelam bem como a dúvida permanente é a única certeza científica que devemos abraçar sem hesitação.

Em sentido oposto, no campo da discussão sobre as escolhas perante os factos científicos, aí sim, estamos claramente no domínio das opções políticas. Se sobre a primeira questão não me considero competente cientificamente para me pronunciar, sobre a segunda considero que tenho o dever de o fazer. Aquilo que tenho defendido, e em que insisto, é que face à previsibilidade de aumento dos consumos (designadamente energéticos) por enormes massas da população, por força dos efeitos positivos da globalização, há que procurar respostas científicas, soluções tecnológicas. Algumas alterações no domínio dos comportamentos, individuais e colectivos, são com certeza bem-vindas. Mas é na ciência que encontraremos o essencial das soluções de que necessitamos.

 
  
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  Thomas Ulmer (PPE-DE), schriftlich. Ich habe in der Endabstimmung gegen diesen Bericht gestimmt, weil ich den Klimaschutz ernst nehme und nicht apodiktische und apokalyptische Formulierungen mittragen kann, mit denen wir den Bürgern Europas Angst machen. Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer Wahrscheinlichkeit von 60–70 % als Wahrheiten dargestellt.

In der Offenbarung des Johannes sitze ich bei den Reitern lieber auf dem weißen als auf dem blassen Pferd. Klimaschutz ist ein sensibles Thema, das nicht in Schlagworten abgehandelt werden kann.

 
  
  

- Relazione: Ria Oomen-Ruijten (A6-0168/2008)

 
  
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  Jean-Pierre Audy (PPE-DE), par écrit. – Je me suis abstenu sur le rapport d’initiative de ma collègue Néerlandaise Ria Oomen-Ruijten sur le rapport 2007 sur les progrès accomplis par la Turquie sur la voie de l’adhésion même si, comme notre commission des affaires étrangères, je suis heureux de l'engagement pris par le premier ministre Erdogan de faire de 2008 l'année des réformes et que la Turquie se transforme en une démocratie moderne et prospère, fondée sur un État laïque, et une société pluraliste.

Mais, il convient de rappeler l'engagement pris par la Turquie d'entretenir de bonnes relations de voisinage avec la Grèce et la Bulgarie et la nécessité de parvenir à un règlement global de la question de Chypre sur la base des principes sur lesquels repose l'UE.

Par ailleurs, la Turquie ne donne pas suite à la demande de mettre un terme au blocus économique avec l'Arménie et de s’engager dans un processus de réconciliation avec ce pays, permettant un débat franc et ouvert sur les événements passés. Ces négociations sont importantes pour l’UE et la Turquie car cette dernière nation acquiert les acquis communautaires. Néanmoins, en aucun cas ces négociations ne doivent préjuger de la décision politique finale d’adhésion de la Turquie à l’Union.

 
  
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  Colm Burke, Jim Higgins, Mairead McGuinness and Gay Mitchell (PPE-DE), in writing. − The Fine Gael delegation of the EPP-ED Group voted in favour of the overall Oomen-Ruijten report on Turkey’s progress in 2007. We support the reforms which Turkey is undertaking towards democracy, good governance and the rule of law. These steps are positive both for Turkey and the EU and we support Turkey’s efforts towards reform.

However, we the undersigned, voted against Amendment 14 relating to paragraph 16 in the report which included the words ‘sexual and reproductive rights’. We voted against this section of the amendment for the reasons set out in our joint declaration to Parliament in the plenary of 13 March 2008.

 
  
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  Glyn Ford (PSE), in writing. − I voted for the Oomen-Ruijten report on Turkey's progress towards membership of the EU in 2007. I do believe that Turkey should be capable of joining the Union. Currently there are difficulties on issues of trade-union and human rights and the rights of minorities such as the Kurds and the Christians. However, progress is being made, albeit slowly, and should be acknowledged.

I did support the amendments dealing with the Armenian genocide. I know it was a long time ago, but a nation must come to terms with its history and so far Turkey has failed to come to terms with this bloody stain on its record. It may not be a final barrier to membership of the EU, but we cannot in all honestly just sweep it under an all too convenient Turkish carpet.

 
  
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  Bruno Gollnisch (NI), par écrit. – Les observations faites par Mme Oomen-Ruijten dans son rapport sur les progrès accomplis par la Turquie sur la voie de l'adhésion démontrent, s'il en était encore besoin, que la Turquie, dans sa civilisation, ses mentalités, ses traditions - d'ailleurs tout à fait respectables -, n'est pas un pays européen. Et il ne faut pas aller chercher ailleurs la raison des immenses difficultés rencontrées au cours des négociations d'adhésion.

La présidence française de l'Union, qui débutera le 1er juillet, aurait pu être l'occasion de lever cette ambigüité fondamentale: la fiction de la vocation européenne de la Turquie inscrite dans le traité de 1963. M. Sarkozy, trahissant ses promesses de campagne, assure aujourd'hui vouloir poursuivre les négociations, et même en débuter de nouvelles sur tous les chapitres qui ne sont "pas directement liés à l'adhésion", selon une formule aussi démagogique qu'hypocrite qui ne résout aucun problème. A qui fera-t-on croire que l'on ne discute que d'une "presqu'adhésion"?

Il est à craindre que le maintien, dans la Constitution française, de l'obligation de consulter le peuple sur toute nouvelle adhésion à l'Europe n'ait pour but que de faire porter aux seuls citoyens la responsabilité du résultat de 45 années de lâchetés politiques et diplomatiques imputables non à la Turquie elle-même, mais à leurs seuls gouvernements.

 
  
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  Pedro Guerreiro (GUE/NGL), por escrito. Apesar das contradições existentes, é um facto que a Turquia se reveste de uma importância estratégica para as ambições da UE, nomeadamente no actual contexto de acentuação de crise do sistema capitalista.

Enquanto não se define o seu estatuto final - membro pleno da UE ou de uma futura União Mediterrânica -, o que parece certo é que a UE procura encontrar as soluções que melhor sirvam os interesses dos grandes grupos económicos e financeiros das grandes potências, com especial destaque para a Alemanha.

A Turquia representa um imenso mercado que desperta diversos apetites. Trata-se de um vasto país, com uma imensa mão-de-obra barata e consumidores, a quem, ainda por cima, não é permitido comemorar o 1º de Maio, como se viu recentemente na brutal repressão das forças de segurança turcas sobre sindicalistas e manifestantes. E de um extenso território que ocupa uma importante posição geoestratégica entre a Europa, a Ásia e o Médio Oriente, que assume um papel central na disputa em torno do domínio e acesso aos recursos energéticos da Ásia Central (de que é exemplo o projecto Nabucco) e que desempenha um papel charneira na parceria EUA/NATO/UE.

Turquia, um país cujas autoridades ocupam militarmente e ilegalmente parte do território de um Estado-Membro da UE, Chipre.

 
  
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  Jaromír Kohlíček (GUE/NGL), v písemné formě. − V návrhu usnesení Evropského parlamentu je citována řada dokumentů. Chybí zde však základní konstatování. Tato země je kandidátskou zemí od roku 1963. Po celou dobu jsou diskutovány podmínky zahájení jednání. Tzv. kodaňská kritéria z roku 1993 v úvodních formulacích návrhu usnesení nenajdete.

Pokud se začteme do zprávy o pokroku Turecka v roce 2007 předložené EK, zjistíme, že přes konstatovaný pokrok není dosud aplikace přijatých zákonů v oblasti národnostních menšin na odpovídající úrovni. Pokud si uvědomíme, že cca 10 % práceschopného obyvatelstva Turecka pracuje v zemích EU, vidíme, že vztahy jsou již řadu let velmi rozsáhlé. Věc, která nás překvapí, je dosud velmi diskutabilní aplikace pravidel v ekonomické oblasti. Tato pravidla jsou sice formálně zahrnuta v turecké legislativě, při řešení konkrétních případů se však setkáváme s velmi „neevropským“ přístupem.

Lze konstatovat, že pokrok Turecka je významný, ale v řadě kapitol se rozdíl mezi Tureckem a většinou zemí EU (včetně balkánských států) dosud významně nezmenšil. Specifický vliv armády na politický systém země a silné postavení islámu sunnitského směru jsou pouze nejviditelnější znaky turecké společnosti, které ji od států EU odlišují. Zpráva poměrně věrně zobrazuje současný stav společnosti, v článku 12 však usnesení není vyvážené. Přesto GUE/NGL nebude hlasovat proti.

 
  
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  Carl Lang (NI), par écrit. – Le rapport de Mme Oomen-Ruijten illustre l'autisme des dirigeants de l'Europe de Bruxelles, niant l'évidence: la Turquie est un pays asiatique.

Cet aveuglement les amène à nier les conséquences prévisibles d'une telle adhésion. La Turquie, avec plus de 100 millions d'habitants en 2020, sera l'État le plus peuplé de l'Union européenne et, donc, le plus important dans les institutions européennes. Notre assemblée risque ainsi d'être dominée non plus par le PPE ou par les socialistes, mais par les islamistes de l'AKP. La Turquie sera aussi le pays le plus aidé: ses régions absorberont la majeure partie des Fonds structurels et ses dix millions d'agriculteurs achèveront de détruire la politique agricole commune.

Le refus de la réalité conduit aussi nos gouvernements à faire fi de la volonté des peuples d'Europe. Ainsi, après avoir imposé aux Français le traité constitutionnel européen qu'ils avaient rejeté en 2005, Sarkozy s'apprête à supprimer l'article 88.5 de la Constitution, soumettant à référendum l'entrée d'un nouvel État dans l'Union européenne.

Si Bruxelles réussissait à imposer l'adhésion de la Turquie, il nous faudrait alors proposer à nos nations de quitter un tel ensemble, qui n'aurait plus d'européen que le nom, pour construire une autre Europe, une Europe européenne: l'Europe des patries.

 
  
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  Astrid Lulling (PPE-DE), schriftlich. Ich habe dem Bericht zum Fortschrittsbericht über die Türkei 2007 zugestimmt.

Ich muss aber meinem Entsetzen darüber Ausdruck geben, was ich in einer Tageszeitung Deutschlands, „Die Welt“, gelesen habe, nämlich dass die Türkei, die gern als Land des gemäßigten Islams dargestellt wird, ein Gesetz erlassen hat, das den Kauf und das offene Ausschenken von Wein im Glas verbietet.

Wein ist ein europäisches Kulturgut, das legal in der Mehrheit der Mitgliedstaaten hergestellt und in allen Mitgliedstaaten der EU verkauft und konsumiert werden darf.

Ein solches Gesetz ist unvereinbar mit einer Vollmitgliedschaft in der EU. Alle legal hergestellten Produkte, und dazu gehört Wein, sind Waren, deren Freizügigkeit im Binnenmarkt zu gewährleisten ist. Ein solches Verbot verstößt auch gegen die Antidiskriminierungs-Regeln der EU. Ein Land, das die Freizügigkeit einer legal hergestellten Ware aus anderen Mitgliedstaaten beeinträchtigt, kann nicht Vollmitglied der EU werden.

Ministerpräsident Erdogan hat zugesagt, dass 2008 das Jahr der Reformen wird, um aus der Türkei eine moderne Demokratie zu machen, die sich auf einen säkularen Staat und eine pluralistische Gesellschaft gründet.

Angesichts des Verbots der Türken, Wein zu kaufen und im Glas zu konsumieren, muss ich fragen: „Words, idle words?“

 
  
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  David Martin (PSE), in writing. − Ria Oomen-Ruijten's Turkey 2007 Progress Report is a comprehensive and encouraging analysis of the country's progress towards accession. Turkey appears to have made progress on areas such as freedom of speech and judicial reform. The Government's proposals to reform Article 301, a hurdle to full democratic freedom in the country, are also to be welcomed. Of course, further effort is needed in areas pertaining to rights for minority groups in the country and the current case going through the Constitutional Court is of concern. I support the report's recommendations and I voted in favour.

 
  
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  Miroslav Mikolášik (PPE-DE), písomne. − Vítam správu kolegyne Oomen-Ruijten k pokroku Turecka za rok 2007, ktorá vyzýva tureckú vládu na splnenie všetkých reformných sľubov a modernizáciu krajiny. Zároveň by som chcel zdôrazniť môj dlhodobý názor, ktorý je aj názorom veľkej väčšiny Európanov, že EÚ by Turecku nemala ponúkať perspektívu plného členstva. Turecko sa nachádza tak geograficky, ako i kultúrne a duchovne, mimo priestoru európskej identity. Navyše rozpočet Únie nie je a nebude schopný zniesť záťaž, ktorú by spôsobilo plné členstvo Turecka. Podporujem však víziu vybudovania úzkej spolupráce, tzv. „strategického partnerstva“ medzi EÚ a Tureckom. V tomto zmysle vnímam aj význam predloženej správy.

Oceňujem, že Turecko dosiahlo v r. 2007 určitý pokrok vo viacerých oblastiach. Naďalej však pretrváva veľmi žalostná situácia v oblasti dodržiavania ľudských práv. V kontexte tejto správy by sme mali dôraznejšie naliehať na zlepšenie postavenia národnostných menšín (najmä kurdskej) a na nastolenie úplnej slobody slova a náboženskej slobody. V tejto súvislosti chcem vyjadriť svoju podporu výzve k úplnému zrušeniu článku 301 tureckého trestného zákona a k okamžitému povoleniu znovuotvorenia pravoslávneho seminára v Halki. Treba tiež požadovať, aby Turecko očistilo svoju historickú pamäť a priznalo skutočnosť arménskej genocídy, ako aj protiprávnosť svojho vojenského zásahu na Cypre.

 
  
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  Andreas Mölzer (NI), schriftlich. Immer wieder beweist die Türkei ihre EU-Unreife, mit Menschenrechtsverletzungen, in der Unterdrückung ihrer Minderheiten, mit Luftangriffen gegen ein Nachbarland oder jüngst, indem die Leiterin der österreichischen Ausgrabungen in Ephesos anscheinend wegen Türkei-kritischer Aussagen aus ihrem familiären Umfeld abgelehnt wurde. Die kosmetischen Korrekturen am Türkentum-Paragraphen verstellen Brüssel den Blick auf rohe Gewalt gegen Demonstranten und militärische Aggressionen gegen den Nordirak.

Angesichts der nicht vorhandenen EU-Reife der Türkei ist der einzig mögliche Weg ein sofortiger Abbruch der Beitrittsverhandlungen, als Alternative können Gespräche über eine privilegierte Partnerschaft geführt werden.

 
  
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  Αθανάσιος Παφίλης (GUE/NGL), γραπτώς. – Oι εκθέσεις για την Tουρκία εκφράζουν κάθε φορά τους ιμπεριαλιστικούς ανταγωνισμούς και τους σχεδιασμούς της ΕΕ σχετικά με τη χώρα αυτή. Στη φάση αυτή, η έκθεση επιλέγει τη στήριξη της Tουρκικής κυβέρνησης, προσπαθώντας με υπερβολικό τρόπο να εμφανίσει πρόοδο της Tουρκίας σε διάφορους τομείς, γεγονός αντίθετο με την πραγματικότητα. Xαρακτηριστικοί είναι οι έπαινοι της έκθεσης για τα δημοκρατικά δικαιώματα, όταν είναι γνωστή η αυταρχική, καταπιεστική πολιτική της τουρκικής κυβέρνησης, με πρόσφατο παράδειγμα την άγρια καταστολή των Πρωτομαγιάτικων διαδηλώσεων. Δείχνει ανοχή στη τουρκική πολιτική ενάντια στους Kούρδους.

Προσφέρει έμμεση στήριξη στις τουρκικές επιθέσεις στο Ιρακινό έδαφος, αφού από τη μία καταδικάζει τις "βίαιες επιθέσεις" του ΡKK και "άλλων τρομοκρατικών ομάδων", ενώ από την άλλη συστήνει στον τουρκικό στρατό απλά να μην χρησιμοποιεί "δυσανάλογη βία".

Ξεπερνάει με ανώδυνο τρόπο τη συνεχιζόμενη Tουρκική κατοχή στη Kύπρο, αποφεύγοντας να ζητήσει κατηγορηματικά και χωρίς όρους την αποχώρηση των τουρκικών στρατιωτικών δυνάμεων.

Xαιρετίζει την ενεργή συμμετοχή της Tουρκίας στις ιμπεριαλιστικές αποστολές και επεμβάσεις της ΕΕ και του NATO. Παίρνοντας υπόψη τη θέση της Tουρκίας στο ιμπεριαλιστικό σύστημα και τους ανταγωνισμούς του στην ευρύτερη περιοχή, η ΕΕ επιδιώκει να χρησιμοποιήσει την ενταξιακή διαδικασία προς όφελός της, για τον ενεργειακό και γεωστρατηγικό έλεγχο της ευρύτερης περιοχής.

Για τους παραπάνω λόγους καταψηφίζουμε την Έκθεση.

 
  
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  Lydie Polfer (ALDE), par écrit. – Le rapport de Mme Oomen-Ruijten est très équilibré: il salue d'un côté les initiatives législatives prises par les autorités turques pour continuer le processus des réformes, mais il presse aussi la Turquie d'accélérer le rythme des réformes afin de garantir le respect des principes de l'État de droit.

Ainsi, la question kurde, y compris le volet culturel et économique, doit être réglée.

De même, la question de l'égalité des chances pour les femmes devra être ancrée dans le projet de la nouvelle Constitution turque.

De même, le gouvernement turc est invité à respecter le pluralisme et la diversité des religions dans une Turquie laïque et démocratique.

Ce n'est qu'en adhérant pleinement aux principes et aux valeurs de l'Union européenne que les négociations d'adhésion pourront être reprises.

 
  
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  Luís Queiró (PPE-DE), por escrito. O progresso registado em diversos sectores da sociedade, da economia e da política nos últimos anos são motivo para recordar como a vontade de aderir à União Europeia promove, com sucesso, reformas da maior importância nos países onde esta possibilidade existe. Sendo este o caso da Turquia, e mantendo sempre a natureza aberta destas negociações, não será de mais insistir na importância de bem aproveitar esta oportunidade para, seja qual for o desfecho negocial, promover as mais amplas e necessárias reformas na Turquia.

Acompanhando o reconhecimento que o relatório faz - bem como as declarações de altos responsáveis da UE, designadamente o presidente da Comissão - não podemos deixar de estar preocupados com o processo judicial instaurado contra o AKP. Embora o facto de não ter havido intervenção militar seja preferível, não se pode deixar de lamentar esta tentativa de obter por via judicial o que as urnas negaram. Por outro lado, não deixa de ser preocupante a persistente dúvida sobre as reais intenções do AKP. A defesa da liberdade religiosa, tal como a entendemos na União Europeia, merece o nosso acordo. A imposição generalizada de uma visão religiosa a toda a sociedade seria inaceitável.

 
  
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  Toomas Savi (ALDE), in writing. − Having supported the report, may I remind you that the first speech that I made in this Chamber, on 13 December 2004, concerned Turkey's progress towards accession, insisting that before even considering their membership, Turkey should first recognise the legitimate Greek Cypriot government, acknowledge the 1915 Armenian genocide and improve the situation of the world's largest stateless nation, the Kurds.

In four years none of those issues has been resolved. There has been no remarkable progress in Turkey's relations with Cyprus, no sign of willingness to admit past crimes. Instead, the Turkish Army, with the authorisation of the Turkish Parliament, is carrying out genocide against the Kurds. The European Union must take a firmer stance on Turkey and halt the negotiations until the aforementioned issues have been resolved.

 
  
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  Jacques Toubon (PPE-DE), par écrit. – En votant contre le rapport de la commission des affaires étrangères sur la situation en Turquie, la délégation française UMP a voulu signifier que la Commission, les gouvernements et le Parlement européen ont tort de continuer à alimenter l'illusion d'une adhésion de la Turquie.

L'UMP ne s'est pas opposé au rapport de Ria Oomen-Ruijten, qui est de grande qualité, mais au refus de prendre en compte la réalité de la Turquie et de sa politique qui est en contradiction avec le projet d'intégration européenne.

 
  
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  Dominique Vlasto (PPE-DE), par écrit. – J'ai voté contre ce rapport et la proposition de résolution pour marquer clairement, une fois encore, mon opposition au principe d'une adhésion de la Turquie à l'Union européenne. La Commission européenne, les gouvernements des États membres et le Parlement européen ont tort de continuer à alimenter cette illusion, qui trompe les citoyens turcs autant qu'européens. Je refuse de m'associer à une démarche politique qui ne prend pas en compte les réalités de la Turquie et de sa politique, qui sont en contradiction avec le projet européen.

Si l'Europe est un espace de valeurs partagées, il n'est pas acceptable de fermer les yeux sur les dérives inquiétantes des autorités turques, qu'il s'agisse des fondements de l'État de droit, de la liberté d'expression et de pensée ou du respect des droits des minorités. Ménager les autorités turques face à leurs responsabilités est une erreur stratégique qui les éloigne des progrès à faire, non pas pour adhérer à l'Union européenne, mais pour que le peuple turc bénéficie du respect de ses droits fondamentaux et du développement économique et social de son pays.

Un partenariat privilégié avec la Turquie permettra d'atteindre de tels objectifs, dans le respect de l'intégrité de chaque partie.

 

8. Corectările voturilor şi intenţiile de vot: a se vedea procesul-verbal
  

(La riunione, sospesa alle 13.50, è ripresa alle 15.00)

 
  
  

IN THE CHAIR: Diana WALLIS
Vice-President

 

9. Aprobarea procesului-verbal al şedinţei anterioare: consultaţi procesul-verbal

10. Situaţia tragică din Birmania (dezbatere)
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  President. − The next item is the Council and Commission statements on the tragic situation in Burma.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. −.Vsi smo še vedno pretreseni zaradi človeškega trpljenja, ki ga je uničujoči ciklon Nargis povzročil revnemu in zatiranemu prebivalstvu Burme oziroma Mjanmara.

Globoko sočustvovanje Evropske unije smo izrazili v številnih izjavah, ki smo jih objavili po nesreči. Evropska unija je poleg tega nemudoma obljubila sredstva za nujno pomoč pri reševanju humanitarnih potreb. Zaveze Unije so doslej že presegle vsoto 60 milijonov evrov. Ob tem je treba poudariti, da bo obljubljena vsota dopolnila že obstoječo pomoč Unije, ki ni majhna.

Kljub temu pa dostop do prizadetih območij in hitra razdelitev pomoči ostajata ključnega pomena. Prejšnji torek je predsedstvo v tesnem sodelovanju s komisarjem Louisom Michelom sklicalo izredno zasedanje Sveta Evropske unije. Na njem so ministri za razvoj soglašali z ugotovitvijo, da obstaja nevarnost še večje tragedije, če burmanske oblasti ne bodo pripravljene bolje sodelovati.

Razmere so še zmeraj kritične, zato je Svet pozval burmanske oblasti, naj ljudem v hudi stiski z nujnimi ukrepi olajšajo dostop do pomoči. Svet pozdravlja prizadevanja komisarja Louisa Michela, da bi oblasti v Burmi in Mjanmaru prepričal o nujnosti in nevtralnosti humanitarne pomoči. Hkrati obžalujemo, da burmanske oblasti niso bile pripravljene izkoristiti vse pomoči, ki sta jo Unija in mednarodna skupnost pripravljena ponuditi.

Svet je izrazil tudi polno podporo generalnemu sekretarju Združenih narodov in vsem pobudam organov Združenih narodov, ki bi prispevale k reševanju humanitarnih potreb. Pozdravljamo tudi predviden jutrišnji obisk generalnega sekretarja Ban Ki Moona v Burmi.

Svet je vprašanje razmer v Burmi sprožil na vseh političnih srečanjih z azijskimi partnerji v zadnjih dneh. Azijske države smo pozvali, naj vplivajo na burmanske oblasti in jih prepričajo v nevtralno in nepristransko naravo mednarodne humanitarne pomoči.

Devetnajstega maja so se v Singapurju sestali zunanji ministri držav članic ASEAN, katerim je Evropska unija pred tem predala demaršo. V njej je pozvala države v regiji, naj vplivajo na burmanske oblasti, naj pozovejo k odprtju meja za dostavo humanitarne pomoči in za humanitarne delavce.

O humanitarnih razmerah v Burmi in o oviranem dostopu humanitarnih strokovnjakov in pomoči na prizadeto območje bo v ponedeljek šestindvajsetega maja potekala razprava tudi na Svetu za splošne zadeve in zunanje odnose.

Burma oziroma Mjanmar še naprej ostaja prednostna točka razprav v Svetu, tudi zaradi političnih razmer v državi. Dejstvo, da vojaška hunta kljub velikanskim razsežnostim humanitarne katastrofe ni odpovedala izvedbe nacionalnega referenduma, je zaskrbljujoče. Menimo, da bi to lahko vodilo do nepravilnosti v postopku sprejemanja nove ustave.

