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Rapporti verbatim tad-dibattiti
It-Tlieta, 20 ta' Ottubru 2009 - Strasburgu

4. Deċiżjoni dwar proċedura urġenti
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Wniosek dotyczący rozporządzenia Rady zmieniającego rozporządzenie (WE) nr 1234/2007 ustanawiające wspólną organizację rynków rolnych oraz przepisy szczegółowe dotyczące niektórych produktów rolnych (rozporządzenie o jednolitej wspólnej organizacji rynku) (COM(2009)0152 - C7-0223/2009 - 2009/0152(CNS))

 
  
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  Paolo De Castro, presidente della commissione per l'agricoltura e lo sviluppo rurale. – Signor Presidente, signora Commissario, onorevoli colleghi, siamo qui ancora una volta a discutere la questione della crisi del settore latte.

La drammaticità di questa crisi non smette di preoccuparci, così come gli allevatori europei non smettono di manifestare il loro disagio e la loro paura per il futuro. Questo Parlamento si è già espresso sul problema, sia approvando una risoluzione con le nostre proposte, sia adottando la proposta della Commissione di estendere il periodo di intervento per latte in polvere e burro, a cui abbiamo aggiunto la richiesta della misura dello stoccaggio privato per il formaggio. In quell'occasione avevamo sottolineato come le misure proposte dalla Commissione non fossero assolutamente sufficienti.

Ora siamo chiamati a decidere se concedere o meno la procedura d'urgenza per l'estensione al settore lattiero-caseario dell'articolo 186 dell'OCM unica, ossia la possibilità che la Commissione decida, in caso di crisi di mercato, di introdurre misure d'urgenza senza passare dalla normale procedura in Parlamento. Ieri sera una commissione agricoltura straordinaria si è riunita per discutere di questo alla presenza della commissaria Mariann Fischer Boel.

Innanzitutto ci tengo a ringraziare – anche a nome della commissione che ho l'onore di presiedere – la signora Commissaria per essere venuta da noi in Parlamento proprio alla fine del Consiglio Agricoltura che si è tenuto a Lussemburgo. Si è trattato di un gesto di grande attenzione che abbiamo apprezzato.

Ieri sera il dibattito è stato molto animato, Presidente, e molte sono state le criticità sollevate dai nostri colleghi. Innanzitutto è stato sottolineato come la Commissione si sia mossa con grande ritardo, senza comprendere sufficientemente la gravità della crisi in corso.

Poi si è sollevata l'obiezione che l'articolo 186 esautora il Parlamento dalle sue prerogative decisionali, e in questo modo si dà carta bianca alla Commissione esecutiva. Si è anche detto che la Commissione avrebbe dovuto mettere a disposizione più fondi per affrontare la crisi. Si tratta di preoccupazioni legittime che in parte ci trovano d'accordo.

Tuttavia, Presidente, sento il dovere di ammettere che la Commissione ha fatto notevoli sforzi e passi avanti, mostrando di prendere in seria considerazione il parere e la volontà del Parlamento. Ci ha spiegato come intende utilizzare un fondo di 280 milioni di euro – su cui vi ricordo voteremo giovedì nell'ambito dell'approvazione del bilancio 2010 – ci ha detto alcune delle misure che metterà in atto, come ad esempio lo stoccaggio privato per i formaggi e ha aumentato il tetto degli aiuti de minimis dai 7 500 euro ai 15 000 euro, così come richiesto dalla nostra risoluzione approvata a settembre.

Con la consapevolezza che tutto questo non è ancora sufficiente, ritengo tuttavia, Presidente, che oggi dobbiamo votare a favore della richiesta di procedura d'urgenza. Gli allevatori europei attendono delle risposte immediate ed è stato già perso troppo tempo.

Oggi dobbiamo prenderci la responsabilità di accelerare i tempi per affrontare con decisione la crisi. Mostriamo, onorevoli colleghi, questa stessa responsabilità con cui ci apprestiamo ad affrontare l'entrata in vigore del trattato di Lisbona con la codecisione in materia agricola.

