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Plenardebatten
Mittwoch, 22. Oktober 2008 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Stimmerklärungen
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Eingereichter Text : A6-0404/2008

  John Attard-Montalto (PSE), schriftlich. Ich möchte meine Unterstützung für den Vorschlag der Kommission und des Rates zur Nutzung von Internet und Kommunikationstechnologien zum Ausdruck bringen. Während einerseits Online-Technologien wie Mobiltelefone eine Reihe von Chancen bieten, gibt es weiterhin Gefahren für Kinder und Missbrauch dieser Technologien. Zu den Gefahren, denen Kinder ausgesetzt sind, gehört das Risiko, auf Material über Kindesmissbrauch zu stoßen oder von Leuten kontaktiert zu werden, die eine Online-Anfreundung zum Zweck des sexuellen Missbrauchs suchen (Grooming), oder Opfer von Schikanierung im Online-Umfeld (Cyber Bullying) zu werden.

Da die Herausforderungen auf diesem Gebiet durch das Auftreten neuer Technologien und Dienste zugenommen haben, ist das von der Kommission vorgeschlagene neue Programm zum besseren Schutz von Kindern vor den neuen Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, unbedingt erforderlich, und ich stimme den vorgeschlagenen Aktionen und Maßnahmen voll und ganz zu.

Ich bin mir der Schwere und Gefahr übler Machenschaften für Kinder vollauf bewusst, weil meine eigene Tochter – die knapp im Jugendlichenalter ist – davon direkt betroffen war. Die meisten jungen Heranwachsenden sind neugierig und glauben, dass sie mit Erreichen der Pubertät nun erwachsen sind. Es ist eine sehr heikle Phase ihres Lebens, und wir müssen unser Möglichstes tun, um zu ihrem Besten eine gewisse Form von Sicherheit und Schutz zu bieten.

 
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