Zaskrbljeni smo tudi zaradi poročil o vse hujšem ustrahovanju v obdobju priprave referenduma. Naj poudarim, da je Evropska unija tudi razočarana, ker oblast ni upoštevala niti prizadevanj Združenih narodov za bolj vključujoč in verodostojen prehod v demokracijo. Naj zagotovim, da bo Evropska unija še naprej podpirala prizadevanja Združenih narodov.

Nazadnje bi vas rad še opozoril, da je Unija devetindvajsetega aprila obnovila skupno stališče, ki je bilo sprejeto že novembra 2007. To stališče, ki je bilo sprejeto kot odziv na nasilno zatiranje mirnih protestov, vključuje odslej strožje omejevalne ukrepe proti Burmi.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Madame la Présidente, honorables membres, avant toute chose, permettez-moi de vous remercier d'avoir mis la Birmanie à l'agenda de cette session.

Au vu de l'ampleur de la catastrophe causée par le cyclone Nargis le 2 mai dernier, nous avons proposé à la présidence de convoquer une réunion extraordinaire du Conseil des ministres des relations extérieures de l'Union européenne. Cette réunion du Conseil a été convoquée dans les meilleurs délais par la présidence slovène, que je veux remercier, et elle s'est tenue le 12 mai.

Lors de cette réunion, l'Union européenne a lancé un appel à une plus grande coopération des autorités birmanes pour faciliter l'accès et la distribution de l'aide humanitaire internationale. J'ai décidé de donner une suite directe à cet appel en me rendant personnellement en Birmanie du 15 au 16 mai. Au cours de ma mission, que j'ai clairement dit être de nature strictement humanitaire et non pas politique, j'ai eu la possibilité de rencontrer les autorités birmanes, les représentants des organisations humanitaires présentes en Birmanie, et j'ai pu effectuer une visite de terrain, encadrée par les autorités, dans les zones sinistrées autour de Yangon. J'ai eu, pendant deux heures et demie, des entretiens et des discussions assez serrés avec le ministre du plan – qui, manifestement, était la personnalité la plus autorisée, en tout cas la plus autoritaire, des trois que j'ai rencontrées –, le ministre du bien-être social et le ministre de la santé.

Il ressort clairement de ma mission que les autorités birmanes restent très réticentes à créer les conditions opérationnelles normalement requises pour une réponse humanitaire internationale à la hauteur des besoins. Il est tout aussi clair qu'une approche qui viserait à imposer l'assistance humanitaire internationale aux autorités birmanes me semble, compte tenu des moyens dont nous disposons aujourd'hui, vouée à l'échec, et peut-être même contre-productive. Toutes les organisations humanitaires sur place me l'ont dit et m'ont confirmé que le problème n'est évidemment pas le manque d'organisations sur place, ni même le manque d'argent, parce que bien sûr le manque de moyens dépend aussi de l'accès des experts internationaux et des professionnels internationaux, mais bien le manque d'accès.

Ma mission a certainement contribué, modestement, à ouvrir une toute petite brèche permettant de créer progressivement un espace humanitaire minimal pour l'assistance humanitaire internationale. Les autorités birmanes ont répondu partiellement aux différentes demandes concrètes: par exemple, les visas pour les experts de la Commission ont été prolongés de deux semaines. On avait reçu des visas, ces gens avaient reçu des visas pour trois jours, ils ont été prolongés de deux semaines. Nous avions demandé un mois.

Nous avons aussi clarifié une situation qui paraissait véritablement grave, c'est que, à certains endroits, les autorités locales birmanes exigeaient, même du personnel local, donc même des opérateurs que nos agences occupent, les agences des Nations unies occupent ou que les ONG occupent, ce personnel local devait aussi présenter une permission, donc une autorisation écrite, ce qui était évidemment, dans la plupart des cas, impossible. Cela a été clarifié et, manifestement, il ne faut pas d'autorisation pour le personnel local. Il n'en faut en tout cas plus pour se rendre dans les zones sinistrées, et notamment à l'aéroport de Pathein. J'ai aussi demandé que l'on ouvre un deuxième aéroport pour permettre l'atterrissage des avions contenant les biens matériels, l'aéroport de Pathein, qui est un aéroport militaire. Il m'a été répondu que cela n'était pas possible parce que les normes techniques de la tour de contrôle n'étaient pas conformes aux normes internationales et que, de toute façon, cela ne faciliterait pas le travail, les voies de communication entre Rangoun et le delta, qui est la région la plus affectée, étant plus carrossables et plus faciles. Je n'ai malheureusement pas eu l'autorisation de vérifier de visu ce genre de chose.

Il importe, je pense, de continuer à maintenir une pression internationale forte, tant par les pays de la région que par la communauté internationale dans son ensemble. Je dois dire que, dans la discussion que j'ai eue avec les autorités, j'ai aussi demandé expressément – j'ai fait cinq demandes expresses et précises, je vous en parlerai sans doute rapidement dans un instant – qu'ils permettent aux docteurs et au personnel médical des pays de la région de se déployer dans les zones les plus sinistrées et le jour de mon départ, ils ont eu cette autorisation. Il y a donc 140 médecins qui se sont déployés, du personnel médical aussi venant du Laos, du Cambodge, de l'Inde, du Bangladesh et de Thaïlande. Ils ont donc pu se déployer dans les zones les plus affectées. Le rôle que joueront les pays de la région est crucial et j'ai d'ailleurs eu l'occasion de m'entretenir assez longuement avec le Secrétaire général Ban Ki-moon, lorsque j'étais en attente de mon avion pour revenir à Bangkok. Je lui ai transmis tous ces messages et je lui ai dit quel était mon sentiment et, surtout, comment ma mission s'était déroulée.

Le Secrétaire général des Nations unies partageait cette analyse mais lui-même a fait deux suggestions concrètes: déployer un coordinateur conjoint Nations unies/ANASE pour l'assistance humanitaire et organiser rapidement une conférence des donateurs coprésidée par les Nations unies et l'ANASE les 24 et 25 mai prochains à Bangkok. Faisant suite à la visite du coordonnateur humanitaire des Nations unies, John Holmes, ces derniers jours, le Secrétaire général Ban Ki-moon va se rendre demain en Birmanie pour discuter de l'acheminement de l'aide internationale.

Sur le plan des besoins, la situation humanitaire dans le pays demeure dramatique avec le risque qu'à la première catastrophe causée par le cyclone s'ajoute une seconde catastrophe humanitaire du fait du risque de famine, car les récoltes ont été détruites, et d'épidémies parmi les survivants, dont les conditions de vie sont déplorables. Il y a un risque d'épidémie. Au moment où nous y étions, l'Organisation mondiale de la santé ne voyait pas le risque de choléra, mais il y avait énormément d'enfants qui souffraient de diarrhée, etc. Il y avait donc un risque d'épidémie due à la pollution de l'eau. Il y a un risque de famine. Cette région-là est le grenier à riz et tous les stocks ont été détruits.

Un problème pratique se pose: ces terres devraient être plantées de manière à assurer la récolte d'octobre. Le délai est donc de trois à quatre semaines maximum. Or, un certain nombre des personnes qui sont déplacées dans des camps temporaires comme ils disent, une partie de ces personnes ne souhaitent pas retourner sur leurs terres, pour toutes sortes de raisons, et les autres souhaitent y retourner mais doivent avoir un accès à des semences d'une variété particulière puisque toutes les terres ont subi une salinisation, donc il faut des plantes qui soient beaucoup plus fortes ainsi que des engrais. J'ai donc essayé d'engager un dialogue constructif et pratique avec les autorités à ce propos-là. On avait envisagé que le micro credit scheme du PNUD puisse servir de canal financier. On est occupé à en discuter pour le moment. Cela ne va pas vite, je dois vous le dire.

La Commission a répondu très vite, avec une décision de première urgence de deux millions d'euros adoptée dès le 5 mai. Vous savez qu'en fait, j'ai le droit de dégager, sans passer par aucune instance, trois millions d'euros tout de suite. Alors, évidemment, comme on n'avait pas d'identification, comme personne ne pouvait identifier, on a commencé par en dégager deux, puis on a encore décidé d'une enveloppe de cinq millions d'euros pour l'aide alimentaire et on a pris en plus une mesure d'urgence supplémentaire de dix millions d'euros. Nous sommes bien sûr prêts à faire plus sur base des évaluations des besoins et des assurances en termes de suivi de l'aide.

Quand je suis parti après les deux heures et demie de discussion avec les autorités, je leur ai fait transmettre une note qui reprenait, par écrit et très concrètement, les différentes demandes que j'avais formulées. Ma première demande portait sur une extension de visa pour le personnel qui était temporairement affecté à cette mission, le personnel de la Commission. Là, on a obtenu deux semaines.

J'ai aussi demandé qu'ils clarifient définitivement, et qu'ils fassent savoir à nos autorités locales, qu'ils n'exigent plus du personnel birman qui travaille dans nos agences et parmi nos opérateurs de détenir une permission, une autorisation de voyager dans le pays. Ce point a été clarifié, manifestement.

J'ai demandé des visas à entrées multiples pour six mois afin de permettre aux ONG qui travaillent avec un financement de l'Union européenne de pouvoir tripler leur personnel international. Quand j'ai quitté le pays, une centaine de demandes de visas étaient pendantes pour les agences des Nations unies et un peu plus de cent pour des ONG. J'ai demandé à ce que l'on puisse nous informer régulièrement, il y en a certains qui ont été délivrés depuis, mais on est loin de ce qui a été demandé.

J'ai aussi demandé des visas et des autorisations de voyager pour visiter le delta et pour assurer qu'un nombre suffisant d'opérateurs puissent être mobilisés. Ensuite, j'ai demandé, comme je vous l'ai dit, qu'ils puissent donner les autorisations rapidement aux médecins de la région et au personnel médical de la région. Là, on a, semble-t-il, été entendus.

En ce qui concerne l'aéroport de Pathein qui aurait pu servir, en quelque sorte, de hub de redistribution des produits arrivant par les avions de la communauté internationale, c'était un non manifeste qui était à la fois justifié, selon leur argumentation, par le fait que les moyens et les équipements de contrôle n'étaient pas conformes aux normes internationales et que, d'après eux, il est plus efficace de venir par Rangoun – ce dont je doute, parce Rangoun, au moment où je m'y trouvais, était déjà encombré et posait un certain nombre de problèmes qui ont été un peu fluidifiés, aussi. Je ne suis pas sûr que ce soit grâce à mon intervention que cela a été fluidifié, c'est parce que simplement, eux-mêmes ne savaient plus comment gérer l'aéroport de Rangoun. Et j'ai l'impression que c'est pour des raisons de confort au niveau institutionnel chez eux que cela a été mené de cette manière-là.

Voilà, mission très frustrante, je dois vous dire. J'ai le sentiment qu'il y a une méfiance totale à l'égard de la communauté internationale. Il y a des a priori qui sont extrêmement ancrés. Manifestement, on a parfois l'impression d'être dans un dialogue de sourds. C'est extrêmement difficile de toucher la conscience et le mental de la personne qui est en face de nous. L'entretien s'est très bien passé puisque pendant deux heures et demie, on a vraiment débattu, assez poliment, mais assez durement, bien entendu, puisqu'il y a quand même une question qui est lancinante: pourquoi refuser les opérateurs internationaux qui sont tellement nécessaires pour aider les populations?

J'ai évoqué d'ailleurs le devoir de protéger, notamment par ce biais, ce qui posait quand même un problème de principe. À ce moment-là, on m'a répondu qu'il y avait des questions qui ne justifiaient pas de réponse. Voilà comment les choses se sont passées. J'étais triste, bien entendu, de ne pas avoir vu plus de choses concrètes se dégager, mais je ne vous cache pas que j'étais assez content de revenir en Europe.

 
  
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  Hartmut Nassauer, im Namen der PPE-DE-Fraktion. – Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Der Herr Kommissar hat überzeugend und plastisch geschildert, wie in Burma die herrschende Militärregierung die eigene Bevölkerung zynisch und brutal im Stich lässt.

Ich will mich hier an die ASEAN-Organisation und an die ASEAN-Mitgliedstaaten wenden. Das Europäische Parlament unterhält mit den Parlamentariern der ASEAN-Staaten seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen. Die ASEAN hat vor nicht allzu langer Zeit eine neue Charta unterzeichnet, in der die Geltung der Menschenrechte ausdrücklich beschworen wird. Es liegt auf der Hand, dass die ASEAN für ihren Mitgliedstaat Burma eine Mitverantwortung trägt und dass das Ansehen der ASEAN-Staaten in der Welt in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn sie die burmesische Militärclique weiter so agieren lassen, wie das im Augenblick geschieht.

Ich appelliere an die ASEAN-Staaten, auch im Namen der guten und freundschaftlichen Beziehungen zur Europäischen Union, das ihnen Mögliche zu tun, um die burmesische Militärjunta davon zu überzeugen, dass man ihrer Bevölkerung helfen können muss. Das liegt wie gesagt auch in der Verantwortung und der Möglichkeit der ASEAN-Staaten. Sie werden zu dieser Verantwortung befragt werden, und es wird unsere Beziehungen zur ASEAN beeinflussen, ob sie ihre Möglichkeiten hier geltend machen oder nicht. Das muss nicht in öffentlichen Appellen geschehen. Da gibt es andere Möglichkeiten. Aber die Europäische Union erwartet, dass insbesondere die Nachbarstaaten von Burma das ihnen Mögliche tun, um die Haltung dieses Regimes dort zu verändern.

 
  
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  Jan Marinus Wiersma, namens de PSE-Fractie. – Laat ik beginnen met, ook namens mijn fractie, mijn complimenten uit te spreken aan de commissaris, die ook vandaag duidelijk heeft aangegeven dat hij doet wat hij kan, onder zeer moeilijke omstandigheden. Hij sprak zelf over een dialoog tussen doven. Wij moeten vaststellen dat de situatie in Birma bizarre vormen aanneemt. Al bijna drie weken nadat de cycloon over het land raasde, laat het regime nog altijd nauwelijks hulp van buiten toe. De autoriteiten lijken zelf eerder passief te blijven. Het land zit al weken op slot voor hulpverleners, experts en media. Dat de junta een referendum dat zijn eigen machtspositie nog moest versterken, anderhalve week geleden toch liet doorgaan is haast kafkaësk.

Het officiële dodental loopt volgens een aantal bronnen tegen de tachtigduizend. Er zijn nog tienduizenden vermisten en het aantal ontheemden beloopt over de twee miljoen. Het zijn zo langzamerhand Pol Pot-achtige proporties. Denken wij althans te weten. Want er komt even weinig informatie uit het land als er hulp ingaat. De weigering om hulp toe te laten is moord, zoals voormalig VN-coördinator Jan Egeland begin deze week zei. De Birmese regering maakt een farce van haar verantwoordelijkheid om te beschermen, the responsibility to protect. Het contrast met China, dat vorige week tragisch genoeg door een zware aardbeving werd getroffen, is opmerkelijk. De enorme ravage werd niet verborgen en was overal, ook in China zelf, op tv te zien, en de Chinese regering deed een internationale oproep uitgaan voor hulp.

Veel imagoschade kan de Birmese regering niet meer oplopen. Daar is het dieptepunt wel zo ongeveer bereikt. China zou veel meer kunnen doen om de Birmese regering te bewegen internationale hulp te accepteren. Dat geldt ook voor Rusland en India, die hetzij in VN-, hetzij in ASEAN-verband de druk op de junta zouden moeten opvoeren. Ik sluit mij aan bij de opmerking van collega Nassauer daarover.

Afgelopen maandag werd in ASEAN-verband enige overeenstemming bereikt over internationale hulpverlening aan Birma. Alle hulp zal door de ASEAN worden gecoördineerd. Een stap vooruit. Beter laat dan nooit. Maar directe hulp door westerse landen blijft uitgesloten. Volgende week wordt een donorconferentie georganiseerd. Ik doe een appèl aan Europa om royaal en ruimhartig bij te dragen, maar dat gaat alleen als er ook garanties worden gegeven dat onze bijdrage goed terechtkomt en dat ook journalisten toegang krijgen tot het land, zodat ook wij ons echt een beeld kunnen vormen van de situatie daar.

 
  
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  Jules Maaten, namens de ALDE-Fractie. – Hoe vaak hebben wij hier nu al niet gestaan om te praten over Birma? Toch meerdere keren per jaar zijn wij hier bijeen en het is een hopeloze aangelegenheid aan het worden.

Maar de omstandigheden in Birma zijn weer erger geworden dan bij iedere vorige gelegenheid waarbij wij het erover gehad hebben. 1,4 miljoen slachtoffers hebben nog geen hulp gekregen. Dertigduizend kinderen lijden aan acute ondervoeding. Honderdduizenden daklozen lopen het risico op cholera, longontsteking en andere besmettelijke ziekten. Ik heb begrepen dat er vanmorgen maar liefst acht buitenlandse artsen van Artsen zonder grenzen tot het rampgebied zijn toegelaten. Dat is te weinig en het is te laat.

Ik wil in ieder geval graag het appèl van de heer Nassauer aan de ASEAN ondersteunen. Zij moeten nu eindelijk ruggengraat tonen, want het is duidelijk dat de junta meer geeft om het voortbestaan van haar eigen regime door het referendum dat die naam niet verdient - de heer Wiersma noemt het "kafkaësk" - dan om het voortbestaan van het eigen volk. De komst van buitenlanders zou immers het voortbestaan van het militaire regime kunnen ondermijnen, zo denken de generaals.

Maar het is toch duidelijk: Artsen zonder grenzen, Oxfam, de Britse, Franse en Amerikaanse schepen brengen hulpgoederen, geen regimeverandering, hoe graag ik dat misschien zelf wel zou willen. Maar daarvan kunnen wij de junta dus kennelijk niet overtuigen. Wij moeten dus zoeken naar alternatieven. Ik vind dat het beste alternatief te vinden is in de Veiligheidsraad. Europa en de Verenigde Staten moeten een agendering van de situatie in Birma afdwingen. Alle lidstaten van de Verenigde Naties hebben immers hun handtekening gezet onder de twee volgende principes: het overnemen van verantwoordelijkheid om onderdanen te beschermen en, indien een land dat niet meer kan of wil doen, het recht op tussenkomst van de internationale gemeenschap bij catastrofale situaties.

De Verenigde Naties móeten handelen. Ik begrijp de problemen en ik ben overigens trots op commissaris Michel die, in plaats van te gaan zitten handen wringen en ambtelijke werkgroepen bijeen te roepen, er gewoon naartoe is gegaan onder het motto "geen woorden, maar daden". Dat spreekt mij aan. Ook de steun die door de Europese Unie is toegezegd, vind ik voorbeeldig. Ik vind ook dat de Franse minister Kouchner gelijk heeft als hij zegt dat de junta zich schuldig maakt aan een misdaad tegen de menselijkheid. Ik vraag mij wel af waarom wij de andere zesentwintig Europese lidstaten dan niet even hard horen.

Voorzitter, er moet snel hulp voor de Birmese bevolking komen, mét of zonder toestemming van de junta. Het onthouden van noodzakelijke steun is een misdaad tegen de mensheid. Ik zou graag zien dat de Europese Unie het initiatief neemt om de Verenigde Naties en de Veiligheidsraad deze zaak naar de openbare aanklager bij het Internationaal Strafhof in Den Haag te laten verwijzen. Genoeg is genoeg, het geduld is op. Ik zou zeggen: sleep de junta voor het Internationaal Strafhof. Daar hebben wij het voor. Zoals de situatie nu is horen zíj achter de tralies en niet de dissidenten in Birma!

 
  
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  Daniel Cohn-Bendit, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, je crois qu'il faut être un peu plus précis dans la manière dont on parle de la question, par exemple le concept de neutralité. Nous ne sommes pas neutres. Si nous sommes pour la population birmane, nous sommes de fait contre la junte militaire. Puisque la junte militaire ne veut pas aider la population birmane, nous sommes contre la junte militaire. Il ne faut pas – et d'ailleurs, c'est bien ainsi que nous sommes perçus.

Louis Michel a eu une entrevue pendant deux heures et demie. C'est surréaliste, toute cette histoire: il nous dit qu'il fait un voyage, on le reçoit deux heures et demie, etc., on lui raconte que l'aéroport "machin" ne peut pas être mobilisé en 24 heures – à Sarajevo, on a fourni des installations techniques pour ouvrir un aéroport – enfin, ce n'est vraiment pas le problème.

Donc, il est évident qu'aujourd'hui, nous sommes dans une situation particulière, et je suis d'accord: le devoir de protéger fait que la junte militaire commet un crime contre l'humanité, contre sa propre population. C'est effectif. On verra dans les débats publics ultérieurs ce qu'il advient de cet état de fait. Mais il est vrai que la Cour internationale de justice doit être saisie de ce cas qui est évident et ce qui est intéressant, c'est que ce faisant, nous nous adressons au Conseil de sécurité et que les protecteurs de la Birmanie – la Chine – parlent effectivement une langue un tant soit peu compréhensible.

En effet, on peut dire que le Chine a bien fait d'ouvrir ses frontières, d'une certaine manière, mais, en même temps, elle continue à protéger la Birmanie et elle continue à protéger un gouvernement qui massacre son propre peuple.

Je crois donc que, dans cette situation, il est évident que personne ne sait comment imposer la nourriture. Mais il faut faire pression, toutes les pressions. Même l'acheminement éventuel de secours manu militari, d'une certaine manière, nous donne la possibilité – ainsi qu'aux pays asiatiques – de faire pression sur la Birmanie. Je crois que, aujourd'hui, ce que vient de dire Louis Michel était explicite – parle toujours mon amour, je t'écoute, mais je m'en fous complètement. Voilà ce qu'il nous a raconté à sa manière diplomatique, que je respecte complètement.

Mais, aujourd'hui, le pouvoir de Birmanie est sourd. Il ne veut pas écouter, il ne montre pas d'intérêt – cela a été dit – pour un référendum constitutionnel. C'est se moquer de tout le monde. Donc, à partir de là, les pressions doivent être les plus dures possible et nous devons demander ensuite que les conséquences soient tirées au niveau du Conseil de sécurité et au niveau de la Cour pénale internationale de La Haye.

 
  
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  Brian Crowley (UEN). – A Uachtaráin, tá beagnach trí seachtainí imithe thart ó bhuail cioclón Nagris Burma ag déanamh scrios ar chuain agus deilteanna Ayeyarwady, áit ar dhíothaigh sé tithe agus bailte ag marú na mílte agus ag baint dídine de na mílte eile.

History has taught us that, unless we react immediately when people suffer, their suffering is bound to increase by multiples and factors way beyond our conception.

In many ways, the failure of the Burmese regime is a reflection of what we have been saying in this Parliament over the last number of years concerning the military junta that is presently in place in Burma. However, despite our objections to that military junta, we must find mechanisms – however they are arrived at – to deliver aid directly to the people. I welcome the fact – and little did I think I would be saying this today – that the military junta has now allowed in five United Nations helicopters to distribute food, despite the fact that a French naval vessel and American naval vessels are in the bay waiting to deliver food and medical aid to the people.

It is incumbent on all of us to guarantee that we can make the best possible efforts to assist human beings when they are suffering. Indeed, with regard to those great defenders of Burma, the Chinese, Burma could learn from the way in which the Chinese reacted to their most recent natural disaster by appealing for international aid and assistance from Japan and other countries. Hopefully among these different alliances we can create conditions whereby the aid and succour can be delivered.

The issue with regard to the International Criminal Court is a matter for another day. Our first and most immediate aim and task, following what Louis Michel has already said, is to guarantee that we put in place the mechanisms to deliver that aid, to rebuild the infrastructure, to rebuild homes and, most importantly of all, to prevent the continuing suffering of the Burmese people.

 
  
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  Jim Allister (NI). – Madam President, a regime which wantonly allows its own citizens to needlessly suffer in pursuit of its own xenophobic paranoia is not just amoral but evil, and sadly such a junta rules in Burma. Unmoved as it is by the plight of its own people, it is unlikely to be influenced by what is said in the European Parliament, but in the name of humanity we must speak out.

We are not trying to control Burma, we are just trying to help its people, though the reality is that without regime change little will improve in the long term for the Burmese. Yes, we must maximise humanitarian aid, considering food and supply drops as a necessary tactic; but ultimately the restoration of democracy is how this once-thriving country will reclaim its position and put the people’s needs before the junta’s preservation.

 
  
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  Urszula Gacek (PPE-DE). – Madam President, firstly let me express my heartfelt sympathy for all the Burmese people who have been bereaved or injured by the effects of Cyclone Nargis. The people of Burma are in the thoughts and prayers of many Europeans. However, our condolences are not enough. We must discuss practical measures and see how we can implement them so that we alleviate the suffering of the survivors.

Many countries and international organisations are both willing and able to provide immediate humanitarian aid; they have been for a matter of weeks now. Unfortunately, the ruling military authorities consider the preservation of their own power as of prime importance; the suffering of their own people seems to be of little consequence. They fear any kind of foreign involvement in Burma, even if this is of aid workers. The Commissioner’s first-hand account of his discussions with the Burmese military authorities makes for sobering listening and there is not much hope that the Burmese authorities will change their position. So while we talk and wring our hands in dismay over the impossibility of getting the Burmese authorities to accept help and over the impotence of ASEAN, hundreds of thousands are suffering.

