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Proċedura : 2008/0153(COD)
Ċiklu ta' ħajja waqt sessjoni
Ċiklu relatat mad-dokument : A6-0497/2008

Testi mressqa :

A6-0497/2008

Dibattiti :

PV 13/01/2009 - 4
CRE 13/01/2009 - 4

Votazzjonijiet :

PV 13/01/2009 - 6.12
Spjegazzjoni tal-votazzjoni

Testi adottati :

P6_TA(2009)0012

Dibattiti
It-Tlieta, 13 ta' Jannar 2009 - Strasburgu Edizzjoni riveduta

4. Il-koordinazzjoni ta' liġijiet, regolamenti u dispożizzjonijiet amministrattivi li jirrelataw ma' impriżi ta' investiment kollettiv f’titoli trasferibbli (UCITS) (tfassil mill-ġdid) (dibattitu)
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PV
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  President. − The next item is the report by Wolf Klinz, on behalf of the Committee on Economic and Monetary Affairs, on the proposal for a directive of the European Parliament and of the Council on the coordination of laws, regulations and administrative provisions relating to undertakings for collective investment in transferable securities (UCITS) (recast) (COM(2008)0458 – C6-0287/2008 – 2008/0153(COD) (A6-0497/2008).

 
  
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  Wolf Klinz, Berichterstatter. − Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Im Juli 2008 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Überarbeitung der bestehenden Richtlinie über Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW) vorgelegt und damit die Grundlage für das, was wir heute diskutieren, geschaffen. Es war ein äußerst anspruchsvoller Zeitplan, dem wir folgen mussten, wenn wir sicherstellen wollten, noch in dieser Legislaturperiode mit einer Überarbeitung dieser OGAW-Richtlinie, die in ihrer ersten Form ja schon seit 1985 existiert, tatsächlich Erfolg zu haben.

Zielsetzung dieser Reform war eindeutig sicherzustellen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Fondsindustrie gesteigert wird, dass die Fondsindustrie in den Stand versetzt wird, ihre Kosten zu senken, Skaleneffekte zu entwickeln und zu nutzen, sicherzustellen, dass jeder Fondsanbieter tatsächlich Zugang zu allen Märkten in der Europäischen Union hat und dass dies alles geschieht, ohne dass der Anlegerschutz reduziert wird. Im Gegenteil, wir wollten den Anlegerschutz gleichzeitig erhöhen. Das heißt, wir hatten ein sehr anspruchsvolles Programm vor uns und ich muss sagen, es ist tatsächlich sehr hoch einzuschätzen, dass es im Zusammenwirken mit allen beteiligten Institutionen gelungen ist, innerhalb dieser kurzen Zeit dieses Projekt zu einem Abschluss zu bringen.

Investmentfonds bieten den Kleinanlegern die Möglichkeit, geringe Kapitalbeträge in ein diversifiziertes Portfolio zu investieren, das professionell verwaltet wird. In der Vergangenheit haben sich die europäischen OGAW bereits als große Erfolgsgeschichte herausgestellt. Gemeinsame Anlagen in Wertpapieren werden nicht nur in Europa verkauft und angeboten, sondern darüber hinaus auch zu einem nicht unerheblichen Teil in Regionen außerhalb der Europäischen Union – speziell nach Südamerika und nach Asien – exportiert, und genießen dort höchstes Ansehen. Insofern war es wichtig, die Überarbeitung dieser Richtlinie so vorzunehmen, dass das hohe Standing dieser OGAW nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Schon in der Vergangenheit ist die OGAW-Richtlinie zweimal angepasst worden, und auch diesmal ist die Kommission sehr behutsam an die Überarbeitung herangegangen. Sie hat einen Konsultationsprozess durchgeführt, sie hat ein Grünbuch und ein Weißbuch vorgelegt und sich mit allen am Markt Beteiligten intensiv ausgetauscht. Insgesamt hat die Kommission sechs Maßnahmen vorgeschlagen, die helfen sollen, die eingangs erwähnten Zielsetzungen, die mit dieser Überarbeitung verbunden sind, zu erreichen.