 
  
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  Martin Häusling (Verts/ALE). - Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir sprechen uns gegen die Dringlichkeit aus, aber nicht weil wir der Meinung sind, dass wir nicht dringend Maßnahmen ergreifen müssen, sondern weil wir glauben, dass die Kommission nicht die richtigen Maßnahmen ergreift und nicht willens und in der Lage ist, die gegenwärtige Krise im Milchbereich zu lösen.

Die Kommission ist nicht Teil der Lösung des Problems, sondern sie ist selbst das Problem. Deshalb muss man darauf hinweisen, dass die Kommission einen Teil der Probleme durch die Erhöhung der Milchmenge selbst verursacht hat. Sie hat während der Krise monatelang überhaupt nicht reagiert. Die Kommissarin hat noch vor vier Wochen gesagt, es gäbe kein Problem, der Markt würde sich verbessern, man müsse nur Geduld haben. Ausgerechnet an diese Kommission geben wir unsere Befugnisse ab, und ausgerechnet von dieser Kommission erwarten wir Hilfe. Nein, ich glaube nicht, dass dies der richtige Weg ist!

Die Kommission hat auch gestern nicht sagen können, wofür zusätzliche Mittel jetzt ausgegeben werden sollen. Sie spricht von Umstrukturierung. Das hieß aber in den letzten Jahren immer nur weniger Milchbauern. Sie hat auch nicht gesagt, wie sie die Erzeugerorganisationen weiterhin stärken will. Nein, sie will weiterhin für Exporterstattung Geld ausgeben. Und es gibt keine Antwort darauf, wie wir die Erzeuger im Kampf gegen die Supermärkte stärken können. Auch da konnte die Kommission gestern keine Lösung vorschlagen. Insofern haben wir große Zweifel daran, dass die Kommission jetzt ernsthaft bemüht sein wird, die Krise zu lösen. Wir stellen einen Blankoscheck aus, ohne zu wissen, was die Kommission macht, wie sie es macht und womit sie es machen will.

Aber noch ein weiterer Punkt ist für unsere Ablehnung entscheidend. Wir haben als Parlament lange dafür gekämpft, dass wir mehr Rechte bekommen – gerade im Agrarbereich! Das Erste, was wir jetzt tun, kurz bevor wir den Lissabon-Vertrag haben, ist, dass wir diese Rechte wieder abgeben. Das darf ja nicht sein! Das erscheint mir als neuem Abgeordneten etwas ungewöhnlich. Wir müssen unsere Rechte wahrnehmen, wir müssen die Debatten hier führen, und wir müssen das Heft des Handelns in die Hand nehmen! Wir sind dann auch verantwortlich dafür, das nehme ich gerne in Kauf. Aber wir können keine Verantwortung abgeben, sondern wir sind als Parlamentarier gefordert. Wir wollen den Milchbauern ernsthaft und dauerhaft helfen.

(Beifall)

 
  
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  Albert Deß (PPE). - Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Dringlichkeitsantrag, der hier von der Kommission gestellt wird, erfüllt sicher nicht alle Wünsche. Ich kann meinem Vorredner teilweise zustimmen. Aber diesen Dringlichkeitsantrag jetzt nicht einzubringen, wäre das vollkommen falsche Zeichen an die Milchbauern draußen, die darauf warten, dass wenigstens erste Reaktionen erfolgen. Deshalb spreche ich mich für diesen Dringlichkeitsantrag aus.

Wir haben dann im Laufe des Verfahrens die Möglichkeit, diesen Antrag durch Änderungsanträge noch zu verbessern und – was der Kollege Häusling angesprochen hat – Rechte abzutreten. Da gibt es durchaus Möglichkeiten, über einen Änderungsantrag diese Rechte zeitlich zu begrenzen, so dass wir der Kommission nur für zwei Jahre das Recht geben und dann wieder neu entscheiden. Deshalb würde ich um Unterstützung bitten, dass wir diesen Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung setzen.

(Beifall)

 
  
 

(Parlament zgodził się na procedurę pilną)(1)

 
  

(1) Dalsze szczegóły: zobacz protokół

Avviż legali - Politika tal-privatezza