The UN Security Council can and should call on its principle of responsibility to protect and provide aid without the consent of the Burmese authorities. I would strongly urge the UK Government – which currently holds the Presidency of the Security Council – to sanction immediate airdrops of aid. The Burmese authorities are responsible for a crime against humanity, but we cannot sit by passively allowing them to continue in this crime. And while I agree that an airdrop is not the ideal way of getting aid into a country – for we would rather have trained aid workers distributing help – it is better than nothing, so, please, let us get some help in and let us get it in now.

 
  
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  Libor Rouček (PSE). – Dámy a pánové, dovolte, abych i já nejprve vyslovil upřímnou soustrast pozůstalým desetitisíců obětí ničivého cyklonu Nargis v Myanmaru/Barmě. Chtěl bych také vyjádřit plnou solidaritu statisícům lidí, kteří zůstali po tomto přírodním neštěstí bez obživy a přístřeší nad hlavou. V této souvislosti bych chtěl ocenit rychlou humanitární pomoc Evropské komise a také rychlé jednání komisaře Michela. Bohužel však nemohu ocenit jednání barmské vlády a barmských úřadů. Bránit vlastním lidem, obětem této hrozivé katastrofy, v příjmu humanitární pomoci ze zahraničí je nelidské a kruté. Chtěl bych proto vyzvat barmskou vládu, barmské představitele, aby plně otevřeli hranice zahraniční pomoci a pustili do země zboží i pracovníky zahraničních humanitárních organizací. Chtěl bych v této souvislosti vyzvat i Čínu, Indii, Singapur a další země regionu včetně organizace ASEAN, aby využily svého vlivu a zasadily se o otevření Barmy zahraniční pomoci. S přírodní katastrofou tohoto rozsahu si žádná země na této planetě nepomůže sama.

 
  
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  Marios Matsakis (ALDE). – Madam President, the situation in Burma following the recent catastrophic cyclone is tragic and is getting worse every day. Those civilians who survived when the cyclone first struck now face illness and death by hunger, lack of shelter and appropriate medical care. Yet the military dictators ruling Burma remain largely apathetic to the urgent need to allow proper help to reach the victims.

These heartless military generals care much more about clinging to power and far less about the destiny of the disaster survivors. The way the Burmese regime has acted and continues to act is unacceptable and criminal. The international community, and the EU in particular through Commissioner Michel, has done its best to convince the junta of Burma to listen to reason but, alas, without the desired effect.

I think there is now no other way but to proceed with some form of forced aid delivery to the affected region. Such an undertaking can be launched with urgent approval from the UN and with the necessary logistics provided by appropriate military delivery systems in close coordination with other countries such as the USA.

This is truly a last-resort, exceptional measure, but is absolutely necessary in my view in order to save thousands of innocent lives. We just cannot remain inactive and watch the suffering and demise of the Burmese people go on any longer.

 
  
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  Frithjof Schmidt (Verts/ALE). – Frau Präsidentin! Das Ausmaß der Krise in Birma ist tragisch: Wir haben über 100 000 Tote, 200 000 Vermisste und über 2 Millionen obdachlose Menschen bei 54 Millionen Einwohnern insgesamt. Das Irrawaddy-Delta gilt als Reisschüssel des Landes, es ist zentral für die Nahrungsmittelproduktion. Die Flutwelle ging 35 km tief ins Land hinein, hat Felder überflutet, in der Folge wird ein großer Teil dieser Felder versalzen. Das heißt, zu der aktuellen humanitären Katastrophe kommt mittelfristig jetzt noch eine Krise der Nahrungsmittelproduktion im Irrawaddy-Delta hinzu.

Die Menschen in Birma brauchen dringend aktuelle und auch langfristige Hilfe der internationalen Gemeinschaft. Die muss leider gegen die Generäle durchgesetzt werden – unter allen Umständen. Die Blockade der Nothilfe durch eine Regierung ist ein einmaliger Skandal in der internationalen Geschichte. Die Zyklonopfer werden hier zu Geiseln einer paranoiden und mörderischen Soldateska genommen, die seit einigen Jahrzehnten dort herrscht.

Im September letzten Jahres wurde die Demokratiebewegung des Volkes und der Mönche blutig niedergeschlagen, Tausende wurden getötet und verschleppt, jetzt sterben Zigtausende durch die Verweigerung der Hilfe für die Bevölkerung. Sie werden umgebracht durch die Verweigerung der Hilfe. Dieses Regime gehört ganz oben auf eine schwarze Liste der Vereinten Nationen als mörderisches Regime, und die Mitglieder der Junta gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof.

 
  
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  Hanna Foltyn-Kubicka (UEN). – Ludzkość nie nauczyła się jeszcze zapobiegać tragediom, jakie niosą ze sobą klęski żywiołowe. Zamieniają się one w prawdziwą katastrofę, jeżeli dotkną państwa, gdzie władzę sprawują dyktatorzy. Widzimy to dziś na przykładzie dramatu narodu birmańskiego, który padł ofiarą cyklonu i rządzącej tam soldateski. Jak bardzo bezduszni są rządzący Birmą generałowie dowiedzieliśmy się, kiedy odmówili wspólnocie międzynarodowej udziału w ratowaniu Birmańczyków, którym sami nie mogli pomóc. Takie działania to zbrodnia popełniona z premedytacją na całym narodzie. Pomimo oburzenia opinii międzynarodowej birmańscy generałowie niezmiennie trwają w przestępczym procederze. Pomoc humanitarna najprawdopodobniej trafia do wojskowych i ich rodzin, albo jest przedmiotem handlu. Tymczasem staje się ona coraz bardziej potrzebna ze względu na szerzący się głód i choroby.

Szczególną uwagę trzeba też zwrócić na sytuację birmańskich sierot, coraz częściej słyszy się, że interesują się nimi handlarze żywym towarem, poszukujący seksualnych niewolników do domów publicznych na całym świecie.

Panie i Panowie! Przestrzeganie praw człowieka nie oznacza jedynie powstrzymania się władz państwowych od tortur, mordów i aresztowań. Nie udzielenie pomocy ofiarom katastrofy lub jej celowe utrudnianie jest równoznaczne z popełnieniem zbrodni ludobójstwa.

 
  
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  Colm Burke (PPE-DE). – Madam President, I would like to thank the Commissioner for his work to date on this matter. It is now clear that over 125 000 people have died as a result of the cyclone which hit the southern regions of Burma on 2 and 3 May. The United Nations estimates that in excess of 2.4 million people have been directly affected by this tragedy. Many are severely injured and it is likely that there will be an outbreak of disease due to lack of food and clean water. It may already have taken hold in the area.

The policies of the military junta in preventing humanitarian aid workers from getting access to the affected areas are unprecedented. These aid workers and the agencies that they work for have the expertise to put in place a comprehensive relief operation which would bring assistance to a large number of people in a short period of time. Will another similar number have to die before the military regime allows the aid agencies in?

The combined efforts of the EU, China, India, all of the South-East Asian nations and the UN have the power to force the Burmese authorities to remove the restrictions. It is by working together that we can change the mindset of this corrupt government. In particular we must bring China and India on board to force the change.

It is now 18 days since the cyclone hit the region. The international community must continue to work so that every person affected by the disaster receives food, clean water, the necessary medical care and shelter. Let us continue to keep the pressure on the Burmese leadership and force them to allow the international aid agencies to carry out their work. Let each country within the EU, and the EU itself, continue to apply diplomatic pressure. This is where immediate action is required. We must not allow another 18 days to pass before action is taken. The time for removing the restrictions is now.

 
  
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  Thijs Berman (PSE). – Twee weken na de ramp heeft een deel van de Birmese bevolking eindelijk wat rijst, bonen en medicijnen gekregen, maar deze hulp bereikt nog geen kwart van alle slachtoffers en komt op een misdadige manier te laat door toedoen van de junta. Het wereldvoedselprogramma van de VN zegt dat het de rijst en bonen heeft kunnen geven aan 212.000 van de 750.000 mensen die er het slechtst aan toe zijn. Een speciaal VN-hulpfonds is dus nodig, zoals de sociaal-democraten ook vragen. Ik dank de Commissie voor alle positieve inspanningen in Birma en ook vanuit Brussel.

Maar miljoenen mensen worden overgelaten aan honger, dorst en ziekte. Dat is een vorm van marteling, dat is moord en een totaal falen van de verplichting tot bescherming. Het zijn praktijken die dichtbij genocide komen. De militairen zijn daarom verantwoordelijk voor misdaden tegen de menselijkheid. Dat is, voor onze fractie en morgen voor dit Parlement, een zaak voor het Internationaal Strafhof. De Veiligheidsraad móet een onderzoek laten starten naar de misdaden van dit regime. Wat is het oordeel van de Commissie hierover?

Als rapporteur over Birma vraag ik mij af: wanneer is de grens bereikt van het respect voor de soevereiniteit van een land? Bij Irak lag die grens toch wat dichterbij. Wanneer wordt respect voor fundamentele mensenrechten even onaantastbaar voor dezelfde internationale gemeenschap? Nu wordt de geloofwaardigheid van de mensenrechten wereldwijd aangetast door de weigering, vooral van de buurlanden, om het Birmese regime aan te pakken, en door de onwil om de bevolking desnoods zonder toestemming van de kolonels te hulp te komen. Soevereiniteit geeft geen recht om de eigen bevolking te wurgen.

Vandaar het verzoek aan de Raad van de Europese Unie en in het bijzonder aan het Verenigd Koninkrijk als huidige voorzitter van de Veiligheidsraad om de situatie in Birma opnieuw op de agenda van de Veiligheidsraad te zetten. China en Rusland moeten inzien dat de situatie daar nu nóg misdadiger, nóg ernstiger is dan kort na de cycloon.

 
  
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  Thomas Mann (PPE-DE). – Frau Präsidentin! 130.000 Tote, über zwei Millionen Obdachlose: Das ist die bittere Realität in Burma. Und eine große Hungersnot droht. Durch Überschwemmungen breiten sich Durchfallerreger, wie Salmonellen, rasant aus. Krankheiten wie Typhus und Cholera drohen, Malaria, das Dengue-Fieber. Besonders gefährdet sind Kinder, die ein schwächeres Immunsystem haben und deren Körper schneller austrocknen. Die Betroffenen der Katastrophe brauchen sauberes Trinkwasser, das erst durch gute Aufbereitungsanlagen dauerhaft gewonnen werden kann. Sie brauchen Notunterkünfte, auch um die Ausbreitung von Atemwegserkrankungen zu verhindern.

Nach wie vor ist die Militärjunta nicht bereit, westliche Helfer zu akzeptieren. Kommissar Michel hat das eben gerade eindrucksvoll bestätigt. Damit setzt sie die Existenz Zehntausender aufs Spiel. Wie lässt sich verantwortungsvoll handeln? Druck ausüben durch den Gang zum Strafgerichtshof in Den Haag? Unbedingt! Aber auch eine Veränderung des Völkerrechts, mit eingeschränkter Staatssouveränität angesichts einer humanitären Krise? Das ist schwer durchsetzbar, dem würden die Chinesen im Weltsicherheitsrat eine klare Absage erteilen.

Sie sind einer der wenigen Verbündeten der burmesischen Diktatoren. Sie müssen aber alles daran setzen, genauso wie die Staaten der ASEAN-Gemeinschaft – Hartmut Nassauer hat darauf hingewiesen – dass die längst bestehenden internationalen Expertengruppierungen und Hilfsgüter in das Land kommen. Offenbar blockt Myanmar auch deshalb die vielen Hilfsaktionen der Wertegemeinschaft ab, um die Geberkonferenz zu beeinflussen, um Millionensummen zu erhalten und darüber eigenmächtig zu verfügen.

Es ist wie beim Aufstand der buddhistischen Mönche im September 2007, als das burmesische Regime menschenverachtend und brutal gegen friedliche Demonstranten vorging und danach eine monatelange Nachrichtensperre verhängte, totalitär und gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung gerichtet. Diese angebliche Staatssouveränität ist völlig unsouverän und völlig inhuman.

 
  
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  Ana Maria Gomes (PSE). – Mais de 63 mil mortos e desaparecidos e dois milhões e meio sem abrigo é hoje o resultado do ciclone combinado com a crueldade da Junta que desgoverna e oprime a Birmânia e tem impedido o auxílio internacional aos necessitados. Que contraste com a abertura e prontidão na China em socorro dos sobreviventes de Sichuan!

O Conselho de Segurança da ONU não pode demitir-se de aplicar à Birmânia a responsabilidade de proteger, desde logo autorizando o acesso ao país por parte das agências e ONG humanitárias internacionais para socorrerem a população abandonada do delta do Irrawaddy, e não pode demitir-se de referir ao Tribunal Internacional Criminal a Junta Militar birmanesa para procedimento por crimes contra a humanidade.

Este Parlamento espera que os governos europeus accionem o Conselho de Segurança da ONU imediatamente. É tempo de todos os membros do Conselho, incluindo a China, que tem respaldado a ditadura birmanesa, assumirem as suas responsabilidades para com o sacrificado povo da Birmânia.

 
  
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  Laima Liucija Andrikienė (PPE-DE). – Šiandien aptariame tragišką padėtį Birmoje po šio mėnesio pradžioje praūžusio ciklono, kurio kaina – dešimtys tūkstančių žuvusiųjų, dingusių be žinios, šimtai tūkstančių sužeistų, sergančių, likusių be namų ir maisto. Beveik kasdien ciklono nusiaubtos Birmos vaizdus matome savo televizoriuose ir likti abejingiems neįmanoma.

Teisybė, prieš stichines nelaimes žmonija vis dar būna bejėgė, ypač tuomet, kai tai nutinka netikėtai. Bet šis Birmos atvejis – ne toks, nes mes jau žinome, kad Indijos vyriausybė perspėjo Birmos valdžią apie artėjantį cikloną dvi dienas prieš jam pasiekiant Birmą, taigi, valdžia buvo informuota.

Nepaisant to, ciklonas visa jėga užgriuvo paprastus šalies žmones, nes šalį valdantys generolai nepasivargino pranešti piliečiams apie artėjantį išbandymą. Tokia valdžia verta tik pasmerkimo, nes pastarieji jos veiksmai – visiško jos neefektyvumo, abejingumo šalies žmonėms demonstracija, akivaizdus piliečių teisių pažeidimas. Juk tai ponų generolų dėka stichinė nelaimė virto pačios valdžios „palaiminta“ katastrofa.

Valdžios veiksmai neįsileisti iš kitų šalių humanitarinės pagalbos darbuotojų, pagalbos nelaimės ištiktiems žmonėms atsisakymas, tarptautinės visuomenės pastangų padėti šalies žmonėms ignoravimas tik dar pratęsia nusikalstamų veiksmų sąrašą, su kuriuo dabartinė Birmos valdžia bus prisimenama visur ir visada. Kaip ir apgailėtinas generolų siekis, gėdingos pastangos tokioje situacijoje rengti referendumą dėl konstitucijos.

Esu įsitikinusi, kad Europos Sąjunga turi išbandyti visas įmanomas priemones – pabrėžiu, visas priemones – dirbdama kartu su Indijos, Kinijos, kitų Azijos šalių vyriausybėmis, išnaudodama Jungtinių Tautų sistemos institucijas, kad Birmos žmonėms būtų suteikta maksimaliai įmanoma pagalba.

 
  
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  Józef Pinior (PSE). – Madam President, in today’s debate I would like to raise three issues. First, the problem of a new constitution. The Myanmar junta announced that a pro-military constitution has won overwhelming support in the referendum which was held despite widespread criticism and the needs of a national tragedy. Human rights groups have dismissed the vote as a mockery. A referendum conducted in those conditions has to be of dubious credibility. Probably it will be impossible to hold the second round of voting in most areas of the Irrawaddy delta on 24 May.

Second, there is a more general problem about sanctions, particularly EU sanctions. Do they really work? The people most affected are the population at large. Some observers – seasoned journalists, diplomats, former EU ambassadors in South-East Asia – say that isolating Burma in this way does not help.

Third and last but not least, the time has come for the UN Security Council to act. The United Nations Security Council should insist that aid deliveries and humanitarian workers be given unfettered access to Burma. The EU countries delivering aid should insist on monitoring to ensure that aid reaches the cyclone victims most in need.

 
  
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  Alessandro Battilocchio (PSE). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, nei pochi secondi a disposizione vorrei portare nell'Aula il grido di allarme che mi giunge dai volontari dell'organizzazione internazionale Save the children, che ci informa del rischio imminente di una tragedia nella tragedia.

I soccorritori fanno infatti sapere che nella zona paludosa alla foce del Irrawaddy ci sono oltre 30.000 bambini che stanno morendo di stenti, ragazzini sopravvissuti alla furia del ciclone Nargis e spesso ai propri genitori, che ora sono piegati dalla fame e dalla sete, consumati dalla dissenteria e stremati dalla pioggia e dal freddo.

Signor Commissario, in questo contesto è delirante la politica di chiusura agli aiuti del regime di Than Shwe e dei suoi collaboratori in stellette. Non c'è tempo da perdere! Con la denutrizione già presente, la penuria di acqua potabile, le malattie incombenti e l'assenza di aiuti quei ragazzini non sopravviveranno a lungo: o interveniamo subito o avremo la responsabilità oggettiva di non aver saputo fare abbastanza!

 
  
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  Neena Gill (PSE). – Madam President, I would like to thank and commend the action taken by Commissioner Michel. We have heard today that Cyclone Nargis has brought devastation to two and a half million Burmese people and, as the Commissioner said, the situation has been exacerbated by the regime’s intransigence in denying foreign aid, so that only a quarter of those in need of urgent help have actually received it. This is unbelievable and a heartbreaking denial of the Burmese people’s most basic human right. But it is also verging on criminal negligence.

Recently we have heard about some limited flexibility by the junta but I urge the Commission and Council to exercise caution towards this softening, because this is the regime that ruthlessly repressed its own pro-democracy movement. I would stress that it is vital to keep up the pressure on the junta so that all UN agencies with the experience and logistical know-how to deal with the situation are allowed in. I am especially concerned that, as the Commissioner stressed, it is the children who are suffering the most. Accordingly UNICEF needs to be allowed in, to alleviate the threat of disease and malnutrition.

Finally, I call on those who have influence with Burma, namely the neighbours and EU partners – India, China and the ASEAN countries – to encourage the junta to accept relief from others. I also call on the Commission and others to take steps to make it clear to the junta that democracy and engagement with the outside world are the only viable ways out of the crisis. I hope that Commissioner Michel will provide an answer to the questions ‘Where do we go from here?’ and ‘How do we move forward?’

 
  
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  Mario Mauro (PPE-DE). – Signora Presidente, onorevoli colleghi, proprio il fallimento della missione descritta dal Commissario Michel, che ringrazio comunque per la spietata sincerità, ci fa capire come in questo momento è utile concentrarsi sulla dottrina dell'ingerenza umanitaria per favorire non tanto le relazioni con l'amministrazione birmana, quanto piuttosto con quella cinese, che in questo momento sta dimostrando ben diversa sensibilità alla luce dei gravi lutti e dei disastri avvenuti anche nel loro paese.

Concentrarsi nel rapporto con i cinesi può servire per aprire spazi di interventi umanitari che possono passare dal fatto di paracadutare direttamente nella zona dell'Irrawaddy direttamente gli aiuti creando una non fly zone, al fatto di aprire un vero e proprio corridoio umanitario.

Una domanda anche al Consiglio: l'Unione europea si era dotata di un rappresentante per la Birmania, sempre ringraziando il Commissario Michel per la dedizione e per essersi recato, come lui ha detto, in una zona di frustrazione, chi fine ha fatto quel rappresentante? A cosa serve?

 
  
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  Tunne Kelam (PPE-DE). – Madam President, there is one human priority: to get international humanitarian aid to the millions of human beings who have been pushed to the verge of extermination. It is a military junta that bears responsibility first for failing to warn their population in time about the approaching cyclone and secondly for refusing to let humanitarian aid enter the country.

Now I think it is time to take this gang, which has committed crimes against humanity, to the International Criminal Court in The Hague, but this needs a concentrated international effort. In the mean time, all possible pressure should be put on the Burmese rulers and their allies, including China, to engage first in the humanitarian relief phase before starting the self-proclaimed reconstruction phase.

 
  
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  Glyn Ford (PSE). – Madam President, the tragedy of Burma has been only compounded by the refusal of the military junta to allow the delivery of aid and assistance. They have refused more than token assistance from a US task force, home-based in Okinawa, which was fortuitously deployed off Thailand. While hundreds of thousands have died in the initial disaster, this can only be multiplied massively with the refusal to receive aid and therefore control the outbreak of disease. Oxfam have estimated that up to two thirds of a million people may be threatened in the current circumstances.

We have to urge everyone – the Chinese, the European Union, other neighbours – to put as much pressure as possible on the regime to moderate its position and open its doors to aid and aid workers currently parked in Bangkok and Thailand.

 
  
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  Janez Lenarčič, Predsedujoči Svetu. − Rad bi se zahvalil vsem udeležencem te razprave, iz katere ugotavljam, da obstaja v tem cenjenem Parlamentu široko soglasje glede nekaterih bistvenih elementov, elementov, ki so tudi bistvene sestavine pristopa Sveta do vprašanja položaja v Burmi.

Predvsem gre za zaskrbljenost, v prvi vrsti, globoko zaskrbljenost nad humanitarno situacijo v državi. Drugič, za odgovornost burmanskih oblasti za odpravljanje posledic katastrofalnega ciklona, in v tem sklopu njihovo odgovornost zagotoviti dostop humanitarne pomoči do tistih, ki so je potrebni.

Naj poudarim, da je Svet Evropske unije odločen nadaljevati svoja prizadevanja, da bo humanitarna pomoč prispela do tistih, ki jo potrebujejo. In zato bo uporabila vse poti, vse možne mehanizme, ki so na razpolago. V prvi vrsti svoje lastne, in tukaj bi rad ponovno poudaril priznanje v imenu Sveta in podporo naporom spoštovanega komisarja Michela.

Po drugi strani bo Evropska unija nadaljevala svoja prizadevanja v okviru Organizacije združenih narodov in v okviru regionalnih organizacij, kakršna je ASEAN. Naj ponovim, da je pred sestankom zunanjih ministrov držav ASEAN, ki je potekal predvčerajšnjim, Evropska unija opravila demaršo v državah ASEAN, kjer je poudarila svoja pričakovanja in svoje predloge glede položaja v Burmi. In, 19. maja je bila po srečanju ASEAN v Singapurju sprejeta izjava, ki vsebuje nekatere spodbudne elemente. Naj naštejem samo nekatere od njih.

Najprej, zunanji ministri ASEAN so se dogovorili, da bodo vzpostavili koordinacijski mehanizem pod okriljem ASEAN za humanitarno pomoč. Drugič, oblasti Burme oziroma Mjanmara so se strinjale, da sprejmejo takojšnjo pomoč v obliki zdravniških ekip iz drugih držav ASEAN-a. In tretjič, oblasti Burme oziroma Mjanmara so izrazile pripravljenost sprejeti strokovno pomoč mednarodnih in regionalnih agencij pri odpravljanju posledic te humanitarne katastrofe.

Omenil pa bi tudi odločitev, skupno odločitev držav ASEAN in Združenih narodov za sklic donatorske konference, ki bo v nedeljo 25. maja v Yangonu.

Naj končam ponovno z zahvalo za stališča, ki sem jih slišal v tej razpravi. Zagotavljam vam, da bodo zelo koristna v naših pripravah na razpravo, ki pričakujemo, da bo potekala na zasedanju Sveta za splošne zadeve in zunanje odnose ta ponedeljek.

Hvala lepa.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Madame la Présidente, Mesdames et Messieurs, je comprends évidemment et je partage entièrement le sentiment général qui a été exprimé et qui est à la fois un sentiment critique et de frustration, bien évidemment.

Vous avez évoqué, et à peu près tous les intervenants l'ont fait, le recours au Conseil de sécurité, la notion du devoir de protéger, le droit d'ingérence en quelque sorte, les limites de la souveraineté nationale et, d'une manière générale, vous avez appelé à des sanctions. Parce qu'en fait, c'est de cela qu'il s'agit. Je voudrais quand même y ajouter la notion de moyens dont dispose la communauté internationale pour faire tout ce que vous avez dit et faire respecter tous ces principes. C'est un sujet, un rien plus difficile, parce que cela pose, au fond, la grave question du respect du droit international humanitaire qui est un sujet que nous avons décidé de traiter, Commission et Parlement européen, probablement au cours d'une grande réunion internationale avec des cas précis, etc., en septembre. Donc, il y a un large consensus sur l'analyse, nous sommes tous d'accord que c'est inacceptable, nous sommes tous d'accord que c'est inhumain, nous sommes tous d'accord qu'il faut un meilleur accès, etc.