Dazu gehören erstens die Einführung eines Verwaltungsgesellschaftspasses, zweitens die Erleichterung von grenzüberschreitenden Fondsverschmelzungen, um sicherzustellen, dass die Zahl der Fonds, die in der Europäischen Union angeboten werden, kleiner wird und insofern das Ungleichgewicht, das wir zwischen Europa und vor allem den USA sehen, überwunden werden kann, drittens die Möglichkeit sogenannter master-feeder-Strukturen, d.h. die Möglichkeit, dass ein Fonds in einen anderen Master-Fonds investiert und die Anlagen durch diesen Master-Fonds managen lässt, viertens die Entwicklung eines kurzen, nämlich nur zweiseitigen Informationsdokuments, das die wichtigsten Informationen für den Kleininvestor beinhaltet, die sogenannte key investor information, fünftens die Erleichterung des Meldeverfahrens, der sogenannten Notifizierung, um sicherzustellen, dass es, wenn ein Fonds in einem anderen Land, wo er noch nicht zugelassen ist, um Zulassung bittet, nicht de facto zu einer neuen Reautorisierung kommt, und schlussendlich die verstärkte aufsichtliche Zusammenarbeit.

Im Zuge der Finanzkrise hat auch die Fondsbranche Federn lassen müssen. Es hat eine Vielzahl von Mittelausflüssen gegeben, und vor diesem Hintergrund ist es ganz entscheidend, dass wir hier möglichst schnell zu Entschlüssen kommen, um sicherzustellen, dass die Glaubwürdigkeit der Fonds gestärkt wird und die Kleinanleger das Vertrauen in dieses Anlageinstrument nicht verlieren.

Ich möchte noch zwei Schlussbemerkungen anfügen: Erstens, die Kommission hat eine Gruppe unter der Führung von Jacques de la Rosière eingesetzt, die sich mit der Frage der Aufsicht in Europa beschäftigen wird. Ich hoffe, dass das, was dort an Schlüssen gezogen und an Vorschlägen entwickelt wird, schlussendlich auch von der Kommission aufgegriffen wird und hier Eingang findet. Zweitens: Gerade bei grenzüberschreitenden Fondsfusionen stellen wir im Moment noch fest, dass es unterschiedliche steuerliche Behandlungen zwischen grenzüberschreitenden Verschmelzungen und nationalen Verschmelzungen gibt. Hier appellieren wir auch an die Kommission sicherzugehen, dass es hier zu gleichen Voraussetzungen kommt und nicht zu unterschiedlicher Behandlung.

 
  
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  Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Mr President, I am pleased to express the Commission’s support for Parliament’s amendments to the UCITS IV proposal. This will facilitate the adoption of UCITS IV modifications in a single reading. Such an outcome will be a very welcome development for EU fund markets which have recently been confronted with many tough challenges.

The proposal adopted by the Commission last July is the outcome of a thorough process of consultation. It started before the financial crisis. It sets some clear objectives for improving the functioning of the UCITS Directive. Bearing this in mind, the Commission wanted to simplify and stimulate cross-border sales of UCITS, provide fund managers with effective tools for increasing the size of their funds and benefit from economies of scale. However, it is not only about being competitive. The Commission also wanted to put in place effective rules on investor disclosure ensuring that anybody wishing to invest its savings into a UCITS should receive essential, clear and understandable information before taking his or her decision.

I am pleased to note that the goals set by the Commission proposal have been met. Parliament and Council have adjusted the Commission’s proposal on mergers, master-feeder-structures, fund notification and key investor information, but the high-level ambitions set by the Commission in its original proposal was fully respected.

The Commission is very pleased with the outcome of the codecision process as regards the chapters contained in its July proposal. On the subject of the management company passport – which became an important part of the proposal – initially at the time of the adoption of the proposal, the Commission had serious concerns about the potential negative impact that an insufficiently prepared management company passport would have for the security and retail investors placing their money in UCITS funds.

Looking back, I am convinced that our decision to consult the Committee of European Securities Regulators on these issues was the right one. It helped Parliament and the Council to design sound provisions which would protect the interests of unit-holders. This was my one and only consideration dealing with the management company passport.

We have come a long way since July 2008. The CESR advice has provided the basis for a comprehensive set of provisions that clarify respect for responsibilities, ensure full information flow and underpin the necessary cooperation and support to EU Member State authorities. This is true at all stages: initial authorisation, ongoing supervision and enforcement. The Commission can now sign up to the compromise text.

