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Plenardebatten
Mittwoch, 9. Juli 2008 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Stimmerklärungen
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Eingereichter Text : A6-0257/2008

  John Attard-Montalto (PSE), schriftlich. – (EN) Meine Stellungnahme spiegelt meine Haltung zur Bedeutung von Erdgas und seiner Verfügbarkeit für die Verbraucher zum niedrigstmöglichen Preis wider. Eine Gaspipeline wird Libyen und Sizilien verbinden. Sie wird ganz nah an Malta vorbeiführen, sodass mein Heimatland, um davon zu profitieren, sich entweder an der Pipeline beteiligen müsste oder aber, wie vorgeschlagen wurde, eine Pipeline von Sizilien nach Malta gebaut werden müsste. Malta verfügt über keinen großen Binnenmarkt, und sein Verbrauch schwankt zwischen 16 und 18 Millionen Einheiten im Jahr. Sollte sich der Einsatz von Erdgas stärker verbreiten, wird das zweifellos zu Änderungen in der Energiepolitik auf Malta und Gozo führen. Das wäre möglich, wenn Erdgas direkt zur Energieerzeugung eingesetzt wird. Vor etwa fünfzehn Jahren wies ich die damals von den Nationalisten geführte Regierung auf die Bedeutung der Errichtung gasbetriebener Kraftwerke hin.

Die Regierung nahm dies nicht zur Kenntnis und errichtete schließlich nur ein kleines gasbetriebenes Kraftwerk als zusätzliche Kapazität. Da die Entfernungen auf Malta gering sind, wäre auch der Einsatz von Erdgas für den Betrieb von privaten und kommerziell genutzten Fahrzeugen möglich. Die Umrüstung der Fahrzeugmotoren stellt kein Problem dar. Zusätzlich ist Erdgas viel billiger und viel sauberer als Benzin oder Diesel. Aber die Regierung und ihre Agentur, EneMalta, haben die für den Vertrieb von Erdgas notwendige Infrastruktur noch nicht einmal angedacht.

 
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