Ce que je voudrais quand même suggérer – c'est une position évidemment personnelle – c'est que, dans l'immédiat, on essaye de capitaliser ou, en tout cas, de tirer le maximum de ce qu'il y aura à tirer de la Conférence des donateurs, à laquelle sont invités les donateurs, à l'initiative du Secrétaire général Ban Ki-moon, à savoir l'Union européenne, l'ANASE, et, dans le cadre de cette initiative ou de cette proposition, de désigner un coordinateur conjoint Union européenne/ANASE. Cela, c'est l'immédiat.

Il est évident que cela va être difficile. Si la communauté internationale veut être un tant soit peu cohérente, si ces deux initiatives ne donnent pas de résultat, il sera difficile de faire comme s'il n'y avait rien d'autre à faire et, à ce moment-là, il faudra tout de même que la communauté internationale, que ce soit au niveau des Nations unies ou à d'autres niveaux, pense à des moyens quelque peu différents.

Parce que – et je terminerai par là – ce qui est évidemment le plus frustrant d'une certaine manière, ce qui discrédite, ou en tout cas affaiblit, dirais-je, le devoir moral d'ingérence, le concept même, la mise en application du concept du devoir de protéger, c'est qu'au-delà des déclarations de principe que nous sommes tous amenés à faire parce qu'elles correspondent évidemment à notre sentiment, elles correspondent à notre culture, elles correspondent à notre sens démocratique et des droits de l'homme, etc. – il y a les moyens dont nous disposons ou les moyens que nous sommes capables politiquement de mettre en œuvre.

Parce que c'est ça la vérité, c'est ce courage politique qu'il faudra rechercher. Car il est trop facile de dire: "il faut intervenir, il faut envoyer ceci, il faut forcer, il faut faire tout ça". Oui, d'accord, mais avec quels moyens? Est-ce que nos différents pays sont capables ou prêts, politiquement, à assumer jusqu'au bout – en utilisant, le cas échéant, la contrainte – est-ce que nous avons la capacité d'agir de la sorte? Voilà une vraie question.

Je suis d'accord avec tout ce qui a été dit ici, mais il faut tirer les conclusions de nos positions généreuses. Il faut tirer les conclusions de nos positions courageuses. Voilà pourquoi je dirais qu'il y a deux parties dans le débat. Il y a le débat général sur lequel nous sommes tous d'accord et il y a l'immédiat. Je crois que l'immédiat consiste à soutenir pleinement et à placer un Secrétaire général dans les meilleures conditions pour que le dialogue ait encore un sens et pour qu'il puisse tirer le maximum de ces deux initiatives qu'il prend. Voilà, en quelque sorte, ce que suggérerais.

Je doute que des déclarations, des menaces ou un langage très dur, ici et maintenant – même si cela est nécessaire – puissent faire changer les choses. Je ne le pense pas, malheureusement. Donc, je suis d'avis qu'il faut que nous accompagnions, que nous soutenions à fond, les deux initiatives du Secrétaire général Ban Ki-moon.

 
  
  

PRESIDENZA DELL'ON. LUISA MORGANTINI
Vicepresidente

 
  
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  Presidente. − Comunico di aver ricevuto sei proposte di risoluzione(1) a norma dell'articolo 103, paragrafo 2 del regolamento.

La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà giovedì.

Dichiarazioni scritte (articolo 142)

 
  
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  Zita Pleštinská (PPE-DE) , písomne. – Som otrasená obrovským nešťastím, ktoré postihlo obyvateľstvo v Barme. Je odsúdenia hodné, že generálov, ktorí držia krajinu pevne vo svojich rukách nedokáže zmäkčiť ani obrovské množstvo obetí ničivého cyklónu Nargis, ktorých počet sa môže vzhľadom na nedostatok pitnej vody, potravín, lekárskej pomoci zvyšovať. Neviem pochopiť, čo sú to za ľudia, ktorí sa zahrávajú s osudom vlastného ľudu a držia Barmu v úplnej izolácii, keď je jasné, že krajina si nedokáže sama pomôcť. Arogancia moci pravdepodobne nepozná hraníc. Otázka štátnej zvrchovanosti v takejto mimoriadnej krízovej situácii je absolútne nehumánna.

Humanitárna organizácia Oxfam varovala, že ak sa k postihnutým ľuďom rýchlo nedostane pomoc, počet obetí môže dosiahnuť až 1,5 milióna. Podľa OSN katastrofa postihla až 2 milióny ľudí, ktorí potrebujú pomoc. Tieto hlasy sú alarmujúce a vyžadujú si jasné a rýchle stanovisko. Nemožno viac čakať a bezmocne sa prizerať, ako hlad skolí ďalšie obete.

Budem hlasovať za uznesenie Európskeho parlamentu o tragickej situácii v Barme. Som presvedčená, že EÚ nesmie zostať ľahostajná a musí využiť všetky dostupné prostriedky, aby pomohla barmskému ľudu. Vzhľadom na obrovské rozmery tohto nešťastia musí EÚ použiť aj donucovacie prostriedky, ak „vnútroštátne orgány zjavne nedokážu ochrániť svoje obyvateľstvo pred genocídou, vojnovými zločinmi, etnickými čistkami a zločinmi proti ľudskosti“.

 
  

(1)Vedasi processo verbale.


11. Catastrofa naturală în China (dezbatere)
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca le dichiarazioni del Consiglio e della Commissione sulla catastrofe naturale in Cina .

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Z veliko zaskrbljenostjo spremljamo razvoj dogodkov na Kitajskem po uničujočem potresu, ki je opustošil velik del države, še zlasti provinco Sečuan.

Ocene so, da je potres prizadel okrog 10 milijonov ljudi. Smrtni davek iz ure v uro narašča, medtem ko upanje na rešitev preživelih izpod ruševin pojema. Sedanja ocena smrtnih žrtev je narasla že na 50 tisoč ljudi. To je resnična katastrofa. Morda bi bilo mogoče rešiti več življenj, če bi reševalci lahko dosegli prizadeto območje. Pri tem jih ovirajo objektivne težave pa tudi pomanjkanje ustrezne opreme.

Dodatna težava je škoda, ki jo je potres povzročil na številnih jezovih. Zaradi tega preživelim v provinci Sečuan grozi huda nevarnost poplav. Kitajska vlada je zaprosila za osnovno opremo, ki jo potrebujejo pri reševanju.

Kitajsko ministrstvo za zdravje pričakuje tudi povečane potrebe po zdravilih in sodobni zdravstveni opremi, saj je preživelim treba zagotoviti nujno zdravljenje poškodb.

Že sedaj poteka akcija pomoči, ki je izjemnih razsežnosti. Iz zraka je bilo spuščenih že več kot 12 ton blaga za olajšanje težav na prizadetem območju. Množica helikopterjev dovaža reševalce in pomoč. Predstavniki lokalnih oblasti so povedali, da v tem trenutku najbolj potrebujejo odeje, šotore, hrano in satelitske telefone.

Kot veste in kot je bilo že omenjeno danes, je Svet prejšnji torek sklical izredno sejo. Kitajskemu ljudstvu smo izrazili svoje najgloblje sožalje zaradi grozljivega števila izgubljenih življenj ter razdejanja v tem potresu. V izjavi smo izrazili tudi iskreno sočustvovanje s tistimi, ki so v tej katastrofi izgubili svoje najbližje, so bili sami poškodovani ali pa so utrpeli hudo materialno škodo.

Mednarodna skupnost se je hitro odzvala in ponudila pomoč Kitajski. Kitajska je to v pismih, ki jih je poslalo Ministrstvo za zunanjo trgovino, uradno pozdravila. Številne tuje ekipe, tudi z Japonske, Tajvana, Koreje in Avstralije so že v državi ali pa se ravno odpravljajo na pot.

Evropska unija želi zagotoviti pomoč prizadetemu prebivalstvu. Evropska komisija kakor tudi večina držav članic so se v večjem obsegu odzvale na potrebe prizadetega prebivalstva in so svojo pomoč pripravljene nuditi tudi v naprej.

Hvala lepa.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Madame la Présidente, je voudrais aussi vous remercier d'avoir mis à l'agenda un débat sur la situation humanitaire dans la province de Sichuan en Chine suite au tremblement de terre du 12 mai dernier. Le Président Barroso, Mme Ferrero-Waldner et moi-même avons exprimé notre sympathie et souligné la volonté du peuple européen de venir en aide au peuple chinois.

La mobilisation des autorités chinoises et de l'armée en particulier a été rapide et massive. Il faut dire que la gestion de la crise fut efficace, nous devons les en féliciter. Face à l'ampleur des dégâts et des besoins, la Chine a fait appel à l'assistance internationale le 13 mai, l'Union européenne a réagi très rapidement à cette demande. La Commission a envoyé un expert humanitaire ECHO pour une mission d'une semaine dans la zone affectée. Sur base des informations de cet expert, le 16 mai, la Commission a adopté une décision de première urgence de deux millions d'euros. Ce montant permettra à la Croix-Rouge de fournir des tentes, des couvertures, de l'eau potable et des produits de première nécessité.

L'équipe de coordination et d'évaluation du mécanisme de protection civile de la Commission est également sur place à Chengdu. Elle est en contact avec les autorités locales afin de permettre à l'aide européenne d'arriver rapidement aux personnes qui en ont besoin. Les États membres ont également répondu rapidement en contribuant à l'appel d'urgence de la Fédération de la Croix-Rouge, en envoyant du matériel d'urgence et en offrant l'aide d'équipes de recherche et de secours. Au total, la contribution de l'Union européenne dépasse déjà les dix millions d'euros. La Commission européenne, le MIC et RELEX travaillent ensemble et tiennent les États membres ainsi que la Chine au courant de l'assistance de l'Union européenne. Il est à noter que les autorités chinoises contrôlent strictement les autorisations d'accès sur le terrain pour les équipes internationales.

Sur base de nos évaluations, les principaux besoins concernent l'eau et l'assainissement, les abris temporaires, des produits de première nécessité, les médicaments et l'équipement médical. Malheureusement, les nombreuses et fortes répliques sismiques perturbent fortement les opérations de secours. La crainte majeure, c'est que des infrastructures vitales comme les barrages, les digues ou les centrales électriques se rompent ou s'écroulent, créant une seconde catastrophe humanitaire.

 
  
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  Georg Jarzembowski, im Namen der PPE-DE-Fraktion. – Frau Präsidentin, lieber Vertreter des Rates, sehr geehrter Herr Kommissar, liebe Kollegen! Meine Fraktion teilt mit Rat und Kommission die Trauer und Anteilnahme mit dem chinesischen Volk hinsichtlich dieses dramatischen Erdbebens am 12. Mai dieses Jahres. Wir möchten all denjenigen unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken, die Verwandte durch das Erdbeben verloren haben bzw. selbst Verletzungen erlitten haben.

Wir begrüßen auch, dass die chinesischen Behörden schnelle Rettungsmaßnahmen eingeleitet haben, und wir begrüßen die Bereitschaft der chinesischen Regierung, ausländische Hilfe anzunehmen. Ich füge hinzu, dass wir hoffen, dass sie dies auch in Zukunft tun wird, und zwar effektiv an Ort und Stelle.

Wir begrüßen außerdem, dass die chinesische Regierung in diesem Fall eine detaillierte Berichterstattung über das Erdbeben auch durch ausländische Medien zugelassen hat, und wir hoffen, dass die chinesische Regierung auch bei der Wiederaufbauarbeit in den betroffenen Gebieten eine ausländische Berichterstattung zulassen wird.

Wir bedauern besonders, dass so viele Schüler durch das Einstürzen öffentlicher Schulen zu Tode gekommen sind, und wir unterstützen die Erklärung der chinesischen Behörden, den Ursachen eventuell nicht erdbebensicherer Bauweisen von Schulen nachzugehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Wir sind vor allen Dingen aber bereit, dem chinesischen Volk die Unterstützung zukommen zu lassen, die es braucht. Sie brauchen kein großes Geld, denn sie haben die größten Währungsreserven der Welt. Was sie brauchen, ist praktische Hilfe, und diese praktische Hilfe können wir Europäer und die Mitgliedstaaten anbieten, und wir bedanken uns bei dem Herrn Kommissar für die von ihm bereits eingeleiteten Hilfsmaßnahmen.

Wir werden alle Aktivitäten unterstützen, um den Menschen in den Katastrophengebieten zu helfen und sie beim Wiederaufbau ihrer Dörfer zu unterstützen. Manche müssen vielleicht in andere Gebiete umgesiedelt werden. Hier sollten wir die Hilfe leisten, die erforderlich ist. Es ist eine wirklich große menschliche Tragödie, und wir fühlen mit der Bevölkerung und dem ganzen chinesischen Volk.

 
  
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  Libor Rouček, za skupinu PSE. – Pane předsedající, pane komisaři, pane Lenarčiči, dámy a pánové, dovolte, abych i já nejprve ve jménu sociálně-demokratické frakce vyjádřil hlubokou soustrast pozůstalým desetitisíců obětí strašlivého zemětřesení, které postihlo provincii S'-čchuan. Chtěl bych také vyjádřit plnou solidaritu statisícům lidí, kteří zůstali po této katastrofě bez přístřeší či kteří byli nuceni odejít ze svých domovů.

Před chvílí jsme zde diskutovali o situaci v Barmě a kritizovali zcela nepřijatelné chování barmské junty. Čínu, na rozdíl od Barmy, se sluší pochválit. Čína okamžitě požádala mezinárodní společenství o pomoc a otevřela své hranice této pomoci. Ocenil bych také, podobně jako můj kolega, otevřenost čínských úřadů, a to jak celostátních, tak také v provincii S'-čchuan v souvislosti s informováním veřejnosti jak domácí, tak mezinárodní o průběhu karastrofy a samozřejmě také průběhu záchranných prací. Součástí této informační politiky bylo například i přiznání, že pod troskami vedle desetitisíců obětí se nacházelo i třicet dva zdrojů radioaktivního záření.

Pan Lenarčič i pan komisař nás zde informovali o rozsahu humanitární pomoci, kterou Evropská unie Číně nabídla a poskytla. Chtěl bych jim poděkovat oběma za rychlost, se kterou Komise i Rada jednaly, a zároveň je vyzvat, aby Evropská unie byla i nadále připravena pružně reagovat na případné žádosti o další pomoc ze strany našich čínských partnerů, a to nejen při humanitární pomoci, ale také při případné pomoci při obnově postižených oblastí.

 
  
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  Dirk Sterckx, namens de ALDE-Fractie. – Ik zou ook in naam van onze Fractie van liberalen en democraten in de eerste plaats mijn medeleven willen betuigen met alle slachtoffers. Ik sluit mij trouwens aan bij de rouwperiode die de Chinese regering daarvoor heeft afgekondigd. Ik ben maandag, voordat ik naar Straatsburg kwam, in naam van de Delegatie voor de betrekkingen met China en ik neem aan ook in naam van het hele Parlement het rouwregister gaan tekenen in de vertegenwoordiging bij de EU in Brussel. Vorige week heeft trouwens ook het bureau van de delegatie een ontmoeting gehad met de Chinese ambassadeur die mij heeft gezegd hoezeer hij de solidariteit van het Europees Parlement op prijs stelt.

Wij staan ook voor een enorm zware ramp. Tienduizenden mensen die gestorven zijn of nog vermist zijn, miljoenen mensen die dakloos zijn, een materiële schade waarvan wij de omvang op dit moment eigenlijk nauwelijks kunnen berekenen. Wat wij in het kader van het vorige debat in Birma hebben gezien, hebben wij niet in China gezien. Hier zien wij een land waar iedereen, vanaf het hoogste tot het laagste niveau, alles in het werk stelt om te helpen en om ervoor te zorgen dat nog gered kan worden wat er te redden valt. Ik zie ook een land dat heel open gecommuniceerd heeft en nog communiceert over de pijn, over de wanhoop van de mensen in Sichuan, over de moeilijkheden die de reddingsploegen ondervinden, reddingsploegen die er zelfs een paar keer het leven bij hebben ingeschoten. Ik zie een land dat zelfs open staat voor de kritiek die de slachtoffers van de ramp op de hulpverlening hadden, een beeld dat wij van bij ons ook zeer goed kennen, telkens als er iets vergelijkbaars gebeurt.

We moeten naar de toekomst kijken, mevrouw de Voorzitter. Ik denk dat China ons heel precieze dingen heeft gevraagd bij de hulpverlening. Ik zie dat wij solidair zijn en ik bedank de Commissie en ook de Raad voor wat zij gedaan hebben en ik spoor hen aan om verder hulp te verlenen daar waar de Chinezen dat vragen.

Als de reddingsacties voorbij zijn moet de heropbouw beginnen en ook daar moeten wij kunnen helpen met alles wat wij kunnen doen. Op de langere termijn zou ik ook willen vragen dat wij kijken naar de wijze waarop wij technische hulp kunnen verlenen, bij bouwvoorschriften en bij bouwtechnieken die gebouwen beter bestand maken tegen dit soort gebeurtenissen. Het zou tevens een opdracht voor de wereldgemeenschap kunnen zijn om na te gaan wat wij kunnen doen om een soort systeem voor vroegtijdige waarschuwing te hebben, een systeem dat mensen waarschuwt voor dergelijke rampen. Wij moeten tenminste proberen dat uit te bouwen. Ik denk dat er in de wereld heel wat regio's zijn die daarbij baat zouden kunnen hebben. Ik vind het in elk geval belangrijk dat wij als Europees Parlement in dit debat onze solidariteit met de Chinezen tot uitdrukking hebben gebracht.

 
  
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  Hélène Flautre, au nom du groupe Verts/ALE. – Madame la Présidente, à l'occasion de ce terrible séisme, qui endeuille la Chine et le monde aussi, les autorités ont, et ce pour la première fois, joué la transparence, pris la mesure du drame, avec un déploiement massif de secours que l'Union européenne et toute la communauté internationale s'efforce de soutenir de leur mieux.

Cependant, chacun a pu entendre des critiques très vives qui s'expriment en Chine concernant la mauvaise qualité des bâtiments, essentiellement les plus récents et les lieux publics, comme les écoles, qui a entraîné la disparition de milliers d'élèves, laissant très peu de rescapés. Cette catastrophe met en lumière la mauvaise qualité des constructions, c'est un sujet extrêmement sensible en Chine où des millions de personnes ont été expropriées dans les grandes agglomérations, à l'approche d'évènements décisifs comme les Jeux olympiques.

D'autres questions angoissantes – vous l'avez dit – planent sur ce drame: la solidité des ouvrages hydrauliques, en particulier le barrage en béton de Zipingpu, fait désormais craindre le pire pour les 600 000 personnes qui vivent à dix kilomètres en aval du barrage. Le tremblement de terre aurait d'ailleurs endommagé 391 réservoirs. Les sites d'enrichissement du plutonium au Nord-Est de la province de Sichuan, au sujet desquels peu d'informations circulent pour l'instant malgré leur proximité de l'épicentre, suscitent également une vive inquiétude.

Sur ces sujets cruciaux, ne serait-il pas opportun de garantir une expertise internationale, indépendante, un état des lieux objectif, alors que les autorités chinoises maintiennent une certaine opacité et des déclarations officielles rassurantes?

 
  
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  Konrad Szymański, w imieniu grupy UEN. – Europa powinna pokazać Chinom maksymalne wsparcie, nie tylko ze względów humanitarnych, ale także i politycznych. Należę do szerokiego grona posłów tej izby, którzy bardzo zdecydowanie nie zgadzają się z barbarzyńską polityką Chin wobec Tybetu czy chrześcijan. Uważam, że powinniśmy reagować z całą siłą na każdy przejaw agresji wobec Tajwanu.

Z drugiej jednak strony musimy wykorzystać każdą okazję, by pokazać Chińczykom, że nasze oczekiwania wobec Pekinu nie są przejawem agresji wobec ich kraju i tradycji, że przyjazne partnerstwo jest możliwe. Taka okazja właśnie się nadarzyła. Powinniśmy okazać nadzwyczajną pomoc dla ofiar i nadzwyczajne zaangażowanie przy likwidacji szkód, jakie przyniósł ostatni kataklizm. Byłoby wielkim błędem nie wykorzystać tej okazji do budowy zaufania między Europą a Chinami.

 
  
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  Patrick Louis, au nom du groupe IND/DEM. – Madame la Présidente, chers collègues, les catastrophes naturelles nous attristent tout spécialement lorsqu'elles font de nombreuses victimes, comme récemment en Chine ou en Birmanie. Elles nous rappellent, d'une part, la valeur de toute vie humaine et, d'autre part, que l'on ne peut maîtriser la nature. Nous adressons un message de compassion à ceux qui souffrent des sinistres naturels et politiques.

Une des finalités du politique est d'écarter les malheurs publics du peuple dont il a la charge. Ainsi, s'il ne peut éviter les sinistres naturels, il peut tenter de les prévoir, d'alerter la population et, surtout, il lui appartient de minimiser les risques par des politiques préventives responsables. À titre d'exemple, les infrastructures prométhéennes de Chine telles que les immenses barrages hydroélectriques et les centrales nucléaires ont tenu bon. Mais pour combien de temps encore? N'est-il pas préférable de multiplier les ouvrages de plus petite taille pour diviser le risque, d'augmenter l'information publique sur les risques encourus?

Mais la situation la plus tragique pour le peuple chinois est liée à des sinistres politiques. Tout en reconnaissant le caractère admirable de ce peuple travailleur et habile, la finesse de sa culture et sans nous immiscer dans la politique intérieure de ce pays, nous pouvons juger les actes politiques. La politique calamiteuse de l'enfant unique est un sinistre majeur. Il touche les enfants, les nombreux paysans amenés à supprimer leurs filles, source inférieure de revenus n'assurant pas la pérennité de la ferme et la retraite, ou le deuxième enfant, qui n'a pas le droit d'exister sur les ordres de Créon. Quel mépris des droits des personnes humaines quand un ordre politique interdit à des parents d'avoir le nombre d'enfants qu'ils désirent! Là encore, la vie n'est pas considérée à sa juste valeur, mais seulement dans une fonction utilitariste. Mais, ici, sinistre naturel et sinistre politique se cumulent lorsque le toit d'une école écrase l'enfant unique et laisse les parents désemparés.

Lorsque les 30 000 journalistes attendus seront à Pékin pour les Jeux olympiques, qu'ils prennent la peine de voir, au-delà des apparences, la réalité de ce pays qui, à force de volonté de puissance et d'efficacité, risque de perdre tout respect pour la personne humaine, véritable fondement de l'ordre politique.

 
  
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  Karsten Friedrich Hoppenstedt (PPE-DE). – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, meine sehr verehrten Damen und Herren! Bei den landesweit verfügten öffentlichen Schweigeminuten erhoben sich die Menschen, die Leute auf den Straßen, in den Bussen und in den Geschäften, und ihre Mienen ließen keinen Zweifel daran, dass sie das ganz anders als bei den üblichen kollektiven Verordnungen mit innerer Anteilnahme taten. Warum ist das so? Weil über die Erschütterung ob des unvorstellbaren Leids der Menschen in den Krisenregionen im Programm des staatlichen Fernsehens rund um die Uhr berichtet werden konnte. Dies hat das Zusammengehörigkeitsgefühl in China verändert. Die Wertschätzung für den einzelnen Menschen ist wieder sichtbar geworden – sogar durch die Staatsführung.

Bis jetzt gab es als große nationale Bezugspunkte nur die Wirtschaftsentwicklung und im Augenblick die Olympischen Spiele, aber vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Katastrophe kommt dieser Horizont vielen nachgerade irreal vor. Was sollte die internationale Staatengemeinschaft tun? Es wurde teilweise schon erwähnt: Neben der Entsendung von Hilfsgütern, Katastrophenplänen und natürlich technischen Geräten sollte man die Erfahrungen, die wir mit den großen Erdbeben in Armenien – über 100 000 Tote, 1 beschädigtes Kernkraftwerk –, in der Türkei mit zigtausend Toten, 1976 in China mit einigen hunderttausend Toten – bündeln und dann die beste Praxis für die internationale Staatengemeinschaft daraus entwickeln und für China einsetzen.

Es ist ja schon erwähnt worden, dass gerade das, was mit den Staudämmen passieren könnte, uns dazu veranlassen sollte, Untersuchungen über die Erdbebensicherheit öffentlicher Bauten, Krankenhäuser und Schulen durchzuführen. Hier kann man vieles tun und entsprechende Hinweise geben, welche Regeln für erdbebensichere Bauweisen gelten sollten.

Als Mitglied der China-Delegation schließe ich mich natürlich den Kondolenzbezeugungen meiner Vorredner an.

 
  
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  Edite Estrela (PSE). – Senhora Presidente, Senhor Comissário, todos nós lamentamos a catástrofe que devastou o Sul da China. Mais de 50.000 pessoas morreram e 4,8 milhões ficaram sem casa. Todos nós somos solidários com as famílias afectadas.