Our work in this is, however, not finished. The success of the management company passport depends on our ability to deal with some remaining complex issues, like risk management via Level 2 measures. This work will also provide the occasion to tackle weaknesses in risk management that have become apparent in a small number of cases in recent times.

Very strict deadlines have been imposed on the Commission in delivering these measures. We have expressed our concerns on the feasibility of these deadlines. We will need time and resources to carefully prepare these measures, to consult stakeholders and adopt them. The Commission will endeavour to start this process as quickly as possible. We will also need the full and active cooperation of all actors, including this Parliament, to be able to deliver on time.

I would like to warmly thank again the rapporteur Mr Wolf Klinz and express my appreciation and admiration for the efficient handling of this file by Parliament. All three institutions can be satisfied with the consensus that has been achieved in the space of only a few months. You have shown that Europe can move speedily to bring about useful regulatory improvements. You must build on this achievement now and complete the ambitious programme of implementing legislation.

Finally, let me conclude by making two statements which the Commission agrees to make in relation to the adoption of this report.

Firstly, regarding the issue of taxation of cross-border mergers. The Commission will undertake to examine the potentially adverse impact that national taxation systems may have on cross-border mergers and use its funds once the proposed provisions are adopted. The Commission will in particular examine the potential cases of adverse tax consequences for investors.

On the issue of supervision, I have been vocal about the need to strengthen supervisory cooperation. In Solvency II and in the amendments to the capital requirements directive, the Commission has, on my recommendation, put forward proposals to strengthen supervisory cooperation. I therefore have no difficulty in agreeing on the need to push forward in this crucial domain. Therefore, in order to ensure consistency and coherence in all relevant financial sector regulation, the Commission agrees, on the basis of the conclusions of the de Larosière report, to examine the need to strengthen the provisions of this directive related to supervisory cooperation arrangements.

 
  
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  Jean-Paul Gauzès, rapporteur pour avis de la commission des affaires juridiques. − Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, mes chers collègues, permettez-moi, en premier lieu, de saluer le remarquable travail accompli par notre rapporteur Wolf Klinz qui est parvenu à trouver un large accord à la commission économique et qui a négocié avec la Présidence un compromis tout à fait satisfaisant.

La commission juridique, saisie pour avis, a fait connaître ses observations dont il a été tenu compte. La directive initiale relative aux OPCVM a été la clé de développement des fonds d'investissement européens. En juin 2007, les actifs d'OPCVM gérés représentaient 6 000 milliards d'euros, les OPCVM comptaient environ 75 % du marché des fonds d'investissement de l'Union européenne. Les garanties internes des OPCVM expliquent leur reconnaissance par les investisseurs bien au-delà de l'espace européen. Mais la réglementation devait évoluer pour favoriser le développement de ces fonds.

Les modifications intervenues en 2001 ont ouvert aux OPCVM de nouveaux domaines d'investissement mais ont laissé subsister certains goulots d'étranglement. Le Livre vert a lancé un débat public; en 2005, il a été suivi d'un Livre blanc.

On peut aujourd'hui saluer les progrès importants qu'apporte en matière d'efficience la proposition qui est soumise à notre vote. L'avancée la plus significative est la reconnaissance d'un passeport européen pour les sociétés de gestion. Les dispositions proposées permettront de mettre en œuvre ce passeport pour les sociétés de gestion tout en garantissant une protection adéquate pour les investisseurs. Il s'agit d'un passeport complet et nous nous en réjouissons. Les mesures de surveillance qui sont prévues seront, à coup sûr, suffisamment efficaces pour effacer les doutes qui ont pu s'exprimer.

La proposition apporte également des améliorations importantes au plan technique s'agissant, par exemple, des notifications, des fusions transfrontalières ou encore le regroupement de fonds via les structures maître-nourricier. L'harmonisation qui sera ainsi réalisée garantira, en outre, des conditions de concurrence équitables dans l'ensemble de l'Union européenne, sous la réserve déjà indiquée par notre rapporteur des actions à mener au plan fiscal pour éviter les distorsions.

