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Plenardebatten
Dienstag, 18. November 2008 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Stimmerklärungen
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Eingereichter Text : A6-0391/2008

  John Attard-Montalto (PSE), schriftlich. − Im Verhältnis zu den Empfehlungen der WHO, die von einem Verzehr von mindestens 400 g pro Tag ausgeht, wird in der EU viel zu wenig Obst und Gemüse verzehrt. Fettleibigkeit ist unter Kindern geradezu epidemisch verbreitet. Besonders schwerwiegend ist dieses Problem in Malta.

Ein häufiger Verzehr von Obst und Gemüse senkt das Risiko einer Vielzahl von Krankheiten und verhindert Übergewicht.

2007 wurde die Organisation des Marktes für Obst und Gemüse grundlegend reformiert, wobei das Ziel in einer größeren Marktorientierung bestand. Obst und Gemüse sind nun uneingeschränkt in das Betriebsprämiensystem integriert.

Mit Übergewicht ist ein größeres Risiko an kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und bestimmten Krebsarten verbunden. Unser Ziel sollte darin bestehen, zu erreichen, dass alle Menschen, die älter als 11 Jahre sind, täglich 600 g Obst und Gemüse verzehren.

Die Kommission schlägt die Zuweisung von 90 Millionen Euro in den Gemeinschaftshaushalt vor. Das entspricht einem Stück Obst an einem Tag pro Woche in 30 Wochen pro Jahr für alle Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren.

Um alle positiven Wirkungen der Einführung eines Schulobstprogramms zu erreichen, muss die finanzielle Ausstattung erhöht werden. Ein Schulobstprogramm sollte das Verteilen von einer Portion Obst je Schulkind und Tag umfassen und nicht auf Schulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren beschränkt sein.

 
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