A União Europeia fez o que devia: accionou o mecanismo de protecção civil e apoiou as autoridades chinesas. A comunidade internacional, em geral, deu igualmente o seu apoio. Nunca a China recebeu tantas manifestações de solidariedade e apoios materiais, porque, desta vez, as autoridades chinesas não tentaram esconder a dimensão da tragédia. Bem pelo contrário, deram as informações necessárias, permitiram acesso à comunicação social internacional, em suma, agiram com transparência e eficácia, ao contrário do que aconteceu com a antiga Birmânia.

As alterações climáticas estão na origem do aumento das catástrofes naturais. Evitar o sobreaquecimento do planeta é uma responsabilidade de todos. Por isso, é necessário que a China também contribua para reduzir as emissões de CO2, apoiando os esforços da União Europeia para que se chegue a um acordo internacional até à Conferência de Copenhaga, de Dezembro de 2009.

 
  
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  Bastiaan Belder (IND/DEM). – Met tot dusver ongekende openheid hebben de Chinese massamedia bericht over de verschrikkelijke gevolgen van de zware aardbeving die de provincie Sichuan ruim een week geleden trof. Binnenslands heeft deze officiële openheid geleid tot een ongekende solidariteit met de slachtoffers. De harmonische maatschappij kwam in beeld. Tienduizenden vrijwilligers hebben zich gemeld Uit alle provincies stromen reddingseenheden naar het rampgebied. De materiële hulp bereikt in China een recordhoogte. Kortom, officiële openheid loont.

Aan deze ongekende openheid dienen de Europese instellingen dan ook de Chinese autoriteiten in het vervolg te houden. Daarin past overigens zeker de reeds in China opgeworpen kritische vraag naar het waarom van de vele ingestorte schoolgebouwen. Van Chinese openheid naar de buitenwereld is evenzeer sprake. Zo aanvaardde Peking het Japanse aanbod om een reddingsteam te sturen. Inmiddels heeft Taiwan 42 miljoen euro toegezegd ter leniging van de nood van de slachtoffers van de aardbeving. Naar ik van harte hoop, leidt dit medeleven van over de straat tot de noodzakelijke normalisering van de Chinees-Taiwanese betrekkingen.

Ik kan mij van harte aansluiten bij de collega's die hun diepe medeleven hebben betuigd met het onzeglijke lijden van het Chinese volk en ik ben collega Sterckx bijzonder erkentelijk dat hij namens ons allen het rouwregister heeft getekend bij de Chinese vertegenwoordiging te Brussel. Ik kan mij daar helemaal in terugvinden.

 
  
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  Cornelis Visser (PPE-DE). – Allereerst wil ik mijn medeleven betuigen met de nabestaanden van de vele slachtoffers van de natuurramp van 12 mei in de provincie Sichuan. De Chinese autoriteiten hebben na de ramp gelukkig snel actie ondernomen. Ik ben ook blij met de reactie van de Europese Unie. Ik wil de Europese instellingen, de Commissie en de Raad, dan ook ondersteunen in de aanpak die zij tot nu toe hebben gekozen. China heeft, na eerst de buitenlandse hulp te hebben afgeslagen, de grenzen geopend. De Chinese autoriteiten hebben zelf aangegeven dat zij alle steun kunnen gebruiken om deze omvangrijke ramp te boven te komen. Japanse, Zuid-Koreaanse en Russische reddingsteams zijn reeds in het getroffen gebied aanwezig. Dit en het feit dat ook de buurlanden Singapore en Taiwan hulp geven, vind ik zeer positief. De politieke betrekkingen met de buurlanden zijn niet altijd even goed en dit kan de betrekkingen verbeteren.

In de nationale en internationale media wordt aan de ramp veel aandacht geschonken. Ik ben blij dat de pers toegang krijgt tot het getroffen gebied en de mogelijkheid krijgt vrij te schrijven om de rest van het land en de wereld te informeren. Transparantie is belangrijk om een goed beeld te krijgen van de ramp, maar ook om de juiste hulp ter plaatse te krijgen. De betrokkenheid van de rest van de bevolking wordt daarmee vergroot. Vrije pers en goed bestuur gaan meestal samen. Door een vrije pers kunnen beleidsfouten bijtijds worden gesignaleerd en kan bijsturing van beleid plaatsvinden.

De bouw en het toezicht hierop door de overheid dienen ook te worden belicht. Hieruit kunnen conclusies worden getrokken voor toekomstige bouwprojecten. Ook kunnen hiermee aanbevelingen worden gedaan voor een beter bestuur en een betere ambtelijke organisatie.

Preventie van en voorbereiding op natuurrampen behoren tot de primaire overheidstaken. Ook in veel Europese landen is dit pas de laatste jaren goed georganiseerd. Ik zou daarom tenslotte de Europese Commissie en de Raad willen vragen om China eventueel hulp aan te bieden bij het opleiden van het bestuur en het ambtelijk apparaat in het opstellen van crisis- en rampenbestrijdingsplannen.

 
  
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  Alexandra Dobolyi (PSE). – Köszönöm szépen, elnök asszony! Az elmúlt hetek természeti katasztrófái a Távol-Keleten minden jóérzésű embert megráztak. Természetes, hogy a világ figyelme ezekre az országokra irányul.

Kínával rengeteget foglalkozik a közvélemény: a nyári olimpiai játékok, a kínai elnök tajvani látogatása, a tibeti események, a dalai láma európai körútja és annak fogadtatása, az Európai Bizottság kínai útja mind-mind okot ad erre. De nincs itt az ideje, hogy bojkottról vagy Tibetről beszéljünk.

A Szecsuani-fennsíkot romokba döntő majd 8-as erősségű földrengés következtében 50.000 ember lelte halálát és túlélők milliói váltak földönfutóvá, hogy a gazdasági károkról ne is beszéljek. Ezért kérem az Európai Unió minden intézményét, hogy minden emberi segítséget adjunk meg és a humanitárius segélyek folyósítását folytassuk a katasztrófa érintetteinek, ameddig az szükséges.

Köszönjük meg a mentőalakulatoknak és a segélyszervezeteknek a segítségét, akik éjjel-nappal dolgoznak az ott élők helyzetének javításáért, és biztosítsuk feltétel nélküli szolidaritásunkról és szimpátiánkról a kínai embereket. Köszönöm szépen.

 
  
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  Glyn Ford (PSE). – Madam President, an earthquake with a magnitude of 7.8 and an epicentre near Chengdu in Sichuan killed over 100 000 people on 12 May. We can only offer our condolences to all those who have lost family members, and in particular parents who have lost children. However, unlike the parallel tragedy in Burma, where some have suggested responsibility to protect should lead to direct international intervention, the Chinese have employed exceptional emergency resources, along with soldiers and medical staff. China has welcomed foreign assistance, including Japanese rescue workers who are currently working in the area, as well as allowing the Chinese and foreign media to follow the disaster in its aftermath.

The European Union has already contributed EUR 10 million in aid, as Commissioner Michel has said. We urge the Council and Commission to provide further emergency aid, technical assistance and reconstruction aid to the region concerned in the coming months and years.

 
  
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  Józef Pinior (PSE). – Madam President, this is the time when we show solidarity and sympathy to China. In these tragic days we have seen victims; we have seen a great tragedy of society in China.

I have been impressed by the way in which the Chinese authorities have behaved – state leaders, administrative, provincial and party leaders – the behaviour of the Chinese state has been rational, something good at this time.

But at the same time, as a human rights politician, I have to report to Parliament that, according to the Tibetan Centre for Human Rights and Democracy, 55 nuns were arrested on 14 May. That is a reality too in these days in China. The earthquake cannot become a pretext for human rights abuses.

 
  
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  Csaba Sándor Tabajdi (PSE). – Tisztelt elnök asszony! A kínai földrengés és az azt megelőző burmai, mianmari ciklon rettenetes tragédiái sokkolták a világ közvéleményét. Példamutató volt a világ országainak reakciója, hogy több mint 2 milliárd dollárnyi segítséget ajánlottak fel Japántól az Egyesült Államokig, Oroszországtól Jordániáig.

Az Európai Unió és tagállamai azonnal reagáltak, és pozitív dolog volt az is, hogy a Bizottság 2 millió eurós gyorssegélyt küldött Kínába, és mobilkórházakkal, gyógyszerrel, mentőfelszereléssel, romeltakarító eszközökkel segíti a mentést. Rendkívül tiszteletre méltó az indiai száműzetésben élő tibeti kormány felhívása híveihez, hogy ideiglenesen szüneteltessék a Kína elleni tüntetéseket és adományokkal segítsék a földrengés áldozatait.

Magyarország korábban Burmának szánt segélyeit a katonai diktatúra elzárkózása miatt Kínába irányította. Bölcsen járt el a kínai vezetés, amikor Mianmarral ellentétben elfogadta a külső segítséget. Az is nagyon pozitív, hogy a nyilvánosság kezelésében is felelősen járt el Kína, és azt mutatja, hogy lényeges előrehaladás van a demokratikus fejlődésben. Köszönöm a figyelmet.

 
  
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  Genowefa Grabowska (PSE). – Po raz kolejny natura udowodniła bezradność człowieka wobec wielkich katastrof i klęsk żywiołowych. Tragiczne w skutkach trzęsienie ziemi nawiedziło Chiny, najludniejsze państwo świata, państwo z rozpędzoną gospodarką, które z rozmachem przygotowuje się do bliskiej olimpiady.

Chińczycy porównują tę katastrofę do wcześniejszych megakatastrof, które towarzyszyły wielkim dziejowym przemianom w tym państwie. Nie wiem, czy tak można interpretować to straszne wydarzenie, ale wiem, że w takiej chwili musimy wyrazić naszą solidarność z dziesiątkami tysięcy zwykłych kobiet, mężczyzn i dzieci, którzy bohatersko znoszą tę osobistą i narodową tragedię. Dlatego dobrze, że dzisiaj Parlament Europejski wysyła społeczeństwu chińskiemu czytelny sygnał, że my, posłowie, jesteśmy z nimi, że im współczujemy i chcemy pomóc, bo przecież zasada solidarności należy do naszych najważniejszych unijnych wartości.

 
  
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  Colm Burke (PPE-DE). – Madam President, China must be congratulated for the way in which it has reacted to this disaster. I would also like to thank the European Commission and Council for the way they have acted in dealing with this tragedy. It is a welcome development in China that they have opened up the area to all of those who can give assistance; hopefully it is something they will do in the future in relation to other areas. Allowing the necessary information out to the world media is the correct step forward. I should also like to congratulate the media for highlighting the scale of the disaster and the assistance that is required.

May it also be a lesson to China in seeing how they can use their power to put pressure on other regimes, in particular in Burma, to try to get them to see that they also need assistance from the world community. Saving lives is the priority in China; let others like the junta in Burma learn from this experience.

 
  
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  Bogdan Golik (PSE). – Pani Przewodnicząca! Chciałbym wyrazić ogromne wyrazy współczucia dla tych wszystkich, którzy ucierpieli i stracili swoich najbliższych w Chinach. Wyrazy współczucia dla tych, którzy stracili dzieci, żony i mężów. W zeszłym tygodniu gdy zdarzyła się ta straszna katastrofa byłem w Chinach, w Pekinie i w Szanghaju. W imieniu Parlamentu otwierałem targi żywności w Szanghaju. Zdarzyło się to w poniedziałek, akurat kiedy przyleciałem natychmiast wysłałem listy kondolencyjne na ręce ambasadora w Polsce i w Brukseli. Naocznie miałem możliwość zobaczyć w telewizji jak to wygląda, mogłem zobaczyć ludzką tragedię i ogromną pomoc ze strony ludzi, rządu i wojska - pomoc natychmiastową, bezprecedensowe wsparcie dla ofiar tragedii.

Dziękuję dzisiaj za pomoc wszystkim państwom członkowskim, Unii, dziękuję również państwu za to, co dzisiaj robicie, za gest solidarności w postaci tej debaty i myślę, że ta pomoc będzie jeszcze potrzebna.

 
  
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  Zbigniew Zaleski (PPE-DE). – Odnośnie Chin to widzę takie dwie reakcje. Pierwsza: na nieszczęście, jakie się tam zdarzyło, nie możemy reagować inaczej, jak tylko pomagać. Jest więc to nasz moralny obowiązek, również dlatego, że nam jest może lepiej gospodarczo i finansowo. I to jest nasze zadanie.

Drugie spostrzeżenie natomiast, to żeby nie zapomnieć, że w normalnej sytuacji, kiedy nie ma takiego nieszczęścia, należy pomagać Chińczykom – chcę powiedzieć Chińczykom-obywatelom – przez upominanie się u ich władz o ich prawa. I też musimy to zrobić bardzo zdecydowanie. Chodzi o to, żeby paralelnie na każdą sytuację adekwatnie reagować. I to będzie czytelne, i uważam, że Chińczycy będą to uznawali i będą nam za to wdzięczni.

 
  
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  Janez Lenarčič, Predsedujoči Svetu. − Mislim, da je zelo pomembno, da se je Evropski parlament odločil opraviti to razpravo danes, na temo naravne katastrofe na Kitajskem. Predvsem zato, da se lahko Kitajski pošlje sporočilo, po eni strani sočustvovanja Evropske, unije in, kot je dejala spoštovana gospa Grabowska, sporočilo solidarnosti Evropske unije Kitajski in njenemu ljudstvu.

Razlika je očitna tudi v tonu razprave, ki je potekala pod to točko in razprave pod točko neposredno pred tem. In del razlogov za to je seveda tudi v ravnanju kitajskega vodstva, za katerega lahko resnično rečemo, da se JE odzvalo na to hudo katastrofo hitro in učinkovito, angažiralo velik, precejšen del svojih nacionalnih virov, imenovalo oziroma postavilo za koordinatorja pomoči predsednika vlade osebno. Za uspešno obvladovanje težav je vsekakor potrebna dobra koordinacija in ta je očitno bila vzpostavljena.

Tudi mediji so javnost redno obveščali, nacionalno in mednarodno javnost, o razvoju dogodkov, tudi tujim novinarjem je bil omogočen dostop do prizadetih območij pa tudi nekaterim tujim strokovnjakom, po naših informacijah, med drugim iz Japonske.

Torej mislim, da lahko z zadovoljstvom ugotovimo, da so kitajske oblasti pri soočanju s to hudo nesrečo in pri nudenju pomoči svojemu prebivalstvu dobro organizirane, in predvsem tudi, da so pripravljene sprejeti tujo pomoč, tudi našo. In zagotavljam vam, da bo Svet še naprej na razpolago za nudenje potrebne pomoči.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Madame la Présidente, très brièvement, je retiens évidemment vos interventions et je veux y répondre en disant que nous demeurons évidemment disponibles pour aller au-delà de l'aide que nous avons déjà engagée et qui est fondée en réalité sur une analyse des besoins.

En outre, je crois que tout le monde salue la réaction de la Chine et la manière dont les autorités ont permis l'accès et la transparence. Je pense notamment à l'accès de la presse.

Je vais peut-être retenir aussi une idée qui a été exprimée par Mme Flautre, à savoir la proposition de mettre à disposition des experts internationaux pour évaluer les dégâts et les risques collatéraux, notamment dans les infrastructures à caractère nucléaire. Je crois qu'il serait intéressant de faire passer ce message. Il n'y a évidemment pas d'obligation, mais je crois qu'il serait utile d'ouvrir, en tout cas, une discussion à ce propos avec les autorités chinoises.

 
  
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  Presidente. − Comunico di aver ricevuto sei proposte di risoluzione(1) a norma dell'articolo 103, paragrafo 2 del regolamento.

La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà giovedì alle 12.00.

 
  

(1)Vedasi processo verbale.


12. Tratat internaţional de interzicere a armelor cu uraniu (dezbatere)
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca:

l'interrogazione orale (O-0029/2008/rev) presentata da Elly de Groen-Kouwenhoven, Angelika Beer e Carolina Lucas, a nome del gruppo Verts/ALE, Luisa Morgantini, a nome del gruppo GUE/NGL, Annemie Neyts-Uyttebroeck, a nome del gruppo ALDE, Ana Maria Gomes, a nome del gruppo PSE, Ģirts Valdis Kristovskis, a nome del gruppo UEN, Karl von Wogau e Stefano Zappalà, a nome del gruppo PPE-DE, al Consiglio: Trattato globale sul bando alle armi all'uranio (B6-0153/2008),

e

l'interrogazione orale (O-0030/2008/rev) presentata da Elly de Groen-Kouwenhoven, Angelika Beer e Carolina Lucas, a nome del gruppo Verts/ALE, Luisa Morgantini, a nome del gruppo GUE/NGL, Annemie Neyts-Uyttebroeck, a nome del gruppo ALDE, Ana Maria Gomes, a nome del gruppo PSE, Ģirts Valdis Kristovskis, a nome del gruppo UEN, Karl von Wogau e Stefano Zappalà, a nome del gruppo PPE-DE, alla Commissione: Trattato globale sul bando alle armi all'uranio (B6-0154/2008).

 
  
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  Elly de Groen-Kouwenhoven, author. − Madam President, in December 2007 the UN General Assembly accepted by an overwhelming majority a resolution that urged investigations into the health effects of uranium weapons on civilians and military personnel.

We congratulate Germany, Ireland and Italy as the only NATO countries that supported the UN resolution. The reason for that support may be the fact that many of their soldiers returned with fatal diseases and/or later had children with serious malformations. Therefore we appeal to other EU countries to follow their example and submit health reports in line with the UN request.

DU (depleted uranium) was used in the Balkans, Iraq and Afghanistan. DU is waste, and is an extremely cheap material for making arms. The estimated global stocks are 1.3 million tonnes. Far less than 1 microgram inside the body can be fatal. Apart from the radiation, DU is a chemical toxic compound. Nobody informs the troops, or the populations of the countries where DU weapons are used. The latest findings of the World Health Organisation’s experts concerning the harmful effects of DU have been censored.

We urge the EU to inform its citizens and the populations of targeted countries. We call on the Commission and Council to make sure that an international treaty will be established as soon as possible.

In order to gain a detailed insight into the matter, it is high time for the Commission and Council to provide access to all existing reports and initiate the further investigations which Parliament has been urging since 2001. Meanwhile we reiterate our call to ban DU on the basis of the precautionary principle.

 
  
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  Annemie Neyts-Uyttebroeck, Auteur. − De strijd voor het wereldwijd uitbannen van verarmd uranium in wapens en munitie past in onze algemene strijd voor wapenbeheersing en ontwapening. Onze heel bijzondere aandacht gaat daarbij naar wapens en munitie die extreem gevaarlijk en schadelijk zijn voor burgers en die gevaarlijk blijven, lang nadat het conflict is beëindigd, zoals landmijnen, clustermunitie, en wapens en munitie die verarmd uranium bevatten. Ik weet dat het een beetje ironisch is om het te hebben over wapens die gevaarlijker zijn en schadelijker dan andere, maar zo is het nu eenmaal. Vandaar dat wij ons concentreren op die welke de kwalijkste gevolgen kunnen hebben voor onschuldige burgerbevolkingen.

In november 2006 heeft ons Parlement een moratorium geëist voor dit type wapens, te weten wapens die verarmd uranium bevatten. Mijn land, België, heeft vorig jaar niet enkel zo'n moratorium, maar een heus verbod op elke aanwending van uraniumwapens bij wet uitgevaardigd en ik denk dat ik daar een kleine beetje trots op mag zijn. Nu vernam ik graag van de Commissie en van de Raad wat zij zullen ondernemen om dit moratorium te veralgemenen en om een algemeen verbod te ondersteunen.

Daarenboven, en de vorige spreekster heeft daar uitvoerig op gewezen, blijken uraniumwapens ook nefaste gevolgen te hebben voor de soldaten die ze gebruiken of die aan het gebruik ervan worden blootgesteld. En zelfs al is er misschien nog geen algehele zekerheid, toch is het aangewezen dat de Raad er zorg voor draagt dat soldaten en andere manschappen die deelnemen aan missies in het kader van het Europees veiligheids- en defensiebeleid, niet aan dat soort risico's worden blootgesteld. Daarom zou ik graag van de Raad willen vernemen welke concrete maatregelen worden getroffen om ervoor te zorgen dat soldaten en manschappen die aan dergelijke missies deelnemen, niet aan dergelijke risico's worden blootgesteld en om ervoor te zorgen dat de bevolking van de gebieden waar dergelijke missies worden ontplooid evenmin daaraan worden blootgesteld. Ik dank u voor de antwoorden die u mij zult geven.

 
  
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  Ana Maria Gomes, Autora. − Senhora Presidente, Senhor Comissário, numa carta recente ao "Times" de Londres, nove ex-comandantes militares britânicos apelaram ao Governo do Reino Unido para se juntar aos que defendem uma proibição das bombas de fragmentação. O argumento é o mesmo que foi invocado no contexto das minas anti-pessoais: por muito útil que uma arma possa ser a curto prazo, numa lógica militar, o facto de causar efeitos indiscriminados a longo prazo é suficiente para justificar a suspensão da sua utilização por Forças Armadas responsáveis.

A mesma lógica aplica-se em relação às munições de urânio empobrecido. A Organização Europeia de Associações Militares, a EUROMIL, acompanha este assunto de perto e a sua posição, baseada na informação que recebe de militares de toda a Europa, é categórica: as munições de urânio empobrecido devem ser abandonadas quanto antes.

O Parlamento Europeu já se pronunciou a favor de uma proibição total destas armas e a resolução da Assembleia-Geral da ONU, aprovada em Dezembro passado, que coloca o tema das armas e munições com urânio empobrecido na agenda da 33.ª sessão plenária da Assembleia-Geral, veio confirmar que o Parlamento Europeu tem razão em assumir uma posição de liderança e pedir ao Conselho uma posição de liderança em mais este debate sobre desarmamento e direito humanitário.

Os argumentos "contra" dos cépticos entre nós não colhem. O mais elementar princípio de precaução exige a estigmatização destas armas antes mesmo das muitas provas circunstanciais que apontam na direcção do seu efeito cancerígeno e indiscriminado serem substituídas por provas científicas irrefutáveis.

O que dirão de nós, responsáveis políticos, daqui a uma década, quando os efeitos nefastos destas armas forem claros e inquestionáveis, e até os cépticos de hoje, se entretanto não tivermos feito nada para as retirar de circulação? Dirão o mesmo que dizem agora das minas anti-pessoais: como é que puderam esperar tanto tempo!

 
  
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  Ģirts Valdis Kristovskis, Autors. − Cienījamie kolēģi! Pirmkārt, vēlos uzsvērt, ka aicinu savu valsti — Latviju — pievienoties ANO 2007. gada decembra rezolūcijai. Otrkārt, aicinu augsto pārstāvi sniegt argumentētu viedokli uz rezolūcijā ietvertajām iniciatīvām. Treškārt, aicinu Eiropas Savienību panākt, ka dalībvalstu starpā tiek nodrošināta informācija par operācijās sagaidāmo pielietojamo munīciju veidiem. Vājinātā urāna kontekstā man ir sava veida personīgā pieredze. Esmu bijis Latvijas Aizsardzības ministrs piecus ar pusi gadus. Tieši manas atbildības laikā Latvija iesaistījās ASV koalīcijā Irākas karā. Šajā laikā vairākkārt radās aizdomas par vājinātā urāna pielietošanu Irākā. Pasaules sabiedrība asi uz to reaģēja. Latvijas karavīri vājinātā urāna munīciju netika lietojuši. Tomēr Latvijā vairāku mēnešu garumā par šo notikumu politisko atbildību prasīja no manis kā no koalīcijas ministra. Diemžēl kā koalīcijas ministrs par tā pielietošanu netiku informēts. Tas ir nepieļaujami! Eiropas Savienības dalībvalstīm ne tikai nopietni jāizvērtē šī munīcijas veida nepieciešamība savā bruņojuma arsenālā. Eiropas Savienībai ir jānodrošina, ka dalībvalstis obligāti apmainās ar informāciju vājinātā urāna iespējamas izmantošanas gadījumos operācijās. Paldies par uzmanību!

 
  
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  Presidente. − Onorevole Kristovskis, non l'ho interrotta perché la sua testimonianza in quanto ministro della Lettonia era estremamente importante, però le rendo noto che aveva superato ampiamente il suo tempo.

 
  
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  Stefano Zappalà, Autore. − Signor Presidente, onorevoli colleghi, su questa materia molto è stato detto in passato e purtroppo ritengo che molto dovrà ancora essere detto prima che si trovi una soluzione definitiva, lo hanno detto prima i colleghi e lo hanno chiarito molto bene.

Esistono provvedimenti di qualche Stato membro che proibiscono la realizzazione e qualunque uso a scopo commerciale o bellico di questo tipo di munizionamento. Esistono varie sollecitazioni fatte da questo Parlamento, esistono documenti fotografici e testimonianze, esistono fondati motivi per ritenere che militari italiani sono morti per l'esposizione a tali tipi di armi.