 
  
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  Astrid Lulling, au nom du groupe PPE-DE. – Monsieur le Président, Monsieur le Commissaire, plus que jamais la proposition de directive que le Parlement s'apprête à voter suscite en moi un sentiment très mitigé. Il est vrai que le rapporteur, M. Klinz, a effectué depuis dès années un travail de longue haleine et qu'il a négocié avec talent, notamment lors du trilogue. Il est vrai aussi que la directive apporte un certain nombre d'avancées significatives allant dans le sens d'un meilleur fonctionnement du marché intérieur et de la gestion collective d'actifs financiers, qui sont saluées comme telles par l'industrie européenne des fonds d'investissement. Il reste que les débats et les discussions au Conseil et au Parlement n'ont jamais été tout à fait libres, puisque le résultat était connu d'avance: pour certains acteurs il fallait, coûte que coûte, introduire le passeport européen pour les sociétés de gestion.

Sur le principe, il n'y a rien à redire, le passeport se défend tout à fait, encore faut-il s'assurer que l'introduction du passeport pour les sociétés de gestion s'accompagne des garanties nécessaires, notamment en matière de supervision des fonds, puisqu'il aboutit à une dissociation des fonctions au-delà des frontières. Or, je constate avec regret que le système mis en place est non seulement complexe, mais aussi sujet à des interprétations divergentes. Il risque bien vite de se heurter à des difficultés pratiques, qui nuiront à l'industrie européenne des fonds à l'exportation, notamment à l'exportation vis-à-vis des pays tiers.

J'ai bien pris acte du fait que ma position est minoritaire, pour autant, je ne me sens pas mal à l'aise. En temps normal, j'aurais été tentée de dire que seule la pratique permettra de tirer des conclusions définitives en la matière et donc de déterminer qui a raison, de ceux qui font confiance aux facultés d'adaptation des acteurs du marché ou de ceux qui s'en tiennent à une démarche plus prudente. Il n'est pas exclu que le succès soit au bout, mais d'un autre côté, rien ne le garantit non plus. Or, l'actualité très récente, notamment le scandale Madoff et ses implications sur l'industrie de la gestion collective d'actifs financiers n'est pas faite pour nous rassurer.

Au scepticisme succède mon inquiétude. L'industrie des fonds d'investissement ne sera pas épargnée par la crise financière, nous le constatons dès à présent. Il se peut que des remises en cause fondamentales soient nécessaires. Que dans ce contexte de crise profonde nous opérions des choix qui diluent les responsabilités des acteurs ou alors qui présupposent une coopération parfaite entre autorités de contrôle peut vraiment passer pour une incongruité.

Je vous le dis comme je le pense: cette directive est aussi celle d'une période révolue, d'avant la crise. Elle est marquée par une certaine insouciance. En effet, le système financier va traverser une crise de confiance durable et fondamentale, des pans entiers de son architecture doivent être repensés. Ne l'oublions pas, la fonction première des OPCM est la protection de l'investisseur par la diversification des risques et l'établissement de règles strictes! En votant ce texte en l'état, sans vraiment savoir où nous allons, nous faisons un peu comme si rien ne s'était passé. Cet autisme n'annonce rien de bon, voilà pourquoi je m'abstiendrai, même si j'ai signé les amendements de compromis négociés avec le Conseil. Vu les circonstances, les améliorations apportées me paraissent en effet de peu de poids face aux questions de principe que je viens d'exposer.

 
  
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  Donata Gottardi, a nome del gruppo PSE. – Signor Presidente, Signor Commissario, onorevoli colleghi, stiamo per votare la nuova direttiva in materia di organismi d'investimento collettivi in valori mobiliari. Si tratta di una direttiva di estrema importanza, e questo volgendo lo sguardo sia al passato sia al futuro.

L'evoluzione temporale è stata intensa a partire dalla prima direttiva, risalente a quasi un quarto di secolo, al punto da rendere necessario il coordinamento delle disposizioni legislative, regolamentari e amministrative, come recita il titolo, e da richiedere un forte aggiornamento per tener conto di nuove esigenze, che penso vadano collocate sull'asse di una maggiore fluidità e mobilità e di una maggiore supervisione e controllo.

