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Plenardebatten
Dienstag, 5. Mai 2009 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Roséweine und zugelassene önologische Verfahren (Aussprache)
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  Agnes Schierhuber, im Namen der PPE-DE-Fraktion. Frau Präsidentin, Frau Kommissarin! Ich freue mich, dass ich Sie heute wiedersehe! In all den Jahren meiner politischen Tätigkeit – ob das in Österreich war oder in den letzten fast 15 Jahren im Europäischen Parlament – wurden die Diskussionen zum Wein immer sehr emotional geführt. Und auch heute ist das wieder so.

Meiner Meinung nach ist der Wein eines der elegantesten Produkte, die die Landwirtschaft erzeugt. Und daher ist es auch im Sinne der Qualitätsproduktion der europäischen – und besonders auch der österreichischen – Winzer, dass hier wirklich die Qualität und die Unverwechselbarkeit des Weines aus den verschiedenen Regionen Vorrang hat.

Wir vertreten die Meinung, dass das Mischen von Weinen kein önologisches Verfahren ist. Roséwein wird in einem speziellen, sehr traditionellen önologischem Verfahren hergestellt. Daher, Frau Kommissarin, Frau Präsidentin, unterstütze ich alle Kolleginnen und Kollegen, die so wie ich dieses Mischen oder Verschneiden von Weiß- mit Rotwein ablehnen. Es muss endlich eine klare Definition für die Herstellung von traditionellen Roséweinen geben.

Frau Kommissarin, es muss auch möglich sein, dass Mitgliedstaaten, wie Sie erwähnt haben, Erkenntnisse gewinnen, so dass sie dann manche Beschlüsse anders sehen oder revidieren. Darum bitte ich im Sinne der Qualität der europäischen Weinproduktion sehr!

 
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