Esiste una risoluzione dell'ONU che dimostra una generale preoccupazione, esistono varie richieste di studi approfonditi sulla materia. Esiste il principio di precauzione che conformemente al diritto dell'Unione europea dovrebbe indurre una moratoria generalizzata quanto meno fino a quando non si hanno dati certi di natura scientifica.

Tuttavia, nulla di tutto questo fino ad oggi ha ottenuto un risultato sperato. L'uranio impoverito continua ad essere usato nei teatri di guerra, sia in zone rurali che urbane. È indubbio che il materiale chimico, in genere, penetra attraverso il suolo sia nelle falde acquifere che nei prodotti dell'agricoltura e quindi è indubbio che le particelle di uranio impoverito al contatto con il suolo si disperdono nel sottosuolo inquinando acque sotterranee e prodotti agricoli, con l'ovvia conseguenza della diffusione di malattie indotte nelle popolazioni che vi sono esposte e – anche se in forma ridotta – su tutto il pianeta attraverso il ciclo delle acque e gli elementi, specie in un sistema di mercato globale sempre più ampio.

È vero che non esistono ancora studi certi a dimostrazione di tale pericolosità, ma è innegabile che i parametri oggi a nostra conoscenza non escludono l'esistenza del rischio. Già solo questa considerazione deve impegnare i paesi a democrazia avanzata ad approfondire e decidere.

L'Unione europea in particolare non può, a mio avviso, continuare a non fare. L'Unione ha doveri precisi verso i propri Stati membri, ha doveri precisi nei confronti del resto del mondo, ha doveri precisi nei confronti dei propri cittadini. L'Unione ha risorse economiche da poter utilizzare e nessuna limitazione in termini di scienza e laboratori disponibili. Il non fare certamente è un fatto di volontà e non di carenza di disponibilità di risorse e mezzi.

Da tutto quanto sopra, emerge che il Consiglio e la Commissione non possono esimersi dall'impegnarsi affinché i propri cittadini, siano essi civili o militari, non vengano inviati in aree del mondo dove sono utilizzate e sono state utilizzate tali tipi di munizione, ma non possono nemmeno esimersi dall'avviare ogni possibile iniziativa che in una prima fase ne concili la fabbricazione e l'uso e a seguito dei risultati scientifici si prepari la loro messa al bando totale e distruzione definitiva.

Questo è quanto si chiede sperando che il senso di responsabilità del Consiglio e della Commissione venga dimostrato concretamente, visto che non si tratta di fumosa questione politica, ma di salute pubblica.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa spoštovana gospa predsedujoča. Zahvalil bi se tudi za poslansko vprašanje. V imenu Sveta bi se zahvalil za to vprašanje o svetovni prepovedi oziroma sporazumu o svetovni prepovedi orožja, ki vsebuje uran.

Seveda se spoštovane poslanke in poslanci nedvomno zavedajo dejstva, da takšnega sporazuma doslej še ni. Ni sporazuma, ki bi urejal strelivo z osiromašenim uranom na multilateralni ravni. Ve pa se tudi, da prav tako ni soglasja znotraj Sveta.

Razprava o učinkih orožja z osiromašenim uranom je nedavno potekala v Združenih narodih. Tam je prvi odbor generalne skupščine Združenih narodov konec lanskega leta sprejel resolucijo z naslovom "Učinki uporabe orožja in streliva, ki vsebuje osiromašeni uran", in bilo je že omenjeno, da so države članice EU v tej resoluciji glasovale različno, rekel bi zelo različno. Pet jih je glasovalo za, štiri proti, ostale so se vzdržale. To je zdaj stanje v Svetu, dokaj nazorno bi rekel.

Dovolite mi, da sedaj poskušam na kratko odgovoriti na vprašanja, ki so bila konkretno postavljena.

Glede prvega vprašanja, v zvezi z resolucijo Evropskega parlamenta glede biološkega orožja in nekaterih vrst konvencionalnega orožja, bi želel izpostaviti, da je Evropska unija bila, je in tudi bo še naprej zelo dejavna v mednarodnih prizadevanjih za izvajanje konvencije o biološkem in toksičnem orožju. Med drugim je odigrala ključno vlogo na drugi pregledni konferenci leta 2006, dejavna pa bo tudi v času trajanja izvedenskega programa do naslednje pregledne konference, ki je predvidena leta 2011.

Kar zadeva konvencijo o konvencionalnem orožju, Evropska unija in njene države članice prav tako dejavno sodelujejo pri trenutnih pogajanjih, kjer poteka razprava o humanitarnih posledicah kasetnega streliva. Države članice so se zavezale, da bodo do konca letošnjega leta s pogajanji dosegle pravno zavezujoč instrument, ki bo obravnaval vse vidike kasetnega streliva.

Glede drugega vprašanja naj pojasnim, da strelivo z osiromašenim uranom doslej ni bilo uvrščeno v strategijo Evropske unije o orožju za množično uničevanje. Trenutno še poteka razprava, ali je takšno strelivo sploh mogoče uvrstiti med orožje za množično uničevanje. Nekateri namreč menijo, da osiromašeni uran zajema že konvencija o konvencionalnem orožju, drugi so mnenja, da bi morali razširiti protokol številka 3 k tej konvenciji, ki bi zajel tudi vprašanje izstrelkov in bojnih glav z osiromašenih uranom. Razprave skratka še potekajo.

Glede tretjega vprašanja naj pojasnim, da je opredelitev vojaške opreme, vključno s strelivom, ki se uporablja v operacijah Evropske unije, v pristojnosti držav članic in glede na to, da nimamo večstranskega sporazuma v zvezi s tem vprašanjem, ne morem postreči z dodatnimi informacijami glede uporabe osiromašenega urana.

Četrto vprašanje glede zagotavljanja varnosti vojakov in civilistov, ki so udeleženi v operacijah Evropske unije, naj poudarim, da poveljnik operacije v okviru operativnega načrta, ki ga odobri Svet Evropske unije, nosi odgovornost za zagotavljanje te varnosti in mora sprejeti ukrepe za katere meni, da so potrebni, pri tem mora seveda upoštevati operativne omejitve.

Pri civilnih misijah Evropske unije pa ima takšno odgovornost vodja misije pod vodstvom poveljnika civilnih operacij.

Zadnje vprašanje glede dialoga med Svetom Evropske unije in ZDA, nevladnimi organizacijami in posamezniki lahko zaenkrat rečem le, da doslej to vprašanje v pogovorih z Združenimi državami ni bilo izpostavljeno. Prav tako pa o tem vprašanju doslej še ni potekal dialog z drugimi akterji, ki jih omenja vprašanje. Vsekakor pa bom z zanimanjem prisluhnil nadaljnji razpravi o tej zadevi.

Hvala lepa.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Monsieur le Président, honorables membres, la résolution du Parlement, adoptée en novembre 2006, invite l'Union européenne et les États membres à s'engager pour étendre le champ du protocole III de la Convention sur certaines armes classiques dans le but de mettre fin à l'utilisation de munitions à uranium appauvri. Je souhaite rappeler à cette Assemblée que le Parlement appelle à des actions qui, vous le savez, dépassent les compétences de la Commission dans la mesure où la Communauté n'est pas partie à la Convention. Par ailleurs, en vertu des traités, les institutions de la Communauté n'ont pas de compétences dans le domaine militaire. Je ne voudrais néanmoins pas donner l'impression que la Commission est indifférente aux problèmes liés à la production, au stockage et à l'emploi des armes couvertes par la CCAC ou à la question des armes inhumaines en général, bien au contraire.

La Commission est pleinement engagée dans la mise en œuvre de l'action commune, adoptée l'année dernière par le Conseil, qui s'exprime en faveur de l'universalité de la CCAC et de ses protocoles. Trois séminaires ont eu lieu cette année, l'un pour l'Amérique latine et les Caraïbes, qui s'est tenu à Saint-Domingue en mars, et les deux autres pour les pays africains à Lomé, le mois dernier. À la suite de ces séminaires, la République dominicaine a déjà annoncé son intention de ratifier très prochainement la Convention et le Surinam s'est déclaré disposé à accomplir les progrès nécessaires à la ratification. Par ailleurs, la Commission soutient la mise en œuvre de la Convention sur l'interdiction des armes biologiques et suit également les initiatives qui visent à créer un nouvel instrument pour répondre aux préoccupations humanitaires que suscitent les bombes à sous-munitions, tant dans le cadre de la CCAC que dans celui du processus d'Oslo.

La Commission a aussi mené des actions en réponse aux problèmes causés par les munitions explosives. Par exemple, en 2006, cinq millions d'euros ont été déboursés pour aider à l'enlèvement des débris de guerre explosifs au Liban.

Concernant la deuxième question, les résultats scientifiques disponibles ne permettent pas d'affirmer que les munitions à uranium appauvri entraînent un risque significatif pour la santé des populations civiles dans les zones de combat touchées ou pour celles du personnel militaire qui sert ou qui a servi dans ces zones. Cet avis reflète les résultats d'études conduites par l'ONU, l'OMS, l'AIEA, ainsi qu'un groupe d'experts réunis par la Commission européenne conformément à l'article 31 du traité Euratom qui a conclu que, et je cite: "Sur la base des informations disponibles, l'exposition à l'uranium appauvri ne pouvait pas provoquer d'effets sanitaires détectables selon les hypothèses réalistes concernant les doses qui pourraient être reçues". La Commission est disposée à réexaminer la question. La Commission continuera également à s'assurer de la santé de son personnel et à se conformer aux directives de l'OMS en cas de déploiement dans des conditions d'exposition potentielle à de l'uranium appauvri.

Pour ce qui concerne le dialogue avec EUROMIL, la Commission est naturellement disposée à dialoguer avec tous les représentants de la société civile.

Enfin, concernant les trois dernières questions, la Commission n'envisage pas, à ce jour, de s'engager financièrement dans ces domaines.

 
  
  

PRZEWODNICZY: ADAM BIELAN
Wiceprzewodniczący

 
  
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  Jana Hybášková, za skupinu PPE-DE. – Zbraně obsahující ochuzený uran představují nesmírnou zátěž pro životní prostředí. Pro kohokoliv, kdo kdy viděl důsledky jejich použití, je debata o neprokázaných následcích totálně absurdní. Špinavé střely rozsekají pancíř nejmodernějšího tanku o síle mnoha centimetrů na kusy, mají nesmírnou ničivou sílu. Mají vliv na lidské zdraví. Nemilosrdně zabíjejí. Není pochyb o tom, že je potřeba zastavit jejich výrobu, obchod i použití i skladování. Tento Parlament, Unie, krůček po krůčku stavějí evropské ozbrojené síly, evropskou obranu. V budoucnosti budeme partnerem NATO i USA. Proto musíme být kredibilním partnerem. Stoupnout si do lavice a křičet: „Já chci moratorium na ochuzený uran.“ je směšné. Stejně jako chtít po Radě vypracovat studii dopadů. Nejprve musíme nalézt politickou dohodu mezi členskými státy Francií, Británií a třeba Českou republikou. Poté začít spolupracovat s OSN, pracovat na vytvoření předpokladu pro mezinárodní úmluvu o zákazu špinavého uranu. Součástí je vypracování režimu postupného zákazu výroby přijatelného pro všechny členské státy stejně jako skladování, obchodování i konečného data zákazu použití. Poté je třeba svolat konferenci, která přijme režim a bude počátkem procesu směřujícímu ke konečnému zákazu této zbraně.

Potřebujeme přesnou analytickou studii, potvrzení vedlejších dopadů. Hlavně potřebujeme ale politickou spolupráci k postupnému vytváření politické vůle, mezinárodní uznání, konsenzus a rozhodnutí. To je proces, který bude trvat léta. Bylo by skvělé, kdyby stranou nové úmluvy o veškerém vojenském užití a zákazu špinavého uranu již byla Evropská unie. Ale právě proto se chovejme odpovědně, hloupým křikem nesnižujme její kredibilitu, profesionální neznalostí a neodvedenou prací nepřestávejme být partnery v takto závažné hře.

 
  
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  Elizabeth Lynne, on behalf of the ALDE Group. – In the UK, hundreds of veterans believe that exposure to depleted uranium in the First Gulf War has left them with chronic illnesses and disabilities and in Iraq there is evidence that the use of depleted uranium has caused an increase in babies being born with only one eye or who are missing both eyes. Seven of the eight babies missing both eyes had fathers who were exposed to depleted uranium during the war in Iraq in 1991.

At least 17 countries still have depleted uranium weapons in their military arsenals, including three EU members: France, Greece and the UK. We now urgently need an international treaty establishing an immediate moratorium on the use, development, production, stockpiling, transfer and testing of depleted uranium weapons as well as the recycling or destruction of the existing stocks. I hope everyone will support this resolution.

 
  
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  Konrad Szymański, w imieniu grupy UEN. – Panie Przewodniczący! Wystarczającym powodem, by podjąć prace nad skuteczną eliminacją broni z wykorzystaniem zubożonego uranu jest ostrożność. Z całą pewnością należy przyspieszyć prace nad ekspertyzami w zakresie skutków wykorzystania tej broni dla ludzi i środowiska naturalnego. Już dziś jednak można wprowadzić moratorium na używanie tego typu broni i uwzględnić ten problem w odnowionej europejskiej strategii bezpieczeństwa. Zadaniem na dziś jest rozpoczęcie prac nad międzynarodowym traktatem opartym o system ONZ, który uregulowałby sprawę stosowania, produkcji, składowania i testowania tego typu broni.

 
  
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  Tobias Pflüger, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! Diese Debatte war überfällig. Es ist gut, dass wir sie heute führen. Depleted Uranium oder abgereichertes Uran wird von vielen und vor allem westlichen Staaten als Munition in ihren Kriegen benutzt, weil DU eine starke Durchschlagskraft vor allem gegen Panzer hat. Doch DU-Munition ist sowohl chemisch hochgiftig – also toxisch – als auch radioaktiv. DU-Munition ist auch ein Abfallprodukt der Atomindustrie, das bei der Anreicherung von Uran oder bei der Atomwaffenproduktion anfällt. Auch darin, in der Nutzung von Atomenergie, liegt das Problem.

DU-Munition hat Langzeitwirkung. DU wird bei hohen Temperaturen beim Auftreffen auf ein festes Ziel freigesetzt und verbrennt zu DU-Oxyd, und es entsteht feiner alpha-radioaktiver toxischer Staub, der leicht inhaliert und durch Wind und Wasser verbreitet werden kann. Dieser Staub ist aus der Umwelt schwer zu beseitigen und setzt sich bei Einatmung in den Lungen fest. Es gibt das Golfkrieg-Syndrom, das Balkan-Syndrom, und es ist immer wieder das gleiche Phänomen festzustellen, dass Soldaten offensichtlich Krebs bekommen, zum Beispiel Lungenkrebs. Es gibt auch eine Zunahme derartiger Krebsphänomene bei der Bevölkerung in den Gebieten, wo diese Waffen eingesetzt wurden.

Interessant ist, dass DU-Munition als solche eine sehr geringe militärische Effektivität hat, aber sehr viele nicht kalkulierbare Risiken aufweist. Die NATO hat im Angriffskrieg gegen Jugoslawien DU-Munition eingesetzt. Im Irak hat die US-Armee DU-Munition eingesetzt – insgesamt 300 Tonnen. Es gibt eine erhöhte Anzahl missgebildeter Kinder, insbesondere in Bagdad. Die Regierung von Afghanistan hat jetzt eine Untersuchung über den Einsatz von DU-Munition in Afghanistan gefordert, und sie sagt, dass das US-Militär sie nicht darüber informiert habe, dass DU-Munition vor allem im Osten Afghanistans eingesetzt wurde. Im Libanon-Krieg wurde DU-Munition insbesondere von Israel eingesetzt, und im ersten Golf-Krieg wurde DU-Munition auch sehr umfangreich eingesetzt. Es ist die Rede von 66.000 kontaminierten Soldaten.

Das Problem ist offensichtlich. Inzwischen bekommen die ersten Veteranen Kriegsrenten als Folge dieser DU-Munition, zum Beispiel Kenny Duncan aus Großbritannien. Wenn DU-Munition Kosmetik wäre oder etwa ein Stoff in Verbindung mit Nahrungsmitteln, so wäre sie schon längst verboten. Soldaten werden angewiesen, Schutzanzüge anzuziehen, wenn sie mit DU-Munition zu tun haben. Die Soldatenvereinigung EUROMIL fordert ein Verbot dieser Waffen. Belgien hat DU-Munition verboten. Gratulation hierzu! Bei der Abstimmung im Abrüstungsausschuss der Vereinten Nationen waren 122 Länder dafür, 35 Länder enthielten sich, 6 waren dagegen, darunter Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Tschechien. Was wir brauchen, ist ein Verbot des Einsatzes und der Produktion von DU-Munition.

 
  
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  Luca Romagnoli (NI). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, l'uso dell'uranio impoverito a fini bellici è contrario al diritto internazionale, esistono inconfutabili prove della sua reale tossicità tanto per l'uomo che per l'ambiente. Concordo che nella strategia di sicurezza europea deve essere pienamente considerato il problema e ritengo che totale ed assoluto dovrebbe essere il bando di questi armamenti nell'ambito degli Stati dell'Unione.

Entrambe le interrogazioni propongono valutazioni e pongono problemi condivisibili fondati e documentati numerosissimi casi – qui approfitto per ricordare quello dei soldati italiani impegnati nei Balcani, che ancora attendono giusti indennizzi e che temo non vedranno assolutamente mai. Dia l'Unione un segnale deciso e forte almeno per il futuro, visto che non appare in grado di porre rimedio ai danni del passato impedendo fabbricazione, stoccaggio e commercializzazione di questo tipo di armi nell'ambito degli Stati dell'Unione.

 
  
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  Luisa Morgantini, Autore. − Signor Presidente, onorevoli colleghi, considero fuori luogo e anche abbastanza cinica il richiamo alla real politik di Jana Hybášková. Sulla salute dei cittadini non sono ammesse ignavia o negligenza né segreti di Stato.

L'uso delle armi all'uranio ha conseguenze devastanti e irreparabili. I proiettili di uranio quando esplodono irradiano polveri sottili e contaminanti, inquinano aria, terra e acqua, penetrano il sistema respiratorio, accrescono le probabilità di tumori, leucemie e malformazioni. Chi li usa viola palesemente le leggi umanitarie internazionali. Solo in Italia, a partire dalla guerra del Golfo del 1991, l'associazione che assiste i familiari delle vittime arruolate nelle forze armate ha calcolato a 50 i casi di decesso. Recentemente il ministro della difesa ha parlato di 77 morti e i malati oscillano dalle centinaia a circa duemila persone.

Sono più di 2.000 le tonnellate di uranio impoverito utilizzate dal 1991 al 2003. Il 70% del territorio dell'Iraq è contaminato e ancora oggi non si conosce con certezza l'ammontare dei costi umani orribili dell'uranio impoverito. Ho visto in Iraq, all'ospedale di Bassora, ho visto i corpi di bambini deformi, ho visto le devastazioni dei loro piccoli corpi. Migliaia i civili senza nome che hanno continuato a vivere e morire nei territori contaminati dalle radiazioni: in Iraq, in Afghanistan, in Kosovo, in Bosnia e in Somalia, inconsapevoli della loro sorte.

È dal 2001 che come Parlamento europeo chiediamo l'introduzione di una moratoria. L'abbiamo ribadito nel 2006 con l'adozione della risoluzione su armi chimiche e armi disumane convenzionali. Nel 2007 la risoluzione votata a larghissima maggioranza all'ONU esorta gli Stati delle Nazioni Unite ad esaminate i danni alla salute. Hanno votato contro sei paesi: USA e Israele e purtroppo con essi anche alcuni Stati membri dell'Unione europea: Francia, Inghilterra, Repubblica ceca e Paesi Bassi. Avrebbero invece dovuto seguire l'esempio del Belgio che primo al mondo, nel marzo del 2007, ha deciso il bando completo dell'uranio impoverito a causa della sua tossicità.

Con altre colleghe – e sono lieta di tutte le forze politiche – ho voluto fortemente questa discussione, perché è indispensabile agire contro le violazione del diritto internazionale, umanitario e ambientale. Agire affinché le gerarchie militari, gli Stati e l'industria bellica si assumano le loro piene responsabilità: omissioni e segreti militari, mancata attuazione delle norme di protezione e del principio precauzionale insabbiano la pericolosità dell'uranio e la possibilità di evitare tante morti.

Per questo ribadisco le richieste contenute nella nostra risoluzione ed in particolare di garantire la massima trasparenza indicando aree contaminate e soprattutto perseguire l'immediata moratoria per arrivare in breve tempo alla messa al bando totale delle armi di uranio impoverito, cosi come le cluster bomb che continuano a mietere vittime come in Libano, dove l'esercito israeliano nelle ultime ore prima del ritiro ha lanciato più di un milione di bombe a grappolo nei villaggi e nelle case.

Agire e grazie al Consiglio e alla Commissione per quello che hanno risposto ma anche per quello che faranno per attuare, pur con le limitazioni che diceva il Commissario Michel, questa possibilità di vederci liberi dalle armi all'uranio e anche dalle cluster bomb.

 
  
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  Janusz Onyszkiewicz (ALDE). – Zubożony uran jest o 70% cięższy od ołowiu i w związku z tym nawet bardzo małego kalibru pocisk może, dzięki swej energii kinetycznej, przebić pancerz czołgu. To spowodowało, że ten zubożony uran znalazł takie zastosowanie w myśleniu wojskowym. A zubożonego uranu w świecie jest około półtora miliona ton. Wobec tego zrozumiałe, że była to pewna pokusa. Ale okazuje się, że skuteczność tej broni nie jest wcale tak wysoka, jak się spodziewano: 70% zniszczeń czołgów irackich to były zniszczenia w wyniku innych broni.

Natomiast jest problem, oczywiście, jakie są efekty wykorzystania tej broni. I trzeba powiedzieć jasno – tutaj ostatecznego rozstrzygnięcia nie ma. W końcu w kopalniach uranu pracują tysiące ludzi, przez wiele lat, i tam efektów takich wyraźnych nie widać. Nie mniej jednak sprawa jest, oczywiście, wątpliwa i z tego względu trzeba się zdecydować na moratorium, żeby ostatecznie sprawę wyjaśnić.

 
  
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  Roberto Fiore (NI). – Signor Presidente, onorevoli colleghi, i danni dell'uso dell'uranio impoverito sono tali e tanti che appare veramente improprio qualificarli come collaterali. I danni si propagano a ondate successive sui militari avversari colpiti e sugli stessi militari che ne fanno uso: sindrome del Golfo, sindrome dei Balcani.

Successivamente, a farne le spese ancora per decine di anni, sono le popolazioni civili residenti nei teatri di guerra che lo inalano, lo ingeriscono, in quanto contamina falde acquifere e catena alimentare, e ne subiscono le radiazioni. Per le caratteristiche a tutti note dei danni dell'esposizione alle radiazioni a metalli pesanti, il prezzo più pesante è pagato dai bambini, organismi in crescita, e soprattutto da quelli in gestazione. L'aumento esponenziale, nelle zone colpite dall'uso dell'uranio, di malformazioni genetiche e tumori infantili ne è la prova.

Un recente studio della britannica BBC ha illustrato come come a 24 ore dai massicci bombardamenti sui Balcani i punti di rilevazione di radioattività atmosferica situati nel Nord dell'Inghilterra abbiano registrato picchi senza precedenti. Pertanto si propone non solamente la messa al bando dell'uranio impoverito ma anche l'accusa per crimini di guerra per coloro che usano l'uranio impoverito, sapendone e conoscendone le conseguenze e coloro che lo faranno nel momento in cui un bando avverrà.

 
  
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  Gerard Batten (IND/DEM). – Mr President, while we are on the subject of radioactive weapons, this Parliament has been remarkably quiet about a British citizen – unfortunately consequently an EU citizen – killed by a radioactive weapon in London in December 2006. I refer of course to Mr Alexander Litvinenko, who was murdered in an act of state-sponsored terrorism by means of polonium-210.

The chief suspect for the crime is Mr Andrei Lugovoi, who is now a Member of the Russian Parliament and cannot be extradited under the Russian Constitution. Meanwhile Mr Litvinenko’s widow is denied an inquest into her husband’s death in the British courts, which could scrutinise the evidence of his murder in the absence of a trial of those suspected of the crime.

This murder was an act of war by Russia on the UK. The British Government does not want to confront that fact. But if you want to discuss radioactive weapons, why not hold a debate on Mr Litvinenko’s murder and its far-reaching consequences?

 
  
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  Janez Lenarčič, Predsedujoči Svetu. − Zelo na kratko. Rad bi se zahvalil za to razpravo. Rad bi ponovil, da Svet ostaja zelo dejaven na vprašanjih zunanje varnosti v skladu z evropsko varnostno strategijo, v skladu z evropsko strategijo proti širjenju orožja za množično uničevanje. V okviru teh strategij se stalno posodabljajo prednostne naloge Sveta in se upoštevajo vselej novi premiki na teh področjih, in to se potem vnaša tudi v prenovljene dokumente.