Il lavoro in commissione economica si è svolto all'insegna di un'ottima collaborazione per la disponibilità del relatore, che ancora ringrazio, e del Consiglio, forse anche nella consapevolezza di toccare un ambito fortemente connesso con la crisi finanziaria e con l'urgenza di fornire risposte tempestive e adeguate. Credo sia importante ricordare qui sinteticamente alcuni punti sui quali abbiamo raggiunto una buona intesa e spero buoni risultati. È così per la Management Company, in particolare per quanto riguarda l'individuazione della legge applicabile, quello dello Stato membro del fondo, quello della Management Company, cosi da portare verso un sistema di supervisione più chiaro, efficiente e sicuro nonché per quanto riguarda l'accordo sulle misure chieste imperativamente alla Commissione e adottare a livello 2 entro il luglio 2010.

È così per l'intesa che pone a carico della Management Company procedure e meccanismi e persone di contatto affinché i consumatori e gli investitori possano avere precisi riferimenti anche in caso di ricorsi, qualora la Management Company non abbia sede nel loro Stato membro. Va valutata positivamente la possibilità di rafforzare ulteriormente la cooperazione in termini di supervisione con accordi bilaterali e multilaterali tra autorità competenti degli Stati membri, di use-it e della Management Company e ancora l'intesa sulle disposizioni in materia di fusioni e di master feeder che permettono di muoversi sulla scala completa del mercato interno, seppure manteniamo alcune differenze sulla tempistica della procedura di notifica che avremmo voluto e vorremmo un po' più ampia e adeguata secondo quanto previsto dal Consiglio.

Da ultimo, ricordo i progressi compiuti sul prospetto, la cosiddetta KII per la protezione dei consumatori, con la segnalazione che anche qui avremmo voluto una distribuzione automatica, e non solo a richiesta, della copia cartacea di questo prospetto data anche la sua voluta ridotta dimensione. In conclusione ritengo vada ampiamente condivisa la necessità di completare il dossier in prima lettura.

 
  
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  Olle Schmidt, för ALDE-gruppen. – Herr talman! Herr kommissionsledamot! Jag vill börja med att tacka min kollega från den liberala gruppen, Klinz, för ett mycket gott arbete. I en så turbulent tid som denna höst har varit har föredraganden lyckats finna en rimlig kompromiss, som vi redan har hört. Redan utan finanskris är dessa frågor svåra att hantera. Det vet jag mycket väl, eftersom jag 2001 var ansvarig för att lotsa igenom UCITS.

Syftet med UCITS-fonder är inte bara att skapa en både bättre och större fondmarknad utan också en öppen och konsumentvänlig marknad. Så har också skett i stor omfattning. Många hinder revs år 2001. Jag vill påminna om att det inte var helt lätt då heller. Dessutom var det före Lamfalussyprocessen. Det kvarstår dock en del hinder, och det är dessa hinder som nu åtgärdas. Marknadsföringen förbättras. Det blir ett starkare skydd för investerarna. Fusion av fonder och master-feederstrukturer blir möjlig, och tillsynsmyndigheternas samarbete stärks, vilket bland annat även kommissionsledamoten nämnde.

En känslig fråga har varit reglerna om förvaltningsbolagspass – management company passport. Vi har redan hört kommentarer om detta. Vi känner till de olika ståndpunkterna. Jag tycker dock att föreliggande förslag är bra. Konkurrens och öppenhet är alltid bra på en välordnad marknad.

En annan viktig fråga har varit den förenklade investerarinformationen, som ersätter det förenklade prospektet. De måste nås en balans mellan relevant information och effektivitet. För mycket information är inte bra, inte heller för knapphändig. Frågan om språket, vilket är känsligt förvisso, men jag tror vi måste våga ta upp den frågan om vi vill få ännu mer fart på den gränsöverskridande handeln. Även på detta område krävs en rimlig balansgång.

Europa behöver en väl fungerande finansmarknad, vilket har visats under hösten. UCITS har banat vägen och blivit en succé och ett värderat varumärke också utanför Europa. Låt oss slå vakt om denna utveckling, vilket också görs i detta förslag.

 
  
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  Eoin Ryan, on behalf of the UEN Group. – Mr President, I wish to begin by congratulating Mr Klinz, the rapporteur, on his excellent report. He has worked extremely hard to get an agreed compromise, and I congratulate him on that.

The revised UCITS directive will, when it enters into effect, serve to reduce much burdensome red tape and unnecessary costs.

