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Plenardebatten
Dienstag, 20. Oktober 2009 - Straßburg Ausgabe im ABl.

Klimawandel und Entwicklungsländer im Kontext der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (Aussprache)
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  John Stuart Agnew (EFD). – Frau Präsidentin, wie gut, dass heutzutage Ketzer nicht mehr verbrannt werden, sonst würde ich mittlerweile schon lichterloh brennen. Ich weiche jedoch nicht ab von meiner kritischen Haltung gegenüber der Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels.

Kohlendioxid macht nur 0,038 % unserer Atmosphäre aus und nur 4 % davon sind durch den Menschen verursacht. Es ist eine grundlegende und unersetzbare Nahrungsquelle für Pflanzen. Je mehr Pflanzen davon aufnehmen, desto schneller wachsen sie. Eine Reduzierung dieses Gases wäre weitaus schwerwiegender als ein Überschuss. Die panikmachenden und unrichtigen Meldungen, wonach der Anstieg von Kohlendioxid einen starken Anstieg des Meeresspiegels verursacht, werden seitens der lokalen Behörden als Entschuldigung für die Abschaffung kostengünstiger Küstenschutzanlagen aus Holz verwendet. Wenn diese nach 40 Jahren Betrieb unvermeidbar zu modern beginnen, wird nichts getan, um sie zu reparieren, und Menschen verlieren ihre Wohnung. Das führt in den Küstengemeinden zu einer Stimmung der Verzweiflung. Wenn Computerprognosen nicht einmal auf kurze Sicht das Wetter ordentlich vorausberechnen können, wie sollen sie dann längerfristige Entwicklungen vorhersehen?

 
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