Tak primer je recimo ukrep, ki ga je Svet sprejel v podporo univerzalizaciji konvencije o prepovedi ali omejitvi uporabe nekaterih vrst konvencionalnega orožja.

Zanimivo je, da je namen protokola 5 v tej konvenciji kar najbolj zmanjšati nastanek eksplozivnih ostankov vojne po končanju konfliktov. In zanimivo je, da so recimo največji proizvajalci in uporabniki orožja, ki vsebuje osiromašeni uran, so že podpisniki omenjene konvencije.

Za kaj več je sedaj še prezgodaj napovedovati. Omenil sem stanje v Svetu, ki je razvidno iz glasovanja o resoluciji prvega odbora generalne skupščine, ki je bila danes večkrat omenjena. Upati pa je, da bodo razprave, kakršna je bila sedanja v Evropskem parlamentu, prispevale k vzpostavljanju soglasja v Svetu – o tem vprašanju v bližnji prihodnosti.

Hvala lepa.

 
  
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  Louis Michel, membre de la Commission. − Monsieur le Président, très rapidement, je prends acte évidemment et je transmettrai à ma collègue Benita Ferrero-Waldner et à la Commission les excellentes réflexions que j'ai entendues et les propositions concrètes qui ont été faites.

Je rappelle, bien entendu, que la Commission est très limitée dans son action. Elle peut avoir, évidemment, un pouvoir déclamatoire, incantatoire, elle peut faire des propositions, mais elle n'est pas compétente au-delà. Je tiens quand même à le rappeler.

Ceci étant dit, je retiens comme message clair qu'il y a nécessité de garantir la transparence, comme le disait Mme Morgantini. Je partage assez largement cette considération. Elle fait la proposition d'un moratoire, je transmettrai cette suggestion. J'ai aussi perçu, semble-t-il, la nécessité, voire la possibilité de réactualiser les études qui ont été faites. Il n'y a pas de raison de ne pas réactualiser ces études.

Sachez en tout cas que je vais transmettre à la Commission les excellentes interventions que j'ai entendues et les arguments qui ont été évoqués ici et je ne doute pas qu'en temps voulu, des initiatives seront prises ou, en tout cas, on transmettra des idées et le volontarisme y sera, croyez-moi, parce que ce que la Belgique a pu faire, il est évident qu'il faut souhaiter que tous les autres pays européens puissent le faire. Je ne dis pas cela parce que c'est la Belgique, mais je suis heureux, évidemment, de constater que la Belgique l'a fait. C'est un peu ce que vous souhaitiez. Donc, il y a certainement des sources d'inspiration utiles et intéressantes, mais sachez que je transmettrai tant les suggestions et les remarques que les demandes qui ont été formulées ici, avec conviction et avec sincérité.

 
  
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  Przewodniczący. − Otrzymałem sześć projektów rezolucji(1)złożonych zgodnie z art. 108(5) Regulaminu.

Zamykam debatę.

Głosowanie odbędzie się w czwartek 22 maja 2008 r.

(Posiedzenie zostało zawieszone o godz. 17.35 i wznowione o godz. 18.00)

 
  
  

PRESIDÊNCIA: MANUEL ANTÓNIO dos SANTOS
Vice-Presidente

 
  

(1)Patrz protokół.


13. Timpul afectat întrebărilor (întrebări adresate Consiliului)
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  Presidente. − Segue-se o período de perguntas (B6-0156/2008).

Foram apresentadas as seguintes perguntas ao Conselho.

 
  
  

Pergunta n.º 1 do Manuel Medina Ortega (H-0267/08)

Assunto: Discriminação a nível dos passaportes na União Europeia

Na União Europeia, alguns Estados-Membros emitem passaportes e outros documentos utilizados na travessia das fronteiras que se destinam não só aos nacionais desses países, mas também a apátridas que neles residem de forma permanente. Dado que a grande maioria dessas pessoas pertencem a minorias étnicas, não tenciona o Conselho adoptar ou propor modelos de passaportes e outros documentos similares que não contenham referências negativas, tais como "estrangeiros" (aliens), pondo assim termo a uma forma de discriminação com base na origem étnica?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Imam precej kratek odgovor. Namreč, izdaja potnih listov ali potovalnih dokumentov osebam brez državljanstva, ki stalno prebivajo v državi članici, ne sodi v pristojnost Skupnosti.

Zato niti Evropska komisija niti Svet nista pristojna, da bi predlagala kakršnokoli spremembo v zvezi s tovrstnimi potnimi listi oziroma drugimi potovalnimi dokumenti.

 
  
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  Manuel Medina Ortega (PSE). – Señor Presidente, la contestación del Presidente del Consejo ha sido contundente: no entra a discutir este tipo de cuestiones. Quizás debería formular la pregunta en otros términos. ¿Puede el Consejo prever una armonización eventual de la Unión Europea en materia de pasaportes y de identificación de pasaportes o cree que esta es una cuestión que va a quedar permanentemente en la esfera de competencia de los Estados miembros?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa gospod Medina Ortega za dodatno vprašanje.

Ta čas so edini skupni standardi oziroma skupna merila sprejeti na področju varnostnih elementov, potnih listin oziroma drugih potovalnih dokumentov.

Kvečjemu na tem področju bi osebno lahko predvidel nadaljnje ukrepanje, na drugih pa bi težko špekuliral, ali bo prišlo do prenosa pristojnosti.

Ne gre za vprašanje, ali je ta zadeva pomembno vprašanje ali ne, gre za vprašanje pristojnosti. Ta čas je pristojnost za izdajo dokumentov osebam brez državljanstva izključna pristojnost držav članic, in Svet in Komisija nimata pristojnosti.

Hvala lepa.

 
  
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  Reinhard Rack (PPE-DE). – Ich möchte eine Frage zu einer Diskriminierung anderer Art stellen. Ihr Land Slowenien plant ab dem kommenden Juli Autobahnvignetten und will zwei Varianten ausgeben, für ein halbes Jahr und für ein Jahr. Das ist eine Diskriminierung von zig Millionen EU-Europäern auf dem Weg zum Sommerurlaub am Mittelmeer. Was gedenkt die slowenische Präsidentschaft der slowenischen Regierung in diesem Punkt vorzuschlagen?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa gospod Rack za to vprašanje. Moram pa opozoriti, da to vprašanje ni vprašanje Svetu, gre za vprašanje, naslovljeno na posamezno državo članico, ki je v tem svojstvu ne zastopa.

Dodam pa naj, da, ker imam pač to prednost, da to državo članico nekoliko bolje poznam, da gre za začasni ukrep do uveljavitve satelitskega cestninjenja in, da so bili o tem ukrepu obveščene tudi, oziroma s tem ukrepom seznanjene tudi pristojne institucije Evropske unije, ki niso ocenile, da gre za diskriminacijo.

 
  
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  Presidente. − Pergunta n.º 2 do Avril Doyle (H-0270/08)

Assunto: Ratificação do Tratado de Lisboa

Poderia a Presidência eslovena informar em que fase se encontra actualmente o processo de ratificação do Tratado de Lisboa? Que medidas tomou o Conselho até à data para garantir que o processo de ratificação seja positivamente concluído?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Spoštovano poslanko gospo Doyle bi želel obvestiti, da je bila do danes, 21. maja 2008, lizbonska pogodba ratificirana s strani trinajstih držav članic.

Lahko jih morda naštejem: Madžarska je bila prva, že lani, sledile so ji Slovenija in Malta, Romunija, Francija, Bolgarija, Poljska, Slovaška, Danska, Avstrija, Latvija, Litva in Portugalska – se pravi trinajst držav, skoraj polovica.

Slovensko predsedstvo je že v svojem šestmesečnem programu predsedovanja izpostavilo željo, da bi v času našega predsedstva postopek ratifikacije potekal tekoče in nemoteno, se nadaljeval enako tudi v času prihodnjega francoskega predsedstva s ciljem, da bi lizbonska pogodba začela veljati 1. januarja 2009, tako kot je predvideno.

Poudariti pa moram, da ratifikacija ni v domeni ne predsedstva in tudi ne Sveta, temveč je v pristojnosti držav članic, podpisnic pogodbe, v vsaki v skladu z njenimi ustavnimi pravili.

Hvala lepa.

 
  
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  Avril Doyle (PPE-DE). – My thanks to the Presidency. I welcome the fact that 13 Member States to date have ratified the Lisbon Treaty. You will be aware that Ireland is the only country that will be ratifying it through the referendum process.

We have major difficulty at home at the moment in trying to counteract the various different groups on the ‘no’ side. These groups spread fear and confusion in relation to the Lisbon Treaty, deliberately or not, often on issues that are very important but have nothing to do with the Treaty. Can you then confirm for me, Mr President-in-Office, that Ireland’s right to veto future direct taxation proposals will in no way be compromised by the ratification of the Lisbon Treaty, and that there is no connection between the WTO negotiations and the ratification of the Lisbon Treaty at all?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa spoštovana gospa Doyle za ti dve dodatni vprašanji.

Lahko potrdim, da prvič: odločanje na področju davkov ostaja odločanje s soglasjem. Z drugimi besedami, Irska in tudi vsaka druga država članica bo tudi po uveljavitvi lizbonske pogodbe, če jo bodo ratificirale vse države članice, ohranila veto v zadevah, ki se tičejo davkov.

Glede drugega vprašanja, se pravi pogajanj, ki ta čas tečejo v okviru Svetovne trgovinske organizacije, prav tako lahko potrdim, da ta pogajanja nimajo nobene neposredne zveze z ratifikacijo lizbonske pogodbe.

Tako, da odgovor na vaši dve dodatni vprašanji je da.

 
  
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  Marian Harkin (ALDE). – Mr President, I too want to ask the Minister a question with regard to the Treaties and the ratification process in Ireland at the moment.

One of the arguments that is raging at the moment is that, after the ratification of the Lisbon Treaty, countries may lose their veto in the ratification of international trade agreements – WTO agreements, for example.

As it stands, there is a veto, and the ‘no’ side are maintaining that after Lisbon this will change. I would like the confirmation of the Slovenian presidency as to whether this is the case or not.

 
  
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  Jim Allister (NI). – W ith the luck of the Irish, the electors of Ireland alone are to be allowed to decide on a Treaty which fundamentally affects the future of us all. Will you, on behalf of the Council, pledge to accept their democratic verdict or, like the voters of France and Holland, will they be treated with contempt if they dare to vote ‘no’, very much in the disreputable tradition of ‘Croppy, lie down!’ and Nice II?

 
  
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  Presidente. − Senhores Deputados, infelizmente não posso dar a palavra a mais nenhum orador, uma vez que o Regimento não o permite. Julgo que é do conhecimento de todos que estamos a estudar a alteração deste período de perguntas, tornando-o mais flexível e também mais proveitoso. Eu próprio estou a colaborar com o grupo de trabalho e, seguramente que dentro de algum tempo, teremos novidades positivas. Para já, as regras são estas e não posso dar a palavra ao Senhor Deputado Higgins, apesar de a ter pedido, porque foi o terceiro a fazê-lo.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Najprej glede vprašanja spoštovane poslanke Harkin.

Prišlo bo do sprememb pri sklepanju pogodb s tretjimi državami in mednarodnimi organizacijami. O tem govori člen 207 bodoče lizbonske pogodbe, vendar prav ta člen obenem zelo jasno našteva številna področja, kjer bodo države članice ohranile veto, kajti člen našteva precej zadev in področij, kjer se bo še naprej odločalo v Svetu po načelu soglasja.

To je ta četrti odstavek 207 člena. Naj omenim, da je teh področij precej. Gre za področja storitev, za komercialne vidike intelektualne lastnine, za področje neposrednih tujih investicij, gre za področje kulturnih in avdio-vizualnih storitev, storitev na področju sociale, izobraževanja, zdravja in tako dalje. Vse to so področja, kjer bo tudi po uveljavitvi lizbonske pogodbe veljalo načelo soglasja pri odločanju v Svetu, kar pomeni soglasja vseh in vsake države članice.

Na vprašanje gospoda Allisterja pa bi odgovoril naslednje. Kot sem že dejal v prvem odgovoru na postavljeno vprašanje. Ratifikacija pogodbe o Evropski uniji je v domeni držav članic. Države članice so se s podpisom te pogodbe decembra lani zavezale, da bodo storile vse v svoji moči, da bodo podpisano besedilo tudi ratificirale v skladu s svojimi notranjimi pravili, ustavnimi in drugimi pravnimi pravili.

Predsedstvo tu nima vloge. Predsedstvo je storilo recimo to, da je Slovenija, ki je trenutno v funkciji predsedstva Evropske unije, to nalogo opravila med prvimi. Če pride do spodletele ratifikacije, kar upamo, da se ne bo zgodilo, bi to bilo izključno odgovornost države, kjer se to zgodi. Ne predsedstva, ne Sveta in tudi ne koga drugega.

Hvala lepa.

 
  
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  Presidente. − Pergunta n.º 3 do Colm Burke (H-0272/08)

Assunto: Negociações com a ARJ da Macedónia

Poderá o Conselho pronunciar-se sobre a situação em que se encontram as negociações com a República Federal da Jugoslávia?

Em que áreas considera o Conselho que se registaram mais progressos? Quais são actualmente as áreas mais controversas para o desenrolar dos debates?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Moj odgovor je nekoliko daljši, ker je vprašanje zastavljeno precej široko.

Torej, pogajanja z Nekdanjo jugoslovansko republiko Makedonijo o članstvu v Evropski uniji se še niso začela. Stabilizacijsko-pridružitveni sporazum je trenutno poglavitni okvir za evropsko pot Nekdanje jugoslovanske republike Makedonije vse do njenega vstopa v Evropsko unijo.

Napredek države k članstvu v Evropski uniji, v skladu s prednostnimi nalogami, ki so opredeljene v partnerstvu za pristop, je ocenjen v poročilu Komisije o napredku. To poročilo se praviloma objavi konec oktobra ali v začetku novembra. Svet z veseljem pričakuje naslednjo oceno Komisije letos jeseni.

V svojih sklepih z dne 10. decembra 2007 se je Svet seznanil z napredkom Nekdanje jugoslovanske republike Makedonije in izrazil obžalovanje zaradi zamud pri izvajanju reform. Do zamud prihaja zaradi notranjepolitičnih napetosti, ki so pozornost nacionalnih političnih institucij odvrnile od prednostnih nalog evropskega povezovanja.

Trenutno lahko navedemo nekatere pozitivne primere, ki kažejo na prizadevanja Nekdanje jugoslovanske republike Makedonije za odpravo teh zamud. Med političnimi kriteriji je država dosegla napredek na področju decentralizacije, protikorupcijske politike, sodelovanja z mednarodnim sodiščem za zločine na ozemlju nekdanje Jugoslavije, in tudi pri medetničnih odnosih ter izvajanju ohridskega sporazuma.

Po objavi novembrskega poročila Evropske komisije o napredku, je država sprejela zakon o javnih tožilcih, zakon o svetu javnih tožilcev, zakonodajo o odboru za medetnična vprašanja in imenovan je bil tudi manjkajoči član sodnega sveta. Napredek je dosegla tudi na področju varnosti dokumentov, nadzora na mejah in migracij.

Svet še naprej spodbuja vse politične stranke, naj poglobijo dialog in sodelovanje, tudi med različnimi etničnimi skupinami, da bi država napredovala v pridružitvenem procesu.

Svet bo prav tako še naprej spodbujal obe strani, da s konstruktivnim pristopom obnovita prizadevanja, da bi glede vprašanja imena, s pogajanji pod okriljem Združenih narodov, dosegli obojestransko sprejemljivo rešitev. To bi izboljšalo regionalno sodelovanje in pripomoglo k dobrim sosedskim odnosom.

Glavne reforme, ki jih mora država še izvesti, v skladu s priporočili iz pridružitvenega partnerstva so:

– v okviru Ohridskega sporazuma mora nadaljevati decentralizacijo, dve tretjini občin je že v drugi fazi fiskalne decentralizacije,

– izboljšati mora enakopravno zastopanje manjšin v javni upravi, pri čemer je dober primer področje notranjih zadev.

Sledi policijska reforma, reforma pravosodja in pa glavni nerešeni vprašanji, iz tako imenovanega majskega dogovora, ki zahtevata širši politični konsenz, to sta: zakon o jezikih ter dogovor o ureditvi statusa žrtev spopadov iz leta 2001.

18. februarja 2008 je Svet sprejel odločitev o načelih, prednostnih nalogah in pogojih iz partnerstva za pristop k Evropski uniji z Nekdanjo jugoslovansko republiko Makedonijo. Svet je posodobil sedanje partnerstvo z opredelitvijo prenovljenih prednostnih nalog za nadaljnje delo na podlagi ugotovitev iz poročila Komisije o napredku za leto 2007.

 
  
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  Colm Burke (PPE-DE). – Thank you very much for your response. I am just wondering: are you satisfied that the tensions have now eased enough to allow progress to be made? And if they have eased sufficiently, what sort of timescale are you talking about for the necessary reforms to be implemented in full so that the full negotiation process can get back on track?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Kot je znano, so v Nekdanji jugoslovanski republiki Makedoniji razpisane volitve 1. junija. Upamo, da to obdobje ne bo povzročilo zastoja pri izvajanju potrebnih reform. Upamo tudi, da se bodo te reforme nadaljevale v času pred in tudi po volitvah.

Predsedstvo si prizadeva, kar je znano, doseči napredek pri vključevanju držav zahodnega Balkana, torej tudi Nekdanje jugoslovanske republike Makedonije, na njihovi poti proti članstvu v Evropski uniji.

Želeli bi, da bi bil ta napredek dosežen čim prej, med drugim tudi s tem, da država dobi datum za začetek pogajanj o članstvu.

Je pa to v prvi vrsti odvisno seveda od nje same, od hitrosti in kvalitete reform, ki jih je potrebno še opraviti in o katerih sem govoril v svojem odgovoru.

 
  
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  Presidente. − Por não se encontrar presente o seu autor, a pergunta nº 4 caduca.

 
  
  

Pergunta n.º 5 do Gay Mitchell (H-0276/08)

Assunto: Alterações climáticas e segurança internacional

Na sua recente comunicação sobre o tema das alterações climáticas e da segurança internacional, Javier Solana chama a atenção do Conselho para algumas grandes questões que se colocam a este nível, abordando, em particular, as implicações das reivindicações territoriais, das zonas económicas exclusivas e do acesso a novas rotas comerciais, que adquirem maior relevância face às consequências das alterações climáticas. O destaque que confere à segurança e às oportunidades de influência geopolítica rompem com a abordagem tradicionalmente defendida pela União Europeia, que visa sobretudo reduzir as emissões e preparar melhor a União Europeia e o mundo para enfrentar as mudanças do clima. Tenciona o Conselho preparar uma posição e uma estratégia sobre estes temas importantes?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Kot je znano, je Evropski svet junija 2007 pozval generalnega sekretarja, visokega predstavnika Javierja Solano in Evropsko komisijo, da predstavita skupni dokument o vplivu podnebnih sprememb na mednarodno varnost.

To skupno poročilo je bilo predstavljeno na Evropskem svetu marca letos. V njem so prepoznane možne grožnje in oblike sporov, ki bi se lahko kot posledica podnebnih sprememb pojavili v različnih delih sveta.

Naj naštejem nekatere kot primer: spori zaradi pomanjkanja virov, zlasti kadar se dostop do virov izrablja v politične namene; povečanje migracij, katerih posledica je dodatni pritisk na tranzitne in ciljne države, kar bi lahko povzročilo politične in etnične napetosti; ter verjetne politične napetosti zaradi spreminjanja na obalnih področjih, izginjanja otokov ali dostopa do novih prometnih poti in virov.

Omenjeno poročilo poleg tega vsebuje tudi nekaj priporočil, ki bi jih bilo treba dopolniti z nadaljnjimi raziskavami in nato začeti izpolnjevati skladno z akcijskimi načrti Evropske unije.

Evropski svet je zato pozval Svet, naj skupni dokument preuči in najpozneje do decembra letos predloži priporočila o ustreznem nadaljnjem ukrepanju. Ti ukrepi bi bili med drugim usmerjeni v okrepitev sodelovanja s tretjimi državami in regijami v luči podnebnih sprememb in mednarodne varnosti.

Naj poudarim, da se Evropska unija s tem dokumentom ne oddaljuje od znanega skupnega pristopa k podnebnim spremembam. Nasprotno, z dokumentom izpostavlja nov, izredno pomemben vidik podnebnih sprememb, ki se mu v prihodnjih razpravah na različnih ravneh ne bomo mogli izogniti.

Kot je spoštovanemu poslancu Mitchellu verjetno znano, je Evropski svet na spomladanskem zasedanju leta 2007 odobril cilje Evropske unije glede zmanjšanja toplogrednih izpustov, toplogrednih plinov do leta 2020. To naj bi bil prispevek Unije h globalnemu in celovitemu sporazumu za obdobje po letu 2012.

Evropski svet je tudi poudaril, da je Evropska unija zavezana k preoblikovanju Evrope v energetsko učinkovito gospodarstvo z nizkimi izpusti toplogrednih plinov. Sprejel je odločitev, da si bo Evropska unija do sklenitve globalnega in celovitega sporazuma za obdobje po letu 2012 prizadevala, da sama enostransko zmanjša svoje izpuste toplogrednih plinov za najmanj 20 odstotkov do leta 2020 v primerjavi z letom 1990.

V okviru podnebnega in energetskega svežnja Parlament in Svet trenutno razpravljata o prispevku vsake države članice za doseganje omenjenega cilja Skupnosti. V mednarodnih pogajanjih o podnebju bo poleg ublažitve posledic podnebnih sprememb posebna pozornost namenjena tudi prilagajanju spremembam, novim tehnologijam in zagotavljanju finančnih sredstev.

Evropska komisija je junija 2007 objavila zeleno knjigo z naslovom "Prilagajanje podnebnim spremembam v Evropi - možnosti za ukrepanje Evropske unije". Letos pa bo po intenzivnem posvetovanju z vsemi zainteresiranimi skupinami predstavila tudi svojo belo knjigo o prilagajanju, ta pa bo predstavljala podlago za nadaljnje razprave o politiki Evropske unije na tem področju.

Hvala lepa.

 
  
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  Gay Mitchell (PPE-DE). – I thank the Minister for his reply, but I wonder if the institutions are to some extent at cross purposes here.

On the one side we are staring environmental catastrophe in the face, with Europe and the world continuing as normal, while on the other side we move to engage with the problem of climate change and take the hard decisions that our future generations are dependent upon.

As the Minister has said, in its Spring conclusions the Council did undertake to move towards tackling the serious problem of climate change and to take the serious decisions needed.

But is Mr Solana singing from the same hymn sheet? He has been saying different things: talking of the need for fossil fuel exploration rights in one of the last environmentally pristine places on earth, and calling this an opportunity. Does that not fly in the face of what the European Council is saying? Could we please co-ordinate our messages?

We do have the rapporteur on the climate here, Mrs Doyle, who will be listening to all of this.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Lahko vam zagotovim, da je generalni sekretar, visoki predstavnik za skupno zunanjo in varnostno politiko prav gotovo na isti poziciji kot Svet. Svoje priporočilo je pripravil po naročilu Sveta. Svet je to poročilo pozdravil in v njem ni našel nesoglasij ali nasprotij v odnosu na ostale odločitve Sveta, vključno z odločitvami na področju varovanja podnebja in energetske politike.

Tako, da mislim, da ne drži ocena, da je kakršnakoli diskrepanca med delovanjem visokega predstavnika in odločitvami oziroma ambicijami Sveta.

 
  
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  Carlos Carnero González (PSE). – Señor Presidente, me gustaría aprovechar la respuesta del Consejo a la atinada pregunta de nuestro colega para sugerir que, precisamente en el marco de la Unión por el Mediterráneo, también abordemos la cuestión del cambio climático.

Una de las propuestas de la comunicación presentada por la Comisión Europea tiene que ver con el reforzamiento de la iniciativa Horizonte 2020 de descontaminación de la región mediterránea, víctima y a su vez causante del cambio climático, y a través de esa propuesta, sin duda alguna, se puede actuar de manera muy pragmática. ¿No cree el Consejo que ésta es una prioridad regional en la lucha contra el cambio climático dentro del marco de la agenda global que se ha marcado la Unión Europea?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa gospodu Carneru Gonzálezu za to dodatno vprašanje. Lahko se strinjamo s to pobudo. Namreč, eno od območij, ki jih je v svojem poročilu posebej izpostavil visoki predstavnik Solana, je prav Sredozemlje. Območja, ki lahko postanejo bolj problematična zaradi podnebnih sprememb, vključno z migracijskimi pritiski in podobnim.