During compromise negotiations, certain specific concerns of some Member States were recognised, allowing for the production of a strong and widely supported proposal. I believe it not only protects consumers but is also good for investors. As some speakers have already said, an open market is a positive thing and can be a very good thing for all of us if it is well regulated.

UCITS revision is yet another recognition that the financial markets of today are so integrated that we need common rules and standards for the effective regulation and operation of the global financial services industry. That is recognised not only in Europe but also globally, as we go through unprecedented financial times. It is very important that we work together at a global level to try and resolve the problems.

Let me just say that today is a great occasion: we celebrate the 10th anniversary of the euro currency, which itself serves as an illustration of the importance of economic cooperation. It is fortunate that my own country, Ireland, is a member of the euro zone as the current currency has been a source of stability for Ireland and other countries at a time of unprecedented turbulence and during the current global recession. If Ireland were not in the euro zone, we would probably be in the unfortunate position of Iceland – but that is not the case.

I would like to remind some of the Irish Members in this House – Sinn Féin in particular – that if they had had their way, we would not be in the euro. They described it at the time as a backward step. Ireland would not be in the monetary union and Ireland’s economic position would be as bad as Iceland’s.

I would like to remind those who opposed the European project in Ireland that many countries around the world are now using Ireland’s rejection of the Lisbon Treaty and exploiting the confusion over its possible or perceived repercussions to win over new contracts at the expense of Ireland. Economically, Ireland must stay at the centre of decision-making in Europe, where we have traditionally been and where our enterprise needs and wants Ireland to be.

 
  
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  John Purvis (PPE-DE). - Mr President, with all the controversy currently surrounding regulation of the financial services industry and the headlong urge to rush towards over-regulation, this is a welcome example of common-sense, appropriate and measured regulation of the industry. Mr Klinz and the Commission have done a good job and I happily support this report and the proposed revision.

UCITS are a vital part of the European – and, yes, of the Scottish – investment management industry. They are a vitally important savings vehicle for savers and investors, not just in Europe, but all over the world. Imitation is surely a sufficient compliment and, even in the US, the UCITS is the model to be aspired to. Mr Klinz has incorporated much of what I consider to be vitally important, such as diversification into new investment products and techniques with reasonable security at a common-sense level. Most importantly, we have to achieve greater economies of scale in Europe. Many of our UCITS are too small and there are too many of them, so we must facilitate mergers. Personally, I would have liked to have seen that go even further to allow UCITS with different investment objectives to be able to merge more easily, provided that the investor was adequately protected and informed of such changes.

Thirdly, the management passport is a vitally important new provision which will allow for greater economies of scale, greater efficiency and the reduction of red tape. This must only be in the interests of the investor. The revision will therefore be good for the industry but, even more importantly, it will be good for the investor and the saver, not just in Europe but all over the world. I am very glad to support Mr Klinz’s report and the UCITS revision.

 
  
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  Pervenche Berès (PSE). - Monsieur le Président, Monsieur le rapporteur merci pour votre travail, votre engagement et votre capacité de négociation. Les OPCVM sont en quelque sorte une marque de fabrique des marchés financiers européens, c'est un bon produit d'exportation. Mais au sein de l'Union européenne, nous avons des déséquilibres puisque c'est un domaine dans lequel il y a des pays producteurs, et des pays consommateurs, il y a donc des stratégies différentes.

Un des objets de la révision de cette directive est d'organiser, dans ces conditions, un fonctionnement réel d'un marché intérieur des OPCVM. Dès lors, quatre questions se posent à ce stade: la première, qui a déjà beaucoup été évoquée dans ce débat, est évidemment celle du passeport de gestion et, j'ai entendu le commissaire nous dire sa crainte de voir ce passeport mal préparé. Mais, cher Monsieur le Commissaire, encore fallait-il vouloir le préparer: j'ai eu parfois l'impression que ce n'était pas la détermination du commissaire. Je me réjouis donc des négociations qui se sont engagées à l'initiative du Parlement européen et du Conseil pour faire en sorte qu'à l'occasion de la révision de cette directive OPCVM, nous adoptions un véritable passeport de gestion qui permette au marché intérieur de l'Union européenne de fonctionner dans des conditions normales.

La deuxième observation porte sur les enjeux en termes de rétention. Si, à l'occasion de la révision de la directive dite CRD, nous obligeons les banques à détenir 5 % des titrisations qu'elles mettent sur le marché, il faudra harmoniser immédiatement et dans des conditions similaires - parce que les mêmes risques doivent conduire aux mêmes règles - les obligations de rétention dans le domaine des OPCVM.

Ma troisième observation porte sur les enjeux en termes de supervision. Je crois que personne ici ne peut douter de notre détermination à vouloir améliorer les conditions de supervision. Nous attendons tous, à l'initiative du président Barroso, les résultats du groupe de travail piloté par Jacques de Larosière. Je crois que les enjeux sont tels que nous ne pourrons attendre longtemps la mise en œuvre des résultats de ce groupe de travail et que cela aura un impact sur les conditions d'organisation de la supervision entre les acteurs, les producteurs et les consommateurs d'OPCVM. Il faudra donc décliner les enjeux en termes de supervision dans ce domaine-là.

Enfin, ma dernière observation porte sur les enjeux en termes de fiscalité. Le rapporteur en a dit un mot, le commissaire s'y est engagé. Il y a, derrière les enjeux de fiscalité, des protectionnismes qui ne disent pas leur nom et que nous devons dénoncer, que nous voulons dépasser. Pour cela, il faut que la Commission prenne des initiatives pour que, en matière d'OPCVM, il y ait une fiscalité qui permette une véritable libre circulation de ces produits sans protectionnisme.

 
  
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  Margarita Starkevičiūtė (ALDE). - Aš taip pat norėčiau pabrėžti mūsų pranešėjo puikų darbą ir gebėjimą surasti tinkamą kompromisą. Tačiau, kaip daliai kalbėtojų, man taip pat kyla kai kurių abejonių. Tos abejonės susijusios su nuostata, kad Europos Sąjungos valstybės narės turės paruošti visus dokumentus, susijusius su investiciniu verslu, kaip parašyta dokumente, „in a language custumary in the field of international finance“, o tai reiškia, – angliškai.

Aš pasisakau už tai, kad verslui būtų sudaroma galimybė sumažinti kaštus ir kad jis nebūtų smulkmeniškai reguliuojamas, tačiau prioritetas ir konkurencinis pranašumas neturi būti suteikiamas vienos kalbos fondų valdytojams, šiuo atveju anglakalbiams. Taip pat neturėtų būti sukurtas teisinis netikrumas.

Kaip vartotojui reikės ginti savo teises, jei dokumentas sudarys prielaidas įvairiai interpretuoti finansinio verslo atsakomybę? Aš pasisakau už tai, kad finansinio verslo atsakomybė ir konkurencinės sąlygos, kuriomis dirba investicinis verslas, turėtų būti aiškiai apibrėžtos.

 
  
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  Marek Aleksander Czarnecki (ALDE). - Poprawa efektywności mechanizmów funkcjonowania przedsiębiorstw zbiorowego inwestowania w zbywalne papiery wartościowe powinna stanowić w moim przekonaniu jeden z priorytetów prac Parlamentu. W celu zwiększenia korzyści i konkurencji w europejskim sektorze funduszy należy ograniczyć koszty dla inwestorów, gwarantując im jednocześnie ten sam wysoki poziom ochrony. Zgadzam się ze sprawozdawcą, że istniejący prospekt emisyjny powinien zostać zastąpiony bezpłatnym dokumentem zawierającym kluczowe informacje dla inwestorów.

Niezwykle istotne jest również, by kontynuować pracę nad dyrektywą w sprawie opodatkowania łączenia się funduszy w celu usunięcia przeszkód podatkowych. Ponadto, podobnie jak sprawozdawca, stoję na stanowisku, iż praktyczne wykorzystanie paszportu spółki zarządzającej, mającego na celu przyznanie spółkom zarządzającym prawa do świadczenia usług w zakresie zarządzania zbiorowym portfelem w całej Unii Europejskiej, przyczyniłby się do stworzenia prawdziwego wspólnego rynku dla sektora funduszy.

 
  
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  Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Mr President, once again I express my appreciation and admiration for the efficient handling of this file by Parliament. It is a result of a remarkably quick consensus.