Prav gotovo lahko pričakujemo, da bo varovanje podnebja in okolja nasploh ena od poglavitnih tem v okviru barcelonskega procesa, ki, kot je znano, naj bi kmalu dobil nadgradnjo v smislu predlogov za oblikovanje unije za Sredozemlje. Ponavljam, to bo nadgradnja obstoječega barcelonskega procesa.

Znano vam je, dokument Evropske komisije, ki je bil predstavljen pred kratkim in ki omenja tudi ta vprašanja, omogoča tudi načenjanje vprašanj, ki jih je omenil spoštovani poslanec, čeprav v njem zaenkrat še ni konkretnih projektov. Lahko pa pričakujemo, da bo to prav gotovo ena od pomembnejših tem našega okrepljenega dialoga z državami ob Sredozemlju.

 
  
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  Presidente. − Pergunta n.º 6 de Jim Higgins (H-0278/08)

Assunto: Protecção eficaz das fronteiras externas da União Europeia

Poderá o Conselho indicar que progressos foram efectuados sob a actual Presidência com vista a uma protecção mais eficaz das fronteiras externas da União, e se o problema do tráfico de droga nas zonas costeiras foi debatido ao nível do Conselho?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Verjamem, da je spoštovanemu poslancu Higginsu znano, da Svet pripisuje velik pomen učinkovitemu upravljanju zunanjih meja. Ob prostem gibanju oseb znotraj Evropske unije je ustrezno varovanje in upravljanje zunanjih meja ključnega pomena za zagotavljanje notranje varnosti držav članic, za učinkovit boj proti terorizmu, nezakonitemu priseljevanju in trgovini z ljudmi.

Svet je v tej smeri izvedel že več pomembnih ukrepov. Med drugim je sprejel pravne instrumente, kot so na primer Zakonik o schengenskih mejah, Sklad za zunanje meje, Evropska agencija za upravljanje in operativno sodelovanje na zunanjih mejah držav članic, skrajšano Frontex. Sprejel pa je tudi ukrepe v zvezi s skupinami za hitro posredovanje na mejah.

Ob tem bi želel opozoriti tudi na tri sporočila, ki jih je Komisija posredovala 13. februarja letos. Ta sporočila vsebujejo predloge in priporočila glede možnega poteka upravljanja meja na ravni Evropske unije, glede prihodnjega razvoja agencije Frontex, glede možnega oblikovanja evropskega sistema za nadzorovanje meja imenovanega Eurosur in sistema vstopa-izstopa na zunanjih mejah.

Razprava o predlogih in priporočilih Komisije iz navedenih sporočil je potekala 12. marca na ministrski konferenci v Sloveniji. Svet za pravosodje in notranje zadeve bo junija predvidoma sprejel sklepe Sveta o upravljanju zunanjih meja držav članic Evropske unije. Ti sklepi bodo predvidoma vsebovali kratkoročne in dolgoročne prioritete nadaljnjega razvoja agencije Frontex, nadaljnja priporočila glede dela Evropske komisije pri uporabi moderne tehnologije z namenom zagotavljanja varnosti ter boljšega upravljanja zunanjih meja in smernice za nadaljnje delo pri vzpostavljanju evropskega sistema za nadzorovanje meja Eurosur.

Poleg tega pozorno spremljamo delovanje agencije Frontex, zlasti kar zadeva izvajanje skupnih operacij, evropsko mrežo obalnih patrulj, nadaljnjo nadgradnjo in uporabo nabora opreme iz centralne evidence, tako imenovane CRATE, ter možno razporeditev skupin za hitro posredovanje na mejah.

Ustanovitev pomorskega analitičnega in operacijskega centra za narkotike septembra lani je bila pomemben korak naprej na področju zaščite meja. Gre za center za kazenski pregon z vojaško podporo, ki ga je vzpostavilo sedem držav članic: Združeno kraljestvo, Francija, Španija, Irska, Nizozemska, Italija in Portugalska. Je pa na voljo tudi vsem drugim državam članicam.

Cilj centra je izkoreninjenje nedovoljene trgovine s prepovedanimi drogami, ki po morju oziroma po zraku poteka preko Atlantika v smeri proti Evropi in zahodno afriški obali.

Ta cilj pa naj bi dosegli s pospeševanjem zbiranja, izmenjave in analize podatkov ter s čim boljšo uporabo pomorskih in zračnih sredstev svojih članic.

Med prednostne naloge Sveta štejemo še okrepljen mejni nadzor ter zbiranje in izmenjavo obveščevalnih podatkov na poti, po kateri poteka trgovina z drogami.

 
  
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  Jim Higgins (PPE-DE). – A Uachtaráin, ós rud é go bhfuil úsáid drugaí ag méadú agus ós rud é go bhfuil níos mó drugaí ar fáil, is léir nach bhfuil na h-údaráis slándála in ann an soláthar drugaí a stopadh ag teacht isteach, go mór mór ó mhór-roinn Mheiriceá Theas.

A Uachtaráin-in-Oifig na Comhairle, rinne tú tagairt do phatról cósta; ach an bhfuil a fhios agat, agus an bhfuil a fhios ag an gComhairle, nach bhfuil ach corr-sheiceálaí ag na calaí agus ag na haerfoirt ar chósta Atlantach Iarthar na hÉireann? Níl ach bád amháin ann. Agus tá sé thar a bheith soiléir, gur dócha go bhfuil Éire á húsáid mar gheata oscailte chun drugaí a easpórtáil go dtí na Ballstáit eile – go dtí do thír féin agus go dtí tíortha eile san Aontas Eorpach. An bhfuil imní ort, nó an bhfuil imní ar an gComhairle féin faoin staid seo?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa spoštovanemu gospodu Higginsu za to dodatno vprašanje. Naj poudarim, da Svet vsekakor je zaskrbljen in bo zaskrbljen vse dokler bo obstajala trgovina z drogami.

Kar se tiče Irske, naj poudarim, kot sem omenil, da Irska je ena od teh držav, ki so lani septembra ustanovile pomorski analitični in operacijski center za narkotike, katerega naloga je prav izkoreninjenje nedovoljene trgovine s prepovedanimi drogami, ki poteka na tej relaciji, se pravi, bodisi po morju ali po zraku, preko Atlantika v smeri proti Evropi oziroma zahodni obali Afrike.

Tako, da glede na nedavno vzpostavitev tega centra pričakujem, da bo se njegovo delovanje v prihodnosti še krepilo in seveda predsedstvo takšen razvoj spodbuja, oziroma bo spodbujalo z vzvodi, ki so nam na razpolago.

 
  
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  Reinhard Rack (PPE-DE). – Herr Minister, die Erweiterung des Schengen-Raums im Dezember vergangenen Jahres hat bei einer Reihe von Bürgern zu der Besorgnis geführt, dass sie durch die Verschiebung der Schengen-Grenzen nun nicht mehr jenes Ausmaß an Sicherheit genießen wie zuvor. Lässt sich nach dem Verschieben der Schengen-Grenze nach außen sagen, dass die Zusammenarbeit der Polizeibehörden der Mitgliedstaaten hier zu entsprechenden Erfolgen geführt hat?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa za to dodatno vprašanje, spoštovani gospod Rack.

Rad bi poudaril naslednje. Širitev schengenskega prostora se ni zgodila avtomatično ali po kakšni inerciji ali kar sama od sebe. Zgodila se je šele potem, ko so bile opravljene obsežne priprave v vseh državah članicah, ki so hotele vstopiti v schengenski prostor. Zgodila se je potem, ko so bile te priprave predmet temeljitih evalvacij pristojnih organov in institucij Evropske unije.

In šele, ko je bilo ugotovljeno, da je na bodočih zunanjih mejah razširjenega schengenskega prostora vzpostavljen ustrezen nadzor, je lahko do te razširitve prišlo.

To bi želel posebej poudariti, da, ker resno jemljemo zaskrbljenost državljanov, ki jim je treba seveda sporočiti, da za njihovo zaskrbljenost ni objektivnih razlogov.

Ponavljam, širitev schengenskega prostora se ni zgodila kar tako, zgodila se je po temeljitih pripravah in po temeljiti preveritvi, ali so za to izpolnjeni vsi tehnični in varnostni pogoji. In ti so bili izpolnjeni, tako da lahko danes zatrdimo, da je varnost zunanjih meja razširjenega schengenskega prostora v dobrih rokah.

 
  
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  Presidente. − Pergunta n.º 7 de Marie Panayotopoulos-Cassiotou (H-0281/08)

Assunto: Combate à pobreza

Como vê o Conselho a evolução da garantia de condições mínimas de sobrevivência e pleno trabalho produtivo para os cidadãos europeus e os residentes na EU por forma a combater a pobreza, em particular a das crianças?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa gospe Panayotopoulos-Cassiotou za to vprašanje.

Zaposlovanje ter boj proti revščini in socialni izključenosti sodita med največje izzive Evropske unije in njenih držav članic. Vendar je pa treba poudariti, da sta tako politika zaposlovanja kot socialna politika v pristojnosti držav članic. Skupnost pa jih pri njihovih dejavnostih podpira in dopolnjuje.

Države članice morajo zato razviti kombinacijo politik, takšnih, ki so ob upoštevanju njihovega gospodarskega in družbenega položaja ter položaja na področju zaposlovanja, najustreznejše.

Dovolite mi, da navedem nekatere ukrepe Skupnosti na tem področju, ki pa so, kot rečeno, namenjeni podpori in dopolnjevanju politik, ki so v pristojnosti, oziroma jih vodijo države članice.

Prvič, zakonodaja Skupnosti ureja precejšnje število zadev, ki se nanašajo na delo, vključno s prostim pretokom delavcev, informacijami in posvetovanjem, delovnimi pogoji in protidiskriminacijskimi ukrepi.

Drugič, orodja kot so smernice za zaposlovanje, integrirana priporočila in skupna načela o prožni varnosti, politično usmerjajo države članice pri preoblikovanju in izvajanju njihovih politik.

Tretjič, države članice so tudi v okviru odprte metode koordinacije pokazale močno politično zavezanost k izmenjavi informacij in medsebojnemu učenju. Odprta metoda koordinacije je k temu prispevala z opredelitvijo skupnih kazalnikov, spodbujanjem študij in medsebojnih pregledov ter s krepitvijo sodelovanja na ravni Evropske unije.

V zvezi s pravicami delavcev in izboljšanjem delovnih razmer pravo Skupnosti med drugim ureja prosti pretok delavcev, informacije in posvetovanje, delovne pogoje, vključno z delovnim časom, zdravje in varnost pri delu ter proti diskriminacijske ukrepe. Ti se nanašajo tudi na ukrepe za spodbujanje enakosti med spoloma.

Dovolite mi, da ob tem poudarim, da je v členu 137 pogodbe navedeno, da se določbe tega člena ne uporabljajo za plače. To pomeni, da Evropska unija ni pooblaščena za ukrepanje pri določanju minimalne plače. Prav tako ni pooblaščena za usklajevanje minimalnih plač med državami članicami.

V okviru že omenjene odprte metode koordinacije se države članice sicer spodbuja k zagotavljanju ustreznih minimalnih standardov. Odločitev o standardih, se pravi vrstah in višini pravic, pa je izključna domena držav članic.

Zaradi raznolikosti stanja v državah članicah ocenjujemo, da ni smotrno vsiljevati skupnega standarda. Zavedati se je treba, da se v evropskem prostoru, prostoru Evropske unije, mnoge države članice srečujejo s problemi razpoložljivih javnih sredstev, z zadolženostjo in vzdržnostjo sistemov socialne zaščite. Zato je postavljanje, oziroma vsiljevanje enotnih standardov na teh področjih vprašljivo.

Vse navedeno pa kaže na nujnost, da države članice previdno načrtujejo in obravnavajo razmere na področju minimalnih standardov, in s tem prispevajo k odpravljanju revščine.

Spoštovana poslanka Panayotopoulos-Cassiotou v svojem vprašanju še posebej izpostavlja revščino otrok. Otroci so z revščino soočeni v gospodinjstvih, kjer so starši brez zaposlitve. V gospodinjstvih z nizko intenzivnostjo dela, zaradi nezadostnih dohodkov v družini ali v primeru, da dohodkovna podpora ne zadostuje za odpravo revščine.

Izvajanje uravnoteženih in celovitih strategij ter strategij aktivne vključenosti zato vsaj posredno, vendar bistveno prispeva k vzpodbujanju blaginje otrok in mladih.

Hvala.

 
  
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  Μαρία Παναγιωτοπούλουτων -Κασσιώτου (PPE-DE). – Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα να ευχαριστήσω τον εκπρόσωπο του Συμβουλίου για την απάντησή του· η ερώτησή μου, ήταν για την κατοχύρωση των ελαχίστων συνθηκών αξιοπρεπούς διαβίωσης και εργασίας. Η αξιοπρεπής εργασία αποτελεί στόχο τόσο της παγκόσμιας κοινότητας -του Οργανισμού Ηνωμένων Εθνών- μέσω της Διεθνούς Οργάνωσης Εργασίας, όσο και της Ευρωπαϊκής Ενώσεως. Έχουμε ψηφίσει άλλωστε και σχετικό ψήφισμα.

Με ποιo τρόπο σκέπτεται το Συμβούλιο να υλοποιήσει αυτές τις συνθήκες αξιοπρεπούς εργασίας και διαβίωσης για τους πολίτες και κυρίως τα παιδιά;

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa za to dodatno vprašanje.

Naj poudarim, da tudi pri tej resoluciji je treba upoštevati, da gre za tematiko, za materijo, ki je v pristojnosti držav članic. Svet lahko reče samo na splošno, seveda spodbuja države članice pri izpolnjevanju določil, kakršna so vsebovana v omenjeni resoluciji, oziroma kakršna so vsebovana v standardih, ki jih razvija Mednarodna organizacija dela. Vse države Evropske unije so tudi države članice Mednarodne organizacije dela.

Hvala lepa.

 
  
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  Emanuel Jardim Fernandes (PSE). – Nós dizemos "sim" aos objectivos das energias alternativas, mas é óbvio que o problema alimentar e a fome que parece crescente leva muitas pessoas a pensar se os biocombustíveis são uma medida certa. A pergunta que faço, e concordando que é preciso avançar nas energias alternativas, é se está em condições de assegurar e dizer publicamente, garantir aos cidadãos que esta via não é um prejuízo para o custo dos produtos alimentares e para aumentar a fome no mundo.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa za to dodatno vprašanje.

Problem višjih cen hrane je zagotovo velik problem in tudi v tem cenjenem zboru je bila zato že organizirana razprava na to temo. Svet je odločen storiti vse, da se za učinkovito soočanje s problemom višjih cen hrane. Za učinkovito soočanje s tem problemom pa je seveda treba najprej ugotoviti razloge za višanje cen hrane, in razlogi so gotovo številni.

Dejavnikov višjih cen hrane je precej, so zelo različni, zato se z njimi ukvarja Svet v svojih raznih formacijah. Nedavno je Svet za kmetijstvo in ribištvo o tem razpravljal in sprejel določene usmeritve, ki naj bi pripomogle k zmanjšanju pritiska na višanje cen hrane.

Pred časom so bila prav tu, v tej dvorani, omenjena tudi biogoriva kot eden tistih dejavnikov, ki naj bi prispevali k višjim cenam hrane. Svet se zaveda potencialnega vpliva biogoriv, zato intenzivno razvija tako imenovane trajnostne kriterije za pridobivanje biogoriv. Med trajnostnimi kriteriji je vsekakor tudi kriterij socialnega učinka, ki ga bomo skušali upoštevati.

Delo še ni končano, se pa nadaljuje intenzivno. Poudaril pa bi, da je vpliv biogoriv oziroma, da so biogoriva kot dejavnik pri vplivu na višje cene hrane prav gotovo med manj pomembnimi dejavniki, in je kar nekaj drugih dejavnikov, ki so pomembnejši, s katerimi pa se prav tako Svet intenzivno in sproti ukvarja.

Hvala lepa.

 
  
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  Presidente. − Pergunta n.º 8 de Robert Evans (H-0283/08)

Assunto: Direitos Humanos em Cuba

Em Fevereiro de 2008, o Governo cubano assinou dois pactos legais da Declaração Universal dos Direitos Humanos na sede das Nações Unidas, em Nova Iorque. Estes pactos, juridicamente vinculativos, obrigam Cuba a respeitar o direito das pessoas à liberdade de expressão e de associação e o direito de viajarem.

Tendo em conta esta acção positiva por parte de Cuba e a recente visita construtiva que o Comissário Louis Michel realizou em Março a Cuba, que medidas está o Conselho a tomar para normalizar as relações com o Governo cubano? Que tipo de pressão tenciona o Conselho exercer sobre Cuba para que cumpra os seus compromissos internacionais?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Glede vprašanja spoštovanega gospoda Evansa bi želel povedati naslednje.

Evropska unija je pozdravila dejstvo, da je Kuba podpisala pakt Združenih narodov o državljanskih in političnih pravicah in pakt Združenih narodov o ekonomskih, socialnih in kulturnih pravicah.

Predsedstvo je v svoji izjavi z dne 4. marca letos pozitivno ocenilo kubanski podpis teh paktov. Ko je Kuba postala podpisnica teh pravnozavezujočih mednarodnih instrumentov, je seveda prevzela iz njih izhajajoče obveznosti.

Predsedstvo je Kubo spodbudilo, naj nadaljuje s takšnimi pozitivnimi dejanji in še bolj okrepi sodelovanje z mednarodnimi strukturami na področju varstva človekovih pravic. Evropska unija bo skrbno spremljala izvajanje teh pravnozavezujočih obvez, ki jih je Kuba prevzela na področju človekovih pravic.

V sklepih o Kubi iz junija 2007 je Svet pozval kubansko vlado, naj izvede politične in gospodarske reforme, ki so potrebne za izboljšanje vsakdanjega življenja kubanskega ljudstva. Evropska unija priznava pravico Kubancev, da sami odločajo o svoji prihodnosti. Unija je še naprej pripravljena tvorno prispevati k prihodnjemu razvoju vseh sektorjev kubanske družbe, tudi z ukrepi v okviru razvojnega sodelovanja.

Vendar pa Evropska unija še naprej opozarja kubanske oblasti na posebne obveznosti spodbujanja in spoštovanja človekovih pravic in svoboščin njenih državljanov. Ta vidik je pomemben tudi zaradi članstva Kube v Svetu Združenih narodov za človekove pravice.

V Svetu Evropske unije še naprej potekajo razprave o možnostih za ponovno vzpostavitev celovitega in odprtega dialoga s Kubo v skladu s sklepi Sveta iz junija lani. Vendar je to, ali bo do tega prišlo, odvisno tudi od pripravljenosti Kube, da se strinja s predlogom za politični dialog.

Predsedstvo poziva Kubo, da naredi pomemben naslednji korak ratifikacije paktov Združenih narodov in to brez rezervacij, ki bi spodkopale njuno naravo in učinkovitost.

Hvala lepa.

 
  
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  Richard Howitt (PSE). – My thanks to the President-in-Office for the further call he has made tonight. I wonder, given the changes in government in Cuba, whether he and the Council have detected any change and increase in the enthusiasm of Cubans to enter into the open political dialogue he mentioned? I wonder also if he could reflect on the current debate taking place in the United States and the debate that no doubt takes place between the Council and the United States in our transatlantic relations. Does he detect any change of policy there which may incentivise further improvements in human rights in Cuba?

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa gospodu Howittu za to dodatno vprašanje.

Ne morem, ne bi mogel reči, da zaznavamo že konkretne spremembe, zaznavamo pa potencial za spremembe in potencial za novo poglavje v odnosih med Evropsko unijo in Kubo, o čemer bo govora tudi na enem od naslednjih zasedanj Sveta za splošne zadeve in zunanje odnose.

Upamo, da bo ta potencial izkoriščen, da se bo to lahko uresničilo. Vendar ponavljam, to je tudi, oziroma predvsem odvisno od kubanske strani.

Hvala lepa.

 
  
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  Zita Pleštinská (PPE-DE). – Vítam prepustenie štyroch väzňov svedomia, rovnako ako podpis Kuby pod dve medzinárodné dohody o ľudských právach OSN z 28. februára 2008. V kubánskych väzniciach však stále zostáva minimálne 58 ľudí výhradne za uplatňovanie ich základných práv. Čo môže Rada urobiť pre väzňov svedomia z marcovej sedemdesiatpäťky v zmysle týchto dvoch dohovorov o ľudských právach OSN? Verím, že Rada vyzve predstaviteľov Kuby na preskúmanie všetkých prípadov disidentov nezávislým a nestranným súdom a pokúsi sa o ich prepustenie.

 
  
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  David Martin (PSE). – I was slightly disappointed by your reply because I think the Cubans are indicating a real willingness to move and that the change in government is a change in emphasis in terms of the Cuban approach to the outside world. It would be a great pity if the EU did not use this opportunity and grasp the chance to have a serious dialogue with Cuba. So let us not keep putting more pressure on Cuba to make concessions, let us start with the EU engaging with the Cubans.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Najprej glede vprašanja gospe Pleštinske.

Dejstvo je, da je političnih zapornikov, da se je število političnih zapornikov zmanjšalo in EU to odobrava. Ampak Evropska unija bo od kubanskih oblasti še naprej zahtevala izpustitev vseh političnih zapornikov. Tudi oziroma predvsem zato, ker je ta država članica Sveta za človekove pravice in iz tega seveda izhajajo določene obveznosti. Prav gotovo bo vprašanje, bodo vprašanja človekovih pravic ena od temeljnih vprašanj v našem dialogu s Kubo.

In tukaj naj preidem na komentar gospoda Martina. Zagotavljam mu, da predsedstvo oziroma Svet ne bodo, ne bo spustil priložnosti, ki se, če se, če in ko se bo pokazala za ponovno vzpostavitev dialoga. Bo pa seveda predmet tega dialoga vsekakor moralo biti tudi stanje na področju človekovih pravic in seveda upamo, da bo Kuba takšen predlog za vzpostavitev dialoga sprejela.

Hvala lepa.

 
  
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  Bernd Posselt (PPE-DE). – Herr Präsident! Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass der Rat so ruhig gehen kann. Ich bin schon lange hier im Haus. Früher fand die Fragestunde mit dem Rat um 21.00 Uhr statt, der Rat war hier bis 22.30 Uhr. Dann hat der Rat darum gebeten, man möge die Fragestunde vorziehen auf 18.00 oder 19.00 Uhr. Das haben wir mit Rücksicht auf den Rat getan. Das war schon der erste Fehler. Seitdem beginnt die Fragestunde immer verspätet, und der Rat muss pünktlich wie ein Maurer um 19.00 Uhr weg. Die slowenische Präsidentschaft kann nichts dafür, das ist ein generelles Problem, das wir wirklich mit dem Rat besprechen müssen. Der Rat kann durchaus für ein halbes Jahr bis Donnerstag in dieser schönen Stadt Straßburg bleiben und uns auch am Abend zur Verfügung stehen.

 
  
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  Presidente. − Fica registada a sua observação. No caso concreto de hoje, começámos pontualmente às 18 horas. Portanto, a sessão não começou mais tarde. De todo o modo, o Conselho pediu a palavra e vai intervir.

 
  
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  Janez Lenarčič, predsedujoči Svetu. − Hvala lepa za besedo gospod predsednik.

Rad bi samo prinesel, spoštovanemu gospodu Posseltu, da Svet spoštuje in se prilagaja odločitvam, ki so sprejete na strani Evropskega parlamenta, tudi v posvetovanju s Svetom seveda, vendar odločeno je, da čas za vprašanja Svetu traja eno uro – danes se je začel pravočasno. Odločeno je tudi, da je praviloma ta ura med šesto in sedmo ob sredah popoldan in Svet se temu prilagaja in Svet to spoštuje in bo tako tudi v prihodnje.

Hvala lepa.

 
  
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  Bernd Posselt (PPE-DE). – Herr Präsident! Ich darf den Rat darüber informieren, dass die Fragestunde normalerweise eineinhalb Stunden dauert und dass uns vom Präsidium, wenn wir uns beschweren, immer gesagt wird: Es ist eine Ausnahme, dass die Fragestunde nur eine Stunde dauert. Diese Ausnahme haben wir jetzt jedes Mal.

 
  
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  Presidente. − Senhor Deputado, posso informá-lo de que se trata de uma decisão da Conferência dos Presidentes. Não está em causa se eu próprio concordo com ela ou não. Gostaria que tivéssemos mais tempo, mas temos de respeitar a decisão da Conferência dos Presidentes. De qualquer maneira o seu reparo fica feito e será transmitido à Conferência dos Presidentes.

 
  
  

As perguntas que, por falta de tempo, não obtiveram resposta obtê-la-ão ulteriormente por escrito (ver Anexo).

O período de perguntas está encerrado.

(A sessão, suspensa às 19h05, é retomada às 21 horas)

 
  
  

PRZEWODNICZY: MAREK SIWIEC
Wiceprzewodniczący

 

14. Verificarea prerogativelor: a se vedea procesul-verbal

15. Componenţa comisiilor şi a delegaţiilor: a se vedea procesul-verbal