As has already been mentioned, this is not yet the end of the story – much still needs to be done at Level 2. Member States will also have the task of transposing this new set of rules – Level 1 and Level 2 – altogether before the summer of 2011. Arrangements for cooperation between national supervisors will have to be put in place. These are key to the good functioning of the management company passport.

I can assure you that the Commission will play its role in order to facilitate this progress and to put these badly needed changes to work in the EU fund industry.

 
  
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  Wolf Klinz, Berichterstatter. − Herr Präsident! Zuerst möchte ich dem Kommissar zustimmen, dass wir in der Tat noch nicht am Ende sind. Jetzt geht es darum, die Umsetzung in Angriff zu nehmen, und ein Grund, weshalb wir vom Parlament und auch vom Rat relativ knappe Termine gefordert haben, ist sicherzustellen, dass wir mit der Umsetzung tatsächlich nicht zu lange warten, sondern Schritt halten. Denn wir stellen ja fest, dass die Märkte sich galoppierend schnell verändern, und wenn wir immer hinterherhinken, dann erreichen wir unsere Ziele nicht oder nur zum Teil.

Die Diskussion heute hat gezeigt, dass wir parteiübergreifend eine breite Zustimmung zu dem haben, was hier als Kompromiss ausgehandelt wurde. Ich akzeptiere, dass Astrid Lulling hier zum Teil eine etwas andere Sicht der Dinge hat. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass die Zukunft zeigen wird, dass sich ihre Sorge, dass der Finanzplatz Luxemburg als einer der zentralen Investmentfondsplätze in Europa Schaden nehmen könnte, nicht bestätigen wird, sondern dass im Gegenteil diese neue OGAW-Richtlinie auch für diesen Finanzplatz Chancen bietet.

Pervenche Berès hat völlig Recht: Es geht darum, endlich auch für die Investmentfonds-Branche tatsächlich den Binnenmarkt zu schaffen. Diese Branche ist ein Beispiel dafür, dass wir vom Binnenmarkt sprechen, ihn in vielen Fällen aber noch nicht haben. Das ist entscheidend. Dass das zu einer sehr neuen und sehr anspruchsvollen Zusammenarbeit auch der Aufsichtorgane führen wird, ist unbestritten. Aber das müssen wir ohnehin bewältigen. Die Aufsichtsorgane müssen auch in anderen Bereichen sehr viel enger, vertrauensvoller und konstruktiver zusammenarbeiten als bisher. Wenn die OGAW-Richtlinie einen sanften Druck ausübt, damit dies passiert, dann kann ich nur sagen: umso besser.

Die Level-2-Maßnahmen, die der Kommissar angesprochen hat, sind zahlreich und müssen in kurzer Zeit bewältigt werden. Das stimmt, aber wir haben alle ein Interesse daran, dass dies passiert.

Damit ist es aber nicht getan. Auch die Industrie selbst muss noch die eine oder andere Hausarbeit machen. Die Kommission und auch wir vom Parlament haben bewusst darauf verzichtet, das Thema der Fondsabwicklung (fund processing) überhaupt anzusprechen, weil wir darauf bauen, dass die Industrie zu ihrem Wort steht, diese Frage selbst in eigener Regie – ohne legislativen Druck – zu bewerkstelligen. Sie arbeitet schon seit geraumer Zeit daran, und noch haben wir nichts Konkretes auf dem Tisch. Ich hoffe, dass das bald der Fall sein wird, denn sonst sehen wir uns hier gezwungen, in absehbarer Zeit wiederum tätig zu werden.

Zum Schluss möchte ich nicht nur der Kommission, sondern vor allem auch dem Rat für die Zusammenarbeit danken und für die aktive Unterstützung, ebenso allen Vertretern der anderen Parteien, speziell Pervenche Berès, Donata Gottardi, Jean-Paul Gauzès, aber auch Astrid Lulling, die streitbar, wie sie sich heute wieder gezeigt hat, ihre Interessen vertreten hat, aber durchaus bereit war, dort, wo wir Kompromisse finden konnten, diese mitzutragen. Herzlichen Dank!

 
  
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  President. − The debate is closed.

The vote will take place shortly.

(The sitting was suspended at 09.40 and resumed at 10.00.)

 
  
  

VORSITZ: HANS-GERT PÖTTERING
Präsident

 
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